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Eva - 20.04.2008, 11:35
mein Ziel?
Grüß euch
mal wieder eine Frage meinerseits:
Welches Ziel, bzw. welche Ziele habt ihr in euerem Leben?
Was wünscht ihr euch irgendwann zu erreichen;
oder lebt ihr immer Tag für Tag nach dem Motto:
"Wies kommt so kommts"?
Wovon Träumt ihr?,
und glaubt ihr, dass eure Träume/ Ziele mit denen des Herrn überein stimmen?
eure neugierige Eva
Reinhard - 09.05.2008, 22:29
Gott ist die Liebe
Liebe Eva!
Mein Primizspruch, also mein Lebensmotto als Priester, ist 1 Johannes 4,16b:
"Gott ist die Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm."
Ich versuche also - nicht immer gelingt mir dies, aber einen Versuch ist es wert - der konkreten Liebe, dem für jemand da sein, den Vorzug zu geben.
Dabei erfahre ich immer wieder, wie schön es ist, trotz aller Mühe, die damit verbunden ist, dass diese Haltung - für den Menschen da zu sein - mit der Zeit mehr und mehr erfüllend wird.
Es ist eine tiefe Freude in mir, wenn ich weiss, ich habe geliebt und ich darf mich freuen, dass auch Gott sich freut, weil er diese Fülle des Lebens will. :D
Kaplan Reinhard CM
Eva - 09.05.2008, 23:16
Lieber Reinhard
Zu dieser Bibelstelle kenne ich ein schönes Lied.
Dazu fallen mir aber auch 2 Sätze ein:
1. das mir Josip sagte: "Lächle, die Gospa will auch, dass du lächelst!"
2. daraus eine Postkarte die ich einmal beim Tiberias in Medjugorje gekauft habe: "Gott gab dir ein Gesicht, Lächeln musst du selbst"
3. aus einem Vortrag von Sr. Elvira Petrozzi:
"Wir sind Diener der Liebe! .... Diese Liebe, diese unendliche Liebe, wenn sie dich einholt, wenn sie dich erfüllt, wenn du auf dein Gewissen hörst, wenn du in dein Herz rein schaust, dann kannst du alles machen! Es öffnet sich eine Dimension des Lebens, die einzigartig ist ..... Versucht diese kleinen Schritte zu tun und wenn ihr ... nur mit nehmt zu Lächeln, dann habt ihr viel mitgenommen, denn daraus entsteht viel, daraus kommt die Liebe."
Ich denke du hast ein sehr schönes Ziel vor Augen,
und ich hoffe, dass du es so gut wie möglich umsetzen kannst!
lg Eva
Reinhard - 12.05.2008, 23:50
Liebe Eva!
Es freut mich, dass du Sr. Elvira Petrozzi kennst. :D
Acuh ich kenne sie. Ich hab mich voll gefreut, als ich gehört habe, dass Kardinal Christoph Schönborn, der Erzbischof von Wien, in Rom beim großen 1. Weltkongress der Barmherzigkeit Sr. Elvira und ihre Jungs vom Cenacolo, ehemalige der Drogensucht und Alkoholsucht verfallene Männer, die durch Gemeinschaft in Gebet und Arbeit und eine tiefe Gemeinschaft im gemeinsamen Glauben von dieser Last befreit wurden, eingeladen hat, vor Tausenden Kongressteilnehmern aus aller Welt, zu singen und Zeugnis zu geben. :)
Ich selber war mehrmals im Römersteinbruch St. Margarethen im Burgenland dabei, als Cenacolo ein Jesusdrama gezeigt haben. Es war total bewegend, jene Burschen und Mädchen, die das Leben hart genommen hat, bzw. die in ihrem Leben schon sehr tief gesunken sind und wieder neue Kraft und Hoffnung geschöpft haben, in ihren biblischen Rollen zu sehen.
So mancher Schauspieler könnte da an Intensität noch so Einiges dazu lernen. :!:
Du kannst dir über die Internetadresse http://www.cenacolo.at/fest_der_hoffnung.html selber ein Bild davon machen.
Auch das ist für mich konkrete gelebte Liebe zu Gott und dem Nächsten im Alltag!
( vgl 1 Joh 4,16b)
Reinhard CM
Eva - 13.05.2008, 10:32
Lieber Reinhard
Die Gemeinschaft Cenacolo ist mir seit Jahren ein Begriff. Angefangen von meiner ersten Medjugorje- Reise im Herbst 2001, dann zur Radiosendung auf Radio Horeb (Jugendsendung) wo Georg (im Haus in Burgenland, er könnte dir bekannt sein) per Telefon dazugeschaltet war und von seinem Leben zeugnis gab und das Leben in der Gemeinschaft vorstellte.
Zwischendurch war ich bei 6 Jugendfestival wo sie ja immer einen "Cenacolo- Tag" haben (mit Sr. Elvira), habe 3 x das Cenacolo in Medjugorje besucht, arbeitete ein Referat zum Thema aus (wurde ne 1 *g*) und durfte eine Pfarrmission bei uns zu Hause mit 4 Burschen aus der Gemeinschaft miterleben.
- und ich kenne die Internetseite, danke trotzdem ;-)
lg Eva
Reinhard - 15.05.2008, 00:56
Cenacolo
Hallo Eva!
Georg kenne ich aus Medjugorje. :)
Ich habe ihm dort im Jahr 2000 als noch nicht lange im Haus angekommenen Österreicher den Primizsegen erteilt. Er hat sich sehr darüber gefreut. :D
Noch heute sind wir in Verbindung. Wir treffen einander zwar nicht sehr oft, doch wenn wir einander treffen, ist es stets sehr herzlich und tief.
3x war ich bisher im Römersteinbruch St. Margarethen bei einem Jesus-Musical der Gemeinschaft Cenacolo. Jedes Mal war es sehr bewegend.
Auch in Medjugorje habe ich Cenacolo schon öfter besucht und bin jedes Mal aufs Neue erstaunt und beeindruckt, was aus den Burschen geworden ist und wie offen und frei sie sich den Pilgern präsentieren.
Kaplan Reinhard
Eva - 15.06.2008, 17:10
Ja, Georg kann sich sogar (wie manch Übersetzer aus Medjugorje ebenfalls) voll über ne Tasse Kaffee freuen wenn man sie ihm bringt. Der wär ma fast um den Hals gefallen als ich ihm eine servierte - denn im Haus war der Kaffee ausgegangen *gg*
Nun gut, zurück zum Thema... "Mein Ziel" wärs ja eigentlich...
Ich schreib mal eines meiner Ziele, das ich wohl nie erreichen werde, aber es ist eben eins:
Ich möchte mein Leben so leben, dass ich einmal von meinem Leben so Zeugnis abgeben könnte, wie es die Leute in Medjugorje beim Jugendfestival tun. So vorne stehen, und den Menschen vom Glauben berichten zu können, und zwar aus eigener Erfahrung... so wie die Mädls und Burschen aus der Gemeinschaft Cenacolo, so wie Sr. Elvira, dazu einen Hauch von Pater Maurizzio und gleichzeitig ein Vertrauen wie die Seher... das wärs... vom eigenen Leben so berichten können, dass andere Menschen die es hören sich was für ihr eigenes Leben mit nach Hause nehmen können...
ja, ich will hoch hinaus wie ihr seht :roll:
lg Eva
elektra72 - 15.06.2008, 21:59
Hallo!
Mein Lebensziel ist (immer noch) Ordensschwester zu werden. Gottes Ruf hört nicht auf; trotz meines bockigen Wesens und meiner Abwege. Er hat etwas mit mir vor und ich kann dies nicht kontrollieren. Ich lenke mein Leben einfach nicht mehr selbst, so wie früher. Ich bin aus einem gesicherten Angestelltenverhältnis (Bank) herausgegangen und weiss nicht, wo es mich hintreibt. Es war für mich klar: So kann es nicht weitergehen! Ich wollte etwas für Andere machen, weg von der Ichbezogenheit. Da erinnerte ich mich an das Projekt der Vinzentinerinnen in Köln (ich war dort an einem Wochenende zur Besinnung und lernte das Projekt kennen). Da kam es wie eine Eingebung: Warum nicht zu diesen Schwestern und fragen, was ich bei Ihnen tun kann? Kurz angefragt und alles ging flugs. Ich weiss nicht, ob ich der Aufgabe gewachsen bin und weiss nicht, was mich nun erwartet; aber ich mache es einfach im Vertrauen auf eine höhere Macht. An diesem wachsenden Urvertrauen merke ich immer mehr, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
Übrigens wollte ich immer Benediktinerin werden. Seitdem ich aber die Barmherzigen Schwestern kennengelernt habe, bin ich schon arg fasziniert und in deren Bann gezogen. Vermutlich wird es aber an meinem fortgeschrittenen Alter ;-) scheitern. Aber Du hattest ja auch nicht gefragt, ob es klappt! ;-)
Eva - 15.06.2008, 22:12
@ elektra
na wegen fotgeschrittenen Alter fällt mir nur die 2. Strophe des Liedes "ich will dich segnen" ein in dem es heißt:
Abraham hat keine Kinder, reich an Jahren ist er schon,
als er nicht mehr hoffen mochte schenkt Gott noch,
schenkte Gott doch einen Sohn.
Ref. Ich will dich segnen, ich lass dich nie allein
und alles die dir gutes tun sollst du ein Segen sein,
sollst du ein Segen sein.
Ich will damit "sagen" - Alter spielt bei Gott keine Rolle.
Wenn ER es fängt ein 65- jähriger wieder zu lernen an um Diakon zu werden, wenn ER es will, wird jenes das menschlich gesehen verrückt ist zur Selbstverständlichkeit.
Nebenbei, ich finde deine Einstellung bewundernswert!
So wie du das schreibst, scheint das Vertrauen in Gott etwas so einfaches und selbstverständliches zu sein... schön zu lesen.
danke für deinen Beitrag!
lg Eva
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