Kurban Bayrami; (Opferfest) 20. - 23. Dezember 2007

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Kurban Bayrami; (Opferfest) 20. - 23. Dezember 2007

Beitragvon tomtom am Montag 17. Dezember 2007, 16:18

Kurban Bayramı (Opferfest) wird zwei Monate und zehn Tage nach dem Zuckerfest (Ramadanfest) gefeiert, dauert vier Tage und ist meistens ein schockierendes Erlebnis für die Neuankommenden.
Der islamische Glaube erfordert, dass Schafböcke und Kaelber geschlachtet werden und ausbluten. Heutzutage jedoch bevorzugen viele Muslime, stattdessen Geld den Hilfeorganisationen zu schenken. Im übrigen ist die blutige Vorstellung der geschlachteten Tiere nach wie vor überall zu sehen. Die Tiere werden von den Metzgern frühmorgens nach islamischen Vorschriften geschlachtet. Ein Drittel des Fleischs soll sofort im Haus des Eigentümers des Tieres gekocht werden, ein Drittel soll unter den Armen verteilt werden und der Rest ist den Nachbarn und Verwandten zu schenken. Das Opferfest wird zwischen 20. - 23. Dezember 2007 gefeiert.

Heutzutage werden die Bayrams als Ferien-Gelegenheit angesehen. Sollten Sie diese Gelegenheit nicht nützen und in der Stadt bleiben, dann merken Sie, dass die jüngsten die aeltesten der Familie besuchen. Eine Tradition, die mit den Bayrams in engem Zusammenhang steht, ist als ein Respektzeichen den Handrücken der aelteren Personen, die man besucht, zu küssen. Früher gaben daraufhin die aelteren den sie besuchenden jungen Leute ein Goldstück oder einen Geldschein in einem Taschentuch, was mit der Zeit stark veraendert wurde. Papiertücher haben die aus Stoff ersetzt und statt Goldstücken werden nur noch Süssigkeiten geschenkt.
Das Festessen wird meistens bei den Famielenaeltesten eingenommen. Den Besuchern schenkt man lokum (loukoum), Schokolade und bietet in manchen Familien in winzigen Glaesern servierte Liköre an. Sollten Sie bei einer muslimischen Familie zu Besuch sein, empfehlen wir Ihnen, diese nicht abzulehnen, da dies als Beleidigung angesehen werden kann.


Quelle.mymerhaba
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Beitragvon tomtom am Montag 17. Dezember 2007, 20:14

Muslim/innen freuen sich auf "Eid ul-Adha"
Das wichtigste Fest des Islams steht vor der Tür: Das Opferfest (Eid ul-Adha) soll an die Barmherzigkeit Gottes erinnern und ist der Höhepunkt der großen Pilgerfahrt.

Am kommenden Mittwoch begehen Muslim/innen weltweit das höchste Fest des Islam. Das Opferfest wird jährlich am 10. Tag des Dhul-Hidscha, dem letzten Monat des islamischen Kalenderjahres, gefeiert.

Es erinnert an die Gottesfurcht des Propheten Abraham (Friede sei auf ihm), der von der Opferung seines Sohnes Ismail geträumt hatte. Als Abraham die Prophezeiung erfüllen wollte, sandte Gott ihm ein Tier vom Himmel herab.

"Du hast den Traum bereits erfüllt - derart vergelten Wir es denen, die Gutes tun. Dies war ja eine offensichtliche Prüfung [...]", heißt es dazu in der 37. Koransure.

Wann beginnt das Fest?

Das Fest ist das Highlight bei der jährlichen Pilgerfahrt "Hadsch“. Zuvor verbringen die Gläubigen einen ganzen Tag auf dem Berg Arafat, wo sie um die Vergebung Gottes beten.

Wie auch zu Beginn und am Ende des Fastenmonats Ramadan kommt es auch bei der Festlegung des Festtages zu Schwierigkeiten. Während Saudi Arabien den Mittwoch als Feiertag bestimmt hatte, wird unter anderem Tunesien erst am Donnerstag das Opferfest zelebrieren.


http://www.kismetonline.at/index.php?ar ... 6df1acd651
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Der Hadsch hat begonnen, Mekka wieder das Ziel für Millione

Beitragvon tomtom am Dienstag 18. Dezember 2007, 12:31

Der Hadsch hat begonnen, Mekka wieder das Ziel für Millionen gläubiger Muslime
Auf den gleichen Wegen, wie Mohammed den Schriften nach, werden die Pilgerreisenden sich zum Hadsch begeben. Danach wird der Teufel im Mina-Tal symbolisch gesteinigt. Jeder gläubige Muslime sollte mindestens ein Mal im Leben an dieser umfassendsten religiösen Massenveranstaltung teilgenommen haben.
Prominenter Teilnehmer in diesem Jahr ist Irans Staatschef Ahmadinedschad. Er traf gestern in Medina in Saudi Arabien ein. Ein symbolträchtiger Vorgang, da die beiden Länder 1987 wegen eines Vorfalles, bei dem 275 iranischen Pilger zu Tode kamen,i hre diplomatischen Beziehungen vorübergehend beendeten.
Bei den Pilgerfahrten kam es in den letzten Jahren immer wieder zu Zwischenfällen, bei denen Menschen zu Schaden kamen oder getötet wurden.



http://www.shortnews.de/start.cfm?id=691909
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Islamische Weihnachten

Beitragvon tomtom am Donnerstag 20. Dezember 2007, 21:21

Islamische Weihnachten

Schulter an Schulter quetschen sich Männer, Jugendliche und kleine Jungen im Gebetsraum der Hamidiye Camii, der Moschee des Vereins der guten Sitten in der Straße Hinter der Schönen Aussicht. Etwa 500 Menschen fasst der Saal, doch immer mehr Männer und Kinder drängen nach. Seit dem Morgengebet Viertel nach Acht strömen sie, finden kurz vor Neun schon keinen Platz mehr, lassen sich notgedrungen im Eingang zwischen Bergen von Schuhen nieder.

Opferfest. Kurban Bayram wie es auf Türkisch heißt oder Idul-Adha auf arabisch, das höchste islamische Fest zum Höhepunkt des Hadsch - der Wallfahrt nach Mekka. "Wie Weihnachten bei den Christen", sagt Rahmi Seker, zweiter Vorsitzender des Vereins, und lacht. Dann sind die Kirchen auch immer zu klein. Gefeiert wird allerdings keine Geburt, sondern die göttliche Probe Abrahams, der Allah seinen Sohn Isaak opfern sollte, rechtzeitig vom Engel Gabriel aber einen Widder erhielt.

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Geldspenden statt Tieropfer

Erbarmen. Welche Freude - und nach der Überlieferung seither nun Pflicht für gläubige Muslime, die es sich leisten können, zur Feier ein Tier zu opfern und mindestens zu zwei Dritteln an Arme zu verteilen. Bis heute ist das so. Auch in Frankfurt. Wenngleich die westliche Zivilisation zu Modifikationen zwingt: Rami Seker und sein Vorstandskollege Erkan Özaltay zum Beispiel spenden statt dessen Geld für Fleisch- und Lebensmittelverteilungen in Afrika oder ärmlichen Gebieten der Türkei.

Dennoch schlachten auch heute noch viele, sagt Özaltay. Um Ärger mit privaten Schlachtungen zu vermeiden, legte der Verein Listen für Schlachtwillige aus und gab die Sammel-Bestellung bei einem geprüften Schlachter im Westerwald auf, der die Tiere - vorwiegend Schafe - regelgerecht schächtet. "Viele vom Verein sind heute morgen zu dem Schlachter gefahren, beten dort und bringen das frische Fleisch mit", sagt Seker.

Aber daran denkt im schmucklosen Gebetsraum der Hamidiye Cammii gut 45 Minuten nach Sonnenaufgang gerade niemand. Es wird mäuschenstill im Saal. Die Versammelten konzentrieren sich auf den Muezzin im bodenlangen weißen Mantel, der seine Predigt beendet hat und nun den Ablauf des Opferfestgebets erklärt. Es geht um den Dialog zwischen Ibrahim und dem Engel Gabriel. Der Vorbeter liest und singt die Verse aus dem Koran, die Gläubigen beten mit dem Körper. Hände zum Kopf, schweigend auf die Knie, den Kopf zum Boden, aufrichten und schweigen und wieder auf die Knie, Kopf zum Boden.

Opferfest ist Familienfest

Bettag für die Männer, selbst im Frauensaal eine Tür weiter drängen sich an diesem Morgen nur Männer und Jungen. "Die Frauen bereiten das Festmahl vor." Der Vereinsvorsitzende Ali Erbaç reibt sich lachend die Hände. Denn Opferfest ist Familienfest. Das älteste Mitglied im Familien- oder Freundeskreis sind Gastgeber, die jüngeren haben "Ehre zu erweisen". Rahmi Seker trifft sich mit seiner Familie und denen der drei jüngeren Brüder bei der ältesten Schwester. "Wir sind gut zwanzig Leute." Essen, feiern und - natürlich - Geschenke austauschen.

Der Sechsjährige von Sekers Nachbar kann es kaum erwarten. Gebet und Predigt sind zu Ende, die Versammelten umarmen sich, schütteln und küssen Hände, wünschen Glück: "Bayramin Mubarek olsun." Der Kleine erwidert den Gruß brav, schnappt sich eines der Bonbons, die die Vereinsvorsitzenden am Ausgang bereithalten. Vor der Moschee stehen Trauben von Festgängern mit Handy am Ohr. Der erste Anruf gebührt den Großeltern in der fernen Heimat. Aber jetzt nichts wie heim. Geschenke auspacken. Der Kleine schnappt nach der Hand des Vaters, der lacht. "Wie Weihnachten."



http://www.fr-online.de/frankfurt_und_h ... nt=1261717
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