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Hexe2004 - 26.01.2008, 10:48
VTZ Saarpfalz - TSG Haßloch
Zitat: Die Viren treiben bei der TSG ihr Unwesen
HANDBALL: Haßloch am Sonntagabend bei der VTZ Saarpfalz - Benz, Bohunicky und Cerny sind krank
HASSLOCH. Eine Woche nach dem miserablen, von einer 37:39-Niederlage „gekrönten" Auftritt gegen die SF Budenheim droht den Regionalliga-Handballern der TSG Haßloch erneut Ungemach. Gastgeber der Christmann-Sieben ist morgen, Sonntag, ab 18 Uhr in der Zweibrücker Westpfalzhalle der Tabellendritte VTZ Saarpfalz, der in der Vorwoche spielfrei war, den Freiraum für einen Test nutzte und in diesem gegen den Zweitligisten TV Willstätt-Ortenau nur mit 28:34 verlor.
„Trotz der 28:34-Niederlage war ich mit unserem Spiel zufrieden, am Ende haben wir uns noch mal gut herangekämpft", sagt VTZ-Trainer Jürgen Bachmeyer. In den letzten VTZ-Trainingseinheiten hat Bachmeyer mit Blick auf den Gegner Haßloch vor allem das Tempospiel forciert, mit dem er den Gästen den Schneid abkaufen will.
Eine der entscheidenden Fragen hinsichtlich der Haßlocher Siegchancen wird sein, in welchem körperlichen Zustand sich Peter Bohunicky und seine Kollegen befinden. Die Viren treiben im Haßlocher TSG-Zentrum derzeit ihr Unwesen, die Übungseinheit am Montag musste wegen zu vieler erkrankter Spieler gar ausfallen. Rüdiger Benz und Peter Bohunicky etwa plagten sich mit Magen-Darm-Problemen herum, Milan Cerny bekam wegen einer Mandel-Entzündung Antibiotika verabreicht. Marco Tremmel zwickten immer noch die Adduktoren, Kevin Forler konnte wegen einer starken Knieprellung nicht einmal joggen und wurde von Kai Christmann deshalb in den Kraftraum beordert. Des Trainers Hoffnung beruht nun darauf, am Samstagmorgen noch eine zusätzliche Übungseinheit im TSG-Zentrum absolvieren zu können, um seine Sieben einigermaßen zu wappnen.
Am Dienstagabend stand die Aufarbeitung der Budenheim-Schmach im Vordergrund. Der gedankliche Austausch dauerte rund eineinhalb Stunden. Kai Christmann und Roland Bub stellten noch einmal klar: Die Leistung beim 37:39 war vollkommen inakzeptabel. „Wenn ich das Gefühl habe, dass wir die bessere Mannschaft sind, lasse ich eine Niederlage wie diese nicht gelten", sagt Christmann. „Ohne Einstellung und Emotion geht nichts, zumal dann, wenn man wie wir nur zu acht ist." Bub ergänzt: „Die Mannschaft hat eingesehen, dass sie mehr Leidenschaft bringen muss."
Dass die TSG Haßloch auch den Gastgeber zu leicht nimmt, ist ausgeschlossen. Vielmehr müsste sie in Erinnerung an das Hinspiel doppelt und dreifach motiviert sein. Am 22. September führte die TSG bis drei Sekunden vor Schluss mit 26:25 - in drei Sekunden übertölpelte die VTZ ihren Gegner vom Anwurf weg und kam sensationell noch zum Ausgleich. „Wie kann man nur so hohl sein?", hatte sich Kevin Seelos nach der Partie gefragt. Und der damalige Trainer Vaso Goncin nannte es „unfassbar, was man mit Dummheit alles zerstören kann".
Am vergangenen Samstag hielten es viele für unfassbar, wie man - bei aller Wertschätzung für die SF Budenheim - gegen einen solchen Widersacher zu Hause verlieren kann. Bei einer neuerlichen Niederlage stünden im Jahr 2008 0:4 Punkte zu Buche - und die Faschingspause wäre verdorben.
So spielen sie
TSG Haßloch: Pagel, Kaiser, Löchner (Tor), Rasikevicius, Seelos, Bohunicky, Keiser, Forler, Benz, Kargl, Cerny. (aboe/sai)
Quelle Rheinpfalz
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