Alle Beiträge und Antworten
powerhit - 03.01.2007, 15:00
Trauriger Fund: Adelsspross
Trauriger Fund: Adelsspross lag
tot im Schlossbrunnen
Der 14 Jahre alte Felix von Quistorp war seit Tagen spurlos verschwunden. Seine Leiche entdeckte dieDer seit Tagen in Niederbayern vermisste Felix von Quistorp aus Potsdam ist tot. Dies teilte die Polizei Landshut am Mittwoch mit. Taucher fanden den Jungen in einem Brunnen auf Schloss Weihenstephan bei Hohenthann. Der Tote lag auf dem Grund eines zehn bis 15 Meter tiefen Brunnens, in dem das Wasser zurzeit sechs Meter hoch steht. Der Fundort der Leiche wurde weiträumig abgesperrt. Noch ist unklar, ob es sich um einen Unfall oder ein Gewaltverbrechen handelt. Aufschluss über die näheren Todesumstände erhofften sich die Ermittler von der Obduktion der Leiche, die möglicherweise noch am Mittwoch stattfinden sollte.Weihnachtsbesuch beim Großvater
Der Schüler des evangelischen Gymnasiums Hermannswerder in Potsdam war seit dem 28. Dezember vermisst worden. Der aus einer adligen Kaufmannsfamilie stammende Felix hatte mit seiner Mutter und seinem kleinen Bruder die Weihnachtsfeiertage im Schloss seiner Großeltern verbracht und wollte am vergangenen Freitag mit seiner Mutter wieder nach Hause fahren.
"Das macht mich sehr betroffen"
Mit Bestürzung reagierte die Potsdamer Privatschule auf die Nachricht von seinem Tod. "Das macht mich sehr betroffen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Hoffbauer-Stiftung, Frank Hohn. Bis zuletzt habe er mit der Familie gehofft, gebangt und gebetet. Eine Tochtergesellschaft der Stiftung ist Träger des evangelischen Gymnasiums in Hermannswerder.
Nach Museumsbesuch verschwunden
Seit Donnerstag vergangener Woche fehlte von dem groß gewachsenen blonden Jugendlichen jede Spur. Am Morgen dieses Tages hatte Felix zusammen mit seinem Großvater ein Museum in Ingolstadt besucht und am Nachmittag das Schloss noch einmal verlassen.
Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken