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Steve3 - 01.11.2006, 15:32
Indians: Zwei Punkte mit blauem Auge erkämpft
Indians: Zwei Punkte mit blauem Auge erkämpft
Hannover, 1.November 2006
Der gestrige 4:3 Erfolg nach Penaltyschießen über die Starbulls aus Rosenheim zeigte, dass der Patient Hannover Indians noch nicht ganz über dem Berg ist, aber auf dem Weg der Besserung ist.
Das Spiel: Was soll man nach 65 Minuten Einbahnstraßenhockey schreiben? Man könnte über das hätte, wäre, wenn lamentieren. Zum einen zeigte es, dass die Indians in der Lage sind einen Gegner an die Wand zu fahren, so konnte man aber auf der Kehrseite sehen, welche Baustellen momentan bei den Indians noch offen sind.
Glaubte man das, nach den vergangenen Wochen mit jeweiligen Rückständen, eine frühe Führung für das Thomson-Team die nötige Sicherheit bringen würde, so wurden die knapp 2000 Zuschauer am Pferdeturm bitter enttäuscht. Nach der frühen Führung durch Jordan Webb (2.), freuten sich nicht wenige auf ein Schützenfest gegen den SBR. Doch die Folgezeit zeigte, das die Führung Gift für das Spiel der Indians war. Natürlich standen die Gäste mit Mann und Maus in der Defensive, nutzten ihre sich bietenden Chancen eiskalt, wurden teils auch von der Indians Verteidigung eingeladen Dennoch muss eine Mannschaft wie die Indians, mit dem hohen Anspruch Aufsteigen zu wollen, in der Lage sein diese Unzulänglichkeiten nicht zuzulassen. Auch das Thema Chancenauswertung dürfte bei der Spielbesprechung in der Kabine ein Thema sein.
Zweimal musste der Gastgeber einer Gästeführung hinterherlaufen, versuchten mit teils herrlichen Kombinationen zum Torerfolg zu kommen. Auch krankte erneut das Überzahlspiel – ein Tor in zehn Versuchen ist, bei allem Respekt der großartigen kämpferischen Leistung der Bayern gegenüber, gegen eine Mannschaft wie dem SBR schlicht und ergreifend zu wenig. Zwar wurde oftmals die Powerplay Aufstellung gefunden, doch anstatt den Zug zum Tor zu suchen, wurde fast immer um das Tor herum gespielt.
Fazit: Natürlich geht der Sieg der ECH-Mannschaft vollends in Ordnung. Neben den erwähnten „Baustellen“, zeigte der Sieg aber auch, das die Kurve für die Indians nach oben zeigt. Die Formationen scheinen sich zu finden – die Reihe um Welke, Meyer und Webb dürfte zum Besten gehören was die Oberliga zu bieten hat – die Verteidigung scheint sicherer zu werden, die Fehlerquote wurde minimiert. Und wenn die Mannschaft vom Verletzungspech verschont bleibt, dürfte eigentlich einer Fortsetzung der Aufholjagd nichts im Wege stehen.
Statistik: 1:0 (1:52) Webb (Butler, Lehmann); 1:1 (9:20) Stiebinger (Wenzel, Weismann); 1:2 (15:06) Gegenfurtner (Weismann, Steibinger); 2:2 (24:19) Meyer (Welke, Webb) 5-4; 2:3 (35:52) Neundorfer (PEN); 3:3 (49:15) Doyle (Chamberlain, Rohde); 4:3 (65:00) Webb (GWS)
Strafen: Hannover 6 – Rosenheim 20
Schiedsrichter: Krüger
Zuschauer 2012
Quelle:Hockeyweb.de
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