Ihr-Domainname.de

Verfügbare Informationen zu "Protokoll zur Knallgasprobe"

  • Qualität des Beitrags: 0 Sterne
  • Beteiligte Poster: Jasmin
  • Forum: Ihr-Domainname.de
  • Forenbeschreibung: Beschreibung Ihres Forums
  • aus dem Unterforum: Chemie
  • Antworten: 1
  • Forum gestartet am: Mittwoch 24.08.2005
  • Sprache: deutsch
  • Link zum Originaltopic: Protokoll zur Knallgasprobe
  • Letzte Antwort: vor 9 Jahren, 1 Monat, 23 Tagen, 15 Stunden, 51 Minuten

Alle Beiträge und Antworten zu "Protokoll zur Knallgasprobe"

Re: Protokoll zur Knallgasprobe

Jasmin - 05.10.2005, 16:22
Protokoll zur Knallgasprobe
Protokoll zum Versuch: Knallgasprobe


(1)Material:
1 Becherglas, Erlenmeyerkolben, 1 Trichter, 1 Reagenzglas, 1 Gasbrenner, 1 Spatel, 1 Pipette, verdünnte Salzsäure (10%), Magnesiumpulver


(3)Durchführung:
1. Als erstes geben wir 3 ml verdünnte Salzsäure (HCl) mit der Pipette in den Erlenmeyerkolben.
2. Dann geben wir eine Spatelspitze Magnesiumpulver zu der Salzsäure in den Erlenmeyerkolben.
3. Jetzt sofort den Trichter mit dem Reagenzglas falsch herum auf die Öffnung des Erlenmeyerkolbens stellen.
4. Einen kurzen Moment warten und vorsichtig das Reagenzglas wegnehmen und dabei schnell mit dem Daumen verschließen.
5. Nun das Reagenzglas mit der Öffnung von oben gegen die Flamme des
Gasbrenners halten und den Daumen wegnehmen.


(4)Beobachtung:
2. Als wir das Magnesiumpulver zu der Salzsäure in den Erlenmeyerkolben schütten, fängt das Gemisch an zu brodeln und es bilden sich kleine grau-braune Bläschen. Außerdem wird der Erlenmeyerkolben warm.
3. Nachdem wir den Trichter mit dem Reagenzglas auf die Öffnung des
Erlenmeyerkolbens stellen, bilden sich keine Bläschen mehr und das
Gemisch aus Salzsäure und Magnesiumpulver wird milchig-weiß.
5. Als wir das Reagenzglas mit der Öffnung von oben gegen die Flamme des Gasbrenners halten und den Daumen wegnehmen, macht es „plopp“. Außerdem bildet sich im Reagenzglas Kondenswasser.


(5)Ergebnis:
2. Das Magnesiumpulver reagiert mit der Salzsäure. Dadurch wird der
Erlenmeyerkolben warm, da durch diese chemische Reaktion Energie
freigesetzt wird. Es ist also eine exotherme Reaktion.
3. Das Gemisch aus Salzsäure und Magnesiumpulver wird milchig-weiß, weil sich ein Salz bildet, das Magnesiumchlorid
Bei dieser chemischen Reaktion entsteht Wasserstoff, der in das Reagenzglas aufsteigt, weil das Gas leichter ist als Luft.
Wasserstoff ist das wesentliche Element aller Säuren, es lässt sich durch die Reaktion von unedlen Metallen mit Säuren nachweisen. Wasserstoff ist
verantwortlich für die typischen Säureeigenschaften.
Auch die Knallgasprobe dient als Nachweisreaktion für Wasserstoff.
Denn das Knallgas (Wasserstoff- Sauerstoffgemisch) entzündet sich unter
lautem Knall explosionsartig. Dazu würde bereits ein Funke ausreichen.
5. Bei unserem Versuch passiert dies, wenn wir den Daumen von dem
Reagenzglas wegnehmen und das Gas mit dem Sauerstoff reagiert.
Ist der Wasserstoff luftfrei (sauerstofffrei), verbrennt er ruhig mit nur schwachem Verpuffen. Ist noch Luft vorhanden, entzündet sich der Wasserstoff mit einem lauten Pfeifton.


Wortgleichung:

allgemein: Metall + Säure → Salz + Wasserstoff

Magnesium + Salzsäure → Magnesiumchlorid + Wasserstoff
Mg (s) + 2HCl2 (aq) → MgCl2 (s) + H2 (g)

s = fest (solid)
l = flüssig (liquid)
g = gasförmig
aq = etwas in Wasser gelöst (aqua)



Zusatzinformation
Wasserstoff:

Im gesamten Weltall ist Wasserstoff das am häufigsten vorkommende Element.
Die Sonne besteht zum größten Teil aus Wasserstoff. Auf der Erde kommt es jedoch nur chemisch gebunden vor, da es ein unedles Gas ist.
Im Labor lässt sich Wasserstoff u.a. durch die Reaktion von unedlen Metallen mit Säuren nachweisen.
4-74 % Wasserstoffanteil in der Luft bilden ein explosionsfähiges Gemisch.
Wasserstoff ist zwar brennbar, unterhält aber die Verbrennung nicht. Eine Kerzenflamme zum Beispiel erstickt in reinem Wasserstoff.
Wasserstoff wird in großen Mengen in der chemischen Industrie eingesetzt. Er wird zum Beispiel bei der Herstellung von zahlreichen organischen Stoffen gebraucht. Als Reduktionsmittel wird er für die Gewinnung bestimmter Metalle eingesetzt. Auch dient er beim Schweißen als Brennstoff.
Flüssiger Wasserstoff wird als Reaktionstreibstoff verwendet.
Eine mögliche zukünftige Verwendung von Wasserstoff als Energieträger ist Gegenstand intensiver Forschung. Voraussetzung ist eine kostengünstige Gewinnung. Verglichen mit Kohle oder Öl würde Wasserstoff die Umwelt wesentlich weniger belasten. Auch an die Verwendung als Autotreibstoff ist gedacht. Verbrennungsmotoren lassen sich nach kleinen Änderungen damit betreiben.
Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken
Weitere Beiträge aus diesem Forum
Nichts mehr los? - gepostet von Sid am Donnerstag 17.08.2006
Hoppel di Hopp - gepostet von derkleinemaddin am Sonntag 16.04.2006
Ähnliche Beiträge
bewerbung zur ninja crew - Anonymous (Freitag 03.02.2006)
Video zur Auslosung ! ! ! ! - fredostar (Montag 02.04.2007)
Mut zur Lücke - noels (Montag 05.02.2007)
13: Das große Gruseln / Zur Schnecke gemacht - DownLoad (Montag 27.02.2006)
protokoll 6.6 - GenosseFloyd (Donnerstag 07.06.2007)
Möglichkeiten um zur Rühe zu kommen - pikace (Freitag 11.08.2006)
Dampfspeisepumpe von Klaefiger - Christian (Dienstag 20.01.2009)
12.06. EURO 2008 - Thumaroil (Mittwoch 30.04.2008)
ZUR INFO!!!!!! - MIKO (Freitag 19.01.2007)
Frage zur Farbe - betterthanu (Freitag 28.10.2005)