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adilacht - 31.12.2006, 15:42
Zeitschriftenmarkt 2006
Ganz interessant, fand ich, wie viele Druckwerke so mir nix Dir nix verschwinden:
http://www.retromedia.de/?p=25
harrykatinka - 31.12.2006, 15:47
Geht wahrscheinlich, wie immer ums liebe Geld.
Diese Zeitschriften werfen offensichtlich den Herausgebern nicht mehr genug Rendite ab. In der Medienwelt geht alles um "Kohle" ungeachtet dessen, wie ein Leser darüber denkt, oder gedacht hat. :n169: :n169:
Perle - 31.12.2006, 16:09
Bis auf eine Handvoll Titel wurde keine dieser Zeitschriften 3 Jahre alt.
Seien wir doch mal ehrlich: Habt ihr überhaupt eine davon gekannt? :)
Und hinterlassen sie irgendwo eine Lücke, wenn sie wieder weg sind? :cool:
Sind nicht schon sowieso schon so viele Zeitschriften zu praktisch jedem Thema auf dem Markt, dass man sie gar nicht alle wahrnehmen kann ...?
Die Verlage versuchen natürlich, immer wieder etwas Neues zu machen, um damit vielleicht mehr Geld zu verdienen. Da es aber kaum mal mehr Käufer = mehr Kaufkraft dafür gibt, verdienen sie dann bestenfalls das Geld der anderen Verlage, das diese dann verlieren. :cool:
Um Leser von einer ihnen bekannten Zeitschrift zu einer neuen überlaufen zu lassen, muss sehr viel teurer Werbeaufwand getrieben werden.
Aber vor allem lebt eine Zeitschrift von Anzeigenkunden. Und diese davon zu überzeugen, dass das Geld, das sie für Anzeigen in einer neuen, unbekannten Zeitschrift mit anfangs sehr wenigen LeserInnen ausgeben, nicht rausgeschmissen ist, ist eine extrem schwere Aufgabe. Wenn die neue Zeitschrift dann nicht innerhalb von ca. max. 2 Jahren die hohe Leserzahl erreicht, die die Anzeigenkunden = Werbenden zu einer Anzeige motiviert, dann muss ein Verlag die Reißleine ziehen. :o Es sei denn, es handelt sich um das ganz persönliche Anliegen eines sehr wohlhabenden persönlichen Verlegers. :? Aber die werden ja immer seltener, wenn es sie überhaupt noch gibt ... :n169:
Roque - 31.12.2006, 16:13
Wenn ich daran erinnert werde das Yps, Geschichte ist befällt mich schon eine leichte Melancholie :?
Ansonsten ist das mit der Rendite,nicht nur typisch für die Medienbranche,sondern für die freie Marktwirtschaft.
Es sind aber erstaunlich viele Zeitschriften die im Laufe eines Jahres verschwinden.Wobei ich schon frage,warum gibt es eine Laufzeitschrift extra für die Frau?Oder so unüberschaubar viele Spielekonsolen- und Frauenzeitschriften?Alles eine Frage des Marktes.
adilacht - 31.12.2006, 16:26
Ich finde auch, dass es viel zu viele Zeitschriften gibt. Speziell für Nischengebiete.
Nur ein Beispiel:
Früher gab es für aktive Musiker genau eine Zeitschrift: FACHBLATT.
Heute benötigt man dafür einen gesamten Stand im Zeitschriftenladen. Es gibt für jedes einzelne Instrument schon zig verschiedene Zeitschriften. Insgesamt wohl an die 40 - 50, ich hab sie nicht genau gezählt.
Wenn man dann auch noch die Internet-Angebote wahrnimmt, scheint mir "Weniger ist mehr" schon sinnvoll.
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