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chilenaloca - 03.04.2007, 08:49
Mindestens 475 Festnahmen bei Studentenprotesten in Chile
News vom: Freitag 30. März 2007
Mindestens 475 Festnahmen bei Studentenprotesten in Chile
In Chile sind bei landesweiten Studentenprotesten mindestens 475 Menschen festgenommen worden. Am "Tag des jungen Kämpfers" kam es vor allem in Santiago zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den jungen Demonstranten und der Polizei. Diese setzte Tränengas und Wasserkanonen ein. Laut Gouverneurin Adriana Delpiano protestierten die Demonstranten vor allem gegen die unnötig langen Wartezeiten und Verspätungen beim öffentlichen Verkehr.
Alljährlich erinnern Protestkundgebungen zum "Tag des jungen Kämpfers" an den Tod zweier junger Studenten 1985 durch die Polizei unter de damaligen Diktator Augusto Pinochet. Vorsorglich waren dieses Jahr 4000 Polizisten und rund ein Dutzend Panzerfahrzeuge in Santiago und Umgebung stationiert, die Universitäten schlossen bereits am Morgen ihre Tore.
Im Süden der Hauptstadt kam es laut Vize-Innenminister Felipe Harboe zu Krawallen, bei denen einige vermummte Demonstranten Molotowcocktails warfen. Diese verlagerten sich am späten Abend in die Armenviertel von Santiago de Chile. Das Fernsehen zeigte Bilder von Demonstranten, die Straßensperren errichteten und sich Schusswechsel mit der Polizei lieferten.
Quelle: Yahoo Nachrichten!!
chilenaloca - 03.04.2007, 08:50
Hunderte Festnahmen nach landesweiten Studentenprotesten in Chile
Bei Ausschreitungen in Chiles Hauptstadt Santiago de Chile sind am Donnerstag und in der Nacht zu Freitag über 800 Demonstranten festgenommen worden. 22 Polizisten wurden verletzt, wie Vize-Innenminister Felipe Harboe am Freitag mitteilte.
Im Zentrum und in einigen Aussenbezirken der Hauptstadt errichteten Demonstranten Strassensperren und lieferten sich Schusswechsel mit der Polizei. In einem Vorort plünderten Demonstranten einen Supermarkt, in einem anderen wurde ein Bus angezündet.
Die Polizei ging mit Wasserwerfern und Tränengas gegen die Demonstranten vor. Zwei Hauptverkehrsachsen in Santiago de Chile wurden gesperrt. Zudem schlossen die Behörden rund ein Dutzend U-Bahn-Stationen.
Vor allem Jugendliche nahmen an den Demonstrationen zum "Tag des jungen Kämpfers" teil, wie die Gouverneurin der Region Santiago, Adriana Delpiano, mitteilte. Unter den Festgenommenen befinden sich demnach bis zu 90 Prozent Minderjährige. Die meisten seien sogar unter 16 Jahre alt, fügte sie hinzu.
Massenfestnahmen sind ein übliches Mittel der chilenischen Polizei, um Proteste aufzulösen. Meistens werden die Festgenommenen nach einer Überprüfung ihrer Personalien wieder freigelassen.
Die alljährlichen Proteste, bei denen an den Tod zweier junger Studenten 1985 bei einem Polizeieinsatz unter dem damaligen Diktator Augusto Pinochet erinnert wird, fielen dieses Jahr stärker als gewöhnlich aus. Grund ist ein neues Gesetz zum öffentlichen Nahverkehr, das für Unzufriedenheit sorgt.
Die Umsetzung dieses Vorhabens im Februar führte zu langen Wartezeiten und Verspätungen beim öffentlichen Verkehr. Vorsorglich waren dieses Jahr 4000 Polizisten und rund ein Dutzend Panzerfahrzeuge in Santiago und Umgebung stationiert, die Universitäten schlossen bereits am Morgen ihre Tore.
Quelle: www.swissinfo.org
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