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Re: Zehn starke Minuten im 2. Drittel reichten
Pitbull2003 - 23.01.2007, 17:37
Zehn starke Minuten im 2. Drittel reichten
Die Panther taten sich im ersten Abschnitt schwer ins Spiel zu finden und dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Ein Grund dafür vielleicht auch die kalte Dusche in der 4. Minute. Nach einem Schuss von Matt Dzieduszycki verwandelte Sergey Zavodovskiy den Abpraller zum 1:0. Im Anschluss hatten Yannic Seidenberg per Schuss (5.) und Rob Valicvic aus dem Slot (8.) kein Glück bei ihren Versuchen. Die Panther konnten sich bei Sebastian Vogl bedanken, dass es nach einem Unterzahlspiel (Michael Bakos saß draußen) zur Mitte des ersten Drittels weitherin nur 0:1 hieß. Bei eigener Überzahl verpassten Rob Valicevic und Chris Schmidt von der blauen Linie den Ausgleich. Eine Riesenchance zum 2:0 für die Füchse vergab Franz Fritzmeier bei einer zwei gegen eins Situation, als er selbst abschloss (15.). Es folgten weitere Powerplays der Gäste, bei dem Sebastian Vogl gegen Matt Dzieduszycki und Franz Fritzmeier retten musste. In der letzten Minute bekamen dann die Ingolstädter die Möglichkeit mit zwei Mann mehr Überzahl zu spielen, doch das Spiel des ERC war einfach zu statisch um das gegnerische Tor ernsthaft in Gefahr bringen zu können.
Der zweite Abschnitt indes lief wesentlich besser aus Sicht des ERC Ingolstadt. Zwar konnte das anfängliche Überzahlspiel wieder nicht genutzt werden, aber die Chancen auf Seiten der Panther häuften sich nun. Michael Waginger, Cameron Mann und Daniel Tkaczuk bissen sich zwar jeweils noch die Zähne am starken Duisburger Goalie aus, aber spätestens mit dem Tor von Rob Valicevic auf Zuspiel von Yannic Seidenberg (32.) schien der Knoten endgültig geplatzt zu sein. Tore gab es in der Saturn-Arena jetzt im Minutentakt. Brad Tutschek gelang sein erstes Pflichtspieltor im Dress des ERC und schoss die Panther damit in der 34. Minute erstmals in Führung. Nur eine Minute später erhöhte Daniel Tkaczuk auf 3:1. Jakub Ficenec hatte abgezogen und die Scheibe prallte von der Bande zurück genau auf den Schläger von Tkaczuk, der nur noch ins leere Tor einnetzen musste. Aktivposten Cameron Mann wollte nun unbedingt auch sein Tor, aber musste sich Christian Rohde geschlagen geben (38.). Nicht anders erging es Matt Higgins, der aus kurzer Distanz einmal am Pfosten nicht vorbeikam (37.) und kurz vor Ende des zweiten Drittels in Überzahl sogar das leere Tor verfehlte, nachdem er von Rob Valicevic und Cameron Mann hervorragend freigespielt worden war.
Das letzte Drittel glich teilweise mehr einem Publikumslauf als einem Eishockeyspiel. Die Panther taten nicht mehr als nötig und die Füchse wollten bzw. konnten den Ingolstädtern nichts mehr entgegensetzen. So blieb es beim 3:1 auch nach 60 Minuten.
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