Im Kuratorium
"Baum des Jahres"sind wichtige Umweltschutzverbände und natürlich auch wichtige Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens involviert. Aus jährlich drei Vorschlägen wird dann der Baum des Jahres gewählt.
Die Initiative zur Gründung dieses Kuratoriums geht auf Dr. Silvius Wodarz zurück. Dr. Wodarz ist nach wie vor Vorsitzender des
"Kuratorium-Baum-des-Jahres"
Kriterien der Auswahl:
dies sind in erster Linie Seltenheit, Beliebtheit, Schönheit, aber natürlich auch die ökologische und die landwirtschaftliche Bedeutung. Eine ganz besonders hohe Bedeutung hat natürlich auch die akute Bedrohung der Art.
Das höchste Ziel der Ausrufung ist es, auf die jeweilige Baumart mit verstärkter PR-Arbeit aufmerksam zu machen. So wird zB in den Schulen, Medien, Vereinen und Verbänden immer wieder auf den Baum des Jahres und seiner Bedeutung hingewiesen.
Jeweils am 25. April feiert man den
"Tag des Baumes". An diesem Tag finden zahlreiche Veranstaltungen zum jeweils aktuellen Baum statt. Unter anderem werden mit großem Medienrummel junge Bäume eingepflanzt, aber auch Früchte und Samen werden hier verteilt.
Der Baum des Jahrtausends ist der Ginkgo mit seinen urigen Blättern
Zu Bäumen des Jahres wurden bisher gewählt:
1989 Stieleiche
1990 Buche
1991 Sommerlinde
1992 Bergulme
1993 Speierling
1994 Eibe
1995 Spitzahorn
1996 Hainbuche
1997 Eberesche
1998 Wildbirne
1999 Silberweide
2000 Sandbirke
2001 Esche
2002 Wacholder
2003 Schwarz-Erle
2004 Weißtanne
2005 Rosskastanie
2006 Schwarz-Pappel
2007 Waldkiefer
2008 Walnuss
Noch ein wichtiger Hinweis:
Das Kuratorium Baum des Jahres will Menschen für Bäume gewinnen, weil Bäume für Menschen lebenswichtig sind. Man kann hier natürlich auch Mitglied werden, der Jahresbeitrag beträgt EUR 15,--. Dafür pflanzt der der Verein jedes Jahr für das jeweilige Mitglied einen ganz persönlichen Baum des Jahres.
Allfällige Interessenten können hier die Beitrittserklärung finden:
www.baum-des-jahres.de
Josef