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Bladde - 21.02.2007, 16:52
Vorberichte 19. Spieltag
TV Groß-Umstadt muß die Tabellenführung verteidigen
Gegner Eintracht Baunatal punktete im Hinspiel
Am kommenden Sonntag (18:00 Uhr, Heinrich-Klein-Halle) bestreitet die 1. Mannschaft des TV Groß-Umstadt mit der Begegnung gegen Eintracht Baunatal das erste Spiel in dieser Runde, bei dem man als Tabellenführer die gejagte Mannschaft ist und nicht mehr der jagende Verfolger.
Mit derzeit 29:7 Punkten thront der TVG auf dem Platz an der Sonne, danach kommen die Verfolger Pohlheim (26:8), HSG Baunatal (25:11) und HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (24:12). „Unter diesen 4 Mannschaften wird der Titel sicherlich ausgespielt“, wagt der Sportliche Leiter des TVG, Holger Zindt, eine wenig kühne Prognose. „Aber, auch wenn die Tabelle in dieser Hinsicht ein einigermaßen klares Bild abgibt, muß jedes Spiel erst einmal gespielt werden. In den letzten Wochen waren in der Oberliga eine Reihe von Überraschungen zu verzeichnen, die das Tabellenbild gehörig in Bewegung gebracht haben. Davon haben nicht zuletzt ja auch wir profitiert, weil uns die unschönen Überraschungen, zumindest in den letzten Wochen, erspart geblieben sind.“
Und auch am kommenden Wochenende stehen für alle Spitzenclubs der Oberliga unangenehme Spiele auf dem Programm. Die HSG Pohlheim - bis zur Winterpause noch klarer Tabellenführer und Aufstiegsaspirant Nr. 1, seither aber mit 4:6 Punkten in Folge unverkennbar in einem kleinen Tal – muß zum SVH Kassel (vorletzter Tabellenplatz, 12:24 Punke) reisen. Dort kreist das Abstiegsgespenst in den letzten Woche wieder intensiver und man hat sicherlich nichts zu verschenken. Die HSG Baunatal hat es daheim mit der unberechenbaren HSG Kahl/Kleinostheim zu tun, die mit derzeit 17:17 Punkten zwar deutlich hinter den eigens formulierten Ansprüchen zurück bleibt, gerade aber gegen die starken Teams jederzeit auf Augenhöhe agieren kann. Und Dutenhofen/Münchholzhausen gastiert bei der SG Bruchköbel, die ihrerseits eine mehr als wechselhafte Saison spielt, am letzten Spieltag jedoch mit einem Sieg in Kahl von sich reden machte.
Von der Papierform her hat der TVG in diesem Spitzenquartett mit der Eintracht aus Baunatal fast den leichtesten Gegner. Doch dieser Schein trügt gewaltig. Im Hinspiel nämlich gelang der Mannschaft von Trainer Ludwig nach einem dramatischen Spielverlauf zwar ein Unentschieden, doch lag man in Halbzeit 2 zwischenzeitlich auch schon mit 5 Toren zurück, so dass der Punktgewinn am Ende sicherlich als Erfolg zu werten ist. „Eintracht Baunatal ist eine Mannschaft, die uns nicht wirklich liegt“, warnt so denn auch Trainer Ludwig. „Sollte einer meiner Spieler aufgrund der Tabellensituation glauben, wir hätten ein leichtes Spiel vor der Nase, werde ich ihn im Laufe der Trainingswoche eines Besseren belehren. Wir können die Mannschaft von Arndt Kauffeld sicherlich nur mit einer geschlossen starken Mannschaftsleistung bezwingen. Die Tatsache, dass sich die Eintracht nach der überraschenden Heimniederlage vom letzten Spieltag gegen TuS Dotzheim mit 14:20 Punkten quasi mitten im Abstiegskampf befindet, macht die Aufgabe für uns ganz sicher nicht einfacher. Die werden kämpfen bis aufs Blut und uns alles abverlangen.“
Dem TVG stehen nun also die entscheidenden Wochen der Saison bevor. Mit dem Spiel gegen Baunatal beginnt dabei eine Serie gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenregion. Es folgen die Spiele in Dotzheim (derzeit Platz 10 aber auch so etwas wie die Mannschaft der Stunde), in Büdingen (Tabellenletzter), gegen den SVH Kassel (Tabellenvorletzter), in Kleenheim (Drittletzter) und daheim gegen Oberursel (11. und Viertletzter). „Gerade in Dotzheim und in Oberursel haben wir häufig schlecht ausgesehen, zu Hause gegen Büdingen haben wir zur Halbzeit sogar noch zurück gelegen“, warnt auch Holger Zindt davor, dieses Programm zu leicht zu nehmen. „Wir haben uns durch harte Arbeit im Training und gute Leistungen auf dem Feld zurück an die Tabellenspitze gekämpft – viele der so genannten Handballexperten hatten uns vor Weihnachten ja schon für `aus dem Rennen` erklärt. Wir wären dämlich, wenn wir uns jetzt durch Unkonzentriertheiten und mangelnde Ernsthaftigkeit selber um die Früchte unserer Arbeit bringen würden. Dabei schauen wir aber weiterhin nur von Spiel zu Spiel. Solange wir gewinnen bleiben wir dort, wo wir jetzt stehen. Sollten wir dann am Sonntagabend auch noch sehen, dass einer unserer Verfolger gestolpert ist, ist das um so schöner. Doch zum Glück müssen wir unter den neuen Voraussetzungen nicht mehr auf die Fehler bzw. Punktverluste der anderen warten, sondern haben unser Geschick selber in der Hand. Ich hoffe, unsere Mannschaft ist reif genug, mit dieser Situation umzugehen.
Bis auf den beruflich verhinderten Martin Geist stehen Trainer Ludwig alle Spieler zur Verfügung, so dass er fast wieder aus dem Vollen schöpfen kann.
Quelle: www.weininsel-power.de
Bladde - 22.02.2007, 09:38
Vorbericht aus Holzheimer Sicht:
HSG Kleenheim - TuS Holzheim (So., 17.00 Uhr Weidighalle, Oberkleen)
Nach der Fastnachtspause geht es für die Holzheimer mit dem Auswärtsspiel bei der HSG Kleenheim weiter. Das Team aus der Nähe von Wetzlar ist miserabel in das Jahr 2007 gestartet und rutschte dadurch auf den 12. Tabellenplatz durch, der gleichbedeutend mit dem Abstieg sein könnte. Daraufhin beendeten die Kleenheimer die Zusammenarbeit mit Trainer Eckhard Mack in beiderseitigem Einvernehmen. Vor zehn Tagen folgte das Nachholspiel gegen den Tabellenletzten Büdingen, das mit einem 40:19 Kantersieg für die Kleenheimer endete. Ein Hauptgrund für diese Leistungssteigerung dürfte das Comeback von Spielmacher Dennis Köhler gewesen sein, der seine Verletzungspause hinter sich gebracht hat. Somit liegt die Hauptverantwortung nicht mehr alleine bei Torjäger Andreas Fay, der mit 155 Toren der Primus in der Oberliga Hessen ist. Es ist längst auch bei dem letzten Mitkonkurrenten der Holzheimer durchgedrungen, dass die Auswärtsleistungen kaum dem Tabellenplatz des TuS entsprechen. Von daher werden die Hausherren alles daran setzen, um aus diesem Heimspiel zwei weitere Punkte im Abstiegskampf einzusacken.
Holzheims Trainer Norbert Schleith kann bis auf Christoph Ohl auf den kompletten Kader zurückgreifen und hat an seine Spieler eindringlich appelliert, disziplinierter aufzutreten als in den letzten Auswärtsspielen, wo es einige Zeitstrafen wegen Meckereien gab. Damit lässt sich in der Fremde nämlich nichts erreichen. Die Holzheimer müssen an die Leistung der ersten Hälfte beim Gastspiel in Groß-Umstadt anknüpfen, als der Gegner beherrscht wurde und der TuS nur wegen der schwachen Wurfausbeute nicht mit einer deutlichen Führung in die Kabinen ging. Vielleicht gelingt dennoch am Sonntagnachmittag ein Ende der Minusserie auf fremdem Terrain.
Quelle: www.tus-holzheim.de
schoko10 - 23.02.2007, 13:49
TV Groß-Umstadt ist zum Gejagten in der Oberliga aufgestiegen. Mit 29:7 Punkten erklommen die Südhessen die Spitze. Die Verfolger HSG Pohlheim (26:8), HSG Baunatal (25:11) und HSG Dutenhofen II (24:12) sind hartnäckig. „Unter diesen vier Mannschaften wird der Titel ausgespielt“, glaubt Groß-Umstadts Sportlicher Leiter Holger Zindt. Der Tabellenführer erwartet am Sonntag (18 Uhr, Heinrich-Klein-Halle) Eintracht Baunatal. In den letzten Wochen gab es reichlich Überraschungen, damit ist die Tabelle in Bewegung geraten. Groß-Umstadt hat davon profitiert.
Auch am Wochenende stehen den Spitzenclubs unangenehme Aufgaben bevor. HSG Pohlheim – bis zur Winterpause Aufstiegsfavorit – bewegt sich mit 4:6 Punkten auf Talfahrt. Sie gastiert beim SVH Kassel (Vorletzter, 12:24). HSG Baunatal erwartet HSG Kahl/Kleinostheim, mit 17:17 Punkten deutlich hinter den eigenen Ansprüchen zurück. HSG Dutenhofen gastiert bei der wechselhaften SG Bruchköbel.
Da mutet die Aufgabe des Spitzenreiters leicht an. „Der Gegner liegt uns gar nicht“, warnt Trainer Ralf Ludwig. „Wir können Baunatal nur mit einer geschlossen Mannschaftsleistung bezwingen.“ Die Nordhessen plagt nach der Heimniederlage gegen Dotzheim Abstiegsgefahr. Das macht die Aufgabe für Groß-Umstadt nicht einfacher. „Die Spieler des Gegners werden kämpfen wie die Löwen, uns alles abverlangen.“
Für TV Fränkisch-Crumbach setzt sich der Kampf um den Klassenerhalt am Samstag (19.30 Uhr) bei TSG Oberursel fort. Trainer Guido Heerstraß: „Die Ruhepause über Fasching hat allen gut getan.“ Trotz der Siege in Kassel und gegen Kleenheim (35:25) wackelt der Klassenerhalt. Als Neunter haben die Odenwälder zwei Zähler Luft zu den Abstiegsplätzen. Punkten ist Pflicht. Denn TV Petterweil wird in der Regionalliga kaum den Ligaerhalt packen. Sollte sonst nichts passieren, könnte es in der Oberliga bei drei Absteigern bleiben. Auch Oberursel steht als Elfter auf der Kippe.
Quelle: Darmstädter Echo
Mit viel Druck zum Erfolg
Handball-Oberliga: HSG Baunatal erwartet am Sonntag die HSG Kahl/Kleinostheim
Baunatal. Im Hinspiel gab es eine nicht eingeplante 23:33-Niederlage für die HSG Baunatal, nun stellt sich die HSG Kahl/Kleinostheim am Sonntag um 18 Uhr in der Max-Riegel-Halle zum Rückspiel der Handball-Oberliga vor.
Wollen die VW-Städter (Dritter mit 25:11 Punkten) auf Tuchfühlung zum TV Groß-Umstadt (1., 29:7) und der HSG Pohlheim (2., 26:8) bleiben, dann muss gegen den Tabellensiebten auf jeden Fall ein Erfolg gelingen.
"Heimsiege sind Pflicht", sagt denn auch Sven Hinz, der Trainer der Baunataler. Solche Unterschätzungen des Gegners wie im Pokalspiel zuletzt bei der HSG WVC/Südstadt kann sich die HSG Baunatal am Sonntag nicht erlauben. "Das Pokalspiel hat gezeigt, wie schnell man einen Gegner falsch einschätzen kann", sagt Hinz. "Egal, ob ein Klassenunterschied da ist oder die gegnerische Mannschaft schlechter platziert ist, man muss immer an das Limit gehen."
Gegen die HSG Kalh/Kleinostheim will Hinz mit viel Druck und Power aus einer stabilen 6:0-Deckung schnell nach vorn spielen. "Von der ersten bis zur letzten Minute müssen alle Spieler konzentriert zur Sache gehen", fordert der Coach, "nur dann können wir auch den eingeplanten Sieg einfahren."
Der Rückraum der Gäste ist nur mit Rechtshändern besetzt, die aber ein gefährliches Spiel aufziehen können. Ein besonderes Augenmerk muss man dabei auf Damir Hundur haben.
Bei den Baunatalern wird die Mannschaft bis auf Benjamin Stell komplett sein. Der hatte sich in den Finger geschnitten und wird am Sonntag nicht einsetzbar sein. (fri)
SVH nur Außenseiter
Trainer Thorsten Lintl: Nicht wieder den Start verschlafen
Kassel. Bei den Oberliga-Handballern der SVH Kassel macht man sich derzeit Mut. Obwohl die Kasseler auf den vorletzten Rang abgerutscht sind und nun ausgerechnet der Tabellenzweite HSG Pohlheim in der Sporthalle Harleshausen gastiert (Samstag, 19 Uhr), ist Trainer Thorsten Lintl optimistisch.
"Ich glaube, wir wachsen an solchen Aufgaben", meint Thorsten Lintl und verweist auf die Partie gegen den jetzigen Tabellenführer TV Groß-Umstadt, die seine Mannschaft völlig überraschend mit 32:27 für sich entschied. "Diesmal ist die HSG Pohlheim Favorit. In solche Spiele gehen wir anders rein, denn jeder weiß, dass er da alles geben muss", so Lintl.
Zudem kommt es seinen doch stark unter Zugzwang geratenen Spielern zu Gute, dass sie trotz der schwierigen Tabellensituation gegen das Spitzenteam nicht so unter Druck stehen, wie gegen direkte Konkurrenten. Doch der Coach hat eine ganz besondere Sorge: "Wir dürfen nur nicht wieder den Start verschlafen. Das ist zu unserem größten Problem geworden."
Die spielfreie Zeit über das Pokalwochenende hat Lintl genutzt, um mit seinen Spielern im athletischen Bereich zu arbeiten. "Körperlich sind wir jetzt wieder ganz gut drauf", sagt er, in dem Wissen, dass dies bei seinem kleinen Kader auch dringend erforderlich ist. Doch die personellen Sorgen reißen nicht ab. Torhüter Andreas Paul hat Probleme mit den Adduktoren, Benni Kress leidet an Zahnschmerzen und Tim Milas zwickt der Oberschenkel.
Dennoch, Lintl macht sich und seinen Akteuren Mut: "Die letzten Ergebnisse zeigen, dass Pohlheim angreifbar ist." Und fordert: "Wir müssen uns endlich einmal wehren und dürfen nicht alles mit uns geschehen lassen."
Gast in der Harleshäuser Sporthalle werden auf Einladung der SVH die Oberliga-Fußballer des OSC Vellmar sein. (cl)
Quelle: HNA
Für Dotzheim gilt: Verlieren verboten
Nach dem Oberliga-Spitzenreiter Pohlheim steht nun der Letzte Büdingen auf der Abschussliste
Vom 23.02.2007
möx. DOTZHEIM Verlieren verboten. Mit dem abgeschlagenen Schlusslicht HC Büdingen wartet morgen (19.30 Uhr, Schelmengraben-Halle) auf die Oberliga-Handballer des TuS Dotzheim eine Pflichtaufgabe. "Es wäre fatal, dieses Spiel zu verlieren", warnt TuS-Trainer Jürgen Kleinjung und spricht vom "für den Kopf schwersten Spiel dieser Saison". Nach den zuletzt gezeigten Leistungen beider Teams - die Wiesbadener Vorstädter bezwangen überraschend den damaligen Spitzenreiter Pohlheim und feierten anschließend bei Eintracht Baunatal ihren ersten Auswärtssieg, während der Aufsteiger aus der Nidderau jüngst im Kellerduell beim Vorletzten Kleenheim 19:40 unterging - gehe man als Favorit ins Spiel. Eine für die Dotzheimer in dieser Saison gänzlich neue Erfahrung. "Die Punkte gegen Pohlheim werden erst vergoldet, wenn wir Büdingen schlagen", sagt Kleinjung.
Knüpfen die Dotzheimer an die jüngsten Auftritte an, muss ihnen nicht bange sein. "Für diese Leistungen müssen wir uns quälen. Woche für Woche", fordert der 51-Jährige, der unter der Woche auf Andy Christ verzichten musste, morgen aber seit langer Zeit wieder aus dem Vollen schöpfen kann. Das Erfolgsrezept scheint einfach. "Wir müssen 60 Minuten Druck machen. Zuletzt ist Büdingen konditionell eingebrochen", erklärt Kleinjung. Und kühlen Kopf bewahren, heißt es doch: Verlieren verboten.
Quelle: Wiesbadener Kurier
Nicht nur Psyche ist angeschlagen
Kleenheim ist gegen TuS Holzheim gefordert - Pohlheim kann Schützenhilfe leisten
GIESSEN (mis/vk). Die Blicke der drei heimischen Handball-Oberligisten gehen in zwei unterschiedliche Richtungen. Während die HSG Pohlheim und die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II im vorderen Tabellendrittel nach oben schauen, hofft Aufsteiger SG Kleenheim, sich rechtzeitig von den beiden voraussichtlichen Abstiegsplätzen absetzen zu können. Am Sonntag geht es für die abstiegsgefährdeten Kleenheimer (12. Platz, 12:24 Punkte) in Oberkleen gegen den Fünften TuS Holzheim (23:13) wieder um den Ligaerhalt in Hessens höchster Spielklasse. Die Pohlheimer (26:8) wollen mit einem Sieg beim SVH Kassel (13., 12:24) Kleenheim Schützenhilfe leisten und Tabellenführer TV Groß-Umstadt auf den Fersen bleiben. Den dritten Platz im Visier hat der Vierte Dutenhofen/Münchholzhausen II (24:12), der aber um die Schwere der Aufgabe bei der SG Bruchköbel (6., 19:17) weiß.
SG Kleenheim - TuS Holzheim (Sonntag, 17 Uhr, Weidig-Sporthalle Oberkleen). Die 15:30-Klatsche im Bezirkspokal beim Liga-Rivalen Pohlheim hat der Kleenheimer Psyche nicht gut getan. Allerdings fehlten mit Spielmacher Dennis Köhler und Axel Hoyer zwei wichtige Akteure. Der neue Trainer Markus Häuser musste unter der Woche das Bett mit einer Grippe hüten. "Wir müssen uns zweifellos anders als im Pokalspiel präsentieren", ist sich Männerwart Volker Glaum sicher. "Wir sind sicherlich nicht chancenlos und können keine Spiele, schon gar nicht Heimspiele, mehr herschenken", verdeutlicht er. Gegen den sehr spielstarken Gast aus der Nähe von Diez müssen die Kleenheimer "100 Prozent Leistung abrufen, um eine Chance zu haben" (Glaum). Beim Gast ist die Achse Heiko Ohl/Frank Dittmar das Herzstück der Mannschaft. Hier müssen die Gastgeber ansetzen und auch das Tempospiel der Gäste versuchen zu unterbinden. "Wir wollen uns weiter stabilisieren", sagt der Kleenheimer Männerwart. "Personell müssen wir abwarten", sagt Glaum, der sich überhaupt nicht festlegen konnte, weil "verschiedene Spieler neben dem Trainer krank sind".
SVH Kassel - HSG Pohlheim (Samstag, 19 Uhr, Sporthalle Kassel-Harleshausen). Der Frust der Niederlage im Spitzenspiel gegen den TV Groß-Umstadt ist langsam gewichen - wozu der ungefährdete Pokalerfolg gegen Kleenheim beigetragen hat. Trotzdem wissen die Pohlheimer, dass sie sich an die eigenen Nase fassen müssen, um wieder an die Leistung der Spiele vor dem Jahreswechsel anzuknüpfen. Erste Ansätze, das Angriffsspiel wieder flüssiger und torgefährlicher zu gestalten, hat Trainer Wilfried Schneider jedenfalls ausgemacht, während sein Trainer-Partner Thomas Bley nach einer Krampfader-Operation langsam wieder zur Mannschaft stoßen will. An diesen Ansätzen weiterzuarbeiten ist die eine Zielvorgabe, um aus dem Kasseler Stadtteil zwei Zähler mitzubringen. Die zweite lautet, Kassels Torjäger Faruk Tataraga auszuschalten, nachdem der wurfstarke Linkshänder nur noch als Spieler und nicht mehr als Trainer beim SVH aktiv ist. Bei den Gästen sollte nur hinter Torhüter Sven Wösthoff wegen dessen Fersenbruches ein Fragezeichen stehen.
SG Bruchköbel - HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II (Sonntag, 18 Uhr, Dreispitzsporthalle Bruchköbel). Mit einer Rumpfbesetzung haben die Schützlinge von Trainer Gennadij Chalepo die Pokalhürde bei den TSF Heuchelheim genommen. "Wir haben uns gut verkauft", war der HSG-Übungsleiter zufrieden und wünscht, dass sich seine Mannschaft auch am Sonntag gut verkauft. Diesmal allerdings in besserer personeller Verfassung. Alleine Dennis Agel (Handbaruch) wird fehlen. Fragezeichen stehen noch hinter dem Einsatz von Andi Klimpke (Schulterverletzung) und Phlipp Schneider (Grippe). Eine möglichst starke Formation zu stellen, ist auch das Ziel von Chalepo. Denn er weiß, dass es sich bei den Gastgebern um eine "sehr gute Mannschaft" handelt, die auf einen besseren Platz gehöre. Vor allem Spielmacher Tegaday Nuez-Ramos gelte es in den Griff zu bekommen, sagt der HSG-Coach.
Quelle: Giessener Anzeiger
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