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Max Merkel - 24.08.2007, 11:55
Richtiges Berechnern der Vorwiderstände (z.B. bei LED´s)
Hallo zusammen

Ich stelle hier mal eine Formel rein, wie man einen passenden Vorwiderstand berechnen kann: Man nimmt die Voltanzahl der LED und subtrahiert sie von der Voltanzahl der Stromgsquelle. Anschließend dividiert man die Differenz durch 0,02. Heraus kommt der Wert in Ohm. :gut:

Noch mal ein Beispiel für alle, die es jetzt nicht verstanden haben:

Spannung der LED=2 Volt
Spannung der Stromquelle=12 Volt

12 Volt - 2 Volt = 10 Volt

10Volt : 0,02 = 500 Ohm

Man benötigt also einen 500 Ohm Widerstand. :gut:


Ich hoffe, ihr könt etwas damit anfangen, wenn ihr z.B. eine Beleuchtung in euren Specter bauen wollt. Bei Fragen einfach eine pm an Max Merkel. :gut:

Max
AKInSIDE - 24.08.2007, 12:46

Am besten nochmal 0,2 Volt bei den LED's vorher abziehen, so hat man später eine kleine Sicherheitsreserve (der Widerstandswert wird dann etwas größer).

Akkus haben direkt nach dem Laden eine etwas höhere Spannung und da kann dan schnell die eine oder andere LED aufgeben. Und es ist nervig dann die eine austauschen zu müssen.

Durch den etwas höheren Widerstand werden die LED's kaum merklich dunkler. Also keine Sorge. Selbst 50 Ohm unterschied merkt man oft kaum.

Gruß AKI
Crash1971 - 25.08.2007, 02:23

Nabend!

Mit der Beschreibung werden nicht sehr viele Leute hier etwas anfangen können. Du solltet schon erklären wie sich die Werte zusammen setzen und was sie bedeuten.

Die Formel taugt aber auch nur, wenn man standard LED´s mit einer Stromaufnahme von 20 mA nimmt. Wobei die auch schon bei 15mA mit fast voller Helligkeit leuchten. Man benötigt auch nicht für jede LED einen eigenen Vorwiderstand. Es ist möglich die LED´s in reihe zu schalten und so die Verlustleistung am Vorwiderstand kleiner zu halten. Die max. Leistungsaufnahme am Vorwiderstand ist ebenfalls wichtig, da einem sonst der Widerstand ewig abraucht. Einen 500 Ohm Widerstand gibt es übrigens so nicht!
Grundsätzlich sollte man mit einer Spannungsbegrenzung arbeiten, da bei deinem Beispiel 10V am Vorwiederstand abfallen. Die Leistung die da verloren geht ist einfach zu hoch!
V25 - 25.08.2007, 10:53

klar gibt es nen 500ohm widerstand. ein poti schafft alles.
Crash1971 - 25.08.2007, 12:22

Moin!
Ich glaube aber nicht das jeder ein Poti in seine Schaltung einbauen will!
Der nächst größere Widerstand ist glaube ich 560 Ohm.
Was soll man mit einem Poti in einer Carbeleuchtung?
Man kann Dinge auch unnötig verkomplizieren!

Mir ging es eigentlich auch nur darum das die Werte die hier eingestellt werden und mit denen hier gerechnet wird, auch mal erklärt werden.
Oder meinst Du, das jeder weiss, warum man die 10V durch 0,02 teilen soll?
nitrofahrer - 25.08.2007, 12:23

man könnte auch 2 250Ohm wiederstände nacheinanderschalten (wenns 250Ohm wiederstände gibt^^) ich glab ihr wisst wie ichs mein.
Max Merkel - 25.08.2007, 12:24

Es gibt viele Widerstandswerte nicht. Dann muss man halt eine Stufe höher gehen und den nächsten Wert nehmen. :gut: Wenn man genau den Wertbraucht, kann man die Widerstände auch in Reihe schalten, damit es den Wert ergibt. Aber man merk keinen Unterschied, wenn da eine Toleranz von 30-50 Ohm sind. Das merkt man nur bei Messgeräten oder Mikrochips. :rock: :rock:

Max
Crash1971 - 25.08.2007, 12:48

Man kann auch fünfzig 10 Ohm Widerstände in reihe schalten!

Es geht doch darum:

Titel: Richtiges Berechnern der Vorwiderstände (z.B. bei LED´s)

Man denkt, man hat die Informationen die man sucht gefunden und ist nach dem lesen genau so schlau wie vorher! :verückt:

Etwas mehr Hintergrundwissen und vernünftige Information wo der Leser auch was mit anfangen kann, wären vieleicht nicht schlecht!
*xD* - 06.09.2007, 18:40

Hi

von den Standard-Leds würde ich nicht ausgehen.

Als Angaben kann man folgendes hernehmen:

Standard-Led= 20 mA= 0,02A daher der Wert.

Low-Current-Led= 2 mA= 0,002A

Bei superhellen-Leds ist die Leistung höher, deswegen fließen hier auch höhere Ströme, ist aber vom Typ und der Leistung abhängig.
FLO-007 - 29.09.2007, 12:11

Ihr bezieht euch ja nur auf Dioden, die 20 mA brauchen.

Schaut euch mal die superhelle Diode an, mit der Sieht man sicher weit beim Fahren :verückt: !
http://www.conrad.at/goto.php?artikel=180005

Die braucht zB 100 mA auf 3,5 V, also gilt die Formel bei:
Akku: 12 V LED: 3,5 V 0,1 A Widerstand: ?

12 V - 3,5 V = 8,5 V : 0,1 A = 85 Ohm

(Ich hab die Grad gsehen´, werd mir die dann auch einbauen:
für Profis: 14000 mcd!!! Wennst da zwei Minuten lang reinschaust bist blind!!!!!)

mfg Florian
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