Alle Beiträge und Antworten
Anonymous - 08.05.2007, 18:15
Rotorachse schwingt
Hi @all,
es gibt einen Neuankommling in eurem Forum;)
Ich habe am WE meinen DF52 bekommen, doch der Freude wich recht schnell Ratlosigkeit. Bei Drehzahlen <10% schwingt die Achse des Hauptrotors.
Als erstes habe ich die Blätter und Paddel entfernt um eine Unwucht auszuschließen -> Eiert immer noch.
Dann habe ich mir das große Antriebszahnrad des Hauptrotors näher angeschaut (Wie ist der korrekte Name für dieses Zahnrad?).
Es läuft nicht 100% in einer Ebene. An der Stelle, wo sich die Zahnräder des Motors und Rotors berühren, gibt es einen Unterschied von ca 0,5 mm. Man sieht es, wenn man den Rotor mit der Hand dreht.
Da der Hubi noch nie geflogen ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Achse verbogen ist.
Für mich sieht es so aus, als wäre die Bohrung in dem Antriebszahnrad des Rotors nicht exakt senkrecht oder die beiden Zahnräder stehen unter Spannung.
Ein weiterer Effekt: Wenn ich den Rotor per Hand drehe, "springt" es immer zum nächsten Zahn des Zahnrad. Ich hätte mir vorgestellt, dass es etwas runder läuft. Da ich bisher noch keinen Heli besessen habe, habe ich kein Gefühl dafür. Für mich kann es 2 Erklärungen geben.
1. Es kommt von den Magneten im Motor
2. Die Zahnräder stehen unter Spannung zwischen den Zahnrädern ist (Zahnräder zu nah aneinander)?
Für 2. spricht, das sich der Übergang von einem Zahn zum nächsten immer gleich anfühlt.
"Springt" es bei euch auch? Wie würdet ihr weiter vorgehen?
Vielen Dank für alle Antworten - ich möchte doch so gern mal den ersten kleinen Hüpfer machen;)
Gruß,
Totti
Anonymous - 09.05.2007, 06:35
Das das Zahnrad sich von der Seite betrachtet beim Drehen nach oben und unten bewegt ist normal und hat keine Auswirkung auf die Welle.
Dreht der Rotor wenn du ihn mit der Hand anschubst etwas nach, oder bleibt er sofort stehen? Wenn nein, ist das Ritzel vom Motor zu nah am Zahnrad, was sich ja leicht durch Verschieben des Motors ändern läßt (Langlöcher).
Sitzt die Welle denn fest? Evtl ist eines der winzigen und sehr empfindlichen Kugellager defekt ? Bei meinem, ist mir beim Rausziehen der Heckrotorwelle eines in Einzelteile entgegen gekommen.
Anonymous - 09.05.2007, 17:17
Danke erst mal für die schnelle Antwort.
Die Rotorwelle saß fest. Ich werde mir als erstes Mal die Position des Motors kontrollieren. Leider kann ich mich erst morgen oder übermorgen darum kümmern.
Das Ergebnis kommt dann...
R2*D2 - 10.05.2007, 13:37
Nimm mal das Zentralstück von der Welle und laß den Motor laufen, eiert die Welle dann, ist sie verbogen. Eiert sie nicht montiere das Zentralstück wieder, wenn das dann eiern sollte verdreh es um 180° dann ist das eiern plötzlich weg. Ist die Welle verbogen, hol Dir die Titanwellen von MHT, die sind super stabil.
Anonymous - 14.05.2007, 13:41
Danke R2*D2.
Habe es mir mal näher angeschaut, traue mich aber noch nicht ganz, den Rotorkopf abzunehmen. Muss ich nur den Sift mit sanfter Gewalt durchdrücken, die Schraube lösen, die oben auf der Welle sitzt und die Verbindungen zu den Servos an den Kugelgelenken lösen?
Sitzt der Stift nachher wieder fest, wenn ich den wieder einbaue? Vermutlich nicht. Habe was gelesen, dass man bei größeren Helis eine Büroklammer nehmen könnte und die an den Enden umbiegt. Sowas müsste ich doch dann auch machen. Vielleicht eine Stecknadel zweckentfremden?
R2*D2 - 14.05.2007, 15:17
Die Anlenkungen einfach abklippsen und den Stift mit einer feinen Zange herausziehen. Ev. dann durch 0,8mm Messing ersetzen.
Anonymous - 16.05.2007, 13:39
Das mit dem Zentralstück drehen wirkt manchmal Wunder! Wäre auch meine Antwort gewesen wenn nicht R2D2 schneller gewesen wäre :-)
Gruss Hofi
Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken