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Tanki - 25.10.2006, 09:41
Speed 330 + Orginal Rotorblätter
Moin
Man möge Mir verzeihen falls es solch einen Beitrag schon gibt, hatte nix gefunden!
In der Regel wird der DF4 ja durch nen Speed 300 und M24 Blätter Gepimpt, jetzt denk Ich mir warum nen kleinen Drehzahlmotor mit verhältnismäßig wenig Kraft einbauen dem man die Steigung an den Rotorblättern wegnimmt (M24 Blätter) damit er noch durchdreht bei Verhältnismäßig kurzer Lebensdauer!
Warum nicht ein Vernüftigen hochwertigen Motor, Mir schwebt da ein Speed 330 vor dem man evt. durch Ritzel anpaßt und mit Orginal Blättern weiterfliegen kann!
Der Motor hat wechselbare Kohlen und macht mir doch einen hochwertigeren eindruck und sollte es mit Lebensdauer danken bei gleichzeitig steigender Leistung.
Speed 330 7,2V:
http://shop.graupner.de/webuerp/servlet/AI?ARTN=7303
Hat da jemand schon erfahrung damit?
Gruß
Tanki
Kraftei - 26.10.2006, 09:28
Hallo Tanki,
Du siehst das falsch.
Es werden nicht die M24 amgebaut weil alle einen Speed 300 fliegen wollen.
Nein vielmehr werden die M24 angebaut weil eine höher Kopfdrehzahl erforderlich ist. Das macht den DF4 deutich stabiler im Flug.
Und jetzt kommt ev. der andere Motor ins Spiel.
Der originale Motor bringt nicht genug Drehzahl bei originalem Akku.
So das ein Motor her muß der höher dreht. Das währe dann z.B. der Speed 300 6V. Da er aber sehr viel höher dreht ist eine Anpassung der Übersetztung ev. nötig.
Von vielen wird ein 11,1V Lipo eingesetzt.
Damit dreht jetzt der original Motor hoch genug. Ich fliege ihn mit einem 9er Ritzel.
Was auch geht ist ein Speed 300 7,2V. Der Speed ist aber eher ein ruhiger Geselle. So das hier auch eine Änderung der Getriebeübersetztung
nötig ist. Ich habe ihn mit 14er Ritzel geflogen.
So aber jetzt zu dem Speed 330.
Wenn ich mir die Daten so anschaue sollte es gehen.
Der Motor liegt irgendwo zwischen dem original Motor und dem Speed 300 7,2V.
Sicher eine Alternative der Motor.
So dann teste mal. :lol:
Ach so fast vergessen. Ich bin nur von M24 Blättern ausgegangen. Weil wer sie mal drauf hatte will die originalen eh nicht mehr.
Die originalen können aber gerade jetzt gut genutzt werden
Um die Weihnachtsplätzchen vom Blech zu kratzen.
Gruß Ralf
Anonymous - 26.10.2006, 16:04
hi
heute habe ich mal unseren elektroniker angestachelt, eine berührungslose messeinrichtung für die umdrehungszahl der rotorblätter zu basteln. im moment sieht der probeaufbau so aus, das er eine reflexlichtschranke von pepperl & fuchs nimmt, die hat einen schaltzyklus von 500 Hz, ein stück passendes reflektorband, welches ziemlich in die mitte vom rotorkopf aufgeklebt wird und ein auswerte/anzeigegerät für die anzeige der umdrehungen, welche in hertz angezeigt werden. einen probelauf mit einer handbohrmaschine haben wir schon gemacht und das ergebnis mit einem mechanischen drehzalmesser gegengemessen, also sollte es auch am hubi funktionieren.
der zweite schritt wäre dann, das wir den versuchsaufbau (lichtschranke und kabel) am hubi befestigen und so im schwebeflug die wirklich ankommende drehzahl am hauptrotor messen können. je nach kabellänge der lichtschranke (wegen gewicht) lassen sich dann auch die werte für den steigflug ermitteln --> so zumindest der plan und dann kann jeder, den es mal interessiert, selbst ausrechnen, was von der angegebenen leerlaufdrehzal des motors, noch am rotor ankommt. vielleicht hilft das dann etwas besser, denpassenden motor herauszusuchen, denn das, was ich bis jetzt gefunden habe, da weicht die leerlaufdrehzahl um fast oder mehr als 50% von der lastdrehzahl ab und dabei steigt natürlich dann auch der strom an und die kleinen FET's mögen das ganz und garnicht.
okay, heute erstmal bodentraining, hubi und lichtschranke auf montageplattform und eingespannt im schraubstock und wenn alles so funktioniert, wie wir es uns ausgedacht haben, dann darf er morgen auch mal mit schleppkabel fliegen...
chka - 26.10.2006, 17:27
fets sind mir mit lipos noch nie durchgeschmort und als sicherung kann man ja kühlkörper rein bauen
man hat mit lipos halt noch den vorteil das man länger fliegt der nachteil sind die kosten :cry: es ist es halt wert :wink:
Anonymous - 26.10.2006, 17:51
so... jetzt hab ich ein paar Ergebisse parat:
1. Messung:
DF4 mit original Rotorblätter, Akku NiMh, 8,4 V, 650 mAh - frisch geladen
Umdrehung an der Rotorspindel 1.200 = 16.680 U/min am Motor
Messungenauigkeit: + 54 U/min (Kommastelle im Messgerät)
2. Messung:
DF4 nur mit Paddelstange und Hillerpaddel, Akku NiMh, 8,4 V, 650 mAh - frisch geladen (3 Messläufe á 15 Sek.)
Umdrehung an der Rotorspindel 1.680 = 23.352 U/min am Motor
Messungenauigkeit: + 54 U/min (Kommastelle im Messgerät)
3. Messung:
DF4 nur mit Rotorkopf, Akku NiMh, 8,4 V, 650 mAh - frisch geladen (6 Messläufe á 15 Sek.)
Umdrehung an der Rotorspindel 1.860 = 25.854 U/min am Motor
Messungenauigkeit: + 54 U/min (Kommastelle im Messgerät)
Mein Heligetribe hat die Untersetzung 10(Motor) : 139(Rotorzahnrad)
Alle Messungen wollen wir nochmal mit anderen Rotorblättern, sofern ich welche kaufe, nachholen und demnächst kommen nochmal ein paar Messergebnisse aus der Luft aber ich glaub, die sind dann alle nur mit Rotorblätter :P
Wichtig sollte wirklich nur das Ergebnis 1 und 3 sein, beim 3. kann man davon ausgehen, das es ca. 80% der Leerlaufdrehzahl sind. Vielleicht macht sich mein Elektriker nochmal die Mühe und wertet alles zusätzlich noch über den Strom aus, dann kann jeder interessierte mal sehen, was der Heli so "schluckt"...
Ich hoffe, das einige "pimper" mit den Ergebnissen etwas anfangen können, zumindest was die Motorauswahl betrifft, denn hier zeigt es sich deutlich --> sauschnell ist nicht immer auch gleich viel Power...
Jetzt geht mal davon aus, das der orig. Motor wirklich 37.000 U/min macht, da kommen gerade nochmal 45% am Rotor an und der Rest ist Verlustleistung und das ist Wärme und unnötige Kapa. vom Akku...
Gruß
Sven
chka - 26.10.2006, 18:38
so eine hohe um drehungs zahl???
das ist zu viel hast du einen orginal motor drinne?? der picc hat gerade mal 1000 um drehungen pro minute
oder irre ich mich total?
Kraftei - 27.10.2006, 08:51
Hallo,
ich habe mal meine Kopfdrehzahl beim abheben gemessen.
Diese liegt bei 1200 -1300 Umdrehungen.
Ich habe dazu einen Drehzahlmesser unter den Hubi gestellt und versucht ihn bis an die abhebedrehzahl hochlaufen zu lassen. Was nich ganz einfach war.
Aber das ist ja auch etwa das Ergebniss was spacenight2000 raus hat.
Wobei er glaube ich die Höchstdrehzahl ermittelt hat.
Wie hoch meine max Drehzahl ist kann ich nicht sagen....aber da kommt noch einiges.
Bei 1200 U/min habe ich 18500 U/min am Motor, was durch die höhere Spannung kommt.
Gruß Ralf
Anonymous - 27.10.2006, 10:01
moin moin,
also die Messwerte am Rotor sind gemessen mit einem digi. Auswertegerät, welches im 1 kHz Bereich die Frequenz abnimmt. Nur mal zum Verständnis: 1 Hz = 1 Schaltvorgang pro Sekunde, 1 kHz = 1.000 Schaltvorgänge pro Sekunde.
Das gemessene Ergebnis war auf der Anzeige: 0,020
d.h. 0,02 x 60 = 1,2 x 1.000 = 1.200 U/min
dadurch das die letzte Stelle (0,020) nicht angezeigt werden konnte, ergibt sich hier die rechnerische Differenz von max 54 U/min. Leider lässt sich das Messgerät nicht weiter runtertakten. Aber ich habe gerade mit meinem Elektriker gesprochen, das wir nächste Woche noch einen Versuchsaufbau machen werden und die Messung dann über ein elektronisches Auswertegerät vornehmen und dieses Ergebnis ist dann wirklich 100% genau.
Als Beispiel: 2.000 U/min entspricht einer Frequenz von 33,3 Periode Hertz
also 33,3 Schaltvorgänge pro Sekunde. Unsere Lichtschranke kann 500 Schaltvorgänge die Sekunde (500 Hz) registrieren, also ist diese für den Hubi auf alle Fälle noch schnell genug, wir waren nur durch das Auswertegerät etwas ungenau, aber das, s.o., ergibt lediglich nur max. 54 U/min am Rotor und daher auch nächste Woche der Versuchsaufbau mit einem anderen Zählwerk
@chka
ich kenne die ganzen verschiedenen Modelle nicht, aber was ich bisher vom Piccolo weiss, hat er 96 Zähne auf dem Rotorzahnrad (hab das mal anhand von einem Ersatzteilbild nachgezählt) und wenn man bei fast gleichen Rotordurchmesser die identische Umdrehungszahl festsetzen kann, müsste dann der Motor etwas langsamer laufen, bei gleichen 10er Ritzel ABER er müsste wesentlich stärker sein, da das Untersetzungsverhältnis anders ist 10:96
@Kraftei
jetzt kenne ich nicht Deine Performance am Hubi aber schon rechnerisch hast Du andere Komponenten verbaut, zum Beispiel ein 9er Ritzel auf dem Motor
Wenn man die gemessenen Werte von Kraftei und mir vergleicht, kann man trotzdem davon ausgehen, das der Hubi mit 'nem 500er Rotordurchmesser ca. 1.200 Umdrehungen zum Abheben gebraucht, je nach Blattsymetrie oder auch wie die Paddel eingestellt sind, denn stehen diese weit im Plus, hilft das auch beim Auftrieb, aber als Konsequenz hierfür, ist natürlich auch mehr Leistung vom Motor erforderlich...
Ich werde demnächst mal mit dem Freilaufzahnrad vom Picco probieren und den M24 Blättern, irgendwie sollte man die Drehzahl vom Hauptmotor so gering wie möglich halten, denn so ein Schnellläufermotor spricht auch von kurzer Lebensdauer... aber darüber können die Brushless-pimper ja nur lachen... tja, gut ist eben auch teuer... :?
Gruß
Sven
Kraftei - 27.10.2006, 12:00
@Spacenight2000
guckst Du Signatur.
Gruß Ralf
Anonymous - 27.10.2006, 12:29
@Kraftei
jaja... hab ich ja :) aber erst nach dem posten und da lag ich mit der Rechnerei doch richtig
Anonymous - 27.10.2006, 14:36
für alle, die noch die passenden Motorritzel suchen, ich glaube, hier sind sie wirklich richtig günstig...
http://www.modellparadies.com/Slotracing/Eigenbau-Tuning/Getriebe/Modul-50-f-3mm/Motorritzel---2_111_167_169_168.html
Kraftei - 27.10.2006, 14:59
Hallo,
der Preis ist normal.
Ich hatte schon mal ein paar Sammelbestellungen laufen.
Vielleicht mach ich das noch mal.
Ach so zu den Ritzeln. Ich finde sie topp. Sie laufen ruhiger und leiser als die Messingritzel. Und sie halten auch lange. Bisher habe ich noch keins wegen Zahnausfall wechseln müssen.
Ich habe mich mal auf eine Slotcarbahn umgesehen. Dort hatte der Fahrer den ich gesprochen habe ein 14er drauf. Und damit sind sie ein 24 Stunden Rennen gefahren :lol:
Gruß Ralf
Anonymous - 27.10.2006, 17:35
Hi,
ich hatte eigentlich nur bedenken, das die Plastikritzel auf der Motorwelle nicht richtig halten, weil die ja geschliffen und somit glatt ist. Naja, ich werd mir mal einen Schuhkarton bestellen :P oder vielleicht auch nur eine Streichholzschachtel voll...
ÜBRIGENS... ich sitze gerade wieder an Schraubertisch und jetzt hab ich eine ganze Menge Einzelteile vor mir liegen und warum weiss ich auch nicht aber ich hab es einfach nochmal gemacht und die zähne am Hauptzahnrad nochmal nachgezählt, es sind nur
138 Zähne
und doch keine 139... für alle Rechenprofis heisst das jetzt --> alles weiter oben berechnete nochmal nachrechnen :D
Gruß
Sven
chka - 27.10.2006, 19:19
mal so ne frage zwischen 1.200 und mehr als 16.000 ist ja ein zimlich großer,
wo hast du gemessen am rotor kopf oder am motor direkt?
wenn ich richtig gelesen habe war es am rotorkopf
kann der "messfehler" vieleicht durch die paddel entstehen??
ich weiß das man mit dem df4 rasenmähen und streucher stutzen kann aber die dreh zahl ist mir zu groß. der rex soll laut eintrag bei rc-helifan so um die 1.600 zum schweben und für 3d bis zu 3.000
Kraftei - 28.10.2006, 11:06
Hallo,
ich habe einen Drehzahlmesser unter den Hauptrotor gestellt.
Und zwar so weit außen das normalerweise die Paddel nicht mehr mit gemessen werden.
Ich habe den Versuch mehrfach wiederholt, mit ähnlichem Ergebniss.
Wobei es natürlich beim DF4 schwer ist weil er bei Abhebedrehzahl halt abheben will oder sich zumindestens bewegt.
Gruß Ralf
Anonymous - 28.10.2006, 13:36
Zitat: mal so ne frage zwischen 1.200 und mehr als 16.000 ist ja ein zimlich großer
ich weiß zwar nicht, wer was von 16.000 U/min geschrieben hat, denn wenn ich so nachlese, dann sind die 5-stelligen Ergebnisse nur die Rechenoperation hin zur Motordrehzahl. 16.000 am Rotor sind def. zuviel, da atomisiert sich jedes Blatt von selbst, denn das sind mehr als 25.000 Meter/Minute Umfangsgeschwindigkeit... und selbst ein Fliegenschiß am Ende von einem Rotorblatt, würde soviel Unwucht reinbringen, das nur noch Einzelteile umherfliegen würden.
Zur Messung selbst, also unsere Messung wurde berührungslos durchgeführt, mit einer Lichtschranke und einem Stück Reflektorklebeband, mittig auf einem Paddel. Die Dämpfung an der Lichtschranke war so eingestellt, das sie nur auf den Reflektor reagiert (techn. Daten siehe PDF), die Lichtschranke war in einem Stativ fixiert und um Messfehler auszuschliessen, wurde sie während der Messung in einen Bereich geschoben, der kein Reflektorklebeband hatte. Bei der Messung ohne Rotorblätter und ohne Flügel, um den Lastabfall zu demonstrieren, wurde die Reflektorfolie auf eine Seite vom Kopf geklebt, wo normal das Rotorblatt befestigt wird. Auch hier wurde das Stativ verschoben, um Messfehler auszuschliessen.
chka - 28.10.2006, 13:39
ok habe meeinen fehler gefunden :oops:
schande über mich nehme alles zurück du hast werte zwischen 1.200 und 1.8xx errausbekommen.
:lol:
Anonymous - 28.10.2006, 13:48
*grins*... wir sind doch alle nicht ohne Fehler...
und jetzt hab ich grad gesehen, das die angekündigte PDF auch noch im thread fehlt... :pfeif:
naja, geht wohl nicht, eine PDF hierher zu kopieren :n27:
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