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The_Bone - 01.02.2006, 21:35
einige Zitate
Hier mal einiges, was mir gefällt, mich inspiriert, oder was ich einfach witzig finde:
Gott ist eine faustgrobe Antwort, eine Undelikatesse gegen uns Denker -, im Grunde sogar bloß ein faustgrobes Verbot an uns: ihr sollt nicht denken!
Nietzsche
Die Tatsache, dass ein Gläubiger glücklicher als ein Ungläubiger ist, ist genauso unrichtig, wie dass ein Betrunkener glücklicher ist als ein Nüchterner.
George Bernard Shaw
Eine solche Hypothese brauche ich nicht!
Pierre-Simon Laplace, auf die Frage "Gibt es Gott?"
Gott ist das einzige Wesen, das, um zu herrschen, nicht selbst zu existieren braucht.
Charles Baudelaire
Gott ist Quatsch, Leben ist die Hauptsache.
Arnold Zweig
Ich glaube übrigens, dass das gesamte Universum mitsamt allen unseren Erinnerungen, Theorien und Religionen vor 20 Minuten vom Gott Quitzlipochtli erschaffen wurde. Wer kann mir das Gegenteil beweisen?
Bertrand Russell
Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste Misstrauensvotum gegen den lieben Gott.
Karl Kraus
Es ist leicht, rein zu sein, wenn man es fertig bringt, den Teufel zu hassen, den man nicht kennt, und Gott zu lieben, an dem zu zweifeln das Hirn nicht reicht.
Anton Tschechow
AyersRock - 02.02.2006, 10:35
Das könnte die Zitatesammlung eines Wahren Kämpfers sein, der früh lernte, dass er sich in seinem Leben nur auf sich selbst, ganz und gar verlassen kann.
Häufig erst zeigt das Fleisch, der Körper, durch Beschwernisse wie mit einer Geißel der Seele Gott, den sie, obgleich sie dem Körper befiehlt, nicht sah; und der Körper behindert und hemmt die Seele, die ängstlich darauf bedacht war, wie ein eiliger Wanderer in dieser Welt vorwärts zu kommen, so lange, bis er ihr den Unsichtbaren, der sich ihr in den Weg gestellt hat, kund getan und offenbart hat.
Gregor I. der Große (um 540 bis 604)
Viele Grüße, Ayers Rock
Budo - 02.02.2006, 10:38
also ich kann dazu nur sagen das wenn du die Bibel gelesen hast, du sehen wirst, das Jesus nie ein Spießer war.Er war immer dort wo die schlimmsten und verachtetesten Menschen waren.
Er war stets für Randgruppen da und hat sich auch öffentlich auf ihre Seite gestellt womit die damaligen Parisäer sehr unglücklich waren.Jesus hat immer geholfen und hat nie jemanden weggeschickt.
Jesus war immer für die armen da.
Und das grösste was er gemacht hat ist sich für alle Menschen öffentlich abschlachten zu lassen.Nicht so harmlos wie es an den Katholischen Kreuzen zu sehen ist wo er so friedlich dranhängt sondern er wurde bis zur Unkenntlichkeit zerschlagen und mit Nägeln ans Kreuz gehauen und das vollkommen unschuldig.
Also Rambo 3 oder Rocky 1-5 sind keine Heros für mich, er aber schon :)
UNd Menschen wie du ,die solche Zitate schreiben, mag er ganz besonders um geht ihnen auch besonders nach :wink: :wink: :)
ich kann nur sagen lies ein paar Zitate in der Bibel und du wirst den wahren Charakter Gottes erkennen :wink:
aber es ist interessant deine Argumente zu hören :wink: :!:
AyersRock - 02.02.2006, 10:47
Re: einige Zitate
The_Bone hat folgendes geschrieben:Hier mal einiges, was mir gefällt, mich inspiriert, oder was ich einfach witzig finde:
Gott ist eine faustgrobe Antwort, eine Undelikatesse gegen uns Denker -, im Grunde sogar bloß ein faustgrobes Verbot an uns: ihr sollt nicht denken!
Nietzsche
Die Tatsache, dass ein Gläubiger glücklicher als ein Ungläubiger ist, ist genauso unrichtig, wie dass ein Betrunkener glücklicher ist als ein Nüchterner.
George Bernard Shaw
Eine solche Hypothese brauche ich nicht!
Pierre-Simon Laplace, auf die Frage "Gibt es Gott?"
Gott ist das einzige Wesen, das, um zu herrschen, nicht selbst zu existieren braucht.
Charles Baudelaire
Gott ist Quatsch, Leben ist die Hauptsache.
Arnold Zweig
Ich glaube übrigens, dass das gesamte Universum mitsamt allen unseren Erinnerungen, Theorien und Religionen vor 20 Minuten vom Gott Quitzlipochtli erschaffen wurde. Wer kann mir das Gegenteil beweisen?
Bertrand Russell
Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste Misstrauensvotum gegen den lieben Gott.
Karl Kraus
Es ist leicht, rein zu sein, wenn man es fertig bringt, den Teufel zu hassen, den man nicht kennt, und Gott zu lieben, an dem zu zweifeln das Hirn nicht reicht.
Anton Tschechow
Inspiration ist niemals echt, wenn man sie gleich als solche empfindet. Wahre Inspiration stellt sich unbemerkt ein und wird erst nach einiger Zeit in ihrer vollen Bedeutung erkannt.
Samuel Butler der Ältere (1612 - 1680), englischer Satiriker
The_Bone - 02.02.2006, 20:54
Maaaaann...macht doch nicht meinen schönen Thread kaputt.
Von wegen bin ich ein wahrer Kämpfer, ich hab auch nicht lernen müssen, dass ich nur mir selbst vertrauen kann, Jeshua war n netter Junge, das Urchristentum find ich klasse, die Bibel völlig daneben (mit Ausnahme der Offenbarung des Johannes, die ist zumindest amüsant), Argumente hab ich noch gar keine vorgebracht, und im übrigen: auch wenn Gott existieren würde, wärs mir gleich, bis dahin thront der Agnostizismus im Hinterstübchen (das Vorderstübchen hat wichtigeres zu tun), und blablabla... :roll:
im übrigen kann ich mit euren Zitaten nicht viel anfangen: Ich glaube, dass Inspiration (auch wahre, überdauernde) sehr wohl auch sofort als solche erkannt werden kann und hunderte Schriftsteller würden da mit mir übereinstimmen.
das obrige Zitat von Gregor I. der Große . scheint mir schwammig, unklar und schenkt mir keine sinnvollen neuen Erkenntnisse.
Budo - 03.02.2006, 00:05
das Zitat vom Gregor hilft mir auch nicht weiter vielleicht kann uns ja Ayers Rock da weiterhelfen :lol: :lol:
AyersRock - 03.02.2006, 08:41
Um es mal vereinfacht auszudrücken, der gute Gregor I war der Meinung das man oft erst durch körperliches Leid, das sich mit den Jahren ja einstellt, gepaart mit der Lebenserfahrung, den Glauben an Gott entdeckt. Weil der Mensch in seinem Leben anderen Dingen nachläuft und somit das für ihn wesendliche bis dato vergessen bleibt.
Habt Ihr vielleicht auch schon gehört oder gelesen das manche Menschen erst in goßer Not zum Glauben kommen.
AyersRock - 03.02.2006, 08:43
The_Bone hat folgendes geschrieben:Maaaaann...macht doch nicht meinen schönen Thread kaputt.
Von wegen bin ich ein wahrer Kämpfer, ich hab auch nicht lernen müssen, dass ich nur mir selbst vertrauen kann, Jeshua war n netter Junge, das Urchristentum find ich klasse, die Bibel völlig daneben (mit Ausnahme der Offenbarung des Johannes, die ist zumindest amüsant), Argumente hab ich noch gar keine vorgebracht, und im übrigen: auch wenn Gott existieren würde, wärs mir gleich, bis dahin thront der Agnostizismus im Hinterstübchen (das Vorderstübchen hat wichtigeres zu tun), und blablabla... :roll:
im übrigen kann ich mit euren Zitaten nicht viel anfangen: Ich glaube, dass Inspiration (auch wahre, überdauernde) sehr wohl auch sofort als solche erkannt werden kann und hunderte Schriftsteller würden da mit mir übereinstimmen.
Was stört dich denn an der Bibel? Und Was findest Du besonders amüsant an der Offenbarung?
das obrige Zitat von Gregor I. der Große . scheint mir schwammig, unklar und schenkt mir keine sinnvollen neuen Erkenntnisse.
Budo - 03.02.2006, 09:16
AyersRock hat folgendes geschrieben:
Habt Ihr vielleicht auch schon gehört oder gelesen das manche Menschen erst in goßer Not zum Glauben kommen.
ja das habe ich sogar schon sehr oft gesehen, das Menschen die nach aussen einen auf hart machen und in eine grosse Not kommen entweder den lieben Gott dafür verantwortlich machen,obwohl sie ja eigentlich nicht an ihn glauben oder eben durch die Umstände ganz klein werden und anfangen zu Gott zu schreien.
Budo - 03.02.2006, 11:59
The_Bone hat folgendes geschrieben:Maaaaann...macht doch nicht meinen schönen Thread kaputt.
Von wegen bin ich ein wahrer Kämpfer, ich hab auch nicht lernen müssen, dass ich nur mir selbst vertrauen kann, Jeshua war n netter Junge, das Urchristentum find ich klasse, die Bibel völlig daneben (mit Ausnahme der Offenbarung des Johannes, die ist zumindest amüsant), Argumente hab ich noch gar keine vorgebracht, und im übrigen: auch wenn Gott existieren würde, wärs mir gleich, bis dahin thront der Agnostizismus im Hinterstübchen (das Vorderstübchen hat wichtigeres zu tun), und blablabla... :roll:
im übrigen kann ich mit euren Zitaten nicht viel anfangen: Ich glaube, dass Inspiration (auch wahre, überdauernde) sehr wohl auch sofort als solche erkannt werden kann und hunderte Schriftsteller würden da mit mir übereinstimmen.
das obrige Zitat von Gregor I. der Große . scheint mir schwammig, unklar und schenkt mir keine sinnvollen neuen Erkenntnisse.
Du findest die Bibel völlig daneben aber das Urchristentum findest du klasse.Darf ich fragen woher du ausser aus der Bibel über das Urchristentum beschied weisst :?:
Weil die Apostelgeschichte von Lukas berichtet von der entstehung der ersten Geimeinde.
Nein ich meine Lukas den Arzt nicht unseren Luke :D
The_Bone - 03.02.2006, 20:20
Mit Urchristentum meine ich die simplen Lehren Jesu von Nächstenliebe, Vergebung, Gutherzigkeit...das, was z.B. Leo Tolstoi in seinen Werken vertritt, vor allem in seinem Buch "Auferstehung". Eine Auffassung, die literarisch vor allem die Russen um die Jahrhundertwende (vom 18. aufs 19.) kristallisierten und behandelten. Etwa auch Dostojewski ("die Gebrüder Karamasov") oder Turgenjew ("Aufzeichnungen eines Jägers"). Die Bücher hab ich verschlungen, und sie haben auch einen Fixplatz in meinem Verstand eingenommen.
Verhaltensmaßregeln unter Strafandrohung, unzeitgemäße Sinnsprüchlein und Geschichtlein, eingeflossene Hassbilder (oder Trugbilder) aus der Zeit der Entstehung, schlichte Fehleinschätzungen und dieses irre Allmachtsgefühl (Allwissensglaube), das sie in großen Teilen dominiert, macht mir die Bibel über weite Strecken äußerst unsympathisch.
Wenn jemand drauf abfährt, soll er, das kümmert mich nicht - jeder, wie es ihm beliebt. Aber umgekehrt muss auch mir (wenn auch unwillig) das Recht zugestanden werden, die Bibel, nach näherer Betrachtung, Scheisse zu finden.
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