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Re: Die Lehre der Kraft oder Gottes Wille
Surak11 - 19.05.2012, 12:43
Die Lehre der Kraft oder Gottes Wille
http://www.aivanhov.de/theory/6der_teufel_ist_ein_treuer_diener_gottes.htm
4. Der Teufel ist ein treuer Diener Gottes
"Ihr seid vielleicht einmal auf dem Land spazieren gegangen und vielleicht habt ihr sogar einmal ein kleines Hirtenmädchen gesehen, das gerade Kühe auf die Weide getrieben hat. Mitten unter ihnen schläft ein Hund, der das Mädchen liebt und ihr gehorcht. Wenn es einmal vorkommt, dass eine Kuh sich entfernt und auf die Nachbarweide geht, so sagt das kleine Mädchen zu dem Hund: 'Lauf hin! Beiß sie!' und der treue Hund stürzt los und beginnt die Kuh ein bisschen in die Waden zu beißen. So wird sie gezwungen, auf die Weide ihrer Herrin zurückzukehren. Und auch der Hund kehrt zurück, legt sich in der Nähe des kleinen Mädchens nieder, zufrieden und bereit, ihren weiteren Befehlen zu gehorchen. –
Das ist die Erklärung für die Rolle des Teufels. Solange der Mensch aufmerksam ist und nicht die Gesetze überschreitet, solange er in dem vom Schöpfer bestimmten Bereich verbleibt, wird er weder gequält noch geplagt. Aber von dem Moment an, wo er darüber hinausspaziert, sagt der Schöpfer zum Teufel: 'Beiß ihn, beiß ihn' und der Teufel kommt und beißt ihn in die Fersen, bringt ihm Qualen, Unruhe, Rheumatismus. – Der Teufel ist dem Anschein nach für den Menschen ein feindlicher Hund, aber von dem Moment an, an dem der Mensch zu beten beginnt, indem er sagt: 'Mein Gott, ich verstehe, dass ich einen Fehler gemacht habe, ich möchte ein Schüler und ein Weiser werden', befiehlt Gott dem Teufel augenblicklich, ihn in Ruhe zu lassen und zurückzukehren.
Sogar die Geister des Bösen sind Diener: Sie gehen dorthin, wohin man sie schickt, sie gehorchen einem Befehl: Sie machen nicht, was sie wollen, sie haben nicht das Recht dazu. Übrigens, wenn ihr das Buch Hiob gelesen habt, könnt ihr das, was ich euch sage, bestätigen. Das Buch Hiob ist ein Einweihungsbuch, geschrieben von jemandem, der all dies wusste. Es wird darin gesagt, dass Satan bei der Versammlung der Söhne Gottes dabei war. Warum wurde er akzeptiert? Warum hat man ihn nicht verjagt, wenn er doch das Böse tut. Nein, er nahm teil und er unterhielt sich mit dem Herrn, weil er ihn um Erlaubnis bat, Hiob quälen zu dürfen, um ihn zu prüfen. Aber das Außergewöhnlichste ist: Als man ihm dies erlaubte, stellte Gott Bedingungen. Das erste Mal hatte Satan nur das Recht, die Güter Hiobs anzugreifen, er durfte nicht seine Person angreifen und er nahm ihm seine Herden, seine Diener und seine Kinder. Das zweite Mal erbat Satan vom Herrn, Hiob mit Plagen überdecken zu dürfen, doch er musste ihm das Leben lassen. Ihr seht, jedes Mal hat Satan gehorcht: Er hat Hiob nie mehr angetan, als bestimmt wurde. – Gewisse Theologen und religiöse Menschen wurden so unruhig, als sie Satan im Gespräch mit dem Herrn entdeckten, dass sie überlegten, dieses Buch, das all ihren Vorstellungen widersprach, aus der Bibel zu streichen. Diese Erzählung veranlasst uns, wirklich nachzudenken. Und die, die darüber nachdenken, sind gezwungen, ihre Tiefgründigkeit anzuerkennen. Sie ist ein ganzes Bergwerk! Die Versuchungen der Heiligen (und selbst der Weisen, der Propheten, denn glaubt nicht, dass nur der heilige Antonius auf eine so grausame Weise versucht wurde), all ihre Prüfungen waren gewollt, damit sie lernten, sich zu erkennen, sich einzuschränken und sich zu vervollkommnen."
Leben wir nicht auch diese Lehren - täglich - stündlich - immerwährend ?
Re: Die Lehre der Kraft oder Gottes Wille
Surak11 - 19.05.2012, 12:45
http://www.aivanhov.de/theory/4es_ist_unnuetz.htm
2. Es ist unnütz, vor den Schwierigkeiten fliehen zu wollen: Sie verfolgen uns.
"Jemand, der versucht, den Anstrengungen und den Schwierigkeiten zu entkommen, wird immer andere, noch größere Schwierigkeiten antreffen. Anstatt zu versuchen, vor den Problemen zu fliehen, muss man versuchen, sie zu lösen, sonst wird die nächste Situation noch schlimmer werden als die erste. Nur wenn man es schafft, ein Problem zu lösen, wird die Veränderung danach segensreich sein. Wenn ihr eurer derzeitigen Situation, eurer Pflicht entkommen wollt, damit ihr eine angenehmere Situation vorfindet, so heißt das, dass ihr die strengen Gesetze, die das Schicksal regieren, nicht kennt. Bevor ihr nicht das Problem gelöst habt, mit dem euch die unsichtbare Welt unterweisen möchte, könnt ihr nirgendwohin fliehen. Dort, wo ihr hingehen werdet, wird man euch eine andere noch schwierigere Lektion aufbürden. Die unsichtbare Welt wird euch sagen: 'Du hast dort nichts gelöst, dann mach' es hier.' Man sollte also nicht vor den Schwierigkeiten fliehen, sondern schauen, ob man fühlt, dass man alles verwirklicht hat. Dann wird man überall hingehen können und sogar mit der größten Ruhe in die Hölle hinabsteigen können, denn die Engel bereiten den Weg für die Menschen, die alles verwirklicht haben."
Auch diese Art hben wir erlebt - klappt es nicht mit einer Sache, fliehen wir vor uns selbst - es holt uns immer ein, egal, wohin wir gehen (wollen).
Re: Die Lehre der Kraft oder Gottes Wille
Surak11 - 19.05.2012, 12:47
http://www.aivanhov.de/theory/7die_begrenzungen.htm
7. Die Begrenzungen verstärken unseren Wunsch nach Freiheit.
"Wenn die unsichtbare Welt manchmal auf gewisse Geschöpfe einwirkt, um ihnen Grenzen und Zwänge aufzuerlegen, so deshalb, um in ihnen den Willen und den Wunsch zu erwecken, zu siegen und sich zu befreien. So wie beim Schießpulver: Ihr begrenzt es, schließt es ein und wenn ihr es anzündet, dann jagt es alles in die Luft. Aber wenn ihr ihm Raum gebt, selbst wenn ihr es anzündet, so wird es nur 'pffffffffff' machen. Wenn der Mensch in der Ungezwungenheit lebt, so wird sein Leben nur 'pffffffffff' machen, sonst nichts. Aber wenn er gezwungen wird und leidet, gibt es etwas in ihm, das sich freut. Es ist der Geist, denn er muss sich anstrengen, um sich aus seinen Begrenzungen zu befreien. Der Mensch leidet und jammert, doch sein Geist freut sich!"
Anstrengung, vor Augaben nicht zurück schrecken - Aivanhov sagt es unverblümt - und so, wie in einem 4-Augen-Gespräch - und man versteht, was er meint.
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