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Alle Beiträge und Antworten zu "Stadt und Tal"

Re: Stadt und Tal

LadyPriscylla - 06.11.2011, 19:05
Stadt und Tal
Tirgatao:

Themiscyra liegt in einem weitläufigen fruchtbaren Tal, das von hochaufragenden Bergen eingeschlossen wird, deren Gipfel nur im Sommer frei von Schnee sind. Ein natürlicher, von Menschenhand verbreiterter und befestigter Weg schlängelt sich an der Westseite des Gebirges in die Höhe, gerade breit genug für ein großes Pferdegespann, und führt zu einem Pass zwischen zwei Bergen. Zu jeder Tages- und Nachtzeit halten einige Kriegerinnen der Uma Soona, an den Berghängen gut vor fremden Blicken verborgen, Wache und geben mit ihrem Horn Alarm, wann immer sich feindliche Krieger nähern. In diesem Fall würden sie sofort die starken Seile durchtrennen, die zwei große Baumstämme bisher aufrecht zu beiden Seiten des Passes halten. Beide Stämme sind gespickt mit zahlreichen dünneren zugespitzten Pfählen und würden beim Umfallen eine schwer überwindbare Barriere am Pass bilden. Ein kleine einfache Holzhütte steht versteckt am dem Tal zugewandten Berghang, unter einigen Bäumen und dient den Wachen als Vorratsraum, aber auch für kurze Ruhepausen. Etwas weiter ist der Hang mit einem richtigen kleinen Wald bewachsen.

Hinter dem Pass neigt sich der Weg abwärts und windet sich dann am Bergrücken hinab ins Tal. Hin und wieder zweigen kleinere Wege ab, in deren Boden Wagenräder bereits tiefe Furchen gegraben haben. Die Wege führen zu den Minen und dem Steinbruch. Sobald das Gelände flacher wird, wagt sich auch das erste Grün in die Steinlandschaft vor und verdrängt das öde Grau nach und nach, bis entlang der jetzt aus gestampftem Lehm bestehenden Straße üppiges grünes Gras kniehoch wuchert. Die Straße macht einige sanfte Kurven durch die Ebene und führt schließlich ans westliche Stadttor.

Das Westtor ist das Haupttor der Stadt und wird als einziges von zwei Türmen bewacht. Das Tor selbst ist aus massivem Eichenholz, mit Eisen beschlagen, und kann von innen mit schweren Riegeln gesichert werden. Die Mitte des Tores ziert das Wappen der Uma Soona: die gekreuzten Lanzen des Ares und der silberne Halbmond der Uma auf einem rautenförmigen Wappen mit abwechselnd blauen und roten Wappenfeldern. Ost-, Süd- und Nordtor sind kleiner, nur einflüglig, und nur von den regulären Mauerwachen gesichert. Die Mauer, die um die ganze Stadt verläuft, hat eine Art Grundmauer aus dunkelgrauem Stein, durchzogen von Erzspuren und Bergkristallsplittern, die im Mondlicht funkeln. In diese Grundmauer eingelassen sind oben zugespitzte Baumstämme, die hoch und massiv genug sind, um die Bogenschützinnen auf dem Wehrgang dahinter zu schützen und ein Eindringen in die Stadt so gut wie möglich zu erschweren. Jeweils östlich des Süd- und des Nordtores ist ein kleiner Bogen in der Grundmauer, der jeweils den Fluss überbrückt, und mit einem Eisengitter gegen unbefugtes Eindringen gesichert ist. Die beiden Türme sind auf dieselbe Art gebaut, wie die Stadtmauer, mit einer Grundmauer aus Stein und Aufbauten aus Holz. Nachts erhellen Feuer in stabilen Kohlebecken den Bereich vor dem Westtor, damit Fremde frühzeitig gesehen und erkannt werden können. Hinter dem Tor führt eine etwas unebene, mit dunkelgrauen Steinen gepflasterte Straße halbwegs gerade auf das Zentrum Themiscyras, das Botschaftsviertel zu.

Re: Stadt und Tal

LadyPriscylla - 06.11.2011, 19:05

Das Botschaftsviertel

Das Botschaftsviertel ist der Stadtkern Themiscyras und ungefähr in Kreisform angelegt. Eine etwa hüfthohe Hecke umschließt die Grünfläche. Die einzelnen Botschaftsgebäude stehen hier und da zwischen jungen Bäumen und Büschen. Es gibt einfache Holzbänke im Freien, denen in einigen Jahren die Bäume Schatten spenden werden. Einigermaßen zentral im Botschaftsviertel befindet sich auch ein kleiner Brunnen, so dass die Botschaften leicht mit frischem Wasser versorgt werden können. Im dichten Gras scheinen die Sommerblumen wie kleine Farbsprenkel. Regelmäßig sehen Kriegerinnen der Uma Soona im Botschaftsviertel nach dem Rechten, überprüfen den Zustand der Gebäude und betrauen gegebenenfalls einige Anwärterinnen mit kleineren Reparaturen, dem Auffüllen der Vorräte oder einer gründlichen Reinigung der Gebäude.

Re: Stadt und Tal

LadyPriscylla - 06.11.2011, 19:06

Die Stadt
Die Stadt wurde um das Botschaftsviertel herum gebaut. Vier einigermaßen gerade, jedoch etwas unebene, mit grauen Steinen gepflasterte Straßen führen von den vier Toren zum Stadtzentrum und schließen dort einen Ring um das Botschaftsviertel. Von diesem Ring aus kann man das Botschaftsviertel durch mehrere Lücken in der Hecke betreten. In der ganzen Stadt gibt es in halbwegs regelmäßigen Abständen kleine tiefe Brunnen, aus denen die Amazonen ihr Trinkwasser schöpfen.

Penthesileias Einkehr, die Taverne, liegt im Westteil der Stadt, hinter dem Haupttor gleich links, so dass Gäste nicht lange nach einer Unterkunft suchen müssen. Jeder Gast findet in der Taverne eine warme Mahlzeit, eine Erfrischung und Unterkunft.

Östlich des Nordtores gibt es eine Aussparung in der Stadtmauer, die mit einem starken Eisengitter verschlossen ist. Durch diese Öffnung fließt der Fluss, der den Abfluss des Sees im Norden bildet, in die Stadt. Er plätschert nahe der Stadtmauer entlang und verlässt die Stadt durch eine weitere Aussparung mit Eisengitter östlich des Südtores. Über den Fluss führen immer wieder einfache hölzerne Brücken aus grob behauenen Balken. Die breiten Geländer sind an der Oberseite ausgehöhlt, mit Erde gefüllt, und mit immergrünen Schlingpflanzen bepflanzt. Auch in der Stadt soll Raum für die Natur bleiben.

Die Holzhäuser und Hütten der Amazonen stehen unregelmäßig, teilweise führen verwinkelte Gässchen zwischen ihnen hindurch, viele Dächer sind etwas windschief, und doch hat die kleine Stadt ihren ganz eigenen Charme. Keine zwei Häuser sehen gleich aus, jede Amazone hat ihre persönlichen Wünsche für ihr Zuhause umgesetzt.

Re: Stadt und Tal

LadyPriscylla - 06.11.2011, 19:06

Das Tal
Westlich der Stadt befinden sich die Felder der Bauern und die Weiden und Stallungen für die Tiere. Zwei breite Wiesenstücke trennen die Felder und Weiden von der Straße, die zum Haupttor führt. Nahe der Stadtmauern stehen einige Mühlen für das Getreide. Zentral zwischen den Weiden befinden sich mehrere große Ställe, in denen die Pferde und Rinder der Amazonen bei schlechter Witterung Schutz finden. Im Gebirge, nahe des Passes, befindet sich der Stein- und Marmorbruch. Am Fuß des Gebirges wurde ein Steinmetzbetrieb errichtet, in dem die aus dem Gebirge gebrachten Steinblöcke verarbeitet werden können. Von hier aus werden die angeforderten Steine und Platten dann per Ochsenkarren dorthin gebracht, wo die Konstrukteurinnen sie gerade benötigen. Es wurden auch mehrere Stollen im Gebirge gegraben, in denen Eisenerz abgebaut wird. Die dazugehörige Eisenschmelze liegt in der Nähe der Straße, damit die Ochsenkarren, die das Holz bringen und das Eisen mitnehmen, bei schlechtem Wetter nicht zu weit durch den Morast müssen.

Östlich der Stadt erstreckt sich ein scheinbar endloses Waldgebiet bis zu den Felswänden des Talkessels. Tagsüber klingt das Geräusch von Axtschlägen aus dem Mischwald, der Beweis für den Arbeitseifer der Holzfällerinnen. Wer sich nicht auskennt, kann sich in dem riesigen Wald leicht verlaufen. Andererseits kann der Wald auch Kraft und Ruhe spenden, wenn man sich die Zeit nimmt, ihn näher kennen zu lernen.
Rotwild, Bären, Hasen und Wildschweine streifen durch den Wald und sind beliebte Beute für Jäger. Aber der Wald ist auch das Revier des Rudels heiliger Wölfe. Diese Tiere sind geschützt und dürfen weder von Amazonen noch von Gästen verletzt werden. Die Höhlen und Spalten in den Felswänden dienen den Wildtieren als Rückzugsräume und Winterquartiere. Zwischen diesen Höhlen führt ein verborgener Pfad durch das Gebirge. Am Fuß der Berge beginnt er hinter Büschen und Felsen und schlängelt sich dann unauffällig den Berg hinauf. Gespanne können ihn nicht passieren, doch Reiter und Fußgänger können so das Tal verlassen. Der Weg ist ein Geheimnis der Amazonen, das ihnen in Kriegszeiten vielleicht einmal das Leben retten kann. Versteckt im Wald befindet sich auch ein natürliches Wasserbecken im Fels, das von drei unterirdischen heißen Quellen gespeist wird. Die Amazonen lernten die entspannende und heilsame Wirkung des warmen Wassers kennen und errichteten bei den Quellen ein Badehaus, das von Amazonen und Gästen besucht werden kann. Die Heilerin hat im Badehaus einen eigenen Raum und steht Amazonen wie Gästen gleichermaßen mit ihrem Wissen und Können zur Seite. Aber die Amazonen kommen auch in den Wald, um Nüsse, Beeren oder Pilze zu sammeln, die hier reichlich wachsen.


Nördlich der Stadt befindet sich ein großer, sehr fischreicher See. Inmitten dieses Sees liegt eine Insel. Die Wasser des Sees sind tagsüber von einem tiefen Blau und schimmern nachts im silbernen Mondlicht. Wer auf die Insel möchte, entzündet die Fackel am Anlegesteg. Dann wird eine der Mondjungfrauen von der Insel ein schmales weißes Boot herüberrudern, dessen Bug von einem hölzernen Schwanenkopf mit Augen aus bläulichem Stein geziert wird. Nur mit einem dieser Boote gelangt man auf die Insel, deren Ufer von Linden bestanden sind. Stille liegt über der Insel, nur das leise Gurgeln einer nahen Quelle und das Plätschern der ans Ufer schlagenden Wellen verbinden sich mit dem leisen Zwitschern der Vögel.
Die Anlegestelle wird von einigen kleinen Hütten gesäumt, an sonnigen Tagen, doch auch des nachts, wenn Uma voll und hell vom Himmel strahlt, geht ein geheimnisvolles Glitzern vom Zentrum der Insel aus, wo sich der Tempel der Uma vor den Augen der Besucherinnen erhebt.

Am südlichen Ende des Sees entspringt der Fluß, der sich dann einen Weg durch die Stadt nimmt.
Noch ein ganzes Stück weiter entfernt als der See, befindet sich ein dichter Wald aus uralten Laub- und Nadelbäumen, der sich bis zum Fuß der Gebirgskette zieht. Je näher man dem Wald kommt, desto deutlicher wird die überwältigende Höhe der Bäume. Verschiedene Geschichten ranken sich um diesen Wald, u.a., dass er so etwas wie eine Seele hat. Viele haben das schon belächelt, doch nur, bis sie den Wald einmal selbst betreten haben. Er verändert sein Gesicht. Einem Menschen, der Böses im Schilde führt, wird er dunkel, bedrohlich und undurchdringlich scheinen; voll von unheimlichen Geräuschen. Wer aber ein reines Herz hat, findet ihn lichtdurchflutet, grünend und blühend, bevölkert von wundervollen Tieren und erfüllt von den Arien der Singvögel. Im Frühling weht der Wind zart gefärbte Blütenblätter durch die Luft, im Sommer erstrahlt er in saftigem Grün, der Herbst bringt ihm leuchtende Rot- und Goldtöne und im Winter glänzt der Schnee auf den Zweigen. Keine Amazone würde jemals in diesem Wald einen Baum fällen oder auch nur einen herabgefallenen Zweig als Feuerholz aufsammeln.


Südlich von Themiscyra erstreckt sich eine weite, mit saftigem Gras bewachsene Ebene, auf der sich einige Hügel erheben. Auf dem höchsten von ihnen steht eine sehr alte, knorrige Eiche, die seit einem Höhleneinsturz, bei der alte Tempel zusammenbrach, etwas schief steht, als würde sie sich schützend über den Arestempel Schatten neigen. Fern der Betriebsamkeit und der vielfältigen Geräusche der Stadt liegt eine entspannte Ruhe über dem Tempel, unterbrochen nur vom Gesang der Vögel und dem Heulen der heiligen Wölfe.
Am Fuß des Hügels stehen mehrere Hütten, in denen die Schildjungfrauen wohnen - junge Frauen, die sich Ares geweiht haben. Diese Schildjungfrauen haben viele Aufgaben rund um den Tempel. Sie schützen den ganzen Tempelbereich vor Unbefugten, weshalb einige von ihnen auch immer bewaffnet sind. Außerdem leiten sie Tempelbesucher an, wie sie sich im Tempel zu verhalten haben. Und natürlich unterstützen sie die Arespriesterin bei ihren Aufgaben.
Am Südhang eines anderen Hügels haben die Amazonen einen Weinberg angelegt, auf dem sie auch nach dem Unwetter wieder ihren eigenen Wein anbauen. Zwischen den Hügeln schlängelt sich der Fluss entlang, der östlich des Südtores aus der Stadt kommt. Der Fluss windet sich bis zur Felswand, bildet dort einen kleinen Teich und fließt dann unterirdisch ab.
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