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Wolfgang Overath - 19.06.2007, 21:40
Doping Sünden
Doping-Sünden der Vergangenheit in West und Ost bleiben ungesühnt, da eine Verjährungsfrist von acht Jahren gilt.
Stattdessen will der DFB an der Zukunft arbeiten.
Er kündigte am Mittwoch an, Tests auszuweiten. Am 04. Juli soll es in Frankfurt eine Sitzung mit allen Ärzten des DFB geben.
"Wo Missstände aufgedeckt werden, werden wir diesen Vorfällen konsequent nachgehen", betonte Mediendirektor Harald Stenger.
Im Zuge der Überarbeitung der Kontrollen habe der Verband Ende 2006 die Frist von sechs Monaten auf acht Jahre ausgeweitet.
Zudem beschloss der DFB am 23. Mai die Einführung eines Präventionsprogrammes für die Bundesligen der A- und B-Junioren - lange vor den Aussagen von Peter Neururer.
Der Trainer hatte behauptet, dass Captagon in den achtziger Jahren gang und gäbe war und damit die Doping-Diskussion neu entfacht.
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