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manuxenia - 02.09.2004, 15:51
Pentagramm Ritual
Pentagramme zeichnen
Die folgende Übung sollte täglich 1-2 mal ausgeführt werden. Sie dauert nur ein
paar Minuten, und binnen einer Woche sollte man sie vollständig beherrschen. Es geht
in dieser Übung darum, das exakte Zeichnen des Pentagramms zu üben. Als erstes
fertige Dir ein Pentagramm an. Das geht folgendermaßen:
Zeichne auf einem Zeichenkarton zwei Kreise mit gleichem Mittelpunkt mit den
Radien 4cm und 6cm. Teile den äußeren Kreis in 5 gleiche Teile und verbinde
jeden dieser Punkte mit dem Mittelpunkt. Teile den Kreis so, daß oben ein einzelner
Punkt ist. Dieser ist später die Spitze des Pentagramms. (Tip zum Kreisteilen: trage 5
mal 72 Grad ab, denn 5 x 72 ist 360, die Winkelsumme des Kreises). Beziffere,
beginnend vom oberen Punkt im Uhrzeigersinn die Punkte von 1-5. Verbinde diese
Punkte wie folgt: 1-3-5-4-2.
Wenn Du das richtig gemacht hast, ist im äußeren Kreis jetzt ein fünfzackiger
Stern. Jetzt ziehe von jeder Ecke zum Mittelpunkt einen Strich, dadurch bekommst
Du du die Ecken für den inneren Kreis, als Schnittpunkte der Verbindungslinien
mit demselben. Verbinde diese Punkte nun nach dem gleichen Schema zu dem
inneren Pentagramm. Dieses so entstandene doppelte Pentagramm kannst du jetzt
leuchtend ausmalen.
Wenn Du ein größeres Pentagramm zeichnen willst, so mußt Du nur die Radien der
Kreise entsprechend vergrößern. Ihr Verhältnis zueinander sollte immer etwa 2:3
sein.
Jetzt nimm Dir ein leeres Blatt Papier und einen Kugelschreiber. Lege das gemalte
Pentagramm vor Dich hin und übe jetzt auf dem leeren Blatt das Zeichnen desselben.
Fange klein an und zeichne die Pentagramme immer größer, je sicherer Du wirst.
Sie sollen ganz exakt und in allen Ecken geschlossen sein. Es gibt viele Arten, ein
Pentagramm anzufertigen. Du kannst in jeder Ecke beginnen und in jeweils 2
Richtungen ziehen. (Mehr dazu später). Wir üben zunächst eine ganz bestimmte
Form. Es ist die einfachste. Sie wird dem Element Erde zugeordnet und bannt dieses.
Beginne links unten und ziehe nach oben, von oben nach rechts unten, von rechts unten nach links Mitte und von dort nach rechts Mitte und
zurück zum Ausgangspunkt. Wenn Du es schaffst, ein etwa Din A4 großes Pentagramm
exakt zu zeichnen, dann gehe zur nächsten Übung
manuxenia - 02.09.2004, 15:52
Übung 2: Ziehen in der Luft
Erster Schritt: Nimm Dein zuerst angefertigtes Pentagramm (das gemalte) und lege es
vor Dich hin. Strecke den Zeigefinger der rechten Hand aus und ziehe in der Luft
über dem Pentagramm die Linien nach. Wenn Du das kleine gemalte Pentagramm
nachzuziehen beherrschst, dann mache größere in der Luft, indem Du das DinA4
große als Parallel-Vorlage im Zentrum Deiner imaginierten Figur zur Kontrolle
benutzt. Wenn Du dies sicher ausführen kannst, gehe zum nächsten Schritt über.
Zweiter Schritt: Stelle Dich mit dem Gesicht nach Osten und ziehe mit dem Zeigefinger
ein ca. 1,50 m großes Pentagramm in die Luft.8 Du solltest jetzt so vertraut mit
dem Bewegungsablauf sein, daß Dir das ganze leicht fällt. Achte aber trotzdem
darauf, so exakt wie möglich zu sein. Und, besonders wichtig: Anfangs- und
Endpunkt müssen sich decken. D.h., das Pentagramm muß geschlossen sein,
sonst verliert es seine Wirkung.
manuxenia - 02.09.2004, 15:54
Übung 3: Beleben des Pentagramms
Erster Schritt: Ziehe wieder, wie Du es schon kannst, ein 1,50 m hohes Pentagramm,
aber diesmal mit geschlossenen Augen. Achte auch hier darauf, daß das
Pentagramm keine offene Stelle an der letzten Ecke hat. Ziehe mehrere hintereinander
und mache ab und zu zwischendurch die Augen auf, um zu kontrollieren.
Nach einiger Zeit hast Du ein sicheres Gefühl, wann Dein Pentagramm exakt und
lückenlos gezogen ist. Wenn Du dieses Gefühl entwickelt hast, gehe zum nächsten
Schritt über.
Zweiter Schritt: Mache die Übung wie vorher, aber stelle Dir jetzt mit geschlossenen
Augen das Pentagramm strahlend vor. Du kannst weiß oder rot glühend als Farben
wählen, je nachdem, was Dir mehr liegt.9 Ziehe das Pentagramm und stelle Dir vor, es
leuchtet in dem Moment auf, wo Du zum Endpunkt zurückgekehrt bist. Betrachte mit
geschlossenen Augen das Ergebnis. Achte darauf, daß es einen Moment exakt so stehen bleibt, ohne zu flackern. Wenn Du es schaffst, dieses Bild
etwa eine Minute lang exakt zu halten, gehe zum nächsten Schritt über. Dritter Schritt:
Übe wieder mit geschlossenen Augen. Stelle Dir aber jetzt vor, daß aus Deinem
Finger während des Ziehens die glühende Energie kommt und Du damit das
Pentagramm in die Luft zeichnest. Versuche als nächstes, die Zeit, in der Du das
gezogene Pentagramm vor dem inneren Auge behältst, weiter zu verlängern, so daß
Du etwa auf 2 Minuten kommst. Wenn Du das schaffst, dann bist Du schon ganz gut.
manuxenia - 02.09.2004, 15:55
Übung 4: Die Sichtbarmachung
Mache die Übung in einem dunklen Raum. Ziehe die Pentagramme jetzt mit geöffneten
Augen und versuche sie zu sehen. Stelle Dir dabei vor, daß die Energie aus Deinem
Finger in das Pentagramm fließt. Zu Anfang wirst Du das Pentagramm vielleicht
nur schwach sehen, etwa schwärzer, als es der Raum ist. Aber mit der Zeit wird es
immer deutlicher werden. Versuche auch hier, das Bild so lange wie möglich zu
halten. Je länger Du dies schaffst, desto stärker sind Deine Pentagramme.
Die Übung ist erfolgreich beendet, wenn Du das Pentagramm mit offenen Augen
schwach hell schimmern siehst.
Je nach Zugrichtung, kann man mit den PTRs Kräfte anrufen oder bannen. Wir
kommen jetzt zu einer der wichtigsten Praktiken, welche als das 'Bannende Ritual des
Pentagramms' bekannt ist. (Anrufungen später). Bevor das eigentliche Ritual
beschrieben wird, hier noch eine wichtige vorbereitende Imaginationsübung. Stelle
Dich mit dem Gesicht nach Osten, etwa 2 m von der Wand entfernt. Die Füße
stehen schulterbreit auseinander. Imaginiere kurz vor der Wand ein ca. l ,50 m hohes
Pentagramm in der Farbe, in der Du es bei den Vorübungen gezeichnet hast.
Strecke Deinen rechten Arm und den Zeigefinger aus (später, wenn vorhanden,
nimmst Du den Stab oder Dolch statt des Zeigefingers). Führe den ausgestreckten
Arm soweit nach links unten, daß die Spitze Deines Zeigefingers auf die linke,
untere Ecke des imaginierten Pentagramms zeigt. Jetzt fahre damit zu der oberen
Spitze des Pentagramms und übertrage dabei gleichzeitig die glühende Energie. Es
geht dann genauso weiter zur rechten unteren Ecke (rechter Fuß), linke obere Ecke
(linke Schulter), rechte obere Ecke (rechte Schulter) und zurück zum Ausgangspunkt
Das Pentagramm und die Kraftübertragung müssen sicher und genau ausgeführt
sein. Jetzt steche in den Mittelpunkt, damit ist die Figur vollendet. Du hast jetzt ein
vibrierendes, glühendes Bild eines astralen Pentagrammes. Vom Mittelpunkt des
Pentagramms gehe mit der ausgestreckten Hand - weiter Deine astrale Kraft aus
der Hand projizierend - nach Süden und vollziehe hier das gleiche. (Vgl. Abb.) Dann
genauso im Westen und Norden, um den Kreis schließlich im Osten zu schließen. Du
hast dann in jeder Himmelsrichtung ein glühendes Pentagramm, sodaß der Raum
gesäubert und geschützt ist vor allen unerwünschten Einflüssen.
Mit der Durchführung dieser Praktik mußt Du völlig vertraut sein, auch ohne diese
Seiten zur Hilfe zu nehmen.
Bedenke: Für den Magier heißt imaginieren sehen. Genauso sehen, als stünde das
imaginierte vor Dir. Imaginieren heißt erschaffen. Alles Erschaffene kann gesehen
werden.
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