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NewsBote - 18.04.2007, 22:28
Inspiriert der „Betze“ Marco Reich?
Inspiriert der „Betze“ Marco Reich?
Offenbach. Von 1992 bis 2001 hat Marco Reich für den 1. FC Kaiserslautern gespielt. Morgen kehrt er mit den Offenbacher Kickers an den Betzenberg zurück. „Ich hoffe, dass Marco in seiner alten Heimat den Durchbruch schafft und ihm 'was Entscheidendes gelingt“, setzt Kickers-Trainer Wolfgang Frank große Erwartungen in seinen Angreifer. Reich bleibt also in jedem Fall als Partner von Torjäger Suat Türker in der Mannschaft, obwohl auch Dino Toppmöller einsatzfähig wäre. Doch nach fast vier Wochen Verletzungspause und einem Kurzeinsatz will der Offenbacher Trainer „Toppi“ vorsichtig wieder aufbauen und wird ihn erst im Laufe der Begegnung einwechseln.
Womöglich wird Frank auch die gleiche Elf beginnen lassen wie vor Wochenfrist beim Sieg gegen Burghausen. „Es gibt keinen Grund, große Änderungen vorzunehmen“, hat er gesagt. Heute Vormittag werden die Offenbacher mit zwanzig Spielern Richtung Kaiserslautern fahren. Kapitän Markus Happe fehlt weiter wegen Verletzung.
Für beide Mannschaften ist die Zweitliga-Partie im Fritz-Walter-Stadion (18 Uhr) sehr wichtig. Für die Lauterer bietet sich unter dem neuen Trainer Wolfgang Funkel die letzte Chance, vielleicht doch noch ins Aufstiegsrennen einzugreifen. Für die Kickers geht es darum, den Abstand zu den Abstiegsplätzen, aktuell vier Punkte, zu halten oder auszubauen. „Es ist eine ganz besondere Sache am Betzenberg zu spielen“, glaubt Wolfgang Frank, „die Stimmung wird fantastisch sein“.
Gut 1000 Fans werden die Kickers in die Pfalz begleiten und genau hinschauen, ob den Worten auch Taten folgen. „Wir freuen uns alle auf das Spiel“, versichert der Trainer, „wenn wir uns wehren wie letzte Woche gegen Burghausen, dann haben wir eine Chance.“
Prognosen für den Verlauf des Abstiegskampfs will der Offenbacher Coach keine geben. Sechs, sieben Mannschaften seien noch gefährdet, glaubt er, „da kann alles passieren.“ In Sicherheit könnten sich die Kickers erst wiegen, wenn sie 40 Punkte eingesammelt hätten. Aktuell liegt der OFC bei 33, hat an den letzten fünf Spieltagen aber nur noch zwei Heimspiele, darunter die ganz schwere Partie gegen den Aufstiegsaspiranten SC Freiburg. Da wäre es schon ratsam, auch auswärts etwas fürs Punktekonto zu tun. (pes)
Kickers: Thier – Müller, Schumann, Bungert, Rehm – Mokhtari, Sieger, Wörle, Judt – Reich, Türker.
FNP
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