Oase des Friedens
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Alle Beiträge und Antworten zu "Reinkarnation und Esoterik"

Re: Reinkarnation und Esoterik

Thomas - 26.10.2012, 17:13
Reinkarnation und Esoterik
Einige von Euch wissen es bereits - ich arbeite gerade Hörkassetten zu mp3 CD's um, die sich mit Reinkarnation befassen und eher im christlich-esoterischen Bereich inhaltlich angesiedelt sind.

Also mal die Frage an die interessierte Leser- und Diskutantenschaft: Was haltet Ihr von Reinkarnation - gibt's das?

Re: Reinkarnation und Esoterik

positiv - 26.10.2012, 19:52

In der frühchristl. "Kirche" gab es da auch verschiedene Modelle, die aber allesamt nichts mit der buddhistischen Theorie zu tun hatten.
Die christl. wurden dann aus bestimmten Gründen als häretisch verbannt.
Vorstellen kann ich mir das Ganze, aber die Widersprüche zum christl. Menschenbild sind ganz erheblich...

Re: Reinkarnation und Esoterik

Anonymous - 26.10.2012, 20:19

Robert Nordlicht hat sich des Themas um Dr. Alexander Gosztonys im
http://www.theosophieforum.de/

angenommen. Seine interessanten Erfahrungen mit dem Thema auch bezüglich der Einstellung der Theosophie dazu ist dort zu finden.

http://www.amazon.de/Grundlagen-Praxis-R%C3%BCckf%C3%BChrungstherapie-Schicksal-Reinkarnationslehre/dp/3893855955

Rezession lesen.

Der Körper des Menschen zerfällt, weil er verbraucht ist, wichtig ist, daß der Mensch ein geistiges Wesen ist, daß sich immer wieder einen neuen Körper sucht.

Wichtig ist nicht der Körper, der in jeder Person verschieden ist, sondern das in ihm wirkende Geistige - und die "Bibliothek" im Innern, die alles speichert.

http://www.teilhard-de-chardin.de/wp-content/uploads/2011/06/Kommentare-zu-Teilhard.pdf

http://www.renatebusam.de/phasen_des_sterbens.htm

Es ist einfach so, daß wir diese feinstofflichen Welten anerkennen müssen, um die Reinkarnation überhaupt akzeptieren zu können, ohne diese Anerkennung geht es nicht, denn wir finden diese Erklärungen nicht nur im Hinduismus, Buddhismus, sondern auch in der Theosophie und Anthroposophie.

Sonst ist die Reinkarnation gänzlich unbegreiflich.

Viele Menschen glauben, daß sie selbst noch einmal geboren werden, was ein tragischer Irrtum ist. Darum geht es überhaupt nicht, sondern um die dahinter stehende Entwicklung, die notwendig ist, welche sich nur auf der Erde abspielen und erlebt werden kann.

Dazu ist es notwendig, einige Werke zu kennen oder sie sich einmal anschauen zu wollen.

http://de.spiritualwiki.org/Wiki/Feinstofflichkeit

suche: paramahansa yogananda feinstoffliche welten

http://www.magie-und-parawissenschaften.de/0/index.php/Feinstoffliche_Ebenen

http://www.per-crucem-ad-rosam.de/Grund.htm

Grundlagen des inneren Weges

Weiterführende Literatur:
http://www.ullrich-verlag.de/baezner.html
Zitat:
7. Kann sich der Mensch nach dem Tode seines physischen Körpers im Jenseits weiter- und höherentwickeln?

5. Christus in uns

10. Was geschieht mit dem Menschen nach dem Tode?

Für Interessierte und Suchende.

Re: Reinkarnation und Esoterik

Thomas - 26.10.2012, 21:18

Warum sollte die Seele des Menschen zurück in das Gefängnis des Körpers (der materiellen Welt) wollen? Sie strebt zu Licht, Erkenntnis, Gott - und diesen Weg ist sie bereits in der materiellen Welt gegangen. Es ist also die Bestimmung der Seele, sich nach dem Tode zu den "Gefilden Gottes" zu streben, in den geistigen Welten, in denen es der Körperlichkeit nicht bedarf.

Re: Reinkarnation und Esoterik

Anonymous - 26.10.2012, 23:28

;) Irgendwie ist das den Bahai Anhängern wie eingehämmert :roll: - höre ich von JedeR/Jedem, der da schreibt - zu diesem Thema.

hier die andere Variante.

http://www.8-pfad.de/theosophie/konstanz/reinkarn/r_find.htm

Zitat: Und die Leiber, die ich annahm, neigten sich vor ihm und waren wie Flammengürtel rings um mich herum; ich aber warf sie von mir: -- die Leiden aber, welche ich ertrug in meinem Körper, die wurden zu Kräften, die ich im nächsten Leibe beherrschte." --

So arbeitet nun der unsterbliche Denker Tausende von Generationen hindurch geduldig fort an der Aufgabe seiner Sendung, nämlich den tierischen Menschen aufwärts zu führen und zu veredeln, bis er endlich befähigt ist, Eins zu werden mit dem Göttlichen. Aus einem einzelnen Leben erwirbt er sich wohl nur Bruchstücke für die Lösung seiner Aufgabe, aber dessen ungeachtet wird das hieraus gefertigte Astralmodell einen weniger tierischen Charakter haben, als wie jener Mensch bei seiner Geburt hatte, dessen Lebenswerke n dem jetzigen zum Ausdruck kommen sollen. Nach diesem, wenn auch nur um ein Geringes verbesserten Modelle wird der nächste Mensch gebildet, und von ihm wird nach seinem Tode eine Astralschablone für den später folgenden physischen Körper geformt werden, welche wieder um ein kleines weniger ist, nicht sofort, immer wieder und wieder, Generationen auf Generationen, Jahrtausende auf Jahrtausende hindurch, wobei auch mancher Rückschritt eintritt, der wieder gut gemacht, und mancher Missgriff stattfindet, der wieder rückgängig gemacht werden muss, wobei uns viele und nur langsam heilende Wunden geschlagen werden. Im allgemeinen aber geht s dennoch immer aufwärts und vorwärts, so dass das Tierische abnimmt, das Menschliche aber immer mehr hervortritt; dies ist die Geschichte der menschlichen Evolution, die nur langsam zu lösende Aufgabe des Egos, der Weg, auf welchem es sich zu seiner Bestimmung, d. h. zur "göttlichen Menschheit" erhebt. Bei diesem Vorwärtsschreiten gelangen die Persönlichkeiten allmählich auf eine Stufe, woselbst es ihnen klar wird, dass sie auf die vom Denker ausgehenden Anregungen auch reagieren müssen, und wo sie dunkel zu fühlen beginnen, dass sie etwas mehr sind als isoliert stehende Lebewesen, und dass sie an etwas Fortdauerndes, Ewiges gebunden sind. Wenn sie ihr Ziel auch noch nicht vollständig erkennen, so beginnen sie doch unter der Berührung des Lichtes zu erzittern und zu erbeben, wie die Knospe zur Frühlingszeit in ihrer Hülle erzittert und sich vorbereitet, sie zu zersprengen, um im hellen Sonnenschein ihre Pracht zu entfalten.

Man sieht daran, daß wir noch unterschiedlich denken und glauben und es ist die Freiheit, die das gestattet.

Warum, so frage ich, hat jeder Mensch ein Schicksal, daß manchmal viel Nerven und Kraft kostet und ein anderer ein leichtes, anscheinend glücklicheres, wenn alle nur einmal auf die Welt kommen ? Da stimmt doch was nicht ?

Und was kann der Mensch bzw. die Seele wirklich in den anderen Welten erfahren ? Aber schiebt es nicht ins Nebulöse, sondern ganz konkret - was kann die Seele dort erfahren, was sie hier nicht erfahren kann und umgekehrt ? Was muß der Mensch durchleben, woraus er vollständig Mensch wird, was er nicht in den feinstofflichen Welten erfahren kann.

http://wiki.anthroposophie.net/Theosophie

Zitat: Die Lehre der Wiedergeburt der menschlichen Seele. Die zyklische Wiedergeburt der Seele um vergangenes Karma (in vergangenen Leben gelegte Ursachen) abzuarbeiten und um sich evolutionsmäßig weiter zu entwickeln. Durch das Gesetz von Karma wird jede Wesenheit, jedes Individuum, immer wieder dorthin zurückkehren, wo ihre in einem früheren Leben gelegten karmischen Saaten zur Entfaltung gelangen können. Sie wird unweigerlich mit ihren eigenen karmischen Impulsen wieder konfrontiert. Karma in Verbindung mit der Reinkarnation ist somit die Lehre von der unbedingten Gerechtigkeit

http://de.scribd.com/doc/33443524/DAS-LEBEN-NACH-DEM-TOD-RUDOLF-STEINER-TTB-15

Zitat: Zurückzukehren, warum? Nun, der Mensch hat für sich an dem, was in der geistigenWelt eingeschrieben ist, jetzt dasjenige erlebt, was er in gutem oder schlechtem Sinne im Erdendasein verrichtet hat. Aber tatsächlich ausgleichen kann er ja das, was er im Grunde genommen doch nur durch dieses Erleben kennengelernt hat, nur, wenn er wiederum ins Erdendasein zurückkehrt. Und wirklich, wenn der Mensch – es ist natürlich nur ein vergleichsweiser Ausdruck – an den Gesichtern der geistigen Wesen wahrnimmt, was er für die Welt wert ist, dann bekommt er durch diese Wahrnehmung den genügenden Antrieb, in die physische Welt wiederum zurückzukehren, nachdem er dazu fähig geworden sein wird, um in anderer Weise das Leben zu durchleben, als er es eben durchlebt hat. Nur bleiben ihm manche Unfähigkeiten, es zu durchleben, und erst nach mannigfaltigen Erdenleben kann dieser Ausgleich in Wirklichkeit eintreten. [62] Seite 42

Wo ist Sinn und Logik bei einem einmaligen Kommen ? Und sind wir nicht über die Neandertaler gekommen, haben uns entwickelt ? Waren das andere Menschen als heute und welche Entwicklung haben sie genommen und wie stehen wir heute da, wenn nicht eine gewisse Akasha Chronik in uns sich immer wieder erinnert ?

Re: Reinkarnation und Esoterik

Anonymous - 26.10.2012, 23:36

Literatur zu dem Thema:

http://theosophische-gesellschaft.org/LE.htm

Re: Reinkarnation und Esoterik

positiv - 27.10.2012, 06:45

Zitat: Warum, so frage ich, hat jeder Mensch ein Schicksal, daß manchmal viel Nerven und Kraft kostet und ein anderer ein leichtes, anscheinend glücklicheres, wenn alle nur einmal auf die Welt kommen ? Da stimmt doch was nicht ?
Wer sagt denn, dass das so ist? Wird hier nicht eine spekulative Annahme zum Faktum erklärt?

Re: Reinkarnation und Esoterik

Thomas - 27.10.2012, 09:25

Der einzigste Unterschied zwischen "den Religiösen" und "den Esoterikern" ist der Umstand, das "Religiöse" an eine Wiedergeburt in geistigen Welten glauben (Jeus Christus: "...in meines Vater's Haus sind viele Wohnungen" - und Gott "lebt" nicht auf der Erde), während die "Esoteriker" von der irdischen Welt nicht genug bekommen können und deshalb ab eine materielle Reinkarnation glauben.

Dass der Mensch "wiedergeboren" wird - darüber sind sich alle einig.

Re: Reinkarnation und Esoterik

Anonymous - 27.10.2012, 11:17

Auf uns wartet viel Literatur, in die man sich, je nach Bedarf, vertiefen kann.

Glauben kann man heutigentags, was man will - denn wir sind da angelangt, wo in manchen Ländern diese Freiheit eindeutig den Vorrang hat.

Warum soll man auf Erden nicht alles ausleben dürfen, warum "soll" und "muß" man laut Religionsanweisungen ?

Eigentlich wird der Mensch erst dann gut werden, wenn er imstande ist, aus eigenem inneren Gewissen gut zu handeln und nicht ewig diesen Vorschriften jeglicher Art von den Religionen folgen muß.

Man kann nichts erzwingen, aber der Mensch muß sich entwickeln und die ersten Klassen vollziehen sich in der materiellen Welt, weil er alles, was zum Menschsein gehört, nur hier im erdigen Bereich erfahren kann.

Ist diese Zeit vorbei, hat der Mensch genügend gelernt, dann kann er sich in geistigen Welten aufhalten, denn nur dort herrscht die Reinheit und ehe der "erdige Schmutz" nicht teilweise "abgefallen" ist, ist ein Ankommen in diesen Welt nicht möglich.

Meine Meinung.

Und warum sollen alle diejenigen, die "sehen" können, alle insgesamt so unrecht haben oder gehabt haben ?

Wir ;) können uns auch entscheiden, niemandem zu glauben.

Je fortgeschrittener eine Seele im Seelenalter ist, desto mehr kümmert sie sich um die Sorgen der Menschheit - nach dieser Aussage urteilend - wie alt ist das SeelenAlter der Menschheit, würden wir sie nach den heutigen Taten in der Welt bemessen ?

http://www.meinkompass.at/dein-seelenalter.htm

Wenn der Mensch nur einmal auf die Welt käme, hätte er gar keine Chance, in dieser kurzen Zeit alles zu absolvieren, was notwendig zu seiner Läuterung ist.

Im Herzen gebrochene Seelen werden auch biologisch alt und gehen von dieser Welt mit all ihrem Schmerz und das soll gut sein, um in geistigen Welten zur Weiterentwicklung zu kommen ?

In Welten, in denen diese Probleme hier auf Erden überhaupt keine Rolle spielen ?

Wenn das stimmt, was R. Steiner über das Ankommen im Devachan schreibt, dann nehmen wir alles mit, was unausgegoren ist und damit müssen wir dort leben und können es nicht verändern, weil die Möglichkeit in dieser Welt dort, in der feinstofflichsten Welt, nicht existiert.

suche: das seelenalter der menschheit

Es heißt: das Seelenalter des Menschen vollzieht sich genauso wie im biologischen Alter, nur nicht so schnell, sondern über lange Zeiträume hinweg.

So kann ein alter Mann oder eine alte Frau noch immer eine "Kinderseele" haben, weil sie sich nur um sich selbst schert, sie sich für nichts weiter interessiert und das kleine "Ich" noch immer im Mittelpunkt steht.

Erst mit zunehmender Seelenreife erkennt der Mensch sich als Teil des Ganzen wieder und will dann etwas für andere Menschen tun - das entwickelt sich aber nicht so rasant schnell, wie ein biologisches Alter in die Vollendung geht, sondern langsam.

Also nimmt der Mensch all sein Erleben mit, es befindet sich im Unterbewußtsein und darauf baut sich sein nächstes Leben auf - ein etwas komplizierter Prozeß, wie er von Steiner erklärt wird, aber man könnte es sich so vorstellen.

Reinkarnation als billigen Modevertreib, mal schnell rein in die Schuhe und raus aus den Schuhen, das ist es nicht - es muß schon genau erfahren werden, wie sich die ganze Sache halt vollzieht.

Ob man letztlich daran glauben will oder nicht - es läßt einen nicht mehr los, wenn man sein eigenes Leben in der Rückschau ansieht und sich fragt, wieso einem dies oder das passiert ist und was es für Folgen hatte, welche Entschlüsse anders getroffen werden mußte - es ist auch eine Art Selbstfindung.

Meine ich.

Andere können anders denken, das ist Freiheit, die Jedem zustehen dürfte - die Hinweise auf Seiten gelten nur für Menschen, die das Thema wirklich interessiert und die sich daraus für sich selbst etwas entnehmen können oder wollen.

Re: Reinkarnation und Esoterik

positiv - 27.10.2012, 11:40

Wiedergeburt - ohne differenzierte Betrachtung - stellt sich für mich als eine Ehrenrunde mit anderem Körper dar. Worin soll das begründet sein?

Re: Reinkarnation und Esoterik

Thomas - 27.10.2012, 11:49

Wer kann schon "sehen", liebe Elke? "Gesehen" haben eigentllich nur die Boten Gottes, vielleicht auch noch einige wenige "Weise" ("...wer Augen hat, der sehe..." soll Jesus gesagt haben...) - dem "normal sterblichen Mensch" bleibt nur der Glaube....

Re: Reinkarnation und Esoterik

positiv - 27.10.2012, 12:37

da kann ich nur zustimmen...

Re: Reinkarnation und Esoterik

Anonymous - 27.10.2012, 12:48

:D :lol: Sind Engel nicht die einzigen Boten Gottes und alles andere nur Menschen ?

http://www.unicon-stiftung.de/themen/boten-gottes/die-geisterwelt-gottes/engel/

:ja: :angel9: :angel8: :angel7: :angel11:

Re: Reinkarnation und Esoterik

Anonymous - 27.10.2012, 13:18

Wer definiert Engel wie! Für mich sind Engel Hilfskonstrukte des Menschen... Alwin

Re: Reinkarnation und Esoterik

Thomas - 27.10.2012, 14:38

Der Grundgedanke, dass "Engel" im Prinzip "Führer der geistigen Welt(en) Gottes" sind, scheint mir nicht so verkehrt zu sein....

Re: Reinkarnation und Esoterik

positiv - 27.10.2012, 16:45

Wenn der Gedanke hilft, ist ja ok. Es sind aber dennoch menschliche Kreationen, auch wenn damit göttliche Botschaften menschlich verständlicher gemacht werden sollten.
Und mit der Annahme einer göttl. Botschaft sind wir wieder im Bereich des Glaubens...

Re: Reinkarnation und Esoterik

Anonymous - 28.10.2012, 16:30

Es gibt so viele verschiedene Varianten, ob es ein Leben nach dem Tod gibt oder nicht.

http://www.youtube.com/watch?v=NV9DBJJ99o8

http://www.amazon.de/Bin-wenn-nicht-mehr-entschl%C3%BCsselt/dp/3451610469

Bin ich, wenn ich nicht mehr bin?: Ein Physiker entschlüsselt die Ewigkeit

Eines ist klar. Solange wir nicht imstande sind, selbst zu "sehen", verlassen wir uns auf die Literatur, die uns begegnet und wenn uns die Autoren glaubhaft erscheinen, dann erst recht.

Und vor allem: wovon man zuerst gelesen und den Inhalt verinnerlicht hat, sich damit auseinander gesetzt hat, wird man auch zuerst glauben, alles andere erscheint dann eher sekundär, man kann es nicht mehr akzeptieren.

So entscheidet sich jeder Mensch für den Glauben an etwas, was er sich erlesen hat. Es kommt meistens nichts aus ihm selbst.

Denken wir an all die Seher und Propehten und Heiler und was nicht noch alles, was so durch die Geschichte "läuft" - sie hatten alle ihren gesellschaftlichen Hintergrund und sie wurden bewegt - vom Geist - ob nun mit Hilfsmitteln, die man unter den Halluzigenen findet oder ob es sie so überfallen hat - ich denke an Jacob Lorber, an Katharina Emmerick, an Anita Wolff, an R. Steiner, an Swedenborg, an Johannes Greber, an Jacob Böhme und all die vielen anderen, die jeder auf ihre/seine Weise Mitteilungen rüber brachte und heute noch bringen.

Swedenborg sah, was sich hunderte Kilometer von ihm abspielte, R. Steiner sah andere Welten und Johannes Greber sah aus katholischer Sicht einiges - man kann es sich ersuchen.

Nostradamus sah auch - aber nur Negatives - man munkelt, er sah die Zukunft und hatte Drogen genommen - Hilfsmittel dieser Art gab es zuhauf und wer im Gefängnis saß und kaum was zu essen bekam, dazu die lange Zeit der Dunkelheit und Einsamkeit, da kommen auch düstere Visionen auf.

Ob Karl Marx ein Seher war - nun ja - er hatte Visionen einer besseren Zukunft wie Thomas Moorus auch - alles aufbauend auf dem Stand der jeweiligen Zeit.

Sie alle wollten eine bessere Welt oder die eigene Religion reformieren wie Mirza Husayn Ali Nuri, im Sternbild des Skorpions geboren.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bahai

Anhänger aller genannten Personen halten natürlich ihren jeweiligen Meister hoch in Ehren und der Nimbus um ihre Person wird noch durch kritiklose Anbetung gesteigert, die manchmal Formen annehmen kann, was fast dem Kult der Promis unserer heutigen Zeit gleich kommt.

Wie kann man geistige Welten erzählen, wenn man sie selbst nicht erlebt hat und welche Gewißheit kann man darüber abgeben, als nur über die Erzählungen anderer, die es vielleicht selbst erlebt haben - hier darf Zweifel angebracht werden - wir haben den Hinduismus mit den Veden, den Buddhismus mit seinen tibetischen Totenbuch und anderem und wir haben die ägytpischen Totenbücher oder andere Bücher, die uns die andere Welt erklären - aber wie auch Gott - ist alles unsichtbar - es sind immer die Menschen, die etwas positiv oder negativ auslegen oder uminterpretieren, wie es ihnen scheint, daß Gott es ihnen gesagt hat oder Allah - deshalb suchen viele Menschen ganz einfach im Buddhismus, von dem sie glauben, er sei eine Lehre ohne Gott, Zuflucht.

Und auch darüber gibt es wieder heftige Diskussionen, ob denn nicht Gott auch seine Hand im Spiel hatte - Meinung und Gegenmeinung - solange wir keine Geräte zur Hand haben, die etwas messen können, wird die Masse der Menschen immer skeptisch bleiben.

Meiner Ansicht nach.

Es ist und bleibt ganz einfach 'Glauben'.

Manchmal mit Logik, Verstand und Intuition erkennbar - ob man damit einverstanden ist, an eine Sache, eine Lehre zu glauben, da überzeugt meistens die Logik - aber die Suchenden lassen meist von ihrer Suche nicht, es dauert ewig, ehe man sich für eine Sache entscheiden kann, dann vielleicht mit allen Konsequenzen, ob denn der Vorbeter oder der Angebetete auch unrecht hätte, auch das gilt es zu interpretieren, bis es stimmig ist.

http://www.welt-spirale.com/ (Der Spruch von Victo Hugo ist gut und treffend)

http://www.welt-spirale.com/downloads/Lektion_10.pdf
Mancher denkende Mensch wird sich aber die Frage stellen: warum hat gerade mich das
Schicksal auf diesen schlechten Platz gestellt, warum muss gerade ich eine unangenehme oder lästige
Arbeit verrichten, warum werde ich von meiner Umgebung gequält und nicht beachtet? Warum herrschen andere über mich und nicht umgekehrt? Wieso brauchen manche Menschen überhaupt
nicht zu arbeiten? Auf alle diese Fragen komplizierter Natur, welche durch das Gesetz der Verschiedenartigkeit
und der Entwicklung aufgeworfen werden, gibt uns Dharma, das Gesetz der Pflicht, das
zusammen mit Karma wirksam ist und die jeweilige Lebensaufgabe des Menschen bestimmt, die Antwort.

In Dharma haben wir zunächst die individuelle Lebensaufgabe zu sehen sowie die Pflicht, die
sich dem Mitmenschen gegenüber, sei es in der Familie, im Beruf oder in der Gesellschaft, im Verlauf
der menschlichen Evolution ergibt. In gleicher Weise, wie jeder Mensch sein Karma denkend und
handelnd gestaltet, so bestimmt er in Einklang mit dem kosmischen Gesetz der Entwicklung von Leben
zu Leben sein neues Dharma.
Dharma ist ferner das moralische Gesetz und die innere Natur in uns, die in jedem Menschen
eine gewisse Stufe der Entwicklung und der Entfaltung erreicht hat. S. 2/3

Wenn man nur einseitig in einer Richtung liest, wird man davon überzeugter, und wenn man später noch andere Werke liest, beginnt das Vergleichen.
Das ist so, als wenn man alle Bücher zu einem Thema gleichzeitig auf dem Tisch liegen hat und nun anschaut, wem man glauben könnte.

Was man deshalb am ehesten verinnerlicht hat, bleibt und danach richtet man seinen Vergleich aus.

Das wird bei den meisten Menschen so sein, oder der Mensch durchlebt eine tiefe Krise und entscheidet sich dann um.

http://www.publik-forum.de/
Die neue Ausgabe der Zeitschrift bringt wieder interessante Probleme dieser Welt und berichtet von Erfolgen der Werke von kirchlichen Institutionen und geht darüber hinaus auch auf andere Religionen ein.

Wir haben die nüchterne Realität und wir haben eine geistige Welt, in die Gott gehört.

Aber gerade in dieser Realität werden wir an unserem Tun gemessen.

http://www.welt-spirale.com/downloads/Lektion_04.pdf

Je mehr die Menschen in die Wissenschaft von Karma eindringen, umso früher werden sie bei
der Gestaltung des menschlichen Schicksals das Gesetz von Ursache und Wirkung wahrnehmen.
Wer dieses einmal erkannt hat und weiß, dass er für jeden seiner Gedanken, für jeden Wunsch und
jede Handlung verantwortlich ist und auch die Folgen auf sich nehmen muss, wofür man in zunehmendem
Maß sichtbare Beweise erhält, müsste wahrlich unvernünftig sein, wenn er sich dieses Gesetz
nicht dienstbar machte.
Der Mensch ist sich selbst der ärgste Feind, wenn er gegen die Gesetze der Natur verstößt.
Karma ist für den Wissenden die Quelle seiner Kraft. Auf dieses Gesetz kann man sich verlassen,
auch wenn man an den menschlichen Ungerechtigkeiten im Leben zugrunde gehen würde.
Die höhere Vernunft wird also die Menschen bei einer entsprechenden geistigen Reife veranlassen,
nur noch im ethischen Sinn zu handeln; denn wahrlich, jedermann ist seines Glückes Schmied
und Selbstgestalter seines Schicksals. Durch bewusstes und geschultes Denken und Handeln im
Dienst des Nächsten und zum Wohl der menschlichen Entwicklung erzielt man die besten Resultate. S. 14/15

Und diese Aussagen sind in den Inhalten aller Religionen zu finden.

http://www.theosophie.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1632:die-grundlagen-der-theosophie&catid=268:sunrise-31963&Itemid=82

Herausgeber: Ich glaube das ist, wenn richtig ausgelegt, was Jesus lehrte: Nur durch das Christuselement, an dem wir alle teilhaben (nicht durch den Jesusteil) ist eine Erlösung möglich. Er bezeichnete sich selbst als ein Symbol dessen, zu dem alle Menschen heranwachsen können, und zwar nicht in einem exklusiven Sinne, sondern als ein universales Beispiel für die göttlichen Möglichkeiten, die jeder Mensch eines Tages entfalten kann. Ist das in Wirklichkeit nicht das nämliche, was jeder große Lehrer oder Heiland getan hat: Buddha, Krishna, Zoroaster, Lao-Tse? Hat nicht jeder mit verschiedenen Worten dasselbe gesagt? "Welchen Weg die Menschheit auch wählt, dieser Weg ist der Meine," wie die Bhagavad-Gîtâ es ausdrückt.

Herausgeber: Dazu möchte ich sagen, daß manche Theosophie nicht als eine Religion betrachten, weil es in ihr weder Dogmen, noch Glaubensbekenntnisse noch einen Kult gibt, deren Annahmen von den Anhängern erwartet wird. Da ihre Grundprinzipien andererseits eine Darlegung der den Kosmos und den Menschen betreffenden Naturgesetze darstellt, könnte man sagen, daß die ursprüngliche Theosophie oder die theosophia im reinsten Sinne des Wortes Religion an sich ist. Glauben Sie aber nicht, daß ich sagen will, daß die theosophischen Begriffe die ganze Wahrheit in sich fassen! Weit davon entfernt, denn kein noch so ausgezeichneter Geist könnte die vollkommene Wahrheit übermitteln und noch weniger der Empfänger der absoluten Wahrheit sein.

Es ist alles Entwicklung.

Re: Reinkarnation und Esoterik

Thomas - 28.10.2012, 17:33

Mancher denkende Mensch wird sich aber die Frage stellen: warum hat gerade mich das
Schicksal auf diesen schlechten Platz gestellt, warum muss gerade ich eine unangenehme oder lästige
Arbeit verrichten, warum werde ich von meiner Umgebung gequält und nicht beachtet? Warum herrschen andere über mich und nicht umgekehrt?

Baha'u'llah hat vierzig Jahre sienes Lebens in Gefängnissen, Kerkern, in der Verbannung verbracht, hat gesehen wie Gefährten um des Glaubens Willen verbrannt, erhängt, gefoltert, ermordet wurden - und sich nie diese Frage gestellt......

Re: Reinkarnation und Esoterik

positiv - 28.10.2012, 18:19

Zitat: Und vor allem: wovon man zuerst gelesen und den Inhalt verinnerlicht hat, sich damit auseinander gesetzt hat, wird man auch zuerst glauben, alles andere erscheint dann eher sekundär, man kann es nicht mehr akzeptieren.

So entscheidet sich jeder Mensch für den Glauben an etwas, was er sich erlesen hat. Es kommt meistens nichts aus ihm selbst.
Das ist aber eine ganz dicke Verallgemeinerung, die sicherlich nicht auf die Menschen zutrifft, die sich kritisch mit ihrem Glauben einerseits und mit dem Glauben im Allgemeinen auseinandersetzen!
Kann es sein, dass Du da von Dir auf andere schließt, oder wie kommst zu dieser Annahme?

Gruß Alwin

Re: Reinkarnation und Esoterik

Anonymous - 28.10.2012, 18:48

Alwin, das ist nicht nur das Ergebnis persönlicher Erlebbarkeit, sondern Diskussion mit anderen Menschen, Beobachten und gelebtes "Leben", sprich Lesen der Beiträge vieler Menschen vieler Religionen und anderer Glaubensrichtungen.

Der Mensch hält sich oft an dem fest, was ihm als richtig erscheint.
Zitat:
Baha'u'llah hat vierzig Jahre sienes Lebens in Gefängnissen, Kerkern, in der Verbannung verbracht, hat gesehen wie Gefährten um des Glaubens Willen verbrannt, erhängt, gefoltert, ermordet wurden - und sich nie diese Frage gestellt......

Thomas, das weißt Du nicht, Du hast mit ihm nie gesprochen oder mit ihm eine Weile zusammen gelebt. Das ist nur Anbetung, wie ich sie von anderen Anhängern kenne/erlebe. Durch Lesen der Beiträge im Forum GN. Du entnimmst doch auch nur der Literatur , die Du gelesen hast und mit den Jahren hat es sich bei Dir verinnerlicht, Du kannst da nicht mehr weg. :D Sollste auch nicht gehört ja zu Dir.

Und überhaupt - wieso pochen sämtliche Anhänger der Religionen immer nur auf das Leid ihrer Glaubensgründer - muß denn immer alles nur Leid sein, weil man damit die Menschen bißchen weich kriegt, sie damit anziehen will ?

Was wäre, wenn die Religionsgründer lustige und fröhliche Menschen gewesen wären, nicht gelitten hätten, hätten sich die Menschen da abgewandt ?

Auch ein Artikel in der neuen Ausgabe der Publik-Forum-Zeitschrift.

http://www.publik-forum.de/Publik-Forum-20-2012/was-ist-das-fuer-eine-liebe

Zitat: Was ist das für eine Liebe?
Im Ritual der Beschneidung wird der Bund zwischen Gott und den Menschen mit Schmerz verknüpft. Doch ein solches Gottesbild ist doppelbödig. Eine Erwiderung auf Melitta Müller-Hansen
http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/bayern1/mp3-download-podcast-evangelische-morgenfeier.shtml
suche: Melitta Müller-Hansen beschneidung

Gefoltert wird noch heute und das nicht zu knapp - und es hat nicht aufgehört, von damals her - und wahrscheinlich lange vor Entstehung von Religionen.

Nur dauert es eben sehr lange, ehe die Menschheit wach wird, sich bewußt wird, daß sie Unrecht ins Leben bringt. Im Unterschied zum Mittelalter sind wir da doch schon ein Stückchen weiter, meine ich.

Re: Reinkarnation und Esoterik

positiv - 28.10.2012, 18:57

Zitat: Alwin, das ist nicht nur das Ergebnis persönlicher Erlebbarkeit, sondern Diskussion mit anderen Menschen, Beobachten und gelebtes "Leben", sprich Lesen der Beiträge vieler Menschen vieler Religionen und anderer Glaubensrichtungen.

Ich streite nicht ab, dass (sehr) viele Menschen so denken oder/und handeln! Aber wie Du es schreibst, stellst Du es als allgemeingültig dar, und das trifft ebenso auf viele Menschen nicht zu.
Alleine jeder Konvertit fällt aus dieser "Regel" heraus - und das dürfte die kleinste Gruppe sein....

Gruß Alwin

Re: Reinkarnation und Esoterik

Anonymous - 28.10.2012, 19:15

Konvertiten haben die unterschiedlichsten Gründe - manchmal ist es dem Frust geschuldet, wenn sie jung sind - siehe P. Vogel, der flattert öffentlich nach den "Happen" - die er kriegen kann.

Ist der Mensch etwas älter, hat er vielleicht viele Inhalte gelesen, ehe er sich entscheidet - und manche mußten erst viele schlimme Erlebnisse erfahren, um sich zu verändern.

http://www.publik-forum.de/Publik-Forum-20-2012/ajanthas-mission

Zitat: Ajanthas Mission
Die Konsumkritikerin will die Menschen in Sri Lanka zu einem neuen Lebensstil, der gemeinhin als »nachhaltig« bezeichnet wird, bewegen

Sie wurde Christin. :)

Re: Reinkarnation und Esoterik

positiv - 28.10.2012, 19:36

In einem Punkt stimme ich mit Dir überein: Konvertiten haben unterschiedlich(st)e Motive, einen Wechsel vorzunehmen. Aber diese Gruppierung nannte ich ja auch nur als eine, die Deiner Aussage widerspricht...

Gruß Alwin

Re: Reinkarnation und Esoterik

David - 01.01.2014, 19:10
Re: Reinkarnation und Esoterik
Thomas hat folgendes geschrieben: Also mal die Frage an die interessierte Leser- und Diskutantenschaft: Was haltet Ihr von Reinkarnation - gibt's das?

Aus meiner Sicht ist die Reinkarnation nur ein Unterthema des allgemeinen Themas: Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Ehrlich gesagt würde ich die Möglichkeit der Reinkarnation nicht unbedingt ablehnen, aber aus religiöser Sicht sehe ich es eher als eine Verlagerung des Problems, im Hier und Jetzt entsprechend zu leben. Damit meine ich, wenn jemand an die Reinkarnation glaubt, aber auch genau weiß, dass er in diesem Leben Mist gebaut hat, er sich einfach darauf verlässt, dass er nur noch eine "weitere Runde dreht".

Ich hatte mich auch mit dem Thema beschäftigt und meine auch, sichere Hinweise in der Bibel und dem Koran gefunden zu haben, dass es zumindest für ein paar auserwählte Menschen, den Propheten, so etwas wie eine Reinkarnation geben kann. Überraschenderweise wird dies aber von Bibel- und Korananhängern verneint. Das mag aber auch daran liegen, dass diejenigen Leute eher geneigt sind, dem Mainstream zu folgen und eigene Schlussfolgerungen nicht treffen wollen.

Ich meine auch im Allgemeinen, dass ein Leben nach dem Tod nur dann eine Bedeutung erlangen kann, wenn sich derjenige an ein früheres Leben erinnert und dementsprechend nicht die gleichen Fehler des früheren Lebens wiederholt bzw. gesagt bekommt, was besonders gut oder schlecht gelaufen ist, um den Lohn oder auch die Bestrafung zu verstehen.

Re: Reinkarnation und Esoterik

positiv - 01.01.2014, 19:19

Welche Art der ge- oder erdachten Reinkarnation ist denn hier gemeint? Auch im Christentum gb es diese Gedanken. "Verboten" wurde sie hauptsächlch, weil die Entwicklungen derselbigen gegen den damals angenommenen Auferstehungsgedanken entsprochen hat.

Gruß posi

Re: Reinkarnation und Esoterik

Thomas - 01.01.2014, 20:38

Der Tod - ist nichts anderes als die Geburt in ein neues Leben. Ob dieses "neue Leben" unbedingt wieder in der Tretmühle des materiellen Lebens stattfindet - wage ich in Kenntnis der Bibel, des Qur'an und des Kitab-i-Iqan mal zu bezweifeln....

Re: Reinkarnation und Esoterik

positiv - 01.01.2014, 20:58

Insbesondere sind es menschliche Vorstellungen und Bilder, die eine Befassung mit der Thematik ermöglichen sollen/können. Im Grunde genommen reine Vermutungen...

Re: Reinkarnation und Esoterik

Thomas - 01.01.2014, 22:05

Die überlieferten Aussagen der "Propheten" sind sich überraschend ähnlich; die Erklärung des Todes im "Maria-Evangelium" findet sich auch in der Baha'i-Religion. Und beide Glaubensrichtungen haben keine unmittelbaren Berührungspunkte (da steckt sozusagen "der Islam dazwischen").

Natürlich bleibt letztlich alles nur Spekulation - und welche Theorie richtig war oder ist, werden wir "am eigenen Geist" noch früh genug erleben....

Bei mir gab's ja mal einen Krebsverdacht - und in der Zeit habe ich mich viel mit der Frage nach dem "danach" beschäftigt. Einer Überlieferung zufolge soll ein Gläubiger Baha'u'llah mal gedrängt haben, vom "Leben danach" zu erzählen. Die Beschreibung des Lebens danach war für den Gläubigen so hoffnungsvoll, das er sich sofort selbst die Kehle durchschnitt.... obwohl seinerzeit der Selbstmord schon auch in der Baha'i-Religion verboten war.

Re: Reinkarnation und Esoterik

positiv - 01.01.2014, 22:53

Wenn diese Leute tatsächlich eine sehr praktische Idee zum Darstellung/Erklären hatten, wird es wohl bei allen zwangsläufig sehr ähnlich oder gar gleich sein. Gäbe es viele Alternativen zu einer guten Idee, wäre die Idee auch nicht so optimal.
Auch zu dem Begriff "einzig" gibt es keine Alternative als solches. Viele wollen es steigern und sprechen vom "einzigsten", als ob es eine Steigerung zu "einzig" gäbe. Eben auch ein Wunschtraum.
Von daher ist es für mich nicht verwunderlich, daß diese "Propheten" ähnliche Darstellungen von sich gegeben haben. Der menschliche Horizont ist nun einmal beschränkt und nicht unendlich...

Re: Reinkarnation und Esoterik

Thomas - 01.01.2014, 23:09

Es gibt Menschen die von "Nahtoderlebnissen" berichteten. So weit ich das überblicken kann, sind diese Berichte sehr ähnlich - fast alle gingen in ein "strahlendes Licht", einige fanden sich auf einer "Art Erde" wieder, jedoch mit wesentlich mehr leuchtenden und unbekannten Farben. Sehr wenige erkannten das "Himmel-Hölle-Muster" aus Christentum und Islam wieder. Es scheint wohl so zu sein, dass wir uns unbewusst das vorstellen was wir erwarten - und genau das tritt ein....

Re: Reinkarnation und Esoterik

tara - 02.01.2014, 02:14

hallo thomas :)

Also mal die Frage an die interessierte Leser- und Diskutantenschaft: Was haltet Ihr von Reinkarnation - gibt's das?
******************************************

ich hab gelesen das es bei den christlichen gnostikern auch eine reinkarnationslehre gab und irgendwann wurde bei einem konzil die wiedergeburt abgeschafft ;) , seither hat ein christ nur ein leben ....

als das christentum aufkam gab es schon buddhistische missionare im nahen osten , der gedanke war damals allen bekannt .

ob es jetzt wirklich eine widergeburt gibt , ich glaub schon , weil in der natur alles einem widerverwertung und umwandlungszyklus unterliegt , in diesem universum geht nichts verloren und energie aus dem letztendlich alles besteht ist unzerstörbar , nur ob wir davon was mitbekommen und unser bewußtsein überlebt bleibt dahingestellt , schön wäre es schon , ich möchte echt gerne wissen wie es weitergeht .

wenn der urgrund reines bewußtsein ist (wie viele große lehrer behaupten ) , waren wir sowieso noch nie tot :angel8:

liebe grüße
tara

Re: Reinkarnation und Esoterik

positiv - 02.01.2014, 06:36

Ich erinnere nochmals an meine Frage und Hinweis: Welche Art von Reinkarnation ist gemeint?
Ich knüpfe hier an die Aussage von Thomas an.
Wenn der Mensch stirbt, verfällt, verfällt sein Körper. Was mit dem Geist oder der Seele oder wie immer man das aus nichtreligiöser Sichtweise bezeichnen will und kann, ist dem Menschen unbekannt. Im christl. Gedankengut kommt hier nun der Auferstehungsgedanke ins Spiel. Je nach Definition, ebenfalls eine Wiedergeburt, aber nicht im körperlichen Sinne.

Gruß posi

Re: Reinkarnation und Esoterik

Thomas - 02.01.2014, 16:04

Ich bin jetzt mal ganz frech und behaupte - es gibt nur eine Form der Reinkarnation. Nur - sie wird verschieden wahrgenommen.... - abhängig vom Erkenntnis- und Bewusstseinsstand der Seele, die in diese eine Reinkarnation eintritt.....

Re: Reinkarnation und Esoterik

positiv - 02.01.2014, 17:04

Das ist nicht frech, wird aber von vielen bekannt. Auch das buddhistische Schema ist nicht soweit vom christlichem Auferstehungsgedanken entfernt. Ja Danke, ich höre schon die Aufschreie aus der Ecke. Der sich störende Buddhist möge sich bitte einmal mit der altbegrifflichen Definition des Fegefeuers im Christentum beschäftigen! Die Karmawirkung wird hier natürlich anders ausgelegt! Ist glücklicherweise auch nur eine menschliche Sichtweise und damit per se mit Lücken und Fehlern versehen!

Liebe Grüße

Posi

Re: Reinkarnation und Esoterik

Thomas - 02.01.2014, 17:15

Den Baha'i nach kennzeichnen "Himmel" und "Hölle" unterschiedliche Bewusstseinszustände; die "Einen" sind Gott nahe, die "Anderen" halt nicht..... Nur muss man das auch "mitkriegen": Hitler's ganz private Hölle hat keine Wirkung auf ihn, wenn er nix mehr von seinem leben davor weiss. Sollte Hitler also "in der Zeit rückwärts geboren werden" - als KZ-Häftling zum Beispiel - nutzt es für ihn nix, weil er sich ja an "sein Leben davor" nicht mehr erinnern kann....

Den Baha'i nach nimmt man alle seine Erinnerungen mit..... dann sieht die Sache schon anders aus: Hitler steht ziemlich alleine in einer dunklen Welt - und erkennt dass "die Anderen" einem Licht zustreben, das er nicht "sehen" kann.......

Re: Reinkarnation und Esoterik

positiv - 02.01.2014, 19:20

Ok lieber Thomas, Bahai ist ja nochmals anders. Da kommt das islamische mit dazu. Da muß ich erst einmal fachlich passen...
Habe mir aber schon gedacht, daß Du mir damit reinschneist. Warum sollte ich es auch einfach haben, gelle!

Liebe Grüße posi und ab sofort unter natürlichem Namen

Alwin

Re: Reinkarnation und Esoterik

tara - 03.01.2014, 01:57

hallo positiv

im apostolischen glaubensbekenntnis heist es aber schon (wird bei jedem gottesdienst gesprochen)

Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Apostolisches_Glaubensbekenntnis

1. Korintherbrief 15 und 2. Korintherbrief 5 lehrt Paulus übereinstimmend mit manchen damaligen Pharisäern die kommende leibliche Auferstehung aller Toten zum Endgericht als endgültige Verwandlung der ganzen Welt.

buddhismus

Auch das buddhistische Schema ist nicht soweit vom christlichem Auferstehungsgedanken entfernt.
***************************************

im buddhismus gibt es prinzipiell keinen auferstehungsgedanken , das ziel buddhistischer übungen ist das rad der geburt und wiedergeburt ZU VERLASSEN um nicht mehr wiedergeboren werden zu müssen um das nirvana einen art nullzustand zu erreichen.

wenn man den gedanken des fegefeuers aufgreifen möchte , ist widergeburt im buddhistischen sinne eine art läuterung und auf keinem fall eine belohnung , außer man wird als boddhisattva wiedergeboren , das ist ein erleuchtetes wesen das bewußt eine verkörperung herbeiführt um allen fühlenden wesen aus dem samsara (der welt des wandels) herauszuhelfen .

Samsara
wörtlich: „beständiges Wandern“) ist die Bezeichnung für den immerwährenden Zyklus des Seins, den Kreislauf von Werden und Vergehen oder den Kreislauf der Wiedergeburten in den indischen Religionen Hinduismus, Buddhismus und Jainismus.

Dieser ewige Kreislauf wird in den indischen Religionen als leidvoll (siehe Dukkha/Leiden) gewertet. Der Ausbruch aus diesem unheilvollen Kreislauf geschieht auf dem Wege des Loslassens von allen Bindungen, Begierden und Wunschvorstellungen sowie durch Erkenntnis. Erreicht wird der Zustand der „Erlöstheit“ (und nach einigen Varianten der ewigen Glückseligkeit, siehe Erlösung), den die Hindus Moksha und die Buddhisten Nirvana nennen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Samsara


liebe grüße
tara

Re: Reinkarnation und Esoterik

Thomas - 03.01.2014, 08:22

Der Buddhismus beantwortet NICHT die Frage, was denn mit dem "erleuchteten Geist" geschieht - der "das Rad" verlassen hat (es sei denn, dieser entschliesst sich dazu ein "Bodhisatva" zu werden). Diese "Lücke" schliest u.a. das Christentum, allerdings um den "Lehr,einungspreis" dass der Mensch generell keine Chance hat "dem Rad" zu entgehen und halt "nur kräftig an seine Erlösung glauben muss - und dann funzt das schon"....

Ich denke, beide Religionen haben sich hier sehr weit von der Ursprünglichkeit ihrer Lehre entfernt. Und in beiden Religionen erkennt man, dass der Mensch in seiner naturgegebenen Unvollkommenheit die "reine Lehre" dazu benutzt hat, aus machtpolitischen Erwägungen "die Leut bei der Stange zu halten". Hier erinnere man sich mal an das überlieferte Leben des Buddha, des Jesus - danach haben die selbst NICHT nach Macht gestrebt, wohl aber einige ihrer "Nachfolger".....

Aus heutiger Sicht stellt sich das Problem das man die "reine, ursprüngliche Lehre" in beiden Religionen nicht mehr wieder findet. Denn in beiden Religionen haben die "Gelehrten" aus egoistischen Gründen soviel "herumgefuscht", das der Kern unter einem Haufen von Aberglauben und Sinnentstellungen verloren gegangen ist.

Re: Reinkarnation und Esoterik

positiv - 03.01.2014, 11:38

Auferstehung des Leibes ist eine Bildsprache zur Unterstützung einer Vorstellungsmöglichkeit. Wäre hier der alte Leib gemeint, wäre die Auferstehung nicht kompatibel mit der Ewigkeit, da er abhängig von Ort und Zeit isst/war.
Heute wird auch vielfach der Fehler gemacht, die damalige Bildersprache im heutigen Verständnis zu interpretieren. Besonders gut zu sehen bei manchen freievangelikalen Gemeinschaften. Da wird das bibl. Wort auch deswegen wortwörtlich genommen, da man von der göttl. Inspiration der Schreiber ausgeht, also somit irrtumsfrei.... Auch dem kann ich als Christ nicht zustimmen. Glaubensannahmen werden viel zu leichtfertig als Fakten interpretiert. Und damit geht bekanntlich das Wesen des Glaubens kaputt!
Gruß posi

Re: Reinkarnation und Esoterik

tara - 04.01.2014, 01:52

hallo positiv :)

Auferstehung des Leibes ist eine Bildsprache zur Unterstützung einer Vorstellungsmöglichkeit. Wäre hier der alte Leib gemeint, wäre die Auferstehung nicht kompatibel mit der Ewigkeit, da er abhängig von Ort und Zeit isst/war.
***************************************

wow das ist eine plausible erklärung :!:
ja mir ist da schon klar , das bei religiösen schriften eine bildsprache verwendet wird und das man das nicht wortwörtlich nehmen sollte .

die inhalte sind so schwierig vermittelbar das man regelrecht dazu gezwungen ist .

Re: Reinkarnation und Esoterik

tara - 04.01.2014, 02:21

hallo thomas :)

Der Buddhismus beantwortet NICHT die Frage, was denn mit dem "erleuchteten Geist" geschieht - der "das Rad" verlassen hat (es sei denn, dieser entschliesst sich dazu ein "Bodhisatva" zu werden)
**************************************

na ganz soo einfach ist das nicht ;) , der buddhismus ist eigenlich eine schwerverständliche religion .... also das ist so...


das 'Nirwahn' (wörtl. das 'Erlöschen'),

bildet das höchste und letzte Endziel alles buddhistischen Strebens, d.i. das restlose 'Erlöschen' alles in Gier, Haß und Verblendung sich äußernden, das Leben bejahenden und sich krampfhaft daran klammernden Willenstriebes, und damit die endgültige, restlose Befreiung von allem künftigen Wiedergeborenwerden, Altern und Sterben, Leiden und Elend.

http://www.palikanon.com/wtb/nibbana.html


anattā

Nicht-Selbst oder Nicht-Ich oder Unpersönlichkeit, Selbstlosigkeit.

Die Tatsache, dass allen Dingen jegliche dauerhafte Essenz oder Substanz fehlt, die man eigentlich als "Selbst" bezeichnen könnte.

Diese Lehre von anattā oder der Unpersönlichkeit besagt, daß es weder innerhalb noch außerhalb der körperlichen und geistigen Daseinserscheinungen irgend etwas gibt, das man im höchsten Sinne als eine für sich bestehende unabhängige Ich-Wesenheit oder Persönlichkeit bezeichnen könnte.

Es ist dies die Kernlehre des ganzen Buddhismus, ohne deren Verständnis eine wirkliche Kenntnis des Buddhismus schlechterdings unmöglich ist, die einzige wirklich spezifisch buddhistische Lehre, mit der das ganze buddhistische Lehrgebäude steht und fällt.



»Das Leiden gibt es, doch kein Leidender ist da.
Die Taten gibt es, doch kein Täter findet sich.
Erlösung gibt es, doch nicht den erlösten Mann.
Den Pfad gibt es, doch keinen Wandrer sieht man da.«

http://www.palikanon.com/wtb/anatta.html

************************************************

also um auf deine antwort zurückzukommen das der buddhismus NICHT sagt was mit der erleuchteten seele geschieht .


»Es gibt, ihr Mönche, ein Bereich, wo weder Festes noch Flüssiges ist, weder Hitze noch Bewegung, weder diese Welt noch jene Welt, weder Sonne noch Mond. Das, ihr Mönche, nenne ich weder ein Kommen, noch ein Gehen, noch ein Stillestehen, weder ein Geborenwerden, noch ein Sterben. Es ist ohne jede Grundlage, ohne Entwicklung, ohne Stützpunkt: das eben ist das Ende des Leidens.« (Ud.VIII.3).

NICHTS , nada

das ist das ziel der erleuchtung .

für unsere christliche bilderwelt die wir gewohnt sind , eher frustierend und erschreckend , vielleich könnte man sich diesen buddhistischen himmel wie das physikalische vakuum vorstellen , vollkommen leer , aber wenn man es zusammenpresst merkt man das es voller energie ist , der zustand vor der schöpfung .

liebe grüße
tara

Re: Reinkarnation und Esoterik

positiv - 04.01.2014, 07:08

tara hat folgendes geschrieben: hallo positiv :)

Auferstehung des Leibes ist eine Bildsprache zur Unterstützung einer Vorstellungsmöglichkeit. Wäre hier der alte Leib gemeint, wäre die Auferstehung nicht kompatibel mit der Ewigkeit, da er abhängig von Ort und Zeit isst/war.
***************************************

wow das ist eine plausible erklärung :!:
ja mir ist da schon klar , das bei religiösen schriften eine bildsprache verwendet wird und das man das nicht wortwörtlich nehmen sollte .

die inhalte sind so schwierig vermittelbar das man regelrecht dazu gezwungen ist .

Die Phantasie(n) haben bei den Vermutungen über das "danach" schon interessante Blüten hervorgebracht. Das ist ja nicht nur im christl. Bereich so. Die Frage, "was könnte sein", ist nun einmal nicht beantwortbar, aber der Mensch entwickelte zahlreiche Theorien, die dann auch noch mit Wahrscheinlichkeiten versehen wurden. Manche dieser "Produkte" wurden dann als annehmbarer Fakt hingestellt, meistens im Interesse der entsprechenden Religion, um Begeisterung und damit Zuwachs zu erzeugen.
Ich kann bspw mit der Darstellung bei Johannes überhaupt nichts mit anfangen. Was da göttlich inspirieriert sein soll, mir ein Rätsel. Wird aber aus dieser Annahme als Hinweis Gottes angesehen. Dabei hat da nur jemand (Johannes) seiner Phantasie und Wunschgedanken freien Lauf gelassen...

Gruß posi

Re: Reinkarnation und Esoterik

Thomas - 04.01.2014, 07:48

Das mag nach heutiger Sicht so erscheinen, lieber Alwin - vielleicht war es aber auch "nur" der Versuch des Johannes, etwas in eine sprachliche Form zu kleiden, für das es tatsächlich keinen sprachlichen Ausdruck gab.

Ich frag' mich bei solchen Texten immer: "Wie beschreibt ein Ureinwohner Brasiliens oder Tansanias ein Flugzeug - wenn der noch nie ein solches gesehen hat....? "Eiserner Vogel"? Und - würde der von seinen Nachbarn nicht für verrückt gehalten werden, weil die halt "genau wissen" dass man aus Eisen zwar Speerspitzen machen kann - aber doch niemals "Vögel die auch fliegen"....?

Re: Reinkarnation und Esoterik

positiv - 04.01.2014, 09:00

Klar war das ein redlicher Versuch, etwas Unbeschreibbares "verständlich" rüber zu bringen. Als solches lasse ich es auch gerne stehen!
Hier kommt aber hinzu, daher meine Kritik, daß durch die aufgesetzte "göttl. Inspiration" dieser Darstellung ein Wahrheitscharakter übergestülpt werden soll.
Diesen Versuchen, durch die Heranziehung einer übergeordneten Autorität der Sache Gültigkeit zu verleihen, denn damit erscheint es ja nicht nur glaubwürdig sondern nahezu zum glauben verpflichtend, kann ich nicht zustimmen! Den netten Versuch lasse ich ansonsten als solches ja auch stehen!

Gruß Alwin

Re: Reinkarnation und Esoterik

Thomas - 04.01.2014, 17:38

Aus heutiger Sicht ist die Kritik berechtigt, aber man muss auch mal versuchen sich ein wenig in die Zeit hinein zu versetzen, in denen der "Visionär" lebte. Wenn der nicht "glaubhaft" machen konnte, das seine Visionen "göttlichen Ursprungs" sind - landete der ganz schnell im Folterkeller.....

Den Christen fehlt so etwas wie der Talmud - ein Versuch einer Auslegung des überlieferten Urtextes. Und das fehlt aus dem einfachen Grunde, weil man die Gnostik verbannt hat, anstatt sie in einen "Lehrkanon" mit aufzunehmen.

Re: Reinkarnation und Esoterik

positiv - 04.01.2014, 17:49

Lieber Thomas, da liegst etwas falsch! Die "göttliche" Belegung wurde ja auch erst später aufgesetzt! Und ich lege auf die göttliche Belegung ohnehin keinen Wert. Der INHALT von Jesu Aussagen spielen für mich eine Rolle!

Liebe Grüße Alwin

Re: Reinkarnation und Esoterik

Thomas - 04.01.2014, 18:26

O.k., lieber Alwin - trotzdem fehlt die inhaltliche Diskussion über die Worte Jesu und deren Bedeutung in der Öffentlichkeit des Christentums analog zum Talmud fast völlig. Man schaue sich mal um wie die katholische Kirche mit ihren Kritikern aus den eigenen Reihen bisher umgegangen ist, man schaue sich mal an wie wenig sich die evangelische Christenheit den Herausforderungen der teilweise recht radikalen Freikirchen gegenüber positioniert.... "Verschweigen, vertuschen, verteufeln" war über Jahrhunderte hinweg die Strategie der Kirche (und mit dem verteufeln sind 'se heute noch stellenweise schnell zur Hand.....).

Als "Ex-Baha'i" kenne ich die Strategie der heutigen Kirche im Zusammenhang mit denen die "anders glauben" recht gut; würden wir heute noch in "christlichen Zeiten des Konzils" leben, hätte die christliche Kirche ihre Mordbrenner gegen die Baha'i genauso losgeschickt, wie sie das bei den Katharern gemacht hat. Heute - braucht sie das nicht - solange es genügend durchgeknallte Islamisten gibt..... (die allerdings stellen für die Christen auch eine nicht zu unterschätzende Bedrohung dar, egal um welche Konfession oder Fraktion der Christenheit es sich handelt).

Ginge es nur um den Inhalt - müssten Chassidim, Essener, liberale Freikirchen, Sufi und von der Mystik inspirierte Baha'i jeden Tag ein "Friedens- und Freudensfest" zusammen feiern.... aber es geht nicht um den Inhalt. Es geht um Macht, Gier, Neid, Politik - und auch um die "Politik des Überlebens".

Re: Reinkarnation und Esoterik

tara - 04.01.2014, 19:11

hallo thomas :)

würden wir heute noch in "christlichen Zeiten des Konzils" leben, hätte die christliche Kirche ihre Mordbrenner gegen die Baha'i genauso losgeschickt, wie sie das bei den Katharern gemacht hat.
*************************************

das ist auch immer meine rede , heute (momentan) geht das nicht mehr , aber könnten sie wie sie wöllten , tät die heilige inquisition fröhliche urständ feiern . imerhin war der ratzinger chef der inquisition (die halt heute ein bisserl anders heißt) , die geben nicht so schnell auf .
wenn man sich mit kirchengeschichte befasst hat man das gefühl das die den jesus gar nicht kennen als hätten sie nie was von "liebe deinen nächsten wie dich selbst" gehört , nur mord und totschlag , echt grauslich .
als ich das erste buch über die inquisition gelesen hab (mit 17) bin ich sofort aus der kirche ausgetreten .

liebe grüße
tara

Re: Reinkarnation und Esoterik

Thomas - 04.01.2014, 20:04

Liebe tara,

ich setz' da ein wenig Hoffnung in den gegenwärtigen Papst - wenn der die "innerkirchliche Reform" die er selbst angeleiert hat auch durchhält (und überlebt....), dann könnte sich tatsächlich "was bewegen".

"Katholik" - werde ich trotzdem nicht.... :D

Liebe Grüsse
Thomas

Re: Reinkarnation und Esoterik

tara - 04.01.2014, 22:35

nein , ich sicher auch nicht mehr :roll:
ich bin mehr diesem nüchternen buddhismus zugetan , der ist so modern in seinen ansichten , immerhin ist er 600jahre älter als das christentum ;)

liebe grüße
tara

Re: Reinkarnation und Esoterik

positiv - 05.01.2014, 10:59

Klar ist in der Vergangenheit viel Mist passiert. Und es ist Mist, der heute noch als Ursache für heutigen Mist weiterhin Geltung hat.
Dennoch hafte ich nicht an dieser unschönen Vergangenheit, die als solches nicht mehr änderbar ist. Das Leben im Heute und die Gestaltung vom Morgen stehen dabei für mich im Vordergrund.
Und auch wenn bspw die ev. Kirche ein Dekret herausgibt, was für mich nicht nachvollziehbar oder nicht wünschenswert zur Umsetzung ist, lasse ich es weg, so frei bin ich...

Gruß Alwin

Re: Reinkarnation und Esoterik

Thomas - 05.01.2014, 16:55

Das dachte ich - im Zusammenhang mit den Baha'i - auch ein paar Jahre lang, lieber Alwin...... Allerdings ist das "bei den Baha'i" nicht ganz so einfach wie bei den Christen oder Buddhisten.... Die Baha'i könnten nicht "überleben", würden sie sich in ihrer zahlenmässigen Schwäche nicht "führungsdogmatisch" aufstellen....

Bei aller Sympathie für die Grundaussagen der Baha'i ist Führungsdogmatismus jedoch nicht "mein Ding"; ich "ziehe" aus allen bekannten Religionen und Ideologien für mich "Beste" heraus ohne deswegen gleich "einem Führer" oder einer "Führungsriege die Füsse küssen zu nüssen".

Die Fehler der Vergangenheit in der Geschichte der Menschheit muss der Einzelne nicht zwangsläufig in seiner gewählten Religion wiederholen. Um im geistigen Sinne "voran" schreiten zu können, muss man diese Fehler jedoch analysieren, nach dem "wieso, was, warum" fragen - gerade um nicht in die selben "Fallgruben" zu fallen, die den Altvorderen zum Verhängnis wurden. Da der Mensch in dieser materiellen Gebundenheit nicht "vollkommen" sein kann, kann ich zwar versuchen alte Fehler zu vermeiden - das schützt mich aber nicht davor, "neue Fehler" zu begehen. Das ist auch o.k. so, das ist das "Gesetz des Rades des Lebens" sozusagen - Christen nennen es "Schicksal", Muslime "Kismet", Buddhisten "Kharma".....

Re: Reinkarnation und Esoterik

positiv - 05.01.2014, 18:38

Ohne Fehler würden uns eine Menge Erfahrungen fehlen! Daran auch schon gedacht?

Gruß Alwin

Re: Reinkarnation und Esoterik

Thomas - 05.01.2014, 18:45

Sicher - aber man muss auch aus den Erfahrungen und den Fehlern lernen, oder? Siehste - und genau das ist das Problem.....

Re: Reinkarnation und Esoterik

positiv - 05.01.2014, 18:46

Deines?

Meines nicht! :lol:

Re: Reinkarnation und Esoterik

tara - 06.01.2014, 01:45

hallo thomas :)

ich "ziehe" aus allen bekannten Religionen und Ideologien für mich "Beste" heraus ohne deswegen gleich "einem Führer" oder einer "Führungsriege die Füsse küssen zu nüssen".
********************************************

so mache ich das auch !
ich kann nicht katholik oder buddhist oder sonstwas sein , da muß ich mich dann zu ihrem mist auch bekennen und das kommt gar nicht in frage .

die neue religion heutzutage ist , sich aus allen religionen das beste und vernünftigste herauszufiltern und daraus was eigenes zu machen und das wird bei jedem anders aussehen , nur die basis soll die gleiche sein "die menschenrechte :!: "

liebe grüße
tara

Re: Reinkarnation und Esoterik

positiv - 06.01.2014, 06:15

Hallo tara,
>>so mache ich das auch !
ich kann nicht katholik oder buddhist oder sonstwas sein , da muß ich mich dann zu ihrem mist auch bekennen und das kommt gar nicht in frage .
<<
Wo steht das? Zu was besteht "Bekennungspflicht"? Gibt es nicht auch im Buddhismus die deutliche Aufforderung, nur das aus dieser Lehre für sich selber zu übernehmen, wovon man auch selber überzeugt ist und annehmen kann?!
Wo sagt Jesus: Du "mußt".... das und das tun oder glauben? Ich selber bekenne mich zum christlichen Glauben, aber nicht unbedingt zu dem, was seine nachfolgenden Religionsgemeinschaften (mehr oder weniger in eigenen Interessenvertretungen) daraus gemacht haben. Bei etlichen aufgesetzten Regelwerken kann man sich schon fragen, woraus das abgeleitet ist, welches Ziel oder welcher Zweck dahinter steckt usw.
Da ist der Versionsunterschied von Win 95 zu Viesta ein Kinderspiel....
Die r.k. Kirche hat in vielerlei Hinsicht ein "Regelwerk", was einer Art Versklavung gleichkommt. Luther wollte nicht umsonst eine Reformation und nicht die Abspaltung, die sich heute über die ev. Kirche ergeben hat. Die ev. Freikirchen machen rein "zufällig" der r.k. Kirche nach, um ihre Schäflein treu zu erhalten.
In der ev. Landeskirche in der BRD wirst Du allenfalls von Aufrufen, Hinweisen, Erläuterungen zu hören bekommen, aber kein "Du hast zu tun, Du hast das und das anzunehmen, zu deinem Glaubensinhalt zu machen..." usw.
Daß es hier auch andere Strömungen gibt, weiß ich auch, aber sie sind nur für den bindend, der diese Bindung für sich selber auch annimmt!

Gruß Alwin

Re: Reinkarnation und Esoterik

gast - 06.01.2014, 15:56

tara hat folgendes geschrieben: hallo thomas :)

ich "ziehe" aus allen bekannten Religionen und Ideologien für mich "Beste" heraus ohne deswegen gleich "einem Führer" oder einer "Führungsriege die Füsse küssen zu nüssen".
********************************************

so mache ich das auch !
ich kann nicht katholik oder buddhist oder sonstwas sein , da muß ich mich dann zu ihrem mist auch bekennen.........

liebe grüße
tara

Mist? Stimmt... ein buddhist würde nicht so unheilsam denken/schreiben.

mfg gast

Re: Reinkarnation und Esoterik

positiv - 06.01.2014, 16:05

Hallo gast,

was ist an dem Ausdrücken eines Empfindens unheilsam? Wurde ein Mensch oder seine Gesinnung angegriffen oder verletzt?

Gruß Alwin

Re: Reinkarnation und Esoterik

Thomas - 06.01.2014, 16:52

Tja lieber gast....

vor einigen Jahren hab' ich mal im englischsprachigen Forum "Planet Baha'i" einen längeren Beitrag betreffend der Krisen in der Welt verfasst und dabei auch den Ausdruck "Bullshit" gebraucht. Dies sah man "nicht so gerne" und begründete es damit, dass "die Baha'i" sich um eine "höfliche und freundliche" Sprache bemühen würden - da "passt" das Wort "bullshit" nicht hinein.....

Das Dumme an der Sache ist nur: Wenn bestimmten "Kreisen" nicht offen und unmissverständlich klar macht, was und warum man von deren Verlautbarungen hält - führt der sprachliche "Schmusekurs" schnell zu dem Eindruck dass möglicherweise begangene Fehler "doch gar nicht so schlimm wären"....

Ich bin kein Freund von sprachlichem "Schmusekurs" aber auch kein Freund von verbalen Entgleisungen. Zur "Kommunikation von Gleichen unter Gleichen" gehören offene Worte dazu, solange sie nicht persönlich beleidigend sind. Mag sein dass das Buddha, Jesus oder Baha'u'llah anders gesehen haben - ich bin weder Buddha, noch Jesus, noch Baha'u' llah....

Re: Reinkarnation und Esoterik

tara - 07.01.2014, 01:35

hast schon recht gast :)

ich hätte auch unannehmbar schreiben können ...

liebe grüße
tara

Re: Reinkarnation und Esoterik

gast - 07.01.2014, 10:08

@ thomas

Unsere worte können frieden oder krieg fördern.
Ich unterstell mal allen religionen...gute absichten.
Durch unsere denken/sprechen/handeln sollten wir diese absichten
fördern.
@ tara sadhu sadhu sadhu!

Re: Reinkarnation und Esoterik

tara - 07.01.2014, 11:32

hallo lieber gast :)

Unsere worte können frieden oder krieg fördern.
Ich unterstell mal allen religionen...gute absichten.
Durch unsere denken/sprechen/handeln sollten wir diese absichten
fördern.
****************************

sehr schöne und wahre worte !

aber hier mal ein beispiel von unannehmbaren unheilfördernden worten , in einer doch so angeblich friedlichen religion wie dem christentum (das hab ich mit , ich schreibs nicht hin , gemeint)


Jesus sagte: ,,Wer nicht seinen Vater haßt und seine Mutter, wird mir nicht Jünger sein können. Und (wer) seine Brüder (nicht) haßt und seine Schwestern (und nicht) sein Kreuz trägt wie ich, wird meiner nicht würdig sein.`

Jesus sagte: ,,Vielleicht denken die Menschen, daß ich gekommen bin, um Frieden auf die Welt zu werfen, und sie wissen nicht, daß ich gekommen bin, um Spaltungen auf die Erde zu werfen, Feuer, Schwert, Krieg. Es werden nämlich fünf in einem Hause sein. Drei werden gegen zwei und zwei gegen drei sein, der Vater gegen den Sohn und der Sohn gegen den Vater. Und sie werden als Einzelne dastehen.

aus dem thomasevangelium das man in nag hammadi gefunden hat .

http://web.archive.org/web/20070912010105/http://wwwuser.gwdg.de/~rzellwe/nhs/node86.html

liebe grüße
tara

Re: Reinkarnation und Esoterik

Thomas - 07.01.2014, 22:30

Zur "Ehrenrettung der Christen", liebe tara:

Leider - hatte der Mann aus Nazareth recht. Allerdings denke ich dass sich dieser Ausspruch auf einen anderen Sachverhalt bezog und vermutlich auch nicht ganz richtig aus dem aramäischen ins griechische und lateinische übersetzt wurde....

Immer dann wenn sich eine neue Religion "findet", entsteht ein Streit um den "richtigen Weg". Und dieser Streit zerreisst Familienbande, Verwandschaften, Sippen, Stämme, sogar Regionen, Länder und Nationen. Den gleichen Streit gab es mit Sicherheit auch zu Lebzeiten des Buddha, zu Lebzeiten des Zarathustra, des Abraham, des Moses, eben des Jesus, des Muhammad's und aus der Baha'i-Geschichte weiss ich dass es den gleichen Streit auch zu Lebzeiten des Bab und des Baha'u'llah gab.

Mit dem "Bild" Vater und Mutter auf der einen Seite und Sohn auf der anderen Seite wollte Jesus wohl eher das Verhältnis zwischen dem abrahamitischen und mosaischen Judentum und dem neuen Christentum charakterisieren; hierzu passt auch die Frage "... füllt man den neuen Wein in alte Schläuche..." und die Aussage: "...niemand kommt zum Vater denn durch mich....".Da der Überlieferung nach Jesus die 10 Gebote Moses genauso anerkannt hat wie nominell die Pharisäer, kann er sich mit der "Entzweihungsaussage" nicht auf das tatsächliche Verhältnis zwischen Eltern und Kindern sowie Kindern untereinander bezogen haben.

Re: Reinkarnation und Esoterik

tara - 08.01.2014, 01:24

na hoffentlich hast du recht lieber thomas :? , solche aussagen vermiesen mir jede religion und mein interesse sinkt dann auf null .
wer braucht streit , hader und zwist , die geschichte der menschheit ist sowieso nur ein grauenvoller kampf und echt entbehrlich :roll:

*******************

Alle die Asketen oder Priester, ihr Mönche, die der Ansicht vom Dasein zugetan sind, der Ansicht vom Dasein huldigen, der Ansicht vom Dasein anhängen, die werden durch die Ansicht des Nichtseins verstimmt.

Alle die Asketen oder Priester, ihr Mönche, die der Ansicht vom Nichtsein zugetan sind, der Ansicht vom Nichtsein huldigen, der Ansicht vom Nichtsein anhängen, die werden durch die Ansicht des Daseins verstimmt.

Nach beiden Enden wer da nimmer hinspäht,
Nach Sein und Nichtsein, hüben oder drüben:
Ein jedes Suchen ist in ihm ersunken,
Bei Dingen wo man lassen muß Erlangung.

**************************

mein damaliger zenmeister hat gesagt , das man ein gewisses alter braucht um den buddhismus zu verstehen , ich glaub ich bin soweit , mir geht dieses gewese sowas von auf den geist , ich sehne mich nach der stille , das christentum ist nicht still ... wirklich nicht

liebe grüße
tara

Re: Reinkarnation und Esoterik

Thomas - 08.01.2014, 08:20

Guten Morgen liebe Tara,

mit dem "Übel" des "dafür/dagegen" hatte Buddha sicherlich recht. Im AT/der Thora gibt es einen Art "Einschub" der eigentlich so gar keinem einzelnen alttestamentarischen "Propheten" irgendwie "zuzuschreiben" ist. Es handelt sich um die "Rede des Propheten" die damit anfängt: "Alles ist eitel". einige jüdische wie auch christliche Theologen gehen davon aus dass es sich bei dem nicht namentlich näher bekannten "Propheten" um den gealterten König Salomo handeln könnte.

Der "Prophet" kommt in seinen Betrachtungen zu dem Schluss, dass alles was der Mensch beginnt, beendet, aufbaut oder zerstört die "Balance", den "goldenen Mittelweg" beeinträchtig. Am Ende seiner Rede kommt der "Prophet" zu der Erkenntnis dass der Mensch sich der guten Dinge des Lebens erfreuen soll und die schlechten Dinge des Lebens akzeptieren soll, denn alleine "Gott in der Höhe" bestimmt den Lauf des Lebens. Der Mensch soll sich dem Geschaffenen gegenüber dankbar erweisen und vermeiden, sein Herz zu sehr an einzelne "Dinge" zu hängen, da das gegenwärtige Leben nur eine "Durchgangsstation" auf dem Weg zur Ewigkeit ist. Dazu passt auch das oft missgedeutete "Beispiel Hiob", das im Kern zur gleichen Aussage wie der "Prophet" - und wie Buddha kommt.

Deinem Zenmeister ist zuzustimmen: Man braucht eine gewisse Lebenserfahrung, eine gewisse Zeit des Studiums der Lehren, um eine - oder mehrere - Religionen verstehen zu können und das Wesentliche, wie auch das alles Verbindende erkennen zu können. Gleichzeitig ist man sich dann als "alter Knochen" auch bewusst, dass die eigene Lebensspanne auf dieser Welt ziemlich begrenzt ist.... und es gäbe doch noch so viel zu erfahren.... Egal ob man nun daran glaubt gemäss seiner Verdienste auf diesem Planeten wiedergeboren zu werden oder in's Nirwana einzugehen, oder ob man der Überzeugung ist sich in den "jenseitigen Welten" für die Ewigkeit zu bewegen - auch das Lernen wird unendlich sein.... :?

Re: Reinkarnation und Esoterik

tara - 08.01.2014, 13:11

auch dir einen guten morgen lieber thomas :)

gott sei dank gibt es auch in der thora einen vernünftigen "propheten" der die wahrheit erkennt und nicht nur den wutschnaubenden bösen alten jahwe der alles niedermacht :roll:

auch das Lernen wird unendlich sein..
********************************
na hoffentlich , ich bin sehr neugierig und lerne gern , ein paar interessante inkarnationen sollten schon noch drin sein ... wir treffen uns sicher wider ;)

liebe grüße
tara

Re: Reinkarnation und Esoterik

positiv - 15.03.2014, 12:37

Zitat: gott sei dank gibt es auch in der thora einen vernünftigen "propheten" der die wahrheit erkennt und nicht nur den wutschnaubenden bösen alten jahwe der alles niedermacht
Hier geht es doch ohnehin nur um Empfindungen der Menschen ( und wie sie teilweise Gott für ihre eigene Zielvorstellungen erleben wollten).....
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