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hanfhaus - 04.10.2006, 18:18
Nutzhanf in den neuen Bundesländern
Nutzhanf in den neuen Bundesländern
In den neuen Bundesländern wird mit dem Thema Hanfanbau sehr unterschiedlich umgegangen. So zeigte sich das Thüringer Zentrum für nachwachsende Rohstoffe sehr erfreut über die Tatsache, dass sich das Bundesland an die Spitze der Hanfanbauer in Deutschland setzten konnte. Es wird sogar darüber nachgedacht, eine neue Faseraufbereitungsanlage zu errichten und in Zukunft noch mehr Flächen für den Anbau von Cannabis zu nutzen. Bisher geschieht dies im Freistaat auf rund 450 Hektar.
Auf der anderen Seite lösen oft schon relativ kleine Flächen panikartige Reaktionen bei Behörden und Anwohnern aus. So mussten im sächsischen Zeitz 19 Quadratmeter Nutzhanf vernichtet werden, die eigentlich Teil einer Gartenbauausstellung mit dem Thema "Nachwachsende Rohstoffe" waren. Obwohl für den Anbau der THC- armen Pflanzen eine Genehmigung vorlag, befürchtete man, dass die zum Teil jugendlichen Besucher durch die "mickrigen Pflanzen" Kontakt mit der Einstiegsdroge Haschisch bekommen könnten. Das Problem wurde schließlich dadurch gelöst, dass die Pflanzen an Ort und Stelle verbrannt wurden.
Mehr zum Thema:
Der Hanfskandal der Landesgartenschau Zeitz
http://www.mdr.de/mdr-garten/1565399.html
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