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Hana - 04.10.2004, 18:42
Die Frau in einer destruktiven Partnerschaft
Viele Frauen, die als Kind in einer traumatisierenden Familie aufgewachsen sind,
hatten oft ein Mutter - Frauen - Vorbild, welches ihnen kein zuverlässiges, stabieles Vorbild für die Identifizierung als Frau im Erwachsenenalter gab.
Oft war der Vater dominanter Herrscher in der Familie, und die Mutter hatte den Duckmäuser zu spielen, um "IHN" nicht noch mehr zu provozieren.
Auch heute noch lassen sich viele Frauen von ihrem Partner demütigen, beschimpfen
und / oder schlagen.
Durch die Ängstlichkeit und Duldung der Frau seitens der Übergriffe gewinnt der Mann immer mehr die destruktive Oberhand über seine Frau, bis es zu dem Punkt kommt, wo die Frau entgültig mit Trennung droht:
Und spätestens ab hier verselbständigt sich die Gewalt - Spirale:
ER droht IHR Himmel und Hölle zusammen, was ER mit Ihr macht, WENN Sie ihn verlässt. Und an diesem Punkt der Beziehung weiß die Frau aus ANGST weder ein noch aus, und glaubt Ihm alle seine Drohungen.
Nun sitzt Frau in der Beziehungs - Falle!
Ich habe als 24 jährige 2 Jahre lang in solch einer Beziehung gelebt, es gab auch Morddrohungen von ihm an mich.
Es gibt in jeder Stadt Einrichtungen von der Diakonie / Caritas, welche auch in solchen Fällen eine KOSTENLOSE Beratung anbieten. Natürlich Anonym!
In solchen Gesprächen kann die Frau wieder mehr Selbstwertgefühl erlernen,
und mit geschultem Beistand der beratenden Person langsam für sich klären, wie sie ihr Leben wieder in positivere Bahnen lenken, und wie sie am besten aus ihrer destruktiven Beziehung harausfinden kann.
Wenn betroffene Frauen hier meinen Beitrag lesen, so wäre ich sehr Froh, wenn sie nun doch den Mut fänden, eine Beratungsstelle aufzusuchen!
"Du bist nicht geboren worden,
damit man dich mißhandelt.
Du bist nicht geboren worden,
damit man dir droht." Soll das Liebe sein??
Viel Mut & ein Leben in Würde wünscht Hana allen Betroffenen Frauen.
Cyra - 05.10.2004, 01:31
Hallo Hana,
Hallo Hana,
bin berührt von Deinem Beitrag und ich wünschte mir meine Mutter hätte ihn damals gelesen!
Hat sie aber leider nicht!
Ich finde es Toll das Du diesen Beitrag geschrieben hast!
Liebe GRüße Regina
veteran - 13.12.2004, 14:12
Beratungsstellen gibt es viele - stimme euch zu sowas sollte man (bzw frau) mal besuchen und !!! dafür bedarfg es keinen grund, einfach mal informieren.
Gerade in unserer welt scheint man(n) frauen immer noch wie laibeigene zu behandeln. Auch in der tollen brd gibt es zahllose fälle. In einem punkt jedoch stimme ich nicht zu. Man kann selbstwertgefühl nicht erlernen !
Jeder mensch ob mann ob frau hat selbstwert - es ist lediiglich bei vielen menschen in einer art von mißbrauch "rausgeimpft" worden. Auch du hana hast ein gesundes maß an selbstwert, das ist in dir drin. Auch du cyra als auch deine mutter. Erlernen sollten in diesen fällen bestenfalls mal die männer das frauen auch menschen sind.
Cyra - 13.12.2004, 15:23
Hallo Veteran
ja Leider kann man Selbstwert nicht lernen, doch man kann sich so kennen lernen , zb. in einer Therapie , das man lernt sich selbst zu schätzen, zu lieben und zu mögen. Daraus entsteht dann das Selbstwert Gefühl.
Doch das braucht sehr viel Harte Arbeit , vor allem wenn es so viel in der Vergangenheit gab. Oder einen Mann (Mensch, weil kann ja auch eine Frau sein) der das alles mal ganz Kräftig zerstört hat.
Hm na ja nicht nur die männer müssen Lernen das Frauen auch Menschen sind, ich gehe da mit meinen Gedanken so gar noch weiter und sage das alle Menschen lernen müssen das Menschen Menscen sind und eine Seele haben die man Achten sollte.
Wo ist das Menschliche geblieben, wo die nächstenliebe? Das alles ist weg und jeder lebt in seiner WElt! Doch wir haben nur eine Welt!
Liebe Grüße Regina
veteran - 17.12.2004, 12:13
Wohl jeder der schlimmes überlebt hat zeigte durchaus das er/sie selbstwert hat: Wie leicht wäre es gewesen salopp gesagt drauf zu gehen, sich einfach in den tod fallen zu lassen. Aber nein, man erkannte das man mensch ist das man wert hat und machte weiter, machte sich auf durch die sch... zu gehen.
Im überlebenskampf ist man oft meist mit vielen anderen aspekten beschäftigt als das man gerade mal so an sich denken kann. Dauert dieser kampf an, zb eine echt besch.... ehe, so kann man sich selbst sehr wohl verlieren was aber nicht gleich heißt das man weg ist. Man ist nach wie vor da, hat nach wie vor seine werte, seinen sinn und zweck. Leider ist es auch so das dein gegenüber, nehmen wir mal die miese ehe, also der mann oder die frau diese sache kennt und es gnadenlos ausnutzt. Immer munter drauf. Entweder zerbrichst du oder du kriegst "den rappel" und gehts durch, überlebst und kommst raus.
Sich dann wieder zu finden ist schwer. Oft sucht man aber auch an falschen stellen so meine erfahrung ! Wo ist es denn hin das ich ?
Nun es kann ja nicht einfach mal gerade so weg laufen. Ebenso wenig kann man es in ein tresor packen und den schlüssel verstecken. Nee nee, man hat die berühmte mauer gebaut.
Ich überlebte schlimme gefangenschaft - bepackt mit vernichting , folter usw. Als ich so nackt da stand war die scham wohl da aber sie war weg. Das vergeht, man hat nichts, nicht mal kleider, welche gemütigung doch es traf nicht denn alles was wert war packte ich hinter eine mauer. Selbst total nackt ist die mauer da. Und als wir befreit wurden, nach und nach öffnete sich die mauer wieder. Es brauchte seine zeit was völlig normal ist. Man ist halt mensch (geblieben) und menschen sind keine maschinen die auf knopfdruck sich öffnen können.
..ja und was total egal ist oder eher nur aus rein med. oder polizeilicher sicht von bedeutung ist wäre der aspekt mann /frau. In erster linie sind wir alle nur menschen.
Cyra - 26.01.2005, 08:57
Hallo Ray,
Deine Zeilen sind wieder sehr gut gewählt und ich kann alles gut nachvollziehen.
Die Mauer , ja sie ist da und nie nie wird sie wieder ganz verschwinden.
Immer wird sie einen kleinen rest Selbstwert schützen und doch ist es oft zu wenig was hinter der Mauer an Selbstwert steht.
Die Mauer wird kleiner , wenns gut läuft und der Selbstschutz nicht mehr so benötigt wird, doch wie schafft man es gleichzeitig den Selbstwert aufzubauen, der oft so verletzt ist das man glaubt das er nie wieder wachsen kann?
Gebe ich meine Mauer auf und der Selbstwert ist klein und schwach , was passiert dann?
Gebe ich die Bahn frei für Neue Verletzungen?
Nein , ich baue wieder eine Neue Mauer.
Und was ich noch sehr interessant finde ist Deine Bemerkung das man immer an der Falschen stelle sucht nach dem Ich!
Nur meine Frage ist , wo soll ich suchen und wie kann ich mich finden?
Wie kann ich das finden was ich scheinbar verloren habe? Wie kann ich das finden was ich nicht wirklich finden will?
Denn das was ich war kann ich nie mehr sein , zu sehr stark waren die verletzungen. Also sollte ich das neue ICh suchen , doch wie mache ich das ?
Wie Du lesen kannst bin ich wieder mal in einer Phase wo ich sehr Rat los bin.
Aber Deine Worte finde ich immer sehr Gedanken anregend.
Liebe GRüße, Regina
veteran - 28.01.2005, 19:50
jaja die höhen und die tiefen des lebens.
Gerade wenn man im tief ist igelt man sich all zu gerne ein, is froh um seine mauern wo keine verletzungen usw durch kommen. Is die mauer etwas "dumM" gebaut kommt kein mensch durch was echt dumm sein kann gell.
Nun ich denke mauern helfen, schützen und wahren was ja ok ist. Doch sollte die mauer nicht auch eine tür haben die salopp nur von innen aufmachbar ist ? Warum nicht ?
Klar die versuchung ist ja da mal gerade die tür aufzumachen doch was ist mit der verletzung die uns hinter unsere mauern brachte ? Mahnen die nicht gerade zu zur vorsicht ?
Logik - ist die tür mal offen ist der weg frei ... auch zu negativen aspekten. Oftmals unabsicht, unerfahrenheit was man den lieben mitmenschen echt nicht krumm nehmen sollte denn wie schwer ist es für uns im leben zu stehen - wie schwer ist es für die die im leben stehen uns dahin zu begleiten ! Aha.
Damals bei meiner toten frau hatten wir salopp die ideale stellung, opfer trifft opfer. Klar das paßt. Obschon es tierische reibungen gab so waren sie doch so liebevoll das der schmerz wohl da war aber nicht weh tat. Verstanden ?
*
Machen wir mal ein ausflug hinter meine mauern:
Wahrlich dick derzeit denn das leben neigt sich zum ende und ich grente total ab.
Was fehlt ?
Ein mensch an der seite der echt da ist !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Es wäre fast irre wenn jetzt werda ist der ebenso wie ich eine tödliche diagnose mit selber lebenserwartung hätte. Nun ja. Was einfach gesagt fehlt ist mensch der da ist wie gesagt.
Die mauer selbst um mich ist total hoch, dick und echt eine panzerung. Ganz eigensinnige tests zeigen das ich die mauer so dicht machen kann das ich echt total für mich bin. Mach das mal in dieser welt. Aber es geht !
Dennoch die "hintertür" ist da - nur WO IST DER MENSCH ????
*
Ja und dann kommen wir zum eigentlichen grundthema zurück. ich lese da mann/frau.
Also das sind die geschlechter, schlicht weg für die medizin und für die polizei von bedeutung. Was würde ich drum geben wenn ein mensch da wäree - wie egal ist mir das geschlecht !!!
Klar es gibt gewalt zwischen männer und frauen und umgekehrt und wie auch immer doch es ist egal.
Leb du nur noch ein paar wochen - dann kapiert es der mensch und jetzt ? Ich stehe da suche nen menschen WO ja WO bitte ?
Manchmal in tiefer depresion könnte ich einfach die hintertür auflassen, kommt ja ehe keiner . Irre gell. EInsamkeit. Oder ?
Grübel grübel....
ps: was ich aber echt gut finde ist das solche texte hier sehr selten sind und auch wenns schwer verstehbar scheint, es dient anderen und selbst wenn meine schmerzen wie jetzt in ein maß der unerträglichkeit gehen, ich mach weiter
für euch alle !
denn da sind menschen ...
ray
veteran - 28.01.2005, 20:00
nachgetragen
noch was zu hannas beitrag:
also wenn ich so typen sehe die gewalt anwenden und so, hier jetzt mann gegen frau:
weist du wie ich es jetzt ganz ganz salopp ausdrücken will ? :::
also:
ich kenne das wort nein und dann bleibt es bei nein. Ist die tür bei mir zu ist sie zu.
Ich kann jeder frau (mensch) nur den sehr saloppen tip geben wenn ein mann (un-mensch) dich belästigt:
nachdem du einige kleine aber sehr wirksametrickts bzgl selbstverteidigung erlent hast und (natürlich) die notwehrsituation aufkommt:
tritt dem typ die e... bis in den a... damit er dein nein nie vergißt.
Morddrohungen ?
Laß so einen deppen mal kommen ! Ja soll mal angreifen ! Weißt du ich habe eine sehr grausame art.
Mich bedrohte mal wer. Ich blieb damals mit dem auto stehen, die person wurde massiv sagen wir mal aufdringlich. Dann sagte ich, sag mal weist du was du da machst und überhaupt, weist du wo wir sind. Nun die person guckte verdutzt.
Wir standen direkt vor dem polizeipräsidium.
Fluchtartiges verlassen des autos usw. usw usw.
Schade, so viele dolle zeugen....
*
Oder gar die juristerei. ich hatte schon mal einem richter gesagt das mich sein verfahren nicht die bohne interessiert; man kenne ihn ja; er solle mal schön urteilen. Er dutzte. Dann sagte ich, sehen sie, wenn sie den unsinn unterschreiben samt dienstsigel tragen sie auch zumindest die mitverantwortung und die dolle anzeige kommt bestimmt.
Klar zwar sind die erfolgschancen einen richter dranzukriegen etwas gering aber machbar ! Selbstscheinheiligkeit ist ganz irdisch !!!
*
...ja, einfach mut haben weiter zu machen; nie unter kriegen lassen !
Ich erlebte im bisherigen leben wie man mit dreckfresser (vets) umgeht. Oft so schlimm. jetzt wo mein leben ein ende finden soll erlebe ich heftigere angriffe, ausgrenzungen. Gut, ok, ich kann es zb hier festhalten, dokumentieren, kann über meine gefühle sprechen. Selbst wenn es mich jetzt erwischen würde so habe ich es dennoch mitgeteilt, zb euch, einfach menschen die auf der suche sind, auf einem weg den ich hinter mir habe und
ihr schafft es, ihr kommt an.
Wie lächerlich sind dagegen morddrohungen eines etwas verwirrten typen gell...
ray
Cyra - 29.01.2005, 20:42
Hallo Ray,
ja Du hast recht , gerade wenns uns nicht gut geht , sind die MAuern besonders hoch , doch denke ich das wir die MAuern dann öffnen solten denn sie versperren uns auch die Sicht auf das Gute und schöne im Leben.
Nur das was wir sollten und das was wir dann tatsächlich tun sind zwei paar Schuhe. Leider.
Denn es ist ja nicht so das ich oder Du das gewollt so machen. Nein das kann ich mir nicht denken und vor allem wäre es absurt.
Ja und Du hast auch recht wenn Du sagst das eine zu stark gebaute Mauer , niemanden mehr rein läst.
Doch wie erkenne ich das ? wie merke ich das ich eine solche MAuer gebaut habe?
Denn bei mir ist der Wunsch schon groß jemanden hinter meine Mauer zu lassen , doch so sehr ich mir das auch wünsche gelingt es mir nicht!
Ist meine Mauer zu stark und zu hoch gebaut?
Eine Tür in der Mauer wäre eine tolle Sache, denn dann hätte ich die Wahl sie zu öffnen oder sie sicher zu schließen wenn es nötig wäre.
Wenn man dieses Problem ausschließlich mit dem Verstand lösen könnte ware es nicht so schwer.
Denn der Verstand wüsste recht schnell wie das klappen könnte. Doch da die verletzungen nicht im Verstand ausschlag gebend sind ist es für mich ein Unlösbares Problem.
Ich verstehe was Du meinst wenn Du sagst das es für die lieben Mitmenschen nicht leicht ist, mit Menschen wie uns zu leben, denn wer rennt gerne ständig gegen eine Mauer?
Ich würde es mit der Zeit auch nicht mehr schaffen dafür Kraft auf zu bringen!
Das es eine gute Verbindung ist , Opfer und Opfer, sehe ich mit sehr Kritischem Auge, denn wie Du auchs chon sagtest , haben beide ja viele verletzungen , die das ganze recht schwer machen.
Klar auf der anderen Seite kann ein Mensch der ebenfalls Opfer ist das eine oder andere besser verstehen, doch wenn die Verletzung so groß ist das nichts anderes mehr gesehen werden kann , ist es nur ein einziger Kampf und jeder mit seiner eigenen Mauer.
Das Deine MAuern zur Zeit für andere unüberwindbar sind kann ich mir denken. Zu schwer ist das was auf Dich zu kommt. ICh wünschte mir für Dich das Du einen Menschen findest der einfach da ist für Dich!!!!!!!!!!!!
Der Dich in der Zeit begleitet,der Dir mit der Wahrheit zur Zeite steht!
Du weißt was ich meine?!
Und sicher ist es egal , welches Geschlecht dieser Mensch hat , denn verletzungen kann und wird es immer geben. Nur ein einziger Mensch würde Dir reichen , das kannich gut verstehen. Doch denke ich auch das Du und ich und wir alle , unser ganzes Leben damit verbringen werden diesen Menschen zu suchen!
Doch werden wir dadurch nicht blind für das andere?
Lasse Deine Hintertür ruhig offen , vielleicht wird es jemand bemerken und nicht mal nur eintretten um Schmerz zu hinterlassen.
Ich wünsche es Dir so sehr, denn Du hast es verdient!
Liebe GRüße Regina
veteran - 30.01.2005, 21:46
... ich erinnere mich gerade an einen beitrag im tv über die befreiung von ausscwitz; die soldaten meinten das das schwerste überhaupt war die überlebenden ins leben zurück zu führen; .... und das viele überlebende nach der befreiung noch länger im lager blieben ...
*
Ich denke mauern an sich können nicht zu hoch, zu fest sein. Jeder nach seiner art würde ich mal sagen.
Wohl denke ich das auch du dir deine art mauer gebaut hast - verstehbar, obschon mir das meiste wissen über dich fehlt mag ichs dennoch so sagen können, da ist eine mauer, entstanden wohl während du sehr verletzt worden bist (stimmts...?...)
Nun und es gab ein danach, quasi das jetzt. Logisch auch, wen du nun hinter deine mauer läßt mußt du selbst finden, selbst entscheiden. Es ist ja auch salopp im rahmen des selbst, des ganz eigenen ichs, also du, du bist wer !
Ja und was überhaupt kein problem ist, so sehe ich das, wenn du zb fragen hast, fragst, wie hoch is deine mauer, hab ich sowas usw. Das ist ganzund gar kein problem, eher ein so denke ich sehr gutes zeichen der selbstfindung.
Sogesehen bist du auf einem sehr guten weg - nämlich DEIN weg.
*
Ja und zum vorletzten aspekt quasi, die gesellschaft. Ich sage immer das ich keineswegs probleme mit der gesellschaft habe - die gesellschaft hat ein problem mit mir !
Was können salopp wir opfer dafür wenn eine (pisastudie geprägte) gesellschaft und nicht verstehen kann oder besser gesagt nicht verstehen will. Is ja auch einfacher sich die birne zuzusaufen als sich einmal mit etwas zu befassen was nur schwer zu verstehen ist. Dann hackt man ja lieber noch mehr drauf.
Grausige gesellschaft - ein wichtiger aspekt aber damals wie heute warum es schwer ist, salopp opfer wieder ins leben zurück zuführen.
*
Ja und zu mir ... hoffnungsloser fall würde ich rein med. sagen. Das körperliche geht kaputt und sooooo lange dauert das nicht mehr.
Ein mensch finden ?????
Oh es wird mir wohl nicht mehr gelingen. Nun ja
... und so ist einsamkeit ein sehr wesentlicher bestandteil in meinem überleben bis hin zum tod. Schade ... gerade einen menschen vermisse ich. Alle lieben die ich hatte tod, andere würde ich nicht so "heran" lassen, meine suche bislang ohne erfolg, ergo ....
ray
Cyra - 02.02.2005, 18:17
Hallo Ray,
Ja ich kann mir gut vorstellen das es Den Opfern aus Ausscwitz sehr schwer gefallen ist wieder in das normale Leben zurück zu kehren.
Da ich nicht allzuviel darüber weiß kann ich da aber auch nicht viel zu sagen.
Klar die Filme dazu habe ich gesehen. Schindlers Liste und Anne Frank, aber das wird ja nur die hälfte sein die sie dort zeigten. Und doch war und ist das schon schlimm genug!
*
Wie meine Mauer entstanden ist, weiß ich nicht, warum sie so undurchlässig ist weiß ich auch nicht! Damit befasse ich mich gerade und schreibe für mein Buch darüber. Ich hoffe das ich wärend des schreibens die antwort finde.
Fakt ist , das mich diese Verdammte MAuer nun meine Beziehung kostet, was mich wieder dazu veranlast sehr wütend auf mich macht! Du weißt ja das mein Selbsthass sehr hoch ist. Vielleicht steht der auch hinter der Mauer und erlaubt es mir nicht einen Lieben Menschen auch nur darüber zu schauen.
Es lastet sehr schwer auf mir, denn ich verliere meine Liebe und werde dann wieder allein sein, ohne reale Kontakte. das ist fast unerträglich , denn ich mache das alles selber. Ich bringe die leute immer wieder dazu sich von mir abzuwenden. Doch warum?
Entschuldige , ich kann gerade nicht weiter schreiben, werde es an einem späterem Zeitpunkt fortsetzen.
Liebe GRüße Regina
Karoi42 - 03.02.2005, 00:00
Liebe Cyra,
es tut mir leid was Du da schreibst, aber ich frage mich immer wieder ob wir es wirklich selber sind die diese Mauer haben entstehen lassen und sie nicht einreißen können. Ich weiß dsa es bei mir auch "Verbote" aus der Kindheit sind, die nicht immer wörtlich ausgesprochen werden müssen. Aber wenn man in einem Umfeld groß wird in dem man nach außen funktionieren muß, nichts von zu Hasue erzählen darf, sich verstecken muß usw. dann sind es immer noch die Mütter und Väter die in uns stecken und uns daran hindern die Mauer einzureißen. Noch immer wartet dann ds keline innere Kind darauf endlich die Erlaubnis von Mama zu bekommen diese Mauer einreißen zu dürfen.
Es sind also nicht unbedingt wir selber die daran "Schuld" haben ds es diese Mauer gibt und wir sie nicht ein wenig durchlässiger machen können.
Und außerdem ist es ein ganz langer Prozeß den man nur in winzigen kleinen SChritten schaffen kann. Ein Partner braucht dazu meist unendlich viel Geduld. Ich selber kann es auch kaum. Mewin Partner würde gerne hinter diese Mauer sehen, aber ich schaffe es nicht. Nur ab und zu schaffe ich es ein Bild zu malen und ihm zu zeigen. ich kann mit ihm nicht darüber reden, aber durch das Bild lasse ich ihn ein wenig hinter meine Mauer sehen,
Vielleicht gilt es dise kleinen SChritte zu suchen
Karoi
veteran - 04.02.2005, 18:09
...ich denke wir bauen uns unsere mauern duraus selbst.
Es ist die "stärke" der wand die salopp von anderen bestimmt wird, also sagen wir mal das was wir überlebsten, das was nicht mehr "ran" kommen soll (so leicht).
Schwer wahrlich hat es der partner diese mauer zu überwinden wenn ein (salopp gesagt) ehemaliger "partner", also ein mensch dem man vertraute das vertrauen mißbrauchte, uns mißbrauchte usw.
Klar, der neue partner steht dann wie vor einer riesigen wand. Kennst er den grund der mauer ?
Wenn ja so kann er/sie erahnen was hinter der mauer ist und da ist nichts weiteres als der reine mensch also das worauf sich der partner doch salopp gesagt "freut", das was er liebt. Ein echter wahrer lieber partner steht also immer noch vor jener wand weis aber ganz genau was da ist und
ja er/sie wartet, läßt dir alle zeit der welt.
ray
Cyra - 22.02.2005, 04:05
Karoi42 hat folgendes geschrieben: Liebe Cyra,
es tut mir leid was Du da schreibst, aber ich frage mich immer wieder ob wir es wirklich selber sind die diese Mauer haben entstehen lassen und sie nicht einreißen können. Ich weiß dsa es bei mir auch "Verbote" aus der Kindheit sind, die nicht immer wörtlich ausgesprochen werden müssen. Aber wenn man in einem Umfeld groß wird in dem man nach außen funktionieren muß, nichts von zu Hasue erzählen darf, sich verstecken muß usw. dann sind es immer noch die Mütter und Väter die in uns stecken und uns daran hindern die Mauer einzureißen. Noch immer wartet dann ds keline innere Kind darauf endlich die Erlaubnis von Mama zu bekommen diese Mauer einreißen zu dürfen.
Es sind also nicht unbedingt wir selber die daran "Schuld" haben ds es diese Mauer gibt und wir sie nicht ein wenig durchlässiger machen können.
Und außerdem ist es ein ganz langer Prozeß den man nur in winzigen kleinen SChritten schaffen kann. Ein Partner braucht dazu meist unendlich viel Geduld. Ich selber kann es auch kaum. Mewin Partner würde gerne hinter diese Mauer sehen, aber ich schaffe es nicht. Nur ab und zu schaffe ich es ein Bild zu malen und ihm zu zeigen. ich kann mit ihm nicht darüber reden, aber durch das Bild lasse ich ihn ein wenig hinter meine Mauer sehen,
Vielleicht gilt es dise kleinen SChritte zu suchen
Karoi
Hallo Liebe Karoi,
das was Du hier geschrieben hast finde ich schon überdenkens Wert. und ich denke das ich da schon ein wenig zu stimmen kann. Ein stück wurde die mauer von den eltern gebaut und wir haben sie dann fortgesetzt mit jeder verletzung die kam ein stein mehr. Und im Bildlichen sinne gesehen mit jedem Jahr ein Meter mehr und noch ne schicht putz damit sie auch hält.
Mittlerweile glaube ich das es nicht mehr machbar ist diese Mauer wieder zu öffnen, denn es sind ja die Gedanken , die Gefühle die uns veranlassen sie aufrecht zu erhalten.
Oder auch Schuldgefühle, die uns immer wieder in diese Mauern, oder eigenen Grenzen zurück treiben. Und das machen wir selber, nur wir allein.
Aber ja , ich denke das die kleinen Schritte da etwas ändern können, das bringt aber mehr dem Selbstbewusstsein etwas als das wir vertrauen können . Verstehst Du wie ich das meine?
Auch der Gedanke das das innere Kind mit den Mauern zu tun haben könnte finde ich sehr interessant und da werde ich mir noch mal meine Gedanken zu machen.
Ich danke Dir auf jeden fall für Deine Antwort, sie hat mir echt ne gute Anregung gegeben.
Lieben dank, und liebe GRüße, Regina
Cyra - 22.02.2005, 04:11
veteran hat folgendes geschrieben: Ein echter wahrer lieber partner steht also immer noch vor jener wand weis aber ganz genau was da ist und
ja er/sie wartet, läßt dir alle zeit der welt.
ray
Hallo Lieber Ray,
das hast Du sehr schön gesagt, denn ich denke auch das die wahre liebe sehen kann was in dem Menschen steckt. Das ware Wesen, das denoch liebt und fühlt und so verletzbar ist.
Ich glaube meine Freundin kann das, heute , wir hatten wieder spannungen in der luft weil es mir nicht gut ging und doch nichts sagte. Als ich dann gehen wollte, sagte sie mir Wie sehr sie mich liebt.
ICh denke sie sieht das was in mir ist, und das liebt sie. Nicht das was ich nach außen hin zeige oder sage, nein mein Ich liebt sie.
alles liebe , Regina
veteran - 22.02.2005, 15:28
Auch spannungen sind einfach gesagt bestandteil einer partnerschaft. Da wo alles immer free and fun ist da wäre was nicht in ordnung.
So hattest du/ihr zb spannungen, man salopp schmollt so vor sich hin doch am ende steht ein "ich liebe dich". Genau das ist es was ich meinte das der/die partner/in genau weis das da was mit einer wand ist; man akzeptiert/respektiert es/sich.
Cyra - 22.02.2005, 22:09
Hallo Ray,
ja wenns zu leicht wird macht die liebe auch keinen spaß, und erst gerstern sagte ich noch das wenn eine liebe durch eine schwere Zeit geht das sie richtig fest wird.
Um so schwerer die last um so größer die liebe wenn die last gemeinsam getragen wurde.
NA ja, akzeptieren und respektieren ist sehr wichtig.
Lg Regina
delphin - 27.10.2005, 21:56
Hallo Ihr,
wichtiges Thema, wirklich...
Ich habe selber vier Jahre in einer Partnerschaft gelebt, die immer destruktiver wurde.
Die Trennung ist schon zwei Jahre her, aber erst seit ca. zwei Monaten fange
ich an, mich wirklich mit dem auseinanderzusetzen (& überhaupt zu begreifen),
was da so abgelaufen ist.
Im Moment habe ich das Gefühl, nie wieder eine Beziehung führen zu können.
Ich habe schon die Hoffnung, dass sich das wieder ändert, aber ich fürchte,
es wird sehr lange dauern.
Euch allen alles Gute,
delphin
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