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Schwalbe - 24.11.2007, 11:41
Berichte aus Nordhessen
TSV Vellmar
Vor der Begegnung mit der TSG Oberursel (Sonntag, 18 Uhr, Großsporthalle) weiß Trainer Gordon Hauer bereits, dass er auf Spielmacher Donatas Kudzma, der sich gegen die SVH Kassel den Daumen auskugelte, auf Linkshänder Kai-Michael Vogt (Leistenzerrung) und Marc Winter (beruflich verhindert) verzichten muss.
Hinzu kommt, dass Rückraumspieler Ivars Geislers an Knieproblemen leidet und sowohl deshalb, wie auch aus beruflichen Gründen, seit fünf Wochen nicht trainieren konnte. Und die beiden Außen Marcus Pilz und Henning Höhmann wurden von der Erkältungswelle erwischt. Wenn es schlecht läuft, fehlen dem TSV neben dem Langzeitverletzten Kreisläufer Stefan Hermenau am Sonntag sechs weiter Akteure.
So verlief die Vorbereitung auf dieses, für den TSV sehr wichtige Spiel, alles andere als optimal. Trainer Gordon Hauer stand meist mit nur fünf oder sechs Akteuren in der Halle.
So kann er erst kurzfristig entscheiden, wie er sein Team gegen den Tabellenelften aufstellt. "Besonders die Abwehrformation ist noch unklar. Da Marc Winter ausfällt, muss ich dort ebenfalls umstellen", so Hauer, der vor dem druckvollen Positionsspiel sowie der guten ersten und zweiten Welle seiner Gäste warnt. "Da gilt es den Hebel anzusetzen, das schnelle Spiel müssen wir unterbinden", verrät er.
Auch, wenn sich die Situation der Vellmarer nach der 29:38-Niederlage beim direkten Konkurrenten Fränkisch-Crumbach weiter verschlechtert hat, Hauer will weiterhin nicht klagen: "Egal, wer aufläuft, ich gehe davon aus, dass die Spieler, die auf dem Feld stehen, alles geben werden." (cl)
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SVH Kassel
"Die Einstellung muss bei allen stimmen", sagt Trainer Thorsten Lintl und blickt ein wenig zornig zurück auf die letzte Partie in Oberursel, als die Harleshäuser in der ersten Hälfte mit zwei Treffern zurücklagen und nicht mit dem letzten Einsatz zur Sache gingen. "Einige dachten wohl, sie könnten sich auf ihren Leistungen von vergangenen Tagen ausruhen. Das geht nicht. So eine Halbzeit dürfen wir uns gegen Reinheim nicht erlauben." Diese Problematik wurde im Training angesprochen und Lintl ist guter Dinge, dass so etwas vor eigenem Publikum nicht noch einmal vorkommt.
Mit Reinheim gastiert eine robuste Mannschaft in Nordhessen. "Das Team ist mit erfahrenen Leuten besetzt. Besonders auf Rückraum-Links und Rückraum-Mitte müssen wir aufpassen", beschreibt Lintl die Stärken der Gäste. "Die Deckung muss mit vollem Einsatz zu Werke gehen. Wir können uns nicht nur auf Maros Kolpak im Tor verlassen."
Zu den namhaften Akteuren gehören beispielsweise Peter Badowski (zuvor unter anderem für Groß-Bieberau aktiv) und Sven Etzold (Darmstadt und Groß-Umstadt), an denen die SVH-Akteure erst einmal vorbei kommen müssen.
"Im Angriff brauchen wir mehr Bewegung, jeder muss die Laufwege einhalten, dann sollten wir keine Probleme bekommen", ist Lintl zuversichtlich, dass die bisher tolle Serie weiter anhält. (cl)
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GSV Eintracht Baunatal
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Viel Einsatz ist gefragt
Florian Ochmann spielt mit Eintracht Baunatal im Stadtduell gegen die HSG
Von Peter Fritschler
Florian Ochmann spielt mit viel Einsatz, logisch bei einer Größe von 1,89 Metern. Der Rechtshänder ist zum Saisonbeginn vom Zweitligisten HSG Gensungen/Felsberg zum Handball-Oberligisten GSV Eintracht Baunatal gekommen, und ist eine feste Größe im Team.
Für ihn ist das Stadtduell zwischen der Eintracht und der HSG Baunatal, das am Samstag um 20 Uhr in der Rundsporthalle steigt, sein erstes Derby in der Oberliga. "Und natürlich ein Prestigeduell mit Brisanz", freut sich der Rückraumspieler auf den Vergleich der beiden Teams aus der VW-Stadt.
Derbystimmung hat sich bei Ochmann im Laufe der Woche schon eingestellt. "Ich merke, dass ich nervöser werde", sagt er. "Da sind dann mehr Zuschauer, man kennt die Spieler des Gegners persönlich. Ein Derby ist schon etwas anderes, wie ein normales Punktspiel." Das baut auch Druck auf, Druck dem sich Ochmann gern entziehen würde. "Ich will versuchen, so locker wie möglich in das Spiel zu gehen", sagt der 25-Jährige.
"Wir haben mit 5:1 Punkten aus drei Spielen einen ganz guten Lauf, da wäre natürlich bestens, wenn wir den mit 7:1 Zählern fortsetzen könnten", hofft Ochmann auf einen Sieg gegen die Handball-Spielgemeinschaft. Der frühere Korbacher setzt dabei auch darauf, "dass wir in diesem Spiel unser volles Potenzial abrufen können". Im Spiel gegen die SVH Kassel zum Beispiel habe dies gut geklappt. Und Ochmann bezieht dies besonders auf den Angriff. "Die Abgeklärtheit fehlt uns dort manchmal, wir müssen im entscheidenden Augenblick auch mal die Ruhe bewahren."
Mit der Abwehr ist der Mann, der im Mittelblock steht, in den letzten Spielen zufrieden, "vor allem unsere Torhüter haben sich gewaltig gesteigert".
Gerade in der Abwehr wird auch eine gute Leistung der Eintracht vonnöten sein, schließlich kommt die HSG Baunatal mit einem der torgefährlichsten Rückräume der Liga. "Schnell auf den Beinen müssen wir da sein", fordert Florian Ochmann. "Und mit viel Herz und viel Einsatz spielen." Aber das ist für den früheren Korbacher ja nichts neues.
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