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carapapa - 15.04.2007, 06:56
Wie Leonel die U-Bahn in Santo Domingo finanziert
... eigentlich müssten dann deutsche Touris die Fahrscheine für umme bekommen. :eek:
http://www.kfw-entwicklungsbank.de/pkd/PN03062.htm
Zweiter 138 kV-Ring Santo Domingo
Projektkurzdarstellung
Land Dominikanische Republik
Projektnummer 3062
BMZ-Nr. 199867029
Datum März 2007
Ausgangslage
Die Stromversorgung stellt einen wesentlichen Engpassfaktor für eine Verbesserung der Lebensbedingungen sowie die Ausschöpfung der wirtschaftlichen Entwicklungspotentiale in der Dominikanischen Republik dar. Die vorhandene Infrastruktur im Bereich der Stromversorgung ist unzureichend und veraltet, so dass täglich mehrstündige Stromausfälle zu verzeichnen sind. Hohe Übertragungs- und Verteilungsverluste stellen eine effiziente Strombereitstellung und -nutzung in Frage und erlauben der dominikanischen Stromversorgungsgesellschaft CDEEE nicht, ihre Kosten zu decken und somit die Einnahmen zu erzielen, die zur Finanzierung dringend erforderlicher Investitionen benötigt werden.
Ziele und Wirkungen
Das FZ-Vorhaben zielt darauf ab, im westlichen Teil Santo Domingos durch die Erweiterung von Umspannstationen und Übertragungsleitungen die Versorgungszuverlässigkeit zu erhöhen, die Übertragungsverluste zu verringern und zur besseren Ausschöpfung des Entwicklungspotentials
dieser Regionen beizutragen.
Gestaltung
Das Vorhaben schließt unmittelbar an das frühere Vorhaben „Netzausbau für Umspannstationen II“ an. Es umfasst vier 138/12,5 kV-Umspannstationen und acht 138 kV-Leitungsverbindungen zur
Schaffung einer 138 kV-Ringverbindung im westlichen Zentrum von Santo Domingo. Durch den Ring sollen dort bestehende Engpässe zwischen den Erzeugungs- und Lastzentren beseitigt werden.
Die Sektorreform wurde in 2001 durchgeführt. Dabei ist die staatliche Versorgungsgesellschaft CDEEE in sieben privatwirtschaftlich betriebene Einzelgesellschaften aufgelöst worden. Die hydroelektrische
Energieerzeugung und der Übertragungsbereich sind weiterhin in staatlicher Hand verblieben. Nach dieser ersten Sektorreform stürzte der Sektor zwischen 2002 und 2004 aus vielfältigen Gründen in eine schwere Krise, aus der er nunmehr mit Ankündigung einer Weiterentwicklung
der Reformen seit der Jahreswende 2004/2005 herauszukommen scheint. Aus diesen Gründen konnte mit dem FZ-Vorhaben erst im zweiten Quartal 2005 begonnen werden. Mit einem Abschluss des Vorhabens wird im zweiten Quartal 2007 gerechnet.
Für weitere Informationen
KfW
Abteilung AS
Telefon +49 (69) 7431-4260
Fax +49 (69) 7431-3363
e-Mail info@kfw-Entwicklungsbank.de
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