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lovely - 13.02.2008, 10:25
Titus
Titus
von:Jan Sobrie
Aus dem Niederländischen von:Eva Maria Pieper
Mitarbeit:Christina Vandekerckhove und Kopergietery
Regie:Stephan Beer
Premiere in der Schiller-Theater-Werkstatt am 28. Februar 2008
Übernahme einer Produktion des theater magdeburg
Deutschsprachige Erstaufführung am 12.10.2006
Für Erwachsene und Jugendliche ab 13 Jahren
Spielort: Schiller-Theater-Werkstatt
Karten: 13,00 € ermäßigt 9,00 €
Theater der Schulen: 5,00 € (Nur Berliner Schulen)
Stückbeschreibung
Ein wunderbar leichtes, freches Stück ohne Angst vor Melancholie, das mit vielen überdrehten Bildern und Musik von den Schwierigkeiten erzählt, ein braves Kind sein zu müssen, und das nicht ganz einfache Leben eines Jungen schildert, dessen Vater Fleischer ist und dessen Mutter auf einer Südseeinsel lebt. Wo man doch eigentlich ein Cäsar sein will.
Die Darsteller
Robert Neumann:Titus
Auszeichnungen
Die Inszenierung wurde eingeladen zum 9. Deutschen Kinder- und Jugendtheatertreffen im Mai 2007 in Berlin.
lovely - 24.03.2008, 01:19
Mila - 07.04.2008, 16:06
hey..in der zitty wurde das stück mit 3 von 3 sternen bewertet! :D
hier ist der artikel:
Jugendtheater: Titus
Ein Junge steht an der Dachkante seiner Schule. Unten stehen Lehrer, Mitschüler, Vater und Polizei. In seinem Kopf wuseln die Gedanken, klein wie die Personen unten, groß wie die Machtphantasien der Götter, denen sich dieser Junge nun nah fühlt. Das Bild des einsamen Jungen ist ein konventionelles Nachrichtenbild. Im Geist reichert man es an mit Pumpguns und blutverspritzten Leichen, mit Gewaltfilmen, die der Junge gesehen haben mag.
„Titus” ist allerdings nicht der hundertste theatrale Nachdreh von Columbine oder Erfurt. Vielmehr ist der Protagonist Titus einer, bei dem sich die üblichen Probleme des Heranwachsens zwar durchaus zu einer Haltung des „Nicht-weiter-so!” verdichten, der aber seine Verzweiflung gegen sich selbst richtet. Er steht vor dem Absprung zum Selbstmord. Wie er dorthin gelangte, welchen Einfluss zur momentanen Verzweiflung der Tod der Mutter, das Desinteresse des Vaters, die Verständnislosigkeit der Freundin und das eigene Unvermögen an der Herausbildung des ersehnten Selbstbildes haben, zeigt der Grips-Theater-Neuzugang Robert Neumann in diesem Monolog.
Neumann legt die Figur ein wenig zu glatt und zu nett an und vergibt sich damit ein paar interessante Umkehrpunkte. Dennoch ist dieser von einem expressionistischem Bühnenbild und kluger Videoregie geformte Blick ins Innere eines Heranwachsenden bemerkens- und sehenswert.
8.+ 9.4., 11 Uhr, 7.4., 18 Uhr, Grips Theater in der Schiller-Theater-Werkstatt. Regie: Stephan Beer, mit Robert Neumann. Eintritt 13, erm. 9 Euro
quelle:http://buehne.zitty.de/4457/buehne_-_rezension.html
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