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Brom93 - 11.10.2007, 14:38
Götterringe
Kapitel 1
Böse Überraschung
Ithil stand auf einer Lichtung tief im Wald. Auf einem Stein in der Mitte der Lichtung saß eine wunderschöne Elbe.
"Pass auf dich auf!"
Doch bevor er fragen konnte wer die Elbe war, umfing Ithil tiefe Dunkelheit. Im nächsten Moment fand er sich in einem langen Gang wieder, an dessen Ende ein einziges Licht brannte. Da er sich nicht besser zu helfen wusste, spurtete er den Gang entlang. Doch bevor er das Licht erreichen konnte, wurde er wieder von Dunkelheit verschluckt.
Ithil schreckte aus dem Schlaf hoch. Die Sonne schien ihm mitten ins Gesicht.
Ithil lebte schon seit einigen Jahren in dem Menschendorf, zusammen mit seinen Eltern und seinem Bruder. Doch sie waren keineswegs Menschen, nein, sie waren Elben.
Ithil verließ sein Zimmer, ging die Treppe hinunter, und betrtat die Küche. Seine Eltern saßen am Tisch.
"Gehst du später noch zum Metzger?"
"Ja Mutter! Ich gehe sofort!"
Ithil nahm sich den Lederbeutel, mit dem zusammengesparten Geld und verließ das Haus. Trotz dem Umstand, das sie die einzigen Elben im Dorf waren, waren Ithil und seine Familie sehr beliebt. Auf dem Weg zum Metzger wurde er von vielen Leuten gegrüßt. Er bog um eine Ecke, und da war sie auch schon, die Metzgerei von Gert. Ithil betrat den Laden.
"Hallo Gert"
"Ah! Hallo Ithil, das Übliche?"
"Ja, Fleich für zwei Monate."
"Warte einen Moment, ich hohle es schnell."
Gert verschwand im Hinterzimmer. Ithil war lange nicht mehr hier gewesen. Vieles hatte sich verändert. Die Theke war nichtmehr rechts neben der Tür, sondern gegenüber, direkt vor der Tür zum Hinterzimmer, besser gesagt Lager- und Schlachtraum. Rechts neben der Theke war eine Tür die in den Hof führte, wo Gert sich seine eigenen Schweine hielt. Links an der Wand hingen alle möglichen Fleichermesser und Beile, ein Traum für jeden Metzger. Gert konnte stolz auf seinen Besitz sein. Plötzlich flog die Tür auf und Ithil wirbelte herum. Erandil stand auf der Türschwelle, er und sine Familie waren die einzigen die Ithil und seine Familie nicht mochten, warum, vermochte keiner zu sagen.
"Na wieder einmal gebetelt?"
Jedesmal wenn sich eine Gelegenheit ergab, zig Erandil ihn mit dieser Geschichte auf. Als Ithil und seine Familie in das Dorf kamen, hatten sie sich zunächst mit betteln durchs Leben geschlagen, bis es Ithils Vater geschafft hatte sich eine Existenz als Schmied aufzubauen.
"Nein!"
Warf Ithil im giftig entgegen. In diesem Augenblick kam Gert wieder auf dem Hinterzimmer. Er war nicht gerade der Typ Mensch, mit dem man sich gerne anlegte, was wohl in erster Linie an seinen muskelbepackten Oberarmen lag.
"Kein Streit in meinem Laden!"
donnerte er.
"Erandil, raus hier! Du hast Hausverbot!"
Mit einem letzten grimmigen blick auf Ithil verließ Erandil den Laden.
Auf dem Weg nach Hause fiel nichts weiter vor, doch zu Hause sollte Ithil den Schock seines, für einen Elben, noch jungen Lebens bekommen.
Die Tür war aufgebrochen, alles lag auf dem Boden verstreut. Die Tasche stellte Ithil neben den Kamin und zig den Dolch, den ihm sein Vater geschenkt hatte. Mit der anderen Hand griff er nach dem Schwert, welches sein Vater erst kürzlich geschiedet hatte und welches am Kamin lehnte. Ithil verließ das verwüstete Wohnzimmer und durchsuchte das ganze Haus, doch er fand nichts. So beschloss er im Hinterhof nachzuschaun. Du beiden Waffen fest in den Händen lugte er vorsichtig um die Ecke. Das was er dort sah ließ sein Herz fast zum Stillstand kommen. Seine Eltern und sein BRuder lagen tot auf der Erde. Ithil stürmte zurück in das Haus, schnappte sich in einen Rucksack, in den er das nötigste packte. Anschließend schnappte er sich einen Gürtel, steckte das Schwert hinein. Mit Rücksack auf dem Rücken und Gürteln um die Hüfte stürmte er zurück in den Hinterhof. Ithil nahm eine Schaufel aus dem Schuppen und grub ein großeße Loch im Hinterhof. Die Leichen rollte er hinein und bedeckte sie anschließend wieder mit Eerde. Mit dem Schwert schrieb er über den Erdhügel.
Hier ruhen Erlina, Alin und Eldoras.
Ithil kniete sich vor dem Grab und sprach.
"Ich verspreche euch, ich werde eure Mörder finden und sie zur Strecke bringen!"
Nun mal der Anfang.
Bevor ich weiterschreibe wollte ich gerne mal wissen wie ihr es so findet und ob ich überhaupt weiterschreiben soll?
Aresander - 11.10.2007, 15:16
etwas zu hastig aber ansonsten, nen guter Anfang :yes:
Weiter weiter ins verderben wir müssen leben bis wir sterben ^^
(Rammstein - Dalai Lama )
Ithil kniete sich vor dem Grab und sprach.
"Ich verspreche euch, ich werde eure Mörder finden und sie zur Strecke bringen!" ...
hehe, ein Klassiker ^^
Brom93 - 11.10.2007, 22:39
und weiter gehts
bis teil drei wird es allerdings ein bischen länger dauern
Kapitel 2
Ein neuer Freund
Zwei Jahre später. Ithil war durch das Land gezogen, hatte viele Erfahrungen gemacht und er war zu einem richtigen Mann herangereift. Doch das wichtigste war, er wusste wer seine Familie getöter hatte. Angeblich waren es Slavenhändler aus dem Süden gewesen.
Ithil war schon seit einigen Stunden hinter einer Herde Rehe her, wovon eins verletzt war. Die Rehe hatten gerade auf einer Lichtung halt gemacht, um zu grasen und zu schlafen. Ithil hatte in einem Gebüsch auf die Lauer gelegt und zu seinem Glück kam das verletzte Reh genau auf ihn zu. Er sprang aus dem Gebüsch und der Dolch raste zielsicher in Richtung Hals des Rehs. Bevor das Reh reagieren konnte, hatte sich der Dolch in den Hals gebohrt. Rohes Fleich zu essen war Ithil inzwischen gewohnt, doch heute sollte es anders kommen. Als er in sein proviersoriches Feldlager zurück kam bemerkte er den Mann zunächst nicht der neben seinem Bett auf dem Bden saß.
"Hallo!"
Sofort hatte Ithil seinen Dolch in der Hand und wirbelte herum, wenn er eins gelernt hatte, dann war es bei allem misstrauog zu sein.
"Keine Sorge, ich will dir nichts böses, steck den Dolch weg!"
Ithil wusste nicht warum, aber irgentwie hatte er bei diesem Fremden ein gutes Gefühl. So steckte er den Dolch zurück und näherte sich dem Fremden vorsichtig.
"Ich habe dich jetzt einige Tage beobachtet. Willst du nicht einige Zeit bei mir leben?"
Der Fremde wirkte ziemlich nett und Ithil hegte eine gewisse Sympathie gegen ihn.
"Ja wieso nicht!"
"Ihr müsst von hier einfach nach Norden gehen! Bis gleich!"
Der Fremde tauchte in den Schatten zwischen den Bäumen und verschwand.
Auf dem Weg zur Hütte des Fremden kam Ithil an einer weiteren Lichtung vorbei. Wie in seinem Traum saß eine Elbe auf einem Fels in der Mitte der Lichtung.
"Pass auf dich auf!"
Doch wieder verschwand die Elbe bevor Ithil fragen konnte wer sie war.
Dieses Ereigniss nahm er zum Anlass dem Fremden doch ein wenig misstrauisch gegenüber zu treten. Denn schon das letzte mal, als ihm die Elbe erschienen war, war etwas schreckliches passiert.
Nach einer Stunde strammen Marsches Ithil endlich ein kleines Häuschen vor dem der Mann schon wartete.
"Ah ihr seit endlich da!"
"Ja, aber ich bin müde. Ich würde gerne schlafen!"
"Das habe ich mir gedacht, ich habe schon ein Bett für euch aufgestellt!"
Ithil kam es komisch vor. Der Mann hatte schon ein Feuer entfacht, das Bett hergerichtet und anscheinend auch ein wenig aufgeräumt. Doch er konnte kaum zehn Minuten vor Ithil dagewesen sein und ein Anzeichen von Müdigkeit konnte man bei ihm auch nicht erkennen. Doch die Müdigkeit überwältigte ihn ehe er noch weiter darüber nachdenken konnte.
Als Ithil am nächsten morgen erwachte fühlte er sich um einiges Besser. Er musste lange geschlafen haben, denn als er aus der Hütte trat stand die Sonne schon hoch am Himmel. Der Fremde musste schon früh aufgesatnden sein, denn über einem Feuer bruzelte das Reh, das Ithil gestern erlegt hatte.
"Jetzt brauche ich etwas zu essen."
"Das trifft sich gut. Es ist gerade fertig!"
Der Fremde riss ein Stück ab und warf es Ithil zu.
Ithil fing das heiße Stück Fleisch auf und ließ es zunächst wwieder fallen, konnte es aber gerade noch auffangen und biss genüsslich hinein. Auch der Framde fing an zu essen.
"Ach übrigens, ich bin Anar!"
"Und ich bin Ithil!"
Sie verfielen wieder in Schweigen. Bis Ithil nach zehn Minuten die Stille brach.
"Wo kommt ihr her, Anar?"
"Ich komme noch weiter aus dem Süden. Ich wurde aus meinem Dorf verstoßen weil ich einen Dieb tötete, aber alle glaubten er sei unschuldig gewesen."
"Das tut mir Leid!"
"Braucht es nicht. Ich komme ja gut zurecht!"
"Ja. Das sehe ich."
"Ich sollte euch ein paar Ortskenntnisse geben.
"Von mir aus."
"Weiter im Norden gibt es eine kleine Stadt in der ihr vom Metzger bis zum Schmied alles findet. Im Süden und im Westen werdet ihr nur Wald finden. Doch nach Osten zu gehen, davon würde ich abraten. Dort findet ihr eine Wüste die sich über hunderte von Kilometern erstreckt und von Barbaren und Sklavenhändlern nur so wimmelt."
"Ihr kennt euch hier ja recht gut aus."
"Nun, wenn man solange hier wohnt wie ich, dann ist das kein Wunder. Ah, ich habe hier noch etwas für euch!"
Anar stand auf und gin in die Hütte, kurze Zeit später kam er mit einem Bogen und einem Köcher voll Pfeilen wieder.
"Das ist emein alter Bogen. Ich denke ihr werdet ihn gut gebrauchen können."
"Vielen Dank!"
Plötzlich fing es in den Büschen an zu rascheln. Schnell band Ithil den Köcher am Rücken fest und hängte sich den Bogen um.
"Banditen!"
Anar hatte sofort sein Schwert und den Dolch in der Hand. Dem ersten Banditen der aus dem Gebüsch kam, schleuderte Ithil seinen Dolch entgegen. Der Bandit brach keuchend zusammen. Der nächste kam auf Ithil zugerannt, welcher einen schnellen Schtitt nach vorne machte und ihm das Schwert in den Leib stieß, worauf der Bandit es seinem Kameraden gleich tat und keuchend zu Boden sank. Währenddessen hatte es Anar geschafft die restlichen drei niederzustrecken. Und dies mit einem Zweihandschwert, von dem man alles andere erwartet hätte als das Anar es so perfekt zu führen verstand.
Bei steckten ihre Waffen wieder weg. Plötzlich fiel Anar ein schwaches blaues Schmimmern und dem Körper eines der Banditen, er rollte die Leiche beisete und ein Amulett kam zum Vorschein. Ithil erkannte es sofort, es war das Amulett seiner Mutter. Er stürtze auf die Knie und hob das Amulett auf. Es war geschehen, seine Familie war gerächt.
"Seit der König tot ist und sein Berater an die Macht gekommen ist herscht das Chaos, früher war das eine ruhige Gegend."
"Aber warum tötet man den Berater nicht einfach?"
"Weil er ein Wesen unter seine Kontrolle gebracht hat, das wie man sagt, jenseits von gut und böse ist, weder Mensch noch Geist. Ein fürchterliches Monster in Menschengestallt, jedoch kein Mensch, mehr ein Schatten."
"Was ist ein Schatten?"
"Niemand weiß wie er Aussieht. Aber es gibt Gerüchte das er eine Menschengestallt hat die aus schwarzen Nebel besteht. Doch genug für Heute. Gehen wir schlafen!"
Mitlerweile war es dunkel geworden. Anar und Ithil gingen in die Hütte und legten sich in ihre Betten, wo sie bald darauf einschliefen.
Aresander - 12.10.2007, 01:16
wie gesagt etwas hastig, aber ansonsten *kopf nick* gut gelungen ;)
öhm noch ne frage... götterringe... stammt das aus star gate ^^
Brom93 - 15.10.2007, 20:34
Nicht das ich wüsste.
Wenn es Götterringe in Stargate gibt, dann habe ich noch nie was von gehöhrt.
Brom93 - 18.10.2007, 11:41
Ich weiß das ihr schon bessere Geschichten (Aresander, Luna) gelesen habt.
Ich würde mich über Kommis freuen.
Vllt. kann ich meinen Schreibstil dann ja auch noch verbessern.
Brom93 - 06.11.2007, 19:14
Hatte letzte Zeit viel Stress. Bin einfach nicht zum Schreiben gekommen doch morgen wird Kap 3 kommen.
Arminius - 07.11.2007, 15:11
du solltest genauer auf die beschreibung der umgebung, und am anfang vor allen von ithil (oder so heißt der doch :hm: ).
ansonsten ises ganz passabel... obs einem gefällt ist ansichtssache
Brom93 - 04.01.2008, 14:16
So hab das jetzt nochmal überarbeitet, einen neuen Titel gewählt, ein hoffentlich besseres erstes Kapitel geschrieben. Kommt morgen hier rein.
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