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Pitbull2003 - 10.02.2007, 11:18
Silent Hunter IV: Wolves of the Pacific
ach dem Erfolg der U-Boot-Simulation Silent Hunter 3 war es nur eine Frage der Zeit, bis ein Nachfolger auftauchen würde. Laut unserem Sonar soll es im Frühjahr 2007 so weit sein, dann dürfte Silent Hunter 4: Wolves of the Pacific in See stechen. Welche Verbesserungen sind neben dem obligatorischen Grafikschliff zu erwarten? Will man Richtung Realismus abtauchen oder auch Gelegenheitskapitäne ansprechen?
Krieg im Pazifik
Während in Silent Hunter III der Atlantik als Hauptschauplatz für die Seegefechte im Zweiten Weltkrieg diente, lässt euch der vierte Teil in den Pazifik auslaufen. Anhand einer zoombaren Marinekarte seht ihr alle Häfen und sogar die Tiefen des Ozeans. Auf der Karte plant ihr eure großen Feldzüge und Missionen in der teildynamischen Kampagne. Alle Schiffskonvois, die in den Kriegsjahren unterwegs waren, wurden historisch korrekt platziert worden - wie uns mehrfach versichert wurde.
Je nach Startzeitpunkt (1941-1944) bekommt ihr entsprechend für das Jahr ausgewählte Aufträge erteilt, die es an vorderster Front zu absolvieren gilt. Geschichtsfreunde werden sich dabei freuen, denn jede Mission wird mit einer kleinen "History-Lesson" (Karte, Truppenbewegungen, etc.) eingeleitet. Zwischen den Schlachten gilt es zufallsgenerierte Bonus-Einsätze wie "Spione retten", "Konvoi versenken", "Fotos machen" oder "Versorgungsgüter sichern" abzuschließen. Da das Spiel auf wahren Gegebenheiten basiert, ist es nicht möglich, dass die Japaner den Zweiten Weltkrieg gewinnen.
Mannschafts-Upgrade
Für erfolgreiche Einsätze werdet nicht nur ihr belohnt, sondern auch eure virtuelle Mannschaft, die in drei Schichten auf dem U-Boot arbeitet (z.B. Torpedoraum, Motor, Kommandozentrale, Turm, Deck-Mannschaft, etc.). Alle Seemänner entwickeln sich mit der Zeit weiter und verbessern wie in einem Rollenspiel ihre Charakter-Werte. Außerdem könnt ihr Untergebene mit Beförderungen beglücken und ihnen danach eine Spezialisierung zuweisen - ein Torpedo-Spezialist verringert z.B. Ladeprobleme bei den Unterwasser-Geschossen. Innerhalb der Kampagne behaltet ihr logischerweise eure Crew und könnt sie gezielt weiterentwickeln.
Fakten
- historisch korrekt nachgebildete Schiffe, U-Boote und Flugzeuge
- Realismusgrad kann individuell für Arcade oder Simulation angepasst werden
- Torpedo-Kontrolle wahlweise sehr einfach oder realistisch
- umfangreiches Schadensystem am U-Boot
- durchdachte Steuerung (Geschwindigkeit, Kurs, Tiefe, etc.)
- Schiffe und Flugzeuge sind stärker als im Vorgänger
- überarbeitete Computer-Intelligenz, besonders bei den Zerstörern
- Schiffsaufbauten können zerstört werden
- 3D-Einschusslöcher, bei denen man sogar das "Innenleben" der Schiffe sieht und ganze Teilbereiche können ausfallen (z.B. Motor)
- Nachteinsätze sind nicht mehr so übermäßig finster
- bemüht realistische Darstellung des Wassers
- als Bonus ist der Atlantik mit allen aus SH3 bekannten Konvois enthalten
- sehr detaillierte Schiffsmodelle (inkl. Schiffsmuseum)
- Einzelmissionen, Instant Action und Lernprogramm
- Mehrspieler-Modus (2 Gruppen: U-Boote gegen steuerbare Schiffe)
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