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emanuel - 25.12.2006, 22:03
Überproportional
wo kommt das christentum her? - aus dem judentum.
was haben wir da? - eine überragende monarchische figur in der person des moses, der ein wenig jeden widersacher eine über die rübe geklopft hat mit seiner keule. da und dort ein wunder der besonderen art, ein traditionelles familienleben gelebt hat, da und dort eine neuerung und verbesserung - und das war es dann auch schon.
ein vorbild für jeden könig, der einer war oder es noch werden wollte - wie wir es in der schönsten form bei david finden.
aber dann, in der zeit der bedrängnis unter dem joch von ausländischen mächten da soll es auf einmal ganz anders gewesen sein.
ich habe es bereits erwähnt, den propheten in der jüdischen tradition ist es nicht entgangen, sie hatten zwar eine vorreiterrolle im umgang mit der nahtoderfahrung, aber es werde die zeit kommen, wo sie das nachsehen haben und andere stämme und völker werden bessere werte erzielen als sie.
was sollte man also tun in dieser angelegenheit?
ganz abgesehen von den immer wiederkehrenden landesproblematiken.
den ersten schritt dazu haben sie der menschheit sehr früh in die wiege gelegt und die kommunikation mit dem jenseits als gespräche mit ihrem eigenen gott gekennzeichnet.
nachträglich müssen wir heute sagen, na gut, damit konnte ein besseres nahverhältnis hergestellt werden, also bitte, warum sollten sie es nicht so getan haben?!
jedoch was dann passierte war eine unverfrorenheit sonder gleichen:
es wurde versucht die nahtoderfahrung für sich zu vereinnahmen für das jüdische volk allein - und das ging entschieden zu weit.
nehmen wir einmal an, weil dieser jesus von nazareth nach einer solchen in der lage gewesen ist unter anderen in die zukunft zu sehen und solche sachen hervorgeschoben hatte, wie die bekanntgabe, wer aus seiner jüngerschaft als erster das zeitliche segnen werde, oder wer es am längsten auf der erde aushalten würde, oder wer alle seine haare verlieren sollte, oder wer durch eine massnahme die er nicht mittragen konnte die geschicke wesentlich beeinflussen würde, so können wir mit fug und recht annehmen, es war ihm auch die formel für die installierung der versprochenen messiasfigur bekannt,
die da lautet 1 = 1 - 11.
genau so müssen wir davon ausgehen es lag in seinem bereich zu erkennen, dass eine und sogar mehrere stellen der schriften haargenau auf seine person zutrafen aber auch wesentlich mehr nicht mit seiner person im einklang standen.
wir müssen uns auch vor augen führen, sein interesse musste dem damaligen zeitgeist entsprechend auch eine politische tendenz aufweisen, sonst konnte weniger seine person aber seine lehre in keinem fall als das anerkannt werden, was sie zu sein beabsichtigte, im kreis der johannesjünger.
langer verzwickter rede kurzer sinn, die christliche lehre hat eine jüdische vorgabe übernommen, die in der jüngerschaft nach dem tode des nazaräners entstanden war.
diese wird heute noch in dieser form weitergetragen.
eine grundvoraussetzung dieser schablone war es, die bestechenden eigenschaften aus der jüdischen tradition in einen unerreichbaren glänzenden licht erscheinen zu lassen. das konnte zwar nur mit umfassenden grundkenntnissen erfolgen, trotzdem war damit immer ein gewisser unsicherheitsfaktor verbunden.
sinn und zweck war es im ersten augenblick betrachtet die vorherrschaft im bereich der nahtoderfahrung im jüdischen bereich abzusichern aus einem unterlegenen gefühl der politischen entwicklung heraus.
dazu gehören die interprätationen der gottessohnschaft genau so wie die begrenzten wunder aus heutiger sicht, oder auch die funktion einer gerichtbarkeit am ende des lebens, dessen praktik wesentlich einfacher abläuft, wenn man weiss die abtastung einer seele ist bereits die aufnahme in eine grössere gemeinschaft und die weniger brauchbaren elemente scheiden sich schon davor von selbst aus.
ebenso müssen wir die fixierung auf eine person dazu zählen, denn die kommunikation im jenseits erfolgt nicht auf einzelnen und impulshaften regungen, sondern sind in echt eine gemeinschaftliche aktion wie wir später erfahren werden.
nennen wir es eine einfache menschliche empfindung von menschen wie du und ich, die am liebsten kontakt mit seelenelementen haben wollten, die aus der eigenen umgebung kommen und nicht mit chinesen und indianern zu tun haben wollten.
leider wurden diese einstellungen von damals adaptiert und werden heute noch in dieser form weiter getragen, von denen die genannten die wesentlichsten sein dürften.
aber nun kommt noch eine betrachtung, die auf dem ersten blick gar nicht zu erkennen ist. es geht dabei um einen rein wissenschaftlichen aspekt, der sich damit beschäftigt, wie lange dauert die begrenzte ewige existenz der seele im jenseits?
dazu ist die kenntnis erforderlich von jener vision des nazaräners in der er kontakt hatte von dingen aus der vergangeheit, die bis in den bereich von abraham und darüber noch hinaus bis in die gegend von noah sich ausdehnte. an hand dieser konnte jene gruppe um den nazaräner davon ausgehen, die seele eines abahams existiert auf grund der bereits damals vorhandenen geschichtlichen aufzeichnungen rund 1.800 jahre lang. sie geht sogar darüber hinaus und die frage war also, wie lange mehr und wer wird wohl seinen platz und die plätze der seinen einnehmen können und dürfen?
zweifellos wollte man an diesem geschehen dabei sein, keine frage, und alle voraussetzungen erfüllen, die dazu notwendig sein sollten. die weitere entwicklung war also offen und das heute bekannte ende nicht vorhersehbar, wozu zweifellos weitere daten und angaben aus einen ganz anderen bereich sehr hilfreich sein sollten.
nun gut, es war in den öffentlichen schriften und dogmen jener zeit weder der anfang in bestimmender form aufgezeichnet worden und schon gar nicht war mit dem ende in irgend einer form zu rechnen gewesen was die feststellung dieser erfahrungswerte betrifft.
das ist nur mit der entsprechenden grundvoraussetzung zu bewerkstelligen von der ich gesprochen habe in verbindung mit dem damit beabsichtigten vorhaben und einblicksmöglichkeiten:
ein zeitraum vom beginn abrahams - über jesus von nazareth - bis in unsere tage.
mit einem wort: nimm einen menschen als mass.
wollen wir es ihnen zugute halten, den menschen aus unserer fernen vergangenheit und jenen aus der damaligen zeit, dass sie dem menschen von heute es zugetraut haben, ihr gottesbild der wirklichkeit entsprechend einstellen zu können und wichtige unterteilungen aus unseren ahnenkulten so einzuordnen, wie sie sind.
sehr hilfreich sind dazu die sogenannten "zwischenrufe" in bezug auf abraham,
etwa von mohammed: ich habe ihn noch, aber ganz schwach!
oder von nostradamus: ich auch! ;)
die zeit wird kommen!
und ein :druid:
Thomas - 26.12.2006, 18:16
Natürlich erfüllt das Christentum die Vorstellungen aus der jüdischen Religion - aber was ist denn bitte die Jüdische Religion? Im alten Testament finden wir eine Vielzahl von Propheten: Adam, Abraham, Amos, Elias, Elia, Habakuk, Melachem, Jesaja, Micha, Noah Moses, um nur einige zu nennen. Einige der Parabeln, der Weisheiten, der Geschichten die sie uns erzählen - finden wir aber auch ganbz woanders: Jakob kämpfte mit seinem Gott nach der Bibel - und Arjuna kämpfte mit seinem Gott nach der Bhagavad-Ghita... Noah baute auf Anweisung seines Gotte eine Arche und der Gilgamesch-Epos der alten Sumerer erzählt von Upnatpatschim, der auf Anweisung seines Gottes ein Holzkahn baute...
Paralellen in den Geschichten der Völker lassen darauf schliessen, das zumindestens einige der alten Völker "eigenständige" Propheten besassen. Deren Wirken ist in die Nachfolgezeit "neuerer Propheten" mit eingeflossen, so wie das Christentum mit in die Lehre Muhammads eingeflossen ist. Es stellt sich da dann schon die Frage, ob das "auserwählte Volk" der Juden nicht eher nur die Juden umfasst, die mit der Verkündigung des Moses lebten. Denn wenn Jakob mit dem Namen Arjuna in der Bhagavad-Ghita erwähnt wird - lässt das doch eigentlich nur den Schluss zu, das es vor Moses zwar viele aufeinander aufbauende Propheten und Prophezeiungen gab, jedoch im Sinne eine Einheit kein zusammenhängendes Volk...
emanuel - 26.12.2006, 19:06
gut, Thomas, nun bin ich auch verwirrt :)
ich habe das christentum hervorgehoben als erste religion in europa und hier wollte ich die besonderen punkte der überzeichnung anprangern.
für mich ist es die unwiderrufliche gottessohnschaft und die übernatürliche geburt. dabei können wir über die sohnschaft streiten, was da alles mitgespielt hat um diese deffinition zu erhalten, aber die übernatürliche geburt wurde in ermangelung einer solchen von den moseserzählungen gestohlen und geschönt.
immer mit der absicht verbunden den kontakt zum ursprung des judentums nicht ganz zu verlieren, möchte ich sagen.
daraus schliesse ich auf einen sehr starken ahnenkult auf den dann auch meine behauptung basiert, da war noch etwas, ein wissenschaftlicher aspekt. der aber letztendlich über den ahnenkult hinaus geht und die ganze menschheit mit einbezieht.
ein kleiner ausflug zu nostradamus hilft uns da, der hat im mittelalter unserer geschichte in einem seiner vierzeiler davon gesprochen im zusammenhang mit einem schatz - also eventuell einen schatz im jenseits? - der gefunden werden kann, aber wenn man ihn nicht sofort wieder verschliesst, dann wird das auge von einer kraft durchbohrt und man muss sterben. was wohl nichts anderes bedeuten kann, als dass im menschen nichts, wirklich gar nichts vorhanden ist, das den eindruck erweckt, für immer und ewig bestehen zu können. auf kurze oder lange sicht.
darum meine ich, die von mir beschriebene bemessung gibt es wirklich und sie war auch dem franzosen nicht unbekannt.
lassen wir nun die überhöhten wertzuteilungen in den einzelnen religionsgeschichten wieder weg, dann bleibt dieses unterfangen am ende immer noch als eine überproportionale dimension im raum bestehen.
das messen einer person, die sich aus dem jenseits dafür zur verfügung gestellt hat, damit diese erfahrungswerte auch von uns lebenden menschen abgegrenzt werden können.
also jenseits zum anfassen. ein experiment, das immer wieder von vorne begonnen werden kann, sei es bei moses, jesus oder mohammed.
und die kontaktaufnahme mit technischen hilfsmitteln in der zukunft wird diese frage auch einmal endlich klären können.
bestimmt nicht das, wovon die menschen träumen, ganz gewiss nicht, aber besser als gar nichts ist es auf jeden fall.
oder anders betrachtet, es hat keinen sinn, wenn sich die menschen gegenseitig bekämpfen und zu tode bringen, denn die menschliche art strebt nur in der weiterführung ihrer generationen einem zustand zu, der mit der ewigkeit verglichen werden kann, und sonst in keiner weise.
das aufstellen von theoretischen ewigkeitsformeln bringt gar keinen erfolg, wenn daneben der mensch gegen den menschen einen krieg nach den anderen vom zaun bricht.
die zuletzt genannte überlegung kommt in den 10 geboten des moses nicht so deutlich zum ausdruck wie hier, aus den damaligen erfahrungen waren elementarere richtlinien vordringlicher.
heute gilt es aber die ewigkeitsformel einer lösung zuzuführen.
sollte im irdischen bereich beginnen, dann im jenseits ist sie sowieso vorhanden.
ich denke, wenn hier ein gleichklang sich entwickeln könnte, "dann klappt es auch wieder mit dem nachbarn."
oder war das umgekehrt - wie im notprogramm, im plan-B ?!
für schachspieler: die "nazarethverteidigung", gegen den römischen angriff, von joshua aus galiläa.
und ein :mrgreen:
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