Alle Beiträge und Antworten zu "KV Hessen"
Re: KV Hessen
Uwe Gerber - 16.03.2007, 08:49
KV Hessen
Kassenärztliche Vereinigung Hessen K.d.ö.R.
www.kvhessen.de
Re: KV Hessen
Uwe Gerber - 16.03.2007, 08:57
KV Hessen, Rundschreiben 06.03.2007 -Auszug-
hat folgendes geschrieben:
Rundschreiben vom 6. März 2007: Honorarabrechnung II/2006
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrter Damen und Herren,
die Arbeit an der Quartalsabrechnung II/06 ist abgeschlossen, Zahlungstermin war der 02.03.2007. Zahlreiche Anfragen Ihrerseits zeigen uns, dass trotz umfangreicher Informationen durch die KV Hessen noch immer große Verunsicherung und Ärger in den Praxen herrschen. Deshalb nutzen wir dieses Rundschreiben, um möglichst offene Fragen zu beantworten....
Wie stellt sich Ihre Honorarsituation für dieses Quartal dar? Am 27.10.2006 haben Sie eine „Abschlagszahlung auf die Restzahlung II/06“ erhalten. Dies war notwendig, weil die Abrechnung II/06 im Herbst nicht zeitgerecht fertig gestellt werden konnte, wir aber die Liquidität in den Praxen gewährleisten wollten...
Überzahlungen
Wir wissen, dass vor allem die Überzahlungen und die damit verbundenen Rückführungen für viele Praxen zu einem ernsten finanziellen Problem geworden sind. Rund ein Viertel der hessischen Praxen ist davon betroffen...
Fragen & Antworten zur Honorarabrechnung:
Wie sind Überzahlungen entstanden?...
Was tut die KV Hessen, um weitere Überzahlungen zu verhindern?...
Wie werden Überzahlungen zurückgeführt?...
Wann wird die KV Hessen die Abrechnungen wieder pünktlich erstellen?...
Was können Praxen mit finanziellen Problemen tun?...
Re: KV Hessen
Uwe Gerber - 16.03.2007, 09:12
KV Hessen, Rundschreiben 06.03.2007 -Auszug-
hat folgendes geschrieben:
Rundschreiben vom 6. März 2007: Honorarabrechnung II/2006
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrter Damen und Herren,
die Arbeit an der Quartalsabrechnung II/06 ist abgeschlossen, Zahlungstermin war der 02.03.2007. Zahlreiche Anfragen Ihrerseits zeigen uns, dass trotz umfangreicher Informationen durch die KV Hessen noch immer große Verunsicherung und Ärger in den Praxen herrschen. Deshalb nutzen wir dieses Rundschreiben, um möglichst offene Fragen zu beantworten....
Wie stellt sich Ihre Honorarsituation für dieses Quartal dar? Am 27.10.2006 haben Sie eine „Abschlagszahlung auf die Restzahlung II/06“ erhalten. Dies war notwendig, weil die Abrechnung II/06 im Herbst nicht zeitgerecht fertig gestellt werden konnte, wir aber die Liquidität in den Praxen gewährleisten wollten...
Überzahlungen
Wir wissen, dass vor allem die Überzahlungen und die damit verbundenen Rückführungen für viele Praxen zu einem ernsten finanziellen Problem geworden sind. Rund ein Viertel der hessischen Praxen ist davon betroffen...
Fragen & Antworten zur Honorarabrechnung:
Wie sind Überzahlungen entstanden?...
Was tut die KV Hessen, um weitere Überzahlungen zu verhindern?...
Wie werden Überzahlungen zurückgeführt?...
Wann wird die KV Hessen die Abrechnungen wieder pünktlich erstellen?...
Was können Praxen mit finanziellen Problemen tun?...
Eine Gemeinschaftspraxis aus Langenselbold, weiterveröffentlicht über Buschtelefon.de
hat folgendes geschrieben:
Aufruf zum Sitzstreik in der KV am 14.03.2007
Liebe Kolleginnen und Kollegen ich habe jetzt endgültig die Schnauze voll !!
Das Abrechnungsdesaster der Abschlagszahlung auf die Restzahlung 03/06 ist, wie mir viele Kollegen in Telefonaten bestätigten, nicht nur für unsere hausärztliche Gemeinschaftspraxis existenzgefährdend.
Viele Praxen sehen sich mit den bisher eingetroffenen Zahlungen nicht mehr im Stande die Versorgung der Patienten weiter aufrecht zu halten, ihre Mitarbeiter und Steuern zu bezahlen.
Es reicht, das Maß ist voll, ich rufe Sie, alle Fach- und Hausärzte, zu einem Sitzstreik in der KV in Frankfurt am Mittwoch, den 14.03.2007 um 15:00 Uhr auf.
Wir sollten es leid sein, uns so behandeln zu lassen ! Wir haben keinen Überblick über unsere finanzielle Situation und keine Planungssicherheit mehr, Abrechnungsunterlagen sind völlig unverständlich, die Unzuverlässigkeit der Geldeingänge ist ruinös!
In allen anderen Bundesländern läuft die Umsetzung des EBM 2000 plus problemlos, aber was macht unsere hessische KV ??? Warum werden jetzt Gelder in einer solchen Höhe zurückgehalten, wie konnte es zu Überzahlungen von ca. 39 Millionen kommen ?
Die bisher 37.000 anhängigen Widerspruchsverfahren sprechen ihre eigene Sprache !
Es kann nicht sein, dass wir die Fehler und das Missmanagement des KV-Vorstands ausbaden müssen ! Unsere Vertreter sind uns Rechenschaft schuldig !
Kolleginnen und Kollegen, die diesmal vom Abrechnungsdesaster nicht betroffen sind, sollten sich unbedingt mit den Betroffenen solidarisieren – das „Sankt-Florians-Prinzip“ hat ausgedient !!
Aktivieren Sie möglichst viele Kollegen aus ihrem Umfeld und bringen Sie Ihre Praxismädels mit – ihr Job ist in Gefahr ! Wir müssen den Missstand öffentlich machen ! Ich werde die Presse und das hessische Sozialministerium über diese Maßnahme informieren !
Machen Sie mit, es kommt auf jeden einzelnen an!
Eine Rute lässt sich knicken – ein Bündel Ruten nicht !
Ärzte Zeitung, 16.03.2007
hat folgendes geschrieben:
"Mir stinkt das Missmanagement der KV!"
80 Ärzte protestieren in Frankfurt gegen die Honorarpolitik der KV Hessen /
Kollegen fordern Wirtschaftsprüfer...
Re: KV Hessen
Uwe Gerber - 21.03.2007, 16:20
Ärzte Zeitung, 21.03.2007 -Auszug-
hat folgendes geschrieben:
Den Rücktritt des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hessen und Neuwahlen fordert die Vertragsärztliche Vereinigung (VVH) in Frankfurt/Main.
Vertragsärztliche Vereinigung Hessen e. V.
Zum Thema keine Presseerklärung gefunden.
Ärzte Zeitung, 21.03.2007 -Auszug-
hat folgendes geschrieben:
KOMMENTAR
Vorstand in der Pflicht
...mit einer neuen Führungsspitze sind die Probleme nicht vom Tisch - sie müsste sich erst noch einarbeiten, und das könnte neue Probleme schaffen. Fakt ist: Das Krisenmanagement der KV ist unbefriedigend und der Vorstand ist in der Pflicht, die Sache zu Ende zu bringen.
Re: KV Hessen
Uwe Gerber - 29.03.2007, 08:47
KV Hessen weist Vorwürfe von Kollegen zurück
Ärzte Zeitung, 29.03.2007
Re: KV Hessen
BZF - 30.06.2007, 17:31
KV Hessen, Pressemitteilung 27.06.2007
hat folgendes geschrieben:
Populismus statt Fakten: KV Hessen kritisiert Vorgehen der Hessischen Sozialministerin
Mit großem Befremden hat der Vorstand der KV Hessen heute auf ein Schreiben der Hessischen Sozialministerin reagiert, das das Ministerium in dieser Woche an alle hessischen Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten verschickt hatte. Ohne Fakten zu nennen, fordert die Ministerin die Mitglieder der KV Hessen auf, Einfluss auf die Vertreterversammlung der KV Hessen zu nehmen, um die Honorarverteilung zu verändern und wirft der KV „intransparentes Verwaltungshandeln“ vor.
„Das Verhalten der Ministerin ist unseriös“, stellt die Vorstandsvorsitzende der KV Hessen, Dr. med. Margita Bert, fest. „Leider hat es die Ministerin nicht für nötig gehalten, auch nur ein einziges persönliches Gespräch mit dem Vorstand der KV Hessen zur im Februar 2007 begonnenen Sonderprüfung der Honorarabrechnung zu führen.“ Darüber hinaus sah man sich im Ministerium offensichtlich auch außer Stande, Vorstand und Geschäftsführung über den Brief zu unterrichten – und dies, obwohl die Führungsspitze der KV noch am vergangenen Montag zu einem Gespräch im Ministerium war. Zu einem Zeitpunkt also, an dem das Schreiben längst unterwegs war. „Das Schreiben der Ministerin zielt offenbar auf eine Schwächung der hessischen Ärzteschaft ab. Offensichtlich leider ohne Rücksicht auf Verluste“, so die Vorsitzende weiter.
Inhaltlich beklagt die Ministerin, dass das Handeln der KV Hessen intransparent und nicht nachvollziehbar sei. Tatsächlich aber enthält der Brief an die Mitglieder der KV Hessen ansonsten keinerlei Neuigkeiten und wird vom Vorstand der KV Hessen deshalb als populistische Wahlkampfmaßnahme des Ministeriums verstanden. Der KV liegt bisher kein Prüfbericht des Hessischen Landesprüfungsamtes vor und sie weist die im Schreiben der Ministerin erhobenen Vorwürfe noch einmal entschieden zurück.
Nach Auffassung des Vorstandes der KV Hessen besteht kein Zweifel daran, dass die Quartalsabrechnungen rechts- und HVV-konform sind. „Wir werden notfalls vor Gericht beweisen, dass hier alles mit rechten Dingen vor sich geht. Die Ministerin hat in ihrem Schreiben ja schon angedeutet, dass die KV gegen etwaige aufsichtsrechtliche Maßnahmen Rechtsmittel einlegen werde. Sie zeigt dadurch eindeutig, wie unsicher man sich im Ministerium offensichtlich ist. Leider verstärkt dies den Eindruck von nicht immer ausreichender Sachkenntnis, den die seit Monaten laufende und sehr arbeitsintensive Sonderprüfung bisher bei uns hinterlassen hat.“
Die beiden Vorstandsvorsitzenden fordern die Ministerin auf, zu seriöser Sacharbeit im Sinne der hessischen Ärzte und Psychotherapeuten zurückzukehren. Es steht zu befürchten, dass der verschickte Brief die Verunsicherung bei den Ärzten und Psychotherapeuten noch vergrößern wird und die Zahl etwaiger Widersprüche zunimmt. Gerade dies hatte die Ministerin in ihrem Schreiben beklagt, um nun diesen Prozess offensichtlich noch einmal anzuheizen.
An Betätigungsfeldern mangelt es dem Ministerium eigentlich nicht: Vergeblich warten die hessischen KV-Mitglieder bisher darauf, dass sich die Ministerin für eine Verbesserung der Honorare einsetzt, anstatt den offensichtlichen Mangel als innerärztliches Verteilungsproblem abzutun. Zudem sind bisher keinerlei gesetzliche Initiativen seitens des Ministeriums bekannt, seiner Verantwortung für den Erhalt der Alterversorgung der hessischen KV-Mitglieder –der Erweiterten Honorarverteilung (EHV) – gerecht zu werden.
Die KV Hessen hatte im April 2007 die Abrechnung für das Quartal IV/06 korrekt und zeitgerecht vorgelegt, nachdem es nach Einführung des EBM 2000plus zu Verzögerungen bei der Abrechnungserstellung gekommen war.
Hinweis an die Redaktion: Bei Fragen und Interviewwünschen wenden Sie sich gerne an die Abteilung Kommunikation der KV Hessen, Karl Matthias Roth, Telefon 069 / 79502-755, Silvia Herzinger, Telefon 069 / 79502-682, Alexandra Rieger, Telefon 069 / 79502‑580, Telefax 069 / 79502-501, E-Mail: presse@kvhessen.de. Weitere Presseinformationen finden Sie im Internet unter www.kvhessen.de.
Re: KV Hessen
BZF - 30.06.2007, 17:33
Hessisches Sozialministerium, Pressemitteilung 30.06.2007
hat folgendes geschrieben:
Falsche Behauptungen der KV Hessen
Der Sprecher des Hessischen Sozialministeriums erklärt:
1. Die Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung, Dr. med. Margita Bert, behauptet in ihrer heutigen Pressemitteilung, dass Ministerin Lautenschläger „kein einziges persönliches Gespräch mit dem Vorstand der KV Hessen zur im Februar 2007 begonnenen Sonderprüfung der Honorarabrechnung“ geführt habe.
Hierzu stelle ich fest: Diese Behauptung ist falsch.
Am 18. Mai dieses Jahres führte die Ministerin ein ausführliches Telefonat mit Frau Dr. Bert zur Sonderprüfung bei der KV Hessen. Darüber hinaus gab es eine Vielzahl an Gesprächen mit Vertretern der KV Hessen, sowohl vor als auch während der Sonderprüfung, die entweder von der Ministerin, Staatssekretär Krämer oder dem zuständigen Abteilungsleiter Osmers geführt wurden (Liste im Anhang). Zu jeder Zeit standen dem Vorstand der KV kompetente Ansprechpartner der politischen- und der Fachebene zur Verfügung. Es ist davon auszugehen, dass auch noch weitere Gespräche zu diesem Themenkomplex geführt werden.
2. Des Weiteren behauptet die Vorstandsvorsitzende der KV Hessen, Dr. med. Margita Bert, dass das Sozialministerium den Vorstand der KV nicht über den Brief der Ministerin an alle Ärzte unterrichtet habe – „und dies obwohl die Führungsspitze der KV noch am vergangenen Montag im Ministerium war …“.
Hierzu stelle ich fest: Diese Behauptung ist falsch.
Der Staatssekretär des Hessischen Sozialministeriums, Gerd Krämer, hat die KV-Vorsitzende Dr. Bert bereits am 21.06.2007 darüber informiert, dass es einen solchen Brief geben werde.
*****
Anhang:
Folgende Treffen und Gespräche mit Vertretern der KV Hessen sind besonders hervorzuheben:
Ministerin Lautenschläger 18.05.2007 Telefonat mit Frau Dr. Bert, KV Hessen betr. Sonderprüfung und Honorarverteilung
30.10.2006 Gespräch mit der KV Hessen
05.05.2006 Gespräch mit Frau Dr. Bert betr. politische Situation in der KV, neues AVWG, Gesundheitsreform
Staatssekretär Krämer
30.06.2007 Vertreterversammlung KV Hessen
28.06.2007 Gespräch mit Frau Dr. Bert
26.06.2007 Telefonat mit Frau Dr. Bert
25.06.2007 Gespräch mit KV
21.06.2007 Gespräch mit Frau Dr. Bert
Abteilungsleiter Osmers
30.05.2007 Gespräch mit KV Hessen
14.03.2007 Gespräch mit KV
07.12.2006 Gespräch mit Frau Axtmann, KV Hessen
27.11.2006 KV-Gespräch mit Frau Dr. Bert
05.10.2006 Termin bei KV-Hessen
Darüber hinaus zahllose Telefonate
****
Re: KV Hessen
BZF - 02.07.2007, 22:05
Landesärztekammer Hessen, Pressemitteilung 02.07.2007
hat folgendes geschrieben:
Landesärztekammer bedauert Konflikt zwischen Kassenärztlicher Vereinigung Hessen und Hessischem Sozialministerium
Die Landesärztekammer bedauert, dass es zwischen dem Hessischen Sozialministerium und der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen zu einem Konflikt über die Honorarbescheide für niedergelassene Ärztinnen und Ärzten gekommen ist.
"Wir hoffen, dass innerhalb kürzester Zeit eine Lösung des Problems gefunden wird, denn die hessischen Ärztinnen und Ärzte sollen sich wieder mit aller Kraft auf die Patientenversorgung konzentrieren können,", sagte Dr. med. Ursula Stüwe, Präsidentin der Landesärztekammer, heute in Frankfurt.
„Zugleich möchten wir uns bei allen Kolleginnen und Kollegen bedanken, die auch unter den schwierigen aktuellen Bedingungen weiterhin für ihre Patientinnen und Patienten da sind."
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