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infoshark - 13.11.2006, 11:31
Schweiz hilft im Kampf gegen die Ölpest im Libanon
Schweiz hilft im Kampf gegen die Ölpest im Libanon
Bern/Beirut. SDA/baz. Während die politische Zukunft Libanons weiter in der Schwebe ist, hoffen Umweltschützer, wenigstens die ökologische Krise vor der Küste in den Griff zu bekommen. Die Unterstützung der Schweiz bei der Beseitigung der Ölpest ist mehr als willkommen.
Im Auftrag der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) reinigen französische Umweltexperten und bis zu 40 lokale Fischer seit sechs Tagen einen Küstenabschnitt im Süden der Hafenstadt Tripoli und den vorgelagerten Inseln.
Dabei wurden bisher mehr als 6000 Liter Öl und über 20 Tonnen verseuchte Abfälle gesammelt, wie DEZA-Mitarbeiterin Fabienne Wydler am Wochenende in Tripoli sagte.
Einkommen für Fischer
Bis in zwei Wochen sollten die Küste und die Inseln soweit gereinigt sein, dass für die Natur keine Gefahr mehr besteht. Denn die Zeit drängt, da das Öl durch den hohen Wellengang während der Winterzeit wieder ins Meer gespült und danach die Küste aufs Neue verschmutzen könnte.
Die Schweiz setzt für diese Operation rund 400 000 Dollar (495 000 Franken) ein. Mit dem Geld werden unter anderem sechs französische Experten der Organisation "Le Floch Depollution" bezahlt, die bereits nach dem Untergang des Öltankers "Erika" vor der französischen Küste im Einsatz standen.
Dazu kommen die Gehälter für die libanesischen Fischer, welche durch die Ölpest ihre Lebensgrundlage verloren haben. Sie werden von der DEZA mit 20 Dollar pro Tag für ihre Arbeit entschädigt.
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