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Anonymous - 10.12.2007, 14:48
Heckmotor Mod für längere Flugzeit / Leben des Motors ...
Ich komme gerade aus einer Gymnastikhalle im Nachbarort und habe da seit etwa 11 Uhr mit einem getunten DF 4 und meinen Tomahawk angefangen mich nach und nach an das Nasenschweben heranzutasten.
Funktionieren tut es noch nicht, bei 135° zur Heckschwebeposition verläst mich der Mut ... Aber das nur am Rande.
Der DF 4 hat in kurzen Zeitabständen (Landen nur zum Akkuwechseln) 5 große (1200 mAh) 3s Akkus verflogen und der Heckmotor lebt noch. Keine Aussetzer, Hitzeprobleme oder Ähnliches. Das waren locker 2,5 Stunden mit nur knapp 5 Minuten zwischen den Akkus.
Warum das ???
Weil ich keine anderen Motoren mehr auf Halde hatte, habe ich den Heckmotor des DF22e genommen und das Heckrohr (Carbon, 5mm) um 1 cm verlängert.
Die Dioden brauche ich ja nicht mehr zu erwähnen, die macht man bei 3s ja automatisch mit rein.
Der Heckmotor der DF22e hat 10 Zähne am Ritzel, der für den DF 4 nur 8 Zähne. Das macht bei der Heckübersetzung eine Menge an Drehzahl aus, die der kleine Motor weniger drehen muß.
Das Heck am DF 22e und am DF 4 sind übrigens identisch. Man muß nur das Loch in der Mitte, wo das Ritzel durchgesteckt wird, ein wenig auffeilen oder das Ritzel vorsichtig mit der Zange durchdrücken. (Das war aber schon beim DF 22e ein Problem.)
Der Kühlersatz aus München passt dann aber nicht mehr, weil man damit das Zahnflankenspiel nicht mehr richtig hinbekommt. (Das 10er Ritzel auf dem DF 22e Motor hat einen größeren Durchmesser, logisch)
Die Ausstattung des probegeflogenen DF 4:
Maxflight BL Hauptmotor mit 2200 U/V inkl. passendem Maxflight 12 Ampere Steller inkl. BEC.
Piccoboard Plus, geteilt in Empfänger- und Piccoboardteil
3s LiPo Akku (3E Model 1200 mAh / 10 C)
LiPo Saver von OkkeDillen
Super Skids Landegestell
M24 Hauptrotorblätter und DF 4 Heck mit Heckmotor aus dem DF 22e
Michael
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