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ct - 06.05.2007, 14:41
FCN-FCB
Bayern-Fans provozieren Schlägerei – 80 Festnahmen
Nach einer Schlägerei von Fußballfans auf einer Autobahn-Raststätte hat die Polizei 80 Anhänger des FC Bayern München vorläufig festgenommen. Bei dem Handgemenge der Münchner Fußballfans mit Anhängern des 1. FC Nürnberg wurden mehrere Menschen verletzt, eine Frau erlitt eine schwere Kopfverletzung. Nach der Auseinandersetzung flüchteten die Bayern-Fans in ihren Bussen. Eine halbe Stunde später konnte die Polizei die Flüchtigen nach einer eingeleiteten Großfahndung festnehmen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen Körperverletzung und des Verdachts auf schweren Landfriedensbruch gegen die 80 Münchner.
weiss einer mehr?
red star bgd - 06.05.2007, 15:58
Zitat: Würzburg (ddp-bay). Bei einer Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Fußballfans ist am Samstagmorgen auf der Rastanlage Würzburg-Nord eine Frau schwer verletzt worden. Weitere Personen erlitten laut Polizei leichte Verletzungen. Etwa 80 Fans des FC Bayern München wurden vorläufig festgenommen.
Zwei Busse mit Bayern-Fans hatten auf dem Weg nach Mönchengladbach die Rastanlage angesteuert, auf der bereits ein Bus mit Anhängern des 1. FC Nürnberg stand. Die Bayern-Fans verließen laut Polizei ihre Busse und griffen unvermittelt die Club-Anhänger an. Nach ersten Erkenntnissen wurde die Frau eines Busfahrers von einer Flasche am Kopf getroffen. Sie wurde in eine Würzburger Klinik gebracht. Der Bus der Club-Fans wurde bei der Auseinandersetzung beschädigt.
Die beiden Busse der Bayern-Anhänger verließen laut Polizei direkt nach der Attacke die Rastanlage. Durch eine sofort eingeleitete überregionale Fahndung der Polizei wurden die Busse eine knappe halbe Stunde später bei Marktheidenfeld auf der Bundesstraße 8 gestellt. Sämtliche Insassen wurden vorläufig festgenommen und in einem kontrollierten Konvoi zu einer Polizeidienststelle gebracht. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen Verdachts eines besonders schweren Falls des Landfriedensbruchs.
Das geheule der SM geht bald los. Wir sind unschuldig uns wollen die immer was anhängen. Bla bla. Wenn ne richtige Gruppe kommt rennen die wie die Hasen oer wissen von nichts! Denke mal das die sich jetzt auflösen können. GLaub nciht das Hoenes die noch mal ins Stadion lässt.. SInd beim anderen Publikum eh total unbeliebt und wollen die eh aus dem stadion raus haben. Hier ein Aufkleber den die anderen Gruppen in München mal gemacht haben:
Gazza - 06.05.2007, 16:15
War das denn die SM??
Lauren - 06.05.2007, 16:15
Gazza hat folgendes geschrieben: War das denn die SM??
Schickeria München, die Ultra-Gruppierung in München, die wohl die mutmaßlichen Täter waren.
Gazza - 06.05.2007, 16:22
Lauren hat folgendes geschrieben: Gazza hat folgendes geschrieben: War das denn die SM??
Schickeria München, die Ultra-Gruppierung in München, die wohl die mutmaßlichen Täter waren.
Nicht "was ist die SM?", sondern "war das die SM?". :lol:
Was das ist, ist mir schon klar. Bin auch viel mit Münchnern unterwegs, die die SM ablehnen. :wink:
Standard - 06.05.2007, 16:25
Laut diversen anderen Foren, ja. Man sollte dem Buschfunk aber immer nur mit Bedacht glauben schenken :wink:
KingsRoad - 06.05.2007, 18:22
Bestimmt von der Schmier auf nem Parkplatz festgesetzt worden und dann "Fußball Fans sind keine Verbrecher" angestimmt. :lol:
Flingern95 - 06.05.2007, 18:45
denke das wars dann für die sm...
Captain (hann)oi! - 06.05.2007, 19:07
KingsRoad hat folgendes geschrieben: Bestimmt von der Schmier auf nem Parkplatz festgesetzt worden und dann "Fußball Fans sind keine Verbrecher" angestimmt. :lol:
das ist gar nicht mal so unrealistisch.
highdelberg - 06.05.2007, 19:25
genauso lächerlich aber die nürnberger die jetzt am rumheulen sind, dass dies bei ihnen nicht möglich wäre.
der bbc u. ich können ein lied von singen :D 8)
KingsRoad - 06.05.2007, 19:28
Captain (hann)oi! hat folgendes geschrieben: KingsRoad hat folgendes geschrieben: Bestimmt von der Schmier auf nem Parkplatz festgesetzt worden und dann "Fußball Fans sind keine Verbrecher" angestimmt. :lol:
das ist gar nicht mal so unrealistisch.
Ja, das ist für mich ja grade das schlimme, inzwischen wird dieses Lied immer gesungen und es ist einfach nur noch unglaubwürdig.
abfahrer - 06.05.2007, 20:12
highdelberg hat folgendes geschrieben: genauso lächerlich aber die nürnberger die jetzt am rumheulen sind, dass dies bei ihnen nicht möglich wäre.
der bbc u. ich können ein lied von singen :D 8)
Raststätte A61 (oder A3) auf Rückweg von OB?
highdelberg - 06.05.2007, 20:18
richtig
BBC - 07.05.2007, 09:16
abfahrer hat folgendes geschrieben: highdelberg hat folgendes geschrieben: genauso lächerlich aber die nürnberger die jetzt am rumheulen sind, dass dies bei ihnen nicht möglich wäre.
der bbc u. ich können ein lied von singen :D 8)
Raststätte A61 (oder A3) auf Rückweg von OB?
Nun gut, das waren damals aber auch Nürnberger eines anderen Kalibers...
Und trotzdem wurde nicht rumgeheult. Das ist halt Fussball und kein Hallenhalma.
highdelberg - 07.05.2007, 09:22
finde ich persönlich aber noch schlimmer wenn alt-hools einen mehr oder weniger kuttenbus ummähen, zumal die eine bierflasche zuerst in unserem bus eingeschlagen ist.
2. runde wäre natürlich vermeidbar gewesen :roll: :D
BBC - 07.05.2007, 10:42
highdelberg hat folgendes geschrieben:
2. runde wäre natürlich vermeidbar gewesen :roll: :D
Die haben damals aber nicht schlecht geschaut, als wir trotz frappierender Unterzahl nochmal zum Gegenschlag ausgeholt haben. Ok, nüchtern betrachtet keine gute Idee... :roll: 8)
Grundsätzlich finde ich es aber wieder typisch für die heutige Zeit, wie diese Geschichte FCN-FCB hochgekocht wird. Mal unabhängig davon was da jetzt genau geschehen ist, aber das gehört doch irgendwie zum Fussball dazu. 2 Gruppen fahren auswärts, treffen sich zufällig und tauschen paar Nettigkeiten aus.
red star bgd - 07.05.2007, 11:09
alles richtig BBC, jedoch greifft man als Ultra' gruppe keine Kutten FanClubs an, oder denkst Du da anders? Es war unter aller Sau! Hab mit Nürnbergern am Samstag noch gesprochen! Wenn ich unterwegs bin zum Fussball und sehe gegnerische Fan Clubs gehen die mir am Arsch vorbei, nerven zwar, aber man doch noch irgendwie ehrenkodex!
BBC - 07.05.2007, 11:11
red star bgd hat folgendes geschrieben: alles richtig BBC, jedoch greifft man als Ultra' gruppe keine Kutten FanClubs an, oder denkst Du da anders? Es war unter aller Sau! Hab mit Nürnbergern am Samstag noch gesprochen! Wenn ich unterwegs bin zum Fussball und sehe gegnerische Fan Clubs gehen die mir am Arsch vorbei, nerven zwar, aber man doch noch irgendwie ehrenkodex!
Das ist natürlich korrekt. Normalos sind tabu.
Hatte aber am Samstag gehört, dass es sich bei den Nürnberger auch um Ultras gehandelt haben soll. Waren das echt nur Kutten?
red star bgd - 07.05.2007, 11:34
Es waren vlt. 2-3 Mann dabei, die da mitgefahren sind. So wurde es mir Samstag gesagt. Marpe kann es auch bestätigen, hatten uns mit den darüber unterhalten! Die Nachricht darüber was da passiert ist hatte ich bereits um 11:00 Uhr erhalten, von einen Bayern Supporter
RoyalBlue1904 - 07.05.2007, 11:59
highdelberg hat folgendes geschrieben: finde ich persönlich aber noch schlimmer wenn alt-hools einen mehr oder weniger kuttenbus ummähen, zumal die eine bierflasche zuerst in unserem bus eingeschlagen ist.
2. runde wäre natürlich vermeidbar gewesen :roll: :D
Ich wusste es schon immer - Ihr seid Kutten :lol:
Spass beiseite :wink:
Sowas lässt sich nicht immer vermeiden. Ich habe auch schon einmal in einem "Normalo-Bus" gesessen und an einer Raststätte mit Bayern Fans Nettigkeiten ausgetauscht. Wir kamen aus Freiburg und die fingen an zu provozieren...Mit ein paar Mann raus, Backpfeifen verteilt und wieder eingestiegen. Von denen hat aber auch keiner rumgeheult.
Traurig nur, dass Flaschen geschmissen wurden. Das dann eine unbeteiligte Frau erwischt wurde, ist natürlich tragisch...
BBC - 07.05.2007, 12:27
RoyalBlue1904 hat folgendes geschrieben: highdelberg hat folgendes geschrieben: finde ich persönlich aber noch schlimmer wenn alt-hools einen mehr oder weniger kuttenbus ummähen, zumal die eine bierflasche zuerst in unserem bus eingeschlagen ist.
2. runde wäre natürlich vermeidbar gewesen :roll: :D
Ich wusste es schon immer - Ihr seid Kutten :lol:
Mal zur genauen Erklärung, für diejenigen die sich schon die ganze Zeit fragen, über was wir hier überhaupt schwätzen :wink: :
Das war damals anno 2001 ein Doppeldeckerbus der SVW Fankoordination. Dementsprechend war ein bunter Haufen an Bord.
5 Althools und der Rest teilte sich in Ultra und Normalofans.
Auf der Heimfahrt vom Spiel in Oberhausen, kam es dann zum "Rendezvous" mit dem Red Devils Bus, die glaub ich damals in Aachen spielten. In Anbetracht dessen, dass der CB Bus gerade einmal paar Kilometer hinten dran war, sind sie damals wirklich an den falschen Bus geraten.... :?
Zurück zum eigentlichen Thema.
spykid - 07.05.2007, 12:33
bei einer unbeteiligten, weiblichen person, die in lebensgefahr schwebte und wohl ihr augenlicht, zumindest auf der einen seite, verlieren wird, finde ich den spruch "sowas lässt sich nicht immer vermeiden.", etwas deplaziert. :roll:
Concerned Hanover - 07.05.2007, 12:46
Völlige asoziale Aktion.
Da kann ich auch mitreden, sprich eine gewisse Rückfahrt in einem Fan, Kuttenbus, Fanbetreuer Bus aus Mannheim wo ca. 10 Szene Leute insgesamt drin waren ( strongbow und Kumpel haben während der Aktion gepennt :lol: :P und eine paar jüngere Ultras). Ansonsten, normalos, Kinder, Kutten, ein paar Frauen dabei. Als man an einem unbedeutsamen Parkplatz anhielt, fuhr der BS Hool, Ultrabus auf den selbigen und attackierte unseren Bus. Man hatte keine Chance sich zu stellen.
Einige waren am pissen, und wir waren mit 5-6 Mann draussen am labern und dann fuhr der besagte BS Bus auf den Parkplatz deren Hintertür ging noch während der Fahrt auf und der halbe Bus stürmte auf uns zu. Wir blieben kurz stehen aber keine Chance. Ein Hanoi mit weiblicher Begleitung wurde verschont da die junge Dame in BS sehr bekannt war. Meinereiner trat einen BSler vorne aus dem Bus raus und dann drückte eine weibliche Fanbetreuer Fotze auf den Knopf und die Türen ging zu und unser jetziger Fanbetreuer wurde übel zusammengetreten, geschlagen und niemand kam aus dem Bus raus um ihm zu helfen. Der Herr wurde kurz danach an einem anderen Rastplatz dann noch mit Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren und dem ging es wirklich übel.
Die BSler rissen auch noch einen Jägerzaun auseinander und schlugen mit Latten mit Nägeln usw. auf unseren Bus ein und angeblich auch einem Basey der die Rückscheibe zerschmetterte.
Soll kein rumgeheule sein, aber das war wirklich eine der asozialsten Aktion die ich in meiner Fankarriere erlebt habe und ich behaupte stark, dass Hannoveraner der selben Kategorie soetwas nicht getan hätten, wenn man bemerkt hätte, dass es sich um einen normalen Fanbus handelt zumal von unserer Seite aus kein Angriff, keine eingentliche Gegenwehr kam, man hatte gar keine Chance sich gross zu verteidigen und kam auch nicht mehr aus dem Bus raus und musste mit ansehen, wie jemand hilflos übelst zusammengetreten, schlagen wurde.
Wiegesagt, wenn ein Kuttenbus rumpöbelt und Ärger sucht, dann ist das OK und gehört dazu ansonsten verteilt man ein paar Schellen und dann ist gut.
RoyalBlue1904 - 07.05.2007, 13:23
spykid hat folgendes geschrieben: bei einer unbeteiligten, weiblichen person, die in lebensgefahr schwebte und wohl ihr augenlicht, zumindest auf der einen seite, verlieren wird, finde ich den spruch "sowas lässt sich nicht immer vermeiden.", etwas deplaziert. :roll:
Du machst gerade nichts anderes, wie die Bild Zeitung oder viele Journalisten :wink:
Reisst einen Satz völlig aus dem Zusammenhang!
Mit diesem Satz meinte ich, dass sich solche Aktionen nur schwer vermeiden lassen, da am Wochenende halt viele Fans quer durch Deutschland reisen. Und das es dann nicht immer friedlich zugeht, ist wohl klar...
Habe doch auch im letzten Satz geschrieben, dass die Aktion mit dem Flaschenwurf völlig Fehl am Platze war.
Natürlich soll kein Unbeteiligter zu Schaden kommen, aber wie auch hier einige Berichte zeigen, es lässt sich leider nicht immer verhindern!
Dafür fahren zu viele Chaoten im Suff durch Deutshland...
spykid - 07.05.2007, 13:48
RoyalBlue1904 hat folgendes geschrieben: spykid hat folgendes geschrieben: bei einer unbeteiligten, weiblichen person, die in lebensgefahr schwebte und wohl ihr augenlicht, zumindest auf der einen seite, verlieren wird, finde ich den spruch "sowas lässt sich nicht immer vermeiden.", etwas deplaziert. :roll:
Du machst gerade nichts anderes, wie die Bild Zeitung oder viele Journalisten :wink:
Reisst einen Satz völlig aus dem Zusammenhang!
Mit diesem Satz meinte ich, dass sich solche Aktionen nur schwer vermeiden lassen, da am Wochenende halt viele Fans quer durch Deutschland reisen. Und das es dann nicht immer friedlich zugeht, ist wohl klar...
Habe doch auch im letzten Satz geschrieben, dass die Aktion mit dem Flaschenwurf völlig Fehl am Platze war.
Natürlich soll kein Unbeteiligter zu Schaden kommen, aber wie auch hier einige Berichte zeigen, es lässt sich leider nicht immer verhindern!
Dafür fahren zu viele Chaoten im Suff durch Deutshland...
so gesehen, ok. ich dachte, der spruch hätte die sache mit der frau eingeschlossen.
SyntheticBreed - 07.05.2007, 14:11
http://www.fcbayern.t-com.de/media/native/pressemitteilungen/presseerklaerung.pdf?fcb_sid=1ba81200398135d1fc47edba8ba5b14b
2_Old - 07.05.2007, 14:27
SyntheticBreed hat folgendes geschrieben: http://www.fcbayern.t-com.de/media/native/pressemitteilungen/presseerklaerung.pdf?fcb_sid=1ba81200398135d1fc47edba8ba5b14b
Oh je. Typisch deutsch. Man übt sich reflexartig in Betroffenheit. Ekelhaft. Da schert der Verein mal kurz alle über einen Kamm. Wenn ich jetzt besoffen im Bus gepennt und von dem Ganzen nichts mitbekommen hätte? Da können diejenigen, deren Verfahren nach 170 eingestellt wird, schauen, dass sie aus dem Staats-Fokus wieder raus kommen. Das kann es ja wohl nicht sein.
Um keinen Zweifel aufkommen zu lassen: Die "Aktion" war schlicht asozial.
Lauren - 07.05.2007, 15:04
Ich warte auf die tolle Gegendarstellung der SM ... :roll:
AdidasHeaven - 07.05.2007, 15:04
SyntheticBreed hat folgendes geschrieben: http://www.fcbayern.t-com.de/media/native/pressemitteilungen/presseerklaerung.pdf?fcb_sid=1ba81200398135d1fc47edba8ba5b14b
von mir keine wertung zu den geschehnissen aber in meinen augen haben die bayern-oberen doch nur darauf gewartet das nochmal was passiert.
wieder eine kurve mehr in deutschland die gleichgeschaltet ist... :roll:
strongbow - 07.05.2007, 16:35
Concerned Hanover hat folgendes geschrieben: Völlige asoziale Aktion.
Da kann ich auch mitreden, sprich eine gewisse Rückfahrt in einem Fan, Kuttenbus, Fanbetreuer Bus aus Mannheim wo ca. 10 Szene Leute insgesamt drin waren ( strongbow und Kumpel haben während der Aktion gepennt :lol: :P und eine paar jüngere Ultras). Ansonsten, normalos, Kinder, Kutten, ein paar Frauen dabei. Als man an einem unbedeutsamen Parkplatz anhielt, fuhr der BS Hool, Ultrabus auf den selbigen und attackierte unseren Bus. Man hatte keine Chance sich zu stellen.
Einige waren am pissen, und wir waren mit 5-6 Mann draussen am labern und dann fuhr der besagte BS Bus auf den Parkplatz deren Hintertür ging noch während der Fahrt auf und der halbe Bus stürmte auf uns zu. Wir blieben kurz stehen aber keine Chance. Ein Hanoi mit weiblicher Begleitung wurde verschont da die junge Dame in BS sehr bekannt war. Meinereiner trat einen BSler vorne aus dem Bus raus und dann drückte eine weibliche Fanbetreuer Fotze auf den Knopf und die Türen ging zu und unser jetziger Fanbetreuer wurde übel zusammengetreten, geschlagen und niemand kam aus dem Bus raus um ihm zu helfen. Der Herr wurde kurz danach an einem anderen Rastplatz dann noch mit Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren und dem ging es wirklich übel.
Die BSler rissen auch noch einen Jägerzaun auseinander und schlugen mit Latten mit Nägeln usw. auf unseren Bus ein und angeblich auch einem Basey der die Rückscheibe zerschmetterte.
Soll kein rumgeheule sein, aber das war wirklich eine der asozialsten Aktion die ich in meiner Fankarriere erlebt habe und ich behaupte stark, dass Hannoveraner der selben Kategorie soetwas nicht getan hätten, wenn man bemerkt hätte, dass es sich um einen normalen Fanbus handelt zumal von unserer Seite aus kein Angriff, keine eingentliche Gegenwehr kam, man hatte gar keine Chance sich gross zu verteidigen und kam auch nicht mehr aus dem Bus raus und musste mit ansehen, wie jemand hilflos übelst zusammengetreten, schlagen wurde.
Wiegesagt, wenn ein Kuttenbus rumpöbelt und Ärger sucht, dann ist das OK und gehört dazu ansonsten verteilt man ein paar Schellen und dann ist gut.
An diese Fahrt dachte ich auch, seit dem ich diese Geschichte hier verfolge :?
Das auch mal Kutten dran glauben müssen, lässt sich wohl wirklich nicht vermeiden. Aber was da am Wochenende abgelaufen ist, ist unter aller Sau :twisted:
red star bgd - 07.05.2007, 16:40
Lauren hat folgendes geschrieben: Ich warte auf die tolle Gegendarstellung der SM ... :roll: ich ebefalls! Den da drin sind die ja bekannt!
Zitat: von mir keine wertung zu den geschehnissen aber in meinen augen haben die bayern-oberen doch nur darauf gewartet das nochmal was passiert.
Noch bevor sie die Münchener Stadion eröffnet haben!!!
Das sowas von den oberen Herren kommt war ja klar und zu erwarten! Das ist ja noch das kleinste übel für die mit dem SV, wenn die sich jetzt ersmal gegenseitig verpfeifen, weil die schiess haben vor den Bullen kommt noch dazu. Die Strafe für den wird hart, falls es raus kommt wer die Frau getroffen hat.
strongbow - 07.05.2007, 16:45
red star bgd hat folgendes geschrieben: Die Strafe für den wird hart, falls es raus kommt wer die Frau getroffen hat.
Zu Recht :twisted:
klassenlehra - 08.05.2007, 00:38
Auf die Busfahrerfrau loszugehen ist natürlich Mist. Fakt ist ja sie ist verletzt, da kann man sagen was man will!
Man sollte aber auch an Urteilen und Aktionismus hier erstmal sparen. Und ich habe lieber eine Stellungnahme der SM (die ich auch eher scheisse finde), als mich auf Bild und hysterische sonstige Reaktionen beschränke.
vinnie jones - 08.05.2007, 02:11
Offizielle Erklärung Schickeria München (07.05.2007)
Hiermit möchten wir die Gelegenheit nutzen, aus offizieller Sicht der Gruppe Stellung zu den Ereignissen auf dem Rasthof Würzburg zu nehmen.
Um ca. 5:15 fuhren die Busse mit Bayernfans aus München los. Um ca. 8:00 erreichten die Busse den Rasthof Würzburg, auf dem sich zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Busse mit Club-Fans befanden. Ein Teil der Fans aus den Bussen stieg aus, andere blieben in den Bussen bzw. bemerkten den Stop am Rasthof Würzburg gar nicht, da sie noch schliefen. Später ereignete sich dort ein Handgemenge, aus dem heraus es zu dem tragischen Vorfall kam.
Zunächst einmal wollen wir eines vollkommen deutlich klarstellen:
Wir distanzieren uns als Gruppe Schickeria München in vollem Umfang von den erfolgten lebensgefährlichen Flaschenwürfen auf Personen durch Einzelne, unabhängig davon ob diese jetzt unserer Gruppe als Mitglieder angehören, oder nicht. Das Werfen von Gegenständen auf Personen entspricht für uns ganz klar dem Einsatz einer Waffe. Dies haben wir nachprüfbar (z.B. auf unserer Homepage oder in einer gruppeninternen Informationsbroschüre) immer abgelehnt und tun dies selbstverständlich auch weiterhin.
So etwas hat für uns auch nichts mit einer wie auch immer zu definierenden „Ultrà Mentalität“ oder mit „Rivalität unter Fans“ zu tun, sondern stellt einen feigen und darüberhinaus lebensgefährlichen und zu verurteilenden Akt dar.
Dass nun die ganze Gruppe öffentlich mit dem Geschehenen identifiziert wird, ist bei dem in der Presse mittlerweile leider üblichen Umgang mit Fußballfans leider nicht weiter verwunderlich, auch wenn es für die Gruppe als Ganze mit ihren mehreren hundert(!) Mitgliedern natürlich extrem unglücklich ist. Andererseits gibt es, wie das vergangene Wochenende traurigerweise vor Augen geführt hat, wesentlich schlimmere Dinge als Rufmord.
Unser aufrechtes Mitgefühl gilt daher an dieser Stelle der durch dieses dumme und inakzeptable Verhalten schwer verletzten Frau und Ihren Angehörigen – wenngleich wir wissen, dass diese Worte keinen wahren Trost bringen können, geschweige denn irgendetwas relativieren oder wiedergutmachen.
Man könnte jetzt sicher noch sehr viel mehr hierzu sagen, jedoch würde man Gefahr laufen, dass sich die Worte in den Ohren der Betroffenen und ihrer Angehörigen doch nur wie purer Hohn anhören würden. Zu gegebener Zeit und mit dem gebührenden Abstand würden wir als Gruppe gerne versuchen – abseits vom aktuellen Medienrummel – in dieser Hinsicht aktiv zu werden.
Dennoch wollen wir darauf hinweisen, dass wir die Stadionverbote und kollektive Bestrafung aller 80 Mitfahrer, also explizit auch aller Unschuldigen und Unbeteiligten sowie die für mehrere Bayernfans angeordnete Untersuchungshaft für höchst fragwürdig halten. Die überwiegende Mehrheit der in den Bussen mitgereisten Bayernfans war an dem Vorfall nicht beteiligt.
Aufgrund der Vorfälle und den damit verbundenen Reaktionen, die die Gruppe geradezu überrollen, sowie den nach dem Gießkannenprinzip erteilten Stadionverboten werden wir sämtliche Aktivitäten unserer Gruppe im Stadion bis auf weiteres notgedrungen einstellen.
Ebenso wird die geplante Saison-Abschlussfeier im Anschluss an das letzte Heimspiel gegen Mainz aus Respekt vor dem Opfer sowie aus Solidarität mit denjenigen, die zu Unrecht weiterhin inhaftiert sind, abgesagt.
Tim D. - 08.05.2007, 08:24
Scheiß Aktion, ich denke da sind wir uns alle einig. Hoffentlich kommt die Busfahrerin wieder auf die Beine und trägt keine dauerhaften Schäden davon.
Für die Schickeria dürfte es das in der Tat endgültig gewesen sein. Kaum Akzeptanz in der eigenen Kurve bzw. in der Münchner Allesfahrerszene und jetzt zum wiederholten Male ein fatales Medienecho. Von den vielen Stadionverboten ganz zu schweigen.
Stimmungstechnisch waren sie sicher stets mehr als bemüht, sowas wie "Fußballstimmung" bei den Spielen der Bayern aufkommen zu lassen, was angesichts der vielen Konsumenten und Eventdeppen sicherlich nirgends schwerer ist als in München. Darüber hinaus haben sie jetzt aber wohl den einen Fehler zu viel begangen. Ich werde ihnen sicher keine Träne nachweinen...
klassenlehra - 08.05.2007, 09:01
Naja, ich will es mal so sehen! Von meiner heutigen Sicht war die Stellungnahme besser als erwartet. Und ich sage auch dass eine kommen musste. Sie haben nämlich der deutschen Ultraszene und allgemein dem Kampf gegen ungerechtfertigte Stadionverbote unglaublich geschadet!
Ihren eigenen Kampf haben sie ad absurdum geführt!
Knochenjäger - 08.05.2007, 16:50
diese Stellungnahme finde ich nur bedingt akzeptabel.
Die müssen doch auch mal nen Arsch in der Hose haben und bei sich aufräumen.
Ich erwarte von der Gruppe das man die beteiligten Personen beim Namen nennt.
Und es kann mir keiner erzählen, man wisse jetzt nicht so genau wer dran beteiligt war. Wir kennen doch alle die Bus/Zugfahrten auf denen was gelaufen ist.
Man weiss wer dabei war und was passiert ist. Allein schon weil auf der Weiterfahrt kein anderes Thema mehr zählte.
Und wenn schon die Gruppe zu feige ist die Sündenböcke rauszupicken, sollte wenigstens der Täter die Größe beweisen und sich schuldig bekennen.
Hier werden für knapp 80 Leute SV erteilt, von denen sicherlich einige zu den gewaltfreien gehören, die es ja bekanntlich in jeder Ultra-Gruppe gibt.
(Zumindest wurde mir das mal so berichtet)
BBC - 08.05.2007, 16:59
@Knochenjäger
Jetzt mal losgelöst von der ganzen Geschichte finde ich Denunziation absolut daneben. Natürlich muss da gruppenintern was passieren, aber dann gehört derjenige halt mal richtig abgeschmiert von den eigenen Leute, da er seiner Szene mit dieser Aktion einen absoluten Bärendienst erwiesen hat!
Da es ja anscheinend genügend Zeugen von Nürnberger Seite aus gibt und noch dazu auch Gegenüberstellungen stattgefunden haben, wird der Schuldige so oder so die juristischen Folgen auszubaden haben...
warum sollen ihn dann seine Kameraden noch öffentlich an den Pranger stellen? Das wäre ja schlimmer als bei der Schmierenpresse.
BBC - 08.05.2007, 17:46
Stellungnahme eines SM-Gründers, aus einem anderen Forum geklaut:
Zitat:
So hab nur einen Teil der Posts der letzten 2 Std gelesen. 20 neue Seiten. Respekt.
Wenn ich teilweise lese was hier geschrieben wird kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln.
Damit Ihr etwas zum einschlagen habt: Ich bin Mitgründer der Gruppe. Bin kein Kind, fahre seit fast 20 Jahren zum Fußball, hab mir nie etwas zu schulden kommen lassen.
Mein Text "Lose Gedanken eines Fußballfans" dürfte bekant sein. Schon da habe ich auf die Problematik hingewiesen.
Was hier für eine Hetze betrieben wird ist ein Spiegelbild unserer Kurve. Leider! Könnt Ihr noch in den Spiegel schauen?
Es ist bestürzend was mit der Frau geschehen ist und für die Täter gibt es keinerlei Mitleid. Es gilt alles zu tun um der Frau irgendwie zu helfen auch wenn es nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist.
Dass aber nun eine ganze Gruppe so in den Schmutz gezogen wird ist beschämend. Dass in diesem Land zum einen gleich die Medien eine Hetzkampagne daraus stricken ist unmoralisch gegenüber all den unschuldigen Leuten und auch gegenüber der Frau! Hauptsache die Sensationsgeilheit des Volkes das alles glaubt was man ihm vorwirft wird zu Geld gemacht.
Fakt ist dass es kein Überfall war, sondern zu einem Handgemenge zwischen ein paar Ultras Nürnberg kam die in Würzburg auf unseren Bus wartende Leute attakierten.
Als die Busse dann ankamen schlief ein Großteil im Bus. es war am morgen, die meisten hatten die Nacht durchgemacht. So wie jede längere Fahrt halt. Diese paar UN-Leute mussten auch aus den Nürnberger Bussen gekommen sein. Jedenfalls rannten sie verfolgt von wenigen Leuten dorthin und waren auch fleissig am Flaschenwerfen. Die Mähr dass Nbg komplett unbeteiligt war stimmt also nicht. Aber wer gibt das schon gerne zu. Trotzdem hätte das folgende nicht passieren dürfen.
Es kann nicht sein dass wg Nürnberger Hohlköpfe Münchner zu hohlköpfen werden. Hirn einschalten ist manchmal schon schwer! Die Tat ist durch nichts zu entschuldigen. Der besagte Bus stand aber zw anderen Bussen nicht in direkter sichtweite weg. Somit konnten die Leute die im oder am Bus blieben nichts mitbekommen. Diese der Mittäterschaft zu bezichtigen ist eine Frechheit. Unter anderem befanden sich in den Bussen auch eine behinderte Person und einige Frauen und Mädchen. Alles Verbrecher? Als der Bus wieder fuhr konnten die feige Tat nur der/die Täter also wissen. Deswegen ist weder der Busfahrer dran (gezwungen wurde er bestimmt nicht), noch die Unbeteiligten. Die Fahrt auf der Landstrasse hatte mit der Fahrtroute des busfahrers zu tun. Nichts mit einer Flucht.
Dass dann alle vor Ort dran glauben mussten war klar. Gießkannenprinzip. Ist auch tw nachzuvollziehen bis der Täter ermittelt wird. Das Stadionverbot hinterher nicht. Wer was gemacht hat erfährt die volle Strafe des Gesetzes. Unschuldige aber leider auch! Die Leute mußten tw 14 Stunden Verhöre etc ertragen was noch gerechtfertigt ist, aber nicht das was nun durch den Verein und Eure Kommentare kommt.
Ich danke gott dass ich bei der Fahrt nicht dabei bin. Kenn viele Unschuldige die mit ihren wg der Frau und auch dem Erlebten völlig hinüber sind.
Denkt von Euch mal einer ernsthaft an die Frau? Oder geht es nur darum zu manifestieren was für Verbrecher wir alle sind?
Deutschland Moralisch Heuchlerland!
Was Ihr denkt interessiert mich im entferntesten. In Gedanken bin ich bei der Frau. Als Christ der auch in die Kirche geht (Ja ein gläubiger Ultra-Hooligan), habe ich gestern für diese gebetet. Ich bin aber auch in Gedanken bei den Unschuldigen.
Wir als Gruppe müssen die Konsequenzen tragen und für wenige Hohlköpfe die Verantwortung übernehmen. Das werden wir auch. Unschuldige und unbeteiligte nehmen das auf sich. Eine Erklärung der gruppe wird heute folgen. Warum erst heute? Weil die Leute mit Anwälten, Medien, Polizei etc zu tun hatten. Vielleicht trotzdem 1 Tag zu spät! Konsequenzen wird es geben!
Unser Verein hat nach dem sommertheater wieder mal gezeigt wie heuchlerisch er ist. Dass er Leute bestraft die schuldig sind ok. Aber das war purer Populismus im Gleichklang mit den Medien. Kennen wir ja vom Sommertheater.
Auf der anderen Seite fahren Spieler des Vereins tw besoffen durch die gegend, nehmen Menschenleben in Kauf. Das wird aber schön unter den Teppich gekehrt. Bekommen für das Vergehen eines Spielers nun alle Fahrverbot weil die Gefahr besteht dass sie nach einer feier zu tief in Glas schauen und Menschenleben gefährden? Nein.
schöne moralische Welt. Wer frei von Schuld ist werfe den ersten Stein!
Mein Dank gilt allen, die uns unterstützt haben. Sei es im Stadion oder auch moralisch in schweren Situationen wie dieser. Es tut gut, wenn man erkennt dass es noch Menschen gibt die differenziert denken. Und es gibt sogar Nürnberger die differenziert denken und uns nicht gleich abgeurteilt haben.
Danke Euch allen!
Ich entschuldige mich hier in aller Öffentlichkeit für das Fehverhalten von wenigen Tätern bei dem Opfer und der Familie. Dieses feige Verbrechen wurde von unserer Gruppe nie getragen und aufs schärfste verurteilt. Wir wissen auch, dass das die Sache nicht ungeschehen macht.
Wenige Leute haben unsere Ideale verraten, verkauft und damit 700 Leute verraten.
In wenigen Minuten wurde alles zerstört!
ct - 08.05.2007, 19:14
ich finde auch, dass das ganze ein bisschen übertrieben kommentiert wird!jetzt mal ganz davon ab, dass das mit der frau natürlich scheisse ist...kann es nicht sein das es sich um einen unfall handelte!?denn ich glaub nicht das der flaschenschleuderer gezielt die frau verletzen wollte!!!desweiteren behaupte ich, dass der typ nicht mit voller absicht überhaupt jemanden verletzen wollte!das er eine verletzung billigend in kauf genommen hat bestreite ich jetzt mal nicht aber die meisten mussten eigentlich eine vergleichbare situation kennen bei der sich 2 oder mehrer parteien beschmeissen und ich wurde mit schon krasseren sachen als einer plastik flasche (ja sie war gefüllt!) beworfen!
Kalle K. - 08.05.2007, 19:19
dolus eventualis allez....
Lokalpatriot - 08.05.2007, 19:27
Kalle K. hat folgendes geschrieben: dolus eventualis allez....
gleiches schoss mir auch durch den Kopf :lol:
strongbow - 08.05.2007, 19:29
ct hat folgendes geschrieben: ...kann es nicht sein das es sich um einen unfall handelte!?denn ich glaub nicht das der flaschenschleuderer gezielt die frau verletzen wollte!!!
Sicher kennt man solche Situationen, aber Unfall :shock: ??? Wer mit Flaschen, Steinen oder sonst was schmeisst, muss damit rechnen. Egal ob gewollt oder nicht :roll:
Lauren - 08.05.2007, 19:57
Woher kommt dieser Bericht des SM Mitbegründers?
Gazza - 08.05.2007, 20:13
Lokalpatriot hat folgendes geschrieben: Kalle K. hat folgendes geschrieben: dolus eventualis allez....
gleiches schoss mir auch durch den Kopf :lol:
Die jungen Kollegen und ihr Fachchinesisch... :wink:
droogie - 08.05.2007, 21:22
so, ich hab mir lange überlegt ob ich zu dem thema hier überhaupt was schreiben soll oder nicht! es gibt ja schon genügend "experten" die sich im internet über das thema auslassen! :twisted:
zudem sitzen zur zeit immer noch kumpels von mir in uhaft! ausserdem war ich selber nicht dabei und kann mich deshalb auch nur auf aussagen von bekannten stützen!
ich kann nur sagen, dass das geschriebene vom obigen (migbegründer SM) post sich mit dem deckt was ich bis jetzt gehört habe! und ich traue den leuten mehr als den bullen oder der presse! trotzdem hätte der vorfall niemals passieren dürfen!!!
das mit der frau ist sehr, sehr tragisch und tut mir auch persönlich unendlich leid! ist aber jetzt leider passiert und kann man leider gottes nicht mehr rückgängig machen!
für die leute die z.Z. noch in uhaft sitzen, lege ich aber die hand ins feuer, dass die scheiss aktion mit der frau bestimmt nicht gewollt war!!! ob sie an der aktion überhaupt beteiligt waren, weiss ich nicht!
ich will die tat keineswegs irgendwie entschuldigen, aber das könnte doch wirklich fast jeden spieltag irgendwo passieren! oder kann sich da wirklich eine szene gänzlich rausnehmen?!
wenn wir bsw. in nürnberg mit dem sonderzug ankommmen gibts auch regelmässig einen stein- und flaschenhagel! und auch da sind frauen und kinder dabei! da würde es noch dutzend andere beispiele geben!
eigentlilch ein wunder, dass da in vergangenheit nicht schon mehr passiert ist! deshalb verwundert es mich jetzt schon ein bisschen, dass jetzt alle so über die schickeria herziehen!:roll:
klar war das geschehene in würzburg asozial, aber ich würde mal behaupten, dass das jeder gruppe in deutschland passieren hätte können...
die erklärung der schickeria kann ich so einigermassen aktzeptieren! leider hat der verein aus der vergangeheit anscheinend wirklich nichts gelernt und geht wieder gleich vor wie schon vor rund 4 jahren! traurig! aber ehrlich gesagt, habe ich nichts anders erwartet!
@knochenjäger:
sorry, bei allem respekt, aber das öffentliche denunzieren eines FREUNDES geht mal gar nicht, das kann niemand verlangen! auch wenn die tat absolut zu verachten ist, würde ich NIEMALS einen freund der (wahrscheinlich im suff) scheisse gebaut hat, öffentlich an den pranger stellen!!!!!
der oder die täter werden ihre strafe schon erhalten und alles andere wird intern gelöst!
ct - 09.05.2007, 09:41
@strongbow hatte ja geschrieben "eine verletzung billigend in kauf genommen hat " also stimme ich dir da zu!
ansonsten ist das wieder typisch für die deutsche (insbesondere westliche) ultra szene!da wird sich grossartig über die ach so krassen gewaltausbrüche einer gruppe beschwert(die aktion wäre ohne die verletzte wohl nicht so gross geschrieben worden, und den meisten ostultras ist sowas eher "egal" wie ich gehört habe)und selber wird immer von den "geilen italienern" gesprochen!und wie fair usw es da abläuft hab ich ja gesehn als ich mit manchester da war!!!hab mich nach diesem besuch dort auch schon öfter gefragt wie es sein kann das es da nicht jedes wochende zu 2-3 toten kommt!
also ich würd die gruppe im allgemeinen nie und nimmer verurteilen für diesen vorfall und was der fc bayern mit denen macht ist eh unter aller sau!!!
highdelberg - 09.05.2007, 10:57
muss dann doch auch noch mal meinen senf zum thema abgeben:
gegenstände zu werfen finde ich persönlich das allerletzte, passiert aber wohl in jeder szene irgendwann mal. denke da an ´60 (bei einem abgemachten ding!), das "eskalationsspiel" h96-sge bei dem ein frankfurter aus nächster nähe eine bierflasche durchs gesicht gezogen bekam oder mannheimer volldeppen, die den reutlinger bus entglast haben.
ich denke allerdings nicht, dass die verletzung beabsichtigt war, zudem glaube ich kaum, dass jemand im handgemenge registriert hat wie schwer die verletzung ist. dafür passieren in so einem kurzen augenblick einfach zu viele dinge auf einmal.
und wie immer: wäre das bei nem voll-asso irgendwo unabhängig vom fussball in einer x-beliebigen stadt passiert hätte es mal wieder keine sau interessiert.
ct - 09.05.2007, 11:09
highdelberg hat folgendes geschrieben: muss dann doch auch noch mal meinen senf zum thema abgeben:
gegenstände zu werfen finde ich persönlich das allerletzte, passiert aber wohl in jeder szene irgendwann mal. denke da an ´60 (bei einem abgemachten ding!), das "eskalationsspiel" h96-sge bei dem ein frankfurter aus nächster nähe eine bierflasche durchs gesicht gezogen bekam oder mannheimer volldeppen, die den reutlinger bus entglast haben.
ich denke allerdings nicht, dass die verletzung beabsichtigt war, zudem glaube ich kaum, dass jemand im handgemenge registriert hat wie schwer die verletzung ist. dafür passieren in so einem kurzen augenblick einfach zu viele dinge auf einmal.
und wie immer: wäre das bei nem voll-asso irgendwo unabhängig vom fussball in einer x-beliebigen stadt passiert hätte es mal wieder keine sau interessiert.
genau so siehts aus!!!
droogie - 09.05.2007, 12:25
ich kann den beitrag von highdelberg auch nur unterschreiben!
Knochenjäger - 09.05.2007, 12:27
zu dem Thema gibt es natürlich verschiedene Meinungen.
Ich kann verstehen das niemand einen Kumpel verpfeiffen möchte.
(Allerdings bezweifel ich mal, dass bei über 200 Mitgliedern alle dicke Kumpels sind .... da kenn ich von uns ganz andere Storys).
Und ich kann auch verstehen das nicht eine gesamte Gruppe dafür bezahlen sollte.
Trotzdem bin ich weiterhin der Meinung das sich diese Person stellen sollte
Wer so einen Mist verzapft sollte dafür gerade stehen.
Das die Medien das hochtreiben und jeder meint seinen Senf dazugeben zu müssen ist eine logische Konsequenz.
Aber darüber würd ich mir am wenigsten Sorgen machen.
klassenlehra - 09.05.2007, 13:13
Dann weißt du auch, dass Gruppenintern verpfeifen einfach nicht ist. Wer in einer Gruppe denunziert darf sich zurecht nichtmehr blicken lassen!
Hatte gerade in der Mittagspause mit einer Kollegin eine Diskussion über Stadionverbote anhand diese Falles. Grundgesetz Unschuldsvermutung usw. Sind Fremdworte Klischeedenken und Bildzeitungsargumente ohne Ende, die Volksmeinung ist unglaublich.
BBC - 09.05.2007, 13:49
Hier mal ein richtig guter Presseartikel aus dem Münchner Merkur.
Gibt tatsächlich auch noch Journalisten, die objetiv berichten:
Die Treuen sind die Unbequemen
Der FC Bayern und seine "Problem-Fans"
Schläger-Truppe? Der Fan-Club „Schickeria” ist nach den Vorfällen auf der Würzburger Raststätte ins Zwielicht geraten. Der FC Bayern distanziert sich - dabei steht ihm die Gruppierung sehr nahe.
München - Raimond Aumann, der Fan-Beauftragte des FC Bayern, hat die Telefon-Blockade aufgebaut. In der Angelegenheit „Schickeria” ist er nicht zu sprechen, verweist stattdessen auf die offizielle Erklärung, die der Vorstand mit Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß und Karl Hopfner zu den Ausschreitungen herausgegeben hat. Die Kernpunkte: Bundesweites Stadionverbot „über die längstmögliche Dauer” gegen alle 73 Insassen der beiden Fan-Busse, Hausverbot auf dem FC Bayern-Gelände und in der Münchener Stadion.
Auch bei der „Schickeria”: Stille. „Wir haben ausgemacht, dass wir jetzt gar nichts sagen”, erklärt der Vorsitzende Simon Müller und verweist auf die laufenden Ermittlungen und dass „Leute von uns in U-Haft sitzen”. Stellung bezogen hat die „Schickeria” jedoch schriftlich, auf ihrer Homepage. Der Tenor: Tiefes Bedauern und Missbilligung der Vorfälle, des „dummen und inakzeptablen Verhaltens”, durch das die Frau des Nürnberger Busfahrers schwer verletzt wurde.
Aber es gibt auch Kritik an den Maßnahmen durch den FC Bayern: Man halte die „kollektive Bestrafung aller 80 Mitfahrer, also explizit auch aller Unschuldigen und Unbeteiligten für höchst fragwürdig. Die überwiegende Mehrheit der in den Bussen mitgereisten Bayern-Fans war an dem Vorfall nicht beteiligt.” Einige seien in den Bussen sitzen geblieben, hätten um 8 Uhr morgens auch noch geschlafen. Es sind heikle Zeiten in einer heiklen Beziehung zwischen dem FC Bayern und seinen Ultras.
Die Ultra-Szene bilden im wesentlichen die „Schickeria” und der „Club Nr. 12”, der sich als Fanclub-übergreifende Vereinigung sieht. Im wesentlichen haben diese Gruppierungen den Kern der alten Südkurve im Olympiastadion gestellt.
Ultras sind gegen kommerzielle Auswüchse im Fußball, sie engagieren sich für den Erhalt von Stehplätzen und für die Stimmung im Stadion. Blockfahnen, Choreographien, die über mehrere Blöcke gehen (wie vor den Champions League-Heimspielen gegen Real Madrid und AC Mailand) sind Markenzeichen der Ultras.
Der FC Bayern schätzt diesen Einsatz, Uli Hoeneß hat für die bunten Aktionen sogar schon gespendet. Und auch wenn der FC Bayern in seiner Erklärung nun versichert, dass es sich bei der „Schickeria um keinen Fanclub des FC Bayern” handelt, ist die Nähe nicht zu leugnen. Ultra-Fans gehören zum kleinen Kreis der rund 500 Besitzer von Auswärts-Dauerkarten, sie begleiten ihren Verein sogar ins Trainingslager und zu Freundschaftsspielen; vor einigen Jahren hat der FC Bayern seine loyalsten Anhänger sogar mal gratis im Flugzeug nach Malta mitgenommen.
Dennoch war das Verhältnis immer auch angespannt. Die treuen Fans waren kritisch, fordernd, unbequem und der Gewalt nicht grundsätzlich abgeneigt. Vor vier Jahren eine erste Eskalation: Der FC Bayern vergab an die Ultras keine Karten mehr - bis nach mehreren Sitzungen unter Leitung des Reporters Günther Koch als Schlichter Frieden geschlossen wurde.
Gekämpft hat vor allem die „Schickeria” immer auch gegen Stadionverbote und schnelle Aufnahmen in die deutsche „Datei Gewalttäter Sport”. Ein Solidaritäts-Transparent hatte seinen festen Platz am Zaun der Münchener Stadion: „Ausgesperrte - für immer bei uns.” Die „Schickeria” definiert sich als politisch eher links, letzten Sommer hat sie in München ein Antirassistisches Turnier ausgerichtet und an der WM „Antirazzisti Mondiali” teilgenommen. Doch der gute Ruf ist jetzt erst mal dahin.
VON GÜNTER KLEIN
Captain (hann)oi! - 09.05.2007, 16:58
auch ein versuch von ausgewogenem journalismus aus der sz (der vom merkur gefällt mir allerdings noch besser):
Zitat: Ultras und Hooltras
Die Fangruppe Schickeria nimmt Stellung zu Übergriffen einiger Mitglieder, bei denen eine Frau schwer am Auge verletzt wurde. Eigentlich schwören "Ultra"-Gruppen der Gewalt ab - dennoch ist die Staatsmacht ihr größter Feind.
Von Markus Schäflein
Es ist ihnen schwergefallen, die richtigen Worte zu finden. Nach den schlimmen Ausschreitungen an einer Autobahnraststätte am Samstag haben sich die Vertreter der Ultra-Gruppierung Schickeria viel Zeit gelassen. Sie vermuteten, dass die Klubführung des FC Bayern München und einige Journalisten, die von Berufs wegen mit Worten sicherer umgehen, ihre Aussagen fehlinterpretieren wollten. Jetzt haben sich die Ultras dennoch zu einer Stellungnahme durchgerungen. "Wir distanzieren uns als Gruppe von den Flaschenwürfen auf Personen durch Einzelne‘‘, teilte die Schickeria mit, von einem "feigen, lebensgefährlichen und zu verurteilenden Akt‘‘.
Man darf diese Worte ernst nehmen. Denn Ultras, am ehesten als "Extrem-Fans‘‘ zu beschreiben, sind ihrem Selbstverständnis nach explizit gegen Gewalt. In einer gruppeninternen Informationsbroschüre hat die Schickeria ihre Regeln festgelegt - dort steht auch, dass "das Werfen von Gegenständen (...) für uns ganz klar dem Einsatz einer Waffe‘‘ entspreche und abgelehnt werde.
Die eigene Satzung wird von Ultras normalerweise hoch geachtet. Aber die Männer, die am Samstag Nürnberger Fans angegriffen und eine Frau mit einer Flasche schwer verletzt haben, sind zum großen Teil Mitglieder der Schickeria. "Wenige Leute haben unsere Ideale und damit 700 Leute verraten‘‘, sagt ein Mitglied, "in wenigen Minuten wurde alles zerstört.‘‘
Stadionverbot für alle
Dass nun die ganze Gruppe öffentlich mit dem Geschehen identifiziert werde, sei "bei dem mittlerweile üblichen Umgang mit Fußballfans nicht verwunderlich‘‘, so die Schickeria in der Stellungnahme, auch wenn es für die Gruppe mit ihren mehreren hundert Mitgliedern "natürlich extrem unglücklich‘‘ sei.
"Es gibt aber, wie das vergangene Wochenende traurigerweise vor Augen geführt hat, wesentlich schlimmere Dinge als Rufmord. Dennoch wollen wir darauf hinweisen, dass wir die Stadionverbote und kollektive Bestrafung aller 80 Mitfahrer, also explizit auch aller Unschuldigen und Unbeteiligten sowie die für mehrere Bayern-Fans angeordnete Untersuchungshaft für höchst fragwürdig halten.‘‘ Die große Mehrheit der mitgereisten Fans sei an den Übergriffen nicht beteiligt gewesen. Viele seien zur Tatzeit um 8 Uhr in den Bussen gewesen, hätten noch geschlafen. Sie waren um 5.15 Uhr in München losgefahren.
Bei den organisierten Bayern-Fans rufen die Maßnahmen des Vereins gegen die Schickeria - Stadionverbote für alle Mitreisenden, kein Kartenverkauf mehr an Mitglieder der Gruppierung - unterschiedliche Meinungen hervor.
Einige halten die Schickeria für einen unverzichtbaren Teil der Fanszene. Andere wären sie gerne los: Weil sich Ultras generell für die Unterstützung der Mannschaft und die Choreographien im Block intensiver einsetzen als die übrigen Anhänger, tendieren sie dazu, sich als die besseren Fans zu empfinden - das führte zu Meinungsverschiedenheiten in der Kurve. Zudem halten andere Fans antikommerzielle Aktionen der Ultras, vor allem Kritik an Sponsoren, für vereinsschädigend.
Auflehnung gegen die Gesellschaft
Und Mitglieder der Fanszene berichten, in Deutschland steige die Zahl gewaltbereiter Ultras - die dann streng genommen nicht mehr Ultras genannt werden können. Dies deckt sich mit Beobachtungen des Fansoziologen Gunter Pilz, der den Begriff "Hooltras‘‘ erschaffen hat - für Fans, die leben wie Ultras und randalieren wie Hooligans.
"Zehn bis 20 Prozent der Ultras‘‘, wagt der umstrittene Fanforscher eine Schätzung, "sind gewaltbereit.‘‘ Er beobachte "eine zunehmende Abkehr von ihrem selbst gesetzten Anspruch der Gewaltlosigkeit.‘‘
Viele andere Bayern-Fans argumentieren jetzt, gerade weil die Schickeria wie alle Ultra-Gruppen streng hierarchisch organisiert sei, trage sie eine Verantwortung für einzelne Mitglieder. Dass die Gruppierung Gewalttäter nicht rechtzeitig ausgeschlossen hat, hat verschiedene Gründe. Zum einen bestehen enge Freundschaften unter den Mitgliedern. Es hat aber auch mit dem Selbstbild der Ultras zu tun.
Sie definieren sich über die Auflehnung gegen die Gesellschaft, die sie als einengend empfinden und die für sie in der Kommerzialisierung des Fußballs Ausdruck findet. Sie schaffen eigene Symbole und Schriftzüge, die sie auf Aufklebern und Graffitis verbreiten, sie setzen auf den Rängen manchmal verbotene Pyrotechnik ein. Weil diese Regelverstöße streng geahndet werden, zudem regelmäßige Routinekontrollen vor den Stadien durchgeführt werden, hat sich die Polizei zu ihrem größten Feindbild entwickelt.
Daher solidarisieren sich auch Ultras, die der Gewalt selbst abgeneigt sind, eher mit gewaltbereiten Mitgliedern ihrer Gruppierung als mit der Staatsmacht. Die Schickeria kündigte an, sie werde "sämtliche Aktivitäten unserer Gruppe im Stadion bis auf Weiteres einstellen‘‘. Sie hat ihre Saison-Abschlussfeier abgesagt, "aus Respekt vor dem Opfer sowie aus Solidarität mit denjenigen, die zu Unrecht weiterhin inhaftiert sind‘‘.
sueddeutsche.de
OldBoy_GE - 09.05.2007, 18:25
Was mich an der ganzen Diskusion ankotzt ist, das da mal wieder eine faschistoide Sippenhaft ausgesprochen wird (die obigen Artikel mal ausgenommen, die sind echt gut) und alles spendet Beifall. Über den Vorfall an sich sag ich mal gar nichts, dazu ist genug geschrieben worden. Aber es kann doch nicht angehen, das man in einem Federstrich (sei es durch den Hoeness-Club oder durch die Staatsorgane) scheinbar unliebsame Leute weghaben möchte. Man sollte die Täter ermitteln, wie es sich gehört und gut ist, aber nicht jeden, der da in der Nähe stand mit dieser Hexenjagd überziehen.
Man Vergleiche das mal mit Straftaten von Schwerverbrechern, wo auch der letzte Zweifel ausgeschlossen sein muß, bis die verurteilt sind oder Nazianschläge als Taten von "Einzeltätern" abgetan werden. In dieses "Staatsbild" passen leider auch die heutigen Durchsuchungen bei den G8-Gegnern...
Und wem das alles wieder viel zu politisch wird, dem sei mal hinter die Ohren geschrieben, das nichts unpolitisch ist - schon gar nicht der Fußball!!! das sollte auch dem Letzten langsam bewusst werden.
Gazza - 09.05.2007, 19:29
Fakt ist: Wem hier sind noch nicht Wurfgeschosse um die Ohren geflogen?! Mir jedenfalls sind schon öfters mal Steine und Gläser begegnet, und ein Stein hat auch mal sein "Ziel" - meine Wenigkeit - getroffen (Gruß nach LU-Ost).
Verdammt übel, dass hier eine Unbeteiligte in Mitleidenschaft gezogen wurde. Aber TÄTER ist nur EINER, nicht ganze Busladungen. Der restliche Vorfall dürfte nichts Außergewöhnliches sein.
Der Verein nimmt dies eben zum willkommenen Anlass, unliebsame Stadionbesucher loszuwerden (siehe damaliges "Sommertheater", als auch Red Munichs, Red Sharks, C12 betroffen waren). Nicht mehr, nicht weniger.
droogie - 15.05.2007, 13:18
so jetzt drehen die wichser total durch!!
(sorry für die ausdrucksweise, aber ich finde gerade kein passenderes wort für "unsere" vereinsverantwortlichen)
ALLE leute die sich damals beim umzug vom oly in die AA in eine (von der SM organisierten) liste eingetragen haben um so eine jahreskarte im block 112 zu erhalten, kriegen nun ein schreiben vom verein, dass die jahreskarten gekündigt werden!!! :twisted: :evil:
egal ob SM mitglied oder nicht! egal ob im bus dabei oder nicht!!
ist denen scheissegal!!! unfassbar! einfach nur noch traurig das ganze!!!
so geht man also mit den treuen fans um?!
:twisted:
mir fehlen die worte! :twisted: :twisted:
abfahrer - 15.05.2007, 13:36
Natürlich ein Skandal - da gab es doch vor Jahren eine ähnliche Nummer, die vom Aumann(?) gemacht wurde?
Vielleicht stehen bald alle Namen, die sich wegen der DK-Bevorzugung bei der SM eingetragen haben, in der GS-Datei.
Wieviel Leute sind denn betroffen? Sind doch sicher weit über Hundert?
Auch wenn es den meisten sicher schwerfallen wird, da gibts nur eins: knallharter Boykott, keine Stadion-Besuche, kein (lautstarker) Support, keine Choreos etc.
Dann wird man nur noch die Auswärtsfans hören und die Eventzuschauer können sich an der genialen T-Punkt "Choreo" erfreuen.....
Dafür sollten die Ausgesperrten ersatzweise die Bayern II Spiele supporten - weil ohne Fussball geht es sicher nicht.
Ikmo - 15.05.2007, 13:42
laut nwu über 700, ka ob diese zahl stimmt
Lauren - 15.05.2007, 13:45
Man spekuliert ja immer über die Mitgliederzahlen einzelner Gruppen. Ich denke auf der Liste war fast die komplette SM vertreten + weitere Leute. Und da ich jetzt mal vermute das die SM so alles in allem ca. 600 Mitglieder hat ist die Zahl nicht so weit hergeholt!
abfahrer - 15.05.2007, 13:49
Wenn dann wirklich mal 300-400 nicht mehr hinter dem Tor stehen und Stimmung machen, wird man erst sehen, wie wichtig die sind. Mit den Leuten, die nach einem Tor höflich in die Hände klatschen, kann man das nie und nimmer ausgleichen.
droogie - 15.05.2007, 13:57
kann ehrlich gesagt auch nicht genau sagen wieviele leute betroffen sind!
denke aber schon, dass es mehrere hundert leute sind!
da hat sich damals so ziemlich jedes SM mitglied eingeschrieben und auch genügend andere personen!!!
@ abfahrer:
ja leider sind sie damals beim sommertheater schon gleich vorgegangen!!
ein hund lernt aus gemachten fehlern...
mir würden da noch ganz andere protestaktionen einfallen!
aber bei unserem "zusammenhalt" ist wahrscheinlich nicht einmal ein gemeinsamer supportboykott möglich (wenn das überhaupt noch auffallen würde?!..) geschweige denn ein stadionboykott!
naja für die zukunft wird man sich was ausdenken müssen! leider gelten die SV's auch in der regionalliga!!
:twisted:
hier noch ein artikel:
http://www.sueddeutsche.de/,tt4m2/sport/bundesliga/artikel/327/114213/
Captain (hann)oi! - 15.05.2007, 14:44
einfach eine ungerechte scheisse vom fcb und wohl endgültig der stimmungstod beim fcb. natürlich gibt es noch schickeriaferne fans, die leidenschaft und hingabe für den verein an den tag legen, aber ob sie das das vakuum was diese gruppe und ihr umfeld hinterlässt füllen können, wage ich zu bezweifeln.
dass mehrere hundert fans ohne sich je was zu schulden kommen lassen ausgeschlossen werden, macht mich ziemlich sprachlos. ich glaube ich würde dem ex-verein (sind ja eh fast alles nur noch fußballkonzerne, gerade der fcb) nach so einer nummer den rücken kehren und könnte gar nicht mehr darum kämpfen wieder in die kurve zu dürfen. aber eigentlich möchte ich mich gar nicht zu sehr mit diesem gedankenspiel befassen, sonst habe ich nur wieder vor augen was aus dem fußball geworden ist.
highdelberg - 15.05.2007, 14:47
mich macht noch sprachloser, dass die münchner immer noch in u-haft sitzen. verdunkelungs-bzw. fluchtgefahr dürfte hier doch keine bestehen!
Captain (hann)oi! - 15.05.2007, 14:52
anscheinend halten sich alle ziemlich bedeckt und sollen jetzt so mürbe gemacht werden.
Quentin - 15.05.2007, 15:09
http://www.sueddeutsche.de/,tt4m2/sport/bundesliga/artikel/327/114213/
Also wenn ich schon die Überschrift zu diesem Artikel lese,den Droogie hier reingestellt hat,bekomme ich das kalte k..... und glaub echt ich bin hier im falschen Film!
Bei uns in Kiel gibts z zt ähnliche Probleme,wenn auch in viel kleinerem Ausmass!
Bei uns will der Verein uns vorschreiben wer bei uns den Capo machen soll!Der alte ist vom Zaun geholt worden und ihm wurde mit SV gedroht,sollte er jemals wieder den Zaun betreten!
Als nächstes warten wir noch gespannt auf nen Animateur von Malle,der die Kurve anheizen soll!
:shock:
Aber nun genug von unseren kleinen Problemen...
Back to Basic!
klassenlehra - 15.05.2007, 15:14
Was ich mich auf den T-Com Anstimmer freue....
Und die Official FCB Ultras sposored by Allianz AG werden die Kurve schon wieder zu einer der besten in D machen. Also wer braucht die Schickeria! Stellt euch nicht so an!
droogie - 15.05.2007, 15:15
Captain (hann)oi! hat folgendes geschrieben: nach so einer nummer den rücken kehren und könnte gar nicht mehr darum kämpfen wieder in die kurve zu dürfen.
momentan spiel ich auch mit dem gedanken, obwohl ich mich damals nicht in die liste eingetragen habe und ich persönlich nicht direkt betroffen bin!!! leider war das nicht das erste mal, dass die herren uns so ins genick gesprungen sind!!:evil:
aber das herz hängt halt immer noch daran...deshalb ist das ganze nicht ganz so einfach!
Captain (hann)oi! hat folgendes geschrieben: anscheinend halten sich alle ziemlich bedeckt und sollen jetzt so mürbe gemacht werden.
:!: (wäre ja nicht das erste mal, dass man das mit fussballfans macht...)
die jungs werden leider wohl noch ein paar wochen sitzen! :twisted:
klassenlehra - 15.05.2007, 15:21
Wenn man bedenkt wie lange .... aus HH gesessen hat in Bayern, kann das noch ein schönes Nachspiel haben! Und ich erinnere mich nicht dass es damals eine große Pressehysterie gab, wegen einer Aktion der Hamburger! Das wird noch ein schönes Exempel!
BBC - 15.05.2007, 15:29
droogie hat folgendes geschrieben:
die jungs werden leider wohl noch ein paar wochen sitzen! :twisted:
Wie viele sitzen denn noch ein?
highdelberg - 15.05.2007, 15:32
laut oben gepostetem artikel 8 stück :wink:
BBC - 15.05.2007, 15:55
Gerade eben auch gesehen.
Im Gegensatz zu dir muss ich nebenbei auch mal arbeiten... :wink:
Captain (hann)oi! - 15.05.2007, 16:22
droogie hat folgendes geschrieben: Captain (hann)oi! hat folgendes geschrieben: nach so einer nummer den rücken kehren und könnte gar nicht mehr darum kämpfen wieder in die kurve zu dürfen.
momentan spiel ich auch mit dem gedanken, obwohl ich mich damals nicht in die liste eingetragen habe und ich persönlich nicht direkt betroffen bin!!! leider war das nicht das erste mal, dass die herren uns so ins genick gesprungen sind!!:evil:
aber das herz hängt halt immer noch daran...deshalb ist das ganze nicht ganz so einfach!
wir sind halt leider addicted. rational lässt es sich schließlich nur schwer erklären dass man heutzutage, trotz allem übel was auf uns niederprasselt, immer noch seine kohle ins stadion trägt. diese ganzen kunden in den arenen der bundesliga würden sich was anderes suchen wenn man so mit ihnen umspringen würde. wir dagegen sind fans und keine kunden und haben ganz einfach keine wirklichen alternativen.
traurig dass kaum eine fußballfirma zu schätzen weiß was viele fans/ultras investieren und dass ohne ihr kostenloses engagement (genau genommen zahlen sie ja auch noch drauf) auch die anderen zuschauer irgendwann wegbleiben werden. außer man engagiert für kohle noch mehr show und einige animateure (red bull like) und der kunde nimmt das als ersatz für die originäre stimmung an.
strongbow - 15.05.2007, 16:26
Das ist nun wirklich das allerletzte, was da abläuft :twisted: Ich dachte, ich träume, als ich das von Droogie gelesen habe :(
Eigentlich müsste man es wirklich so machen, wie der Captain meint und fern bleiben, aber so leicht ist das ja auch nicht :roll:
Da hat Herr Hoeness, gezeigt, was er wirklich will :twisted: Kunden statt Fans...
BBC - 15.05.2007, 17:26
http://www.sueddeutsche.de/sport/bundesliga/artikel/403/114289/
Das ist echt das I-Tüpfelchen auf das Thema Willkür!
Da werden ja wirklich Leute ausgesperrt, die eigentlich mit der
Schickeria gar nicht am Hut haben und nur mal den "Fehler"
gemacht haben, sich in die Dauerkartenliste einzutragen.
Echt traurig, was da abgeht! :evil:
I.C.F - 15.05.2007, 17:31
Die ganze Geschichte ist echt zum Kotzen. Mal sehen was man sich noch gefallen laßen muß.
kackstelze - 15.05.2007, 19:41
highdelberg hat folgendes geschrieben: mich macht noch sprachloser, dass die münchner immer noch in u-haft sitzen. verdunkelungs-bzw. fluchtgefahr dürfte hier doch keine bestehen!
naja erstmal ist das schwere körperverletzung und dann reisefreudige fussballfans. die oft im ausland waren....
dann bekommt ein staatsanwalt das bestimmt ohne probleme durch.
aber es wohl auch ganz klar ein exempel. es ist gross in den medien usw.
SyntheticBreed - 17.05.2007, 18:21
Gemeinsame Erklärung von 30 FC Bayern-Fanclubs zur Kündigung
von über 500 Jahreskarten durch den FC Bayern
UNRECHT MIT UNRECHT VERGELTEN? FC BAYERN KÜNDIGT ÜBER 500
UNBETEILIGTEN BAYERNFANS DIE JAHRESKARTEN.
Vor knapp zwei Wochen kam es auf einem Rastplatz in Würzburg zu einem tragischen
Zwischenfall: Ein Fanbus des 1. FC Nürnberg wurde von Anhängern des FC Bayern
attackiert, wobei eine Mitreisende des Nürnberger Busses von einem Bayernfan durch
einen Flaschenwurf schwer am Kopf verletzt wurde und weiterhin zu befürchten ist, dass
sie eine halbseitige Erblindung davontragen wird.
Von Seiten aller Bayernfans wurde dieser Vorfall aufs Schärfste verurteilt, sowie der
betroffenen Nürnberger Anhängerin jede nötige Unterstützung zugesichert.
Nach dem aktuellen Ermittlungsstand der Polizei beteiligten sich etwa 15 Bayernfans an
den Übergriffen, von denen sich acht in Untersuchungshaft befinden. Diese waren mit
einer Reisegruppe mit weiteren etwa 60 Bayernanhängern mit 2 Bussen unterwegs zum
Auswärtsspiel des FC Bayern in Mönchengladbach. Die Vereinsführung des FC Bayern
belegte daraufhin nicht nur die Tatverdächtigen, sondern alle 73 Businsassen mit einem
bundesweiten Stadionverbot. Eine äußerst harte Maßnahme, die jedoch bis zu einer
endgültigen Aufklärung der Vorfälle und aufgrund der Regelungen der
Stadionverbotsordnung des DFB nachvollziehbar ist.
Anfang dieser Woche kündigte der FC Bayern per Post über 500 weiteren Bayernfans ihre
Jahreskarten. Nachweisbar war kein einziger dieser über 500 Fans am besagten Tag zur
Tatzeit am Rastplatz Würzburg anwesend. Der Zusammenhang zwischen diesen Vorfällen
und den Betroffenen ist überraschend: Als vor über zwei Jahren die durch den
Stadionumzug bedingte Umschreibung der Jahreskarten anstand, bot die Vereinsführung
mehreren Fangruppierungen die Möglichkeit, mittels von den Fans anzufertigenden Listen
von Jahreskartenbesitzern diesen zu einem Platz im begehrten Mittelblock der Südkurve
zu verhelfen. Von dieser Möglichkeit wurde in großem Stil Gebrauch gemacht. Dabei
wurde nicht auf eine spezielle Fanclubzugehörigkeit geachtet. Von Seiten der
Fanbetreuung wurde damals explizit kommuniziert, dass es keinerlei Rolle spielen würde,
in welche der Listen man sich eintragen würde, da diese ohnehin alle am Ende
zusammengeführt würden. Zahlreiche Fans schrieben sich daraufhin in eine der
identischen Listen ein, ohne überhaupt zu wissen, von wem diese Liste geführt wurde.
Nach den Vorfällen auf dem Rastplatz in Würzburg wurde nun ausnahmslos allen Fans die
Jahreskarte gekündigt, die auf der Jahreskartenumtauschliste der Fangruppierung
standen, aus dessen Reihen der Angriff auf die Nürnberger Fans erfolgte. Das bloße
Vorhandensein des Namens auf einer zwei Jahre alten offenen Liste, in der sich jeder
beliebige Bayernfan eintragen konnte und mit der nichts anderes als ein Interesse an
einem Stehplatz hinter dem Tor dokumentiert wurde, reichte also dem Vorstand, um zum
Teil hoch angesehenen FC Bayern-Mitgliedern die ihnen zustehende Jahreskarte zu
verweigern.
Für eine in der deutschen Fußballgeschichte beispiellose Bestrafung mehrerer hundert
nachweisbar unbeteiligter Personen fehlt uns jedes Verständnis, und wir appellieren an
den Vorstand der FC Bayern München AG, diese Entscheidung umgehend zu überdenken
und dafür Sorge zu tragen, dass keine Fans bestraft werden, die sich nichts zu Schulden
haben kommen lassen. Sogar auf Seiten der verletzten Nürnberger Anhänger sorgt der
Ausschluss der über 500 Fans für Kopfschütteln:
"Man kann doch nicht versuchen, ein Unrecht mit einem anderen Unrecht zu lösen! Die
Schuldigen müssen selbstverständlich bestraft werden! Aber mit einem solchen
Rundumschlag ist niemand geholfen. Dadurch entsteht nur unnötiger Unmut, wenn nicht
sogar Hass. Das können doch weder wir Nürnberger Betroffene, noch die
Verantwortlichen beim FC Bayern wollen. Ich hoffe der Vorstand des FCB denkt hier
schnell um!“ (Alexander S., Leiter des angegriffenen Busses, wurde bei den Vorfällen
leicht verletzt)
Das von der Vereinsführung angeführte Argument, die Betroffenen hätten vor zwei Jahren
wissen müssen, dass sie sich auf die Liste einer gewalttätigen Gruppierung setzen lassen,
entbehrt jeder Grundlage: War es doch gerade die Fanbetreuung, die darauf hinwies, dass
es keine Unterschiede mache, auf welche der Listen sich die Fans eintragen. Darüber
hinaus erscheint es unwahrscheinlich, dass die Vereinsführung einer angeblich
offensichtlich gewalttätigen Gruppierung aus freien Stücken Sonderrechte bei der Vergabe
von Eintrittskarten gewährt.
Wir hoffen, dass der Vorstand die Fehleinschätzung bei dem Heranziehen dieser Liste
erkennt. Offenkundig wurde der offizielle Fanbeauftragte des FC Bayern Andreas Brück in
keiner Weise in die oben beschriebene Entscheidungsfindung eingebunden. Dabei wurde
er vor wenigen Jahren in Abstimmung von Fanszene und Vorstand genau mit der
Zielsetzung eingestellt, in derartigen Situationen dem Vorstand beratend zur Seite zu
stehen, um derartige Fehleinschätzungen im Interesse aller vermeiden zu können.
Es wäre zum Vorteil aller Beteiligten wenn es gelingen würde, die offensichtlichen
Missverständnisse auf Seiten der Vereinsführung noch vor dem Heimspiel gegen Mainz
ausräumen zu können. Wir würden uns sehr freuen, nach dieser turbulenten und nicht
immer erfolgreichen Spielzeit einen harmonischen Saisonausklang begehen zu können,
was bei einer im Raum stehenden willkürlichen Bestrafung von über 500 Fans
unwahrscheinlich erscheint.
Desweiteren fordern wir alle Fans auf, sich durch tatkräftige und finanzielle Unterstützung
an der für Samstag von Bayernfans geplanten Spendenaktion zu beteiligen und damit
nicht nur Geld für das verletzte Opfer sowie andere Gewaltopfer zu sammeln, sondern
auch ein deutliches Zeichen gegen Gewalt in und um die Stadien zu setzen!
München, 17.5.2007, gezeichnet: 30 Fanclubs des FC Bayern München:
die FC Bayern Fanclubs Augsburger Jungs, Bayern Fanatics Ottobrunn, Bayern-Freunde
Engelsberg, Club Nr.12, De oidn Südkurvler '73, De vo Minga, Ewige Treue Vreden, Fat Boys
Munich, Herborn-Sinn, Herdorf, Muchachos, München Nord, Munich Chicas, Munich Isar Fire,
Munich Majestics, Munich Wanderers, Offingen, Red Bulldogs, Red Cobras, Red Friends, Red
Munichs '89, Red United, Red White Chili Peppers, Reihe 30, Rot-Weiss Orion, Sauerland,
Schlachtenbummler, Schnaittach, Siegerland, SUPS
OldBoy_GE - 17.05.2007, 19:09
Unglaublich eigentlich! Reine Sippenhaft! Hoeness und Co, lassens krachen wie im Mittelalter! Das zeigt das Demokratieverständnis dieser Fatzkes!
support-your-local - 17.05.2007, 22:18
HoeneSS-Diktatur :wink:
droogie - 18.05.2007, 11:44
momentan hoffe ich einfach nur noch, dass man ein paar jahre hintereinander keinen erfolg mehr hat! gut tun würde auch mal ein abstieg in die zweite liga! :cry:
denn dann würde höness mal sehen was er von seiner "neuen" südkurve hat!! :twisted: FUCK OFF!!!
droogie - 08.06.2007, 15:14
Offizielle Erklärung Schickeria München
08.06.2007
Bereits zwei Tage nach dem Vorfall auf dem Rasthof Würzburg hat das Management des FC Bayern eine Presseerklärung veröffentlicht, in der es sich von unserer Gruppe distanziert hat. Auf ein von uns direkt nach dem Vorfall unterbreitetes Gesprächsangebot wurde nicht eingegangen, und wenn man es genau nimmt, hat man sich überhaupt noch nie so richtig ernsthaft mit uns auseinandergesetzt. Gespräche gab es in der Vergangenheit nie in Form eines fruchtbaren Dialogs, sondern immer nur dann, wenn eh schon alles zu spät war.
Auch im aktuellen Fall wurden vom Management des FC Bayern an alle 73 Businsassen, die von der Staatsanwaltschaft Würzburg benannt wurden, bundesweite Stadionverbote über eine Dauer von fünf Jahren ausgesprochen – völlig unabhängig davon, ob sie an dem Vorfall beteiligt waren oder nicht.
Eine Woche später wurde ca. 530 Personen die Jahreskarte für die Heimspiele des FC Bayern gekündigt. Dieser Personenkreis, Mitglieder und Sympathisanten unserer Gruppe, hatte mit dem Umzug in die Allianzarena vor zwei Jahren seine Reservierungsschreiben gesammelt durch uns abgegeben lassen, um im neuen Stadion im Herzen der Südkurve stehen zu können. Zu keinem Zeitpunkt gab es eine Vereinbarung mit dem FC Bayern, dass unser Engagement in dieser Sache nur für Mitglieder erfolgt: im Gegenteil, wir wollten explizit allen an Stimmung interessierten Bayernfans einen Platz im Mittelblock der Südkurve organisieren. (Nachzulesen ist dies in diversen Newseinträgen auf unserer Homepage, unter anderem vom 11.12.2004).
Dass die Daten dieser Personen - entgegen anders lautender Vereinbarungen!- in einer Liste gespeichert wurden, stellt an sich schon einen enormen Vertrauensbruch dar.
Diese als Schickeria „Mitgliederliste“ zu bezeichnen und zu behaupten, alle 73 Businsassen seien an den Vorfällen am Rasthof Würzburg beteiligt gewesen, ist absurd. Weitere 530 Personen damit in Verbindung zu bringen, spottet jeder Beschreibung.
Leider ist uns dieses Vorgehen aber weder unbekannt, noch überrascht es uns. Bereits 2003 reagierte der Vorstand des FC Bayern auf wage Anschuldigungen gegen einen kleinen Kreis damit, dass er ca. 200 Personen die Jahreskarten kündigte. Die Anschuldigungen hielten einer juristischen Prüfung nicht stand - der FC Bayern musste zurückrudern und allen Betroffenen die Jahreskarten zurückgeben.
An der Bereitschaft, mit Kollektivstrafen und Sippenhaft gegen unliebsame und kritische Gruppen vorzugehen, hat sich aber offensichtlich nichts geändert.
Das Verständnis, das das Management des FC Bayern von einem Vereinsgefüge und der Rolle der Fans hat, muss nachdenklich stimmen. Nicht nur einmal wurde von „Kunden“ statt Fans gesprochen – und seine Kunden müsse man sich schließlich selbst aussuchen dürften. Man wolle an einer „neuen Südkurve“ arbeiten und stellt damit eine gewachsene Fankultur in Frage, wie sie bei tausenden Vereinen in der ganzen Welt schon Jahrzehnte lang vorhanden ist.
Das System 'FC Bayern' funktioniert dabei äußerst durchschaubar: Stört jemand das Gesamtbild und gefährdet das Saubermann-Image, schließt man ihn einfach aus der „großen FC Bayern-Familie“ aus. Noch dazu wenn es sich um Personen oder Gruppen handelt, die einem aufgrund ihrer kritischen Haltung schon lange ein Dorn im Auge waren. Per Definition sind die Betroffenen dann 'keine Fans mehr' - und das Problem erledigt. Es stehen ja genug neue 'Interessenten' Schlange.
Mit wirklicher Problemlösung hat das nichts zu tun. Genauso wenig wie mit einem Bewusstsein für soziale Verantwortung, mit der man sich nach außen hin so gerne schmückt.
Wo aber fängt soziale Verantwortung an, wenn nicht im eigenen Umfeld?
Einem Umfeld, in dem sich Jugendliche teilweise seit 10 oder 15 Jahre bewegen, Wochenende für Wochenende in der Fankurve stehen und leidenschaftlich Zeit und Geld opfern? Um den Wert einer solchen Gemeinschaft zu erkennen, wäre aber ein Mindestmaß an Interesse und Verständnis für Fankultur erforderlich.
Man kann uns Stadionverbot geben, uns die Jahreskarten kündigen. Eines wird man uns aber sicher nicht so einfach nehmen können: ein Teil des FC Bayern zu sein. Das kann auch ein Herr Hoeness mit einer Presseerklärung nicht tun.
Heute bekamen die 530 Personen, deren Jahreskarten gekündigt worden waren, ein Schreiben, in dem sie erklären sollen, sie seien kein Mitglied der Schickeria. Damit versucht man, uns den schwarzen Peter zuzuschieben, nachdem aufgrund der Kündigungen ein Aufschrei durch alle Teile der Fanszene gegangen war.
Man hofft auf diesem Wege eine genauere Liste der aktuellen Mitglieder unter den 530 zu erhalten. Warum wir nie selbst eine Mitgliederliste an den FC Bayern gegeben haben, dürfte klar werden, wenn man sich den leichtfertigen Umgang der Vereinsführung mit Kollektiv- und Präventivstrafen, Stadionverboten und Vorverurteilungen anschaut. Genauso klar dürfte sein, warum dieses Vorgehen unter keinen Umständen tolerierbar ist.
So sollen ca. 530 Leute, die mit dem Vorfall an der Raststätte nichts zu tun hatten, dazu gezwungen werden, sich indirekt gegenseitig zu denunzieren, damit sie dann eine Chance erhalten, gnädigerweise ihre Jahreskarte, die ihnen völlig zu Unrecht gekündigt wurde, wiederzuerhalten. Eine Vereinsführung, die auf derartige Weise gegen die treuesten Anhänger des Clubs vorgeht, sucht wahrscheinlich in ganz Europa ihresgleichen.
Das Vorgehen der Vereinsführung ist gegenüber ALLEN Beteiligten in höchstem Maße ungerecht, ganz egal ob es sich um Mitglieder unserer Gruppe handelt oder nicht.
Deshalb werden wir die Erklärung unterschreiben, um die inakzeptable Vorgehensweise der Vereinsführung zu durchkreuzen und lahm zu legen. Wir fordern ALLE Betroffenen auf, dies ebenfalls zu tun und der Vereinsführung einen Strich durch die Rechnung zu machen.
Freiheit für alle!
www.schickeria-muenchen.de
droogie - 20.06.2007, 14:07
endlich mal wieder gute nachrichten:
seit gestern sind nun fast alle wieder draussen aus der uhaft!!!
SyntheticBreed - 09.01.2008, 12:03
http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~EE3FE8F1BDE07448990D59644A01B6449~ATpl~Ecommon~Scontent.html
BBC - 09.01.2008, 16:57
FC-Bayern-Randalierer mit Teilgeständnis zum Prozessbeginn
«Ich habe eine Flasche aufgehoben und in den Bus geworfen»
(PR-inside.com 09.01.2008 11:32:44) - Mit einem Teilgeständnis eines 21-Jährigen aus Sonthofen hat am Mittwoch vor dem Würzburger Amtsgericht der Prozess gegen drei gewalttätige Fans des FC Bayern München begonnen. Die jungen Männer, 21, 22 und 26 Jahre alt, hatten am Morgen des 5. Mai 2007 zusammen mit gut 20 weiteren Bayern-Anhängern auf der Raststätte Würzburg-Nord an der A 3 Fans des 1. FC Nürnberg angegriffen.
Würzburg (ddp-bay). Mit einem Teilgeständnis eines 21-Jährigen aus Sonthofen hat am Mittwoch vor dem Würzburger Amtsgericht der Prozess gegen drei gewalttätige Fans des FC Bayern München begonnen. Die jungen Männer, 21, 22 und 26 Jahre alt, hatten am Morgen des 5. Mai 2007 zusammen mit gut 20 weiteren Bayern-Anhängern auf der Raststätte Würzburg-Nord an der A 3 Fans des 1. FC Nürnberg angegriffen. Die
Staatsanwaltschaft legt ihnen unter anderem schweren Landfriedensbruch und schwere Körperverletzung zur Last.
Die Bayern-Fans waren Mitglieder einer 74 Personen starken Gruppe, die mit zwei Bussen auf dem Weg zum Bundesliga-Spiel der Bayern in Mönchengladbach war. Auf der Raststätte trafen sie auf drei Busse des «Supporters Club Nürnberg», die zum Auswärtsspiel des 1.FC Nürnberg in Gelsenkirchen fuhren. Über 20 Insassen der Bayern-Busse sollen sofort ohne Grund auf die «Club»-Anhänger losgegangen sein. Vorneweg soll der 22-jährige Angeklagte gelaufen sein, der mit dem Fuß voraus auf den ersten Nürnberger Fan einsprang, dann schlugen und traten die Bayern-Ultras auf mehrere Nürnberg-Anhänger ein.
Mehrere Nürnberg-Fans flüchteten in einen Bus und warfen von dort aus Flaschen in Richtung der Angreifer. Anschließend flogen vonseiten der Bayern-Randalierer mehrere Kunststoff- und Bierflaschen gegen und in den Bus. Dabei wurde die 45-jährige Ehefrau des Nürnberger Busfahrers von zwei vollen Kunststoff-Flaschen so schwer am Kopf getroffen, dass sie lebensbedrohliche Brüche im Gesicht erlitt und ihr linkes Auge verlor.
Die erste Flasche soll ihr der 26-Jährige, die zweite der 21-jährige Angeklagte an den Kopf geworfen haben. Er sei sich dabei «als Handballer seiner Wurfkraft und Treffsicherheit bewusst» gewesen, betonte die Staatsanwältin am Mittwoch. «Ich habe eine Flasche aufgehoben und in den Bus geworfen, ohne groß darüber nachzudenken», gab der 21-Jährige zu Protokoll. Nach Zeugenaussagen soll er sich aber damit gebrüstet haben, mit der Flasche eine Person getroffen zu haben. Auch der Busfahrer und drei weitere Nürnberger Fans waren verletzt worden. Die Angreifer gehörten zur Fan-Gruppierung «Schickeria München», die vom FC Bayern nicht als offizieller Fanclub anerkannt wird.
(ddp)
DAtterich - 09.01.2008, 18:58
BBC hat folgendes geschrieben: [size=18] Er sei sich dabei «als Handballer seiner Wurfkraft und Treffsicherheit bewusst» gewesen, betonte die Staatsanwältin am Mittwoch. «Ich habe eine Flasche aufgehoben und in den Bus geworfen, ohne groß darüber nachzudenken», gab der 21-Jährige zu Protokoll. Nach Zeugenaussagen soll er sich aber damit gebrüstet haben, mit der Flasche eine Person getroffen zu haben. Auch der Busfahrer und drei weitere Nürnberger Fans waren verletzt worden. Die Angreifer gehörten zur Fan-Gruppierung «Schickeria München», die vom FC Bayern nicht als offizieller Fanclub anerkannt wird.
(ddp)
Das ist das Beste, was er machen kann.
Aufgrund der (immer noch) in Bayern im Vergleich zu anderen Bundesländern herrschenden Strenge bei der Ausschöpfung der Strafrahmen kommt er so mit ganz viel Glück vielleicht noch mit einer Bewährungsstrafe davon.
Das "Handballargument" der Staatsanwältin ist so fernliegend nicht, wenn sie allerdings so argumentiert, hätte sie auch versuchten Totschlag anklagen müssen, was ja nicht geschehen ist. Von daher: Unfug!
droogie - 09.01.2008, 21:19
BBC hat folgendes geschrieben: [size=18] Er sei sich dabei «als Handballer seiner Wurfkraft und Treffsicherheit bewusst» gewesen, betonte die Staatsanwältin am Mittwoch. «Ich habe eine Flasche aufgehoben und in den Bus geworfen, ohne groß darüber nachzudenken», gab der 21-Jährige zu Protokoll. Nach Zeugenaussagen soll er sich aber damit gebrüstet haben, mit der Flasche eine Person getroffen zu haben. ..
(ddp)
also der letzte satz stimmt mit sicherheit nicht! im gegenteil...
und was man von den zeugenaussagen halten kann wird sich dann hoffentlich im verlaufe der verhandlungen klären (da gibts nämlich einige ungereimtheiten).
aber mehr will/darf/kann ich dazu nicht sagen!
krank - 10.01.2008, 00:10
droogie hat folgendes geschrieben:
aber mehr will/darf/kann ich dazu nicht sagen!
...besser ist das. Verfahren läuft ja noch...
droogie - 11.01.2008, 13:34
viedeobeitrag über das thema:
http://www.sat1bayern.de/cgi-bin/wmv.pl?url=hooligan.wmv
und nochmal ein artikel:
http://www.mainpost.de/lokales/bayern/Bayern;art16683,4291931
ct - 11.01.2008, 14:33
bei solchen berichten könnt ich kotzen :!:
Würzburger - 24.01.2008, 20:54
Prozess zu Bayern-Fans vor dem Ende!
Plädoyers und Urteil für den 30. Januar geplant
(MaS) Im Pilotprozess gegen drei von insgesamt 21 angeklagten Fans des FC Bayern München sollen am Mittwoch, 30. Januar, die ersten Urteile fallen. Die Männer zwischen 21 und 26 Jahren sollen im Frühjahr 2007 auf der Raststätte Würzburg-Nord grundlos einen Bus mit Fans des 1. FC Nürnberg attackiert haben. Einige der Angreifer gehören zu der umstrittenen Fangruppierung „Schickeria“, die ihrem Verein bereits früher Probleme bereitet hatte.
Gespannt blicken nicht nur Anhänger beider Clubs auf den Ausgang des Verfahrens vor dem Würzburger Amtsgericht. Von dem Fall soll ein Signal ausgehen, dass der Staat mit harter Hand auf die Gewalt am Rande der Stadien reagiert, hofft die Staatsanwaltschaft, die diese harte Linie bereits während der Ermittlungen bewies.
Im Prozess gab es aber beträchtliche Probleme zu beweisen, wer den Busfahrer zu Boden trat und wer versuchte, den in den Bus-Eingang geschubsten Reiseleiter seiner Tasche samt Eintrittskarten zu berauben. Vor allem blieb unklar, wer jene Flasche warf, die einer Frau im Bus an den Kopf flog und sie für ihr weiteres Leben auf einem Auge blind machte. Das Tempo des Angriffs und die große Zahl der Angreifer erschwerten Zeugen vor Gericht, Täter eindeutig zu identifizieren.
Daneben bleibt der kollektive Anklagepunkt des schweren Landfriedensbruchs, über den Richter Peter Wohlfahrt am Mittwoch zu entscheiden hat – wobei er teilweise monatelange Untersuchungshaft mit berücksichtigen muss.
2_Old - 25.01.2008, 07:52
in dubio pro reo
SyntheticBreed - 25.01.2008, 08:42
2_Old hat folgendes geschrieben: in dubio pro reo
:!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!:
professor - 25.01.2008, 09:57
Es ist ohnehin der Wahnsinn, dass Staatsanwälte immer so viel Platz in einschlägigen Artikeln bekommen, die Gegenseite aber maximal dann dargestellt wird, wenn die Schuld vorher ordentlich impliziert wurde.
highdelberg - 30.01.2008, 14:50
Zitat: Wegen des Vorwurfs der gefährlichen Körperverletzung und schweren Landfriedensbruchs hat die Staatsanwaltschaft Würzburg heute Haftstrafen für drei Fans des FC Bayern München gefordert. Die Männer im Alter von 21, 22 und 26 Jahren sollen an einer Attacke auf Anhänger des 1. FC Nürnberg auf einem Autobahnrastplatz im vergangenen Frühjahr beteiligt gewesen sein. Staatsanwältin Susanne Krischker forderte Freiheitsstrafen bis zu zweieinhalb Jahren ohne Bewährung für die Angeklagten, die der Fan-Gruppe "Schickeria München" angehörigen. Bei dem Angriff waren fünf Personen zum Teil lebensbedrohlich verletzt worden, eine Frau erblindete auf einem Auge.
droogie - 30.01.2008, 15:31
http://www.mainpost.de/lokales/franken/Franken;art1727,4321677
droogie - 31.01.2008, 13:24
hab heute morgen die freuliche nachricht bekommen:
alle BEWÄHRUNG!! :shock: :D
hier der artikel dazu:
http://www.mainpost.de/lokales/franken/Franken;art1727,4323238
highdelberg - 31.01.2008, 13:28
spiegel
zum glück kein knast aber bei den widersprüchlichen aussagen finde ich das urteil deutlich zu hart
droogie - 31.01.2008, 13:36
naja also in diesem staat hätte mich nix mehr gewundert. vorallem war/ist ja der medienrummel bei diesem fall riesig und auch die politik (beckstein und co.) haben mehr als eine auge auf den fall gehabt.
angesichts dieser tatsache hätte ich schon härtere urteile erwartet. aber zum glück ist es anders gekommen und die gerechtigkeit hat doch noch gesiegt!
hab grad noch ne info von einem gekriegt der im verhandlungssaal gesessen ist:
zusätzlich gabs noch ein kontaktverbot zur gruppe und ein verbot zu FCB spielen zu fahren für insgesamt 3 jahren...
klassenlehra - 31.01.2008, 14:08
Gute Nachrichten!!!
Die Amtsgerichte sind teilweise sehr anfällig für abschreckende Urteile, wenn es einen großen Medienrummel gibt. Umso besser, dass es keine Haftstrafen gibt. Wenn es keine Beweise gibt, kann nichts bewiesen werden.
Unzufrieden sein dürfte damit wohl die Frau, die von der Flasche getroffen wurde.
BBC - 31.01.2008, 14:36
droogie hat folgendes geschrieben: naja also in diesem staat hätte mich nix mehr gewundert. vorallem war/ist ja der medienrummel bei diesem fall riesieg und auch die politik (beckstein und co.) haben mehr als eine auge auf den fall gehabt.
angesichts dieser tatsache hätte ich schon härtere urteile erwartet. aber zum glück ist es anders gekommen und die gerechtigkeit hat doch noch gesiegt!
hab grad noch ne info von einem gekriegt der im verhandlungssaal gesessen ist:
zusätzlich gabs noch ein kontaktverbot zur gruppe und ein verbot zu FCB spielen zu fahren für insgesamt 3 jahren...
Hallo? Ein Kontaktverbot zur Gruppe?
Das ist ja gleichbedeutend mit einem Verbot von Freundschaften?
highdelberg - 31.01.2008, 20:02
das habe ich mich auch gefragt was das soll bzw. wie sowas kontrolliert wird. man läuft sich eben teilweise auch mal im privatleben zufällig über den weg.
mal offtopic: was fällt denn alles unter den begriff "schwere körperverletzung"? muss da eine waffe im spiel sein oder richtig übel zusammentreten?
gerne auch pn.
Lokalpatriot - 31.01.2008, 20:09
highdelberg hat folgendes geschrieben: das habe ich mich auch gefragt was das soll bzw. wie sowas kontrolliert wird. man läuft sich eben teilweise auch mal im privatleben zufällig über den weg.
mal offtopic: was fällt denn alles unter den begriff "schwere körperverletzung"? muss da eine waffe im spiel sein oder richtig übel zusammentreten?
gerne auch pn.
§ 226 StGB
(1) Hat die Körperverletzung zur Folge, daß die verletzte Person
1. das Sehvermögen auf einem Auge oder beiden Augen, das Gehör, das Sprechvermögen oder die Fortpflanzungsfähigkeit verliert,
2. ein wichtiges Glied des Körpers verliert oder dauernd nicht mehr gebrauchen kann oder
3. in erheblicher Weise dauernd entstellt wird oder in Siechtum, Lähmung oder geistige Krankheit oder Behinderung verfällt,
so ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren.
[...]
ist glaub ich selbsterklärend,....Waffe im Spiel führt übrigens zur "gefährlichen Körperverletzung"
Hannoveraner - 31.01.2008, 20:15
Lokalpatriot hat folgendes geschrieben: Waffe im Spiel führt übrigens zur "gefährlichen Körperverletzung"
Wozu auch ein Tritt mit "besohltem Fuss" reicht :evil: :evil:
highdelberg - 31.01.2008, 20:20
hast ne pn, lokalpatriot.
ein teil hat sich allerdings in der zwischenzeit geklärt :wink:
gibt´s auch unbesohlte schuhe? jesus vor gericht?
6655321 - 01.02.2008, 12:33
highdelberg hat folgendes geschrieben:
gibt´s auch unbesohlte schuhe? jesus vor gericht?
Ich vermute mal der Engländeranteil, der sich im Urlaub krebsrot Hauereien in Badeschlappen liefert ist nicht gerade gering... :wink:
droogie - 10.03.2008, 21:58
letzten freitag wurde ein guter bekannter von mir endlich in allen punkten FREIGESPROCHEN.
der arme kerl ist aber 5 1/2 monate unschuldig in u-haft gesessen, weil man einem vollidioten mit 2 (!!) promille im blut mehr geglaubt hat, als an halbes dutzend anderer aussagen, die ihn entlastet haben.
die staatsanwältin hat bei der verhandlung dann doch auch auf freispruch plädiert, aber ohne (!) entschädigung für die unberechtigte haftstrafe!
man muss sich das mal vorstellen! :twisted:
wenigstens hat er dann doch noch eine entschädigung (wenn man überhaupt davon sprechen kann) bekommen.
10 - 15 euro pro tag... :roll:
aber sowas steht natürlich in keiner zeitung! :evil:
Jan-Limburg - 10.03.2008, 22:11
droogie hat folgendes geschrieben: letzten freitag wurde ein guter bekannter von mir endlich in allen punkten FREIGESPROCHEN.
der arme kerl ist aber 5 1/2 monate unschuldig in u-haft gesessen, weil man einem vollidioten mit 2 (!!) promille im blut mehr geglaubt hat, als an halbes dutzend anderer aussagen, die ihn entlastet haben.
die staatsanwältin hat bei der verhandlung dann doch auch auf freispruch plädiert, aber ohne (!) entschädigung für die unberechtigte haftstrafe!
man muss sich das mal vorstellen! :twisted:
wenigstens hat er dann doch noch eine entschädigung (wenn man überhaupt davon sprechen kann) bekommen.
10 - 15 euro pro tag... :roll:
aber sowas steht natürlich in keiner zeitung! :evil:
Ganz zu Schweigen von der Brandmarkung des Indiviuums, der SM und des Club # 12 :evil: :roll:
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