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Diego Odonkor - 03.12.2004, 15:09
UEFA - Cup
UEFA-Cup
Der neue Modus findet kaum Resonanz - 02.12.2004 13:18
Führt die Reform ins Nichts?
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Die Gewöhnung an das neue Format des UEFA-Cups fällt zugegebenermaßen noch schwer. Die Einführung einer Gruppenphase nach einer Auftakt-Hauptrunde scheint nicht unbedingt dazu angetan, die europaweite Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Fast übermächtig scheint der Schatten der Champions League zu sein.
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Vor allem ist der Modus in der Gruppenphase im Sinne eines klar definierten Wettbewerbs nur schwer nachvollziehbar. Immerhin: zwei garantierte Heimspiele in der Gruppenphase sichern den Teilnehmern zwei Mal eine Einnahme zu. Wenigstens etwas mehr Sicherheit für die Vereine, die es zuvor beim Pokalsystem (K.-o.- Spiele) nicht gab. Doch was wird aus der Wettbewerbs-Gleichheit, wenn am fünften und letzten Spieltag ein Team spielfrei hat und andere Mannschaften Ergebnisse nach Wunsch ausspielen. Ganz zu schweigen darüber, dass bereits für das Sechzehntelfinale qualifizierte Klubs Reservisten in den Wettkampf schicken.
Es scheint, als sei das Ei des Kolumbus mit dem neuen Modus nicht entdeckt worden zu sein. Zumal sich auch das Zuschauer-Interesse europaweit in Grenzen hält. Ausnahmen wie zum Beispiel Schalke 04 bestätigen da nur die Regel. In Fußball-Ländern wie Spanien oder Italien werden für die Spiele des UEFA-Cups nicht mal mehr die Fernsehkameras aufgestellt - wegen mangelnden Interesses. Und auch in Deutschland ist der UEFA-Cup längst eine Sache von Angebot und Nachfrage.
Trotz all der Kinderkrankheiten: immerhin steht fest, wie es für bereits qualifizierte Teams wie z. B. Schalke weitergeht, wenn das herkömmliche Pokalsystem mit Hin- und Rückspiel wieder greift.
a) Vereine aus dem gleichen Landesverband dürfen einander nicht zugelost werden, das heißt Schalke könnte nicht auf Stuttgart oder Aachen treffen.
b) Die Gruppensieger müssen einer drittplatzierten Mannschaft einer anderen Gruppe zugelost werden.
c) Die Zweitplatzierten müssen einem der acht Klubs zugelost werden, die nach der Gruppenphase der Champions League in den UEFA-Cup eintreten.
d) Die Gruppensieger und die Zweitplatzierten bestreiten das Rückspiel jeweils zu Hause.
Wie dem auch sei: Selbst durch die Tatsache, dass der vierte Spieltag zu einem Teil sogar am sonst geschützten Champions-League- Mittwoch ausgespielt wurde, wird der einst so spannende Wettbewerb keineswegs aufgewertet und degeneriert ins Nichts. Er erlebt eventuell sogar das gleiche Schicksal wie der Europapokal der Pokalsieger, der im Jahr 1999 seine letzte Aufführung hatte. Diese Entwicklung hätte der UEFA-Cup nicht verdient.
Hier der Original Link:
http://www.kicker.de/content/news/artikel.asp?folder=11100&object=307834&liga=1&saison=2004/05&spieltag=16&gruppe=12834
So ein Scheiß. UEFA-Cup is immer cool. Meistens is das Champions-League-Gegurke von den italienischen Mannschaften 1000x grausamer als der UEFA-Cup, wo Rotor Wolgograd gegen Viking Stavanger gegeneinander kicken.
Benham - 08.12.2004, 23:06
so siehts aus!
Rotor Wolgograd ist mein zukünftiger verein, soll da spielertrainer werden!
De Longe - 09.12.2004, 12:32
Wenn wir unseren 7 Jahres Plan weiter verfolgen, werden wir dort auch gegn Starvanger spieln!!! :roll:
Benham - 09.12.2004, 13:34
Vielleicht bin ich auch wieder dabei, habe einen 6 jahres vertrag bei rotor unterschrieben
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