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bastler - 02.07.2007, 14:15
Zahnriemenspannung und Heckrohrbefestigung
Nach 1. Crash / 1. Repararatur - 2. Crash / 1. Neuaufbau - 3. Crash bin ich nun beim 2. Neuaufbau angekommen.
Habe das Problem, die Zahnriemenspannung richtig hinzukriegen. Die Original-Längsnut im Heckrohr i.V. mit der Noppe im linken Chassisteil bedingt eine zu hohe Zahnriemenspannung.
Beim 1. Neuaufbau hatte ich deshalb die Rohr-Nut etwas länger gefeilt, danach ließ sich die Zahnriemenspannung prinzipiell gut justieren, aber im Betrieb zog es das Heckrohr immer wieder zu weit ins Chassis zurück und die Spannung war zu locker.
Dann zog ich die 4 hintersten Chassis-Verbindungsschrauben (die das Heckrohr klemmen) besonders heftig an - da drehten sie in ihrem selbstgeschnittenen Plasikgewinde durch und ich brauchte u.a. ein komplett neues Chassis...
Jetzt müßte ich also die Rohrnut zehntelmillimeter-weise ausfeilen und Rohr + Heckrotor-Baugruppe immer wieder neu montieren, bis die Zanhnriemenspannung ggf. passt - dabei gehen garantiert wieder etliche Plastikgewinde hops.
Hat jemand von Euch ggf. einen Vorschlag bzw. Erfahrung, wie sich die richtige Riemenspannung einstellen und dauerhaft / zerstörungsfrei fixieren lässt?
Gruss, Wilhelm (schon ziemlich gefrustet :( )
John Heli - 02.07.2007, 14:28
Sowohl Schrauben wie auch Plastikgewinde am sind am Chassis wahrlich ein Krampf. Ich finde leider die Reparaturmethode nicht, aber Pumuckele (oder Spusser?) hat einen Vorschlag, den ich auch demnächst ausprobieren werden: Im Modellbauladen 2mm Gewindestange kaufen, die entsprechenden Löcher mit einem feinen Bohrer durchbohren, dann ein Stück Gewindestange rein und von beiden Seiten mit Muttern festziehen. Wenn Du keine Sicherungsmuttern nimmst, dann solltest Du die Muttern mit Schraubensicherungslack sichern.
Alternative: 3mm-Alustange, diese genau auf die Länge im Chassis ablängen, an beiden Seiten anbohren und mit 2mm Gewindeschneider Gewinde reinbohren. Dann das Chassis auf 3mm aufbohren, Alustange reinschieben und von beiden Seiten festschrauben, wieder mit Sicherungslack. Pumuckele hat dies hier beschrieben.
Viel Erfolg!
bastler - 02.07.2007, 15:14
Das Problem liegt m.E.'s nicht allein in der mangelnden Haltekraft der Plastikgewinde, sondern in der Materialkombination a....glattes Chassisplastik / a....glattes Alu-Rohr. Auch die angesprochenen durchgehenden Zuganker muss man extrem anknallen, damit die Zahnriemenspannung erhalten bleibt - dabei deformiert man u.U. das Chassis selbst.
Jetzt denk ich drüber nach, ob man die ersten 3 Zentimeter des Heckrohrs per Hammer und Stichel aufrauhen könnte, ihm sozusagen die Oberfläche einer Feile verpassen sollte. Man müsste das Rohr dabei auf einen passenden Dorn aufziehen, damit die innere Rundform nicht verloren geht...
Oder ist das eine Schnapsidee ? :)
John Heli - 02.07.2007, 15:31
In meinen 37ern hält es. Der Zahnriemen muss ja auch nicht bombenfest sitzen, sondern ungefähr 0,5cm eindrückbar bleiben, ansonsten ist das System extrem schwergängig und Du hast einen enormen Verschleiß an Riemen und Lagern. Und diese Zugspannung haben die Plastikschrauben bei mir allemal ohne Modifikationen am Rohr oder dem Chassis gehalten.
W_Else - 02.07.2007, 16:45
Hallo Bastler,
die Lösung mit den Gewindestangen ist voll ausreichend und funktioniert hervorragend.
Nach deinemAvatar hattest du einen typischen Heckrohreinschlag. Wenn du, solange du nur schwebst, deinen minimalen Pitch auf 0° einstellst kannst du die Gefahr verringern.
Grüße
Walter
bastler - 02.07.2007, 20:22
Danke für die Ratschläge, ggf. ist mein "Sonderfall" aber noch nicht aufgetreten:
Bei meinem DF 36 war im Auslieferungszustand die Riemenspannung eindeutig zu hoch. Sie liess sich auch nicht verringern, weil sich das Ende der Heckrohr-Längsnut auf den Führungs-Noppen (der lediglich ein Verdrehen verhindern soll) im linken Chassisteil abstützte.
Deshalb verlängerte ich die original 2 x 6,5 mm Führungsnut im Heckrohr auf 7,5 mm; so konnte das Heckrohr etwas tiefer ins Chassis eintauchen und die Zahnriemenspannung angepasst werden.
Da jetzt jetzt keine Längs-Abstützung auf den Führungsnoppen mehr stattfand, musste die notwendige Fixierung in Längsrichtung ausschliesslich durch Klemmung über die vier hintersten Chassis-Verbinder erreicht werden, wobei mir die Plastik-Gewinde ausleierten.
Würde mich doch interessieren, ob schon jemand das Heckrohr dauerhaft in einer Position geklemmt hat, wo sich das Nut-Ende n i c h t auf den Noppen abstützt, sondern an einer frei gefundenen Stelle der optimalen Riemenspannung.
Nebenbei: Die Hubi-Konstrukteure sollten mal bei einer Motor-Kettensäge spicken. Da gibt's auch so eine Noppe, die greift ins Sägeblatt (analog Heckrohr) ein und ist per Schaube längsverstellbar. Daran wird so lange gedreht, bis die Sägekette (analog Zahnriemen) die richtige Spannung hat, dann wird das Sägeblatt, durch das zwei Stehbolzen ragen, mit zwei Muttern dauerhaft geklemmt...
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