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Palakinn - 18.02.2008, 18:09
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1.2. Psychosoziales Moratorium
Ein schallendes Tropfen ist zu hören, das sich einzeln nach und nach zu verbreiten scheint. Das Echo verteilt sich während weiterhin ein schwarzer Bildschirm abgebildet ist. Seelenlose Ruhe verkörpert jeder Tropfen der ohne Ambientgeräuschen in Erscheinung tritt. Plötzlich scheinen wir den Tropfen sehen zu können. In blau-weißen Umrissen fällt ein Wassertropfen irgendwo runter und fällt... und fällt. Irgendwann scheint es das imaginäre Ende des Flugs erreicht zu haben und platscht ins Wasser. Das Wasser wird zur Seite gepresst, so dass ein kleines Loch entsteht. Binnen kürzester Sekunden zieht es sich wieder zusammen und schleudert einen Tropfen in die Luft welcher sich dort in 6 kleinere Tröpfchen aufteilt und kreisförmig wieder hinab fällt. Langsam beginnt es heller zu werden an diesem Standort und gibt immer mehr von seinem Umfeld preis. Wir befinden uns in einem geröteten Heizungskeller. Stickige Luft, dampfende Düsen, schwüle Wärme und der Geruch von getrockneter Wäsche liegt in der Luft. Überall ragen diverse Rohre aus dem Boden mit einem Umfang eines modernen Fernsehers. Alle irgendwie miteinander verbunden bahnen sie sich einen Weg an ihr Ziel und befördern das Primärgut an einen anderen Punkt der Halle. Laute Maschinenen rattern auf Hochbetrieb um möglichst am Ende des Monats zur Pumpe des Monats gekührt zu werden. Der Boden ist staubig und dreckig, obwohl mehrere Besen herum stehen die ebenfalls beginnen zu stauben. Plötzlich ist eine Türknauföffnung wahrzunehmen die sich soeben aus ihrem schloss befreit. Ein kurzes knarren folgt sowie anschließend der Knall der Tür als sie wieder ins Schloss fällt. Die Kamera wird neugierig und folgt den Geräuschen.
Schritte sind zu hören, laut der Tonlage dürfte diese Person entweder feste Schuhsohlen tragen oder Absätze. Ein kurzes Klacken ist zu hören, das erfahrungsgemäß einem Feuerzeug zuzuordnen wäre. Die Kamera schleicht sich am Boiler vorbei, entlang den Kühlsystemen und natürlich den Stromgeneratoren. Durch zwei Dampfdruckpumpen ist der Rücken einer rothaarigen Frau zu erkennen die etwas in der Hand hält. Es beginnt zu rauchen und immer weiter Feuer zu fangen. Eine Zigarette? Es sieht aus wie eine Zeitschrift. Die Kamera schleicht sich um die Pumpen herum und nähert sich der Frau. Einen großen hässlichen Fleck hat sie auf der Jacke, unübersehbar auf der Schulter und dem Rücken. Ihre Haare hat sie zusammengebunden, was es schwer macht, sie zu identifizieren. Doch wie es nunmal so ist wird die Kamera gleich präsentieren, dass es sich hierbei um Christy handelt. In der Hand hält sie ein Feuerzeug und ein Magazin? Einen Playboy? Nein, es ist DER Playboy! März Ausgabe 2005, die beste aller Zeiten! Stolz, glamourös und voller Schiller präsentierte sie sich auf dem Coverfoto. Eine harte und stolze Arbeit die sie bisher sehr zu würdigen wusste. Doch warum verbrennt sie es dann? Müsste sie nicht wie andere damit protzen, wie unglaublich erfolgreich und toll sie ist, weil sie es in den Playboy schaffte? Nach all der harten Arbeit die sich durch Rumstehen, rumstehen und rumstehen definiert hatte? Ohne Zweifel ist und war dies das berühmteste Centerfold, auf dem sie je abgebildet war. Der Höhepunkt ihrer Modelkarriere, von der Leute wie Melina nur träumen konnten. Doch wie bekannt wurde, wird nun auch Sable zum dritten Mal abgelichtet, was den Wert dieses Magazins natürlich wieder enorm einschränkt.
Wenn man schon nicht in seinem Hauptberuf erfolgreich ist... Christy hält das Magazin an einer Kante der oberen Ecke, während sich das Feuer binnen kürzester Zeit zur Mitte des Hochglanzmagazins vorgearbeitet hatte. Natürlich hat sich der rothaarige Engel die Ärmel hochgekrempelt um nicht Feuer zu fangen. Sie mag zwar sexy sein, erotisch, verführerisch und heiß wie der Hot Chili Devil Tabasco der Mexikaner sein, doch Feuer ist nunmal Feuer. Dieses arbeitet sich weiter an die Spitze zur den unlackierten Fingernägeln des Temecula Girls. Was macht Christy da? Immer weiter lässt sie das Feuer hinauf steigen und nimmt nun auch bewusst die ersten Schmerzen in den Fingerspitzen war. Es begann auch in ihrer Elle etwas zu brodeln, das Blut wärmt sich was keinesfalls gut für den Körper ist. Die Schmerzen wachsen, Christy beginnt auf die Zähne zu beissen. Konzentriert und fest entschlossen fokussiert sie sich auf das Feuer und ihre Hand. Was versucht sie sich zu beweisen? Dass diese Verbrennung des Magazins ein symbolischer Akt ist, dürfte jedem klar sein. Doch warum hält sie es so lange in der Luft? Die ständigen Fragen, Umschreibungen und Hinweise über die Art der Verbrennung dürfte auf eine weitere symbolische Aktion hinweisen die möglicherweise gerade stattfindet oder damit verbunden ist. Ok, lösen wir für Playboy Leser auf. Hierbei handelt es sich um eine Mutprobe, einen Test, einer Prüfung zur Stärkung des Selbstbewusstseins. Nach ihrem Gespräch mit Melina, war Christy so gefallen, dass sie verzweifelt nach einer Verbesserung ihres Standarts suchte. Sie hatte getan was sie tun konnte, sie wollte nett und höflich wirken. Doch in Wahrheit wirkte sie wohl wie ein frontales Weichei, das nackt umherspringt und laut verkündet, dass es ein Weichei sei.
Christy muss ihr Durchsetzungsvermögen stärken, sie muss härter wirken, sie darf nicht so zimperlich und freundlich wirken um hier auch Freunde zu finden. Dieses masochistische Spiel ist ein Test, der nur verloren werden kann. Wie lange kann ich das Feuer meiner Vergangenheit über mich ergehen lassen? Wann wird mich meine Vergangenheit besiegen und in ein tieferes Loch stoßen, als ich es nicht schon eh bin? Die Fingerkuppen schmerzen unheimlich und auch die Fingerkapseln rebellieren bereits gegen den ungewohnten Klimawechsel. Das Magazin ist bereits bis zur Hälfte geschwärzt und beginnt in sich hineinzuschmelzen. An diesem Punkt lässt Christy dann auch letztendlich das Magazin fallen und zieht blitzartig die Hand an ihren Bauch. Besorgt pustet sie mit ihrem kältesten Atem an ihrer Hand herum und schaut enttäuscht zum brennenden Magazin vor ihr. Sie hat versagt, wie es zu erwarten war. Das Feuer zu bekämpfen ist eine idiotische Idee, wenn die Alternative über seinen Schatten zu springen doch gegeben ist. So etwas nennt man psychische Probleme, logische Fehler, mathematisch unstimmigkeiten, falsch verbundene Kabel im Gehirn. Nicht jeder Mensch kommt gleich auf die perfekte oder schmerzloseste Lösung. Niedergeschlagen fällt Christy auf die Knie und lässt ihren Kopf nach vorne überfallen. Ein paar Haare ihres schlechtgewickelten Zopfes fallen an ihrem Gesicht vorbei und baumeln seelenruhig daneben her. Wütend packt Christy sich feste an den Beinen und zerknüllt die Hose soweit sie kann. Ihre Schulteren zittern, ihr Atem unregelmäßig kurz. Ein Tropfen läuft langsam ihre sanfte Wange hinab. Auch von der anderen Seite kullert vorsichtig ein Wassersalzgeschmisch zum Kinn hinunter, wo es sich mit dem anderen vereint und gemeinsam in die Tiefe fallen.
Christy: "... Why? ... What do I have to do? ... WHAT DO I HAVE TO DO???"
Schreit sie voller Verzweiflung aus sich heraus. Nichts kann sie richtig machen. Austin nimmt sie nicht ernst, Kane hat sie auch ignoriert, Melina nimmt sie nicht ernst... Wie soll das eine Zukunft haben? Sie gibt sich doch alle Mühe und strengt sich ihrer Meinung sogar mehr an als alle anderen. Sie versucht freundlich zu sein, Leuten zu helfen ohne Hintergedanken, einen Clienten konnte sie bisher auch nicht finden, also ist es nur noch eine Frage der Zeit bis die Kündigung eintrudelt. Und dann muss sie unweigerlich Leute wie Sable und den anderen Hollatoo Girls in ihre Schranken weisen. Wenn Christy eins drauf hatte, dann war es verdammt gut auszusehen. Darauf will sie sich aber nicht reduzieren lassen. Sie ist eine Frau, sie ist ein Knockout, sie ist... sie ist... unglaublich verzweifelt und sucht nach Auswegen, Ausreden und Ausgängen... Doch wird sie sie finden?
Eine lange Zeit passiert nichts. Mehrere Minuten kniete Christy auf dem Boden und suchte innerlich nach ihren Sehnsüchtigen Antworten. Es ist ein unglaublicher Druck der sich in ihrem Brustkorb gesammelt hatte und fast sekündlich immer weiter das Adrenalin durch ihre Herzen pumpt. Sie spürt es in ihrem ganzen Körper dabei zu zittern begann. Ein solcher Druck, dass klares Denken gar nichtmehr möglich ist. Sie will doch einfach nur akzeptiert werden und dass manche ihren Namen wenigstens mit Normalität aussprechen. Melina hatte Christy sehr verletzt. Sie hatte den Glaskrug genommen und voller Wucht auf den Boden geworfen. Nun ist alles in Scherben aufgegangen und liegt verteilt auf dem Boden. Schäden sind entstanden die ohne Hilfe nicht wieder zu reparieren sind. Dieses gebrechliche Geschöpf... Wenn sie auf Sand knien würde, hätte sie längst ihre Faust auf den Boden geschlagen und diese kleinen Atome damit spalten können. Ein Schlag voller Wut, Verzweiflung und absoluter Orientationslosigkeit. Die Blutige Nase die niemals aufhören wird zu bluten. Vielleicht hätte Christy zuhause bleiben sollen. Vielleicht ist sie nicht für dies hier geschaffen. Vielleicht sollte sie einem normalen Job nachgehen. Aber nein. Das will sie nicht. Sie will Herausforderungen und sie will sie meistern. Keine Frage kann ungelöst bleiben, keine Ketten sind unzerberstbar. Jeder Anfang beginnt mit dem ersten Schritt. Als kleines Baby krabbelt man fröhlich in einen Tunnel hinein und soll dieses Kapitel mit einem großen Erfolg abschließen. Der Schritt ist für jedermann der bereits mittendrin steckt ein leichter Weg, doch wer es nicht kann wird erst einmal daran verzweifeln.
Weiß ein Säugling denn, dass er laufen kann wenn er es versuchen würde? Immer wieder wird man fallen, doch es muss doch einen Weg geben diesem auszuweichen. Warum ein Auto fahren, wenn ein Fahrrad doch viel gesünder und einfacher ist? Nein, das ist gesellschaftswiedrig. Es ist anders, es ist fremd, es ist falsch und unmoralisch. Es ist die Pflicht eines jeden einzelnen, das zu tun was alle tun. Die Pflicht so zu leben wie alle anderen, denn alles was anders ist ist falsch. Sonst kann man keine Führung übernehmen, keinen Klotz umrunden, kein Leben führen und erst recht nicht wichtig werden. Folge dem Mob und du wirst leben, neige davon ab und du sollst sterben. Trage die Schuld an deiner Wahl. Sei du selbst oder sei wie alle anderen. Die wahl liegt bei jedem selbst. Gedanken, die Christy nicht wahr haben will. Es muss doch einen Weg zur Gemeinschaft geben. Einen Weg zusammen zu arbeiten ohne sich zu hassen oder den anderen bloß zu stellen. Den Weg den sie gehen soll ist zugeräumt mit erfolglosen Kopien die aus eigener Verzweiflung heraus entstanden sind. Billigen Abklätschen von Dingen die Erfolg hatten, in der Hoffnung dass sie auch hier Erfolg haben. Doch Spinnenseide ist keine Spinnenseide wenn sie nicht von der Spinne gesponnen wurde. Erfolge sind keine Erfolge, wenn man lediglich etwas abliest. Moralisch unverantwortbar. Sie ziehen sich Scheuklappen vor die Augen um die Wahrheit nicht wahr zu haben, dass sie nichts anderes sind als geklaute Kopien die dazu noch völlig schlecht dargestellt werden. Eine Umgebung die sämtliche Giftmaterialien im Körper ansammeln lässt bis man sich vor lauter Diazepam übergeben muss. Doch alles ist akzeptabel solange es erfolgreich ist, nicht wahr? Ohh wie Christy diese Gedanken wütend machen. So kann diese Welt doch nicht sein. Dieser Verrat an seiner Natur kann doch nicht ungestraft bleiben. Warum straft Gott sie erst nach dem Tod und nicht wenn sie am Leben sind? Gibt es nicht genug Menschen, die sich nur mit Kopien rühmen, man sie aber nur zu gerne dafür leiden sehen möchte?
"Warum als eigenständige Person fehlschlagen, wenn man erfolgreich jemand anderes sein kann?"
Wahre Worte... Doch was kann man dagegen tun?
"Kämpfen!"
Natürlich, aber wenn... Moment mal! Die zuvor so selbstverständlich klingende Stimme die Christy lediglich als innere Stimme definiert hatte, schien tatsächlich real. War sie doch nicht alleine? Erschrocken über diese Fremde Stimme hebt Christy den Kopf und blickt angespannt in sämtliche Richtungen. Wer war diese geisthaft männliche Stimme die zu ihr sprach? Und was zur Hölle hatte dieses Echo zu bedeuten, das nur von dieser Stimme sein konnte? Wie bekommt man ein Echo in einem Heizungskeller hin?!? Doch so sehr sich Christy anstrengte, sie konnte niemanden sehen. Natürlich interessiert es sie, ob sie nun anfängt geisteskrank zu werden oder ob sich jemand einen Scherz mit ihr erlaubt
"KOMM RAUS! Gnade dir Gott, es ist kein guter Zeitpunkt mich zu reizen! Ich warne dich, wehe du kommst aus deinem Versteck! ZEIG DICH!"
Versuchte Christy den Fremden verzweifelt mit wiedersprüchigen Warnungen zu ermahnen. Natürlich hat sie keinen Erfolg, der Fremde bleibt versteckt. Ungläubig packt sich Christy an ihre linke Gesichtshälfte und räumt die Haare beiseite. Aufgeregt springt sie auf und marschiert im Heizungskeller herum. Sie sucht an jeder Stelle an der sich ein erwachsener Mann verstecken könnte. Erfolglos. Verwirrt über die jetzige Situation reibt sich Christy am Hinterkopf und schaut mit hinuntergedrückten Augenbrauen um ihre nähere Umgebung
"VERDAMMT! ... Jetzt werde ich auch noch wahnsinnig! ... Mama wäre stolz..."
"Glaube mir, meine Schwester, das wird sie bald sein. Du musst nur..."
"WO BIST DU?!? Ich wusste, dass ich nicht verrückt bin! WO BIST DUU??!?"
Völlig hysterisch zappelt Christy mit ihren Armen herum und sprintet durch den Heizungskeller um nach dem Fremden zu suchen. Sie hält auch nach Kameras und Mic's Ausschau, doch auch diese findet sie vergeblich. Plötzlich knallt die Kellertür auf und wirft ein helles, weißes Licht in den Keller. Dies erschreckt Christy so sehr, dass sie auf ihren Allerwertesten fällt. Das Licht blendet, sie muss ihre Augen zu machen. Wer steht dort an der Tür und stört sie und ihren neuen Kameraden, der sich einen Scherz daraus machte sie zu veralbern? Oder war es gar keine Veralberung?
Dieses grelle Licht kegelt und fokussiert sich auf den rothaarigen Engel der schützend die Arme vor ihr Gesicht warf. Die Umrisse eines Menschen sind zu sehen, die sich schwarzdeckend über das blendende Licht legt. Doch es wird immer kleiner bis es nahezu im Boden verschwindet und eine Katze den Heizungskeller betritt. Es ist eine verwöhnte Siamkatze die mit stolzgeschwellter Brust hinein getapst kommt, die Nase ragend in die Luft. Majestätisch tänzelt sie auf einer Stelle herum und präsentiert sich von allen Seiten. Christy neigt ihren Kopf zur Seite und beobachtet etwas verwirrt die Aktionen der Katze. Einen kurzen Moment hält die Katze inne und beobachtet ihren Standort. Anschließend leckt sie sich behutsam die Pfote wobei ihr Halsband in den Vordergrund sticht. Auf ihrem hellen Fell ist ein rotes ledernes Halsband mit vielen Diamanten darauf und sogar einem Pendant bestehend aus einem Rubin auf welchem ein geducktes Tier geschliffen und eingefärbt wurde. Verwuschelt und hauptsächlich bestehend aus gekritzel besteht der Körper. Nun streckt sich die Katze und gähnt miauend zur Unterstützung.
Christy: "Du bist ja ein süßes Kätzchen. Wo kommst du denn her?"
Spricht Christy mit hoher und interessierter Stimme. Sie ist wie so viele andere Frauen völlig aus dem Häuschen wenn sie etwas süßes vor sich sieht. Doch irgendwie machte diese Katze ihr ein wenig Angst. Ihr Blick wirkt so scharf als würde sie Christy jeden Moment zerschneiden können, ihr zierlicher Körper dass sogar Pistolenkugeln davon abbrallen könnten. Darum belässt es Christy bei ihrer Quitschi Quitschi Baby Stimme. Das war auch gut so, denn die Katze wirft Christy noch einen boshaften Blick zu ehe sie im strahlenden Licht wieder verschwindet. Kurz darauf löst sich das Licht wieder in Luft auf, die rötliche Helligkeitsunterstützung des Heizungskeller bricht wieder ein und die schwere Metalltür fällt langsam wieder ins Schloss. Christy ist verdutzt, was war denn das gerade? Ihr Blut pumpt hastig durch ihre Adern, ihre Beine wirken instabil, ihr Rachen drückt sich zusammen. Durchaus konnte diese Katze dieser rothaarigen einen gehörigen Schrecken verpassen.
"Eure Symbolik in allen Ehren, doch sollten Sie nicht etwas gegen die Erstickungsgefahr tun die stetig lebensgefährlicher für Sie wird?"
Räuspert der Geist mit verschroter Stimme. Sofort springt Christy um 180° auf der Stelle und schaut nach dem Geist in der Hoffnung ihn dieses Mal zu sehen. Doch natürlich findet sie ihn weiterhin nicht. Statt den Geist vor sich zu sehen, sieht sie jedoch das Playboy Magazin das inzwischen schon fast völlig verbrannt ist. Der Rauch sammelt sich an der Decke, es stinkt nach verbranntem Gummi und Papier. Christy's Rachen füllt sich mit dem Kohlenstoffdioxid der von dem Magazin verströhmt wurde. Langsam und immer stärker werden die Kopfschmerzen in Christys Kopf. Sie weiß nicht genau was sie nun machen soll. Flüchten und möglicherweise nie wieder dieses Mysterium zu treffen? Oder hier bleiben und voller Stupide alles auf eine Karte setzen um Antworten zu bekommen? Oder ist diese Mystische Person nichts anderes als ein anderer Homunculus den sich Christy geschaffen hat um sich selbst definieren zu dürfen? Der Rauch tut sich auf und füllt weiterhin den Raum. Christy fällt auf die Knie und senkt den Kopf. Sie schließt die Augen und flüstert leise irgendetwas vor sich hin. Ihre Lippen bewegen sich, ihr Körper zittert. Kälte füllt den Raum. Stille kehrt ein. Christy liegt auf dem Boden und zeichnet mit letzten Kräften ein Herz auf den staubigen Boden. Ruhig atmend und sanftmütig schauend lächelt Christy während sie die Augen schließt und einschläft. Was ist passiert? Ein transparentes blaues Bein positioniert sich hinter Christys Kopf. Der Homunculus geht in die Knie und streicht Christy eine Strähne aus dem Gesicht, fährt mit seiner Hand zart über ihre Wange.
???: "Oh meine sehnsüchtige Tochter, wie sehr habe ich gewünscht wonach du dich sehnst. Deine spirituelle Energie unterlag der Geißel der modernen Natur. Wir wissen, dass du niemanden leb wohlen wolltest und doch erbarmtest du dich um deiner selbst willen dich zu verstecken hinter deinem eigenen Schatten. Wie verschroben dein Grachen doch wirkte nur um Missverständnisse zu vermeiden. Mein armes Geschöpf, warum fandest du nie wonach du dich erblickest? Es ist eine Schande ein solches Geschöpf ins Reich der Toten zu entladen. So sehnsüchtig ich unser Treffen auch herbei sehnte, auf diesem Wege sollte es nicht geschehen. Dein Wille ist stark, dein Herz so aufopferungsvoll... Und dennoch gibst du dich für ein Subjekt hin, das dir gänzlich unbekannt ist. Opferst dich Subjekte, denen du völlig irrelevant erschienst. Warum betratst du den Zug in die Ewigkeit und bliebest nicht dort, wo es dir verleibt war? So vieles hat auf deine Ankunft gewartet, so vieles hat auf deine Überzeugung gesetzt, doch präsentiertest uns nichts anderes als der Beweis für dein Psychosoziales Moratorium. Wir werden dich vermissen, meine Tochter. Stirb als ein Leben das du erarbeitet hast. Stirb als stolzer und gedenkenswürdiges Wesen. Besuche uns mit deinem Schatten um dein Licht leuchten zu lassen. Ich liebe dich, meine naive Tochter... Ich liebe dich... Wir werden dich empfangen, wenn du bereit bist"
R.I.P. Christy ( *Oct 28th, 1980 - †Feb 07th 2008 )
AND THA†'S THE FISHING LINE!!!!
Schreit es durch die Wälder des schwarzen Morastes. Eine schrille weibliche Stimme presste diese Worte mit voller Kraft aus ihren Stimmbändern und zeugte ein Echo, das selbst jungen Vögeln den Tinitus in die Ohren treibt. Ein schwarzer Nebel legt sich über die verdunzten Bäume, dessen Falten ausgeprägter als die von Uschi Glas waren. Genährt von einem toten Boden, der zu pröckeln beginnt wenn man über ihn darüber läuft. Die Luft ist kalt, das Wasser darin ist kalt. So kalt, dass man bei jedem Hauch zusammenzucken muss. Christy ist alleine, versteckt, verkrochen an einem Toten Baum der geborgen seine Äste zu ihr niederlässt um sie zu streicheln. Ein Lächeln beginnt die Fratze des Baums zu zieren und streicht sanft über den Arm der rothaarigen Schönheit. Eine Schar toter Mäuse rennen in 2er Reihen an Christy vorbei, entgegen dem ewigen Licht am Ende des Horizonts. Traurig lässt Christy ihren Zeigefinger über ihre Stiefel kreisen.
LLLLLLLLET'S GET READY TOOO SUCK IIIIIIIIIIIIIITTTTTTTtTtT†!
Ruft es weit entfernt ein Mann voller Emotionen, dass er zum Abschließen seines Satzes das Weinen begann. Eine arme Kreatur... Christy zieht ihre Beine an und stützt ihren Kopf darauf. Sie beobachtet die Tiere die in Reihen dem Licht entgegen laufen, dem sie den Rücken gekehrt hatte. Sie blickte genau in das dunkle, in den Schatten der immer weiter den Wald zu fressen bekam. Kein einz'ges Plätzchen mit Blumen, frischem saftigem Gras, elegantem Sonnenschein oder gar einen Regentropfen. Alles kehrt hier ins Absolute und genießt seine Stille Ruhe, als wäre es nie anders der Fall gewesen. Als würde die Natur für ihre Arbeit hier bezahlt werden. Gelangweilt entsendet man tote Tiere, gelangweilt empfängt man sie, gelangweilt macht man sauber, gelangweilt spielt man die Fröhlichkeit vor. Das einzige, was hier am besten zum Ausdruck kommt dürfte der schwarze Dunst sein, der sich breit macht und den Tod verbreitet. Blumen die vorher blühten, sterben bei Berührung ab, Bäume trocknen bei Berührung ab, kleine Häschen beginnen grimmig zu schauen und wedeln die Fahnen der Apocalypse.. Eines davon kommt zu Christy gehüpft, petzt die Augen fest zusammen und entfährt mit klirrer Stimme
Wir sind oft hierin zu tadeln – gar viel erlebt mans, mit der Andacht Mienen und frommen Wesen überzuckern wir den Teufel selbst.
Zu gerne hätte dieser Hase der rothaarigen mehr erzählt, doch ehe es dazu kam, lief scheinbar eine Bekannte an ihm vorbei und packte ihn an seinem langen Ohr. Quengelig folgt der Hase seiner Bekannten und droht Christy weiter mit sanftmütigem Lächeln und einer brennenden Fahne, während seine Fersen Spuren im vertrockneten Boden hinterlassen. Durchaus überrascht blickt Christy ihm hinterher, seit wann können Hasen schließlich reden? Oder gar eine Meinung haben? Hasen sind Tiere, das einzige Recht das sie besitzen ist zu Weihnachten verputzt zu werden! Zumindestens ist dies der allgemeine Standpunkt.
My D*ck is the best there is... the best there was... and the best there ever will be... mark this sh*t my friend!
Wird von einer scheinbar angetrunkenen Antilope erläutert. Torkelnd und voller Absicht sich auf allen vier Beinen zu halten, rempelt es hin und wieder seine Kollegen an die bereits mehr als gelangweilt sind über solche Phrasen. Christys Augen werden immer größer. Wo war sie eigentlich gelandet, fragte sie sich innigst wenn sie all die komischen Tiere beobachtet. Ist das ein Traum? Oder sind dies ihre persönlichen Homunculus? Oder sind es die der anderen?
"Dies ist der Pfad der Verdammnis, mein Kind. Jene die sich einst von ihrem Spiegelbild abwandten und das Schimmern eines anderen einzunehmen versuchten, begehen diesen Pfad nach ihrem Ableben. Einst gab es noch eine konkrete Wertvorstellung im Reich der Lebenden. Respekt beherrschte die Welt. Das Leben eines jeden einzelnen wurde zu einer Abschlussprüfung die zwischen Himmel und Hölle entschied. Jedes Geschöpf konnte leben, doch nicht jedes konnte überleben. Manche entwickelten sich großartig, andere entwickelten sich zurück. Andere blieben nur solange am Leben wie sie die Illusion eines anderen Spiegelbildes darstellten. Diese wirst du hier finden. Wandelnde Opfer ihres eigenen mangelnden Bewusstseins. Früher war dieser Pfad noch lebendig, früher wachten solche wie ich auf die Ordnung dieser Unwürdigen. Heute wissen wir, dass diese Geschöpfe keinen eigenen Willen haben und keine Kontrolle benötigen. Sie tun das was man ihnen sagt. Sie folgen blind, wie sie es zu ihrer Lebzeit getan hatten."
Spricht der Baum an welchem Christy ihre Ruhe fand. Zögerlich dreht sich Christy zu ihm und schaut ihm tief in seine hohlen Augenformen. Ihr Gesichtsausdruck ist beängstigend, denn wer hat schon einmal einen Baum sprechen hören?
Christy: "Warum bin ich hier?"
"Manche Diener ihres Idols konnten den Druck nicht gerecht werden und nahmen sich letztendlich das Leben. Eine Einsicht die den Mächtigen imponiert."
Christy: "Aber... ich habe mich nicht selbst umgebracht. Es war..."
"...völlig irrelevant. Deine Taten sprechen für sich und dem ist zu entnehmen, dass du zu ihnen gehörst."
Christy: "Moment, moment, stopp, stopp, stopp!"
Wiedergab die rothaarige Schönheit. Völlig hysterisch fuchtelt sie mit ihrem Zeigefinger herum als hätte sie etwas auf den Lippen, dass sie unmöglich so stehen lassen kann. Als ob sie jemanden kopieren wolle. Sie gehörte nicht zu den anderen mit denen sie zusammen arbeiten sollte. Sie verhinderte lediglich billige Abklätsche von noch idiotischeren Idolen. Sie wollte zwischen all dem unehrenwerten Gesindel keinesfalls die unterwürfige spielen. Sie wollte lediglich ihre Umgebung erforschen und sich anschließend anpassen. Niemals würde Christy sich einem Pack voller Obdachlosen unterwerfen, das wäre ja noch schöner. Bisher traf sie nur eine einzige Person, die Respekt verdient hat und derren hat sie nicht bekommen. Ein Tiefschlag der gesessen hatte. Wie sehr sie sich darauf freute, nach all dem Gewander durch Wüste und Ödland endlich eine Oase aufzufinden und das Wasser zu schlürfen. Doch dies wurde verhindert. Irgendwann wird man eben nunmal müde
Christy: "Ich weiß nicht, welcher eurer Beobachter einen schlechten Job gemacht hat, aber ICH wollte sicher NIEMANDEN kopieren oder auch nur ansatzweise nachmachen. Ich bin ein Individuum, ich bin ein INDIVIDUUM! Einmalig und völlig unbezahlbar! Ich bin alles andere als eine Standarte der WFL! Gut, das im Keller war ne dumme Sache. Hätte mir einer gesagt dass... Natürlich wusste ich, dass das gefährlich ist und so. Aber ich wollte mich doch nicht umbringen! Ich wollte nur eine neue Zeit einschlagen und mein Bewusstsein stärken. Ich will hier nicht enden, glaub mir! Es war nur... ein... ähm... dummes Missgeschick"
"Hmmm... Feuer in einem Unterirdischen Geschoss zu zünden, sollte kein Missgeschick sein."
Christy: "Ich weiß, ich weiß. Aber mir passiert sowas ständig! Ja, es war vielleicht weniger ein Missgeschick sondern mehr Dummheit und völlige Idiotie. Vielleicht bin ich manchmal zu pingelig und vergesse meine Umgebung, aber ich bin ein individuelles Individiuum! Mir passiert so etwas garantiert nicht noch einmal und ich gelobe Besserung! Ich schöre! Wenn ich spüre, dass die Krankheit dieser Liga mich überfällt werde ich sofort kündigen und mich in Therapie begeben! Ich mache alles, aber bitte... bring mich wieder zurück! Die Tiere machen mir Angst
"Ich habe weder die Macht dich wieder zu beleben. Noch habe ich die Befugnis, das zu entscheiden. Ich fürchte, es wartet ein langes Abenteuer auf dich, meine Tochter. Folge diesem Pfad und du wirst sehen, wie weit du es schaffen wirst."
Gesagt, getan! Christy setzt sich in Bewegung und folgt dem geschwärzten Pfad in Richtung des großen Gestrüpps, gezeichnet von übergroßen Pflanzen mit Dornen so groß wie Christy selbst. Doch das sollte sie nicht abschrecken, das wird sie nicht abschrecken... hoffentlich
Zurück zum Heizungskeller. Dort ist bereits kaum noch etwas zu erkennen, gefüllt mit Rauch und Stickstoff, hervorgerufen durch das verbrannte Playboy Magazin. Und da soll einer sagen, Playboy wäre gut für die Gesundheit... Christy's Körper liegt bewegungslos auf dem Boden, ihr Homunculus kniet weiterhin daneben und gibt merkwürdige Worte von sich. Er streicht ihr über ihren leblosen Körper, entlang ihrer Schulter, hinab zu ihrem Bauch. Schon fast verliebt und vergöttert schaut er sich ihren Körper an. Zart streicht er ihre Strähne die ihr ins Gesicht fiel zur Seite. Vorsichtig dreht er sie auf den Rücken und beobachtet diesen Gotteskörper. Zart streicht er über ihre linke Brust und...! Drückt seine Hand in ihren Brustkorb rein! Da es sich um eine spektrale Person handelt, sind dadurch keine körperlichen Verletzungen hervorgerufen worden. Was macht er da? Weitere schwerverstehende Worte gibt er wieder bis er seine Hand wieder hinaus zieht, ein "hm!" von sich gibt und sich in Luft auflöst!? Es vergeht eine kurze Zeit bis der Körper ihre Augen öffnet. Ihre Pupillen sind geschwärzt, ihr Mund wird rot als würde er von einem unsichtbaren Lippenstift geschminkt. Kraftlos setzt sich ihr Oberkörper auf und zieht den schweren Kopf mit sich in die Luft. Das ruckartige Stoppen setzt diesen an die richtige Stelle. Prüfend starrt sie ihre Glieder an und versucht diese zu bewegen. Die Arme erheben sich, biegen sich, sinken wieder hinab. Ihr Kopf bewegt sich auch in fast alle Richtungen. Auch ihre Beine kann sie anziehen und knicken. Sie ist wieder am Leben! Aber irgendetwas ist anders. Schwungvoll kommt der rothaarige Teufel auf die Beine. Sie schaut sich um um die Orientierung zu gewinnen. Das Playboy Magazin ist bereits völlig verkokelt. Mit einem schmierig grinsenden Blick bewegt sich der Teufel auf die Tür zu, die immernoch offen ist? Sie fährt mit ihrer Hand dortentlang wo die Tür wäre wenn sie geschlossen ist. Sie spürt einen Wiederstand. Sie ballt eine Faust, holt weit aus und schlägt mit halber Kraft zu. Glas zerspringt und verteilt sich auf dem Boden. Sie fängt eine der Scherben auf und sofort beginnen die giftigen Gase und Dämpfe sich zu entfalten und zu verteilen. Analystisch blickt sie die Scherbe an und wendet sie ein paar mal
Christy: "Huh?! So ein Pech aber auch... wie kam diese Scheibe bloß hierher? ... Huh!"
Schon fast bekümmerlich wirft sie die Scherbe hinter sich und verlässt ohne eine weitere Mimik zu verziehen das Geschehen
off*
hat nicht alles in einen post gepasst -.-
Palakinn - 18.02.2008, 18:11
K~2.0 - (S)aint Your Saviour
Ein schwarzer Schleier legt sich wie Satinstoff über den Backstagebereich. Stille umgibt den Dickdarm dieser Halle mit samtklingenden Scherben die zart aneinander stoßen und unterschiedlich zarte Töne von sich geben. Schritte sind zu hören. Sie sind eindeutig einer Frau zuzuordnen, da sie sehr tonförmig und kahl klingen als hätte jemand hochhakige Schuhe an. Der Backstagebereich ist nahezu tot, kaum Mitarbeiter sind in dem Kilometerlangen Korridor zu sehen. Lediglich ein Mitarbeiter, der soeben einen Hot Dog zu verspeisen versucht. Unverdächtig beginnt im Hintergrund sich der Korridor in Schwärze zu hüllen wie einen Mantel den er sich angezogen hat. Düsternis umgibt diesen Raum. Immer weniger des Hintergrundes ist zu sehen, da die Schwärze es nahezu in sich frisst. Voran des Schwarzen Tumors läuft in vorsichtigen Schritten eine Frau in einem sehr aufreizenden Aufzug. Das auffälligste zuerst. So scheint sie keine wirkliche Hose zu tragen, sondern mehr einen Lederslip der lediglich das nötigste verdecken sollte. Am Rücken verbunden mit einem Lederstreifen der ihr Rückgrat hinaufklettert und in der Mitte ihres Körpers den Bauch mit einem Band umklammert. Scheinbar trägt sie ebenfalls kein T-Shirt sondern lediglich einen knappen BH von dem jedoch nur der Ausschnitt zu sehen ist. An ihrem Halse hängt ein Lederband, verknöpft mit Nieten die sich auf ihrer Büste verteilt. Rote lange Haare fallen aus der schwarzen Kapuze die das Gesicht der Frau jedoch nicht erkennen lassen. Bedeckt wird dieser Körper von einem schwarzen Mantel der sich eng an ihren Körper schmiegt als wäre die Frau statisch aufgeladen. Zugleich scheint der Umhang eine Hitze von sich zu geben, so dass der Mantel Dämpfe von sich abgibt welche sich wie Rauch von dem Stoff erheben und nur ein Teil davon an der Frau hinauf zu klettern vermag. Eine schwarze Aura brennende Aura umgibt diese Frau... Durchaus hatte es etwas von einer Superheldin oder einer Superschurkin aus einem üblichen Marvel Comic. Blutrote Lippen kommen hin und wieder zum Vorschein ehe die Lampen von dem Nichts hinter ihr zerfressen wird. Das Schwarz folgt ihr auf Schritt und Tritt und scheint wie ein schwarzes Loch alles in sich zu verschlingen an dem die Frau vorbei läuft. Unser Hot Dog Boy hat davon nichts gemerkt, doch sind helle Schreie zu vernehmen die der Frau leise folgen und aus dem Schwarzen Nichts zu kommen scheinen. Geflüster beginnen unsere Ohren wahrzunehmen die unaussprechliches und zugleich unverständliches von sich geben. Doch bald darauf merkt auch der Hot Dog Boy dass etwas nicht stimmt. Gerade als er den letzten Bissen zu sich nehmen wollte, pausiert er und dreht seinen Kopf Richtung Hintergrund. Ängstlich wie solche Arbeiter nunmal sind, suchen sie sofort das Weite. Es dauert jedoch eine zeitlang bis der Hot Dog von der Schwerkraft übermannt wird und zu Boden fällt. Ein blinzelndes Lächeln ist auf dem beleuchteten Unterkiefer der Frau zu sehen. Mit Genuß verzerrt sie die Stille Furcht die ihr wiedergegeben wird. Schritt für Schritt nähert sie sich mit ineinander gefalteten Händen der Kamera die zum Glück an der Wand befestigt ist. Wird dieser Körper dieses mal auf eine Person treffen die ihr untergeben oder gar ebenbürdig ist?
Zitat: Original von Kaz
Bevor dieses Wesen der Dunkelheit die Kamera allerdings erreicht hat und damit vielleicht dass ganze Bild verdecken würde, sehen wie wie im Hintergrund eine weitere Person auftaucht ... Es handelt sich um niemand anderen als eine der neustenverpflichtungen der Liga, um Kaz. Dieser trägt wie eigentlich üblich eine schwarze Hose, ein schwarzes T-Shirt und ebenfalls schwarze, schwere Stiefel. Langsam aber dich sicheren Schritters nähert er sich der unbekannten Person ... doch allem Anschein nach bemerkt er die Dunkelheit welche die Frau umgibt nicht wirklich oder lässt er sich davon einfach nicht beeindrucken?
Kaz: "Ein beeindruckendes Schauspiel, doch wo liegt der Sinn? Um einen einfachen Menschen, wie diesen Worker zu ängstigen braucht man eigentlich nicht seine Macht zeigen."
Ganz offensichtlich hatte Kaz schon deutlich mehr Zeit im Schatten verbracht, als es Anfangs den Anschein gemacht hatte ... woher sollte er sonst von der kleinen Aktion mit dem Worker wissen? Mittlerweile ist er bei der Frau angekommen und präsentiert ein ... ja, fast schon dämonisches Grinsen. Doch was ist dass? Obwohl er fast direkt neben der Frau steht, umgibt ihn die Dunkelheit nicht sondern scheint beinah schon von einer unsichtbaren Mauer aufgehalten zu werden.
Kaz: "Nur schwache Wesen zeigen ihre Stärke eigentlich öffentlich ... doch ich spüre, dass du stärker bist als diese menschlichen Wesen in dieser Liga. Also was soll dass hier werden?"
Nach diesen Worten bleibt Kaz ziemlich gelassen stehen und wartet auf eine Reaktion der Frau, sein Gesicht jedoch zeigt absolut keine Reaktion ... beinah wie eine eiskalte Maske.
Die Frau schenkte dem Worker noch einen kurzen Blick, gefolgt von einem ungeachteten Fokus auf den Boden um dem Hot Dog zu entgehen. Als plötzlich diese Stimme durch ihre Ohrmuschel drang stoppe sie ihren elegant und wohlgeformten Körper um sich dem anzunehmen. Stillschweigend lauscht sie den Worten des Schwarzen Dieners seines Egos. Interessant wie dieses erste Treffen mit einem Erdling sich zu entwickeln versuchte. Verdeckt beobachtet die Frau den schwarzen jungen Mann der zumindestens scheinbar ein paar Dinge zu verstehen scheint. Im Gegensatz zu den wohl meissten anderen hier. Die Dunkelheit ist wie das Licht, wer darin nichts erkennt hat eindeutig zuviel auf dem rosaroten Ponyhof verbracht. Vorsichtig hebt die Frau ihre Hand und steuert sie mit Abstand zu Kaz in die Luft. Scheinbar versucht sie ihn zu analysieren? Ihn auszuspionieren? Im Vertikalen sowie im horizontalen bewegt sich die ausgebreitete Hand die mit den Fingerspitzen auf den Mann zeigten. Es dauerte eine kurze Weile ehe die Frau ihre Hand wieder zurück nimmt und amüsiert zu Lächeln begann. Jedoch scheint sie trotz des offentlich vermeintlichen Eindrucks Kaz ihre Aura aufrecht zu erhalten.
???: "Wie kommen Sie denn darauf, dass ich jemanden ängstigen wollte?"
Fragt die Frau interessiert und scheint sich dabei leicht zu verbeugen. Ihr Körper leicht nach vorne geneigt, ihre Arme breiten sich aus wie die Flügel eines Vogels während ihr linkes Bein einen kleinen Schritt zurückmacht. Leicht dreht die Frau ihren Kopf und sieht sich ihr Gefolgsschwader an. Schon fast verliebt schließt sie die Augen und bewegt den Kopf melodisch zu dem unbekannten Geflüster der aus dem Riss zu vernehmen ist. Ihr Stand wird wieder normalisiert während sie vorsichtig die Augen wieder öffnet.
???: "Ahhh... Melodisch folgt das Gewissen über Berg und Tal doch zwischen Beton und Gestein vermag ich sie nicht in diesem zierlichen Körper zu vereinen. Dieser Körper wurde mit zuviel Last beschwert und ging einst mit Ketten an den Füßen. Dieses... Schauspiel wie du es nennst würde ein Erdling mit regenerativem roten Licht vergleichen. Wenn überhaupt. Lass dich nicht verunsichern... nur lass dich nicht davon erwischen. Das Gewissen ist eine schwere Last und strebt danach bereinigt zu werden, auf welchem Wege dies immer passieren soll. Doch sage mir, mein Kind der Dunkelheit, warum umgibst du dich mit einer dunklen Energie? Ist es die Furcht vor der Natur? Das Gewissen? Oder maskierst du dich lediglich um nicht in den Spiegel blicken zu müssen?"
Sprach sie ruhig und verständlich während sie dabei verständnisvoll mit dem Kopf nickte und den Mann in den Fokus nahm. Sie legte die Hände wieder ineinander und genießt dabei die Wärme die die Dunkelheit umgibt, welche sich nach und nach hinter ihr verteilt und sogar den Hot Dog mit in seinen Sog nimmt. So erzürne nicht dein Gewissen, sonst vermag es dich irgendwann zu kontrollieren
Palakinn - 20.02.2008, 17:44
Zitat: Original von Kaz
Die Frage überrascht Kaz nun nicht wirklich, viel mehr hätte es ihn verwundert wenn dieses Wesen ... welches wohl in der jungen Frau steckte, direkt zugegeben hätte dass es darauf aus war hier Angst zu verbreiten. Beeindruckt von den Worten zeigt sich Kaz jedoch nicht, denn zumindestens äußerlich behält er nach wie vor seine kalte Maske. Bevor er jedoch zu einer Antwort ansetzt, lässt er seinen kalten Blick noch einmal über die äußere Hüllle schweifen als würde er versuchen diese zu durchdringen.
Kaz: „Was mich auf die Idee kommen lässt, du wärst darauf aus jemanden zu ängstigen? Nun ... vielleicht dein offenes zur Schau stellen deiner Kräfte, welche man durchaus als beachtlich ansehen könnte.“
Allerdings schien die junge Frau noch nicht all zu lange im Besitz solcher Kräfte zu sein, denn sonst wäre diese Macht mit Sicherheit nicht so offen zu sehen gewesen. Die meisten Wesen hatten selbst eine Art schwarzes Loch an der Stelle, wo einst die menschliche Seele gewesen war ... doch sie verstanden diese zu verbergen, sowohl vor menschlichem als auch anderen Augen. Doch wusste das andere Wesen, welche Kraft Kaz besaß? Oder hielt dieses Wesen ihn für einen einfachen Menschen, der durch Zufall einen kleinen Teil zu erkennen glaubte?
Kaz: „Wieso sollte ich furcht vor der Natur verspüren? Glaub mir, ich habe mit den Menschen weniger gemein als es denn Anschein macht ... ganz gleich, ob dir dies nun bewusst war oder eben nicht. Im Gegensatz zu den Menschen habe ich es sicherlich nicht nötig, mein wahres Gesicht hinter einer Maske zu verstecken und doch tue ich. Du fragst dich sicherlich wieso ... dabei liegt die Antwort wie so oft auf der Hand, die Menschen und ihre Gebräuche sind daran schuld. Was würde es mir nutzen, wenn die Menschen vor Angst fliehen würden? Genau, rein gar nichts! Auch du solltest lernen, dein wahres Gesicht nicht immer frei zur Schau zu stellen, es sei denn du hast nicht vor irgendetwas in dieser Liga zu erreichen.“
Nach diesen Worten dürfte spätestens klar sein das Kaz viel weniger mit den Menschen gemein hatte, als es vielleicht auf den ersten Blick zu sehen war. Doch war das überhaupt möglich? War es möglich, dass es nicht menschliche Wesen in einer Wrestlingliga gab? Oder waren die junge Frau und auch Kaz nicht mehr als ein paar Verrückte?
Entspannt lässt sich die Frau während Kaz' Rede in den Schatten wiegen. Lehnt sich zurück und wird von dem Gewissen das sie begleitet aufgefangen als wäre es eine gemütliche Lehne. Schon fast verspielt kreiselt sie mit dem Zeigefinger den Schatten und lässt somit einen kleinen Wirbel entstehen der kurz besteht, aber dann wieder der gasförmigen Physik nachgibt und nieder fällt um an der Frau aufzusteigen. Sie spioniert Kaz genaustens aus, schließlich ist dies der erste Kontakt mit einem Halbling. Obwohl irgendwas an dem Kerl seltsam war, vermochte sie nicht zu sehen was es war. Wenn man von dem ein oder anderen Wiederspruch absieht. Allerdings sind Wiedersprüche wichtig und nur wer die Wiedersprüche kennt, darf sich weise nennen. Wer kann schon akzeptieren, dass Menschen Leben schenken und mit dem gleichen Gedanken nehmen? Diese gesamte Welt ist ein Wiederspruch in sich, wenn man es objektiv betrachtet. Es mag ungewöhnlich sein, dass jemand von einem schwarzen Loch verfolgt wird, doch ist es wirklich so ungewöhnlich? Ist es so ungewöhnlich seine Kräfte nicht ganz unter Kontrolle zu haben? Was machen Bodybuilder um ihre Kraft zu verstecken? Richtig, sie ziehen sich ein Umstandspullover an, doch was sollte diese äußerst unmoderne Frau dagegen tun? Dieser Schatten soll alles andere als eine Angabe sein, alles andere als Furchteinflößend. Doch wen kümmert es schon, was Halblinge in diesem Gebiet empfinden? Es kümmert sie nichtmal, wenn sich neben ihnen zwei die Köpfe einschlagen, also warum zu fürchten des Schwarzen Death Coils?
???: "Gedenken Sie nicht auch, dass es paradox klingt, einen Ritter der Dunkelheit daraufhinzuweisen, seine Macht nicht öffentlich zur Schau zu stellen? Zumal ich Ihnen bereits erläutert habe, dass dies nicht in meiner Macht steht. Und wenn dieser Mantel des Schattens doch hinderlich für, huh, meine Karriere sein wird... dann werde ich es in Kauf nehmen müssen und mein Karma neu aufzufrischen."
Lächelt die Frau verführerisch während sie zart beginnt ihren Bauch zu streicheln. Bei genauerer Betrachtung wird man einsehen müssen, dass diese Frau eine nicht ganz deutliche Auskünfte geben wird. Sie verschleiert ihre Tatsachen und genießt die Interpretationen ihrer Gesprächspartner. Es ist offensichtlich, dass unter dieser Kaputze eine eiskalte Frau steckt die nicht nur weiß was sie will, sondern auch alles tun wird was nötig ist. Furcht scheint sie nicht zu kennen, wenn man ihrem Spiel der Worte Glauben schenken mag. Und mal ehrlich, wer würde einer solchen Person schon weh tun wollen? Eine optische Augenweide, ein perfekter Körper, die physischen weiblichen Reize bis auf die Grenze ausgereizt, die Stimme eines zarten Engels... doch der Charakter?
???: "Allen Anschein nach verspüren Sie tatsächlich Angst vor der Natur, vor den Menschen wenn Sie ihnen die Schuld an Ihren Problemen geben. Furcht vor den ständigen Veränderungen, vor dem Fortbestand der Industrialisierung, der Pflege tödlicher Krankheiten, der wertlosen Liebe der modernen Frauen, der mangelnden Bedeutung von Worten in dieser Zeit. Ich denke, wir beide sind klug genug um zu wissen, dass flüchtige Menschen die Pest des Ödlandes sind. Sie nähren unseren Boden mit Verderbnis und bringen starke Menschen dazu, ihren Glauben zu brechen. Jage einer handvoll schwacher Menschen Angst ein und es wird eine Kettenreaktion erfolgen die ein ganzes Land beeinflusst. Und in welchem Land ist dies wohl auffälliger als in unseren stolzen Staate Amerika? Eure Furcht, mein Freund, sollte Eucn nicht peinlich sein, da sie offensichtlich ist. Nicht weniger offensichtlich als das Ausmaß meiner Macht. Doch Furcht ist nichts schlechtes, wenn man sie zu kontrollieren vermag. Kräfte werden erweckt, von denen Mensch noch nie etwas erfahren konnte. Und doch ist sie allgegenwärtig. Ist es nicht paranoid sich vor dem Krieg zu fürchten? Ist es nicht egoistisch sich vor dem Krieg zu fürchten? Krieg ist ein machtvolles und notwendiges Mittel die Kontrolle zu erhalten. Und zugleich gut für Eure Natur. Doch zu ignorant um es zu erkennen, da jedes Leben, egal wie jämmerlich es sein mag, genauso viel wert ist wie das der anderen..."
Mit einem diabolischen Grinsen wiegt sich die Person wieder aus ihrer Lehne und stellt sich gerade vor ihren Gesprächspartner.
???: "Tut mir Leid... bei so etwas bleibt mir nichts anderes übrig als zu scherzen. Eure Spezies lädt dazu einfach ununterbrochen ein... für so ein unkontrollierbar mächtiges Wesen wie mich ist es schwer, mich unter Kontrolle zu halten"
Scherzt sie ein weiteres Mal, was eine Anspielung an Kaz' Menschenlehre sein sollte. Vielleicht mochte sie es ja doch, die Schwarze Leere um sich zu umgeben um Menschen das fürchten zu lehren. Vielleicht ist diese Frau doch jemand völlig anderes als Kaz sie einschätzte. Dementsprechend geht sie näher auf ihn zu, dass nur wenige Zentimeter zwischen ihnen sind. War es eine Provokation? Eine Warnung? Ein Hinweis, dass Kaz sich nicht zu sicher wiegen soll? Oder doch nur ein weiterer dunkler Scherz des Druiden? Doch ehe Kaz etwas unternehmen kann, schmiegt sich die Frau leicht an seine Brust und streicht mit ihrer Hand zart darüber
???: "Auch Sie sollten auf sich aufpassen... mit Ihren Worten... Ihrem Handeln... Ihren Gedanken... Alles könnte sie verraten was eine Karriere in dieser Nekropole verhindern würde. Und das wollen wir nicht, nicht wahr?"
Zitat: Original von Kaz
Dieses Wesen, von dem selbst Kaz nicht genau sagen konnte was es denn war schien sich selbst als deutlich besser anzusehen wie die Menschen ... und doch beging es hier einen Fehler, welchen Kaz im besten Fall als menschliche Schwäche angesehen hätte. Es ging einfach davon aus, dass Kaz ihm unterlegen war ... und als wenn dies noch nicht genug wäre, auch noch davon das Kaz ein einfacher Mensch mit einem starken Geist war. Doch war Kaz dies wirklich? Konnte man sagen, dass jemand wie Kaz überhaupt menschliche Züge hatte? Nun gut ... sein äußeres ließ auf einen einfachen, wenn auch gut trainierten Menschen schließen. Doch was lag in diesem Fall im verborgenen? Soviel sei zu diesem Zeitpunkt bereits gesagt, es war weit mehr als dieses Wesen hier zu glauben schien. Dies wird schon allein dadurch deutlich, dass die körperliche Nähe der Frau ihn nicht sonderlich zu beeindrucken scheint ... ja, es macht sogar fast den Eindruck als wenn ihre Worte einen wesentlich größeren Reiz für ihn dastellen würden als dieser Körper ... eine Sache, welche man wohl kaum als menschlich betrachten konnte. Dann jedoch schüttelt Kaz leicht mit dem Kopf und ergreift selbst wieder das Wort.
Kaz: „Ob es nun Paradox klingen mag oder nicht, habe ich nicht zu beurteilen und es liegt sicherlich auch nicht in meinem Interesse. Allerdings sollte man davon ausgehen, dass ein wahrer Ritter der Dunkelheit in der Lage ist seine Macht an jedem Ort voll zu kontrollieren. Zumindestens die erfahreneren unter ihnen sind dies auf jeden Fall ... vertrauen sie hierbei ruhig auf meine Worte, denn im Gegensatz zu vielen anderen weiß ich wovon ich spreche.“
Doch wusste Kaz dies wirklich? Ein menschlicher Betrachter würde sicherlich davon ausgehen, dass von dieser geheimnissvollen Amazone mehr Gefahr ausging als sie von Kaz ausgehen konnte. Doch in wie weit entsprach dies der Realität? Immerhin schien sich Kaz bei der Wahl seiner Worte mehr als sicher zu sein ... was im Grunde darauf schließlich ließ, dass er wenigstens zum Teil wusste wovon er hier sprach. Die Frage ob er diesem Wesen weh tun wollte, stellte sich für Kaz dagegen überhaupt nicht ... sollte auch nur die geringste Bedrohung von ihr ausgehen, natürlich nur in Bezug auf Kaz dann würde dieser herzlich wenig auf irgendwelche Äußerlichkeiten geben.
Kaz: „Sicherlich fürchte ich den Krieg nicht ... auch wenn ich durchaus andere Punkte anbringen würde, als du es tust. Der Krieg ist nötig, damit kleinere und größere Übel ausgemerzt werden können bevor sie zu einer ernsthaften Bedrohung werden könnten. Doch zu glauben, dass jedes Leben gleich viel wert ist halte ich für den wahren Scherz ... du stellst also die Menschen, eine niedrige Rasse auf die selbe Stufe wie die Wesen des Lichts oder der Dunkelheit? Dies ist nicht nur lächerlich sondern schlicht und ergreifend eine falsche Ausgangsposition ... die ich vielleicht einem Menschen zugetraut hätte aber sicherlich nicht einem Wesen, dass es eigentlich besser wissen müsste. Furcht ... nun, wer keine Furcht verspürt der ist der wahre Tohr. Denn solange man erkennt, dass die Furcht nicht der Feind sondern viel mehr ein starker Verbündeter ist stellt es nicht dass geringste Problem da.“
Nach diesen Worten zeichnet sich im Gesicht von Kaz erneut ein fast diabolisches Grinsen ab, durch die Nase jedoch zieht er nun den Duft ein welches dieses Wesen hier verströmte.
Kaz: „Meine Spezies lädt also ununterbrochen zu Späßen ein? Langsam weckst du wirklich mein Interesse, was genau glaubst du bin ich? Siehst du nur dass offensichtliche ... und wiegst dich deswegen in einer stärkeren, mächtigeren Position?“
Allein diese Worte sollten schon ausreichen, dass das Wesen nicht den Fehler beging Kaz hier einfach zu unterschätzen ... doch würde es auch wirklich die Früchte tragen welche Kaz sich zu erhoffen schien? Vielleicht, doch sicher war dies natürlich nicht. Doch würde die Macht, welche Kaz im verborgenen hatte ausreichen um sich mit diesem Wesen zu messen?
Kaz: „Meine Worte werden mir sicherlich nicht zum Nachteil werden ... denn die Menschen glauben nur das, was sie mit eigenen Augen gesehen haben. Worte oder verborgene Taten, gleich welcher Art spielen für sie keine Rolle.“
Während Kaz die Frau über seine Einsichten aufklärte, versuchte die Frau ihn durch Streicheln seines Oberkörpers etwas durcheinander zu bringen. Es wirkt so selbstverständlich, wie sie mit ihrem Zeigefinger langsam an seiner Brust hinauf und herabfährt. Doch umso weiter Kaz redete, desto amüsierter wurder der lächelnde Blick der gothisch/okkultisch gekleideten Frau. Etwas scheint sie an Kaz unheimlich zu unterhalten. War es die Kämpfernatur? Die Überzeugung jemand besseres als ein Mensch zu sein? Die Ansicht, dass Kaz ihr gleichwertig wäre? Kichernd legt sie ihre Hand auf Kaz Nacken, kratzt diesen anschließend sanft den Hals herunter, den Kiefer und letztendlich die Wange entlang. Natürlich nicht feste, sie wollte ihm ja nicht weh tun...
???: "Hehe, mein dummer großer Junge. Du merkst nicht, dass dir deine Worte jetzt in diesem Moment zum Nachteil werden, nicht wahr? Spürst die Ironie, den Sarkasmus nicht den unsere Spezies zu pflegen hat, hm? Aber das lernst du noch. Sarkasmus und Ironie sind zwei machtvolle Instrumente mit denen man Menschen schnell zur Verwirrung führen könnte. So sehr, dass sie denken, dass man tatsächlich Menschen als gleichwertig betrachtet. Du solltest auf die Zeichen achten, sonst werden deine Fähigkeiten völlig irrelevant wenn du nicht richtig zuhörst. Dementsprechend wird es egal sein ob du ein Mensch, ein Gott oder etwas anderes bist. Natürlich ist das Leben jedes Menschen unterschiedlich wert. Wer mag schon Christen, Moslems, AIDSkranke, Rechte, Linke, Oben und unten willkommen heissen? Jede Religion ist eine Kopie der anderen, ausnahmslos. Jede Tatsache, jedes angebliche Sakrileg ist ein reines Fantasiegespinst. Doch das muss ich dir wohl nichtmehr erklären, dunkler Ritter. Selbst wenn sie es mit eigenen Augen sehen würden... würden sie es nicht glauben. Denn der Mensch sieht nur das, was alle anderen auch sehen. Und jeder der was anderes sieht, bekommt ein nettes Holzband um den Nacken gelegt, wenn du verstehst was ich meine"
Lächelt sie während die Frau ihre Hand wieder zu sich nimmt und sich anschließend einen Schritt von Kaz entfernt. Auffällig hierbei ist, dass sie aufhörte ihn zu siezen. Ein Hinweis für einen Respektverlust? Der Hinweis für eine Enttäuschung seitens dieser Frau? Vielleicht ist es auch nur wieder ein kleines Kopfspielchen um Kaz weiter zu verwirren. Verwirrte Leuten bringen mit Abstand die größte Unterhaltung. Doch man sollte es nicht zu weit ausreizen sonst wird der gezähmte Bulle wütend und schlägt wild um sich.
???: "Ich gehöre zu der Art von Lebewesen, die glauben was sie hören, was sie sehen, was sie spüren. Und dementsprechend handle ich. Wenn du findest, ich halte dich für einen stinknormalen Menschen, dann hat irgendeiner von uns beiden etwas falsch gemacht. Mehr als ein Mensch zu sein bedeutet, besser als ein Mensch zu sein. Mehr zu verstehen als ein Mensch, mehr zu erkennen als ein Mensch... Scheint als hätten wir beide das gleiche Problem. Doch vergessn wir nicht, auch Jesus war einmal ein Mensch.."
Meint sie verbunden mit einer kleinen Verbeugung um den Abstand zu diesem Kommentar zu wahren. Anschließend lehnt sie sich ein weiteres mal in den Schatten der Dunkelheit, scheint sich sogar darauf zu setzen wie auf einer festen Wolke. Als säße sie auf einer Liege, am Stand mit Sonnenschein stützt sich die Frau bequem mit dem rechten Arm ab um Kaz im Auge zu behalten, während sie mit der linken Hand vorsichtig durch das schwarze Loch streift. Als die Hand wieder sichtbar wird, hat sie plötzlich ein Spirituosenglas in der Hand mit einer dunklen Flüssigkeit drin, das noch einige Wellen der schwarzen Wolke hinter sich her zog. Sie betrachtet ihr Schaffen und schaut verärgert drein. Eine Olive ist an einen kleinen Stiel befestigt, den sie bezamt mit den Zähnen nimmt und auf den Boden spuckt. Wie sehr sie doch Oliven hasst... Ein begnügsamer Schluck folgt und ein zufriedengestellter Seufzer hinterher
???: "Die mangelnde Kontrolle über unsere Kräfte, sofern vorhanden... Doch was vermögen wir dagegen zu tun? Springen wir in den Rachen des Drachen um unsere Wunden heile zu machen? Oder ziehen wir uns zurück, stück für Stück und ernten dann unser Glück? Was wäre dein Vorschlag, du böses dunkles Wesen du?"
Scherzt sie ein weiteres Mal. Ohne Zweifel ist Kaz ihr sehr symphatisch, etwas ungereift und durcheinander aber als fokussierter Ritter würde er sich sicherlich gut machen. Zweifelsfrei benötigt auch diese Frau ein gewisses Training, was wäre schließlich wenn sie ein Match hätte? Oder generell in der Halle auftreten sollte? Sie kann ja nicht einfach den ganzen Titantron zerstören und die Menschenmassen in ein Paralelluniversum schicken nur weil sie ihre Kräfte nicht ganz unter Kontrolle hat
Palakinn - 25.02.2008, 18:16
Zitat: Original von Kaz
Wenn Kaz sich im Moment als Mensch gesehen hätte, dann würde er sich im Moment wohl wie ein Schüler der ersten Klasse fühlen ... der hier gerade versucht hatte, seinem Lehrer etwas über höhere Mathematik beizubringen. Dass das dunkle Wesen hier keine Angst vor Kaz hatte, war ja eine Sache aber dass dieses Wesen sich durch das Verhalten Kazs nur belustigt fühlte? Man konnte fast schon den Eindruck gewinnen, als wenn er bei dieser Gestik immer mehr verkrampfte ... bis dann schließlich die Berührung zu stande kam und dass Wesen die Worte aussprach. Ab diesem Moment machte es nur noch den Eindruck als wenn Kaz sich darauf und ausschließlich darauf konzentrieren würde, was bei seiner Gegenüber alles passiert.
Kaz: „Es ist ja wunderschön dass du vor hast hier deine Spielchen zu spielen ... allerdings solltest du so schnell wie möglich vergessen, dass ich hier bei die Opferrolle bekleiden werde. Glaub mir es interessiert mich herzlich Wenig auf welche Stufe du Christen, Moslems, Aids Kranke, Rechte, Linke oder sonst wen packen willst ... denn diese Worte existieren nur für die Menschen, nicht aber für die Rassen welche ihnen überstellt sind. Für mich kann ein Mensch sein was er will, egal welcher dieser Gruppen er angehört ... sein Leben ist nichts, rein gar nichts wert. Die Menschen sind nicht in der Lage mehr zu sehen, als es ein anderer vor ihnen getan hat ... denn ihnen fehlt der Mut, welchen man dafür brauchte. Ihnen fehlt der Mut als Verrückt zu gelten und dadurch vielleicht einen Blick für die Wahrheit zu bekommen.“
Dass Kaz nicht wirklich gut über die menschliche Rasse dachte, ist wohl nicht erst seid diesen Worten bekannt ... doch wieviel Respekt hatte er vor dem Wesen, welches hier vor ihm stand? Mit einer raschen Bewegung, fast nicht festzuhalten für dass menschliche Auge steht er direkt hinter dem Wesen. Doch auch hier zeigt sie einmal mehr, dass Kaz sicherlich kein normaler Mensch ist ... viel mehr scheint ihn die Machtaura dieses Wesens nicht einmal berühren zu können. Oder vielleicht nicht berühren zu wollen?
Kaz: „Du bezeichnest Jesus von Nazaret als etwas höheren als irgendeinen Menschen? Nenn mir nur einen Grund, wieso er dies sein sollte? Nur weil er Mittlerweile bei dem einen Gott sitzt? Wir beide wissen, dass selbst Luzifer einst an dieser Stelle gesessen hatte ... bevor er den Mut fand zu wiedersprechen und darauf hin dem Himmel verwiesen wurde. War er es nicht, der Gott davor mahnte die Menschen soweit zu erheben? Nein Jesus ist sicherlich nichts besonderes.“
Nach diesen Worten zieht Kaz merklich den Duft welchen dieses Wesen, im Körper der Frau verströmt ein ... und scheint ihn sogar für einen kurzen Moment zu genießen. Auch lässt er eine Hand über ihren Rücken fahren, jeder Zentimeter wird dabei genaustens erfühlt. Doch wieso dies? Hatte Kaz ein körperliches Verlangen nach dieser Frau? Ja, war er ihr vielleicht sogar in so weit unterlegen dass er sich von ihrem Körper fangen ließ? Wohl kaum, wenn man den Blick in seinen Augen betrachtet ... ein kurzes Auffunkeln von Raffinesse und Erfahrenheit.
Kaz: „Du willst wissen welchen Vorschlag ich dir unterbreiten würde? Nun ... zu nächst rate ich dir, dir jemand anderen für deine Späße zu suchen. Jemanden für den es wenigstens ein kleines Problem dastellen könnte, dir das Genick zu brechen oder direkt das Rückgrat heraus zu reißen. Lerne deine Kräfte zu fokusieren, lerne es ... und du wirst sehen was bisher im Dunklen lag.“
Theoretisch wäre es natürlich möglich dass sich die junge Frau darauf beschränkte den Titan Thron zu zerstören und die Menschen in die Hölle oder gar an einen noch schlimmeren Ort zu verfrachten ... doch konnte dies wirklich ihr Ziel sein? Wohl kaum, denn dann würde sie sicherlich nicht warten bis sie ein Match oder ähnliches vor sich hatte.
Sowas aber auch. Da zieht dieser Herr es tatsächlich vor handgreiflich zu werden, sollte Christy aufhören Spaß zu haben. Welch ein rüder Junge. Das ist aber alles andere als Gentleman-Like. Dennoch belächelt Christy diese Warnung oder mehr diesen Rat und nippt erneut an ihrem Tränklein, welcher vorzüglich schmeckte. Dennoch spürte sie, dass der Faden zwischen ihr und Kaz immer dünner wird, umso mehr sie zu scherzen versuchte. Es knickte sie schon etwas, dass man mit Kaz nicht herum zicken konnte. Schließlich lag es in ihrer Natur denn es besteht immer einen Unterschied zwischen Persönlichen, Geschäftlichen und Religiösen Differenzen. Doch manche scheren es über einen Kamm und lassen es nicht zu Freiräume zu lassen. Die Saat der Missverständnisse welches zwischen Amateur und Profi unterscheidet. Dennoch scheint die Frau Missverständnisse vermeiden zu wollen, was bei einer Person die einem völlig irrelevant erscheinen mag äußerst unüblich wäre. So wird die Frau ihre eigene Definition für ihren Gegenüber gezeichnet zu haben und weiß genau ihre Prioritäten zu setzen. Als er plötzlich hinter ihr steht, schien es die Frau kurzzeitig erschreckt zu haben. So schien es jedoch, denn sie fürchtete ihr Glas bei dieser Aktion zu verlieren welches sie allerdings rechtzeitig auffangen konnte. Gefolgt von einem bösartigen Grinsen stellt sich die Frau auf ihre Beine und lehnt sich leicht zurück an den Körper des Kazarian. Elegant nippt sie ein weiteres Mal an ihrem Glas und reagiert
???: "Glaube mir, mein dunkler Freund, mir das Genick zu brechen wird sich als schwerer herausstellen als du denkst. Hinzu kommt erschwerend, dass du mir persönlich damit nichtmal schaden würdest."
Lächelt sie zuversichtlich und geht ein paar Schritte von Kaz weg. Sie beobachtet die kahle Korridorwand und streicht vorsichtig mit dem Zeigefinger darüber. Eine schwarze Linie brennt sich in die Wand das stets dem Zeigefinger folgt. Doch ist diese Linie nur von kurzer Dauer, denn jeden Zentimeter den sie fährt verkürzt sich die schwarze Linie und lässt bereits geschriebenes verblassen.
???: "Du solltest dir selbst zu hören. Du unterschätzt zu viele Dinge und dennoch stützt du dich auf Fakten die von deinen vermeintlichen Feinden aufgestellt wurden. Du glaubst daran, dass Jesus im Himmel wartet? Dass Lucifer wiedersprochen hatte und sich der feurigen Hölle anschloss? ... All dies sind Geschichten der monoton christlichen. Welch Zufall, dass Ägypter eine solche Geschichte lange vor dem Christentum erzählt hatten. Und diese waren ebenfalls Menschen. Tatsache ist, dass ein Jesus von Nazaret gelebt hat. Der Rest ist möglicherweise pure Fiktion und doch wirkt es durch den Glauben real was ihn zu einem höheren Wesen macht. Wenn nicht physisch, dann zumindestens psychisch. Ein ähnliches Zeil verfolgen wir doch ebenfalls, oder irre ich mich? Religion ist Fiktion und doch so politisch, kein wirklich guter Ansatz für eine Karriere würde ich sagen. Doch am Ende waren es Menschen die den Glauben festigen, die etwas Macht verleihen. Der Großteil der Menschheit folgt einer stupiden Lebensphilosophie und sind wertlos. Andere sprotzen vor Energie, vor Potenzial um große Dinge zu schaffen die selbst uns gefährlich werden könnte. Das wirst du spätestens dann erfahren, wenn du von einem Menschen im Ring besiegt wurdest. Was ist dann deine Ausrede? Du musst dringend eine Objektivität schaffen, einen gewissen Abstand zu gewissen Dingen, dann wirst du etwas großes werden"
Spricht sie mit sicherer Stimme aus und beendet das K.A.Z. Symbol das sie angefangen hatte zu zeichnen. Sie dreht sich zu ihm wobei ihre Augen rot zu glühen scheinen. Es schwächelt jedoch und verschwindet unter der dunklen Kaputze. Doch ein weiteres Mal verbeugt sie sich, dieses Mal vor Kaz
???: "Ich muss mich entschuldigen. Anstand ist für meine Spezies ein Fremdwort. Wir sagen und tun was wir wollen ohne darauf zu achten ob es der richtige Zeitpunkt ist. Ich entschuldige meine Belehrungen die in deine Ohren verstummen lassen. Für solche Dinge wurde ich jedoch erschaffen. Wissen, Kalkulation, Taktik, Strategie, Zuversicht, unbändigendes Verlangen nach Erfolg, das sind Fragmente aus denen ich bestehe. Denn Wissen ist Macht! Ich existiere gänzlich zuneigend der Kompensation"
Zitat: Original von Kaz
Hatte Kaz damit gerechnet dass er die Frau oder besser gesagt, dass Wesen im Körper dieser Frau mit seinen Worten wirklich bedrohen konnte? Falls ja, dann war es sicherlich gründlich in die Hose gegangen ... anders konnte man dass ganze nicht wirklich bezeichnen. Denn nicht nur, dass die junge Frau allem Anschein nach die meiste Angst davor hatte dass ihr Glas auf der Erde landen würden ... nein, sie lehnte sich auch noch zurück und bei Kaz an, als wenn von diesem wirklich nicht die geringste Gefahr ausgehen würde. Dabei hatte sich dass dämonische Lächeln im Gesicht Kazs die ganze Zeit über immer weiter verstärkt. Schließlich schüttelte Kaz jedoch mit dem Kopf und man konnte recht deutlich sehen, dass auch er nur wenig beeindruckt von seiner Gegenüber zu sein scheint ... bis er schließlich ein weiteres Mal das Wort ergreift.
Kaz: „Glaub mir, es wäre eine Leichtigkeit auszuprobieren ob ich dass Genick dieses recht hübschen Körpers brechen kann oder nicht ... mach dir in in diesem Punkt mal keine falschen Illusionen. Vor allen Dingen aber bezweifel ich stark dass ich dir damit nicht persönlich schaden würde ... denn wenn ich die Sache richtig sehe brauchst du diesen Körper um überhaupt, gerade aber in dieser Welt existieren zu können.“
Konnte Kaz mit diesen Worten vielleicht wirklich recht haben? Konnte das Wesen wirklich nicht ohne den Körper dieser hübschen Frau leben? War es also mehr oder weniger eine Co-Existens der beiden? Kaz zumindestens scheint davon überzeugt zu sein, dass er sich jedoch nicht von der brennenden Linie beeindrucken lässt überrascht nun wohl auch keinen mehr.
Kaz: „Ob Jesus nun im Himmel wartet um eines Tages, wie es ein Großteil der Menschen glaubt, hinab zu steigen und sein Urteil zu fällen interessiert mich herzlich wenig ... denn ich fürchte es nicht. Dass Lucifer jedoch einst selbst ein Wesen des Himmels war, bevor er von dort verbannt wurde und zum Fürst der Hölle wurde entspricht der Wahrheit. Dieser Punkt ist in allen Religionen der Menschen zu finden und wie so oft, enthält auch er einen wahren Kern. Doch die Menschen sind zum dumm um diesen Punkt für voll zu nehmen oder zu bemerken dass sich beide Seiten ähnlicher sind als man meinen sollte. Du glaubst dass ich eines Tages von einem Menschen im Ring besiegt werden und willst dann wissen, welche Ausrede ich dafür finden werde? Dieser Tag wird nie kommen, denn auch wenn dies hier ein Spiel der Menschen ist wird es doch ein Dämon sein welcher es am besten spielen wird.“
Zu Beginn würde sich dies sicherlich als einfacher da stellen, da die Menschen ihn dort noch unterschätzen würden ... doch auch wenn dieser kleine Bonus eines Tages weg fallen würde, würde er immernoch genug Match besitzen um jeden Menschen zu besiegen. Zumindestens war dies die feste Überzeugung Kazarians.
Kaz: „Du musst dich entschuldigen? Seid wann hat ein Wesen, welches nicht dem lächerlichen Verhaltenscode der Menschen unterworfen ist es nötig sich zu entschuldigen? Mögen deine Worte auch unnötig gewesen sein, so sehe ich doch keinen Grund wieso du deine Meinung nicht kund tun solltest ... mein hübsches Wesen der Dunkelheit.“
???: "Nein. Sich von seinen Gefühlen übermannen zu lassen und sich dem Moment hinzugeben ist ein Verrat an seinem eigenen Geist. Ich... Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist. Es war wie ein seltsamer Schimmer in der späten Nacht, der sich wie ein Farbstrich durch die sepiane Landschaft zu ziehen vermochte. Ein überaus unpassendes Beispiel eines übernatürlichen Wesens, denn für das wird man mich wohl halten. Und dabei schwelge ich in Armut und glänze stets mit meiner Unschuld. Ich habe dir doch bisher nicht geschadet, oder?"
Nachdenklich dreinblickend umkreist sie den schwarzen Mann und analysiert ihn ein weiteres Mal. In wie weit sie ihn wohl beeinflussen konnte? In wie weit er sie beeinflussen konnte? Jedoch picken beide mit einem Streichholz auf die Metallboje des anderen und welzen sich nur so in selbstverherrlichter Übermacht. Dabei sind sie von Strategien aus so unterschiedlich, dass man voneinander lernen könnte. Diese Frau war mit Sicherheit nicht die Beste in Sachen Nahkampf, und ob sie einem Menschen wirklich schaden könnte sei auch mal dahin gestellt. Bisher zeigte sie nichts anderes als Leere Taten. Doch so lange und aufmerksam wird ihre Person noch nicht behandelt. So bleiben viele Möglichkeiten aus, ihre wahren Künste und Geheimnisse kennen zu lernen. Umso besser für diese mystische Frau, welche gebannt von der dunklen Magie zerfressen und ihres gleichen sucht. Dies waren die wahren Kämpfe. Die Physik erlaubt viele Effekte die einen Kampf intensiv beeinflussen können. Eine Faust kann in einem Gesicht landen, doch triumphieren wird sie nicht. Ein Krieg ist erst gewonnen, wenn der Gegner bereits vor dem Kampf verloren hat. Der psychische Krieg ist die wahre Unterhaltung in diesem Geschäft. So hoffte sie zumindestens. So gerne sie Kaz weiterhin über die Wichtigkeit der Religionen im Krieg Dämon gegen Mensch aufklären wollen würde, so tut sie es nicht. Am Ende liegt es an jedem selbst ob er mit Weisheit tadelt oder doch eher mit der robusten Gewalt. Um jemanden wirklich zu besiegen, muss man seine Stärken und Schwächen kennen. Seine Stärke zu seiner Schwäche machen wie zum Beispiel Berichtigungen in der Historik. Ein Krieg ist bereits halb gewonnen wenn sich eine Seite in Wiedersprüche verstrickt, besonders wenn diese Saat bereits vor Jahrtausenden gestreut wurden und einige immernoch daran glauben. Bildung lehrt, Gedanken lassen Zweifel zu. Lerne gut, lerne tüchtig, denke nach und du wirst an allem Zweifel bekommen an das du als Kind geglaubt hast. Es fängt mit dem Osterhasen an und hört mit Gott und dem Weltfrieden auf. Ähnlich verläuft es bei dem Geschöpf das vor Kazarian steht. Ein unbekanntes Subjekt mit dem Körper einer Fremden, gebunden an derren Seele welche gefangen im Land der Toten herumstreunert um die Erlösung für die prädikate Dummheit zu erlangen. Auch hier bilden sich Paralellen zu Kaz, der mit einem gewissen Ziel vor den Augen seinen Weg durch den Dschungel der Wirrungen zu bahnen versucht, doch scheinbar nicht genau weiß, womit er sich bewaffnen soll. Er gleicht einem Soldaten der stupide seiner Aufgabe folgt und Tatsachen so hinnehmen wie man sie ihm gelehrt hatte. Einem Tunnelblick der die Beute einfängt und sich nieder zu Boden wirft um zuzuschnappen wenn sie in der Nähe ist. Oder aber er rennt kreischend auf sein Opfer zu und zermetzelt es. Beide Wege wären realistisch und doch so abwehrbar. Großes Potenzial steckt in diesem Mann. Wie ein großer Kuchen der jedoch nur aus Sahne, Eiern und Milch besteht. Es fehlte nur noch der Geschmack, die Farbe, die Zutaten die einen solchen Kuchen zu etwas besonderem machen. Die Form ist bereits gegeben, der Kunde hat seinen Wunsch geäußert und wartet auf seine Bestellung. Ob der Kuchen fertig wird, ehe er in die Zivilisation getragen wird? Oder war es dem Mann eigentlich egal? Wie all den anderen Dämonen die sich Undertaker, Kane, Abyss, Mankind, Daniels und anders schimpfen. Das Spiel startet mit einem interessanten Teil, einer Geschichte die zu blühen versuchte. Nach und nach nimmt dieser Dämon eine Form an und irgendwann verfällt er dem Kommerz und begeht Hochverrat an seiner Rasse, an seiner Fraktion, seiner Welt. Gefallene Engel die aus dem Himmelsreich verbannt wurden und nun ihre Ewigkeit in der wahren Hölle absitzen - dieser Oberfläche.
???: "Warum beschränkst du deine Fähigkeiten auf Dinge, die völlig belanglos sind? Warum reduzierst du dein Charisma auf etwas, das nicht zu berechnen ist? Wir wissen beide, dass deine Drohungen so leer sind wie das Innenleben eines geöffneten Kokons und doch versuchst du damit Eindruck zu schinden. Bezeichnest deine Feinde als dumm und doch scheinst du nicht viel über sie zu wissen oder gar wissen zu wollen. Du genießt den Augenblick, für dich ist diese Konversation so natürlich wie das Maskieren vor dem Einsatz. Und doch solltest du auf meine Worte achten. Du musst wissen, ich vermag vielleicht die Schwärze zu beherrschen, aber ohne Licht kann kein Schatten existieren. Wir alle sind abhängig von unserer Umgebung, unseren Feinden. Sie nähren unseren Boden und machen uns zu einer Notwendigkeit. Viele wollen den raschen Tod der Menschheit und doch werden ihre Rachegelüste nicht befriedigt. Sie versagen wenn es taktisch wird, wenn der Feind sich wehrt... Sie wissen nicht, wie sie mit dem Dünger unserer Felder umzugehen haben und verderben sich selbst damit. Im Zweifel zu sterben nach einem begangenen Fehler ist kein ehrenloses Opfer. Doch in Dummheit und Arroganz zu sterben macht dich zu dem Dünger ihres Feldes. Du versteifst dich auf die Berichtigung deines Herren, Phosphorus, wenn ich das richtig verstehe. Doch denkst du nicht auch, dass dein Meister stolz auf dich wäre, wenn du wie jeder andere seiner Soldaten stupide in die Menschenmasse hineinrennst, obwohl kein Sieg in Sicht ist? Du wirst fallen und dein Meister wird dich ersetzen, kommentarlos, denn jeder seiner Soldaten sehnen sich nach Rache. Geblendet von den Gelüsten und den Schmerzensschreie, versetzt in einen solchen Adrenalinrausch dass sämtliche Sinne der Betäubung nachgeben und sie letztendlich sterben werden. Ist es das was du willst?"
Palakinn - 14.03.2008, 09:09
Es wird nun in die tiefen Korridore des Backstagebereiches geschaltet. Um genau zu sein vor der dicken Stahltür zum Heizungskeller. Davor ist ein offenes Räumchen in welchem ein schlafender Hausarbeiter auf einem Stuhl sitzt, vor einem Tisch auf welchem er scheinbar seine To-Do Liste überprüfte. An der gegenüberliegenden, dunkleren Seite des Räumchens befindet sich eine kniende Frau auf einer roten Seidendecke. Ihr geschlossener Blick, versteckt unter den zerzausten bunten Haaren, ist an die Wand ausgerichtet. Nachdem der Kameramann aus dem Licht der Tischlampe getreten ist, welche die einzige Beleuchtung des Raumes darstellt, ist auch zu erkennen, dass es sich um Debütantin Roxxi LaVeaux handelt. Sie scheint in sich gekehrt und meditierend. Eine genüssliche Stille ist von diesem Raum geflutet. Nur dumpf sind die Pumpen und Maschinen durch die dicke Stahltür zu hören, aber doch wirken sie angenehm. Eine andere Einstellung zeigt einen Sean O’Haire, der sich die Zeit nimmt abzuwarten bis Roxxi mit ihren Aufgaben abgeschlossen hat. Er lehnt an der Wand und dreht sich eine Zigarette. Dabei raucht er doch gar nicht mehr…
Roxxi: "Seid Ihr auf der Suche nach etwas?"
Fragt Roxxi ihn fordernd mit einem bissigen Nachgeschmack der Neugier ohne jedoch ihre Haltung zu ändern. Sean muss lächeln.
Sean: „“Schon sehr lange, ja. Allerdings habe ich auch schon viel gefunden. Wie steht es mit Ihnen, Miss LaVeaux? Sind die Sphären heute zugänglich? Voodoo… ich war immer interessiert.“
Roxxi: "Tatsächlich? Nun dieser Ort ist sehr inspirierend. Es gibt selten Orte an denen man wahrhafte Ruhe findet, meint Ihr nicht auch?"
Sean: „“In der Tat. Ich habe ein, sagen wir, “Anwesen” gefunden, dass mich seit jeher beherrbergt. Ich meine die Geister um Shangri-La, Cthulhu, das Jenseits… oder welch Namen man ihm noch zusprechen will, ist in stetiger Bewegung. Ich wunderte mich nur, da sie letzt einen Dämonen angerufen haben. Aus welchem Grund?“
O’Haire sieht sich die Zigarette noch etwas genauer an, während er an ihr vorbeischielt und die immer noch mit geschlossenen Augen dasitzende Roxxi zu begutachten. Diese schreckt plötzlich auf was sich durch ein blitzartiges Schultern Zucken bemerkbar macht. Roxxi hat die Augen geöffnet und schaut unruhig im Augenwinkel umher. Nervös reibt sie unauffällig ihre glatten Handflächen aneinander
Roxxi: "Was meinen Sie?"
Jetzt grinst O’Haire klar.
Sean: „“Also, Miss LaVeaux, ich bitte Sie. Auch ohne Aleister Crowleys Lehren zu kennen, hätte doch ein Laie das erraten, n’est pas? Wen haben Sie gesucht? Oder besser gefragt: Wen wollen sie heimsuchen… lassen?“
Roxxi: "Eure Tücke übertrifft Eure Wahrnehmung. Ich folge nicht den Lehren eines Bokors. Mich sättigt nicht die Lehre über einen Anfang oder Ende."
Sean: “Miss LaVeaux, wer bis heute noch annimmt, dass Crowley sich allein mit schwarzer Magie verständigte, ist sicherlich von bösen Geistern geblendet worden. Crowley hatte sicherlich mehr als nur das eine… kurios, dass er damals so geblendet wurde und in Europa seinen Tod fand. Jemand hat ihm eine Falle gestellt. Sie suchen weder nach Anfang noch Ende, ich denke, dass dies auch unerheblich ist. Anfang als auch Ende sind ein menschliches Konstrukt, ebenso wie die Zeit an sich. Wir haben es allein um der Vereinfachung der Komplexität erschaffen. Sie allerdings versuchen in die anderen Sphären zu entschwinden ohne sich dem Suizid zu ergeben. Ich kann es nachvollziehen, schweigt der Seelenzirkel doch nur selten, allerdings eine Warnung zur Güte: Verlieren Sie sich nicht im Parallelen, ansonsten wird Ihnen simple Algebra sicher nicht mehr helfen.“
O’Haire will gerade gehen, als Roxxi aufsteht und erbost die Faust ballt. Sie war überrascht und beleidigt zugleich.
Roxxi: "Euer Wissen über okkulte und literarischer Propaganda ist durchaus bemerkenswert. Doch scheint Euch euer Wissen auf dem Wege zum Voodoo zu verlassen. Euch ist sicher aufgefallen, dass ich keinen Pahkam besitze, nicht wahr? Wie ich Euch bereits informiert habe bin ich kein Bokor... Ich bin eine Mambo. Mit Dämonen zu kommunizieren oder gar zu wollen ist eine Sünde und Hochverrat dazu. Der Voodoo basiert auf heilender Magie und doch werden wir von Laien mit antichristlichen Religionen verwechselt. Ähnlich Eurem Beispiel - Crowley. Hinter jeder guten Idee verbirgt sich ein ebenso großes Ego. Uns Yoruba wird hingegen vom ersten Ausbildungstag an beigebracht, gegen solche Gedanken vorzugehen. Verräter die versuchen jegliche Magie und Religionen zu verschmelzen lauern hinter jedem großen Meister. Es muss immer einen Verräter geben. Wie sonst könnte das Gegenteil an Wert gewinnen? Crowley hütete sich mit der Decke der Unschuld. Hinter guten Ideen und symphatischen Meinungen versteckte er sich um die Realität zu manipulieren. So wie es alle Religionen tun. Eure Verbindung ist deutlich und nachzuvollziehen. Nur dürft Ihr nicht vergessen, dass nicht jedes Haus dem anderen gleicht. Optisch mögen sie sich nicht unterscheiden, doch gibt es dutzende von Aufbaumöglichkeiten. Derartiges fängt bereits bei simplen Taschenspielertricks an. Auch innerhalb des Kampfzirkels ist dieses System zu bewundern, was Ihr jedoch sicher zu wissen scheint. Doch tut Ihr gut daran eurem verfrühten Misstrauen zu vertrauen."
O’Haire sieht sich anscheinend bestätigt in seiner Annahme.
Sean: „“Miss LaVeaux, Rechtfertigungen sind hier doch vollkommen Fehl am Platze. Ich habe und hätte Sie niemals mit irgendwelchen negativen Belangen belegt. Ich meine, hat das Christentum nicht über Jahrhunderte hinweg ebenso vielen Menschen Leid zugefügt? Ist der Anti-Christ dann nicht etwa ein Freund? Die Frage, die sich dabei vielmehr stellt, ist doch, ob die Religion das Schlechte im Menschen herauskehrt oder der Mensch das Schlechte in der Religion. Crowley wurde absolut missverstanden über all diese Jahre, selbst seine Schüler konnten ihm nicht in derartige Sphären folgen. Ihn dann als Satanist zu deklassieren, weil er Dinge tat, die niemand verstand, ist vollkommen Fehl am Platz. Sie werden sicherlich auch mehreren Personen bereits begegnet sein, die niemals verstanden haben noch verstehen werden, wo und wie Sie sich bewegen können. Was ihr weitläufiges Thema der „Dämonen“ angeht, wählte ich diesen Ausdruck nur, weil er irdisch genutzt wird. Sie würden es wahrscheinlich anders titulieren oder was meinen Sie wer reinigt und heilt die Seelen, die Sie in Auftrag geben? Natürlich ist es ihr, wie nannten sie es gleich, Loa… der für Sie Dinge tun wird, wenn es ihm möglich ist. Macht verdirbt viele und auch ihr Yoruba seid eine Gemeinschaft aus vielen damaligen Religionen. Seid ihr damit nicht also auch ein Gemisch? Ein Elixier, dass es dann zu beseitigen gilt, wenngleich ihr doch keine Religionen vermischen wollt? Crowley war kein religiöser Mensch, er wusste nur, dass es eine andere Seite gab und wollte diese erfahren. Was er letztendlich auch, wenn nicht auf dem selbst gewählten Weg, tat. Ob nun Damballah oder aber Dagon ihn heimgesucht haben mögen, sei vollkommen dahin gestellt. Ich bin der Meinung viele Menschen sprechen dieselben Wesen an, geben ihnen nur andere Namen. Kommunikation in der parapsychologischen Ebene ist, sagen wir, kompliziert. Sie kennen die ominösen Ouija-Bretter, auch wenn Sie dem afrikanischen Voodoo trotzen, sind sie nicht dort aufgewachsen, n’est pas? Das heißt also, Sie wissen woher ihr Ursprung stammt. Sie kennen die andere Seite. Also wissen Sie auch, dass nicht jeder den man ansprechen möchte redet oder gar reden kann. Miss LaVeaux, Ihre Kunst ist eine seltene… Sie haben die Möglichkeit weiter zu blicken als stets in Traditionen zu denken. Wenn Sie dort angekommen sind, sagen Sie mir bescheid, dann ist es Zeit für die Precursed Alliance.“
O’Haire wirft nochmals einen Blick auf seine Zigarette.
“Die Sucht hat mich nie erreicht. Dennoch arbeite ich mit Gewohnheiten. Sprengen Sie die Ihrigen?“
Sean will die Zigarette vorerst wegschnipsen, besinnt sich dann aber, den heiligen Kreis von Roxxi nicht zerstören zu wollen. Dann dreht er sich noch einmal gen LaVeaux.
“Eventuell reinigen Sie ja mich in den nächsten Tagen…“
Nachdenklich schaut Roxxi an Sean O'Haire vorbei. Sie bewundert die Ausdruckgabe und das Wissen des mysteriösen Mannes. Durchaus konnte eine solche Person ihr Interesse wecken, solche Raritäten sind oft von unschätzbaren wert. O'Haire scheint einer der Menschen zu sein, von dem auch Roxxi noch was zu lernen hat. Es brachte sie zum Lächeln wie O'Haire ihrer Lehren versuchte ein kleines Beinchen zu stellen. Vorsichtig tritt Roxxi an den 24cm größeren O'Haire ran und kommt nur wenige Zentimeter vor ihm zum Stillstand. Tief blickt sie ihn seine äußerst interessant wirkenden Augen, die ihre eigenen Geschichten zu erzählen scheinen. Es vergehen wenige Sekunden in denen sie sich stillschweigend anblicken.
Roxxi: "Eventuell... Eine Yoruba ist wie viele Priester nicht so allwissend wie es möglicherweise sein sollte. Es gibt zahlreiche Geheimnisse die für manche immer verborgen bleiben mag. Sie scheinen ein solches zu sein und es wäre mir eine Ehre eines Tages von Ihnen lernen zu dürfen. Auch wenn meine Person... meine Macht nicht stark genug ist von diversen Süchten oder Gewohnheiten abzusehen. Sie gehören zu mir, zu meinem Glauben... Ich denke... Ich hoffe, wir sehen uns wieder"
Spricht sie ruhig und teilweise auch schuldbewusst. Möglicherweise hatte sie einst etwas abgelehnt von dem sie viel lernen konnte. Voodoo ist eine vergleichbar kleine und interne Religion die meißt in geschlossenen Kreisen durchgeführt wird. Bekannterweise ist es schwer für eine Gruppe, neue Lehren aufzunehmen besonders wenn sie den eigenen wiedersprechen oder gar beleidigen. Jedoch wäre es nicht von Unnütz gewesen, wenigstens richtig zuzuhören. Roxxi war doch viel mehr Mensch als sie es sich eingestehen wollte... und dafür hasste sie sich.
Palakinn - 05.04.2008, 15:45
Ruckelnd schaltet die Kamera vor die Tür des Heizungskellers. Ein weiteres Mal ist die gestärkte Stahltür zu sehen, beleuchtet von einem grellroten Licht das den Kontrast des Bildes ein wenig anhebt. Der offene Vorraum ist klein, doch groß genug um einen kleinen Mob zu lagern. Darin steht ein schiefgestellter Stahltisch mit einem zierlichen Stuhl daran gelehnt. Auf diesem sitzt ein jüngerer Mitarbeiter der im gemütlichen Schneidersitz ein spannendes Buch zu lesen scheint. Entgegen des Tisches ist ein uns bekanntes Bild zu erkennen. Ein Seidentuch mit einer knienden Frau darauf welche den geschlossenen Blick an die Wand gerichtet hat. Zwei Kerzen, welche bereits seit längerem zu brennen scheinen, sind an den jeweiligen Ecken des Tuches vor der Frau positioniert. Unzweifelhaft handelt es sich hierbei um Roxxi Laveaux, welche sich wiedermal in einer anderen Welt zu befinden scheint. Vor kurzem schien sie ihre Sinne verloren zu haben und war kurze Zeit etwas desorientiert. Was manche für keine Seltenheit halten... Was war es, das sie kurze Zeit das Holz in der Sandgrube suchen ließ? Was betäubte ihre Sinne? Fragen, denen sie wohl nachzugehen scheint. Wo könnte man so etwas besser, als an jenen Plätzen an denen man sich wohl fühlt? Dies scheint Roxxi's Lieblingsplatz zu sein, obwohl die preschenden Geräusche der Druckmaschinen einem allmählich auf den Geist gehen. Plötzlich ist ein klarer, knackender Schritt zu hören. Als würde jemand mit verstärkten Stiefel einen Tunnel entlang laufen. Behutsam und in voller Ruhe folgt ein Schritt dem nächsten. Die Kamera wechselt auf jene, welche sich über der Tür befindet. Ein Mann tritt aus dem hellen Korridor in den geröteten Vorraum des unheimlichen Heizungskellers. Seine Kleidung wirkt informell so trägt er simple blue Jeans, sowie ein weißes Hemd und ein blaues Baseballcap das den gesamten Augenbereich und Nasenbereich des Mannes schwärzt. Als er im Vorraum des Heizungskellers angekommen ist schaut er sich stillschweigend um. Zuerst zu dem beschäftigten Mitarbeiter, der bei genauerer Betrachtung ein Diablo Buch liest, anschließend zu Roxxi Laveaux.
Mann: "Wissen Sie was Sie falsch machen, 'Miss Laveaux'? Sie schaffen eine Ebene und klammern sich wie ein Blutsauger daran fest. Ihr wähltet diese um den Schatten zu bergen der sich wie Unkraut über die Geister verteilt. Zweifellos befinden wir uns in keiner regulären Anarchie, wie Sie es so gerne darstellen. Doch anstatt nach den Möglichkeiten greifen zu wollen, die sich Euch zahlreich vorwerfen, erforschen Sie die bedeutungslosen stillen Schreie. Ein Wunder, dass Ihr Mana das aushält."
Spöttisch übergab der Mann seine Bemerkungen an Roxxi ab, welche weiterhin ruhig vor der Wand kniet. Der Mitarbeiter auf dem Tisch blickte kurz zu den beiden hinüber, suchte aber anschließend die Stelle an der er aufhörte zu lesen
Mann: "*Er* ist äußerst unzufrieden mit Eurer Konsequenz. Ich habe ihm von Eurem Rückfall erzählt und sogar von Euren vielen Fehleinschätzungen in letzter Zeit. Sogar von Euren Gedanken, jemanden wie Hardy oder Mondo zu unterstützen. Ich fühle es wieder... ein weiteres Mal habt Ihr Euch in einem 'Menschen' getäuscht. Und dabei trägt jener keine solch bemitleidenswerte Muskulatur."
Roxxi: "Seid Ihr nur hier um mich mit Eurem üblichen Spott zu versklaven oder trägt Eure Verunreinigung dieser Luft auch zu etwas Gutem bei?"
Mann: "Eure Ignoranz gleicht jenen die Sie verachten, Milady. *Er* will, dass Sie heute Abend gewinnen und Er will, dass Sie die Chance nutzen und daraus Profit schlagen. Ich muss Euch nicht daran erinnern was bei einer Niederlage passiert. Euer Bekanntheitsgrad gleicht dem Nullpunkt, von daher wird niemandem Eure Abwesenheit auffallen."
Plötzlich steht Roxxi auf und ballt die Fäuste. Sie dreht sich zu dem Mann um und schaut ihn biestig an, was durch ihre Krähenaugen noch betont wird. Durch die Luft schnaufend schaut sie ihm in die verkennbaren Augen hinauf während der Mann müde lächelt
Mann: "Nicht einmal ein Halbling fürchtet Euch. Ich kann es kaum erwarten bis Sein Schleier der Symphatie für Euch verflogen ist und ich wieder meinen Platz einnehmen kann. Ihr tut das, was Ihr bisher am besten konntet. Die eigene und die Zeit anderer zu verschwenden. Das muss wohl in der Familie liegen... Ihr werdet es nie schaffen..."
Grinst der Mann in sich hinein bis Roxxi ihn schlagartig an die Wand drückt und ihm plötzlich ein schlangenartiges Opferungsmesser an die Kehle hält. Ihre Augen brannten wie konzentrierte Sonnenstrahlen die einen Wasserplaneten verdampfen sollten. Viele Emotionen durchdringen ihren Körper das ihn unkontrollierbar macht. Die Angst, die Unsicherheit bebt unter ihrer Haut und lässt Roxxi zittern. Die blutige Wut und der erbarmungslose Hass erweckt sämtliche Muskeln zum Leben. Die Trauer umringt ihr Herz und befeuchtet ihre wutenbrannten Augen. Sie muss sich sehr zurückhalten um nicht völlig ausser Kontrolle zu geraten. Fast stotternd und kurz vor einem Ausbruch versucht sie einige Worte herauszukriegen
Roxxi: "Eines Tages... eines Tages... werde ich meine Chance bekommen... und dann gnade Euch Gott oder der Teufel PERSÖNLICH... niemand wird es schaffen Eure Körperfetzen bis zur Apokalypse zusammenzuflicken!... but I will... I will..."
Sie hält noch einen Moment inne, atmet tief durch und lässt anschließend von ihm ab. Das Messer steckt sie wieder in den versteckten Halfter unter einem blauen Seidentuch das um ihre Hüfte gebunden ist. Doch ehe sie sich versieht beginnt sie zu würgen. Wie ein mechanischer Arm der sie am Hals packte und mühelos immer weiter und fester zudrücken konnte. Nach luftringend packt sich Roxxi am Hals, welcher völlig verspannte. Der Mann hingegen reibt sich an dem seinen und lächelt zu Roxxi, welche sich bereits auf den Knien befindet
Mann: "Seht Euch an... Der stupide Hass der Euch zur Selbstzerstörung treibt grenzt an einer Sünde. Lasst doch Eure Vergangenheit hinter Euch und haltet Eure eigenen Psalme ein. Dann werden auch alle glücklich sein"
Beendet der Mann seinen Satz mit einer melodischen Schwingung die einer Mutter gleicht wenn sie ihrem Kind auf verspielte Weise eine Belohnung verspricht. Der Mann stoppt den imaginären Würgegriff woraufhin Roxxi in sich zusammenfällt. Bemitleidenswert lächelt der Mann zu ihr hinunter und verschwindet anschließend wieder in den endlosen Korridoren. Roxxi sitzt regungslos auf dem Boden, der Kopf sowie die Schultern und Arme leblos herunterhängend. Irritiert starrt der sitzende Mitarbeiter auf dem Tisch zu Roxxi, welcher das Geschehen zwangsweise verfolgen musste. Sichtlich verwirrt zieht er nervös sein Handy aus der Tasche und blickt zu Roxxi
Mitarbeiter: "Ehm... Fräulein? ... Soll ich vielleicht einen Arzt rufen?"
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