iphpbb - Forenarchiv: Archivbeitrag des Forums *~Berichteforum von Townsen Ayres~*
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mararion - 26.10.2006, 19:39
Halcyon
Hier werde ich meine Berichte über meinen Schützling Halcyon reinstellen, der momentan noch auf Gestüt Waitaki steht...=)
mararion - 26.10.2006, 19:41
Halcyon Teil 1
Nach dem ich mit Hikaya gearbeitet hatte, beschloss ich, mir einmal mein neues Berittpferd anzuschauen. Er solle ja schrecklich im Umgang sein total menschenscheu und beim Reiten von Ungehorsamkeit...Das konnte ja was werden.
Der Kies unter meinen FÜßen knirschte als ich hinüber in den Stall ging um zu sehen,, ob Hali, wie ich ihn jetzt nenen werde *gg* in der Box war. Doch: Fehlanzeige! Er war bestimmt draußen auf der Koppel. Gedankenversunken schlenderte ich zu den grünen Koppeln hinüber und setze mich auf die oberste Zaunlatte. Da es nur einen weißen Hengst bei den Verkuafspferden gab, musste es dieser traumhafte Lipizzanerhengst sein, der da etwa 100 Meter von mit weg, friedlich graste. Was für ein Pferd! Er erinnerte mich fatahl an Pegasus, bloß ihm fehlten die Flügel! Er sah wie eine Erscheinug aus, sein strahlendes weiß hob sich von dem satten grün der Koppel ab und als ich seinen Namen rief, ihn lockte und schnalzte, hob er den Kopf und starrte mich an. Es war magisch!
Heute hatte ich vor, nur mit ihm zu sprechen, ihn zu beobachten um sein Verhalten besser kennen zu lernen und um ihn überhaupt einschätzen zu lernen. Vielleicht hatte er irgendwann einmal schlechte Erfahrungen gemacht, vielleicht war es reiner Trotz...das musste ich herausfinden...Hatte er Angst oder wollte er nur der Boss sein?
Geschlagene 2 Stunden redete ich auf ihn ein, er sollte mich ebenfalls kennen lernen. Ich lockte, pfiff, rief, schnalzte und beobachtete ihn. Als ich meine Hand in seine Richtung ausstreckte, ein Bananenleckerli lag darauf, spitze er die wohlgeformten Ohren und blähte die dunklen Nüstern...würde er herkomen? Nein...er kam nicht her, sondern drehte mir das Hinterteil zu und beschäftigte sich weiter mit seinem Gras...Hm...solange er nicht von selber auf mich zukam, wollte und konnte ich mit ihm nicht arbeiten. Sobald er mich akzeptiert hätte, würde ich mit ihm ein Join-up machen....er würde dadurch Vertrauen zu mir aufbauen, also eine Angstüberwindung, aber trotzdem, falls es reines *Ich.bin.der.boss.gehabe* ist, verstehen, das die menschen das sagen haben.
Ja...so würde ich es machen...Ich freute mich schon auf die nächsten Wochen, die ich mit diesem Traumhaften Lipizzaner Hengst arbeiten durfte und vielleicht würde es mir ja gelingen, ihn zu bändigen =)

glg mararion
mararion - 26.10.2006, 19:42
Halcyon Teil 2
Nun war es an der Zeit, um mich um meinen Schützling Halcyon zu kümmern. Wie am gestrigen Tag stellte ich mich an den Koppelzaun und studierte sein Verhalten. Mit einem Stift und einem Zettel machte ich wichtige Notizen, dich ich bis Morgen ausarbeiten würde, um zu verstehen, weshalb sie der Lipizzaner Hengst so unanständig aufführte.
Doch heute wollte ich noch etwas weiter gehen. Manche Menschen, die die keinen Pferdeverstand haben, würden diesen Schritt als belanglos empfinden aber die Pferde sehen einen großen Unterschied. Ich stieg über den Koppelzaun und begann wieder, mit BLA zu reden. Die Pferde würden mich jetzt sozusagen als Eindringling ansehen, wenn sie es nicht gewöhnt wären. Nun musste ich sehen, wie der weiße Hengst das auffassen würde. Er stand da, mitten auf der Koppel und bedachte mich mit einem undeutlichen Blick, er scharrte mit dem Huf und senkte den Blick zu Boden. Das alles notierte ich mir. Ich sprach ihn mit seinem Namen an und er spitze wie gestern die Ohren und sah mir den Bruchteil einer Sekunde in die Augen. Er hatte kluge und große, wunderschöne Augen, sie leuchteten total aus dem schneeweißen Kopf hervor. Als ein leichter Wind aufkam, ließ er die Mähne des Pferdes im Wind flattern und er bog stolz den Hals um zu zeigen, dass er schön war.
Ich rief ihn wieder und wieder, redete mit ihm damit er sich meine Stimme einprägte. Mit jedem Wort kam ich einen Schritt näher, schließlich trennten uns noch ganze 10 Meter. Nun holte ich eine Tüte mit Leckerlis hervor, setzte mich auf den Boden, raschelte mit dem Plastik und redete beruhigend auf ihn ein. Aber er drehte nur den Kopf nach rechts und links und schaute mich misstrauisch an. Anscheinend wusste er nicht genau, was er von mir halten sollte. Er bemerkte dann anscheinend, dass ich weder ein Halfter noch einen Führstrick dabei hatte, und deshalb kam er langsam, Schritt für Schritt auf mich zu. Momentan denke ich nicht, das er aus reinem Trotz oder der Tatsache, das einfach keine Lust aufs geritten werden hat, sonder eher das ihm von Kleinauf nicht genug Umgang mit dem Mensch gelernt wurde oder er eine Schlechte Erfahrung erlebt hatte.
Während er jetzt langsam auf mich zukam, stand ich vorsichtig auf, bemüht keine hektischen oder schnellen Bewegungen zu machen und drehte ihm den Rücken zu. Ich ließ ein Leckerli da liegen, wo ich gesessen hatte und verließ nun raschen Schrittes die Koppel. Ich wollte noch nicht, dass er mir so nahe kam. Vielleicht würde es ihm helfen, wenn er merkte, das auch Menschen es nicht wollten, wenn er zu nahe kam, das sie vielleicht auch Angst haben können…Er hatte lange gebraucht um zu mir zu kommen und das wollte ich nicht ausnutzen, nicht das ich dann etwas gemacht hätte, was ihn erschrecken könnte oder verärgern. Morgen würde er vielleicht schneller zu mir kommen. Deshalb stellte ich mich an den Koppelzaun und sah zu, wie er das Leckerli vorsichtig aus dem Gras hob und zerkaute. Das würde er als Belohung für das Herkommen sehen…Und vielleicht würde ich ihn Morgen ja ein bisschen näher kommen lassen…Ich werde sehen, wie es sich entwickelt…

glg Mararion
mararion - 26.10.2006, 19:42
Halcyon Teil 3
Ja jetzt wissts ihrs aber jetz hab ich mir seinen Namen schon eingeprägt ...
Egal zurück zu meiner eigentlichen Aufgabe und zwar, Halcy's Angst zu nehmen!

Nachdem Waitakis Confuse Emotion's Transporter Training so erfolgreich war, war ich auf für Halcyon ganz zuversichtlich....=)
Mit ein paar Leckerlis in der Tasche machte ich mich auf zur Koppel der Verkaufspferde. Der Schimmel stand nicht weit weg vom Zaun und deshalb näherte ich mich langsam. Als ich anfing mit ihm zu sprechen, wandte er mit den hübschen Kopf zu und ich wurde sofort wieder von seinem Zauber eingefangen. Ganz überwältigt erzälte ich ihm, was für ein schönes Pferd er doch war und er hörte mir aufmerksam zu. Nun stand ich am Koppelzaun. Anscheinend fühlte er sich nicht bedroht von mir, denn er stand nur etwa 2 Meter vom Zaun entfernt. Und als ich anfing in meiner Tasche nach einem der Leckerbissen zu suchen, spitze er wie so oft die Ohren und blähte die dunklen Nüstern.
Vorsichtig und mit ausgestreckter Hand hielt ich es über den Zaun und wartete. Zuerst schielte mich der Lipizzaner misstrauisch an, doch dannkam er forsch auf mich zu. Als er fast mit seinen Lippen an meiner Hand war, um mir das Leckerli wegzunehemn, ging ich ein paar Schritte zurück, um ihm zu signalisieren, das nicht nur er Angst vor Menschen hatte, sondern das auch umgekehrt sein konnte und sie deshalb keine große Bedrohung für ihn waren. Meine Idee kam gut an, denn er reckte gierig den Hals über den Zaun und schnaubte verärgert. Langsam kam ich, SChritt für Schritt auf ihn zu, versuchend meine Stimme nicht mehr so sicher klingen zu lassen. Nun war meine Hand nur noch Zentimeter von meinem Gesicht entfernt und so kam es, das er sein weißes Maul in meiner Hand versenkte und deren Inhalt in sich verschlang....
Glücklich lobte ich ihn, indem ich ihm vorsichtig über das weiche Maul strich. Anscheinend schien er seine Angst vor mir überwunden zu haben, denn er ließ sich problemlos am Kopf anfassen. Da es gleich von Anfang an so gut geklappt hatte, sah ich keinen Grund darin, aufzuhören und ihm gelegenheit zu geben, das geschaffte wieder zu vergessen, daher legte ich ihm noch ein, zwei Äpfel in die Koppel und beeilte mich, ein Halfter und einen Strick zu holen. Als er mich wieder kommen hörte, schnaubte er mir erfreut zu und reckte seinen hübschen Kopf über denZaun. Nachdem ich ihm über's Maul gestrichen hatte, legte ich ihm den Führstrick über's Genick um zu testen, was er machte. Er schüttelte sich. Anscheinden war er nicht sonderlich begeistert abr auch nicht abgeneigt, denn er hielt still, als ich ihm einfach ganz frech das Halfter über den Kopf zog....
'War ich nicht schlimm?? =D
Einfach grausam...
Schnell richtete ich ihm seinen Stirnschopf, doch er schüttelte und schüttelte sich. Stirnrunzelnd schob ich ihm fix ein Leckerli zwischen die Zähne und siehe da, er hatte bekommen was er wollte und stand nun still mit dem Halfter um den Kopf am Zaun und ließ sich von mir berühren. *siegreich_guck*
Als er sich nach ca. fünf Minuten immer noch nicht richtig gerührt hatte, beschloss ich es, mit diesem großen, wundervollem Erfolgsereigniss abzuschließen und ihn morgen vielleicht ein bisschen auf der Koppel zu besuchen, vielleicht auch ohne Halfter um ihm einfach noch mehr Vertaruen zu mir zu geben, denn es gab ja bekanntlich keinen Erflog zwischen Pferd und Reiter, wenn es kein Vertrauen gab, und alles Basiert einfach auf Vertrauen. Ohne Vertrauen, wäre ich heute nicht so weit gekommen.
Doch wir hatten noch vuiel vor...Putzen, Kontankt zu anderen Menschen, ganz wichtig, er sollte sich ja nicht nur auf mich Konzentrieren und vor allem, reiten...
Würde er sich jemals von mir reiten lassen? Vielleicht...vielleicht auch nicht....

Ich freue mich soooooo sehr über meinen Fortschritt und hoffe, ich brauche nicht zu lange um ihn zu bereiten und ihr seit mit meiner Arbeit zufrieden...=)

glg Mararion
mararion - 26.10.2006, 19:42
Halcyon Teil 4
Zuerst hatte ich mit Wairakis Confuse Emotion Muskeltraining gemacht, da ich ihn ja für Distanzritte ausbilden wollte und jetzt musste ich meine Arebit mit Halcyon fortsetzen.

Nach diesem tollen Fortschritt am gestrigen Tag war ich voller zuversicht auf diesen Tag!! =)
Na ja kein Wunder, oder? Er hatte Vertrauen zu mir und ich war sehr glücklich darüber Deshalb ging ich mit Halfter und einer Longe zur Koppel und rief ihn. Er kam angetrabt und reckte den kräftigen Hals über den Zaun. Ich begrüßte ihn und lobte ihn, das er gleich hergekommen war, als ich ihn gerufen hatte.
Dann streichelte ich seinen Kopf und legte ihm dann sein Halfter an. Langsam ging ich am Zaun entlang auf das Gatter zu. Er bleib neugierig stehen und blähte die Nüstern in meine Richtung. Vorsichtig, um meinen Schützling nicht zu erschrecken, öffnete ich den Riegel und betrat die Koppel. Als ich das Gatter hinter mit geschlossen hatte, wartete och Halcyons Reaktion ab. Ich sprach wie immer auf ihn ein und lockte ihm mit einem Leckerli her. Doch er kam nicht zu mir...
Eine halbe Stunde stand ich in der prallen Sonne auf der Koppel und redete beruhigend auf Halcy ein. Dann, endlich wagte er sich zu mir. Er stand in voller Größe neben dem Gatter und schnaubte mir ins Haar. Ich hielt ihm langsam meine Hand entgegen und der nahm das Leckerlie darauf. Er ließ sich auch anfassen, doch sobald ich auf ihn zukam, machte er einen Satz zurück, deshalbn musste ich wieder meine *he_wieso_hast_du_Angst_vor_mir_ich_hab_doch_viel_mehr_Angst_vor_dir* Methode anwenden....Immer wenn er sich nähertew, ging ich einen schritt zurück und ließ ihn nicht mehr an mich heran. Das schien ihn ungemein zu verärgern denn er schlug genervt mit dem Schweif und schüttelte seinen Mähne. Dann ging ich ein paar schritte auf ihn zu und er bleib stehen. Ich streichelte seinen Kopf und lobte ihn. Dann klickte ich die Longe, dich ich die gane Zeit in der Hand gehalten hatte, in sein Halfter ein.
Nun marschierte ich los. Er blieb auf der Stelle stehen und machte bloß den Hals lang. Nach kurzem Ruckeln und locken und gut Zureden beweget er sich mit mir einmal um die Koppel, ein zweites Mal und schließloch lobte und streichelte ich ihn ausgiebig.
Nun etwas anderes.
Meinen Bedeutungen, stehen zu bleieben, folgte er ganz brav und ich streichelte ihn. Mit meiner Hand fuhr ich über seinen Kopf, seinen Hals entlang, über seinen ganzn Kösper. Er war nervös und zuckte hin und wieder zusammen doch meine stimme schien ihm Vertrauen einzuflößen und es schien, als würde er das, was ich mit ihm machte, Gruslig zu finden, doch alles, was ich bis jetzt mit ihm gemacht habe, war gruslig gewesen, für ihn zumindest, doch dann hatte sich herausgestellt, das es das nicht war und ich ihm nie etwas getan hatte. Und so schien er jetzt auch zu deken, da er jetzt gelassen dastand und wieder ruhig atmete. Als ich das Hand-Trainign auf seiner rechten Seite ebenfalls gelungen abschloss, lobte ich ihn nochmal und gab ihm eine Belohung. Ein letztes Mal führte ich ihn zum Koppeözaun, streichelte über sein weißes Fell und nahm ihm Halfter und Longe ab. Mit einem freundlichen Klaps verabschiedete ich mich von ihm und er trabte zurück in die Mitte der Koppel, wo er freidlich zu grasen begann...

*stolz_sei*
Er hatte sich gut benommen und gewintn von Tag zu tag mehr vertrauen zu mir *freu*

glg Mararion
mararion - 26.10.2006, 19:43
Halcyon Teil 5
Da ich jetzt schon sehr viel mehr Vertrauen als am Anfang zu ihm aufgebaut hatte und er total auf meine Stimme fixiert war, beschloss ich, heute einen großen Schritt zu wagen.
Als ich an diesem Morgen aufstand und kurze Zeit später dann Richtung Waitaki fuhr, hatte ich eigentlich vorgehabt, erst mit Waitakis Confuse Emotion zu arebiten, doch dann überleget ich es mir aus einen undefinierbaren Grund anders und war kurze Zeit später am Zaun der Koppel der Verkaufspferde.
"HALCYON!!!", rief ich quer über die Koppel.
Und schon kam er angetrabt, edel, mit aufmerksamen, leuchtenden Augen und stolz gehobenem Schweif. Er sah nicht aus wie ein reales Pferd, eher wie eine Erscheinung aus Licht und unermüdlicher Energie. Meine Laune hob sich sofort, als er mir seine dunkle, weiche Nase in den Bauch bohrte und meine Streicheleinehiten mit geschlossenen Agen genoss. Vorsichtig stieg ich über den Koppelzaun und lehnte mich gegen seinen warem, perfekten Kösper. Diese Wärme und geborgenheit konnte mir nur ein Pferd geben, kein Junge auf der Welt. Nichts hätte mich in diesem Moment stören können. Lange standen wir so da; Halcy hielt ganz still. Da kam plötzlich ein warmer, leichter Wind auf und er wehte mir die Mähne des Lipizzaners ins Gesicht. Doch ich wusste, das ich wieder an die Arbeit musste!!
Deshalb striff ich ihm schnell sein Halfter über den Kopf und führte ihn eine Runde um die Koppel. Nachdem er ganz brav hiner mir hergegangen war, gab ich ihm eine Belohnung und streichelte ihn.
Dann führte ich ihm zum Gatter der Koppel und begann, es langsam aber bestimmt zu öffnen. Als es aufschwang, tänzelte Halcyon nervös neben mir und war drauf und dran weguzurennen, doch meine Stimme, die ihn beruhigend Vertrauen zuflößte, schien auf ihn einzuwirken und er stand still und ließ sich hinaus führen. Der Hengst folgte mir aufmerksam bis zum Putzplatz, wo ich ihn sorgfältig anband und dann kurz verschwand um das Putzzeug zu holen, natürlich nicht ohne eine Belohnung bei ihm gelassen zu haben, und das Versprechen, das ich wiederkommen und ihm in der Zwischenzeit nichts passiert.
Er war wieder sehr unruhig und hielt gar nichts still, da eine Gruppe von Leute vorbeizog, die ihm bewundernde Blicke zuwarfen.
Meine Hand fuhr zärtlich an seinem Hals entlang, doch als auch noch ein Hund kam und ihn begann anzubellen, rastete der Hengst vollkommen aus und stieg! Er stieß mich heftig mit seinen Vorderbeinen um und ich kam unter seine Hufe, doch zum Glück wand ich mich schnell zur Seite und zog ihm mit dem Strick nach unten, bevor er ihn noch zerreißen konnte. Der Hund hatte sich aus lauter Angst getrollt und Halcyon stand prusten, angstvoll und zitternd vor mir. Seine Nüstern waren gebläht und blutrot; in seinen Augen war das weiße zu sehen.
Ich strich ihm beruhig über den Hals und hatte alle Hände voll zu tun, ihn auf dem Boden zu behalten. Nachdem er nach geschlagenen 20 Minuten wieder ruhig war, begann ich mit dem Putzen, erst strich ich mit der Hand über all an seinem Körper entlang, damit er sich daran gewöhnen konnte. Doch ihm war immer noch unwohl, deshalb hatte ich vor, das Putzen auf Morgen zu verschieben, ich hatte ja Zeit und wollte auf keinen Fall durch Überstürzung etwas zwischen uns kaputt machen!
So kam es, das ich noch ein paar mal das "Hand putzen" durchführte und ihm überall meine Hand auflegte, bis er schließlcih alles über sich ergehen ließ und ruhig stillstand, als er sich daran gewöht hatte.
Danach, nachdem er wirklich brav gewesen war, gab ich ihm eine Belohnung und führte ihn zurück zum Koppeltor. Ich gab ihm einen raschen Kuss auf die weichen Nüstern und strich ihm über den Kopf. Dann öffnete ich das Tor, nahm ihm das Halfter ab und er schritt gemäßigen Ganges in sein Reich in dem er sich vollkommen sicher fühlte, die Koppel.

glg Mararion
mararion - 26.10.2006, 19:44
Halcyon Teil 6
Nach dem Misserfolg am vorigen Tag, machte ich mir ernsthafte Sorgen. Was war, wenn er mir nicht mehr vertraute und wir somit wieder am Anfang wären?
Doch nachdem ich nach einem kurzen Frühstück nach Waitaki fuhr (mit meinem neuen Roller, da der alte irgendwie nich durch den KFZ gekommen war und als vollkommener Schrotthaufen bezeichnet wurde *lalala*)

Jedenfalls holte ich sein Halfter und einen Strick und stellte mich, wie immer an den Koppelzaun. Doch diesmal kam er, ohne das ich ihn rufen musste.
Mit federnden Schrittn tänzelte er auf mich zu. Mit der flachen Hand rieb ich seine Stirn und kraulte ihn hinter den Ohren. Er rieb zärtlich seinen Kopf an mir und prustete in mein Haar, das kurz davor von einem heftigen Windstoß durcheinander gebracht worden war.
Ich stellte meinen Füß auf die zweite Zaunlatte und schwang mich in die Koppel. Weich landete ich auf dem saftigen Gras der anderen Seite.
Nachdem ich ein paar Minuten mit ihm geschmust hatte, legte ich ihm das Halfter an und führte ihn zum, Gatter.
Ich öffnete den Riegel der es verschloss und öffnete es mit einem Knarzen. Halcy spitze die Ohren und blähte die Nüstern als eine Stute vorbeigeführt wurde, doch er dachte gar nicht daran, sich loszureßen, was mich sehr wunderte. Anscheinend war sein selbstvertrauen dermaßem im Keller, das er nicht dachte, das er der Stute imponieren könne...Und das musste ich ändern, denn ein Pferd mit einem gebrochenen Selbstvertrauen konnte man echt vergessen...Deshlab band ich ihn kurze Zeit später an dem Putzplatz fest und streichelte gedankenverloren seine weichen Nüstern.
Dann holte ich das Putzzeug und legte es ihm alles ordentlich in einer Reihe vor die Nase. Während er es genauer unter die Lupe nahm und es beschnupperte, fuhr ich ihm vorscihtig mit der Hand übers Fell, über all dort hibn, wo ich normalerweise die Kardätsche einsetzen würden...Er war sehr brav doch die Hufe wollte er nicht so ganz hergeben, deshlab tat ich solange rum,. bis er endlich sein linkes Vordrbein hochhob. Nachdem ich es ausgekratzt hatte, belohnte ich ihn, man muss Pferde nach so unscheinbaren erfolgen ja immer loben, und er freute sich auch riesig darüber.
Nun wgate ich mich an seinen linken Hinterhuf. Ich hatte schon ein wenig bammmel vor den langen beinen und den harten hufen, doch ich trat bestimmt an ihn heran, sprach mit ihm, lonte ihn und fuhr mit der hand sein hinterbein entlang. Er hob es hoch und wollte es während dem auskratzen mehrere male wegziehen, doch ich heilt es gut fest und so kam es auch bald dazu, das die restlichen 2 hufe auch schnell sauber waren.
Dann fuzelte ich seine Mähne sauber und kämmte sie ordentlich durch, natürlich nicht bevor ich sie mit diesem gut durchkämmbaren superspray angesprüht hatte. Mit dem Schweif war das auch so eine Sache, da haute ich auch eine ganze ladung von dem Zeug drauf und zog dann mit mehreren Stunden arbeit jedes einzelne haar heraus. Zum Schluss viel der Scheif nicht mehr in einer einzigen Verknotung sonder schön flüssig und weich, total schön! Morgen würde ich ihn waschen, damit er nicht mehr so gelb war und ans abspritzen müsste sich Halcyon ja sowieso gewöhnen müssen...

Aber, wie gesagt, erst morgen ich wollte ja nichts überstürzen.
Er war sehr brav beim Putzen gewesen und hielt echt total lieb still und alles also echt als hätte ihm das noch nie etwas ausgemacht. Ich war auch ganz vorsichtig aber er war dennoch etwas verspannt, was ich total verstehen konnte wegen der Aufregung, deshalb holte ich mein Massage Kissen und begann, ihn oben am Widerrist zu massieren, dann arbeitete ich mich an seinem Rücken entlang und er löste sich schließloch langsam aus seiner Verkrampfung und stand locker und gelassen da. Wieder belohnte ich ihn und gab ihm einen Leckerbissen, den er danken annahm.
Schließloch räumte ich das Putzzeug wieder auf und löste den Knoten des Führstricks. Nachdem ich mit ihm ein paar Runden im Hof gedreht hatte, brachte ich ihn zurück zur Koppel, in die er fröhlich hineintrabte aber dann, als er bemerkte das ich mich entfernrte, sich vorwurfsvoll umdrehte und mir entgegenwieherte. Doch ich drehte mich nicht um, um ihm zu zeigen, das ich nicht immer seinem Willen folgte.
Das waren immer solche Kleinigkieten, die man oft leicht übersieht, doch die es dann ausmachen, ob das Pferd oder der Mensch der Boss war.
Für morgen hatte ich Abspritzen geplant und wenn das so funktionierte, wie ich es mir vorstellte, dann würde ich mit ihm danach zum trockenn noch nen kurzen Spaziergang machen...doch jetzt muss ich erst einmal zu Hikaya...!! Die kleene Araberstute würde bestimmt schon sehensüchtig auf ihre Bewegung warten ....

glg Mararion
mararion - 26.10.2006, 19:44
Halcyon Teil 7
Ich finde, ich habe schon sehr viel mit Halcyon geschafft und deshalb wollte ich mich heute an etwas echt schwieriges ranwagen ---> Das Abspritzen!!!

Für viele Pferde ein wahrer Graus und ich hatte keine Ahnung, ob Halcy Wasser mag oder nicht, deshalb musste ich so oder anders vorsichtig deshlab sein.
An diesem, wie in letzter Zeit sehr häufigen, sonnig-warmen stand ich frühs auf, sehr früh, denn ich musste noch zum Tanken fahren (mit dem Roller)
Um 6:00 Uhr klingelte der Wevker und ich hatte auch nicht nur die geringste Lust, aufzustehen, doch es half nichts.
Deshalb strampekte ich die Decke nach unten und rollte mich aus der bequemen Wärme hinaus in mein kühles Schlafzimemer. Nachdem ich in meine Schlappen geschlüpft war, schlurfte ich in die Küche und machte mir Cornflakes die ich müde und schlecht gelaunt kaute...währenddessen zog ich mich noch mit einer Hand an, duschen hatte ich heute keinen Nerv...

Deshalb fuhr ich kurzerhand in die nächste Stadt, da ich ja in einem so kleinen Kaff wohne, indem es nicht einmal eine Tankstelle gibt...Lätschig füllte ich den Tank mit Benzin bis die Anziegetafel wieder im "grünen Berich" war, schnappte mir noch schnell nen Kaffee zum mitnehmen und bezahlte alles misepetrig.
So...endlich fertig, dachte ich mir und trank in windeseile den Kaffe. Dann kickte ich ihn in einen Mülleimer, während ich den Roller anschmiss und langsam anfuhr, um nach Waitaki zu kommen.
Dort lag alles ruhig und friedlich vor uns und deshalb machte ich mich gleich auf zum Stall, um das Halfter und den Führstrick von Halcy zu holen.
Diese hingen ordentlich aufgehängt wie am Vortag (von mir *gg* hehe) an ihrem Haken und sahen aus, als warteten sie bereits darauf, von Halcy getragen zu werden.
Nun machte ich mich auf zus Hengstekoppel der Verkaufspferde.
Wie meistens kam der Lipizzaner Hengst angegtrabt und machte den Hals lang, in der Hoffnung immer noch ein Leckerli zu bekommen, wenn er kam, doch diesmal musste er sich mit einem tätscheln und einem "Hallo" bussi zwischen die Nüstern begnügen...=(
Weil er sollte das ja langsam alles ohne einem Leckerli lernen und merken, wie schön ein tätscheln oder Streicheln sein kann.

Deshalb stric hich ihm über die Stirn und legte ihm kurz danach das Halfter an, um ihn am Putzplatz anzubinden. Während ich meine Box holte, hörte ich genau, wie er ungeduldig mit dem Huf scharrte und schnaubte.
Und dann wurde ich aucn noch mit vorwurfsvollen Blicken bedacht, weil ich ihn alleine gelassen hatte...Doch damit hatte ich in dem Moment keine Probleme
Er ließ sich brav puzen, auch wenn ich noch auf "Hab-Acht-Stellung" war, benahm er scih toll und gab die Hufe brav her und auch auskratzten ohne sie ständig wegreißen zu wollen...ein großer Fortschritt, wenn er sich beim Putzen gut benahm, das macht einen guten Einfruck, finde ich!!
So...als erstes stellte ich einen Eimer Wasser vor seine Vorderbeine und er begann, zu saufen. Als er fertig war, tränkte ich meinen Schwamm in das kühle Nass und hielt es ihm vor's Maul, doch als er es so uninteressant fand, wie sonst irgend etwas, fuhr ihc mit dem triefend nassen Teil an seinem Kösper entlang. Auch das störte ihn nicht. Nur als ich ihn über seinem Rücken auswringte, zukcte er ein bisschen mit dem Fell, aber nicht tragisch...
Dann zeigte ich ihm den langen, gelb-grünen Wasserschlauch. Den guggte er nur schief an und beschnupperte ihn. Als ich dann das Wasser aufdrehte und ungefähr einen halben Meter vor seinen Füßen auf den Boden spritze, machte er einen kleinen Schritt nach hinten, doch als er sah, das es nur Wasser war, kam er wieder vor und steckte seine dunklen Nüstern in den Wasserstrahl, sodass es in alle Richtungen spritzte.
Doch es machte mir nichts aus und deshalb stellte ich den trahl ganz leicht ein und richtete ihn auf seine Beine. Anscheinend mochte er Wasser und bei der Hitze musste es seine Beine ja auch angenehm kühlen, deshalb hielt er vermutlich still....
Na ja also sobald ich aber mit dem Strahl höer als bis zus Brust ging, sdchüttelte er unwillig den Kopf und ich wollte ihn nicht verärgern, deshalb beliße ich es auf den Abspritz Bein Erfolg von heute, der mir aber auch ganz gut gelungen war, da Halcyon echt brav gewesen ist *freu* *freu* *freu*

Vielleicht würde er sich morgen ja ganz abspritzten lassen. Und wenn nicht, dann ließ ich ihm vorerst seinen Willen, denn früher pder später würde er seine Angst, wenn es Angst war, was ich nicht glaube, eher Trotz und Unwillighkleit, überwinden....Ich werde abwarten müssen und auf jeden Fall seine weitere Entwicklung beobahcten müssen

bis morgen
glg Mararion
mararion - 26.10.2006, 19:45
Halcyon Teil 8
Nachdem ich ja jetzt schon seit vielen Tagen mit Halcy arbeite, beschloss ich, ihm jetzt mal einen Tag pause zu geben, denn ich hatte Angst, das er irgendwann die Lust verlieren würde und dann würden wir gegen einander und nicht mehr wie bis jetzt miteinander arbeiten...
So kam es, das ich, als ich auf Waitaki war, den Süßen aufhalfterte, ihn putzte und anschließend mit ihm ein paar Runden auf der Koppel marschierte. Als er zärtlich den Kopf an meinem Arm rieb, strich ich ihm über den Kopf und lächelte versonnen in den schönen Tag.
Ich öffnete das Gatter der Koppel, führte ihn hinaus und schloss es wieder.
ich führte ihn vom Hof und wir schluegn die Galoppstrecke ein. Sofort merkte ich, das er nervös wurde und seine Schritte schneller, eiliger und länger weurden. Anscheindend kannte er die Strecke und wollte Rennen. Doch ich hatte keinen Lust, mich hinterher schleifen zu lassen, deshalb verstärkte ich den Griff um den Führstrick, doch als er immer schneller und schneller wurde und anscheindend jeden Moment losrennen würde, klammerte ich mich an seinem Halfter fest und versuchte, den größen Schimmel wieder voll unter Kontrolle zu bekommen. Nachdem ich seinen Kiopf zu mri runter gezogen hatte und ihm die Augen zuhielt, war er verunsichert und ging wieder normal, jeodhc nicht ohne seinen Kopf unwillig und beleidigt zu schütteln.
Nach dem wir ein paar Minuten lang in voller Eintracht neben einander her gegangen waren, kam ein zaun neben uns zum Vorschein. Ich lehnte mich dagegen und ließ Haöcy grasen. Ich genoss die SOnne auf meiner Haut und schaute dem freidlich grasenden Halcy zu, wie er sich durch das hohe Gras kämpfte =)
Ein Marienkäfer landete auf seinem rechten Ohr und wieder schüttelte er den Kopf um den nieldichen Störenfried loszuwerden...dich irgendwie war er nicht mehr so schreckhaft, da ich mich total erschrak, als ein kleienr Vogel plötzlich aufflog und über meinen Kopf in den Himmel schoss. Halcy hob nur kurz den Kipf um ihm nachzuschauen aber dann war das Gras doch interessanter. Die Vögle die im Wald vor uns fröhlich zwitscherten verpassten dem ganzen noch den gewissen "Alles ist ruhig und friedlich" Touch
Irgendwann gesellte sich dann Halcy zu mir und ließ sich kraulen. Ich arbeitete mich langsam von den Ohren bis zum Widerrist hinter und tastete ihn vorsichtig ab.
Er war etwas geschwollen, wahrscheinlich hatte er einmal Satteldruck und durch das ständige, heiße Wetter trat er wieder hervor, das war oft so bei Pferden.
Ich vertärkte den Druck mir debn Händen auf seinem Rücken und er senkte diesen und spielte aufmerksam mit den Ohren vor und zurück.
Als nich etwa die Hälfte meines Körpergewichts auf seinem Rücken verlagert hatte, nahm die langsam den Druck zurück und lobte ihn. Das sah schon mal sehr viel versprechend aus *gg* *freu*
Ich glaube, dadurch das er mir so vertraut, würde er sich mit sicherheit satteln lassen, deshlab massierte ich ihn fertig bis er seine Muskeln locker waren und er ganz entspannt aussah. Nachdem wir noch ein paar Stunden in der Sonne waren, stupte ich ihn sanft an um ihn aus seinem Halbschlaf zu wecken, damit wir den Heimweg antreten könnten...
Das taten wir dann auch, bloß diesmal waren wir schneller, da er ruhige rund gelassener ging und nicht jede Sekunde davon rennen wollte, was ich she nett von ihm fand
So...und als wir wieder auf Waitaki waren, tätschelte ich am Putzplatz seinen Hals und gab ihm ein Leckerchen.
Aus der Sattelkammer hoplte ich eine Schabracke und einen Longeirgurt und zeigte sie ihm. Er beschnupprete alles genau und glupschte es mit großen Augen an.
So als würde er denlken: "wieso das denn jetzt das hab ich doch schon alles hinter mir!!"
Doch es half nichts...ich faltete die Schabracke wie man die Winterdecken faltete, bevor man sie dem Pferd anlegte und klappte sie dann möglichst ohen schnelle oder hektische bewegungen aus und sie lag glatt auf seinem weißen Rücekn. Glücklich strich ich mit der Hand über den roten Stoff und redete lobend mit ihm. Er schnaubte und scharrte jetzt wieder nervös mit dem Huf, doch er stand still als ich ihm den Longiergurt auf den Rücken legte und begann, ihn festurzzurren. Er blähte den Bauch ganz schön auf doch hielt still und leiß alles verkrampft über sich ergehen, schien die Luft anzuhalten...
Doch alles ging gut und nachdem ich ihm alles wieder abgenommen hatte und er auf der Koppel wae, gelobt und zufrieden mit sich, viel mir auf, da sich heute doch mit ihm gearbeitet hatte XD

Hoffe, dass er sich weiter so gut entwickelt und so brav ist wie heute, denn das war eine ganz tolle Lestung con Halcy, find ich. Ihr doch auch, odeR?

glg mararion
mararion - 26.10.2006, 19:46
Halcyon Teil 9 (A)
Da ich wirklich erstaunt bin, das ich ihm gestern einen Longiergurt und eine Decke auflgenen durfte, wollte ich ihn heute wirklich einmal frei geben, und mich dann erst wieder nächstes mal mit ihm intensiv arbeiten. Er war wirklich motiviert und arbeitete gut mit, deshalb hatte er sich eine Pause verdient...Vor allem weil wir so schnell vorankamen. Als ich im Stall sein Halfter holte und den Führstrick, überlegte ich, was ich heute mit ihm machen konnte, was ihm gefallen könnte und er es nicht als Arbeit empfinden würde. Während ich überlgegte, schlenderte ich gedankenverloren zur Koppel, auf der Halcy stand. Einer der Hunde lief mir über den Weg und ich strich ihm über den Kopf. Der hechelte wegen der großen Hitze und da kam mir die Idee, das ich ja mit Waitakis Halcyon zum Weiher fahren konnte, damit er sich abkühlen konnt und ich mich Sonnen. Übrigens hatte ich ja schon gesehen, das er mit dem Wasser keine Probleme hatte. Deshalb würde das alles gut gehen. Als ich so am Gatter lehnte und die sanfte Briese über mein Gesicht streicht, hörte ich ihn Wiehern. Er kam vom Ende der Koppel angaloppiert und seine Mähne und der Schweif wehetn im Wind wie Fahnen, stolz und frei. Er sah aus wie ein Pferd aus einem Traum, wie Pegasus oder ein Einhorn. Gebannt blickte ich ihn an, seine Beine gruben sich tief in das grüne Gras der Koppel, zugleich sah es aus als würde er fliegen, denn seine Bewegungen waren elegant und flüssig. Gleitend ging er in einen federnden Trab über und kam kurz vor Koppelzaun zum Stehen. Dann reckte er seinen langen Hals über den Zaun, um sich an meiner Schulter zu rieiben. Doch ich legte ihm schnell das Halfter an und ging zum Gatter. Er folgte mir bis dorthin und ich öffnete es und harckte auch noch den Führstrick ein, bevor ich ihn hinausführte und das Gatter wieder schloss. Dann brachte ich ihn zum Putzplatz wohin er mir willig folgte. Dort angekommen band ich ihn mit dem neuen Pferdeknoten an, den ich mir gestern gelernt hatte und tätschelte ihn, bevor ich in den Stall lief um das Putzzeug zu holen. Als ich bemerkte, das das ganz schön dreckig waren. Deshlab putzte ich den Lipizzaner vorerst nicht sondern schrubbte die Bürsten mit dem Gummitriegel vor seinen Augen. Mit seinen klugen Augen beobachtete er alles und war wiklich erstaun als ich begann, ihn gaaaanz lange zu massieren (Natürlich erst, als die Bürsten alle sauber waren). Er genoss es sichtich denn er schloss die Augen und entlastete den linken Hinterhuf in dem er ihn aufstellte. Hin und wieder schaute ich mich um und wenn ein Hund in unsere Nähe kam, scheute ich ihn sanft wo anders hin (ich war nett zu den Hunden!!!! Doch ich wollte nicht, das sich Halcy erschrak denn das mit der Hundeangst wollte ich heute nicht erleben das würde ich ein ander mal versuchen!!!) Deshlab das mit den Hunden...Wieso er Angst hatte, weiß ich nicht, ich kann nur vermuetn. Vielleicht hat ihn mal ein Hund gebissen oder er bringt sie mit schlechten Erfahrumgen in Verbindung...Wie gesagt, sicher bin ich mir nicht aber es wäre eine Erklärung. Nachdem Halcy gut durchblutet, sauber und seine Muskeln gelockert waren, löste ich den neuen Pferdeknoten und führte ihn vom Hof. Er ging brav und aufmerksam mit mir mit und machte keine Anstalten, irgendwelche Faxen zu machen, was ich wirklich toll fand, da ich noch vom gestrigen Tag Schmerzen in den Armen habe, wahrscheinlich einen deftigen Muskelkater, weil er doch anfangs so dermaßen gezogen hatte...Aber wer konnte ihm das übel nehmen? Auf jedenfall ging er heute zügig aber gemäßigt und als wir in wen weg einbogen, den ich gestern mit Waitakis Confuse Emotion gegangen bin, war es wieder so schön ruhig und friedlich...Entspannt schritten wir den schönen Weg entlang, ich stolz auf das wunderschöne PFerd an meiner Seite und er froh, das er heute nciht arbeiten musste. Ein paar Autos waren zwar vorher an uns vorbeigefahren, doch davor hatte er keine Angst, auch wenn er er die Ohren gespitzt gehabt hatte. Na ja es waren nur Autos, Fußgänger und Radfahrer gewesen, keine großen Lastwägen und so weiter...Hoffentlich hatte er vor denen keine Angst, denn davor diese Angst war bei sehr vielen Pferden schwer zu nehmen...Doch darüber wollte ich mir an diesem tollen Tag keine Gedanken machen, denn dann wäre ich nur nachdenklich geworden. Und als wir unter den dichten Bäumen und Sträuchen den See entdeckten, freuten wir uns beide über die feuchte Abkühlung. Der HEngst wartete geduldig bis ich nur noch den Bikini an hatte und dann führte ich ihn vorsichtig ans Ufer und band ihm den Führstrick nach oben, das er ihn nicht beim Schwimmen störte. Er stand bereits Knietief in dem klaren Wasser, doch ich zog ihn an der Mähen wieter rein und er wälzte sich erst mal ausgiebig. Weiter in Halcyon Teil 9 (B)!!
mararion - 26.10.2006, 19:46
Halcyon Teil 9 (B)
Dann streckte er die Vorderbeine um aufzukommen, doch er rutschte ab und kam mit dem Kopf unter Wasser. Doch ich war am Ende des Sees und ich glaube, so schnell wie ich an diesem Tag geschwommen war, bin ich noch nie und werde ich auch nie wieder schwimmen, denn ich wusste, das wenn ein Pferd Wasser in die Ohren bekam, das es dann starb, denn es verlor vollkommen die Orientierung und konnte weder sehen noch hören, geschweige denn riechen. Mir kam es vor, als schwamm ich in Zeitlupe, als ich in dem Seichten Wasser ankam und wie verrückt im Wasser tastete, um Halcyon's Kipf zu finden. Ich spürte seine lange Mähne und zog, zog zog...Mit Leibeskräften drückte ich seinen Kopf nach oben und er blähte die Nüstern um Luft zu bekommen. Seine Augen waren vor schreck gaaanz weit aufgerissen, doch es schien ihm gut zu gehen, er war bestimmt nur 15 Sekuinden unter Wasser gewesen. Mit zitternden Beinen führte ich ihn heraus und er legte sich sofort ausgestreckt hin um wieder zu Luft zu kommen und zu trocknen. ich lehnte mich an ihn und sonnte mich. Nach einiger Zeít merkte ich, das er sich hochrappeln wollte und ich stand auf, damit ich ihn nicht behinderte. Nun stand er und schritt elegant an's Ufer um zu trinken. Mit einem ungläubigen Gesicht beobachtete ich ihn, wie er im seichten Wasser umherwatete, der Schweif schwamm ihm hinterher und er begann, das Wasser zu trinken. Ich musste wohl ziemlich dämöich aussehen, denn ich stand einfach nur im Bikini da, hatte einen Mund, in den mindestens 100 Fliegen reingepasst hätten, denn er stand meterweit auf und dann glotze ich ihn auch noch so dümmlich an. NAch ein paar Minuten erwachte ich aus meiner Erstarrung und fand, er hatte heute genug vom Wasser (ich auch...) deshalb holte ich ihn und rollte den Strick wieder ab. Zufrieden schlenderten wir gemächlich nach Hause, Er glücklich das er nicht arbeiten musste und ich froh und erstaunt, das er jetzt nicht wasserscheu war und er keinen Schock etc. behalten hatte...Na ja dafür hatte ich ihn, denn er saß mir immer noch in den Gliedern...

glg Mararion
mararion - 26.10.2006, 19:46
Halcyon Teil 10
So heute war ein schöner Tag, ich hatte gute Arbeit mit Emotion und Tears geleistet...würde ich auch noch eine gute Erfahrung mit Halcyon machen?
Vielleicht...
Ich reif ihn auf seiner Koppel, er kam und leckte mir die Hand ab. Wie von selbst steckte er sienen Kopf ins Halfter und ging brav mit mir zur anbindestelle...Da kam einer der Stallburschen dazu und begann, zu kehren...Halcyon gucklte nur etwas seltsam und wich den Besenschwüngen aus, doch vor dem Burschen selber, schien er keine Angst zu haben. Ich bat ihn (alex) Halcy die hand hinzustrecken. Ich selbst stellte mich neben ihn und streckte ebenfalls die hand aus (mti einem leckerchen darauf) sofort schnellte halcys Kopf zu mir, doch oh wie dumm das leckerli landete urplötzlich in Alex Hand.
Doch davon leiß sich Halcy niocht beirren und nahm es aus der Hand des jungen!!!!
Das fand ich soooo toll das ich ihm vorsichtig aber stürmich um den Hals viel und ihn überschenglich Lobte.
Beim Putzen war es fast genauso und Alex durfte ihn überall berühren - außer am Kopf aber das war egal, das kam noch mit der Zeit!!! =)

Zum Abscchluss meiner heuten arbeit mit ihm machte ich noch einmal ein genaues Join up, bei dem ich genau auf meine - und vor allem - auf seine Körpersprache hörte. Er behnahm sich mir gegenüber wie jedes andere Pferd auch, schien ganz normal zu sein und ging so ruhig und gelassen, das ich schon fast meinen könmnte, das er bald geheilt war....

glg Mararion
mararion - 26.10.2006, 19:47
Halcyon Teil 11
Nachdem ich Emotion springen gelassen hatte, wandte ich mich wieder meiner Arbeit mit Halcyon zu.
Ich rief Halcy und er kam, freudig und wunderschön wie er war, auf mich zu.
Ich strich dem Schimmel über den Kopf und er schloss die Augen und genoss meine Liebkosung.
Doch ich tätschelte ihn und legte ihm das Halfter um. Willig folgte er mir zum Putzplatz. Sich putze ihn rasch über und beeilte mich mit meiner Arbeit, da es schon realtiv spät war und ich noch zu sunnyboy wollte.
Dich vernachlässigen wollte ich hier weder Sunnyboy noch Halcyon, deshalb teilte ich mir meine Zeit gut ein. Mit geübten Handgriffen putze ich sein Fell und verscuhte, die gelben Flecken aus seinem tollen, weißen Fell zu entfernen.

So sorry jetz gehts weiter:

Dann hob ich seine Hufe und kratze sie aus. Brav ließ er alles mit sich machen und das natürlich nicht, ohne das ich ihn ausgiebig lobte.
Dann ging ich in den Stall und holte eine Trense und eine Satteldecke, eine Longe und eine Peitsch + Bandagen.
Ich rollte die Bandagen sorgfältig an seine Beine und er hielt ganz still, obwohl er mich mit einem seltsamen Blick bedachte.
Dann legte ich die Satteldecke langsam und vorsichtig auf seinen Rücken und entfaltete sie. Er spielte nervös mit den Ohren und scheute etwas zurück doch als meine beruhigende Stimme ihm die Angst nahm, spitzte er die zuvor noch nervös vor und zurück zuckenden Ohren.
Kurz tätschelte ich ihn und striff das Halfert von seinem Kopf. Zuvor hatte ich das Gebiss aus der Trense geschnallt und einen Nasenriemen hineingefädelt. Er riss kurz und ruckartig den Kiopf nach oben und ich bangte um den Führstrick, der noc hmit dem Halfter um seinen Hals hing. Schnell zog ich ihn zu mir herunter und befestigte die Trense.
Dann hielt er still als ich ihm einen geliehenen Longiergurt anlegte. Er blähte sich ziemlich auf und als ich gerade 2 Minuten wegschaute um das Putzzeug aufzusammeln und wegzubringen hing der Gurt auch schon (sorry wenn ich des jetz sag) am Arsch der Welt
Deshalb nahm ich ihn wieder ab und klopfte ihm den Bauch. Er ließ nach und ich befestigte ihn sorgfältig.
Dann kontrollierte ich die Ausrüstung und bemerkte, das Halcy sich schon ziemlich gut benahm und im Vergaluch zu unserem ersten Treffen wenn ich das so sagen kann total zutraulich geworden war und sich immer freute, wenn man etwas mit ihm machte und man sich mit ihm beschäftigt. Stolz bedachte ich mein Werk und war so verdammt froh, ihn soweit gebracht zu haben, der rest würde wie von selbst gehen, denn ich merkte, das er mir vertraute und mich mochte. Vor allem war ich seine einzige menschliche bezugsperson (noch) ich glaube, bald muss einer unserer Stallburschen dran glauben (können die eigentlioch reiten, weiß des jemand??? *hihi*)
So..nun brachte ich Halcyon zum Roundpen und ließ ihn erst mal ein paar Runden frei rumlaufen, damit er sich lösen konnte und entspannen, da er schon wieder vollkommen verkrampft war (ich hatte ihm KEINE ausbinder drangetan, da ich finde, das das nicht immer für das Longieren notwenig ist, denn die vorwärts-abwärts-Bewegung konnte auch erarbeitet werden und nich erzwungen, daher finde ich es total unsinnig, besser ein Pferd macht es von selbst alls das es dazu gezwungen wird.... oder is doch so?????)
Dann kann sich das Pferd ja nie richtig entspannen dabei....jedenfalls wäre das sehr selten.
Halcyon spran gübermütig von einer Ecke zur anderen und erfreute sich seines Lebens.
Ich rief ihn jedoch zu mir und befestigte die Longe an der Trense und fähdelte sie durch die Nasenkette. So..dann trieb ich ihn mit der Peitsche nach außen und ließ ihn ein paar Runden traben - es klappte wie von selbst...
Ancsheindend machte es ihm spaß, er warf aufgegratzt den Kofp doch ich berührte ihn kurz an der Hinterhand um ihm zu erklären, das er das lassen sollte...das tat er dann auch!! =)
So weit so gut...der Galopp war flüssig und elegant, ich ließ ihn Schritte verkürzen und verlängern...mit dem verkürzen wurde er etwas verwirrt doch amchte es schon ganz gut obwohl er seine Beine nicht ganz geordnet halten konnte, das würde er schon irgendwann lernen, er war ja noch nicht sooo alt *gg*
Als er wegen der Dressurübungen zu schwitzen begann, ließ ich ihn noch zum Abkühel schritt gehen und nahm ihm dann das ganze Zeug ab. Zum Schluss räumte ich alles auf und band ihn dann für den Rest des Tages mitten auf dem Hof an, so dass er das ganze Treiben mitbekam doch niemanden störte. Damit wollte ich bezwecken, das er sich mit anderen Menschen und Pferden vertrauter machte und bevor ich ihn an einzelne Menschen gewöhnte, stellte ich ihn einfach der "gefahr"....also konnte der Alex doch weg bleiben

glg Mararion
mararion - 26.10.2006, 20:00
Halcyon Teil 12
An diesem Tag wollte ich Halcyon wieder im Hof anbinden, diesmal für ganze zwei Stunden. Ich holte ihn also von der Koppel und band ihn an.
Dann ging ich kurz weg um das Putzzeug zu holen. Als ich wiederkam, stand Halcy mit gespitzten Ohren da und beobachtete wie die Pferde in den Stall gebrahct wurden, da es langsam abend wurde. Doch es war nicht kalt und der weiße Hengst konnte ruhig noch etwas hier rumstehen.
Vorsichtig hob ich seine nun wieder schönen Hufe und kratze sie behutsam aus. Interessiert verfolgte er jeden meiner Handgriffe genauestens und ich war mir sicher, wenn ich auch nur einen kleinen Fehler machte, er sicher ausrasten würde. Oder nicht? -Bis jetz war er eigentlich von sanften Gemüt...doch das konnte man bei Pferden ja nie genau sagen da sie von einer sekunde auf die andere von lieben Schmusern zu Wildgewordenen mutierten können...spreche aus erfahrung
Jedenfalls geschah nichts ungewöhnliches - auch beim striegeln war er brav und genoss es. Sein kurzes, seidiges Fell war sehr dünn und ich beschloss es mit einer Lotion einzuschmieren, die es pflegen würde. Der Winter würde sicher kalt werden und er sollte doch dichtes winterfell anlegen - noch sah es leider ziemlich spärlich aus....
"Doch auch mit diesem Problem werden wir fertig!", flüsterte ich ihm zu und er schnaubte, wie, als würde er mir das nur bestätigen können ...=)
Nachdem ich ihn ein paar Minuten lang massiert hatte, entspannte er sich und sah seine Situation endlich einmal lockerer.
Ich betrachtete ihn im Licht er untergehenden sonne.
Stolz und aufrecht, erhobenen Hauptes stand er da und schaute mich durchdringend an. Seine dunklen, fast schwarzen Augen wirkten sehr auf mich, ich weiß nicht wie ich das Gefühl beschrieben soll.
Seine Mähne, silbern und lang, fiel ihm über die bemuskelte Schulter und er trug seinen Schweif hoch. Die markanten Kifer kauten rhythmsich auf ein paar körnern, die ich ihm sachte ins Maul geschoben hatte. Mit geblähten nüstern reckte er den wohl geformetn Kopf in Richtung der Sonne und diese spiegelte sich in seinen AUgen. Es sah aus, als würden sie unter feuer stehen. Ja, so war er, feurig...!
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