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Annalena - 12.12.2006, 18:37
Bio Test
wer kann was, wer hat was, wer lernt wann und wo ^^
jaja, die wichtigsten fragen für freitag. Nicht vergessen, da ist bio test (würde den am liebsten vergessen, oder noch besser, auslassen, geht aber leider nicht -.- ).
Kann noch mal irgendwer hier den stoff reinposten?
Ich mache mich grade ans abtippen und zusammenfassen (mittels Buch, eigenen Mitschriften und kopierten, hoffe, dass dann wirklich alles da ist, und ich nicht vorher das Handtuch werfe)
btw viel glück an alle ...
und könnt ihr vllt auch was dazuschreiben, wenn euch was einfällt, oder ihr einfach geniale sätze habt, die alles erklären. Die "?" sind meistens folgepfeile, habe das ganze in Word geschrieben ...
Annalena - 12.12.2006, 19:59
mal ein anfang
Molekulare Grundlage der Vererbung
Bakterien (für genetische Untersuchungen):
• Rasche Vermehrung, kleiner Raum
• Haploid (einfach gebaute Zellen) Veränderung (Mutation) sofort sichtbar
• Mutationsfreudig
• Plasmide (kleine ringförmige DNA-Stücke) können übertragen werden mutiert leicht
BS 28-29
Viren (bessere Untersuchungsobjekte):
• Keine Lebewesen
• kleiner als Bakterien
• Brauchen Wirtszelle für Fortpflanzung
• Kein Stoffwechsel (daher auf Wirtszellen angewiesen)
• Hülle aus Eiweiß und Erbmaterial (DNA oder RNA) schließen Erbmaterial in Zelle produziert Viren, erzeugen Enzyme zur Zellauflösung Zelle platzt
Viren befallen Menschen, Tiere, Bakterien (=Phagen), manchmal auch Pflanzen (spezielle Viren spezialisiert auf best. Oberflächen)
Virale Erkrankungen:
Mensch: Masern, Schnupfen, Ringelröteln, Aids, Grippe, Tollwut, Kinderkrankheiten
Tier: Schweinepest, Maul-, Klauenseuche
Vermehrung der Viren:
1) T-Phagen befallen Viren; lytischer Zyklus: Viren in Zelle produzieren, reife Phagen werden freigesetzt befallen neue Bakterien Zelle löst sich auf (=Lyse)
2) Temperente (gemäßigte) Phagen; lysogener Zyklus: Erbmaterial vom Virus, eingebaut im Erbgut der Zelle, wird bei Zellteilung mitrepliziert
Lysogener kann in lytischen Zyklus übergehen (aggressiv), Wirt lebt länger
DNA
BS 7
Die DNA enthält die genetische Information für Zellen im Zellkern, Mitochondrien und Chloroplasten
Einzelbausteine der DNA = Nukleotide
Nukleotide bestehen aus:
1) Phosphorsäurerest
2) Desoxyribose (Zucker mit 5 Kohlenwasserstoffatomen = Pentose)
3) Organische Basen (Pyrimidinbasen: Thymin und Cytosin, Purinbasen: Adenin und Guanin)
Base + Pentose = Nukleosid (Bsp: Adenosin)
A(denin) + T(hymin) über 3 Wasserstoffbindungen verbunden
G(uanin) + C(ytosin) über 2 Wasserstoffbindungen verbunden
Stränge sind zueinander komplementär, dh: kann man von einem auf den anderen schließen
??????? Doppelstränge bilden Doppelhelix
RNA
Unterschiede:
• Anderes Zuckermolekül: Ribose statt Desoxyribose
• Statt Thymin Uracil
• Überwiegend einsträngig
Verschiedene Typen:
• rRNA … rebosonale RNA baut Ribosomen (Proteinsynthese) auf
• tRNA … transfer RNA, doppelstängig bringt Aminosäuren zu Ribosomen
• mRNA … messenger RNA bringt Informationen über Eiweißaufbau vom Kern zu Ribosomen
Idente Verdoppelung der DNA/Replikation
Bei der Zellteilung wird DNA weitergegeben
Vor jeder Zellteilung muss sich die DNA zuerst verdoppeln Doppelhelix entwindet sich und trennt sich in ihre 2 Einzelstränge auf Einzelstrang baut sich mit Komplementärstrang wieder auf 2 idente Doppelstränge aus je einem alten und einem neuen Einzelstrang
Neuer Strang = semikonsitive Replikation
1) Das Enzym Helikase entwickelt die Stränge und trennt sie
2) Die Primase erzeigt Primer (RNA) = kurze Nukleotidkette von Primern erzeugt legt sich an
3) Durch DNA-Polymerase werden weitere Nekleotide (ab dem Primer) angelegt (nur in eine Richtung, von 5’ zu 3’, an Zucker in kleinen Stücken (= Okazaki Stücke))
4) Ligase hängt Stücke zusammen und schließt Lücken
ellis_the_veggie - 13.12.2006, 20:22
gruppenarbeit
Gen Interaktion
Transposons sind springende Gene die 19 51 von Barbara McClintock entdeckt wurden. Ihre mobile Zwischenstufe ist entweder DNA oder RNA und es gibt zwei Vermehrungsmöglichkeiten: die replikative und die konservative Transposition.
Was versteht man unter diesen Begriffen?
Genregulierung
Epigenetische Effekte / Muster
Histone
Wenn genetisch bedingte Erkrankungen sich unterschiedlich schwer manifestieren, nennt man das „ variable ________________“
Diese wird von nicht-genetischen Faktoren (wie etwa ______________ ) beeinflusst.
Penetranz bezeichnet den Anteil der b__________ M______________ an der Gesamtheit der Mutationsträger.
Epistasie: Wenn ein Gen die Wirkung eines anderen unterdrückt, entspricht die F1 Generation nicht den ____________’schen Regeln.
Duplicate gene action: Bei 2 verschiedenen zuständigen Genen für die Produktion eines Enzyms, wird das Enzym in ____ von 16 Fällen produziert (Aufspaltung ____:____).
Komplementäre Gene: Ein Merkmal wird nur ausgebildet, wenn beide dafür zuständigen Gene ________ vorhanden sind. Dies führt zur Aufspaltung 9:___.
Bitte selber ausfüllen, bzw zettel ausgraben und lesen!
lg a.
Annalena - 14.12.2006, 16:22
Proteinsynthese
Proteinsynthese
BS 10-11
Anordnung der Basen = Erbinformation
D.h.: Anordnung der Basen ist die Bauanleitung für Proteine (Aminosäureketten) und Polypeptide
20 Aminosäuren – 1 Basentripled (= 3 Basen) codiert für 1 Aminosäure.
Mehr Kombinationsmöglichkeiten für Basen als es für Aminosäuren gibt.
Codes sind in fast allen Lebewesen dieselben Aminosäuren.
Transkription:
mRNA aus DNA im Zellkern erstellt, aus dem Zellkern zu den Ribosomen
dort: Translation (= Umsetzung von vorhandenen Aminosäuren in Eiweiß)
Funktion der Polypeptide: steuern die chemischen Vorgänge im Körper und den Zellen
BS: 11
Translation:
Umsetzung der Abfolge der Basen in der mRNA zu Aminosäurensequenzen
Benötigt 3 Basentripleds
Codogen (vorhanden in DNA) erzeugt Codon auf mRNA
Komplimentär zum Codon = Anticodon auf tRNA
Startcodon (auf der mRNA) beginnt mit der Translation
Ribosom (besteht aus einem großen und einem kleinen Teil) hat 2 Bindungsstellen, daran hängt sich die tRNA an, jede tRNA bringt 1 Aminosäure mit.
Beendet wird die Aminosäurenkette von dem Stoppcodon (auf mRNA)
Probleme bei der Translation:
Beispiel: Komplikationen bei Viren, wenn sich die Gene überlappen
Beispiel: Wenn bei Eukarionten die DNA in RNA umgeschrieben wird bilden sich Schleifen bei der RNA sind die Introns (enthalten keine Informationen) weg, die Exons bleiben
Produktion steigern:
• Einen mRNA Strang mit mehreren Ribosomen besetzen
• Von vorne herein mehr mRNA bilden
Proteinorientierung:
• Wirkung innerhalb der Zellen: Enzym (will in eine bestimmte Organelle rein um eine Funktion zu erfüllen), orientiert sich mittels Signalsequenzen, Organelle erkennt Sequenz, beim Eindringen in die Organelle verschwindet die Signalsequenz (= Protein)
Solange das Protein seine Sequenz noch hat = Präprotein
In Organelle = Protein
• Wirkung außerhalb der Zellen: Verdauungsenzyme, Hormone
Innerhalb der Zelle gibt es Pro-Protein (=inaktiv) wird zur Zellmembran transferiert (über Endoplasma-Retikulum zum Golgi in Bläschen) aus der Zelle (=Protein)
Allgemein:
Polyphänie: 1 Gen beeinflusst mehrere Merkmale
Bsp: 1 Mutation bewirkt Herzfehler und dünne Finger
Polygenie: mehrere Gene beeinflussen 1 Merkmal
Bsp: Kaninchen haben 5 Gene für ihre Haarfarbe
1 Gen (besteht aus einigen 100 Basenpaaren) entspricht einer Polypeptitkette
Annalena - 14.12.2006, 17:16
die Übersicht vom Rest
@ all: bin leider noch nicht ganz fertig, muss das noch alles vervollständigen... aber hier halt der anfang, wenn was fehlt, oder ihr irgendwas habt SCHREIBT ES BITTE DAZU :)
Regulation der Genaktivität
Nicht in jeder Zelle wird jedes Gen exprämiert (= in Eiweiß umwandeln), daher gibt es je nach Organ einzelne stillgelegte Gene, bestimmte Enzyme gibt es dort, wo sie gebraucht werden
Bsp1) BS:12
Substratinduktion: mRNA erzeigt mit RNA-Polymerase
Bsp2)
Endproduktrepression: bei Synthesevorgang, Bsp: Darmbakterien
Darmbakterien bauen bestimmte Aminosäuren (Histidin) auf, dazu brauchen sie bestimmte Enzyme
Zur Verdauung von Laktose.
Wenn keine Laktose vorhanden ist = Repressor aktiv Enzym wird nicht erzeugt
Operon = Promotor+Operator+Strukturgen
Aufbau des Genoms
• DNA-Überschuss
o Spacer-Sequenz … Teile zwischen Genen ohne Funktion
o Introns … Teile in Genen ohne Funktion
o Multigenfamilien … 1 Gen kommt in mehreren Varianten öfter vor Bsp: Hämoglobin aus 2 Peptitketten
o Hoch reptitive Sequenzen … für Struktur des Chromosoms verantwortlich
1 Chromosom wird ganz oft wiederholt (ca 1000 Mal), wird aber nicht in Eiweiß umgesetzt
o Heterochromatin … Chromosomenabschnitte werden gefärbt, wenn sie stark färbbar (=inaktiv) sind Heterochromatin
Bsp: Frau hat 2 x-Chromosomen, in jeder Zelle ist nur ein x-Chromosom aktiv, das inaktive ist das Barr-Körperchen
Humangenetik
BS: 21
Karyogramm: Chromosomen werden der Größe und der Form nach geordnet Mann/Frau feststellen
Negativ an der Humangenetik:
• Ethische Gründe (Mutanten der Menschen kreuzen)
• Lange Generationsdauer
• Wenige Nachkommen
• Viele Merkmale polygen (zb. Augen-, Haarfarbe)
schwer nachvollziehbar massenstatistische Verfahren notwendig
zB: Familienforschung, Zwillingsforschung (verschiedene Milieus was ist gleich)
wo welches Gen Zellhybridisierung
Albinismus: alle Pigmente fehlen, rezessive Erbkrankheit (selten), kann auch durch Proteinmangel verursacht werden.
Erbkrankheiten:
Folge von Mutationen
• Gen-Mutation
• Genom-Mutation
• Chromosomen-Mutation
Gen-Mutation: häufigste Erbkrankheit, entweder auf Geschlechtszellen oder Autosomen (dominant/rezessiv)
Beispiel:
• Autosomal dominant: Vielfingrigkeit, Spinnenfingrigkeit (Marphansyndrom), Kurzfingrigkeit, Nachtblindheit
• Autosomal rezessiv: oft Stoffwechselerkrankungen, Albinismus, Phenylketonin, Mucoviscidose
Gen-Interaktionen (Gruppenarbeiten)
1.) Transposon (=springendes Gen, 45% des menschlichen Genoms)
… können auf andere Gene springen hemmen sie
1951 von Barbara McClintock in Mais entdeckt
2 verschiedene Typen:
1.1) Mobile Zwischenstufe (Form um zu springen) = DNA (Klasse II)
1.2) Mobile Zwischenstufe = RNA (Klasse I, Retroelement)
Transposonvermehrung:
• Konservative Transposition … Transposon wird ausgeschnitten und eingefügt
• Replikative Transposition … Transposon wird kopiert und eingefügt
… beides durch Transposase (Enzym)
2.) RNA
3.) Epigenetische Effekte
4.) Histone
5.) Epistasie
6.) Duplicahe
7.) Komplimentäre Gene
5, 6 und 7 F1-Generation entspricht nicht den Mendel’schen Regeln
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