Hufrehe ECS EMS Borreliose

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 Betreff des Beitrags: Cushing testen
BeitragVerfasst: 13.11.2007, 14:16 
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Ich möchte hier nochmal eine Frage aufgreifen, die Anke gestellt hat, aber leider noch nicht beantwortet wurde:
Friesin hat geschrieben:

Kann man Cushing eigentlich auch feststellen, wenn sich noch keine, bzw. kaum Anzeichen da sind?


Müsste doch schon nachweisbar sein, oder?

Ich bin manchmal auch am Überlegen, meine Omi testen zu lassen, wobei ich langsam denke, erste Anzeichen zu erkennen.

Sie ist ja 26 1/2 Jahre alt, hatte wieder leichtes Kotwasser und ist manchmal schon etwas apathisch.
Dann gibt es wieder Zeiten, da merkt man ihr gar nichts an.

Elke

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BeitragVerfasst: 13.11.2007, 14:26 
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Also, mit dem Testen ist das so eine Sache!
Es gibt jüngere Pferde ohne ersichtliche Anzeichen, welche eindeutig positiv getestet wurden.
Andererseits gibt es optisch eindeutig positive Pferde, welche bei einzelnen Tests negativ getestet wurden.
Die Tests haben eine recht hohe Rate des falsch negativen Ergebnisses - leider.
Nur im positiven Fall sind alle Testverfahren sicher.

LG Eddi

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BeitragVerfasst: 13.11.2007, 14:30 
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Was ist Deine ganz persönliche Meinung zu "meinem" Fall?
Testen? Im Prinzip weiß ich dann ja nachher auch nicht viel mehr, oder?
Oder einfach "nur" gesund ernähren?

Wobei das langsam nicht mehr so ganz einfach ist, weil sie durch ein paar fehlende Zähne etc. nicht mehr so gut Heu fressen kann.
(momentan gehen ca 3-4 kg/Tag)

Elke

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BeitragVerfasst: 13.11.2007, 14:45 
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Bei allen Überlegungen muss man auch bedenken, dass so ca. jedes 3. ältere Pferd am ECS leidet.
Bei Symptomen würde ich persönlich raten zu testen, trotz der falsch negativen Ergebnisse.
Ansonsten macht man sich villeicht irgendwann einmal Vorwürfe.
Ich persönlich würde aber in solchen Fällen wohl eher zum ACTH-Test im neuen stabilisierten Röhrchen tendieren.

LG Eddi

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BeitragVerfasst: 13.11.2007, 15:55 
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Ich denk da bei meinen alten Ponies auch immer mal wieder dran, aber ich denke nicht alles, was altersbedingt irgendwann nicht mehr so "richtig" funktioniert, ist gleich Cushing. In meinen Pony-Oma könnte ich auch ein paar Cushing-Symptome hinein interpretieren. Habe auch schon ein lang ein breit mit meinem TA darüber geredet, aber er meint, dass reicht alles nicht aus und er würde jetzt kein Test machen (wenn ich drauf bestehen würde, würde er das natürlich machen). Sie ist halt auch manchmal etwas drömelig und die Sinne sind nicht mehr ganz so wach wie früher, aber insgesamt macht sie laut TA und auch laut anderen Personen, einen guten Eindruck für ihre 33 Jahre. Sie hatte eine zeit lang Fellprobleme, was jetzt aber durch ein anderes Mineralfutter wieder deutlich besser geworden ist. Es handelte sich allerdings nicht um Probleme im Fellwechsel, der klappt nach wie vor gut und auch die Felllänge ist für ein Shetty normal.

Ich würde zwar empfehlen, genau zu beobachten, aber eben auch altersbedingte Zipperlein nicht überzubewerten. Ein Test kann natürlich beruhigen :wink: Du machst dir ja aber schon viele Gedanken, ich denke du wirst am besten wissen, ob ein Test tatsächlich angesagt ist, oder ob du dich evtl. nur selber verrückt machst (ich spreche da aus eigener Erfahrung :oops: )

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lg, snow

"Sie sind die einzige Rasse, die Exemplare anderer Rassen gefangenhalten oder sonst auf eine Art quälen, bloß um sich selbst dabei groß vorzukommen" (M. Horkheimer)


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BeitragVerfasst: 13.11.2007, 19:39 
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Zitat:
Ein Test kann natürlich beruhigen

Nicht nur das: im Falle des Falles kann man handeln, ansonsten kann es schnell zu spät sein!
Man darf sich nicht verrückt machen, dass ist wohl richtig.
Allerdings darf man die Zahlen und Fakten auch nicht ganz beiseite schieben.
Es gibt natürlich auch noch einige andere Ursachen, allerdings finde ich es schon wichtig, wenn man eine gravierende testen lässt.
Natürlich verändern sich alte Pferde auch, sie werden weiser, altersbedingt ruhiger und einiges mehr.
Was sie aber nicht werden: lethargisch!
Und ein wunderliches Fressverhalten finde ich persönlich doch schon sehr merkwürdig.
Und wie oft betont, diese Jahreszeit ist die Schlechte für Cushingpferde wo diese Krankheit oft eskaliert.

LG Eddi

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BeitragVerfasst: 14.11.2007, 07:42 
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Ich kann beiden Seiten recht geben, hab da auch schon mit TA drüber gesprochen. Im Endeffekt ist es meine eigene Entscheidung, das ist klar.

Das geänderte Fressverhalten kommt bei meiner jedoch eindeutig von den Zähnen (von dem Pferde-Spezialdenditsten Dr. Wild festgestellt und bestätigt), also das war jetzt für mich kein Indiz.

Ich denke ich werde es nicht übers Knie brechen, aber evtl. bei dem nächsten Impfen oder so (wenn der TA wieder "im Haus" ist) mit angehen.

Danke für die Gedankenanstöße!

Elke

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BeitragVerfasst: 14.11.2007, 14:23 
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Hi Elke

Ich habe bei meinem alten Stütchen auch getestet, obwohl sie so gut wie keine Anzeichen hatte. Aber irgendwas in mir sagte dass sie Cushing hat. Wurde zwar ausgelacht deswegen, habs aber trotzdem machen lassen.

Tatsächlich war der Test positiv.

Je schneller du behandelst, desto länger kann dein Pferd symptomfrei leben.

LG Nadine

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BeitragVerfasst: 14.11.2007, 18:16 
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Ich hab meinen Opa auch testen lassen, obwohl er ausser langem fell ( guter Fellwechsel) keine Anzeichen hatte.
Trotzdem hatte er einen unglaublich hohen ACTH Wert. Über 400 wars.
Ich denke, da ist schon was dran dass jedes dritte alte Pferd Cushing hat. Aber ich denke nicht bei jeden zeigts die gleichen Zeichen...


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BeitragVerfasst: 10.12.2007, 12:53 
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Hi,

zwischenzeitlich bin ich mir fast sicher, dass meine Antje Cushing hat.

Jetzt im Herbst ist sie ziemlich "apathisch" und Kotwasser hat sie auch immer wieder.

Meine Frage: Wenn die Tests ohnehin nicht zuverlässig sind, hat es einen großen Sinn, überhaupt zu testen?
Im Prinzip wohl schon, weil man sonst ja auch keine Kontrolluntersuchungen machen kann, aber irgendwie frag ich mich trotzdem, was ich machen würde, wenn der Test auf Nicht-Cushing ausfallen würde.

Welchen Test sollte ich "anfangs" machen lassen?
Ehrlich gesagt bin ich nicht sehr begeistert davon, ihr Cortision spritzen zu lassen. Früher hätte ich mir da keine Gedanken gemacht, aber seit meine Sinah nach der Antibiotika-Gabe Hufrehe bekommen hat bin ich da einfach übervorsichtig.

Elke


Noch was: Welche Dosis braucht ein Hafi so "üblicherweise"?

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BeitragVerfasst: 10.12.2007, 13:55 
Laut der Cushing und EMS Forscherin McGowan soll man beide Tests machen lassen (Funktionstest und ACTH alleine). Ist einer positiv, sollte man behandeln. So unverlaessig sind die Tests auch nicht.
Allerdings sieht Tucs Pferd schon sehr lange nach Cushing aus.
Wenn 3 Symptome auf Cushing schliessen lassen, wuerde ich testen lassen. Wenn wesentlich mehr Symptome auf Cushing deuten oder wenn das Pferd jedes Jahr Hufrehe hat, aber nachweislich nur EMS hat, kann man auch ueber Pergolid nachdenken.
Ob Du es verschrieben bekommst, liegt im Ermessen deines Tierarztes. Viele Symptome findet man allerdings auch so beim alternden Pferd (schlechte Zaehne, schlechte Verwertung und dadurch Muskelschwund)

LG, Karin


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BeitragVerfasst: 10.12.2007, 14:13 
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Die Durchschnittsdosis beträgt 1mg für 500 kg Pferd
( Schwankungsbreite von 0,9mg - 1,4mg )

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BeitragVerfasst: 10.12.2007, 14:32 
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Danke schön!

Was habt ihr so für die Tests bezahlt?
Bzw. Diskutier kennt wohl die "Gebührentabelle".

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BeitragVerfasst: 10.12.2007, 14:46 
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Das kommt immer auch auf die TAs an und wieviele Werte Du beim Dex-Test nehmen lässt.
Der ACTH-Test kostet unter 100,-
für den Dex-Test musst um die ca. 160,- rechnen.

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BeitragVerfasst: 10.12.2007, 14:53 
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Ich hab für den ACTH irgendwas unter 50€ bezahlt! Kommt auch immer ein wenig auf die Anfahrt an...


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