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 Betreff des Beitrags: Geld in den Geschichten von Jane Austen
BeitragVerfasst: Sonntag 17. Dezember 2006, 20:14 
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Austenbegeistert
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Hallo!
Ich hab mal eine Frage - nämlich zu dem Geld, was in den Geschichten von Jane Austen vorkommt. Zum Beispiel in P&P, wird gesagt, dass Mr. Bingley viertausend Pfund pro Jahr hat und reich ist, Mr. Carcy aber zehntausend Pfund pro Jahr hat. Das muss dann ja MORDSMÄßIG viel gewesen sein. Was mich jetzt aber verwirrt ist, wie am Anfang von S&S Mr. Dashwood sagt, seine Steifschwestern und seine Stiefmutter könnten wunderbar mit eintausendfünfhundert Pfund in ihrem restlichen Leben auskommen (und das war noch das Anfangsgebot, er wird ja von seiner Frau noch mächtig runtergehandelt). Jetzt bin ich etwas verwirrt. War es denn damals tatsächlich möglich, mit eintausendfünfhundert Pfund (oder einhundert Pfund pro Jahr - auch eni Angebot Mr. Dashwoods, was seine Frau zu großzügig fand) ein ganzes LEBEN lang auszukommen??
Hmm... :help: :gruebel: :nixweiss:
Könnt ihr mir helfen???

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BeitragVerfasst: Sonntag 17. Dezember 2006, 20:27 
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Tja, die genauen Umrechnungszahlen sind leider nicht bekannt, sie schwanken sehr stark, ich habe, glaube ich, Zahlen zwischen dem 17 und 200fachen gehört.
Bei der Bank of England gibt es die Zahlen (ich las es bei der RoP), dass ein Pfund im Jahr 1810 heutzutage 27,28 Pfund bzw. ungefähr $45 wären.
Aber die ultimative Antwort darauf gibt es soweit ich weiß, nicht. :nixweiss:

Hatten wir das Thema nicht schon mal??

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BeitragVerfasst: Sonntag 17. Dezember 2006, 20:36 
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Ich weiß nicht, ob ich Deine Frage richtig verstanden habe, aber ich versuchs mal:

Grundsätzlich ist es sehr schwierig das Pfund von damals in das heutige umzurechnen. Auch weil zum Beispiel menschliche Arbeit im Verhältnis zu heute billiger war als materielle Güter. Deshalb konnte sich auch Hinz und Kunz einen Bediensteten leisten, auch wenn man sonst eher beschränkte Mittel hatte.
In den Biographien und Büchern über JA's Zeit wird immer gesagt, man müsse ihre Angaben mindestens verfünfzehnfachen um einen ungefähren Vergleich zu haben, was das Vermögen heute wert wäre.

(***editiert wegen mathematischer Fehlleistung***)

Ich weiß nicht, ob Dir das als Antwort reicht, so gut kenne ich mich mit den damaligen Gegebenheiten nämlich nicht aus - aber es gibt hier einige, die Dir bestimmt detaillierter was dazu sagen können.

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Zuletzt geändert von Julia am Sonntag 17. Dezember 2006, 22:12, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Sonntag 17. Dezember 2006, 21:30 
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Archivarius

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Julia hat geschrieben:
... In den Biographien und Büchern über JA's Zeit wird immer gesagt, man müsse ihre Angaben mindestens verfünfzehnfachen um einen ungefähren Vergleich zu haben, was das Vermögen heute wert wäre. ...

Aha, das ist ein ganz neuer Faktor... In welchen Biografien hast Du den gefunden?

Deirdre LeFaye sagt in "Jane Austen und ihre Zeit", der Faktor wäre etwa 50, um das Jane Austen Pfund mit dem heutigen zu vergleichen... doch das ist wie sie selbst sagt, ein weites Feld... je nachdem was man zur Umrechnung verwendet (Lebensmittel, Arbeitsleistungen, Immobilien, Wertsachen), kommt man auf ganz verschiedene Werte...

Ashton Dennis hat mal einige Werte zusammengetragen:

What is the present value of a Jane-Austen pound? I mean what is the purchasing power in modern terms? I have been relying on authority to make the conversion, which means that I have been collecting conversion factors from things I read. I am finding a wide range as you might expect, from 80 current US dollars per Jane-Austen pound to 600 current US dollars per Jane-Austen pound. I found the higher estimate in Dava Sobel's Longitude (Penguin, 1995). There we learn that, in order to encourage the solution of the longitude problem, the English Parliament offered a prize of £20,000, of which the current purchasing power is estimated to be $12,000,000. The prize was first offered in 1714 but was not awarded until just before Jane Austen's birth (1775). In other words, this estimate is for a period a bit early for our purposes.

Es gibt eine Spanne von 80 bis 600 Dollar, sagt er...

Ich habe mir angewöhnt, den Faktor 250 zu benutzen, um JA-Pfund in Euros (oder Dollars) umzurechnen...

Vielleicht wäre es mal eine nette Sache, wenn möglichst viele ihr Wissen dazu hier zusammentragen, damit wir viele Fakten bekommen, um uns ein besseres Bild machen zu können...

Bruki :cool:

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BeitragVerfasst: Sonntag 17. Dezember 2006, 21:34 
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Bruki hat geschrieben:
Julia hat geschrieben:
... In den Biographien und Büchern über JA's Zeit wird immer gesagt, man müsse ihre Angaben mindestens verfünfzehnfachen um einen ungefähren Vergleich zu haben, was das Vermögen heute wert wäre. ...

Aha, das ist ein ganz neuer Faktor... In welchen Biografien hast Du den gefunden?


Bei Grawe zum Beispiel (glaube ich? - bin verunsichert, jetzt wo Du fragst). Aber wie Angelika schon sagte - die Angaben schwanken so erheblich, da ist es schwer, eine "richtige" zu machen.
Denn es geht ja vorallem um den (materiellen) Wert, den die Dinge damals hatten. Der hat sich geändert, nicht der Wert des Geldes ansich.

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BeitragVerfasst: Sonntag 17. Dezember 2006, 21:51 
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Archivarius

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Julia hat geschrieben:
... Wenn die Dashwoods ein Vermögen von 1500 Pfund haben, dann heißt das, dass sie von den Zinsen leben, die ca. 100 pro Jahr betragen, nämlich 15 Prozent von 1500. (Deshalb ja auch die Sorge Fannys, mit einer jährlichen Rente von 100 Pfund wären sie und John schlecht beraten, denn was wenn Mrs Dashwood länger als 15 Jahre lebt?).
Bingleys "4000 pro Jahr" weisen also auf ein ungefähres Vermögen von 60.000 Pfund hin, Darcy's 10.000 auf 150.000 Pfund.

Ich weiß nicht, ob Dir das als Antwort reicht, so gut kenne ich mich mit den damaligen Gegebenheiten nämlich nicht aus - aber es gibt hier einige, die Dir bestimmt detaillierter was dazu sagen können.

... ein paar Anmerkungen: Die Dashwood-Frauen hatten ca. 500 Pfund pro Jahr zu ihrer Verfügung, nachdem der Vater starb... Nach meiner Rechnung (Faktor 250) hätten sie in heutiger Währung ca. 125.000 Euro pro Jahr... eine ähnliche Summe, die nach dem Tod ihres Mannes auch Jane Austens Mutter und ihren Töchtern sowie Martha Lloyd zur Verfügung stand... wobei die Hälfte der Summe von den Brüdern Jane Austens aufgebracht wurde...

Zinsen werden bei Jane Austen immer aus sicheren Staatsanleihen berechnet (das sind 4 % - wie wir u.a. von Mr. Collins missratenen Heiratsantrag an Elizabeth wissen)... also nie 15 % - das wären hochspekulative Fonds gewesen und für eine Witwenversorgungen nicht geeignet...

Die Gentlemen in Jane Austens Romanen leben normalerweise von den Zinsen ihrer Vermögen... - Mr. Darcy lebt von den Einnahmen seiner Besitztümer - wie es sich für einen Landlord gehört... Mr. Bingley hat ein Kapital zur Verfügung, welches Jane Austen mit 100.000 Pfund angibt (das Erbe seines Vaters)... er sucht, um sich standesgemäß als Gentleman niederzulassen, ein Anwesen (Gut Netherfield), und wird sein Geld solange in sicheren Anleihen angelegt haben, vermute ich... "In Trade" scheint es nicht mehr zu sein, wenn man die Hochnäsigkeit seiner Schwestern bedenkt :wink: ...

Bruki :cool:

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BeitragVerfasst: Sonntag 17. Dezember 2006, 22:09 
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Bruki hat geschrieben:
... ein paar Anmerkungen: Die Dashwood-Frauen hatten ca. 500 Pfund pro Jahr zu ihrer Verfügung, nachdem der Vater starb...


Ja, 500 gemeinsam. Jassy sprach ja nur von Mrs Dashwoods Leibrente, die John geplant hat. Und ob nun 1000 Pfund als Ganzes oder 100 pro Jahr besser seien.
In "Sense and Sensebility" (hab grad nachgelesen) ist von einem gesamten Vermögen von 10.000 Pfund die Rede. Insofern sind Deine 4-5 Prozent richtig, Bruki. Woher hatte ich denn die 15?? :/ Keine Ahnung. Ich glaube soviele Zahlen in einem Satz haben mich durcheinandergebracht. :wink: Aber gut, dass hier jemand mitdenkt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Geld in den Geschichten von Jane Austen
BeitragVerfasst: Sonntag 17. Dezember 2006, 22:26 
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Archivarius

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jassy hat geschrieben:
... Jetzt bin ich etwas verwirrt. War es denn damals tatsächlich möglich, mit eintausendfünfhundert Pfund (oder einhundert Pfund pro Jahr - auch ein Angebot Mr. Dashwoods, was seine Frau zu großzügig fand) ein ganzes LEBEN lang auszukommen?? ...

Hallo Jassy,

eine sehr interessante Frage...

hier noch ein paar Relationen:

... ein Diener bekam damals ca. 1 Pfund pro Jahr, eine Köchin etwa 5 Pfund... sagt Ashton Dennis... (EDIT: Dass mit dem 1 Pfund kann nicht stimmen, ich habe an anderer Stelle gefunden, dass ein Diener ca. 35 Pfund im Jahr bekam.)

... ein Dorfkurat bekam 52 Guineen (1 Guinee = 21 Shilling / 20 Shilling = 1 Pfund) im Jahr (also ca. 55 Pfund pro Jahr), sagt LeFaye im oben erwähnten Buch...

... eine Gouvernante (Erzieherin) bekam 50 Pfund im Jahr (wie z.B. Mary Wollstonecraft)...

Das gibt schon ungefähr eine Relation, mit welchem Einkommen die Dashwood-Frauen nach dem Tod des Mannes und Vaters auskommen mussten (ohne selber dafür arbeiten zu müssen, wie die hier genannten :wink: )...

Bruki :cool:

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Zuletzt geändert von Bruki am Donnerstag 28. Dezember 2006, 11:07, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Sonntag 17. Dezember 2006, 22:30 
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Archivarius

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Julia hat geschrieben:
... Ich glaube soviele Zahlen in einem Satz haben mich durcheinandergebracht. :wink: ...

Ich hoffe, Du dienst hier wenigstens noch als lehrreiches Beispiel für all die zukünftigen Literaturwissenschaftler und Germanisten im Board, die meinen, "Mathematik abwählen" wäre nicht so schlimm :rofl: ...

Bruki :cool:

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BeitragVerfasst: Sonntag 17. Dezember 2006, 23:21 
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Pfff... bei meiner Abi-Note in Mathe dürftest Du vor Neid erblassen. :wink: (Oder nicht?)
Aber bei Prozentrechnen hab ich bis heute ne Blockade.

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Zitat:
Das gibt schon ungefähr eine Relation, mit welchem Einkommen die Dashwood-Frauen nach dem Tod des Mannes und Vaters auskommen mussten (ohne selber dafür arbeiten zu müssen, wie die hier genannten )...

Mit dem Unterschied, dass ein "Angestellter" keine Kosten für Miete, Heizung, Kleidung ( zumindest die Arbeitskleidung wurde oft gestellt) und Essen hatte.
Da dürften 500 Pfund ziemlich mickrig gewesen sein, wenn man bedenkt, das sie ein Haus mieten mußten.
Die Preise dürften, da England im Krieg mit Frankreich war, recht hoch gewesen sein.

Vielleicht ist auch dieser Artikel des Jane Austen Centers interessant. ;)
Zitat:
But, if, in addition to feeding/clothing the four ladies of the house, they would have to provide living quarters/food/uniform for the house servant, and if they grew their own food, they would have to employ a gardener - more outlay. Allowing for the fact that they would probably make their own clothes, they would still have to buy the materials. It would not be luxurious living by any standards.

Danach konnte man 1825 mit 250 Pfund einigermaßen leben.. man muß allerdings bedenken, dass die Dashwood Töchter ja nun einen gewissen Standard hatten und nun aus dem Paradies vertrieben wurden.
Grüße
Kerstin

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Ein paar Zahlen aus dem Buch von Natalie Tyler:
Jane Austen, Cassandra und ihre Mutter mussten nach dem Tod des Vaters von 500 Pfund im Jahr leben, Jane Austen hatte die meiste Zeit in ihrem Leben nur ein persönliches Einkommen von etwa 50 Pfund im Jahr. Von 700 bis 1000 Pfund konnte man komfortabel leben, die Bennets hatten 2000 Pfund im Jahr, Darcy im Vergleich 10 000, Emma hat ein Vermögen von 30 000 Pfund. Ein Pfarrer verdiente etwa 100-500 Pfund, ein Offizier 150, Bauern 120, ein Handwerker 60.
Der Faktor müsste etwas bei 50 liegen, wenn man die Beträge für die heutige Zeit umrechnen will.

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Ja, das könnte hinkommen. Im Vergleich verdiente eine Dienstmagd in Deutschland und Österreich, das weiß man z.B. von Mozart, etwa einen Gulden im Monat, während er selbst mindestens 1000 Gulden im Jahr hatte und dazu noch verschiedentliche Einkünfte ...

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Hey, danke für die vielen Antworten!
Ich hatte vergessen, dass der Wert von Geld damals nicht derselbe war wie heute... :rolleyes:
Vielen dank, dass ich mich darüber aufklärt!

Jassy :wink:

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Ich hab das mal ausgerechnet... Das Vermögen von Mr Darcy wäre in Euro, in der heutigen Zeit 220588,23 € . Die 500 Pfund mit denen die Dashwoods dann auskommen mussten, war dann 11029,41. Wenn man das dann pro Monat rechnet wären das 919,12 €. Das ist ja fast gar nichts, wenn man vier Mäuler stopfen und Miete zahlen muss.


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BeitragVerfasst: Freitag 22. Dezember 2006, 09:57 
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Zitat:
="NamedesSchreibers"... ein Diener bekam damals ca. 1 Pfund pro Jahr, eine Köchin etwa 5 Pfund... sagt Ashton Dennis..


Genau Nili. Und stell sir mal vor, wenn du als Diener bloß EIN Pfund pro Jahr hattest und eine Familie oder so versorgen musstest!!!

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Ja, die zwei Dienstboten nicht zu vergessen, die zwar allgemein nicht sooo viel kosteten, aber immerhin ...

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Zitat:
="Bruki".. ein Diener bekam damals ca. 1 Pfund pro Jahr, eine Köchin etwa 5 Pfund... sagt Ashton Dennis...


Okay - ich glaub so ist das Zitat besser...

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jassy hat geschrieben:
Oder auch nicht...

Am besten ist, wenn du das Statement, das zu zitieren willst rechts oben mit dem Button"Zitat" auswählst. Kannst dann immer noch rauslöschen, was du an Text nicht brauchst ...
:tannenbaum: Caro

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Irgendwie klafft das für mich alles doch noch ziemlich auseinander, wenn man sieht was ein Diener sich an Gehalt erarbeitet und wieviel weitaus mehr dazu im Vergleich die Dashwood Familie zur Verfügung stand. Ich denke auch, dass sie sicher auf einige Annehmlichkeiten verzichten mussten, aber garantiert nicht so aufs Geld schauen mussten wie eben ein Diener oder eine Köchin, zumal sie sich ja auch noch 2 Diener leisten konnten. Mit den heutigen Maßstäben kann man da wohl doch nicht dran gehen... :juggle: ? Tina

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Schritte wagen im Vertraun auf einen guten Weg, Schritte wagen im Vertraun das letztlich ER mich trägt, Schritte wagen weil im Aufbruch ich nur sehen kann, für mein Leben gibt es einen Plan.
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Na eben, Tina. Dann ist für dich jetzt auch ersichtlicher, daß gerade die Bennets bei weitem nicht sooo arm sind, wie du mal glaubtest ...?

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Zuletzt geändert von Caro am Freitag 22. Dezember 2006, 10:43, insgesamt 1-mal geändert.

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Tina hat geschrieben:
Irgendwie klafft das für mich alles doch noch ziemlich auseinander, wenn man sieht was ein Diener sich an Gehalt erarbeitet und wieviel weitaus mehr dazu im Vergleich die Dashwood Familie zur Verfügung stand. Ich denke auch, dass sie sicher auf einige Annehmlichkeiten verzichten mussten, aber garantiert nicht so aufs Geld schauen mussten wie eben ein Diener oder eine Köchin:juggle: ? Tina


Die Diener konnten aber doch umsonst da wohnen und essen (oder?) Aber 22 € pro Jahr sind echt...erbärmlich.

mein erstes Zitat :)


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@Nili
geht doch ... :)

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@Caro *g* es geht alles wenn man will und ich bin lernfähig *g* und willig :D


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Nili hat geschrieben:
@Caro *g* es geht alles wenn man will und ich bin lernfähig *g* und willig :D

Sorry, Nili. War Jassy, die ich meinte ...bin wohl noch nicht ganz wach heute ...mea culpa ..mea culpa ...mea culpa ...
:tannenbaum: Caro

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@Caro Aso. Aber es ist ja auch noch früh am Morgen. Steh grad in der Arbeit und füchte mich vor dem Weihnachtsandrang


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:eek: fürchterlich. Antenne Bayern hat schon angekündigt, daß heut und morgen nicht nur die Läden, sondern auch die Autobahnen ziemlich dicht sein werden ...

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BeitragVerfasst: Freitag 22. Dezember 2006, 10:55 
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Austenexperte
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Registriert: Donnerstag 21. Dezember 2006, 13:46
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richtiger Name: Julia
das wird auch morgen so sein. @Caro
schließlich gibt es furchtbar viele leute, die noch immer nicht alle weihnachtsgeschenke haben. ich hab die schon seit anfang dezember alle


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BeitragVerfasst: Freitag 22. Dezember 2006, 11:14 
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Matthews spezielle Weinlieferantin
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Registriert: Donnerstag 29. Juni 2006, 19:47
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Caro, ich hab schon oft genug wiederholt, dass ich nicht meinte, die Bennets wären arm. Aber sie müssen dennoch eher auf das Geld achten als andere ihres Standes. Sicher nicht wie eine Köchin. Aber sie haben ganz andere Möglichkeiten mit Geld um sich zu werfen.
Ich hab die Tage mal einen deutschen Roman gelesen. Da waren 2 adelige Mädchen. Beide Familien hatten es finanziell gesehen nicht so dicke. In der Familie von Rohr wurde gearbeitet, weswegen die andere Familie die Nase über sie rümpfte, obwohl sie finanziell gesehen besser gestellt waren als sie. Die hochedle Familie von Wolkenstein war sich zwar zum Arbeiten zu fein, aber nicht zu fein Schulden zu machen, um ihren teuren Lebensstil finanzieren zu können, der aus Bällen, exquisiten Parties und dergleichen mehr bestand.
So ähnlich stelle ich mir das hier auch vor. Die Bennet Mädchen konnten nicht arbeiten wie die von Rohr Mädchen, aber wenn sie wie die Wolkensteinschen Mädels eben nicht gespart hätten, könnte das für die Familie und ihre finanzielle Lage auf Dauer eher abträglich sein.
Und keine Frage, für die Tochter einer Köchin wären diese ganzen Aktionen weitaus zu teuer.
Tina

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Schritte wagen im Vertraun auf einen guten Weg, Schritte wagen im Vertraun das letztlich ER mich trägt, Schritte wagen weil im Aufbruch ich nur sehen kann, für mein Leben gibt es einen Plan.
Clemens Bittlinger


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