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Betterman - 26.02.2007, 11:48
Radsport
Ganz aktuell:
Jan Ullrich beendet seine Karriere!
Hab mir eben die Pressekonferenz angeschaut und bin ein bisschen traurig, dass wir mit Jan den größten Radfahrer Deutschlands verlieren. Hab mir immer gerne die Tour de France angeschaut und mitgezittert.
Nun hoffe ich, dass Markus Fothen eine gute Saison fährt und nach dem Abgang von Leipheimer Teamkapitän wird und eventuell unter die Topten der Tour fährt. Immerhin wurde er in der Gesamtwertung 15. und 2. beim weißen Trikot. Beachten wir hierbei, dass das Team für Leipheimer fuhr und nicht für Fothen.
Man darf gespannt sein...
UNH_88 - 26.02.2007, 13:22
Naja, Radsport ist nicht so mein Ding. Von daher berührt mich das nicht wirklich!
daemon - 26.02.2007, 13:50
Aber mich dafür umso mehr...
;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;(
Ich denke, Fothen wird noch etwas brauchen...
Wenn man bedenkt, dass Jan schon bei der ersten Tour-Teilnahme 2ter wurde und das auch nur weil sein Kapitän (Bjarne Riis) die Tour gewinnen sollte...
Hoffe da eher auf Klöden...und vielleicht einer der jungen Telekomfahrer...
Die haben doch den Junioren-Weltmeister im Straßenrennen geholt, oder???
Cujo - 26.02.2007, 13:52
UNH_88 hat folgendes geschrieben: Naja, Radsport ist nicht so mein Ding. Von daher berührt mich das nicht wirklich!
dito :ja:
Steppo - 26.02.2007, 16:00
Cujo hat folgendes geschrieben: UNH_88 hat folgendes geschrieben: Naja, Radsport ist nicht so mein Ding. Von daher berührt mich das nicht wirklich!
dito :ja:
dito :ja:
Bennoe - 26.02.2007, 16:50
UNH_88 hat folgendes geschrieben: Naja, Radsport ist nicht so mein Ding. Von daher berührt mich das nicht wirklich!
dito! :ja: ;)
Betterman - 26.02.2007, 20:40
Ein solches Talent wie der Ulle ist der Fothen nicht, das is klar. Aber er kann ja auch, wie er selbst sagt, noch 8 (!!!) Tourteilnahmen schaffen. Auch sagt er selbst, dass die Tour noch zu groß für ihn ist. Aber er hat sich viel vorgenommen und er wird sicherlich die eine oder andere Überraschung schaffen.
Und wenn es hier keinen interessiert, dann schreiben eben nur der Horsch und ich. Vielleicht klinkt sich der Flocki noch mit ein!
daemon - 27.02.2007, 08:05
Hast gestern das Interview von Ulle bei Beckmann gesehen???
Ganz so glücklich scheint er dann doch nicht zu sein mit seiner Entscheidung...
Hat nämlich immer wieder betont wie ausgelastet er doch ist, wieviel Arbeit vor ihm liegt und dass er soooo glücklich mit seiner Familie (Tochter & Frau) ist...
War mir irgendwie etwas zuviel, aber ich kann mich auch täuschen...
Cujo - 27.02.2007, 08:42
daemon hat folgendes geschrieben: gestern das Interview von Ulle bei Beckmann gesehen
Dito!
Kann dir nur zustimmen. Allerdings kann ich mich echt nicht entscheiden ob ich ihm glauben kann das er unschuldig ist. Vom Gefühl her bin ich voll und ganz auf seiner Seite aber der Verstand bleibt skeptisch.
daemon - 27.02.2007, 09:41
Also ist doch etwas Interesse da, oder haben Dave und ich das jetzt erst geweckt??? ;)
Ich kann mir das mit dem Doping auch nicht vorstellen, da er ja während seiner Karriere auch immer sehr sportlich war (z.B. hat auf Armstrong gewartet als dieser stürzte..)...andererseits, vielleicht war er so verzweifelt, dass er dachte, dem gedopten Armstrong kannst nur mit eigenem Doping Herr werden...
Wird sich ja bald rausstellen ob es so war oder nicht...
Er wird auf alle Fälle ein großer Sportler bleiben...
Cujo - 27.02.2007, 10:57
daemon hat folgendes geschrieben: Also ist doch etwas Interesse da, oder haben Dave und ich das jetzt erst geweckt??? ;)
Ich gebe zu in der Zeit in der Ulle noch um den Titel fuhr schon die Bergetappen und das Zeitfahren angeschaut zu haben und natürlich informiert man sich als Sportbegeisterter Mensch auch über Videotext oder Internet.
Da aber die letzten Jahre einfach zu viel Doping-Schrott-gerede stattfand ist mir der Rücktritt recht egal.
Bin ein großer Beckmann und auch Kerner Fan war also Zufall das der Ulle gestern da war, zumindest wusste ich es nicht.
Jedenfalls gebe ich dir Recht das mit Ullrich ein weiteres großes Zugpferd für den deutschen Sport abgetreten ist. Leider sehe ich da noch keinen Nachkommer genau wie bei Schumi, Becker und Graf. :nein:
daemon - 27.02.2007, 12:05
Was Becker betrifft, kämpft sich gerade einer ganz nach Oben...
Tommy Haas ist WELTRANGLISTEN NR... aufgepasst ... Spannung ...
2
Nur noch Federer vor ihm ...
:respekt:
Cujo - 27.02.2007, 13:51
:tach: chapeau
Naja glaube der Thommy gehört eher in di Kategorie "ewiges Talent" der kann sich doch auch schon bald mit seinem Rücktritt beschäftigen ;)
Markus - 27.02.2007, 21:53
des interview bei beckmann hätte er sich lieber mal gespart. damit hat er sich überhaupt keinen gefallen getan. und ich glaube immer mehr (nach der sendung gestern vorallem) dass er richtig tief in der scheiße steckt und ne ganze menge damit zu tun hat!!!!!!
daemon - 28.02.2007, 08:34
Mittlerweile muss man sich vielleicht auch fragen, mit was er überhaupt zu tun haben sollte...
Von den über 60 gefundenen Blutkonserven haben wohl lediglich 8 einen etwas bzw. geringfügigeren erhöhten EPO-Gehalt. Bei den anderen handelt es sich wohl um ganz 'reines Blut'.
Die können eventuell dann nichtmal mehr Fuentes was nachweisen...
Vielleicht hat Ulle sich ja gerade deswegen entschlossen eine Speichelprobe abzugeben... ;)
Meine Theorie ist, dass Armstrong hinter der ganzen Sache steckt!!!
Betterman - 06.05.2007, 08:53
Der neue Kapitän von Gerolsteiner (man sagt es jedenfalls) verlor gestern bei der Tour de Romandie 18 Minuten auf den Führenden. Dabei war er vor dieser Etappe auf Rang 5. Das ist sehr schade und ich hoffe, dass es eine Erklärung dafür gibt. Ich hoffe immernoch auf eine starke TdF bei ihm!
UNH_88 - 24.05.2007, 14:04
So Freunde des Tschäreddls!
Tiefer gehts langsam nimmer!
www.bild.de
DOPING-BEBEN!
Jetzt haben auch Erik Zabel (36) und Rolf Aldag gestanden!
Die früheren Telekom-Fahrer haben Epo-Doping zugegeben. Zabel, neben Ullrich der erfolgreichste deutsche Fahrer des früheren Telekom-Teams, hat eine Woche Epo-Doping gestanden. Aldag, Teamchef von T-Mobile, sprach gleich von jahrelangem Doping bis zu seinem Karriere-Ende 2006.
Mit Zabel hat damit auch ein aktiver Fahrer gestanden. Der deutsche Sprintkönig fährt aktuell im Milram-Team.
DIE DOPING-BEICHTEN.
Um 11.41 Uhr startet Erik Zabel seine Beichte. „Ich habe mich vor der Tour de France 1996 entschieden, Epo zu nehmen. Nach einer Woche habe ich den einmaligen Test beendet".
DIE DOPING-BEICHTEN.
Um 11.41 Uhr startet Erik Zabel seine Beichte. „Ich habe mich vor der Tour de France 1996 entschieden, Epo zu nehmen. Nach einer Woche habe ich den einmaligen Test beendet.“
11 Jahre hat Zabel die Öffentlichkeit belogen. Der einstige Liebling der Fans unter Tränen: „Es tut mir leid. Ich möchte mich dafür entschuldigen.“
Zabels Sohn Rick ist inzwischen selbst im Radsport aktiv. Zabel schluchzend: „Ich habe gedopt, weil's ging... Ich möchte mich auch bei meinem Sohn entschuldigen."
Zabels weiter: „Ich möchte nicht, dass die Jungs in die ähnliche Situation kommen, wie wir sie vorgefunden haben.“ Denn er sagt auch: „Die Situation im Radsport ist heute nicht viel anders als damals.“
DIE DOPING-BEICHTEN.
Rolf Aldag, T-Mobile-Teamchef: „Ich habe 1995 ausdrücklich mit Epo begonnen.“
Jahrelang hat Aldag konsequent gedopt und die Öffentlichkeit belogen: „Bis 1997 gab es keine Möglichkeit, mich zu erwischen. Natürlich wollte ich Erfolg haben und habe mich aktiv für Doping entschieden.“ Noch 2002 hat er sich Epo übers Internet besorgt.
Gerade Aldag zeigt die Doppel-Moral des Radsports. Motto: Ich dope, weil man mir es nicht beweisen kann.
Die Mauer des Schweigens ist endgültig eingerissen.
Vor Zabel und Aldag haben schon die Ex-Telekom-Fahrer Bert Dietz (38), Christian Henn (43) und Udo Bölts (41) gestanden. Die Team-Ärzte Dr. Lothar Heinrich und Andreas Schmid wurden suspendiert und von der Uni Freiburg inzwischen gefeuert.
Das Aldag-Geständnis.
In einem Interview der Fachzeitschrift „Tour“ hatte Aldag einst auf die Frage, ob er je Epo, Kortison oder Aphetamine genommen habe, folgendes geantwortet: „Neee, um Gottes Willen! Ich hätte keine Nacht mehr ruhig schlafen können. Mich hat niemand kontaktiert, um mir etwas anzubieten.“ Am Donnerstag hat er sich wenigstens für seine Lügen entschuldigt.
Aldag: „Ja, ich habe alle angelogen und möchte mich dafür entschuldigen.“
Übrigens: Aldag soll weiter Teamchef bei T-Mobile bleiben.
Der Doping-Sumpf.
Seit 2007 hat sich T-Mobile zum großen Saubermann des Radsports aufgemacht. Doch Team-Manager Bob Stapleton hat bereits erkannt, wie tief der Sumpf im gesamten Radsport ist.
Stapleton in der „Süddeutschen Zeitung“: „Es ist, als hätte man den Kontakt zur Außenwelt verloren, als wäre man in einem anderen Universum. Ich habe unterschätzt, wie schwierig es sein würde, wirklich in diesem Sumpf einzudringen.“
SteveO - 24.05.2007, 14:53
Doping im Radsport war ja wohl eh ein offenes Geheimnis. Nun ist eben auch die entsprechende Beweislage da, um von Tatsachen sprechen zu können.
Das Spielchen wird seit Wochen von den Medien gepusht, und nach und nach wird eben gerade so viel gestanden, wie sich ohnehin nicht mehr verheimlichen lässt.
Mal schauen, wie die Sponsoren reagieren und ob sich das kommerziell schon auf die Tour de France niederschlägt.
Das Ansehen des Radsports dürfte jedenfalls bis auf weiteres übelst beschmutzt sein.
Flieger - 24.05.2007, 15:02
Und vor allem lügen die doch jetzt auch noch.
Der Zabel behauptet er habe eine Woche lang EPO genommen - in wieviel Jahren?
Gut, die Deutschen sind jetzt die Deppen weil sie auspacken, aber irgendeiner muss ja anfangen.
Betterman - 30.06.2007, 10:19
Die Tour steht in den Startlöchern!
Ich habe meinen Arbeitsplan mal angeschaut und mit den wichtigsten Etappen abgeglichen.
Die erste Bergetappe mit Bergankunft ist am Sonntag, 15. Juli. Nach Angaben von ZDF Kommentator Peter Leissl werden dort die Favoriten erstmals ihre Karten aufdecken müssen.
Eine Woche später, ebenfalls Sonntag, am 22.07. gibt es die nächste Bergankunft, hoch oben auf dem Plateau de Beille.
Ich habe an beiden Sonntagen frei und würde mir das ganze gerne anschauen. Hat noch jemand ausser Daemon Interesse mitzufiebern?
Eine weitere Bergankunft ist am 25.07., wo es ab ca. 14.30 Uhr spannend wird! Auch diesen Termin vormerken, vielleicht kannst du mittags ein bisschen früher gehen, Daemon!
Daemon, bitte die Termine merken!!! Wir können uns ja vorher noch in Frankreich mit Panache und Adelscott eindecken...
Ich persönlich drücke ja Klöden und Fothen die Daumen. Besonders Markus Fothen finde ich klasse, und hoffe, dass er unter die ersten 10 kommen wird. Dann könnte er nächstes Jahr ein Podiumsplatz anvisieren!
Übrigens, dass alles entscheidende Zeitfahren ist am vorletzten Tourtag, also am 28.07., wo wir im Trainingslager sein müssten!
Markus - 30.06.2007, 12:07
da esse ich doch lieber einen :fastfood: - glaube die tour wird sau langweilig dieses jahr - lass mich aber gerne eines besseren belehren!
Betterman - 30.06.2007, 21:17
Wieso langweilig? Versteh ich nicht?! Dieses Jahr wird die Tour superspannend! Ich habe nur ein bisschen Angst, dass noch einige "ausgesperrt" werden, wenn Jörg Jaksche's Interview am Montag veröffentlicht wird!
daemon - 02.07.2007, 16:02
Habe die Termine mal vorgemerkt!!!
Müsstest mich eventuell dann trotzdem nochmal erinnern...
Das mit dem Panache und Adel Scott hört sich echt Klasse an...
Glaube auch, dass die Tour dieses Jahr sehr spannend wird, da es ja keine TopFavoriten gibt...Hoffe der Klödi ist sauber... :ja: :rolleyes:
finds übrigens trotzdem schade, dass wir dem Ulle nicht mehr zuschauen können, wie er sich den Berg hochquält... :/
Flunz - 02.07.2007, 16:24
Ich glaub die diesjährige Tour wird die kürzeste ever! Wenn die nicht mehr gedopt sind, kommt doch keiner von denen über die Berge und die Tour ist nach 2 Wochen ohne Fahrer fertig! :lach:
Ne, also ich freu mich auch schon drauf! Werd wohl mit Dave & Flo mir die wichtigsten Etappen reinziehen! Bin mal gespannt, ob unser neuer Deutscher Meister etwas in den Vordergrund fahren kann. Auch wenn´s vielleicht "nur" um Etappensiege geht!
Betterman - 17.07.2007, 08:24
Zitat: Grandiose und bittere Momente
Von Linus Gerdemann
16.07.2007 - Wir sind hier im „Hotel Mercury“ in Val d’Isere untergebracht, wo morgen auch die extrem schwere dritte Alpenetappe beginnen wird. Ruhetag bei der Tour bedeutet: Etwas länger schlafen, nach dem Frühstück eineinhalb Stunden Training von 10.30 Uhr bis 12 Uhr. Danach gab das Team eine Pressekonferenz, zuerst die Sportliche Leitung mit Bob Stapleton und Rolf Aldag, zu der kurze Zeit später wir Fahrer dazustießen. Danach gab ich noch zwei längere Interviews.
Eine besonders liebe Überraschung war, dass mich meine Freundin Annika hier in Val d’Isere besucht hat. Für den Rest des Tages war entspannen angesagt, am Nachmittag saßen wir noch bei einem Kaffee zusammen und konnten uns über bessere Nachrichten von Patrik Sinkewitz freuen. Nach seinem Horror-Crash geht es ihm zum Glück wieder besser. Er ist nach Hamburg ins dortige Unfallkrankenhaus geflogen worden. Von hier aus gute Genesungswünsche, Patrik. Schade, dass Du nicht mehr dabei bist.
Mindestens genauso erfreulich war dann die Nachricht, dass der Fan aus Luxemburg außer Lebensgefahr scheint. Nach den schlimmen Nachrichten gestern atmen alle im Team wieder auf.
Sportlich gesehen waren die drei Ausfälle von Patrik, unserem Kapitän Michael Rogers und Mark Cavendish natürlich ganz bitter. Bis zu Micks Ausscheiden gestern lief alles bestens für uns – aber so nah liegen Glück und Pech beisammen. Für mich war die gestrige Etappe trotzdem ein einmaliges Erlebnis. Es ist ein unglaubliches Gefühl, mit dem Gelben Trikot auf den Schultern zu fahren. Überall riefen die Fans „le maillot jaune“ und feierten mich. Das sind grandiose und unvergessliche Momente im Leben eines Radfahrers.
Dazu gehören auch die öffentliche Aufmerksamkeit und die Schlagzeilen in den Zeitungen. So etwas kommt und geht auch wieder. Ich denke, ich weiß schon, wie das Geschäft funktioniert. Besser so, als wenn sich niemand für mich interessieren würde. Jetzt bin ich zwar das „Gelbe“ los, aber noch trage ich das Weiße Trikot. Unser Ziel wird sein, es so lange wie möglich zu verteidigen. Das wird schwer genug werden, denn Alberto Contador ist eine ganz harte Nuss. Er ist am Sonntag super gefahren und meiner Meinung nach sogar ein Kandidat für das Gelbe Trikot.
Im Team werden nach den drei Ausfällen die Aufgaben neu verteilt werden müssen. Da werden wir flexibel reagieren. Kim Kirchen, der mir am Sonntag fantastisch geholfen hat und eigene Ambitionen hinten angestellt hat, wird ganz sicher seine Chancen bekommen, ebenso Marcus Burghardt oder Bert Grabsch. Wir werden uns ganz sicher nicht ausschließlich auf die Verteidigung des Weißen Trikots beschränken.
UNH_88 - 18.07.2007, 14:06
Neues Doping-Beben im Radsport.
Nach dem positiven Doping-Test von Patrik Sinkewitz (26) ist die Tour für die TV-Zuschauer bei ARD und ZDF vorerst beendet.
Die Öffentlich-Rechtlichen steigen mit ihrer Berichterstattung aus der 94. Tour de France aus. Die Entscheidung fiel in einer Krisensitzung mit ARD-Programmdirektor Günter Struwe und ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender. „Wir haben entschieden, bis zur Klärung des Falles aus der Tour-Berichterstattung auszusteigen“, sagte Brender. Nur Eurosport fährt weiter.
Der Doping-Fall Sinkewitz.
Der T-Mobile-Fahrer ist positiv auf Testosteron gestestet worden. Wie der Bund Deutscher Radfahrer bekannt gab, fand die Kontrolle am 8. Juni bei einer Trainingskontrolle statt. Der Testosteronwert soll 24:1 statt der zulässigen 4:1 betragen haben. Der BDR wurde von der Nationalen Anti-Doping-Agentur NADA informiert.
Klar ist: Sinkewitz, der nach seinem Horror-Unfall mit einem Tour-Zuschauer vorzeitig aussteigen musste, wurde mit sofortiger Wirkung vom Team T-Mobile suspendiert. Sollte die B-Probe ebenfalls positiv ausfallen, wird die sofortige Entlassung folgen.
„Ich? Wieso ich? Davon weiß ich nichts. Das kann nicht sein“, erklärte Sinkewitz in einer ersten Reaktion auf den Doping-Befund. Sein knapper Kommentar: „Ich werde gleich operiert und kann mich jetzt nicht darum kümmern.“
Nach seinem Tour-Unfall liegt er mit Nasen- und Kieferbruch in einem Hamburger Krankenhaus.
Der Doping-Fall Sinkewitz.
Fakt ist: Die B-Probe wird endgültig Aufschluss geben. Innerhalb von fünf Tagen kann Sinkewitz diese schriftlich beim BDR beantragen. Für die Rad-Bosse um Präsident Rudolf Scharping steht fest: Sollte auch die B-Probe positiv sein, fliegt Sinkewitz ultimativ raus.
„Sollte die B-Probe den positiven Befund bestätigen, wird der BDR die Einleitung eines Verfahrens beim Bundessportgericht beantragen und Patrik Sinkewitz aus allen Kadern streichen“, heißt es in der Presse-Erklärung des Radsport-Verbandes.
Und wie lange fährt T-Mobile noch mit? Wann steigt der Hauptsponsor aus Bonn aus dem Radsport aus?
„Ein solcher Schnellschuss kommt nicht in Frage, so frustrierend das alles auch ist", sagt Pressesprecher Christian Frommert: „Es ist enttäuschend und schockierend. Doch mit Schnellschüssen ist niemandem gedient. Wir müssen jetzt Fakten sammeln und auswerten und uns nach der Tour zusammen setzen."
Vor der Tour hatten die Beichten der früheren Telekom-Star Riis, Aldag & Zabel den Radsport bereits erschüttert. Unmittelbar vor Tour-Beginn sorgte Jörg Jaksche für einen weiteren Doping-Hammer.
Ausgerechnet beim Team T-Mobile hat es jetzt erneut eingeschlagen. Das Team um den Milliardär Bob Stapleton hatte sich nach den Doping-Beichten um Ex-Fahrer und Noch-Teamchef Rolf Aldag zum neuen Sauber-Team des Radsports aufgeschwungen. Mit einem eigenen Kontroll-System wollten sie beim Bonner Rennstall für ehrlichen Radsport sorgen. Das System ist offensichtlich schon gescheitert.
Was nur wenige wissen: Bei T-Mobile wird nicht auf Testosteron getestet.
Prof. Dr. Walter Schmidt von der Uni Bayreuth, der für das interne Kontroll-System verantwortlich ist: „Es geht bei uns um Blutmanipulation. Einen anderen Anspruch haben wir nie erhoben. Der Test auf Substanzen wie Testosteron obliegt den Anti-Doping-Organisationen. Ich wäre sehr enttäuscht, wenn sich das Ergebnis der A-Probe bestätigen würde.“
Sauer und enttäuscht sind auch die Team-Kollegen.
Linus Gerdemann, der Ein-Tag-Träger des Gelben Trikots, vorm Start der 10. Etappe: „Es ist schwer, jetzt darüber zu urteilen. Wenn es sich bewahrheiten sollte, ist es keine positive Nachricht für den Radsport. Das macht mich wütend, dass es natürlich im eigenen Team ist."
Bereits vorher hatte Gerdemann pauschal erklärt: „Ich kann für keinen Fahrer meine Hand ins Feuer legen.“
Sollte die B-Probe ebenfalls positiv sein, ist die Karriere von Patrik Sinkewitz beendet. Und einen traurigen Titel hätte er auch noch erreicht: Sinkewitz wäre der erste Profi, der die Tour-Strafe von einem Jahres-Gehalt zahlen muss.
Alle Fahrer hatten vorm Tourstart eine Erklärung zum neuen Ethik-Code unterschrieben. Das Gehalt von Sinkewitz liegt bei geschätzten 500 000 Euro. Damit würde er als Dopingstrafe eine halbe Million Euro zahlen müssen.
Wie sagt doch der Kölner Doping-Experte Wilhelm Schänzer: „Die Tour ist nicht sauber. Warum sollte sie das sein? Nach all den Erkenntnissen der vergangenen Wochen, Monate und Jahre sollte man nicht davon ausgehen.“
Bennoe - 18.07.2007, 14:13
UNH_88 hat folgendes geschrieben:
Nach dem positiven Doping-Test von Patrik Sinkewitz (26) ist die Tour für die TV-Zuschauer bei ARD und ZDF vorerst beendet.
Die Öffentlich-Rechtlichen steigen mit ihrer Berichterstattung aus der 94. Tour de France aus. Die Entscheidung fiel in einer Krisensitzung mit ARD-Programmdirektor Günter Struwe und ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender. „Wir haben entschieden, bis zur Klärung des Falles aus der Tour-Berichterstattung auszusteigen“, sagte Brender. Nur Eurosport fährt weiter.
Gott sei dank! Dann kommt brauche ich wegen dem Scheiß keinen Tag mehr auf Verbotene Liebe verzichten ;D
SteveO - 18.07.2007, 14:19
Bennoe hat folgendes geschrieben:
Gott sei dank! Dann kommt brauche ich wegen dem Scheiß keinen Tag mehr auf Verbotene Liebe verzichten ;D
Dietrich! :top:
Bennoe - 18.07.2007, 14:20
Wir sollten mal einen VL-Threat aufmachen! Gibt ja hier im Forum einige "Anhänger"!
Cujo - 18.07.2007, 14:25
Bennoe hat folgendes geschrieben: Wir sollten mal einen VL-Threat aufmachen! Gibt ja hier im Forum einige "Anhänger"!
:eek: :eek: :eek: :eek: :eek: :eek: :eek:
Da kuck ich doch lieber 48 Stunden Radrennen am Stück!
UNH_88 - 18.07.2007, 14:31
Bitte beim Thema bleiben! ;D
SteveO - 18.07.2007, 14:36
Cujo hat folgendes geschrieben: Da kuck ich doch lieber 48 Stunden Radrennen am Stück!
Du darst schon mal nicht im VL-Thread schreiben! ;)
Sehr amüsant: Die Ausreden der Doping-Sünder... "der Hund ist schuld" ist noch eine der harmloseren! :lach:
Flunz - 18.07.2007, 21:20
UNH_88 hat folgendes geschrieben: Sollte die B-Probe ebenfalls positiv sein, ist die Karriere von Patrik Sinkewitz beendet.
Wieso ist sie dann beendet??? Krieg der nicht 2 Jahre Sperre? Kann ja wohl nicht sein, dass ein junger, talentierter Sportler wegen einer kleinen Dummheit sein ganzes Leben lang bestraft wird?! Keine Angst, war nur ein Scherz! Aber das mit dem Karriere-Ende blick ich noch nicht?!
UNH_88 hat folgendes geschrieben: Und einen traurigen Titel hätte er auch noch erreicht: Sinkewitz wäre der erste Profi, der die Tour-Strafe von einem Jahres-Gehalt zahlen muss.
Haha!!! Es glaubt doch wohl keiner, dass er das zahlen muss?!
1. Strafen (beim Arbeitsrecht) gehen normal nicht über ein Monatsgehalt!
2. Hat er die Unterzeichnung quasi unter Druck unterschrieben und nicht freiwillig! Und das Ganze kann er daher auch anfechten!
Die 189 Starter der TdF waren sich doch im Voraus klar, dass sie das unterzeichnen können ohne das sie wirklich derart belangt werden... :schlaumeier:
Freu mich schon auf Samstag, Einzelzeitfahren auf Eurosport! JUHU!!! :D
Flieger - 24.07.2007, 21:34
Sollen wir das Thema eigentlich schliessen? Ich meine das ist ja nur noch lächerlich. Ein total kaputter Winkourow verliert richtig Zeit auf den führenden und feiert im Zeitfahren ein super Comeback. Warum? Wahrscheinlich wie bei jedem Comeback: Gedopt
Rasmussen: wahrscheinlich gedopt.
Contador: gedopt?
Wer glaubt denn bitte einem Tour de France Fahrer noch irgendwas?
Flunz - 24.07.2007, 21:37
Der David glaubt, dass der Fothen nicht gedopt ist! :D Aber so schlecht wie der ist, glaub ichs auch!
Naja, ich denk auch, dass so ziemlich jeder von denen, irgendwie dopt. Der eine mehr, der andere weniger. Einer nimmt Eigenblut, der andere kriegt blöderweise das falsche Blut und es fällt auf! :eek:
Sollen sie halt die letzten 4-5 Etappen hinter sich bringen und dann werden die ersten 50 wegen Doping disqualifiziert und der Fothen wird zum Toursieger erklärt!!! Und Klöden ist auch wieder fein raus, da er ja jetzt eh nicht mehr fährt! Muss sich dann bei Vino bedanken! :lach: :lach: :lach:
Markus - 24.07.2007, 22:45
habs doch schon von angang an gesagt. der sport ist am ende!!!!!! konnte eure begeisterung eh nicht ganz nachvollziehen.
Bennoe - 25.07.2007, 05:13
Markus hat folgendes geschrieben: konnte eure begeisterung eh nicht ganz nachvollziehen.
dito!!!
daemon - 25.07.2007, 07:49
Nennt mir bitte mal einen Fahrer der in den letzten 50 Jahren sicher nicht gedopt hat???!!! Das heißt wer sich vorher für Radsport begeistert müsste das jetzt auch noch tun, oder er war einfach sehr naiv...
Natürlich, wenn man gar kein Radsport-Fan ist, dann ist Radsport ja eh doof und zusätzlich kann man sich jetzt schön darüber lustig machen...
Für mich ist das Ganze trotz Doping eine riesen Leistung, die die Radfahrer hier über 3Wochen abliefern. Im Endeffekt nehmen die Medien ja die komplette Spannung raus, indem sie nur noch das Thema Doping behandeln...und so Teams wie ASTANA zwingen nach einem Dopingfall (wahrscheinlich alle gedopt...) aus der Tour zu gehen.
Ich finde die Rennen trotzdem noch spannend...klar ohne Klödi oder Ulle ist das für mich auch nicht mehr so attraktiv...
Es wird egal in welchem Sport immer leistungsfördernde Mittel geben!!!
Betterman - 25.07.2007, 07:50
Jenau
Bennoe - 25.07.2007, 08:43
Ist natürlich ne Riesenleistung gedopt höchstleistung zu bringen *vorsicht ironie"!
Ich finde es für die Radsportler schade, die das ihrem Körper nicht antun wollen und deshalb nicht so viel Erfolg haben!
Cujo - 25.07.2007, 09:18
Bennoe hat folgendes geschrieben: Ich finde es für die Radsportler schade, die das ihrem Körper nicht antun wollen
Wo gibts denn sowas? :rolleyes:
Meinst du damit Hobby Radler? :lach:
SteveO - 25.07.2007, 09:23
Wenn man sich Bodybuilder auf der Bühne anschaut, dann ist auch klar, dass da jede Menge Pharmazie reingepumpt wurde. Das weiß jeder, kann aber aus strafrechtlichen Gründen offiziell nicht eingestanden werden.
Den Unterschied zum Radsport sehe ich darin, dass BB kein Breitensport ist, der mit großem Sponsoraufwand viel Sendezeit einnimmt. Günther Schlierkamp zum Beispiel, Deutscher und aktuell einer der weltweit besten Schwergewichts-BB, kennt keine Sau. Ein Ulrich, Zabel,... ist/war dagegen ein anerkannter Promi. Das macht für mich den Unterschied: Die Jungs streichen Top-Gehälter ein und geben in Interviews vor der Öffentlichkeit den sauberen Sportsmann.
Wer als Profi dopt (und sich erwischen lässt :rolleyes: ), schadet dem Image seines Sports. Ich bezweifle nicht, dass die Fahrer der TdF in Training und Wettkampf unglaubliche Leistungen vollbringen - aber indem sie sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen, disqualifizieren sie sich in meinen Augen selbst.
Es kann natürlich sein, dass auch im Fußball, Handball,... gedopt wird - aber so lange niemand überführt wurde und ein ähnlicher Domino-Effekt wie beim Radsport ausgelöst wird, sehe ich den Sport als sauber an.
Bennoe - 25.07.2007, 09:35
SteveO hat folgendes geschrieben: Wenn man sich Bodybuilder auf der Bühne anschaut, dann ist auch klar, dass da jede Menge Pharmazie reingepumpt wurde. Das weiß jeder, kann aber aus strafrechtlichen Gründen offiziell nicht eingestanden werden.
Den Unterschied zum Radsport sehe ich darin, dass BB kein Breitensport ist, der mit großem Sponsoraufwand viel Sendezeit einnimmt. Günther Schlierkamp zum Beispiel, Deutscher und aktuell einer der weltweit besten Schwergewichts-BB, kennt keine Sau. Ein Ulrich, Zabel,... ist/war dagegen ein anerkannter Promi. Das macht für mich den Unterschied: Die Jungs streichen Top-Gehälter ein und geben in Interviews vor der Öffentlichkeit den sauberen Sportsmann.
Wer als Profi dopt (und sich erwischen lässt :rolleyes: ), schadet dem Image seines Sports. Ich bezweifle nicht, dass die Fahrer der TdF in Training und Wettkampf unglaubliche Leistungen vollbringen - aber indem sie sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen, disqualifizieren sie sich in meinen Augen selbst.
Es kann natürlich sein, dass auch im Fußball, Handball,... gedopt wird - aber so lange niemand überführt wurde und ein ähnlicher Domino-Effekt wie beim Radsport ausgelöst wird, sehe ich den Sport als sauber an.
Hallejuja, Stiffler ähh SteveO!
Genau das wollte ich auch schreiben, konnte es aber nicht in Worte fassen, aber ich wußte auf dich ist Verlaß!!!
SteveO - 25.07.2007, 10:08
"Höre ich eine Halleluja?!" :D
Kam gerade am Sonntag auf RTL. :lach:
Bennoe - 25.07.2007, 11:05
Und wer treibts mit Eseln... :rofl:
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