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Verfügbare Informationen zu "[Referat] Goethe und Faust 7.12.2006"

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tomuhlig - 11.12.2006, 18:00
[Referat] Goethe und Faust 7.12.2006
Hallo Leute,
Hier ist das Referat, was die Patrizia und ich letzten Donnerstag gehalten haben nochmal in nicht Dialog Form. Schauts euch an. Goethe war ein toller Hecht!
Die grün markierten Stellen sind Überlegungen, die wir auch in das Referat eingebaut haben. Wenn sich jemand für den Dialog interessiert, dann kann er mir eine email schreiben und ich verschick die Datei dann



Goethe
- Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) war ein Dichter, Kritiker und Naturforscher
- Geboren am 28. August 1749, als Sohn des Juristen und Stadtschuldheißen (Gemeindevorsteher) Johann Caspar Goethe und Katharina Elisabeth
- Er hatte 5 Geschwister, von denen jedoch nur eines (Cornelia, Tod: 1777) das Kindesalter überlebte; mit ihre pflegte er engen Kontakt
- Durch sein vermögendes und kultiviertes Elternhaus konnte er allerlei Privatunterricht beziehen und bereits in seinen frühen Jahren trat das enorme intellektuelle, dichterische, und schauspielerische Potential Goethes zutage; sein Vater wollte immer das er Jurist werde
- Während seiner Studentenjahre, in denen er seine erste erotische Begegnung (mit Käthchen Schönkopf) hatte und einige bedeutende Gedichte schrieb (Annette-Lieder, 1767) wurde er von einer lebensbedrohlichen Krankheit unterbrochen, die eine Rückkehr in das Elternhaus erforderte
- Während seiner verzögerten Genesung beschäftigte sich Goethe eingehend mit dem Pietismus (andächtig, feierlich, religiös); in dieser Phase führte er viele alchimistische Experimente durch Parallele zu Faust?
- 1771 promovierte er zum Lizenziaten der Rechte, zog nach Straßburg und hatte dort ein Liebesverhältnis zu der Pfarrerstochter Friederike Brion Goethe lässt sich durch Mephisto über die Rechtswissenschaft und ihre statische unveränderliche Form aus (Vers 1970-1982)/ Verhältnis zu Friederike ähnlich wie Fausts zu Gretchen?

- Im selben Jahr eröffnet er eine Kanzlei in Frankfurt, beschränkt seine juristischen Aktivitäten jedoch zu Gunsten der Literatur ein
- Er wurde Rezensent für die „Frankfurter Gelehrten Anzeige“, dem damals bedeutendsten publizistischen Organ des Sturm und Drang
- Zum Abschluss seiner juristischen Ausbildung ging Goethe als Referendar an das Reichskammergericht in Wetzlar, wo die unerfüllte Liebe zu der Frau eines Kollegen ihn zu seinem ersten Roman „die Leiden des jungen Werther“ (1774) anregte Information unbedingt verwenden
- Das Buch stand ganz in der Tradition der sentimentalen von Naturschwärmereien und Liebessehnsucht geprägten englischen Romanen, der Epoche und machte Goethe auf einen Schlag berühmt
- Es folgten mehrere Hymnendichtungen (Prometheus, Wanderers Sturmlied) und auch der erste Entwurf zu dem Drama „Faust“ (Urfaust)
- 1775-1785 lebte Goethe in Weimar, wo er Kontakt mit vielen bedeutenden Persönlichkeiten seiner Zeit knüpfte und sehr rasch wurden ihm hohe Ämter in der Stadtverwaltung zugeteilt (1782 Leiter der Finanzkammer); Bekanntschaft mit Charlotte von Stein (enge Vertraute, Hilfe in dienstlichen Angelegenheiten)
- Während seines Aufenthalts in Weimar befasste er sich auch wieder intensiver mit Naturwissenschaftlichen Forschungen Spiegelt sich teilweise auch in Faust wieder, Zum Beispiel sinniert Mephisto an einer Stelle über die Farben; Goethe hatte eine eigene Farblehre entwickelt/ Lösung von Subjektivismus seiner Jugendjahre in der Literatur
- Goethe arbeitete auch in Weimar und während der langen Italien Reise, die er hauptsächlich in Rom verbracht hatte, beständig an Faust weiter
- 1791 lernte Goethe seine künftige Lebensgefährtin Christiane Vulpius kennen, eine aus ärmlichen Verhältnissen stammende Vollwaise; Die Beziehung stieß auf heftige Ablehnung bei dem Hofadel und trübte auch das Verhältnis zu Charlotte Stein Parallele zu Faust: Hoch angesehener Intellektueller lässt sich auf eine Beziehung zu einer Bürgerlichen Frau ein (Zitat: „da muss ja der Teufel im Spiel gewesen sein“)
- 1790 veröffentlichte Goethe eine abgeschlossene Erstfassung von Faust (Faust. Ein Fragment)
- Goethe freundete sich mit Schiller an, zu dessen Zeitschrift „die Horen“ er regelmäßige Beiträge zusteuerte; Schiller wiederum motivierte Goethe dazu an Faust weiterzuarbeiten Ohne Schiller wäre Faust der erste Teil vielleicht nie fertig gestellt worden
- 1808 traf Goethe auf dem Fürstenkongress in Erfurt mit Napoleon dem ersten zusammen; Im selben Jahr erschien der erste Teil des Faust (Faust: Eine Tragödie)
- Seinen Anweisungen entsprechend wurde der zweite Teil des Faust erst nach seinem Tode am 22. März 1832 veröffentlicht
- Wenige Tage vor seinem Tod diktierte Goethe einen Brief an Wilhelm von Humboldt der „Faust“ zum Betreff hatte, das literarische Thema, das ihn sein Leben lang fesselte



So das waren so etwa die Fakten.
Bis denn, dann
tomuhlig - 11.12.2006, 18:03

PS: Quellen sind vor allem Wiki und Encarta. Die üblichen Verdächtigen also :wink:
Beatboxrocker - 20.12.2006, 20:54

das is ne echt nette sache :D
bam ba bam 8)
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