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Lydia - 17.11.2007, 00:57
Wie schafft man blos den Anfang???
Hallo, :oops:
ich weiß gar nicht so recht wie ich anfangen soll.
Ich schreibe einfach mal drauf los, in der Hoffnung irgend jemand kann einwenig nachvollziehen was in mir los ist. Oder weiß sogar, wie man aus dieses Scheiss- Situation wieder raus kommt.
Momentan geht alles drunter und drüber. :?
Ich hatte die letzten jahre viel am Hals,( Hausbau, Geldverlust,),...Der Umzug war schon mit unendlich vielen ungeordneten Kisten, die jetzt nach 6 jahren immer noch mich " anklagen", dass sie nicht aufgeräumt sind.
Dann kamen Krankheiten, eigene , der ELtern usw. dazu. Nun hätte ich wieder etwas Zeit, die Kleine ist asu den Windeln raus, meine Eltern haben eine Pflegekraft und ich bekommen nichts auf die Reihe.
Die unordnung wird immer schlimmer.
Ich vertusche, lasse auch schon mal Leute nicht rein, oder räume alles schnell in Kisten, die dann wieder warten. Nun ist es so viel, das auch noch durcheinander ist, dass ich gar nicht mehr weiss, wie ich das bewältigen soll.
Ich habe Bücher zum Thema gelesen, das mich alles überzeugt, doch irgendwie kan ich nicht anfagen, habe keinen Plan.
Mein traum wäre eine hilfe, ein mensch, der mir beisteht. Doch woher ???
Ich kann niemanden fragen, der mich kennt, eine Putzfrau löst das Probel mit dem Aufräumen nicht. Mein Mann versteht die Problematik nicht, wir kommen meist in Streit bei dem Thema..Bis zu dem Punkt, dass er meint ich bekäme den "Ar...." nicht hioch.
Er kann in minutenschnelle vieles in Ordnung bringen.
Das frustiert mich noch mehr.
In Bamberg wird eine Selbsthilfegruppe gegründet , ist ein Stück zu fahren.
Würde ich auf mich nehmen, doch laut AWO würde da nur geredet, es gibt keine gegenseitige Hilfe.
Ich müsste irgendwie ins Tun kommen. Ich bete, flehe und weiß keinen Rat.
Das ist ein scheißgefühl, sorry für den Ausruck.
In mir sind zwei Seiten, die eine versteht es ja selber nicht, wieso ich da so versage, für andere kann ich eher handeln.Und die andere ist so verzeifelt, fühlt sich so wertlos, dass da keine Energie mehr ist.
Ich will nicht mehr jammern.
Wie kann man es schaffen?? :?: :?: :?:
Ich geh schon nicht merh weg, weil ich die ganze ZEIT drandenke, dass ich endllich was tun müßte. die zeit nutzen und dann geht es wieder nicht. kennt jemand von Euch diesen Zustand??
Beim Durchlesen der Beiträge entdeckte ich so viel positive Veränderung.
Wie ist das geschehen??
Muss mein Leidensdruck noch größer sein??
Kennt Ihr jemanden der hilft??? :idea: :idea:
Ich habe so eine Sehnsucht in mir, dass nur mal jemand abei ist, mir Mut macht, nicht immer dieses alles allein schaffen müssen.
Ich weiss, dass sich das anhört wie von einem Kind.
Aber irgendwie fühle ich mich an dieser Ecke auch so hilflos, orientierungslos,ohne Plan. All meine Anfänge fruchten nicht führen in ein größeres Durcheinander, weil zum Teil der Platz fehlt.(bzw. alles voll ist)
Konkret,:
der Wohnunsbereich ist einigermaßen o.K. (sorgt mein Mann dafür)
Doch in der garage, im Keller, Dachboden und im nichtgenutzen Zimmer stabelt sich alles, dass man Drübersteigen muss.
Es tut mir in der Seele weh, wenn ich mir vor Augen halte, dass ich ein herrliches zimmer hätte, zum Auftanken, zum herrlichen Gestelten usw. , doch seit jahren wird darus nichts weil ich alles vollgestellt habe.
Bitte wenn irgend jemand von Euch etwas mitfühlen kann und Rat weiss, schreibt mir bitte. ich bin für alles, was mich ein Stück in die richtige Richtung bringt dankbar.
Danke fürs Lesen
Lydia
Raubtigger - 17.11.2007, 15:35
Liebe Lydia,
:herz:-lich Willkommen bei uns im Forum.
Lass Dich erstmal ganz feste :knuddel: und :hug:.
Bei uns bist Du richtig.
Du erkennst, dass Du was ändern musst, Dich stört die Unordnung.
Das ist schon der erste wichtige Schritt, den Dir keiner abnehmen kann.
Den zweiten Schritt hast Du auch schon getan: Du hast Dich bei uns angemeldet und Kontakt aufgenommen, Dich uns vorgestellt.
Um Deine Frage gleich zu beantworten: Wir kennen uns hier gegenseitig fast alle nur anonym, also über das Forum. Wir helfen uns hier gegenseitig mit Trost, Zuspruch und Tipps. Das scheint bei den meisten gut zu funktionieren. Aber es spricht auch nichts dagegen, dass Mitglieder sich gegenseitig kennenlernen und vor Ort helfen, wenn das beide wollen und die Wohnlage es ermöglicht. Denn wir leben ja ziemlich über den deutschsprachigen Raum verteilt: Schweiz, Ruhrpott, Berlin,...
Deine Probleme kommen mir sehr bekannt vor. Ich bin schon sehr oft umgezogen und wenn man anfangs nicht die Zeit oder den Platz hat, dann bleiben manche Kisten eben Jahrelang unausgepackt. Ich habe auch schon Decken über Kisten ausgebreitet, weil es mir zu peinlich war. Aber wenn man nicht weiß, wohin mit dem Inhalt oder was da überhaupt drin ist oder es ein einziges Durcheinander ist, dann ist das ja auch blöd.
Anders, wenn die Kisten "sortenrein" und beschriftet sind: Die Bücher kommen ins Regal, die Kleider in den Schrank, das Geschirr in die Küche. Aber den Ramsch schiebt man von einer Ecke in die andere...
Kenne ich alles.
Damit wir Dir helfen können, wäre es gut, wenn Du uns Deinen Alltag etwas mehr beschreibst. Du bist also verheiratet und hast eine kleine Tochter. Arbeitest Du? Wer ist für den Haushalt und das Kind und den Garten und alle Familienangelegenheiten (Weihnachten planen, Geschenke besorgen, dekorieren, einkaufen, backen, kochen) zuständig?
Wie sieht Dein Alltag aus? Was machst Du zwischen dem Aufstehen am Morgen und dem Schlafengehen am Abend?
Du schreibst, Dein Mann könne so prima Ordnung schaffen. Warum kümmert er sich dann nicht um die vielen Kisten?
Du kannst meine Fragen gern hier beantworten. Oder Du richtest Dir unter
"Mein aktueller Haushaltszustand" und
"Meine tägliche Routine"
je einen Thread ein (einfach mit "neues Thema") und schreibst dort.
Ansonsten ist der nächste Schritt: Fang einfach irgendwo an und arbeite dann konsequent an dieser Sache. Es nutzt nichts, wenn Du alles gleich perfekt machen willst (Perfektionismus ist übrigens typisch für Messies, so verrückt das klingen mag). Du wirst nicht alle Kisten an einem Tag schaffen. Du kannst auch nicht erst alles umsortieren, um es dann unterzubringen.
Ich weiß ja nicht, was da in Deinen Kisten lauert. Aber nehmen wir mal an, es sind Kleidung, Bücher und Papierkram (wichtige Unterlagen, Fotos, Zeitschriften, Kataloge, private Briefe).
Dann nimmst Du Dir die erste Kiste vor, kippst sie aus und fischst alle Kleidungsstücke heraus. Alles andere wirfst Du zurück in die Kiste. Schau Dir die Kleider genau und vor allem Stück für Stück an. Hast Du sie in den letzten 6 Jahren vermisst? Wirst Du sie in den nächsten Monaten tragen? Wenn die Antwort zweimal "Nein!" ist, dann wirf sie in eine große Tüte. Wenn die Antwort "Ja!" ist, dann tu sie in die Wäsche.
Immer wenn Die Altkleidertüte voll ist, brinst Du sie sofort zum "Herrmann", so nennen wir hier den Kleidercontainer.
Immer wenn Du genug Wäsche zusammen hast, um die WaMa anzumachen, dann tu das.
Und immer, wenn Du mit einem Karton fertig bist, nimmst Du Dir den nächsten vor. Immer einen nach dem anderen.
Und wenn Du vier Kartons oder so durch hast, dann dürfte soviel Wäsche raus sein, dass Du aus den vier Kartons drei machen kannst. Dann hast Du schonmal einen weg. Und den entsorgst Du auch sofort!
Alles, was weg ist, gibt Dir ein Stück Lebensraum zurück. Es befreit total, deshalb ist es wichtig, jeden Tag ein wenig Zeug aus dem Haus zu schaffen.
Nach und nach wirst Du so vielleicht zuerst das Zimmer freilegen und Dir hübsch einrichten können. Dann den Dachboden und dann die Garage.
Stück für Stück wirst Du es schaffen.
Das sind jetzt alles nur Vorschläge. Aber ich denke, Du verstehst das Grundprinzip.
Und wenn Du jeden Tag hier aufschreibst, was Du Dir vornimmst (bitte nie zuviel!) oder was Du schon geschafft hast, dann motiviert Dich das.
Und wenn es mal nicht weitergeht, wenn Du Trost oder einen Tritt brauchst, dann schreibe uns hier, wir werden Dir helfen.
Stück für Stück haben wir alle hier angefangen. Manche haben ihren Haushalt inzwischen super im Griff, manche kommen gerade in die Gänge, manche stehen noch ganz am Anfang.
Durtststrecken und Rückschläge gibt es immer. Lass Dich davon nicht entmutigen.
Du wirst es schaffen!
Ich wünsche Dir viel Erfolg!
emily.erdbeer - 17.11.2007, 18:44
OK, Lydia (im übrigen ein schöner Name) ;)
Ich sehe schon:
VIEL ARBEIT, GROßE VERZWEIFLUNG, NICHT WISSEN WO MAN ANFANGEN SOLL, ES ERSCHLÄGT EINEN FÖRMLICH, SCHULDZUWEISUNG ÜBER SEINE EIGENE >UNZULÄNGLICHKEIT<, RESIGNATION. Das ganze, volle Messie - Programm !!!
Kennen wir hier alle! Wir sind dazu da, um Dir zu helfen (wenn Du Dir helfen lässt). Und Dein erster Schritt war Dich hier anzumelden.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!! Der erste Schritt ist getan :super:
Jetzt kann es nur noch bergauf gehen :cheer:
Das Wichtigste ist, Dir nicht zu viel auf einmal vorzunehmen! Fange irgendwo an. Bei einer Sache die Dir möglichst leicht fällt.
(Ich weiß, allein DAS ist ein Problem...) Was fällt mir leicht :gruebel: Stelle Dir die Frage und FANGE AN.
Ich zitiere Tigger: Alles, was weg ist, gibt Dir ein Stück Lebensraum zurück. Es befreit total, deshalb ist es wichtig, jeden Tag ein wenig Zeug aus dem Haus zu schaffen.
Und damit hat Sie Recht: ES IST DEINE EINZIGSTE CHANCE AUS DEM CHAOS RAUSZUKOMMEN !!! DU MUSST DICH VON DINGEN TRENNEN UND STÜCK FÜR STÜCK AUS DEINEM HAUS SCHAFFEN !!!
Du schaffst das, Lydia. Glaub an Dich!
Nehme Dir nur eine >kleine Ecke< in Deinem Haushalt vor.
Ich freue mich, dass Du den Weg hierher gefunden hast :D
Sei :herz: lich willkommen.
Emely
Raubtigger - 18.11.2007, 10:20
Liebe Lydia,
ich habe Dir auf Deine PN geantwortet.
Aber vielleicht magst Du ja lieber hier weiter schreiben?
Dann können es auch die anderen lesen und Dir vielleicht besser oder mit noch anderen Ideen helfen.
Lydia - 18.11.2007, 17:40
Kisten in der Garage kommen als erstes dran
Hi, ich bis schon wieder.
Erst mal danke für Eure lieben Briefe.
Ich habe mir fest vogenommen , die bereits sortierten Kisten in der Garage wiederzufinden und dann wegzugeben.
Ich melde mich dann wieder, wenn ich den Erfolg vorweisen kann.
Auch will ich mich der Bestandausnahme stellen.
Momentan ist mein Fluchtverhalten noch stärker.
Es ist irre, ich wache auf, bin willig was zu tun und dann, wenn es konkret werden soll, ist mein Köroer wie von einer bleiernen Müdigkeit erfaßt.
Dann flüchte ich lieber vor fernseher oder wie jetzt Pc oder wenn noch genügend Kraft da ist Einkaufen oder so weg.
Das ist nicht die Lösung, das weiß ich , ich überlege auch so lange nichts anders zu tun , bis ich die Kisten in der garage anlange.
Raubtigger hat so recht , entweder entspannt man in der freizeit oder man tut was. :!: :!:
Ich übe dran, da eine klarheit reinzubringen.
Also . Heute Sonntag : Enspannung Thermalbad
Morgen Montag : Garage
Bis Bald Eure Lydia :?
Lydia - 18.11.2007, 17:43
danke für all die lieben unterstützenden mails.
kokopellina - 18.11.2007, 20:17
Liebe Lydia
:herz: lich Willkommen auch von mir :blume:
Freu mich, daß Du da bist :D
Deine "verrutschten" Beiträge habe ich mal einfach zusammengeschoben... ist alles nicht schlimm und DU hast es ja selbst gleich bemerkt, das ist doch schon klasse ;)
Wünsch Dir gaaanz viel Energie für Dich selbst und zum Loslegen
:cheer: :cheer: :cheer:
Gruß
kokopellina
Anonymous - 22.11.2007, 13:30
Hallo Lydia,
auch von mir ein HERZLICHES WILLKOMMEN!
Ja, das kenne ich auch zu gut, man ist willig, was zu tun, aber wenn man drangehen will, dann ist man wie gelähmt und macht letztendlich was anderes!
Aber es hilft alles nichts, so kommen wir nicht weiter! Ich will nun auch meine "Baustellen" anpacken. Ich denk einfach daran, wie zufrieden ich sein werde, wenn es geschafft ist! Also, Schrittchen für Schrittchen, und irgendwann können wir Riesenschritte machen!
Viel Erfolg! Ich hoffe, ich lese noch mehr von Dir!
LG AnnaLea
Lydia - 22.11.2007, 22:08
Raubtigger hat folgendes geschrieben: Liebe Lydia,
ich habe Dir auf Deine PN geantwortet.
Aber vielleicht magst Du ja lieber hier weiter schreiben?
Dann können es auch die anderen lesen und Dir vielleicht besser oder mit noch anderen Ideen helfen.
Danke mach ich.
Lydia - 22.11.2007, 22:16
ERFOLG
Hallo Leute,
für mich ist ein kleines Wunder geschehen.
Also Sonntag nach großen Zweifeln und mit
mehr als fünf inneren Anläufen bin ich dann doch im Thermalbad gewesen.
und JA
am Montag habe ich drei Bananenkisten voll Kleidung und sonstigem einer Bekannten für den Flohmarkt geschenkt, die es auch schon abgeholt hat . Morgen kommt noch eine Bekannte, die eine Palme(zimmergroß )und ne Bananenkiste voll Kinderkrimskrams und ein Kinderbettchen holt.
Während des Aufräumens war es manchmal mühsam, doch dann half mir der Hinweis, dass ich ja was unklar ist erst mal noch aufheben kann und so konnte ich wieder weitersortieren.
Kurz freute ich mich auch und nun kommt der traurigere Teil:
Man sieht es kaum, dass was weg ist, es warten noch so viele Kisten allein in der Garage und so viel Unordnung.
Außerdem war es so kalt, ich fror heftig, dass ich am nächsten Tag erkältet war und nun auch noch meine Stimme total weg ist, muss voll schweigen. was das für frau bedeutet könnt ihr euch sicher denken :lol: :lol: ;)
Ich will nicht schon wieder jammern. Ich hoffe, dass ich wieder mal so einen Anfang/ Anfall :P habe.
Als nächstes wäre mal die bestandaufnahme dran.
Die Hoffnung wächst, dass auch ich es mal so ordentlich haben werde, wie ich es mir vorstelle. Wie ich das umsetze :?: :?: :?:
Da hilft der Hinweis in fast jeder mail von euch SCHRITT FÜR SCHRITT
Bis bald Lydia
emily.erdbeer - 22.11.2007, 22:35
SUPER :cheer: SUPER :cheer: SUPER :cheer:
Mehr kann ich dazu gar nicht sagen! So viel hast Du TAPFER weggegeben ???
Finde ich klasse! Macht Dir nichts drauss! Du machst jetzt einfach weiter: Stückchen für Stückchen und irgendwann wird man was sehen! Glaub mir!
Stück für Stück wirst Du das schaffen! Ist die Garage jetzt so wichtig? Ist es nicht ersteinmal von Vorteil wenn Du Dich in Deiner Wohnung wohl fühlst? Kannst Du dort nicht anfangen? Die Garage entrümpelt sich doch auch besser wenn es draußen etwas angenehmere Temperaturen hat, oder?
Und wenn Du bis dahin Dein Zuhause schon mal entrümpelt hast wirst Du es im Frühjahr kaum mehr abwarten können und bist richtig >heiß< darauf ENDLICH in der Garage anfangen zu können ;) Miao.
Eine Frau, die nicht sprechen kann muss krank sein! Daran besteht in den meisten Fällen kein Zweifel :lol2:
Raubtigger - 23.11.2007, 10:55
Liebe Lydia,
das hast Du toll gemacht!
Ich schließe mich Emily in allen Punkten an.
Was mir beim Entrümpeln unheimlich hilft, ist das Aufschreiben hier. So notiere ich z.B. wieviele Kilo Papier ich entsorgt habe. Das addiert sich im Laufe der Zeit und ich bin richtig stolz auf meine Leistung.
Was weg ist, sieht man schlecht, weil es ja weg ist.
Deshalb würde ich Dir auch vorschlagen, schreibe hier immer auf, was Du alles weggibst, egal ob Du die Kisten oder Kilos oder Kubikmeter zählst.
Und mach wirklich lieber im Haus weiter. Bis Weihnachten ist noch viel Zeit, Du kannst es Dir also dann gemütlich machen. Das wirst Du dann sehen! Wenn Du erstmal das ungenutzte Zimmer freigelegt und hübsch eingerichtet hast.
Also, weiter so! Aber nicht auf Kosten der Gesundheit!
Übrigens kann man auch im Bett oder auf dem Sofa Papierkram sortieren. Das bringt Dich auch voran, selbst wenn Du zu schlapp bist, um herumzulaufen.
Gute Besserung!
Und weiterhin viel Erfolg!!!
Lydia - 23.11.2007, 19:35
Brauche erst mal Platz in der Garage
Den Platz in der Garage brauche ich um , das was ich im Haus nicht mehr brauche zwischenzulagern.
Mein Mann will das Auto nun im Winter endlich mal in die Garage fahren. Ist ja eigentlich auch eine Garage :) :oops: :( .
Deshalb hat er alles gestapelt und es ist so kein Platz mehr neue Kisten reinzubringen.
Ich denk halt so, wenn ich mir schon die Mühe mache und das Loslassen schaffe, dann will ich die Sachen nicht mehr im sichtbaren Bereich - im Haus- haben.
Mein Problem momentan:
Ich empfinde es unheimlich schwer dranzubleiben. ich ahne immer wieder, dass es zuerst um eine gedankliche Umstellung geht. zumindest bei mir. Denn der Wunsch: Ich will alles in Ordnung haben
löst allein schon ÜBERFORDERUNG aus.
Da hilft nur die Hoffnung, wenn man immer was kleines tut, dass es auch mal wird. Glauben kann ich noch nicht dran und wissen zu ich es schon gar nicht.
Also in den nächsten werde ich mir mal mein Traumzimmer vornehmen und da mit der Bestandsaufnahme anfangen.
Quasi:
so wie es jetzt ist, was ich sehe
und dann was zu tun ist,
oder was ich mir erträume für das Zimmer???
Ach noch was , wenn auch nur klein.
Ich habe heute im Wohnzimmer den Serviettenschrank sortiert (dabei den Wunsch verspürt, Serviettentechnik auf einen Stuhl zu machen - hab ich nicht getan, v.a. weil ich auf die erforderlichen Handwerke nicht zugreifen kann-warum brauch ich bestimmt nicht dazuschreiben 8) :(
)
und
drei so kleine Ordner aussortiert, dabei ein paar alte Zeitschriften weggeworfen, aus etlichen habe ich Artikel ausgerissen und darauf geschrieben: LESEN dann wegwerfen. die liegen jetzt unterm Tisch.
That´s it.
Eure Lydia
Lydia - 23.11.2007, 19:45
Was ich nicht brauche, kann ich leicht weggeben
Zum Satz von emily.erdbeer:
Mehr kann ich dazu gar nicht sagen! So viel hast Du TAPFER weggegeben ???
War nur deshalb so leicht, weil die Entscheidung schon lange klar war, dass ich es nicht mehr brauche und weg haben will. und trotzdem habe ich ein paar Sachen zurücksortiert.
Wie es so richtig weitergeht weiß ich noch nciht.
DAS PROBLEM ist:
Ich kann so viel Sachen noch verwenden.
Wenn ich wirklich anfangen will, stellen sich mehr Fragen z.B.:
Wie sortiert man alte Kassetten von früher aus???
Alte Tagebücher, Kalender, Musikinstrumente?
Zeitungsartikel (etliche Order voll), alte Schulhefte, Ausbildungsunterlagen. usw.???????
Was der Klamotten braucht man für Theater spielen . Verkleiden , welche können weg usw. :shock:
Mich rettet immer der Gedanke : :roll:
SCHRITT FÜR SCHRITT
Bis bald
:) Eure Lydia
Raubtigger - 24.11.2007, 10:22
Re: Was ich nicht brauche, kann ich leicht weggeben
Zitat: War nur deshalb so leicht, weil die Entscheidung schon lange klar war, dass ich es nicht mehr brauche und weg haben will.
Hey, stell Dein Licht nicht unter den Scheffel! Du hast was tolles geleistet und solltest stolz darauf sein! :hug:
Wenn dies Dein Weg ist, dann trenn Dich halt zuerst von den Sachen, bei denen es Dir leicht fällt. Das ist schließlich nicht selbstverständlich. Es soll ja Leute geben, die ihre Mülltüten ewig in der Wohnung stehen lassen und sagen: "Ja, das habe ich schon aussortiert. Da weiß ich ja, dass das Müll ist." Warum bringen sie diese Tüten dann nicht weg???
Was weg ist ist weg! Und der Punkt ist dann erledigt. Weiter so!
Zitat: und trotzdem habe ich ein paar Sachen zurücksortiert.
Das kommt in den besten Familien vor. Solange Du überhaupt was weggibst, macht das nichts. Und wenn Du Dich erstmal daran gewöhnt hast, Dinge wegzugeben, fällt es Dir mit der Zeit auch immer leichter und dann kannst Du auch die schwierigen Dinge in Angriff nehmen.
Zitat: Wie es so richtig weitergeht weiß ich noch nciht.
Na, entweder Du suchst Dir wieder einen kleinen Bereich, einen Stapel, einen Schrank, wo es Dir leicht fällt.
Oder Du legst Dich auf einen Ort fest, den Du entrümpeln willst, so wie z.B. das ungenutzte Zimmer.
Aber ich würde Dir davon abraten, die Kisten hin und her zu schieben, das kostet nur Kraft, Zeit und Nerven und bringt Dich eigentlich nicht voran.
Wenn Du Dinge bewegst, dann, um sie
... aus dem Haus zu schaffen.
... an ihren festen Platz im Haus zu bringen.
...mit anderen Dingen derselben Art zusammen zu führen.
(Letzteres ist besonders wichtig. Wie soll man den Überblick über z.B. das Geschenkpapier behalten, wenn die Rollen über das ganze Haus verteilt sind?)
Jede Aktion sollte immer das Weggeben beinhalten!
Und um mal Deine Probleme einzeln zu beleuchten:
Zitat: Ich kann so viel Sachen noch verwenden.
Die wichtige Frage ist: Wirst Du sie auch verwenden?
Willst Du in einem gemütlichen Zuhause wohnen oder in einem großen Warenlager?
Zitat: Wie sortiert man alte Kassetten von früher aus???
Wenn Du Musikkassetten meinst:
Ich habe sie einzeln in die Hand genommen und mir überlegt, was sie mir bedeuten.
Bei Kopien von ganzen Alben war es oft so, dass ich das Album inzwischen schon auf CD hatte, dann konnte die MC weg.
Wenn es gemischte Kassetten waren, die z.B. meine erste große Liebe aufgenommen hat, dann bewahre ich sie als Erinnerungsstücke auf.
Alle anderen habe ich nach und nach durchgehört. Dabei kam es oft vor, dass sie total verrauscht, verleiert oder dumpf waren. Diese flogen in den Müll.
Zitat: Alte Tagebücher, Kalender, Musikinstrumente?
Tagebücher würde ich aufbewahren, wenn was drinsteht.
Kalender nur, wenn viele private Eintragungen drin sind, sodass sie auch quasi wie Tagebücher sind. Wenn es Wandkalender mit schönen Bildern sind, dann kannst Du sie zum Verpacken von Geschenken und Päckchen benutzen. Aber einfach nur aufheben würde ich sie nicht. Besonders schöne Bilder kann man auch rahmen und an die Wand hängen.
Musikinstrumente:
Wenn sie kaputt sind, ab auf den Müll.
Wenn sie funktionieren, aber nicht benutzt werden, dann verschenke oder verkaufe sie.
Wenn Du Violinistin bist, kannst du ja Deine erste Geige als Erinnerungsstück aufbewahren. Aber ansonsten würde ich keine ungenutzten Instrumente aufheben.
Zitat: Zeitungsartikel (etliche Order voll), alte Schulhefte, Ausbildungsunterlagen. usw.???????
Dazu haben besonders Emily und ich schon viel geschrieben. Liest du hier:
http://www.iphpbb.com/board/f-94135567nx64153-31.html
Zitat: Was der Klamotten braucht man für Theater spielen . Verkleiden , welche können weg usw. :shock:
Das würde ich räumlich begrenzen. Einen Koffer voll oder einen Schrank voll oder eine Holztruhe voll Sachen kannst Du ja aufheben. Wenn der Deckel nicht mehr zu geht, muss was weg. Lege alle Teile auf einen Haufen und suche Dir Dein Lieblingsteil heraus. Dieses kommt in die Truhe. Dann das zweitliebste und so weiter. Wenn die Truhe voll ist, machst du den Deckel zu und der Rest Klamotten kommt weg!
Zitat: Mich rettet immer der Gedanke : :roll:
SCHRITT FÜR SCHRITT
Ja, der ist total wichtig!
Bitte nie vergessen!
Ich hoffe, ich konnte Dir ein paar Anregungen geben. Letztendlich muss jeder seinen eigenen Weg finden, seine eigenen Regeln aufstellen. Ich habe einfach nur beschrieben, wie ich es mache bzw. machen würde.
Man darf übrigens im Laufe der Zeit seine eigenen Regeln ändern. Also fang einfach an, alles andere kommt dann. Viel erfolg weiterhin!!!
:cheer: :cheer: :cheer: :cheer: :cheer:
emily.erdbeer - 25.11.2007, 00:42
Re: Was ich nicht brauche, kann ich leicht weggeben
Lydia hat folgendes geschrieben: ... trotzdem habe ich ein paar Sachen zurücksortiert.
Mach Dir nichts draus - Kenne ich. Ist normal. Probier es halt immer wieder. Irgendwann schaffst Du es vielleicht Dich davon zu trennen! Fange an mit Dingen, die Du zur Zeit gut schaffen kannst!
Lydia hat folgendes geschrieben: Wenn ich wirklich anfangen will, stellen sich mehr Fragen z.B.:
Wie sortiert man alte Kassetten von früher aus???
Alte Tagebücher, Kalender, Musikinstrumente?
Zeitungsartikel (etliche Order voll), alte Schulhefte, Ausbildungsunterlagen. usw.???????
Was der Klamotten braucht man für Theater spielen . Verkleiden , welche können weg usw. :shock:
SCHRITT FÜR SCHRITT
Ok, hier meine Antwort in Kurzform (Tigger hat mir mal wieder alles vorweggenommen ;)
Stell Dir doch hier eine Liste rein (Was Du erledigen willst) Wenn Du es geschafft hast kannst Du es mit einem :done: abhaken. Das motiviert und hilft ungemein :P
:todo: Kassetten aussortieren
:todo: Kalender aussortieren
:todo: Musikinstrumente weggeben
:todo: Schulhefte durchgehen
:todo: Ordner durchgehen
:todo: Klamotten zum Verkleiden aussortieren
:arrow: Kassetten gegebenenfalls durchhören. Zumindest anspielen.
Wenn Musik drauf ist die Du magst: Behalten. Kinderkassetten weggeben wenn sie nicht mehr gehört werden.
:arrow: Tagebücher tauchen bei mir in der Liste nicht auf. Für mich ein absolutes >NO GO<
:arrow: Kalender weg wo uninteressante Dinge drin stehen. Der Besuch bei Oma Amelia oder der Arztbesuch bei XY = UNWICHTIG
:arrow: Musikinstrumente nur aufheben wenn jemand damit noch spielen will. Die anderen weggeben.
:arrow: Schulhefte - Wenn Du Dich davon trennen kannst - Umso besser
:arrow: Ordner: Schwieriges Unterfangen. Dauert lange! Lieber erstmal etwas anderes machen wo Du Erfolge siehst.
:arrow: Klamotten zum Verkleiden: Regel: Nur die Hälfte von dem aufheben was Du eigentlich behalten wolltest.
Truhe oder Koffer finde ich viel zu viel. Nur wenig aufbewahren. Wann verkleidet man sich schon?
Es sei denn Ihr macht damit >nette Spielchen< ;) Aber wahrscheinlich sind sie dazu eher ungeeignet :lol:
Mach eins nach dem Anderen.
DEINE ANSÄTZE SIND GUT !!! :cheer:
STÜCK FÜR STÜCK
Anonymous - 06.01.2008, 21:19
Hallo Lydia!
Erstmal auch von mir ein herzliches willkommen auf dieser Seite. Leider war ich einige Zeit zu beschäftigt, um mich hier auf dem laufenden zu halten, doch glaub mir, ich habe das so was von vermisst. Danke für deine Antwort auf meinen Beitrag. Was die praktischen Tipps anbelangt bist du bei Tigger und Emely in den allerbesten Händen. Da kann ich absolut nicht mithalten. Ich bin mehr der Seelenmensch, was auch sehr wichtig ist und da unterstütze ich dich gerne.
Wir Messies, oder liebervoller chaotischen Menschen genannt, haben wie schon erwähnt das Problem, dass wir alles perfekt machen möchten und wenn dass nicht klappt geht gar nichts.
Der erste Schritt ist es, sich von diesem Gedanken zu verabschieden. Wir sind Menschen, die es verdient haben um unser selbst Willen geliebt zu werden. Und das muss die oberste Priorität in unserem Leben sein. Alles andere können wir dann durch Selbstdiziplin und gutem Willen bewältigen. Aber das Wichtigste für uns ist das Gefühl, dass wir so akzeptiert werden, wie wir sind - und dann geht auch was. Und das liebe Lydia musst Du Deinem Mann klar machen. Er hat sich für Dich entschieden, weil er Dich liebt und Du für ihn die Frau bist, mit der sein Leben verbringen möchte. Und so muss er auch diesen Teil Deiner Persönlichkeit mit Dir gemeinsam tragen. Steh einfach dazu! Mich hat das unsagbar erleichtert und mir ganz neue Perspektiven geöffnet, weil ich mich nicht mehr ständig als “Versager” fühlte.
Mein Vorschlag: lass Deine Garage Garage sein, mach Dir keine Kopf um Deine Kisten. Konzentriere Dich auf einen Raum in Deinem Zuhause und mach es da besonders schön, mit Blumen, Kerzen und so. Und dann koche ein leckeren Essen, für Deinen Mann und Dich. Und dann schenk ihm die Geschichte vom Gürteltierchen, dass uns Emely unter der Rubrik Lyrik zur Verfügung stellte und dann sag ihm einfach, wie es in Dir aussieht. Red Dir alles von der Seele. Dazu gehört viel Mut! Doch nur wenn Du diesen Mut aufbringen kannst, wirst du auch den Mut finden, Dein Leben so zu gestalten, dass Du glücklich sein kannst.
Räum erstmal in Deiner Seele auf und kümmer Dich dann um Deine Kisten!
Liebe Grüße tinchen
Lydia - 06.01.2008, 21:36
Danke tinchen, muss ein wenig :cry: weinen, hat mich berührt, vor allem die Stelle
das Wichtigste für uns ist das Gefühl, dass wir so akzeptiert werden, wie wir sind
das ist die Sehnsucht in mir, das ist die Stelle, wo ich ausflippe oder blockiere, wenn ich mich so gar nicht angenommen und verstanden fühle.
das mit meinem Mann werde ich probieren, ich habe schon so viel gehofft, dann wieder enttäuscht worden, aber auch Wunder erlebt, dass was unüberbrückbar schien plötzlich ohne Probleme lief.
Momentan ärgert mich, dass ich bei Frust lange nicht wieder in die Spur komme, hänge dann in einem Zwischenraum, tue nichts effektives, die zeit geht verloren und habe weder entspannt noch gearbeitet.
Also meine nächster Schritt scheint erst mal zu sein:
AUS DER WARTESCHLEIFE RAUS,
ich muss mich auf mich konzentrieren um dann wieder Schritte gehen zu können.
Morgen ist ein neuer Tag.
bis dahin
bigmama07 - 07.01.2008, 01:38
Liebe Lydia
Ja, so ist es. Mal die Warteschleife durchbrechen, aufstehen und nicht denken, ob es jetzt geht oder nicht... Irgendwann läuft es. Wenn es nur wenig ist, ist es doch etwas und für uns viel...
Sitzen bleiben und doch nicht ruhen können, weil die Gedanken dann doch immer um die Unordnung drehen hilft ja auch gar nicht....
Du schaffst das meine Liebe...
Liebe Grüsse aus der Schweiz
Bigmama :herz:
Raubtigger - 09.01.2008, 15:07
Liebe Lydia,
verlasse die Warteschleife und teile Deine Zeit auf in Arbeit und Entspannung. Beides ist wichtig! Und beides musst Du planen, sonst landest Du wieder in der Warteschleife.
Finde heraus, was Dich entspannt:
- Sport
- singen
- tanzen
- lesen
- schlafen
- eine Tasse Tee trinken und dabei aus dem Fenster schauen
Definiere Entspannung so, dass Du Dich danach besser fühlen solltest. Die schlimmste Falle sind ja immer TV und PC. Man sitzt davor, hat keine Kraft, sich davon zu lösen, aber je länger man da sitzt, desto schlapper wird man.
Die Arbeit ist leichter zu definieren.
Du hattest Schrubbelinchen nach ihrem Karteikartensystem gefragt. Hat sie Dir schon geantwortet?
Falls nicht: Ich glaube, sie hat einen Kasten mit Register von 1 bis 31. Jede Aufgabe hat sie auf eine Karte geschrieben, also z.B. Bad putzen, bügeln, staubsaugen,...
Schreibe auf jede Karte, wie oft die Aufgabe erledigt werden muss, also 1 für "jeden Tag", 2 für "jeden 2. Tag" usw.
Wenn Du nun z.B. ab morgen mit diesem System arbeiten willst, dann lege alle 1-Karten, in das Fach mit der 10, weil morgen der 10. Januar ist. Die anderen Karten verteilst Du auf die anderen Tage, je nachdem, wann Du die Sachen zuletzt erledigt hast und wie oft sie dran sind. Wenn Du z.B. einmal pro Woche bügelst (7) und das zuletzt am Montag gemacht hast, kommt diese Karte in das Fach für den 14. Januar.
Alles klar? Wenn nicht, frag einfach, vielleicht habe ich es zu kompliziert beschrieben.
Falls sich an manchen Tagen viele Karten stapeln, während andere fast leer sind, verteile sie ein wenig um, ob Du nun am Dienstag oder am Montag oder Mittwoch bügelst, ist doch eigentlich egal.
Berücksichtige auch, an welchen Tagen Du vielleicht wenig Zeit hast, weil Termine anstehen.
So, wenn Du alle Karten verteilt hast, dann nimmst Du jeden morgen die Karten des Tages heraus und arbeitest sie nacheinander ab. Erledigte Aufgaben sortierst Du neu ein, für morgen, übermorgen, in fünf Tagen je nachdem, wann sie wieder dran sind.
Wenn Du fertig bist, aber noch mehr tun willst, dann kannst Du ja immer schauen, ob Du schon etwas vom nächsten Tag erledigen kannst. Oder Du suchst Dir Sonderaufgaben wie z.B. Entrümpeln, das geht immer.
Und sei nicht perfektionistisch. Das System sieht bei jedem anders aus und kann sich im Laufe der Zeit auch ändern. Und wenn Du feststellst, dass es genügt, alle 10 Tage zu bügeln, dann korrigierst Du eben die Zahl auf der Karte. Es muss nicht von Anfang an perfekt sein und für alle Zeiten so bleiben. Das Leben besteht aus Veränderungen.
Ich wünsche Dir viel Erfolg!
Egal ob mit Karteikasten oder mit anderen Methoden!
Anonymous - 09.01.2008, 15:21
Bohey Tigger
das ist genial
:beifall:
Das ich auf diese Idee nicht schon selbst gekommen bin :gruebel: . Schließlich arbeite ich Tag für Tag mit einem Monatsplaner, wo ich termingerecht meine tägliche Post ablege. Dieser Tipp begeistert mich total - muss ich ungedingt umsetzten.
Machst du mit, Lydia? :five:
Gruß tinchen :hug:
Raubtigger - 10.01.2008, 13:55
Schrubbelinchen hat inzwischen in ihrem Thread beschrieben, wie sie das mit den Karteikarten macht. Viel Erfolg allen, die das System benutzen wollen!
Schrubbelinchen - 11.01.2008, 16:19
Hallo Lydia,
ich mußte erst mal nachholen beim Lesen :lol:
Ein herzliches Willkommen auch von mir :wave:
Vieles was du schreibst kommt mir doch seeehr bekannt vor :lol: und dein Wunsch so akzeptiert zu werden wie du bist bringt es wohl auf den Punkt.
Akzeptiert wird meist nur was man versteht und das, womit wir zu kämpfen haben stößt meist leider auf Unverständnis.
Ich glaube hier versteht jeder nur zu gut aus eigener Erfahrung wie du dich fühlst. :roll:
Lydia - 11.01.2008, 21:36
tinchen hat folgendes geschrieben:
Machst du mit, Lydia? :five:
Gruß tinchen :hug:
Gerne, doch ich brauche noch ein wenig, bis ich dazu komme, mit so einen Karteikasten anzulegen.
Schön wäre, wenn du deine vielleicht UNTER einem Extra-Thema:
KARTEIKASTEN
Schritte mitteilst, wie du so vorgehst
Liebe Grüße
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