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Re: Die Katze ist aus dem Sack: Horror-Szenario Europa

charade4sure - 08.11.2011, 00:07
Die Katze ist aus dem Sack: Horror-Szenario Europa
Schwellenländer machen Druck auf Europa

WELT ONLINE über den G20-Gipfel:
Von Brasilien über China bis zu den Vereinigten Staaten haben die G20-Vertreter den Druck auf die Europäer öffentlich erhöht. Und die gelobten prompt Besserung. Nach dem G20-Treffen kündigte Schäuble schnelle und umfassende Maßnahmen zur Rettung der Gemeinschaftswährung an. Beim EU-Gipfel am 23. Oktober würden die Staats- und Regierungschefs ein „umfassendes Maßnahmenpaket“ vorstellen, versprach er.

Und so soll soll das Horror-Programm aussehen

1. Deutschland fordert, die Euro-Zone zu einer Fiskal-Union auszubauen.[Fremdbestimmung, Aufgabe der Souveränität, Ende der Demokratie]
Dazu sollen auch die europäischen Verträge geändert werden. [= Wir sind belogen und betrogen worden !]
Der gerade erst erweiterte Euro-Rettungsschirm EFSF soll weiter ausgebaut werden… Dabei geht es um einen sogenannten Kredithebel. Mit dessen Hilfe kann die Ausleihsumme… erhöht werden, ohne dass sich der Haftungsrahmen der Staaten erweitert. [Betrug!]
Die privaten Gläubiger wie Banken und Versicherungen werden einen größeren Teil zur Rettung Griechenlands beisteuern müssen. Im Sommer hatte man sich auf eine freiwillige Beteiligung von 21 Prozent verständigt. Angesichts der schlechten Wirtschaftslage in dem südeuropäischen Land wollen die Euro-Retter nun mehr. Es ist von einem Schuldenschnitt von 50 bis 60 Prozent die Rede. Die Athener Regierung müsste also nur die Hälfte der ausstehenden Schulden zurückzahlen. [= Bankkunden, Aktionäre, Sparer zahlen die Zeche dafür, dass angeblich auf Jahrzehnte sichere Staatsanleihen innerhalb kürzester Zeit marodierten]
Damit die Geldhäuser das verkraften, sollen sie ihr Kapitalpolster aufstocken. Ein solcher Plan zur Rekapitalisierung ist ebenfalls Teil des Gesamtpakets, auf das man sich beim EU-Gipfel einigen will. „Wir werden sicherstellen, dass die Banken adäquat kapitalisiert sind“, hieß es in der Abschlusserklärung der G20. Den Banken, die es nicht aus eigener Kraft schaffen, würden die Regierungen eine Kapitalspritze verpassen. Die wäre dann mit einer Staatsbeteiligung verbunden. [Androhung der Zwangsverstaatlichung !]
Die Hilfen für die Banken sollen die Staaten aus ihren nationalen Haushalten bestreiten. [= Steuerzahler zahlen Banken-Zwangsverstaatlichung -> Enteignung von Banken und Bürgern, damit die Politik weiter machen kann wie bisher]
Nur klamme Länder, die sich das nicht leisten können, dürfen auf den Euro-Rettungsschirm zurückgreifen. Dann müssen sie sich allerdings Auflagen gefallen lassen, zum Beispiel Reformvorschriften für ihren Finanzsektor. [Fremdbestimmung]
Berlin will verhindern, dass die Nutzung der EFSF für eine Bankenrettung zu attraktiv wird. Schließlich ist Deutschland größter Bürger für den Rettungsschirm. FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle warnte in der „Bild“-Zeitung bereits [Die Larifari-Warnungen der BlaBla-FDP kennen wir bereits zur Genüge - zur Berlinwahl am 18.9.2011 war die FDP "euro-skeptisch" und das hielt exakt bis zum 29.9.2011 ! ]
Siehe auch RP G20 stellt Europa Ultimatum‎. Sobald Rot-Grün an der Macht ist, wird man dieses Horror-Szenario noch mit vollständiger Banken-Verstaatlichung, Steuererhöhungen und den schon länger angekündigten Eurobonds vervollständigen. All diese Dinge sind von Rot-Grün angekündigt.

Man kann nur hoffen, dass es außerhalb der verstaatlichten Banken noch genügend “Märkte” und “Spekulanten” gibt, die dem Euro den Saft abdrehen. Denn der politische Preis, den wir für diese fixe Idee der CDU dafür bezahlen, heißt:

Absolutistischer EU-Zentralismus
Verlust der Volkssouveränität
Aushöhlung der Demokratie
Einführung der sozialistischen Planwirtschaft
Grundgesetz und Bundesverfassungsgericht werden genauso Makulatur sein wie die Bundesbank
Am Ende dieses Prozesses wird die Volkswirtschaft vollständig zerstört sein. Wir werden Brennholz im Wald sammeln. Wir wissen aus der Geschichte, wie viel Mühe es kosten wird, ein solches System wieder abzuschütteln.

Außerdem ist dieses Szenario keine Garantie. Daher fragen wir uns:

Welche Szenarien ergeben sich aus einer nicht mehr gesicherten deutschen Staatsfinanzierung?

In dem aktuellen FAZ-Artikel “Es geht an die Substanz” werden einige typische Reaktionsmuster aufgezeigt:

1. Auswanderung und Kapitalflucht
Obwohl Deutschland sich zum Einwanderungsland berufen fühlt, wird eher der gegenläufige Trend einsetzen. Ein Vermögensverwalter aus Köln:

„Wenn jemand ein größeres Vermögen hat und geografisch ungebunden ist, denkt der jetzt flexibler“, sagt er. „Es geht hier nicht um einen kleinen Crash, nach dem es normal weitergeht. Es ist ein schlechtes Gefühl, wenn die da oben nicht wissen, was zu tun ist.“

Die Reichen sind nicht allein mit ihren Sorgen. Zwar kann und will nicht jeder gleich auswandern. Doch die Angst zieht sich inzwischen durch die ganze Bevölkerung. Dass die Staatsschulden ins Immense steigen, ist zur Sorge Nummer eins der Deutschen geworden, wie eine Umfrage von Forsa für den „Stern“ zeigt: Mehr als 70 Prozent, fast drei von vier Deutschen, haben darum große Sorgen – direkt gefolgt von der Angst davor, dass die Politiker mit den Problemen überfordert sind.

Die Menschen kriegen Angst um ihre Existenz.

„Ich sehe das fatalistisch“, sagt Homburg. „Man kann sowieso nicht viel tun, wenn man nicht wegziehen will.“

Je mehr Wohlhabende ihr Vermögen ins Ausland bringen, umso weniger wird in Deutschland investiert. Die Wirtschaft wird also dauerhaft geschädigt.

Eine zusätzliche Auswanderungswelle bringt die Demographie noch weiter durcheinander, der Generationenvertrag wird zum Erliegen kommen.

Von Eurostat, der euopäischen Statistikbehörde, ist ohnehin schon ein massiver Bevölkerungsrückgang für Deutschland bis 2030 prophezeit. Die Graphik stammt vom Anfang des Jahres, als das Ausmaß der Krise “offiziell” noch gar nicht absehbar war. Kommt zur Währungs- und Wirtschaftskrise noch eine Auswanderungswelle hinzu, ist das Land bald leer bzw. frei zur arabisch-türkischen Machtübernahme:

2. Es werden kaum noch deutsche Staatsanleihen gekauft


Die FAZ-Graphik trägt zwar den Titel “Die Angst der Profis”, aber sie zeigt uns vor allem die Angst unserer Polit-Profis, die langsam aber sicher hysterisch werden und Pogrome gegen Banken ausrufen: Die sicher geglaubte deutsche Staatsanleihe findet keine Abnehmer mehr. Die Bonität der Deutschen erodiert aufgrund der fixen Idee des Euro:

Für kurzfristige deutsche Staatanleihen sind die Risikoaufschläge sprunghaft angestiegen und für langfristige deutsche Staatsanleihen finden sich nicht mehr genügend Abnehmer. Das ifo-Institut warnt schon seit Wochen, dass dies ein ungünstiges Zeichen sei. Der Markt signalisiert, dass Deutschland sich verzockt hat bei der Euro-Rettung. Am 13.7.2011 sah die Sache mit den deutschen Staatsanleihen noch ganz anders aus, doch die Übernahme der Risiken eines Großteils der EU am 29.9.2011 (Beschluss EFSF) macht deutsche Staatsanleihen natürlich für den Rest aller Zeiten vollkommen unattraktiv. Das war vorhersehbar, aber das Heulen ist jetzt natürlich bei Merkelowa & Co. groß, weswegen jetzt großes Bankenbashing betrieben wird, um von den eigenen Fehlern abzulenken. Die EZB kauft brav spanische, griechische, italienische Staatsanleihen auf und wandelt sie in frisch gedrucktes Geld um, was wir bei jedem Einkauf im Supermarkt in Form von Inflation bezahlen. Bis Deutschland an der Reihe ist, ist die EZB platt und Deutschland bekommt nirgendwo her mehr Geld:

„Die Schulden verschwinden nicht davon, dass man sie in immer neue Gebilde mit lustigen Namen verschiebt“, sagt Stefan Homburg. Und das ist nicht irgendjemand. Er lehrt Öffentliche Finanzen an der Universität Hannover und hat immer wieder die Bundesregierung beraten. „Wenn jetzt noch eine Rezession kommt, werden die Defizite noch höher. Dann kommt der Punkt, an dem die Gläubiger keine weiteren Staatsanleihen mehr kaufen.“ So wie jetzt in Griechenland.

Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank dagegen: „Ich bin ein Kritiker der EZB“, sagt er von sich selbst, schon lange sei ihm die Zentralbank nicht mehr unabhängig genug. „Aber den Kernstaat Deutschland stelle ich nicht in Frage.“ Die Inflation werde in der kommenden Wirtschaftsflaute sogar erst noch mal zurückgehen, bevor sie dann steigen könnte – aber nur mäßig. Und dass Deutschland in den nächsten Jahren irgendwann keinen Kredit mehr bekommt, hält er für ausgeschlossen. „Gucken Sie doch mal, wie niedrig die Renditen auf Bundesanleihen sind.“
Wir sehen lieber auf die AKTUELLEN Risikoaufschläge vom 14.10.2011 (s. Graphik “Die Angst der Profis”). Da hat Deutschland die hoch verschuldeten USA und das wirtschaftlich marode Großbritannien gerade überholt. Und da die Commerzbank schon seit geraumer Zeit mit staatlicher Beteiligung und nicht mehr unabhängig betrieben wird, erzählt uns der Herr von der Commerzbank wahrscheinlich etwas vom Ponyhof…

Woher dann also das Geld für die laufenden Kosten und die Bedienung der Kredite nehmen, wenn man es sich nicht mehr leihen kann?

3. Man wird an das Privatmögen der Menschen gehen

Finanzwissenschaftler Homburg:
Dabei sieht auch er einen Weg, mit dem Deutschland seine Schulden noch halbwegs glimpflich losbekäme. Das wären relativ hohe Vermögensteuern, vielleicht auch in Form von einmaligen Sondersteuern auf Finanzvermögen oder auf Immobilien.

Mit der Hälfte des deutschen Privatvermögens ließen sich die Staatsschulden komplett auslöschen
- selbst wenn man noch von größeren Rettungsaktionen ausgeht. Solche Steuern allerdings wären schwer durchzusetzen, weil viele Deutsche ihr Geld an der Steuer vorbei ins Ausland bringen würden. Und sie wären extrem schmerzhaft für Leute, die sich etwas angespart haben. Deshalb gehen die meisten Pessimisten nicht davon aus, dass eine deutsche Regierung diesen Weg einschlagen wird.

Wenn erst mal Rot-Grün an der Regierung ist, wird es in dieser Richtung wohl weit weniger Hemmungen geben… ganz zu schweigen von der Linken.

Rot-Grün träumt schon von Steuererhöhungen nach der Machtübernahme.

Wie lässt sich das Problem sonst noch lösen, außer durch direkte Konfizierung / Zwanghypotheken / Enteignung? Richtig: Durch indirekte Enteignung:

4. Man wird absichtlich die Inflation ansteigen lassen und die Banken enteignen

„Ich glaube daran, dass man versucht, das Thema durch Inflation zu lösen“, sagt Daniel Stelter, Partner bei der Unternehmensberatung Boston Consulting, der die Staatsschulden analysiert hat und angesichts seiner düsteren Ausblicke in seiner Firma den Schwarzseher-Spitznamen „Dr. Doom“ bekommen hat. Staatsschulden würden monetisiert, glaubt Stelter, das heißt: Die Zentralbank kauft Staatsanleihen – in einem stärkeren Maß, als sie das ohnehin schon tut.

Das könnte sogar recht elegant sein. Wenn die Inflation wegen des vielen Geldes auf vier oder fünf Prozent im Jahr steigt, die Zinsen auf die Staatsschulden aber unten bleiben, kann sich ein Land nach einigen Jahren seiner Schulden recht einfach entledigen. Die Vereinigten Staaten haben’s vorgemacht, nach dem Zweiten Weltkrieg. Kürzlich hat die amerikanische Ökonomin Carmen Reinhart das Vorgehen noch einmal analysiert: Banken und Versicherungen werden dann so reguliert, dass sie viele Staatsanleihen kaufen müssen, auch wenn deren Zinsen niedrig sind („damit sie sicher anlegen“). * So sichert sich der Staat seine Kreditgeber auch bei niedrigen Zinsen. Den Schaden haben die Kunden der Rentenversicherungen. „Financial Repression“ nennt Reinhart dieses Vorgehen.

Was die meisten Leute nicht wissen: Schon heute liegen toxische Staatsanleihen in den Bankhäusern, zu deren Kauf die Banken genötigt wurden. Den Banken wurde dies zur Auflage gemacht, da sie einen gewissen Prozentsatz in “sichere” Anlagen zu investieren hätten. Deswegen sind die Staaten ja auch so “freundlich” und wollen den Banken nun “den Schaden ersetzen” und sie “zwangsweise rekapitalisieren”. Diese “krisensicheren” Papiere stehen zu ihrem ursprünglichen Wert in den Aktiva der Banken, weil es verboten ist, sie real zu bewerten. Nun leihen sich die Staaten Geld, um den Banken mit neuen Schulden einen Ausgleich für ihre Verluste aufzuzwingen und sie damit zu verstaatlichen. Raffinierter kann ein Schuldner nicht das Bankhaus übernehmen, dem er etwas schuldet (Siehe auch Banken-Pogrom: Wutpolitiker erklären Banken zum Staatsfeind Nr.1). Doch zurück zum Trick mit der Inflation:

Doch dazu muss die Inflation bei rund fünf Prozent ankommen. Das ist nicht leicht zu erreichen, auch nicht für die Notenbank. Preise steigen meist nur dann, wenn es der Wirtschaft gutgeht. Im Abschwung passiert das nur selten. Die andere Variante ist, dass die Inflation außer Kontrolle gerät und sich immer weiter steigert. „Die große Inflation kommt, wenn die Menschen das Vertrauen in das Geld verlieren“, sagt Unternehmensberater Stelter. „Wir sehen das schon bei den ersten Leuten, die Äcker kaufen.“

Zu den 5% ist zu sagen, dass die Volkswirtschaftslehre davon ausgeht, dass jede Volkswirtschaft bei einer Inflation ab 5% dauerhaft geschädigt wird:

Flucht in wertstabile Sachwerte. Kapitalflucht ins Ausland. Auf den Kapitalmärkten nimmt das Kapitalangebot ab.
Für Kreditnehmer besteht keine Planungssicherheit mehr. Firmen gehen bankrott.
Für die inländischen Anbieter lohnt sich der Export nicht mehr. Es kommt zu Importüberschüssen. Negative Außenhandelsbilanz.
Senkung der Reallöhne.
Rentenerhöhung in Deutschland gleicht jetzt schon nicht mehr die Inflationsrate aus – die nächstern Jahre werden die Renten um max. 1% erhöht!
Profiteure sind Schuldner und der größte Schudner ist der Staat. Der Realwert seiner Verschuldung nimmt wegen der Inflation deutlich ab.
An den USA kann man sehen, was dabei herauskommt, wenn man bei niedrigem Leitzins die Geldmenge erhöht und gleichzeitig die Wirtschaft ankurbeln UND den Staat auf Volkskosten entschulden will.

Einige erläuternde Graphiken, die zeigen, dass die Entwicklung in Deutschland bereits zu Ungunsten der Bevölkerung läuft:

Die Entwicklung von Verbraucherpreisen und Löhnen klafft weiter auseinander als jemals zuvor:



Altersarmut ist in Deutschland vorprogrammiert. Und hier ist noch gar nicht eingerechnet, dass private Renten aufgrund der Gesamtentwicklung Kapitalverluste hinnehmen müssen:



Die Inflationssteigerung ist natürlich gesetzeswidrig:

Preisniveaustabilität (= ‘Preisstabilität’) ist ein politisches Ziel (neben anderen). Sie ist als Bestandteil des magischen Vierecks ein wichtiges wirtschaftspolitisches Ziel und steht als solches beispielsweise im EG-Vertrag (Art. 2), in der Satzung der Europäischen Zentralbank, im deutschen Grundgesetz (Art. 88 ) und im Stabilitäts- und Wachstumsgesetz (1967)!

Aber wen interessieren noch Gesetze und Verträge… zumal Artikel 88 GG ein Witz ist, da die Bundesbank ja bereits entmachtet ist.

Was passiert, wenn die Tricksereien nicht funktionieren, das Volk auswandert, Vermögen ins Ausland schafft, seine Lebensmittel auf dem Schwarzmarkt kauft und ganz einfach streikt?

5. Währungsreform

Finanzwissenschaftler Homburg wiederum schätzt, dass moderne Staaten vor einer Hyperinflation eher eine Währungsreform setzen.

Na prima, das hat dann ja enorm was gebracht mit dem Euro! Danke, CDU! Und wisst ihr was: Die meisten Leute wünschen sich, dass dieser Spuk möglichst bald vorbei ist. Die Bessenheit, mit der dieses Fehlkonstrukt namens Euro künstlich gestützt und mit vertragswidrigen Maßnahmen weiter zusammengeflickt werden soll, ist einfach unerträglich.

Was tun bis zum Euro-Crash?

Vor allem warnt Homburg davor, jetzt Immobilien auf Kredit zu kaufen. Damit komme man zwar gut durch eine Inflationszeit, aber hinterher hole sich der Staat diese Gewinne meistens zurück. „Lastenausgleich“ hieß das nach der Währungsreform 1948. „Kredite machen die Anleger verwundbar, wenn die Maßnahmen aus der falschen Richtung kommen“, sagt Homburg.

Es hilft nicht mal viel, das Geld ins Ausland zu bringen. Wer nicht gerade zum Steuerhinterzieher werden möchte, muss hinterher auch ausländisches Vermögen versteuern, wie der Schweizer Bankier Konrad Hummler betont.

Hummler ist sich mit den anderen Schwarzsehern einig: Am besten ist es, das Geld einfach möglichst breit zu verteilen. Wer das tut, hat auf jeden Fall bestmöglich vorgesorgt. Denn das Geld gut zu verteilen ist nicht nur in der Krise ein guter Rat. Sondern auch in normalen Zeiten.

Dazu muss man erst mal Geld haben… Otto-Normalverdiener konnte seit Einführung des Euro ja kaum etwas zurücklegen.

Ansonsten:

Die FDP zur Rebellion bringen, damit sie den Volksentscheid erzwingen kann
Die Proteste der Griechen unterstützen
Demonstrieren
An Initiativen gegen den ESM teilnehmen

Euro-Aktivisten

Der Weg zum Sozialismus
Deutschland.net
Euro-Gegner
Initiative “Europäischer Marschallplan” Prof. Hankel
Initiative “Stoppt die EU-Schuldenunion”
Prof. Schachtschneider zum Euro-Urteil des BVG
Professor Schachtschneider
Protest gegen den ESM
Zivile Koalition
Weitere Artikel der FAZ:

FAZ.NET-Sonderseite: Europas Schuldenkrise
Die Last für die nächste Generation wächst stark (Artikel von 2009)

Mehr über die Euro-Krise

Zurück zur D-Mark?

Sammlung Wirtschaftsdaten

Aus Sicht des angesehenen indischen Finanzexperten Reddy begann das Chaos mit dem Betrug von Goldman Sachs: Greece’s fiscal mess, all thanks to Goldman Sachs: YV Reddy Bei den Indern gibt es übrigens die uralte Sitte, sein Geld in Goldschmuck anzulegen. Die dünnen Armreifen, die die Frauen dutzendfach am Arm tragen, kann man im Notfall als Zahlungsmittel benutzen.



Schon 2009 sah die Prognose für Deutschland nicht rosig aus: Offiziell verfehlte Deutschland 2008 das Maastricht-Kriterien Schulden in % des BIP nur knapp und lag bei 62,3%. Das war schon gelogen, da verdeckte Schulden nicht eingerechnet waren. Die wahre Verschuldungsquote lag 2008 bei 167,5% des BIP – also da, wo heute die “offizielle” von Griechenland liegt! Für 2009 lautete die “offizielle” Angabe des Masstrichtskriteriums 64,8%. In Wahrheit waren es mit verdeckten Schulden aber 249,7% ! Deutschland war also 2009 bereits um das Zweieinhalbfache seines Brutto-Sozialprodukts verschuldet!

An diesen Zahlen sieht man, dass sich nicht nur Griechenland schönrechnet.

Wie hoch die gigantischen tatsächlichen % Staatsverschuldung derzeit liegen, weiß wahrscheinlich kein Mensch, höchstens unser Finanz-Gollum.*






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