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Fürst - 04.11.2005, 11:26
Vorschauen 8. Spieltag - Freitagspresse
Groß-Umstadt passt auf
Mit dem Auswärtserfolg in SG Bruchköbel setzte sich der TV Groß-Umstadt auf Platz drei der Tabelle und steht nun vor einem richtungsweisenden Match. Fränkisch-Crumbach hat nach der Heimniederlage erst einmal den Kontakt zur Spitze verloren, wird aber nicht unterschätzt werden.
Der TV Bürgstadt steht noch immer ohne Punkte da, hatte aber auch ein hartes Auftaktprogramm. Nun muss die junge Mannschaft gegen den GSV Bauntal antreten. Dieser hat ein ausgeglichenes Konto. Der TVB wird alles versuchen, damit endlich der Knoten platzt.
Dies ist bei der HSG Kahl/Kleinostheim geschehen, die die ersten Punkte eingefahren hat. Nun soll es beim Tabellenletzten Wallau die nächsten geben. Mars
Wallau reagiert: Scherer kommt für Hieronimus
Wallau. Nach sieben Niederlagen in Folge in der Handball-Oberliga beendete Bernd Wagenführ, Vorsitzender der SG Wallau/Massenheim, die Zusammenarbeit mit Matthias Hieronimus. Der Trainer der zweiten Mannschaft wurde von der Entlassung überrumpelt. Sein Nachfolger steht schon fest: Es ist Thomas Scherer, der die Wallauer A-Jugend in diesem Jahr zur Deutschen Meisterschaft führte. Der A-Lizenz-Inhaber wird seinen bisherigen Verein, den Oberligisten HSG Rhein-Nahe Bingen, weiter betreuen.
«Die HSG und wir haben Thomas Scherer versprochen, dass wir uns in puncto Spieltermine entsprechend abstimmen», erklärte Wagenführ in einer Pressemitteilung, «wir erhoffen uns durch die Verpflichtung von Thomas Scherer einen Schub für unser Oberligateam und danken der HSG für ihr Entgegenkommen». Scherer wird die SG Wallau/Massenheim II bereits im Heimspiel gegen die HSG Kahl/Kleinostheim betreuen (Sonntag, 18 Uhr, Ländcheshalle).
Hieronimus ist wegen des abrupten Endes seiner Tätigkeit in Wallau auch einen Tag nach seiner Entlassung noch sehr angegriffen. «Das ist eine Schweinerei hoch drei», wettert er, «so kann man mit jemanden nicht umgehen». Bernd Wagenführ nannte als Entlassungsgrund den schlechten Start des Oberligateams. «Wenn eine Mannschaft 0:14 Punkte hat, dann muss man als Verein irgendwann einmal reagieren», erklärt der Vereinschef. Demgegenüber hält Hieronimus fest: «Wir mussten alle, was auf uns zukommt. Dass eine Bezirksliga-A-Mannschaft nicht in der Oberliga bestehen kann, ist klar.» Hieronimus wirft der Vereinsführung vor, sich «überhaupt nicht» um die Zweite gekümmert zu haben, «wir haben alles selbst organisiert». Der Trainer resümiert seine Tätigkeit: «Ich habe hervorragende Arbeit geleistet, das wird jeder Spieler bestätigen.»
Jetzt soll es also der 43 Jahre alte Thomas Scherer richten. Pikant dabei: Der frühere Vereinsboss Hans-Dieter Großkurth hatte im Frühjahr noch große Differenzen mit Scherer, die schließlich zur Trennung führten. Wohl aus diesem Grund räumte Wagenführ in seiner Pressemitteilung auch «einige Versäumnisse beim Abgang von Thomas Scherer im Sommer 2005» ein. Scherer hofft, dass er die doppelte Aufgabe mit zwei Oberliga-Vereinen bewältigen kann. «Es gibt wenig Überschneidungen», hat er bereits festgestellt, er will aber mit Hilfe der einen oder anderen Verlegung bei allen Spielen dabei sein. Illusionen gibt sich Scherer nicht hin, trotz der wohl nur zwei Absteiger: «Die Aufgabe ist sehr, sehr schwer. Der Verbleib in der Klasse liegt in weiter Ferne.» Einen Vorteil sieht Scherer darin, dass im Oberligateam viele A-Jugendspieler auftauchen, die er natürlich sehr gut kennt. Bis zu seinem ersten Spiel mit der neuen Mannschaft am Sonntag bleibt ihm gerade ein gemeinsames Training. Immerhin hat die Mannschaft die sieben oben platzierten Teams der Liga hinter sich. (hasch)
Mit Teamgeist zum Erfolg
Baunatal. Ein richtungsweisendes Spitzenspiel steht für die Oberliga-Handballer der HSG Baunatal am Samstag um 18 Uhr in der Max-Riegel-Halle an. Denn wollen die VW-Städter an der Tabellenspitze dran bleiben, muss gegen den Zweiten TGB Darmstadt gewonnen werden. "Wir sind ein komplett neuformiertes Team. Nach dem Spiel gegen die Darmstädter wird man sehen, wo der Weg für uns hingeht", sagt daher auch HSG-Coach Michael Kopeinigg.
Ähnlich wie die Baunataler vergangene Saison sorgen die Südhessen derzeit als Oberliga-Aufsteiger für Furore. Erst einen Punkt mussten sie bislang abgeben (25:25 in Oberursel). Wie ausgeglichen das Team ist, zeigte das letzte Spiel gegen Holzheim. Gleich elf Akteure trugen sich beim 37:26-Erfolg in die Torschützenliste ein. Am Samstag aber müssen die Darmstädter, dren Saisonziel der Aufstieg ist, auf ihren Spielmacher Frank Wenzel verzichten, der zog sich gegen Holzheim eine Handverletzung zu.
Die HSG hingegen hat keine Ausfälle zu beklagen, sodass Kopeinigg aus dem Vollen schöpfen kann. Um gegen die offensivstarken Gäste (215 Tore in sieben Spielen) zu bestehen, lag der Trainingsschwerpunkt diese Woche in der Abwehrarbeit. Kopeinigg ist zufrieden, nicht nur mit der Trainigsleistung seines Teams. "Zuletzt hat die Mannschaft überzeugt. Man spürt, das sie durch die Siege in Dotzheim und Crumbach Selbstvertrauen gewonnen hat. Wir sind auf einem guten Weg", bestätigt er, fügt aber hinzu: "Es wird ganz schwer. Wir werden nur eine Chacne haben, wenn wir uns an die taktischen Vorgaben halten und eine mannschaftliche Geschlossenheit an den Tag legen." Mit Teamgeist soll also der erhoffte Erfolg kommen.
Eine vermeintlich leichtere Aufgabe wartet auf die Baunataler Eintracht. Der Aufsteiger ist am Samstag (19.30 Uhr) beim TV Bürgstadt zu Gast. Nach zuletzt zwei Siegen mit mindestens zehn Toren Vorsprung reist der GSV als klarer Favorit ins Mainviereck im südlichsten Zipfel Hessens.
"Wir müssen uns dem Druck aussetzen, dort einen Sieg zu landen" sagt Spielertrainer Arnd Kauffeld. Zumal die Gastgeber noch immer auf den ersten Punktgewinn warten und mit 146 Treffern den ungefährlichsten Angriff der Liga stellen. "Bürgstadt spielt aggressiv, macht aber auch viele Fehler. Das müssen ausnutzen", fordert Kauffeld von seiner Mannschaft.
Die muss morgen weiterhin ohne Thomas Triebe (Bänderanriss im Knie) auskommen. Ob Kauffeld auflaufen kann ist ebenfalls noch fraglich. Er leidet, ebenso wie Christian Landau, an Knieproblemen. (RU)
Fränkisch-Crumbach fordert Groß-Umstadt
TGB Darmstadt in Baunatal auf dem Prüfstand
Die 15er-Staffel der Handball-Oberliga zeigt nach sieben Spieltagen ein schiefes Bild. Dennoch kristallisieren sich die Favoriten heraus. HSG Dutenhofen II führt mit 14:0 Punkten. Auf der Überholspur ist HSG Baunatal, das durch den 34:33-Sieg beim TV Fränkisch-Crumbach zur Spitze aufgeschlossen hat und am Sonntag TGB Darmstadt erwartet. Der Neuling ist Zweiter (13:1 Punkte), gefolgt vom TV Groß-Umstadt (11:1).
Nun folgen Derbys: Groß-Umstadt eröffnet diesen Reigen am Sonntag (18 Uhr, Heinrich-Klein-Halle) mit dem Topspiel gegen TV Fränkisch-Crumbach, das nach Niederlagen in Holzheim und gegen Favorit Baunatal auf Platz fünf zurückgefallen ist. „Alles noch kein Beinbruch“, beschwichtigt Trainer Martin Coors.
Groß-Umstadts Coach Thomas Müller glaubt: „Wir stehen blendend da, nach den hart erkämpften Siegen in Bürgstadt und Bruchköbel sowie dem Punktgewinn in Baunatal.“ Beste Voraussetzungen für ein Spitzenspiel. Ohne die Stärke der Gäste zu unterschätzen, sagt Müller: „Ich erwarte ein enges und hartes Match, bin aber überzeugt, dass wir am Ende die Nase vorne haben werden.“ Die Abwehrarbeit bildet den Schlüssel zum Erfolg.
Groß-Umstadt besitzt in Spielmacher Patrick Beer, der in den letzten drei Spielen über zehn Tore warf, ein Ass. „Wenn Beer richtig ins Spiel kommt, könnten wir Probleme bekommen“, befürchtet Coors: Trotzdem will er ihn nicht sofort kurz decken, sondern vertraut auf das bewährte 5:1-Abwehrsystem.
Für die TGB Darmstadt sind die Vorzeichen für das Spitzenspiel bei HSG Baunatal (Sonntag, 18 Uhr) nicht günstig: Frank Weitz wurde am Dienstag am gebrochenen Daumen operiert. Markus Schmidt leidet an einer Viruserkrankung. Drittes Handikap: Freddy Lang knickte im Training um und kann nicht spielen. „Somit hat es uns genau vor den Spitzenspielen in den kommenden Wochen mächtig erwischt“, bilanziert Trainer Ralf Ludwig. „Jammern hilft aber wenig. Nur gut, dass wir einen großen Kader haben.“ Von allen fordert er jetzt Kampf- und Teamgeist: „Nur so haben wir eine Chance.“
Baunatal verfügt mit Spielertrainer Koppeinig (der österreichische Nationalspieler kam von Bayer Dormagen) über den stärksten Rückraum. Neben dem Linkshänder sind Schanze (Niestetal) und Spielmacher Malakauskas Hochkaräter, wie auch Schade (Gensungen) und Kusiek. Sie tragen das Angriffsspiel. In der Defensive vertrauen die Nordhessen auf eine aggressive 5:1- oder 3:2:1-Formation, die letzte Woche Fränkisch-Crumbachs Torjäger Sebastian Lieb neutralisierte. men
Im Derby sollen nun wieder Punkte her
Fränkisch-Crumbach schöpft vor Auftritt in Groß-Umstadt aus Begegnung gegen Baunatal Selbstvertrauen
Fränkisch-Crumbach ist durch die Niederlagen in Holzheim und zuletzt gegen den Top-Favoriten HSG Baunatal auf Platz fünf zurückgefallen. „Alles noch kein Beinbruch“, sagt Trainer Martin Coors. „Wir haben gezeigt, dass wir mit den Spitzenmannschaften mithalten können, wie die knappe 33:34-Niederlage gegen Baunatal bewiesen hat.“ Mit diesem Selbstvertrauen schickt er sein Team am Sonntag in die Partie beim TV Groß-Umstadt. Anpfiff ist um 18 Uhr in der Heinrich-Klein-Halle. Denn nach den vergangenen beiden Partien ist das Derby für die Odenwälder zu einem Schlüsselspiel geworden. Ein weiterer Punktverlust muss vermieden werden. „Nach der jüngsten knappen Niederlage erwartet ich eine Jetzt-Erst-Recht-Reaktion“, fordert der Coach von seiner Mannschaft.
Wenn man überhaupt von Motivationsproblemen vor solch einem Spiel sprechen kann, gibt es in der Hinsicht beim Gastgeber keine Probleme. Mit einer Topleistung setzte sich Groß-Umstadt zuletzt bei Bruchköbel (33:32) durch und präsentierte sich in bester Spiellaune. Überragender Spieler war erneut Spielmacher Patrick Beer mit zwölf Treffern.
Martin Coors: „Wenn Beer richtig ins Spiel kommt, könnten wir Probleme bekommen.“ Trotzdem will er den Spielmacher nicht von vorn herein unter Sonderbewachung stellen, sondern an seinem bewährten 5:1-Abwehrsystem festhalten. Dazu möchte Fränkisch-Crumbach mit seinem brandgefährlichen Konterspiel dem Gegner Probleme bereiten. Außerdem setzt der Trainer auch auf die einfachen Tore über die erste und zweite Welle. Spielte sein Team schon in der vergangenen Saison mit den schnellsten Handball in der Liga, wurde das Tempo heuer durch Athletiktraining in der Vorbereitung noch einmal erhöht. Schneller, beweglicher, torgefährlicher – waren vor der Saison die Vorgaben von Coors. Mit über 70 Angriffen pro Spiel kommt er diesen Vorgaben nahe. Deshalb will Coors am System nichts ändern und fügt selbstbewusst hinzu: „Wenn wir auf dem Level wie gegen Baunatal spielen, haben wir eine realistische Chance.“
Eine Einschränkung erfolgt auch nicht aufgrund des Wissens, dass Groß-Umstadt mit Nico Jope und Marcel Bolling über zwei der besten Torhüter verfügt. „Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren“, sagt Coors: „Schnell von hinten heraus spielen, Tempo machen, einfache Tore erzielen.“ Groß-Umstadt ist durch die Verletzung von Linkshänder Sebastian Cornradt geschwächt. „Es ist ihr wichtigster Distanzschütze, der von neun Meter abzieht. Die Mitspieler ziehen eher auf die Lücken, erzielen ihrer Treffer aus der Nahwurfzone. Deshalb lassen wir den Gegner kommen, auch im Vertrauen darauf, dass wir ihn in der Vorbereitung einmal geschlagen haben und einmal knapp nach Siebenmeterwerfen unterlegen waren.“
Juniorteam wird diesmal gefordert
GIESSEN (mis). Mit dem HSG D/M Juniorteam ist nur einer der beiden heimischen Handball-Oberligisten am Wochenende im Einsatz, da die HSG Pohlheim spielfrei ist. Beim TuS Holzheim stehen die Schützlinge von Trainer Michael Judt vor einer schwierigen Aufgabe, wollen sie doch beim heimstarken Aufsteiger (Samstag, 19.30 Uhr, Sportzentrum Diez) ihre weiße Weste verteidigen.
Auf den ersten Blick erscheint das Gastspiel des Tabellenführers beim Rangelften als Partie mit eindeutiger Rollenverteilung. Doch weisen die Gastgeber in ihren Heimspielen eine positive Bilanz auf und haben auch gegen die HSG Baunatal und den TV Fränkisch-Crumbach gewonnen. Zudem müssen die Junioren unter Umständen auf die Routiniers Arvydas Kestawitz und Steffen Pausch verzichten (beide angeschlagen). Dafür aber ist Mark Allendörfer nach seiner Wechselsperre einsatzbereit und vergrößert die Alternativen von Trainer Judt im Rückraum. In der Defensive wird es für den Klassenprimus darauf ankommen, den Holzheimer Dreh- und Angelpunkt Heiko Ohl in den Griff zu bekommen, der sehr gut mit Kreisläufer Frank Dittmar harmoniert. Ebenso strahlt auf der halbrechten Angriffsposition Christoph Ohl große Gefahr aus. "Diese drei Spieler stellen die Eckpfeiler der Holzheimer Mannschaft dar und müssen von uns in den Griff bekommen werden", fordert Judt von seinen Schützlingen.
Der Spitzenreiter kommt
TuS Holzheim - HSG Dutenhofen/Münchholzhausen 2 (Samstag, 19.30 Uhr, Diez).
Zum dritten Mal empfängt der TuS Holzheim in heimischer Halle eine ungeschlagene Mannschaft. Dieses Mal kommt der aktuelle Tabellenführer, der mit 14:0 Punkten einen glänzenden Start hingelegt hat. Der Spielplan wollte es jedoch so, dass das Juniorteam des Bundesligisten noch keine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte als Gegner hatte. Dessen ist sich Gästetrainer Michael Judt durchaus bewusst, der nach dem Heimsieg gegen Bürgstadt verlauten ließ, dass die Saison für seine Mannen eigentlich erst am nächsten Spieltag in Holzheim so richtig beginnt. Die Holzheimer haben als Aufsteiger bisher ausschließlich gegen Teams aus dem Vorderfeld gespielt und stehen mit 4:8 Punkten im unteren Mittelfeld. In Bestbesetzung hätte man sich gegen die Gäste durchaus einiges ausgerechnet, doch die Verletzungsmisere hält unverändert an. Neben Heiko Ohl hat es auch Torwart Jan Klawikowski (Schleimbeutelentzündung) erwischt. Für ihn steht möglicherweise wieder Sven Steckel zur Verfügung. Ob Holzheims Spielmacher am Samstag auflaufen kann, entscheidet sich erst kurzfristig. Trainer Peter Lohaus wird vorsorglich einige Akteure der 2. Mannschaft in Bereitschaft halten. Neben den beiden überragenden Torschützen Sven Pausch und Christian König muss Holzheim vor allem auf die Routiniers Arvydas Kestawitz und Keeper Waldemar Strzelec achten. (mfr)
Klassiker in Dotzheim
TuS-Handballer bitten Bruchköbel zum Tanz
möx. DOTZHEIM Es ist der Klassiker in der Handball-Oberliga schlechthin. Der TuS Dotzheim - im 16. Jahr ununterbrochen in Hessens Oberhaus - empfängt morgen (16 Uhr, Schelmengraben) die SG Bruchköbel, immerhin auch schon zwölf "Dienstjahre" auf dem Buckel. Der Weg in dieser Saison verlief ähnlich. Das fast identische Auftaktprogramm mit fast identischer Ausbeute. Zuletzt setzte es hüben wie drüben zwei Niederlagen.
Nicht nur deswegen für die Wiesbadener Vorstädter, bei denen Julian Waldorf sein Heimdebüt gibt, ein richtungweisendes Match. Schließlich wartet anschließend mit den Auftritten in Fränkisch-Crumbach und Dutenhofen sowie dem Heimspiel gegen den bärenstarken Aufsteiger TGB Darmstadt schwere Kost. Da kann man sich schnell verschlucken. Das weiß auch Jürgen Kleinjung: "Bruchköbel ist sicherlich noch die leichteste Aufgabe." Mit Tobias Knop vom Zweitligisten Gelnhausen bekam SGB-Coach Samir Muratoglu, der im Sommer etliche Leistungsträger ziehen lassen musste, einen starken Linkshänder dazu. Mehr Unterstützung wünscht sich Kleinjung von den Rängen: "Andere Hallen sind Stimmungshochburgen. Für uns gibt es quasi keinen Heimnimbus."
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