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Verbal Kint - 21.10.2005, 17:36
SG Nieder-Roden - HSG Römerwall
Handball-Regionalliga: Römerwalls Trainer fordert Sieg in Nieder-Roden



RHEINBROHL. Nieder-Roden ist ein Ortsteil von Rodgau. Mit rund 15000 Einwohnern sogar der größte. Aber auch wenn die bekanntesten Söhne der Umgebung, die Rodgau Monotones, bisweilen heute noch wortgewaltig "Erbarme, zu spät, die Hesse komme" in die Mikrofone röhren, ist für den Trainer der HSG Römerwall/Bad Hönningen/Rheinbrohl die Botschaft eine andere: Kein Erbarmen mit den Hessen heißt es für Christoph Barthel. "Die müssen wir schlagen", sagt er vor dem Auswärtsspiel der HSG am Sonntag (18 Uhr) bei der SG Nieder-Roden, dem ortsansässigen Handball-Regionalligisten.

Warum ein Sieg Pflicht ist und er damit sein Team unter Druck setzt, erklärt Barthel so: "Nach Nieder-Roden spielen wir zu Hause gegen Saarbrücken. Wenn wir diese beiden Spiele gewinnen, können wir anschließend ohne Druck nach Wallau-Massenheium fahren." Dort wird dann aller Voraussicht nach der Tabellenführer auf die HSG warten. Und sollte Barthels Rechnung bis dahin aufgehen, wird es ein Spitzenspiel werden. Aber vor das Vergnügen hat auch der liebe Handball-Gott erstmal die Arbeit gesetzt und von der dürfte beim Tabellenzehnten Nieder-Roden genug auf den Fünften Römerwall zukommen. "Nieder-Roden spielt eine aggressive 3:2:1-Deckung und versucht so viele Bälle zu gewinnen und dann über Tempogegenstöße zu Toren zu kommen", umreißt Barthel das Defensiv-Spiel der Gastgeber. "Vorn probieren sie viel über Spielzüge, da ihnen die herausragenden Einzelspieler fehlen." So einer Mannschaft stand Römerwall unlängst schon einmal gegenüber, HSG Irmenach hieß die. 29:29 endete das Spiel im Hunsrück. "Da haben wir phasenweise sehr gut gespielt", weiß Barthel und betont das "phasenweise". Denn einen Hauptkritikpunkt sieht er noch bei den Seinen: "Wir müssen unser Spiel endlich mal 60 Minuten lang durchziehen und es nicht zwischendurch schleifen lassen." Der Heimsieg gegen Vogelsberg war ein weiterer wichtiger Schritt in diese Richtung. Auch für Torwart-Neuzugang Daniel Braun. "Das war sehr gut, aber er hat noch Luft nach oben." Stichwort Personal: Barthel hat alle Mann an Bord. Und mit Erbarmen nichts am Hut. (mb)



Rhein-Zeitung - Ausgabe Neuwied vom 21.10.2005
Verbal Kint - 23.10.2005, 19:46

SG Nieder-Roden - HSG Römerwall:

Endergebnis: 23:26
Käpt'n Blaubär - 24.10.2005, 10:09

SGN verschenkt Sieg gegen Römerwall
Die Regionalliga-Handballer der SG Nieder-Roden können eine 15:11-Pausenführung nicht verteidigen und unterliegen vor 300 Zuschauern der HSG Römerwall am Ende mit 23:26. Mit dieser Niederlage rangiert der SGN mit 4:8 Punkten auf dem 11. Tabellenplatz - nur 1 Punkt zu den Abstiegsrängen.

Die SGN legt los wie die Feuerwahr und führte - gestützt auf eine sehr gut eingestellte Deckung - nach 10 Minuten mit 6:1. Römerwall fand zu diesem Zeitpunkt keine Mittel gegen die sehr offensive Deckung, und wenn sich doch mal eine aussichtsreiche Chance ergab, scheiterten sie amglänzend aufgelegten Torhüter Christian Brosch. Über 10:4 und 12:5 nach 20 Minuten konnte der Vorsprung zwischenzeitlich gar auf 7 Tore ausgebaut werden.
Römerwall fand durch Einzelaktionen aus dem Rückraum besser ins Spiel und konnte bis zur Pause auf 13:8 verkürzen.

Nach dem Wechsel fanden die Mansi-Schützlinge überhaupt nicht mehr zu ihrem Spiel, verloren ihre Linie in Abwehr und Anrifff und Römerwall konnte nach 43 Minuten erstmals mit 18:17 in Führung gehen. Viele technische Fehler auf Seiten der SGN und ein stärker werdender Daniel Braun im Gästetor brachten Römerwall immer wieder in Ballbesitz. Angetrieben vom in der zweiten Halbzeit überragenden Christian Pack konnte Römerwall in der 54. Minute erstmals mit 2 Toren in Führung gehen.
Obwohl Christian Brosch mit weiteren 12 Paraden und Tobias Milde mit 7 Toren ihr bestes gaben, reichte es am Ende wieder nicht zu einem Sieg.
Mannschaftsaufstellung & Torschützen:
Brosch, Illner; Knaf (1), Beldermann, Engel (1), Meincke (2), Böhm (1), Paliocha, Milde (7/1), Ignacy (1), Murmann, Knieß (6/3), Schmitt (4), Weiland

Spielfilm: 6:1, 10:4 (15.), 12:5 (20.), 13:8, 15:11 - 17:18 (43.), 20:20 (50.), 20:22 (54.), 22:25, 23:26
7-Meter: 5/4 - 4/4
Zeitstrafen: 6 - 4
Rote Karten: Meincke (54.) - Gutte (57.) nach jeweils 3 Zeitstrafen
Zuschauer: 300
Verbal Kint - 26.10.2005, 19:32

Handball-Regionalliga: Römerwall kämpft Nieder-Roden mit 26:23 nieder



NIEDER-RODEN. Der 26:23 (11:15)-Erfolg des Handball-Regionalligisten HSG Römerwall/Bad Hönningen/

Rheinbrohl bei der SG Nieder-Roden stand lange Zeit auf wackligen Füßen: Zur Pause noch mit vier Toren im Hintertreffen, kam die Mannschaft von HSG-Coach Christoph Barthel erst in den zweiten 30 Minuten in Schwung und siegte am Ende mit drei Toren Vorsprung. "Heute hat die Mannschaft bewiesen, dass sie eine Partie auch mal über den Kampf entscheiden kann", freute sich Barthel über den Arbeitssieg.

Neun Minuten dauerte es, bis die HSG zum ersten Mal vor rund 350 Zuschauern in Nieder-Roden einnetzte, 5:0 stand es bis dahin für die Hausherren. "Da passte fast überhaupt nichts zusammen", wunderte sich Barthel über die desolate Anfangsphase seines Teams. "Wir haben hinten absolut undiszipliniert gespielt und vorne beim Abschluss keine Geduld gezeigt." Erst eine frühe Auszeit verschaffte Abhilfe: Römerwall gestaltete die Partie von nun an offen und hielt den Rückstand bis zur Pause in erträglichen Maßen. Nach dem Seitenwechsel drehten die Gäste dann endgültig auf, ohne jedoch in Hektik zu verfallen. Allen voran Christian Pack zeigte sich nun äußerst treffsicher und brachte sein Team in der 43. Minute erstmals in Führung (19:18). "In der Schlussphase haben die Jungs die Partie dann ganz clever nach Hause gespielt", zeigte sich Barthel letztlich zufrieden. Verzichten musste der Trainer auf die Dienste von Johannes Vorst, der zukünftig an der Hamburger Universität studieren wird. "Johannes wird uns verlassen, ist aber hoffentlich noch einmal beim nächsten Heimspiel dabei", so Barthel. (nus)



HSG: D. Braun, Rollinger - Pack (6), Bredehorst (1), Gutte (2), Manz (8/4), Stemann (1), Schlich (4), Dumitrescu (1), L. Braun (3).



Rhein-Zeitung - Ausgabe Neuwied vom 24.10.2005
Konfliktberater - 27.10.2005, 15:05
Hat wieder nicht gereicht
Erstmal ein Glückwunsch an den Hallensprecher, aber war ja diesmal auch nicht schwer die Namen auszusprechen.
Kurzer Abriss zum Spiel. Bevor man wieder unglücklich verliert , schenkt man lieber gleich die zweite Halbzeit her.
Dies war scheinbar die Einstellung der SG Nieder-Roden, denn in der ersten Halbzeit war das Spiel eigentlich schon gelaufen.
Wiedermal eine "unglückliche" Niederlage.
Stefan_F - 03.11.2005, 13:56

Die Niederlage war nicht unglücklich, sondern unnötig! :oops:
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