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unpredictable - 30.09.2006, 23:17
Momente sind es, die Unvergesslich sind. [K: 30] {PG-16}
Impressum
-Verantwortung: Übernimmt niemand ^.^°
-Beschwerden: Werden gerne entgegen genommen, aber nicht beachtet.
-Preise: Habe ich dafür noch keine bekommen (:
-Auflage: Die Auflage ist ebenso beschränkt wie die Autorin xD
-Fehler: Ein Fehler wäre es, wenn Sie die Fanfiction nicht lesen würden.
Sollten sie in einem Kapitel einen Fehler finden, so dürfen Sie ihn behalten, er wurde speziell für Sie entwickelt =D

Und jetzt mal im Ernst.. :roll:
-Autorin: Juli <3
-Art der Story: Just4Fun!
-Rating: PG 16..
-Teile: mindestens 30 ^^°
-Kommentare: Sind immer erwünscht <3

Viel Spaß beim lesen =D / oder auch nich' .___.'


Momente sind es, die Unvergesslich sind.

Intro

„So viel Schrott auf einen Haufen hab ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen..“ angewidert hebt Danielle ein altes Tischtuch an, lässt es jedoch gleich wieder fallen, als ihr die hervorgetretene Staubwolke ins Gesicht weht.
„Rede nicht so von meiner Kindheit.“ lächelnd gehe ich mit eingezogenem Kopf durch das Dachgeschoss.
Meine Mutter ist vor kurzem verstorben, daraufhin bin ich mit Danielle hier um eventuelle Andenken oder Ähnliches zu bergen, bevor das Haus wegen Baufälligkeit abgerissen wird.
Ich hatte ganz vergessen wie schön meine Kindheit gewesen ist. Meine Mutter hat mir stets meine Freiheiten gelassen und im Großen und Ganzen hatte ich ein zufriedenes Leben. Man sah mich selten mit traurigem Blick oder dergleichen, ich hatte immer ein Lächeln auf den Lippen.
Natürlich gab es auch einmal schlechtere Zeiten, wie zum Beispiel die, als sich meine Eltern trennten, aber mit so etwas wird man immer fertig. Außerdem habe ich meine Schlechte-Laune Phasen schnell überwunden oder verdrängt, es hat stets geklappt.
Ich bin ständig darum bemüht Danielle eine ebenso großzügige Erziehung zu bieten, jedoch habe ich oft Angst das sie verletzt wird, oder sie sogar zu verlieren, davon abgesehen das sie manche Lebensstationen ebenso durchläuft wie ich es getan habe. Ich versuche so oft es geht, ihr das ein oder andere beängstigende Erlebnis zu ersparen, doch meist deutet sie das als Aufdringlichkeit, und wenn ich ehrlich bin, kann ich sie schon irgendwie verstehen, aber ich denke sie hat es trotz allem gut bei mir..
Sie ist Dreizehn, und somit frisch und fruchtig in der Pubertät, was sich zur Zeit als mehr als nur schwierig erweist.
Sie steckt ihre Nase zu gern in Dinge die sie nichts angehen, und manchmal bei weitem nicht auf ihrem Interessenbereich liegen, und überhaupt.. wo wir gerade dabei sind, wo zum Teufel steckt sie schon wieder?
„Danielle?“ verwirrt blicke ich mich in dem stickigen Dachboden um.
„Hier Mama.“ Sie klopft auf einen alten Kinderwagen, worauf eine riesige Staubwolke vor ihr aufgeht.
„Was gefunden?“
„Wenn du staubige, klapperige Kinderwagen, zerbrochene Bilderrahmen, schimmelnde Lampenschirme oder nackte DDR-Puppen meinst, dann schau dich um. Man kann vor Gerümpel kaum treten.“
„Ich liebe deinen Sarkasmus Schatz..“ ich gebe ihr einen Klaps auf den Hinterkopf und gehe auf das kleine, runde Fenster an der gegenüberliegenden Seite des Bodens zu.
Man sieht nicht viel durch die verschmierte Scheibe, aber was ich sehe, stimmt mich traurig.
Das verdörrte Stück Garten, welches ich erkennen kann, erinnert mich an die Zeit, in der ich als kleines Mädchen mit meiner Mutter im Garten die Blumen goss oder als ich mit meinem Vater die Fische im Teich fütterte, als er noch hier wohnte.
Nun sind die Blumen vertrocknet, die Fische gestorben, der Teich liegt trocken, mein Vater ist im Ausland und meine Mutter, so hart wie es auch ist, gestorben. Einfach weg. Ohne Ankündigung..
Eine Träne rinnt mir über die Wange, ich merke wie Danielle mich anschaut. Schnell wische ich mir mit dem Handrücken über das Gesicht, setzte mein Alltagslächeln auf und drehe mich zu ihr um.
Sie wollte sich gerade setzten, als sie panisch aufspringt „Mein Gott.“ Schreit sie und hält sich den Po.
Langsam dreht sie sich um und begutachtet stutzig die vorliegende Kiste, mit aufgehäuften Büchern.
„Was sind das für welche?“ sie lächelt.
„Keine Ahnung. Sieht so aus als wären es..“ ich trete näher heran.
„Tagebücher.“ Vollendet sie meinen Satz.
„Tagebuch von Candace Shreves. Sehr interessant Mama.“ Interessiert blättert sie ein paar Seiten durch.
„Gib das her.“ Rufe ich und versuche das Büchlein aus ihren Händen zu reißen.
„Kommt gar nicht in die Tüte. Nach dem ganzen Schimmelzeug hab ich endlich mal was interessantes gefunden...“ sie räumt sich einen kleinen Fleck auf dem Boden frei und lässt sich nieder.
„Danielle..“ fordere ich sie auf.
„Setzten Sie sich.“ Sie klopft auf den Platz neben sich.
Ich zweifele erst ein wenig, doch dann setzte ich mich schließlich, meine guten Erziehungsvorsätze ins Gedächtnis gerufen, neben sie.
„Hast du was dagegen, wenn wir mal bisschen lesen?“ obwohl sie versucht ernst zu bleiben, erkenne ich, das ein kleines Lächeln ihre Lippen umspielt.
„Du wirst da nichts interessantes finden.“
Sie zieht einen Schmollmund und legt ihren Kopf schief: „Ach komm schon..“
„Na meinetwegen.“ Wie ich es hasse, mich ständig von ihr weichkochen zu lassen.
Sorgfältig und vorsichtig blättert sie eine Seite nach der nächsten um, liest immermal einen Satz, merkt, dass nichts interessant ist, worauf sie umblättert.
Sie legt das erste Büchlein weg und nimmt das nächste.
„Hey. Jetzt wird es sicher interessant. Hier warst du..“ sie rechnet „15.“ Vollendet sie ihren Satz und grinst.
„Spatz, auch als ich 15 war, ist meiner Erinnerung nach, nichts Aufregenderes passiert.“
„Werden wir ja sehen.“ Sie schüttelt leicht den Kopf, dann macht sie sich mit einem Seufzer ans lesen.
Eine ganze Weile lang schweigen wir, ich versinke in dem Zwitschern der Vögel, dem Rauschen der Bäume, und den monotonen Geräuschen der fahrenden Autos, als Danielle mich aus meinen kühnsten Träumen hervorholt.
„Ich bin doch erst 15, oder nicht? Irre ich mich wohl, wenn ich sage, dass ich mit 15 noch zu unreif bin um zu lieben? Irre ich mich wohl, wenn ich behaupte, dass ich merke wie er mich ansieht? Vielleicht bin ich eine Irre, und vielleicht bilde ich mir vieles ein, was ich gerne sehen, hören oder fühlen würde, und doch ist es sicher nicht so, dass nicht etwas von dem vorhanden wäre, vielleicht will ich es in den Moment nur nicht zulassen. Wie auch immer, auch wenn mich meine Eltern dafür hassen werden, was ich von mir selbst nicht minder tun werde, muss ich wohl zugeben, das mir dieser Junge einfach den Kopf verdreht hat, so einfach ist das, mehr oder weniger. Nur, was ist, wenn er in mir das sieht, was ich bin?-Eine Irre?“ Sie schaut mich entgeistert an.
Ich fange an hysterisch zu lachen. Was soll ich ihr dazu sagen? Dieser Junge um den es sich in dem vorgetragenen Eintrag hauptsächlich dreht, war etwas später der berühmteste Teenager der in Deutschland lebte. Ich habe mir einmal vorgenommen, diesen Satz nie zu sagen, obwohl, ich glaube ich nahm mir einst vor so viele Sätze die mir jetzt einfallen nicht zu sagen. Zum einen; Das waren noch Zeiten. Oder etwa; Der Kerl war ne Wucht. Damals versuchte ich alles nur Erdenkliche, um ihn aus meinem Kopf zu verdrängen, was mir bis Heute auch relativ erfolgreich gelang,... und jetzt?
„Mama? Hast du mir was zu sagen?“ Danielle fängt ebenfalls an zu lachen.
„Eh.. also, na ja, ich.. eh..“ ich nehme ihr das Buch aus der Hand und blättere die nächsten Seiten durch, in dem ich einige Teile der Einträge überfliege.
„Heute, in der Schule um 11.43 Uhr um genau zu sein, hat er mich gefragt, wieso ich ihn immer so ‚psycho‘ angucke. Ich hoffte, es würde sich ein riesengroßes, schwarzes Loch im Boden auftun, und mich verschlucken, doch wie gewöhnlich wurde ich nur rot wie eine überreife Tomate und stammelte, dass ich nicht ihn, sondern seinen Banknachbarn ansehen würde. Woraufhin er sich umdrehte, wohlmöglich seinen Banknachbarn musterte, sich wieder zu mir drehte und.. mir an den Kopf warf, dass ich gestört sei, so etwas überhaupt in Betracht zu ziehen.“
„Wie warst du denn drauf? Wie gings weiter mit ihm?“
„Keine Ahnung.. müsst ich lesen.“
„Natürlich weißt du das. Los erzähl, ich will alles wissen.“ sie klatscht aufgeregt in die Hände.
„Alles?“
„Alles! Und nichts auslassen.“
„OK. Also es war so..[...].“
Durch ein überlautes Hupen wurde unser Schweigen gebrochen. Nach einer Stunde meiner Erzählung, hatte Danielle mich einfach nur entgeistert angesehen und nichts gesagt.
Es schien als würde sie den Atem anhalten und.. warten das ich weiter erzählte.
Wieder ein, durch Mark und Bein fahrendes, Hupen.
„Candace?“ schreit es von unten.
„Mark?“ ich haste zum Aufgang des Dachgeschosses.
„Hey, seit ihr fertig?“ Er steht unten am Treppenabsatz und schaut mit seinen kristallklaren Augen zu mir herauf.
„Danielle. Es geht los.“ rufe ich, dann stürme ich die Treppe hinunter in seine Arme.
Was ich nicht sah war, dass Danielle die gesamten Tagebücher in ihren Rucksack verstaute, plus eine Kassette Aufgenommer und Selbstkomponierter Lieder, die ich nach der Geschichte mit diesem.. diesem Kerl schrieb.
Nach einer Weile kommt sie aus dem Haus und steigt auf den Rücksitz von Marks BMW.
„Mama?“ sagt sie und lehnt sich dabei etwas über den Beifahrersitz.
„Ja Schatz?“ ich drehe mich leicht zu ihr um.
„Schreib ein Buch darüber, bitte.“
„Was hast du gesagt?“ ich sehe sie verdutzt an.
„Über das was du mir erzählt hast. Die Geschichte sollte echt nicht für immer da drin bleiben.“ Sie deutet auf meinen Kopf.
„Ich überlege es mir. Mark fahr los.“
Wenn ich die Situation beschreiben sollte, würde die einzige Antwort, die mir darauf einfallen würde sein; gemischte Gefühle. Und zwar so gemischt, das ich für einen Augenblick vergass, das ich kein Teenager mehr bin, sondern eine erwachsene, verheiratete Frau mit Kind.
Wenn ich ein Buch schreiben würde, würde das heißen, dass ich mich mit der gesamten Situation noch einmal konfrontieren müsste. Die Version die ich Danielle erzählte, war lange nicht alles.. meine Gefühle in den jeweiligen Situationen konnte ich ihr unmöglich unter die Nase reiben. Ein Buch würde bedeuten, ich müsste komplett alles, sowohl Handlungen als auch Emotionen, festhalten...
Das Ende der Geschichte allerdings war, das ich dem Blick meiner einzigartigen Tochter unterlegen war und ein Buch verfasste.
Danielle hat es mit großer Freude gelesen und auch viele Freunde von ihr. Mark ist gerade im Begriff einem Verlag mein Manuskript zukommen zu lassen, und dann steht dem, was einmal passiert ist, nichts mehr im Weg, um an die Öffentlichkeit zu gelangen.
Vielleicht ist das der richtige Weg, um mit der Vergangenheit abzuschließen...
- Coulered Gothic - - 01.10.2006, 00:12

Ich lach mich immer noch wegen deines Humors Futsch. Die ersten Kommentare zu deiner FF sind einfach genial :!:

Mein Interesse hast du schon mal geweckt, ich bin schon sehr gespannt, was damals passiert ist. :wink:

Es würde mich also sehr freuen, wenn du dich bald wieder melden würdest. :-D

Grüße - Coulered Gothic - 8)
K-town_Baby - 01.10.2006, 00:29

hey....

ich bin ja hier im forum eigentlich nicht der typ der kommentare schreibt (was man vllt. auch an der anzahl meiner beiträge sieht) sondern eher der stille leser! aber als ich jetzt deine ff gerade gelesen habe, hab ich mir gedacht da muss ich jetzt einfach mal ein kommi schreiben!

Es ist ja "eigentlich" noch nicht sehr viel passiert aber die Idee find ich schon einmal echt gut!
Rechtschreib- und Logikfehler habe ich eigentlich auch nicht entdeckt, was mich eigentlich auch nicht stören würde!

Bitte poste ganz schnell wieder einen neuen Teil....!!!

fg K-town_Baby
Aureliebabe - 01.10.2006, 00:30

klingt doch mal toatl interesssant und neu, ich bin mal gespannt was du draus machen wirst!
ich bin offen für alles , ich hoffe du auch:)

ja ansonsten wirklich ganz nette idee , mach mal weiter dann kann ich mehr sagen!

lg
Anonymous - 01.10.2006, 11:27

Joaaaaa
gefäLLt mir ganz gut..
Die Idee is glaub ich mal was neues xD
Schreib also schnell weiter
HDL LiZzY :P
unpredictable - 01.10.2006, 12:11

omg :] das überrascht mich jetzt aber, dass hier schon jemand gelesen & gepostet hat ^.^° dankäfain =D & weil ihr alle so lieb wart, ein neues teilschen.
zur info: die folgenden kapitelchen sind jetzt das buch von candace ^.^° is aber eben in gegenwart geschrieben, weil ich das so besser find. viel spaß (x


Teil 1
‚Wie Gewöhnlich‘

Je stärker die Liebe zu jemandem ist, desto größer ist der Schmerz, nachdem einem bewusst wird das er wohlmöglich doch nicht der Richtige für einen ist. Das ist wie dieser Spruch mit den Engeln; desto höher sie fliegen, desto tiefer fallen sie. Und genau so, erging es mir auch.
Man darf also annehmen, ich, als kleines unerfahrenes Schulmädchen, welches keine eigene Meinung hat, hat ebenso keine Ahnung wie sie mit einem Jungen, oder besser gesagt, der Liebe zu diesem umgehen soll.
Vielleicht ist die Begründung dafür einfach, die Sehnsucht nach dem Unnahbarem, nach dem, wovon man weiß, das es so schön nur in Märchen vorkommen kann.
Nach den viel zu langen Winterferien, war ich mächtig froh, endlich wieder unter Leute zu kommen. Alle meine Freunde zogen es vor mit ihren Familien in den Urlaub zu fahren nur ich, das kleine unbedeutende Schulmädchen, verbrachte mit ihren etwas abgedrehten Eltern 2 Woche im trauten Heim.
Abgedrehte Eltern, ich nehme mir die Zeit, dass zu erklären; alle Kinder, es sind genau 3 an der Zahl; ich und meine zwei Brüder, mussten Englische Namen besitzen, da mein Vater Engländer war, daher der Nachname Shreves. Das ist allerdings nicht alles. Nach der Reihenfolge der Geburt, musste der Name dem Alphabet entsprechend beginnen. Der erstgeborene Sohn heißt deswegen Alada, der Zweite Benjamin und ich als die jüngste und einzige weibliche trage den Namen Candace. So muss das von Generation zu Generation überliefert werden. Daher müsste meine Tochter, oder mein Sohn, den ich eventuell später mal haben würde, mit ‚D‘ beginnen. Verrückt oder?
‚Das können wir uns nicht leisten‘, diesen Satz hörte ich kein einziges Mal. Nein, ich bekam ständig zu hören, wie viele Krankheiten man sich im Ausland einfangen könne, wie warm es in diesem wäre und das es zu Hause ja so viel zu tun gäbe, das wir einfach nicht weg könnten. Außerdem sei es hier sowieso am aller schönsten.
Dumm nur, das noch keiner meiner Klassenkameraden mit einer Malaria, einer Afrikanischen Schlafkrankheit oder ähnlichem Hick Hack zurück nach Deutschland kam. Das Höchstmaß der Gefühle, war einzig und allein ein Sonnenbrand auf dem Rücken der Klassenprinzessin.
Der Gedanke an das lächerliche Gesicht dieser, als ein paar Jungs ihr an den Kopf warfen, sie sehe aus wie ein Krebs aus einem Hegefeuer, lässt mich leicht lächeln. Allerdings ist es irgendwie auch zum heulen. Ständig versuche ich, das kleine, unbedeutende Schulmädchen, mich mit ihr anzulegen um ihr deutlich zu machen, das man keine Taille mit 12 Zentimeter Umfang haben muss, um ein Mensch zu sein. Leider lief das bis jetzt noch nicht wirklich erfolgreich ab.
Wenn man denkt, dass ich leichte Persönlichkeitsprobleme habe, dann kann man sich das ruhig weiter einreden. Ob man zu einem Entschluss kommt, ist mir relativ gleichgültig. Ich kann mir tagelang einreden, wie hübsch ich doch bin, und nach eine Minute, in der ich denke ‚Gar nicht mal so übel Baby‘, läuft vor mir solch eine Schneekönigin. Durchsichtige weiße Turnhose, braun gebrannte, straffe Haut, locker über die Schulter hängendes, blondes, Barbiehaar usw.
Und dann bin ich wieder da, wo ich mich so oft befinde; Am Nullpunkt. Ich weiß nicht woher mein mangelhaftes Selbstvertrauen seinen Urspruch zieht, jedoch habe ich eigentlich wenig Lust, mich weiterhin von allen beeinflussen zu lassen. Doch trotz der vielen Versuche, werde ich nicht schlau aus meinem Körper.
Ich stehe vor dem Spiegel, und überlege, ob ich es schaffen werde, so wie ich jetzt hier stehe, so wahr ich Candace Shreves heiße, überhaupt an das Betreten der Schule zu denken wage.
Der schwarze Rock ist viel zu kurz, das rote Shirt viel zu rot, meine Ohrringe viel zu groß, meine Schuhe viel zu chuckig, in meinen Haaren befindet sich eindeutig zu viel Haarspray, die Stufen hätten weniger stufig sein können und auch gegen ein weniger hervorstechendes rot hätte ich nichts einzuwenden gehabt, außerdem ist mein Gesicht voll von erdenklichen Kosmetikartikeln.
Und genau so, wollte ich immer aussehen. Ich muss sagen, mir gefällt es, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich den anderen so gefalle. Ich greife mir an den Kopf. Was rede ich da bloß? Ich bin von Jeans die sich bis zum Bauchnabel ziehen ließen, und T-Shirts, die weder Ausschnitt hatten noch sonst irgendwas, zu Rock und Top gewechselt. Und das Beste ist; ich habe mich selten so wohl gefühlt.
Ab heute scheiß‘ ich drauf was die anderen sagen. Für den Moment ein Statement, welches mein Leben ein Stück weit von dem der ‚Gewöhnlichen’ löst.
Mit wehender Mähne, betrete ich das Schulhaus. Schon auf dem Weg hier hin, beherrschte mich teilweise die Versuchung, einfach umzudrehen, meine alte Hose und eines von den, alles Verbergenden, Shirt‘s aus dem Schrank zu angeln, überzuziehen und gewöhnlich in die Schule zu gehen.
Auf Grund der wenigen Menschen, die sich unterwegs über meine gestreifte Hose unter meinem Rock lustig machten, gehe ich jedoch gerade um denen zu trotzen in die Schule.
Keine zwei Meter liegen zwischen mir und dem Klassenzimmer, ich zupfe noch einmal meinen Rock in Position, schwinge mir Klassenprinzessin-Like meine Haare über die Schultern, atme tief durch und öffne die Tür zum 127. Zimmer des Schulhauses.
Ich sehe Lisa auf ihrem Platz sitzen, daneben Janina und auch Tina ist wie wild am diskutieren mit Sara, als ich zur Tür hereintrete.
‚Alles ist wie immer‘ rede ich mir ein und versuche, die Blicke der anderen ignorierend, auf meinem Stuhl Platz zu nehmen. ‚Wie Gewöhnlich‘
„Candace?“ skeptischen Blickes gesellt sich Lisa an meinen Tisch, während ich versuche trotz der zitternden Hände Schulhefte aus meinem Rucksack zu kramen.
„Ja?“ ich blicke auf.
„Du siehst toll aus. Wie geht’s dir? Hast du nicht Lust mit zu uns rüber zu kommen?“ eigentlich war es keine Frage, Lisa greift mir unter die Arme und zieht mich zu den Anderen.
„Wir sind gerade dabei, über die neue TV-Serie zu quatschen.“ Ergänzt sie flüsternd.
„Hey..“ Tina kommt auf mich zu und umarmt mich.
„Hallo.“ Ich erwidere ihre Umarmung, während sich ein Lächeln auf meinen Lippen ablegt, was mich die nächsten Tage stets begleiten sollte.
Soweit so gut. Meine Freundinnen erkannten mich wieder und freuten sich über meinen Imagewechsel. Ganz zum Nachteil der Klassenprinzessin, welche mich ab und zu mit einem leichten Augenverdreher musterte.
Aber das war mir egal, jedenfalls für den Moment. Vielleicht würde ich mir heute Abend im Bett darüber die Augen ausheulen, vielleicht auch nicht.
Im Moment bin ich einfach nur glücklich, Janina und Co. Bei mir zu haben.
„Also ich hab gehört, wie bekommen in diesem Jahr einen Neuen.“ Flüstert Janina aufgeregt.
„Woher willst du das wissen? Herr Panke würde sich nie, aber auch niemals einen 27. Schüler einhandeln wollen, komme was wolle.“ Lachte ich.
„Glaub ich auch nicht.“ bestätigt Lisa leicht irritiert.
„Doch doch. Soweit ich weiß heißt er Bill und er soll Hammer gut aussehen.“
„Meinst du etwa den, aus der A?“ Tina’s Augen weiten sich.
„Ja, genau den.“ Janina setzt ein triumphierendes Lächeln auf.
„Kenn ich nicht, is mir auch egal.“ erwidere ich und damit ist das Thema für mich beendet.
„Ich kenn‘ den nur vom hören, aber das soll ja nen verdammt schräger Vogel sein.“ Lisa lacht abfällig und begibt sich auf ihren Platz neben der Kla-Pri.
„Und wieso bleibt der nicht drüben?“ fragt Tina, man hört aus ihrer Stimme einen leicht erregten Funken.
„Soweit ich weiß, weil er mit seinem Bruder zu viel Scheiße gebaut hat.“ Ergänzt Janina.
„Na das kann ja heiter werden..“ murmele ich in meinen nicht vorhandenen Bart.
Nachdem die Schulglocke die Stunde angeläutet hat, begeben sich alle schwerfällig auf ihre Plätze. Manche, gerade unterbrochen in ihren Ferien-Geschichten-Erzählungen, Andere gestört, in komplizierten Haarpflechtaktionen,... alles ist wie immer. Völlig Gewöhnlich.
K-town_Baby - 01.10.2006, 14:00

Den Teil fand ich wieder hammer gut!

Ich mag deine Schreibweise... gefällt mir sehr!!!

Du kannst dich außerdem geehrt fühlen... das hier ist eine der ersten ffs bei der ich mich durchringen konnte einfach mal ein Kommentar zu schreiben! :-D

Nunja... schön weiter posten ;-)

fg sandra
Aureliebabe - 01.10.2006, 14:04

Ich finds gut , dass sie ihr aussehen geändert hat.Sehr gut sogar.

Ich find die ff ist wirklich sehr interessant ,in einer positiven Sicht , wie du schreibst udn so ist doch sehr amüsant.

Joa ansonsten bin cih immer noch sehr gespannt wie es weitergehen wird!

lg
unpredictable - 01.10.2006, 14:05

yo . da fühl ich mich sogar sehr geehrt :] & das dir die ff dann auch noch gefällt freut mich noch 100x mehr . der nächste teil wird sicherlich erst heut abend kommen .. aber es kommt auf jeden fall heut' noch was ^.^° ich möcht nur erstmal'n paar kommis sehen :] lg :roll:
Anonymous - 01.10.2006, 17:03

Oaahh...
GeiiiLer TeiL...
...noch besser als der erste...
Schreib gaaaaaaanZ schneLL weiter ..
HDL LiZzY =P
unpredictable - 01.10.2006, 18:35

sooow :] wie versprochen noch ein teilshen. dann will ich kommis sehen ^.^° ich schreib schon an teil 8 xdd'

Teil 2
‚Der Neue‘

Beängstigende Stille beherrscht den Raum, als mein Lehrer wiedereinmal „Macht doch mal die Fenster auf, es stinkt.“ Einer Begrüßung wie „Guten Morgen Allerseits.“ vorzieht.
Alle, na ja sagen wir fast alle, haben sich in den 2-Wöchigen Ferien verändert, oder weiterentwickelt, nur mein Lehrer bleibt wie er ist; durchgeknallt.
Zwar hat er auch gute Seiten; man kann ihn zum Beispiel beleidigen. Ich denke da nur an ein Gespräch zwischen ihm und einem Typen, called Maletti:
Punki: Maletti hat gesagt meine Frisur sieht scheiße aus.
Maletti: Was ist mit mir?
Punki: Nichts.
Maletti: Was?
Punki: Nichts. Ihr macht jetzt bitte die Aufgabe blabla auf Seite blabla.
Maletti: Herr Panke, können sie mal bitte hinter kommen?
Punki: Wieso? Ich soll hinter kommen?
Maletti: Na ja, kommen Sie mal, wenn Sie sich trauen.
Punki: *hintergeht* Was’n?
Maletti: Was haben Sie gesagt?
Punki: *lacht* Das du meine Frisur scheiße findest.
Maletti: Na ja, das is ja auch kein Frisur. Das is nur so’n Fehler.
Hinweis: Herr Panke hat eigentlich Glatze und besagter anderer trägt sein Haar etwas länger. Was nicht unbedingt gut aussieht, aber ich habe aufgehört mich darüber aufzuregen.

„Wir haben einen Neuen.“ Mauzt Herr Panke hinter seinem Lehrerpult.
„Wo denn da?“ fragt Loreen, die Kla-Pri mit seidiger Stimme.
Auch wenn ich es ungern zugebe, Loreen ist hübsch, verdammt hübsch. Beinahe perfekt. Das dumme ist nur, das sie das zu nutzen weiß. Ihre langen braunen Haare liegen jeden Tag aufs neue perfekt geglättet auf ihren zierlichen Schultern, auch von nahem betrachten habe ich auf ihrem Gesicht noch nie einen einzigen Pickel oder eine Unebenheit entdeckt, ihre Figur ist ebenso vollkommen wie die Art ihres Gehens oder der Aussprache. Leider hat sie einen völlig verkorksten Charakter. Wo wir wieder beim Punkt wären.
„Eigentlich sollte er schon hier sein..“ Panke kratz sich nachdenklich am Kopf und schaut sich nebenbei im Klassenzimmer um.
Keine Minute später klopft es an der Tür, worauf ohne auf ein ‚Herein‘ zu warten ein etwas die Klasse stürmt.
„Tut mir Leid ich hab die Zeit verplant.“ erwidert er außer Atem auf den fragenden Blick des Lehrers und schaut sich im Zimmer um.
„Setzten!“ schreit dieser und deutet auf die Bank schräg neben mir.
Widerwillig trottet der Neue auf die leere Bank zu und lehnt sich erstmal gemütlich zurück, worauf er einen erneut skeptischen Blick von Panke zugeworfen bekommt.
„Du solltest mal anfangen auszupacken.“ grinst ihm Janina zu, die vor ihm sitzt.
„Oh.. eh, danke.“ Er schüttelt lächelnd mit dem Kopf, dann kramt er eine Art Federmäppchen aus seinem Rucksack.
Panke beginnt mit dem Lernstoff in Mathematik und redet ununterbrochen von Formeln, Berechnungen und den Hilfsmitteln.

Ich nehme mir die Zeit und begutachte den Neuen etwas genauer.
Er hat kurze, schwarze Haare, den Großteil davon nach oben abstehend, eine Strähne ins rechte Auge gegelt. Außerdem trägt er in der linken Augenbraue ein Piercing, seine Augen sind umrandet mit schwarzem Make-up, und überhaupt würde kein normaler Mensch darauf kommen, dass das ein männliches Wesen darstellen soll.
Für eine Sekunde ertappt er mich dabei wie ich ihn anstarre und unsere Blicke treffen sich. Schnell drehe ich meinen Kopf zur Tafel.
Damit ist das Kapitel ‚Der Neue‘ für mich abgeschlossen.
DaMImme - 01.10.2006, 20:54

Aaalso *lufthol*

Ich finds schonmal ne geile Idee, also das mit dem Buch usw.

Dein Schreibstil ist ebenso genial, gut flüssig zu lesen, keine Rechtschreibfehler, und du hast auch keinen '0-8-15' Schreibstil, sondern schreibst abwechslungsreich.

So macht Lesen SPass^^

Also, mich haste als Leserin gewonnen^^
Anonymous - 01.10.2006, 21:41

*in thread geschlittert komm*

*teile durchles*

ahhhh dsa is sooo gaiL
also erstma zur story-line:
die is echt gaiL
sowas hab ich noch nieee hier gesehn!!
aber ich denke ma, dass sie noch weiter ausgebaut wird!
okay dein schreibstil is echt okay, beschreibst alles gut!
guut ich freu mich auf den nächsten teil..
mach schnell weiter..

ciaoi, hdl, ankaa
sugarfairy - 01.10.2006, 23:31

So...

Jetzt hab ich mir das hier auch mal durchgelesen!

Ich finds richtig gut, mit dem Buch und so weiter :wink:
Vom Schreibstil bin ich auch sehr begeistert!

Also: Daumen hoch! :D

Und auf jedenfall weitermachen!
Ich find die FF wirklich Klasse bis jetzt, ich bin gespannt wie es weitergeht :roll:

Liebe Grüße, sugarfairy
Aureliebabe - 02.10.2006, 13:19

ich merk scjon ,dass es sicher unheimlich amüsant werden muss!

**ffjetztschonliebt*

Ich kann gar nicht viel sagen außer wenn du weiterschreibst les ich weiter!(mein lieblingsspruch)

lg
unpredictable - 02.10.2006, 16:18

:] erstmaaaaal danke, danke, danke für die vielen lieben kommis :oops: darüber freu ich mich echt jedes mal auf's neue riesig <333.
.. amüsant wirds sicherlich auch =D aber nicht nur :twisted: :roll:

nyo.. ich werd heut noch'n teil on stellen.. morgen weiß ich nich ob ichs schaffe, aber ich versuch >_< muss noch für französisch arbeit am mittwoch lernen :x
nyo.. viel spaß beim lesen & fleißig kommis schreiben:

Teil 3
‚Auszeit!‘

Die folgenden drei Stunden vergehen wie im Flug. Englisch und Kunst sind wie immer das Aufregendste überhaupt, nur mit Biologie werde ich mich schätzungsweise nie anfreunden können.
Als das monotone Schellen der Klingel die Pause einleitet, fahre ich mir leicht erschöpft die Schläfen entlang.
Wieso müssen Lehrer nur am ersten Tag schon so aufdrehen? Heut ist Montag, der erste Tag nach zwei Wochen ohne Schule und..
„Candace? Kommst du mal mit zum Neuen?“ Janina hüpft aufgeregt neben meiner Bank auf und ab.
„Was willst du bei dem? Geh lieber nicht zu nah rann. Du weißt nicht wo der gesteckt hat, vielleicht hat er Flöhe.“ Bei dem Gedanken wird mir ganz übel.
„Candace du bist doof. Komm jetzt!“ sie versucht meine Hand zu packen.
„Ihr könnt ruhig rüberkommen, ich hab sicher kein Ungeziefer.“ lacht der Neue und schaut in unsere Richtung.
Janina glotzt nur dumm in seine Richtung. Irgend etwas an ihm scheint sie ja gehörig zu faszinieren. Vielleicht ist es die Art wie er seine Fingernägel lackiert, oder etwa wie er seine Zunge während des Sprechens bewegt.
Mal ehrlich, das ist doch Schwachsinn.
„Candace, das du einem immer alles versauen musst.“ flüstert Janina etwas säuerlich.
„Geh halt zu ihm rüber, ich geh zu Tina.“

Total entnervt stehe ich auf und will mich gerade daran machen zu Besagter zu gehen, als Janina meine Hand packt und mich zum Nachbartisch zieht.
„Hey.“ Sagt sie aufgeregt.
Ich verdrehe die Augen „Das ist affig.“
„Du bist also der Neue?!“ fährt Janina fort.
„Ja, der bin ich wohl.“
Ich weiß nicht was er denkt, aus seinen Gesichtszügen kann man nichts deuten. Vielleicht ist er genervt, oder vielleicht findet er Janina zum anbeißen, oder mich.. nein, ganz sicher ist er genervt.
„Darf ich denn deinen Namen erfahren?“ fragt sie interessiert und lässt sich, ihre rotbraunen Haare schüttelnd, auf den Platz neben ihn fallen.
„Bill.“ Erwidert er und hält ihr die Hand hin.
„Janina.“ Meint sie mit starrem Blick und schüttelt diese.
Als ich merke, was für ein blödes Bild das gerade abgeben muss, entferne ich mich langsam von den beiden Turteltauben und trete den Weg zu Tina an, die bereits wieder dabei ist, mit Lisa über irgendwas zu diskutieren.

„Wie heißt du?“ ruft mir der Neue, Bill, hinterher.
Ich drehe mich verdutzt um „Candace.“ sage ich und renne gegen Jemanden.
„Pass doch auf.“ schreit mich Loreen an.
„Tschuldigung.“ Gebe ich genervt zurück und gehe zur Tafel.
‚Fuck up Loreen‘ schreibe ich daran und seufze über mein Werk.
„Sag mal. Wer sich erlaubt so rumzulaufen wie du, der sollte sein Maul mal nicht so weit aufreißen.“ Mit einem Hüftschwung wie Shakira begibt sie sich an die Tafel und wischt mein Werkt weg.
„Du bist mir irgendwie zu bieder.“ ich drehe mich um und gehe.
„Sowas lass ich mir von dir nicht sagen du Übergewichtiges Stück Scheiße.“ Ruft sie mir hinterher.
Jetzt reicht es. Abrupt bleibe ich stehen: „Was hast du gesagt Prinzesschen?“
„Ach halt dein Maul.“ Damit geht sie zurück zu Ronny und Co. Und macht da weiter wo sie aufgehört hat.
„Du hast Figur doch kein Gehirn, dir klebt sexy auf der Stirn..“ beginne ich zu singen und schaue ihr dabei fest in die Augen.
„Du hast weder Figur noch Gehirn, aber kann man nix machen, ne?“ sie lacht ihr typisches Esel-Lachen.
„Ich bin leider nicht dein Stil, denn ich spiele nicht dein Spiel, nur eine kann die Schönste sein und das bist du allein.“ trällern Tina und Lisa.
Ich lache. Auch wenn die Typen nicht auf meiner Seite stehen, habe ich doch immer noch die 4 besten Freundinnen die man haben kann.

Auch Sara gesellt sich zu uns und diskutiert über den Neuen.
Was zum Henker finden die denn alle so interessant an dem? Vielleicht ist es doch die Art, wie er seine Hose zerschneidet. Ja, so wird’s sein, hab ich mir schon gedacht..
Ich blicke zu ihm und Janina und stelle fest, das sie schon fast auf ihm sitzt, er allerdings immer weiter wegrutscht.
Als ich das nächste Mal rübersehe, steht auch Loreen bei ihm und scheint auf einmal alles sehr lustig zu finden.
Ich versuche nicht hinzusehen, doch jedes Lachen von Loreen versetzt mir einen Stich.
Ab und an sehen beide zu mir, dann kommt wieder ein Lachen und der Neue grinst nur.
Was sie ihm wohl wieder erzählt? Mir soll’s egal sein.
Als sich Loreen keinen Meter von ihm entfernt hat, gehen auch Tina und Sara zu ihm rüber, einzig und allein ich und Lisa stehen noch wie erstarrt an unserem Platz und .. machen nichts.
„Was finden die alle so toll an dem?“ flüstert Lisa.
„Es ist ganz sicher die Art, wie er seine Finger ineinander hakt wenn er redet.“ rutscht es mir heraus und wir lachen.
„Rätselt ihr auch gerade, wo der super sein soll?“ fragt uns Hannes, der sich neben uns gestellt hat.
„Ja.“ Geben wir gleichzeitig zurück.

Tina zeigt auf mich und flüstert irgendwas, worauf Bill interessiert nickt und lächelt.
„Was ist mit mir?“ frage ich und gehe zu dem Tisch an dem sich mittlerweile die halbe Weiberwirtschaft versammelt haben muss.
„Nichts.“ sagt Janina vorzeitig.
Ich angele mir meine Trinkflasche aus dem Rucksack und setzte mich auf den Stuhl im Gang.

Tina sieht zu mir „Wir haben nur gerade gesagt, das ihr gut zusammen passen würdet.. nur von eurem Style her.“ Lächelt sie.
Prompt verschlucke ich mich an der Cola, dann fange ich an zu lachen: „Ja, klar. Ich mit dem Flohkopf.“ bringe ich unter stetigem Lachen hervor.
Auch Lisa kommt rüber und fühlt sich angesteckt, sofort fängt sie an zu lachen.
Tina und Co. Hingegen bleiben ernst.
„Was hast du gegen ihn?“ fragt Tina.
„Genau, er ist doch total nett..“ ergänzt Janina.
Sara grinst und meint „Außerdem riecht er so toll.“
Ok. Mittlerweile bin ich mir sicher, irgendwas verpasst zu haben. Nur was?
„Auszeit!“ schreit Frau Rabe, als sie die Klasse beritt und knallt die Tür hinter sich zu, worauf alle auf ihre Plätze stürmen.
Auszeit. Ich lasse mir das Wort gehörig auf der Zunge zergehen. Auszeit ist schon was tolles..
unpredictable - 02.10.2006, 22:19

ich post' einfach schonmal den 4. teil, da ich der haupthandlung endlich mal etwas näher kommen will. die ersten teile sind ya parktisch nur dazu da um candace' leben zu erläutern . ich hoffe ihr habt geduld mit mir [: aber ich kann versprechen, dass es noch sehr interessant werden wird . jedenfalls werd ich's morgen nicht schaffen was zu posten, also gibt's heut eben zwei teile hintereinander (=> ich hab ya eh schon bis zum 10. geschrieben..)

Teil 4
‚So ein süßes Pärchen‘

Als ich die Schule verlasse denke ich immer noch über den absolvierten Schultag nach.
Immerwieder denke ich daran, was Tina gesagt hat. Ich und der Flohkopf.
Und wenn er gut aussieht? –Macht er nicht.
Und wenn er nett ist? –Ist er sicher nicht.
Und was ist, wenn er gut riecht? –Er stinkt.
Wenn ich ihn von vornherein so abstemple, werde ich wahrscheinlich nie herausfinden, ob es nun die Zunge oder die Hose ist, die ihn so toll machen.
„Hey warte mal!“ ruft es hinter mir.
„Du störst.“ antworte ich, ohne zu wissen mit wem ich es zu tun habe.
„Candace.. wart doch mal.“ Ruft es außer Atem.
Ich bleibe stehen und drehe mich um „Was zum..“ und verstumme.
„Na endlich. Ich hasse Sport.“ Motzt er.
Wie er da so dasteht ist er schon ziemlich niedlich, die Hände auf die Knie gestützt, total fertig mit den Nerven, nur um mir meine Trinkflasche zu bringen.
Ich nehme mir kurz die Zeit ihn mir etwas genauer anzusehen, als ich im Klassenzimmer die Chance dazu hatte.
Sein Mund ist leicht geöffnet und seine Brust hebt und senkt sich in seinem Atemrhythmus, seine braunen Kulleraugen sind gebannt auf mir geheftet und er runzelt leicht die Stirn.
„Ist was?“ fragt er nach einer Zeit.
„Ne. Danke für die Flasche.“ Gebe ich von mir und nehme sie ihm aus der Hand, sagen wir, ich versuche es „Was ist?“
„Was bekomm‘ ich dafür?“ ein Lächeln heftet auf seinen Lippen.
„Entflohhungsmittel. Jetzt gib her.“ Fordere ich ihn auf und lasse dabei die Flasche nicht los.
„Bist du immer so zu den Neulingen?“
„Nein, aber bei dir mach ich gerne ne Ausnahme. Würdest du mir jetzt bitte die Flasche geben?“ ich versuche so ruhig zu bleiben, wie nur möglich.
„Eh.. ja, hier.“ abrupt lässt er die Flache los und das erste was passiert ist, das sie mir aus den Händen gleitet, runterfällt und kaputt geht.
Die Cola spritzt nicht nur auf meinen Rock, meine Hose und die neuen Schuhe, auch seine Hose und sein Shirt sind nass.
Ich lache „Fuck.“ dann beginne ich die Scherben aufzusammeln.
Sofort macht er sich daran mir zu helfen „Tut mir Leid.“ flüstert er und geht ebenfalls in die Hocke.
„Nicht so wild..“ ich sehe ihn an und grinse.
So ein Idiot. Hatte ich mir nicht eben noch vorgenommen nicht nett zu ihm zu sein?.. Oder bin ich etwa scharf drauf, so zu werden wie Janina und Loreen?
Na ja, so lange das nicht an die Öffentlichkeit gelangt, das ich zu so Einem nett bin, ist es halb so wild.
„Scheiße.“ flucht er und schüttelt seine Hand hin und her.
„Was is?“ frage ich erschrocken.
„Nix, hab mich nur geschnitten.“
„Zeig mal her.“ Ich nehme seine Hand und sehe sie mir an. Es führt ein tiefer Schnitt durch die Handfläche.
Ich nehme ein Taschentuch aus meinem Rucksack und wickele es um die Verletzung. Dumm nur, das es zu kurz ist und deswegen nicht hält.
Wie eine absolute Idiotin versuche ich also mit Schieben und Brechen das Scheiß Tuch fest zu bekommen.
Aus dem Augenwinkel heraus sehe ich, das Bill lacht, auch wenn er versucht ernst zu bleiben.
„Ach dann halts einfach fest.“ Sage ich genervt.
„Schon gut, danke.“ Er steht auf.
Ich hebe die Scherben auf und werfe sie in den nächsten Papierkorb.
Ich könnte jetzt einfach um die Ecke verschwinden und ihn hier stehen lassen, und ich hätte es auch fast gemacht,.. ehrlich.
„Hast du vielleicht noch nen Tuch?“ entschuldigend sieht er mich an.
„Wieso?“
Er deutet auf seine Hand „Durchgeweicht.“ Grinst er.
Das kann doch nicht wahr sein. Wohin denn jetzt am besten? Die Schule liegt schon zu weit hinter uns, und um zu mir zu gehen ist es auch zu weit, wo er wohnt weiß ich nicht.
Ich gehe auf die gegenüberliegende Straßenseite und klingele bei einer alten Frau.
„Bill?“ rufe ich, als sich die Tür öffnet.
„Was ist denn Kindchen?“ fragt sie und sieht mich aus ihrem faltigen Gesicht an.
„Könnten sie uns vielleicht kurz reinlassen, er..“ ich deute auf Bill „hat sich verletzt und wir bräuchten mal ein Pflaster oder so..“
Bei der alten Frau Vogel habe ich früher stets einen Lutscher bekommen, wenn ich aus der Grundschule gekommen bin. Später habe ich Zeitweise ihre Katzen gefüttert als sie im Urlaub war, also ist sie mir nicht ganz fremd.
„Natürlich, kommt rein!“ damit öffnet sie die Tür und wartet bis wir drinnen sind, dann verschließt sie diese wieder.
Wir marschieren in die Stube, wo uns auch schon die ersten Katzen entgegen springen. Ich habe mir nie die Mühe gemacht sie zu zählen, da ich es hier eher etwas unheimlich finde und nie wirklich darauf bedacht war, mehr Zeit hier zu verbringen als nötig. Ich denke es sind um die 15, vielleicht auch ein paar mehr.
„Wie ist das denn passiert?“ fragt sie während sie eine dünne, weiße Binde um Bills Hand wickelt.
„Hab mich an ner Scherbe geschnitten, halb so wild.“ Antwortet er.
„Wollt ihr noch etwas essen? Oder einen Tee trinken? Ich habe gerade welchen aufgesetzt.“
„Eh also..“ beginne ich.
„Ja gerne. Ich hätte gerne Pfefferminze.“ fällt mir Bill ins Wort.
Ich sehe ihn an und schüttele unmerklich mit dem Kopf.
Frau Vogel begibt sich in die Küche und kommt kurz darauf mit 2 dampfenden Tassen Tee wieder zurück.
Bill trinkt ungeniert seinen Tee, während ich mir eine Ausrede einfallen lasse, endlich hier wegzukommen. So betrachtet, war es definitiv die falsche Entscheidung ausgerechnet hier zu klingeln, aber was man nicht alles tut.
„Ihr seit so ein süßes Pärchen.“ Meint sie, als sie an der Stirnseite des Tisches Platz nimmt.
„Wir.. eh..“ fange ich an.
„Ja, also.. wir..“ versucht Bill zu vollenden.
„Also.. wir sind nicht.. er und ich, also..“ ich muss leicht lachen über unsere Versuche die Situation aufzuklären.
„Ich weiß schon Kindchen.“ Sagt die Frau mit verständnisvoller Miene.
„Nein, also wir sind nicht zusammen.“ Kontert Bill.
„Genau.“ Ich schiebe die Tasse von mir und stehe auf „Wir werden dann mal gehen.“ Ich werfe Bill einen auffordernden Blick zu.
„Wartet. Ich bringe euch noch zur Tür.“
Schnellen Schrittes gehe ich zur Haustür und reiße sie auf. Endlich wieder an der frischen Luft zu sein, ist manchmal eine echte Erleichterung.
Bill folgt mir auf Schritt und Tritt, ohne ein Wort zu sagen.
„Ja also..“ ich drehe mich um „Ich werd dann mal.“
„Danke für..“ er deutet auf seine Hand.
„Ja, kein Ding. Wir sehen uns.“ Ich drehe mich auf dem Absatz um und verschwinde schnell als möglich in die entgegen gesetzte Richtung.
„Candace?“ ruft er.
„Was denn jetzt noch?“ erwidere ich genervt.
„Danke nochmal..“ er grinst, dann dreht er sich um und geht.
Ich bleibe etwas verdattert und zugleich auch irgendwie vollgetankt guter Laune stehen und sehe ihm hinterher, wie eine Idiotin.
unpredictable - 03.10.2006, 19:25

liest eigentlich überhaupt noch jemand ? >_<
ansonsten kann ich mir die ganze scheiße hier nämlich auch sparen.. das is alles nur vergeudete zeit :roll:
sugarfairy - 03.10.2006, 19:40

Natürlich lese ich!
Ich muss mich da nochmal entschuldigen, ich hatte die Teile schon gelesen, hatte aber keine Zeit einen Kommi dazulassen, sorry! >.<

Wär voll schade, wenn du nicht weitermachst, die FF ist echt geiL!!

Bill ist bestimmt in Candace verliebt, das wird dann bestimmt noch was... :wink:
Also ich bin gespannt wie es weitergeht!
Voll süß das ganze!!

Bitte mach weiter.

lg, sugarfairy
unpredictable - 04.10.2006, 18:00

ya.. weißt du >_< klar . für dich mach ich's gern . aber mich ärgert das halt einfach nur . in den anderen foren in den ich die ff poste bekomm ich wenigstens feedback & nich zu knapp & da macht es auch spaß weiterzuschreiben . das wird bestimmt jeder verstehen der ne ff schreibt & ya. ich weiß nich wieso ich dann an dem forum hier meine zeit verschwenden soll . .. hey-die ff is noch nichmal zu nem 10tel gepostet .. das is halt traurig . also falls irgendwelche stellleser vorhanden sein sollten: melden !

für dich jetzt den 5. teil:
Teil 5
‚Benjamin‘

Als ich die schwere Eingangstür aufdrücke, schlägt mir ein angenehmer Geruch entgegen.
„Candace bist du’s?“ ruft mein Vater.
„Ja..“ gebe ich etwas genervt zurück.
Ich darf zwar machen was ich will, jedenfalls meistens, aber dazu muss alles bis ins Detail ausdiskutiert sein. Ich darf nirgends hin ohne mich abzumelden, zu sagen wohin es geht, mit wem ich gehe, wie lange, wann ich wieder zu Hause bin usw.. Genauso werde ich kontrolliert wann ich nach Hause komme, wie eben gerade.
„Willst du was essen Schatz?“ meine Mutter stürmt in den Flur.
Ich lasse meinen Rucksack fallen „Meinetwegen.“
Normalerweise bräuchte ich nichts essen, und eigentlich bin ich auch auf Diät, aber irgendwie schaffe ich nie das auch so einzuhalten.
Das letzte Mal hatte ich mir vorgenommen zwei Tage in der Woche nur zu frühstücken und mich des weiteren hauptsächlich mit Wasser zu ernähren. Pustekuchen.
Da ich aber nicht wieder von meiner bis jetzt nicht festgestellten Persönlichkeitsstörung anfangen möchte, belassen wir das hier.
„Wie war der erste Schultag Spatz?“ fragt sie, als sie mir das Essen in die Mikrowelle schiebt.
„Toll. Wir haben nen Neuen, ich glaub der war in Benjamin‘s Klasse oder so..“
„Und wie ist er so?“
„Ganz nett..“
Wenn ich eins hasse, dann sind es Familiensmaltalks wie diesen hier. Ich kann mit meiner Mama auch ordentlich reden und das tue ich auch regelmäßig, häufigst an unserem Mutter-Tochter-Tag. Ja, sowas gibt es bei uns. Das ist jeden Samstag, wir stehen morgens auf, setzten uns ins Auto und fahren weg. Die Handys aus und das einzige was wir wirklich machen ist essen, lachen und uns über belanglose Dinge unterhalten.
Mit meinem Daddy kann ich nicht reden, und wenn ich ehrlich bin, will ich das auch gar nicht. Ich habe weder das Bedürfnis dazu, noch die Lust. Da aus diesen Gesprächen stets riesengroße Diskussionen entstehen, in denen ich beleidigt werde und zum Ende hin in Tränen ausbreche..
„Sieht er gut aus?“ hakt sie nach.
„Geht, man kann ihn sich jedenfalls ansehen ohne an Augenkrebs zu erkranken.“
Was mich außerdem stört ist, das keiner von meinen Eltern wirklich mitbekommt, wann ich schlechte Laune habe oder genervt bin und ich besser in Ruhe gelassen werden möchte.
„Wie riecht er?“
„Mama?!“ ich sehe sie entgeistert an.
„Das war’n Witz. Was ist denn los?“ sie stellt mir einen Teller mit Nudeln vor die Nase.
„Nichts. Meine Trinkflasche ist kaputt.“
„Deswegen bist du so?“ sie runzelt die Stirn.
Ich höre wie sich die Tür öffnet und jemand etwas im Flur fallen lässt. Im nächsten Moment betritt Benjamin die Küche.
„Hey Schwesterchen. Tach Mama.“ Er geht geradeaus durch die Küche zum Kühlschrank und nimmt sich eine Dose Red Bull raus.
„Möchtest du was essen?“ fragt ihn Mama, das scheint ihre Standartfrage zu sein.
„Ne. Hab bei Tom gegessen.“ Er setzt sich zu uns an den Tisch „Weißt du...“ beginnt er, dann nippt er an seinem Getränk.
„Was denn Schatz?“
„Es ist echt verrückt. Sie haben seinen Bruder in ne andere Klasse gesteckt.“ Er lacht abfällig und trinkt einen Schluck „Das ist doch die Härte oder? Ich meine, die sind echt unzertrennlich und,.. ach was erzähl ich dir das. Wie war‘s bei dir Schwesterchen?“
Ob er mit dem Bruder Bill meint? Janina meinte doch er wurde von seinem Bruder zwangsversetzt.
„Nix neues.“ Ich rühre gedankenversunken in meinen Spaghetti.
„Ach Kinder, ich wird mich langsam mal fertig machen.“
„Musst du heut arbeiten?“ fragt Benny.
„Ja, bis heut Abend.“ Sie gibt mir einen Kuss auf die Stirn und geht aus der Küche.
„Das mit Tom ist echt schlimm.“ Lacht er.
„Kann ich mir vorstellen. Das ist das erste Mal das du mir was von einem Tom erzählst. Wie lange kennst du den schon?“
„Seit der 5. Klasse Süße, wir gehen zusammen in eine Klasse. Der war doch schonmal mit hier, der mit den Dreadlocks, der zu dir gesagt hat das du..“
„Ja ist gut. Ich erinnere mich.“ Ich lächele ihn an und schiebe den halbvollen Teller von mir.
Damals brachte Benny diesen Spacken mit und blockierte Stundenlang die Stube nur um diese dumme DVD anzusehen.
Ja, damals als ich noch die Bauchnabelhosen trug und die weiten T-Shirts.
Als ich in die Stube stürmte um mich zu beschweren starrten sie mich beide abwechselnd an, keiner sagte einen Ton, ich traute mich nicht einmal die Sätze auszusprechen die ich mir davor so sorgfältig zurechtgelegt hatte, bis ich mich umdrehte und gehen wollte. Im Türrahmen blieb ich stehen und wollte gerade anfangen zu reden, als Tom mich unterbrach und mir an den Kopf warf, dass ich einen geilen Arsch hätte und gerne mal bei ihm vorbeisehen könne.
Ich dachte ich würde ausrasten. Mir blieb der Mund offen stehen, also verließ ich so schnell wie möglich die Stube, sagen wir ich versuchte es. Ich blieb mit meinem Shirt an der Türklinke hängen und musste zusätzliche Zeit damit verschwänden mich aus der Klinge zu wickeln.
„Als ich bei ihm war, kam gerade sein Bruder nach Hause. Der sah ziemlich schlimm aus.“ Lacht er.
„Wieso? Was war mit ihm?“
„Keine Ahnung wo der gesteckt hat, seine Hose war voller Flecken und der hatte so ne Binde um die Hand.“
„Oh..“ mehr fällt mir nicht ein.
Also steht es fest. Benny geht mit Bills Bruder in die Klasse und..
„Na ja, ich werd dann mal hochgehen, wir haben schon wieder bergeweise Hausaufgaben.“
„Ja, wir auch..“ erwidere ich, stehe auf und flüchte in mein Zimmer.
Das kann ja was werden, aber wenn man Bill und seinen Bruder mal vergleicht, wozu ich mir natürlich die Zeit nehme, was haben die schon gemeinsam?
Die haben weder die gleiche Nase, noch die selben Lippen, geschweige denn die gleiche Augenfarbe.
Bill hat viel dunklere Augen, vollere Lippen und eine kleinere Nase.
Vollkommen gegenteilig. Von der Kleiderordnung der beiden ganz zu schweigen.
Benny stürmt in mein Zimmer, sieht sich um und steuert auf mein CD Regal zu.
„Kennst du das Wort klopfen?“ ich blättere desinteressiert in einer Zeitung.
„Darf ich mir mal eine borgen?“
„Meinetwegen. Aber bring sie mir im Ganzen zurück wenn’s keine Umstände macht.“
Benny passt einfach richtig zu denen. Er ist genauso zierlich wie Bill, hat etwas längere, dünne, schwarze Haare, zwei Piercings in der Unterlippe und ja,.. nur schminken tut er sich noch nicht.
„Geht klar.“ im Türrahmen bleibt er stehen und mustert mich eindringlich „Du siehst heut echt ziemlich hübsch aus..“ sagt er mit einem Grinsen.
„Danke.“ Gebe ich leicht verwirrt zurück und beobachte, wie er langsam die Tür hinter sich schließt.
Blackfeather - 04.10.2006, 18:16

hey ich lese auch find die ff wirklich sehr spannend und gut würd mich freuen wenn du hier weiter schreibst ich kanns verstehen das dir das aufn arsch geht wär mir au zu blöd =) naja dann mach mal schnell weiter bitte
Lg
Anonymous - 04.10.2006, 18:21

GeiiiiL
Sorry dass ich so lange nich mehr geschrieben hab...
SoRRy...
Auf jeden FaLL geiiLe TeiLe...
schreiiB schneLL weiTer..
HDL LiZzY
sugarfairy - 04.10.2006, 19:33

Ja das versteh ich..
Aber ich finds toll, dass du weitermachst, du hast ja jetzt ein paar Kommies :wink:

Den Bruder von Candace fand ich schon mal geil...und was es für Zufälle es doch gibt >.<

Also die FF wäre echt schde, wenn die nicht weitergehen würde! Die ist echt sehr geil von dir geschrieben! Flüssig und übersichtlich, das läuft rein wie nix :D

Ich bin wirklich, wirklich gespannt wie es weitergeht, also mach auf jedenfall weiter

lg, sugarfairy
unpredictable - 04.10.2006, 21:10

:] hachyo . da geht's mir gleich noch besser . man sollte halt öfter dvd-abende mit mama einlegen & nette kommis lesen :roll:
ich post' heut jetzt gleich noch zwei teile, weil ich morgen einfach keine zeit haben werde (freitag kommt der schulfotograf & nya.. ihr kennt das ya :roll: :roll: )
also.. viel spaß beim lesn =D und beim feddback schreiben:

Teil 6
‚Alada‘

Ich setzte mich auf und streiche mir eine Haarsträhne aus der Stirn. Um genau zu sein, habe ich jetzt knappe zwei Stunden damit zugebracht.. NEIN! Falsch gedacht. Ich habe keine Hausaufgaben gemacht, wär ja auch zu blöde. Nein, ich habe vor dem Spiegel gesessen, an mir rumgewerkelt und ab und an über meine neue ‚Klasse‘ nachgedacht.
Ich bin zu einem Entschluss gekommen und der wäre: Ich muss abnehmen.
Der Entschluss den ich immer fasse, nachdem ich eine Spiegelphase überwunden habe.
Tatsächlich bin ich jedoch unvermeidlich die Einzige Verrückte, die sich zwei Stunden vor den Spiegel setzt.
In der Zwischenzeit ist ne Menge passiert.
Benjamin kam zum Beispiel rein, hat die ausgeliehene CD wiedergebracht und gesagt, ich solle sein Kompliment nicht so überbewerten.
Mama ist reingekommen und hat sich verabschiedet.
Alada war mal kurz da um zu sehen ob ich noch lebe.
Und Daddy, ja der war auch da. Er hat mich gefragt ob ich noch zu irgend etwas anderem nützlich sein würde, als nur vor dem Spiegel zu hocken und nichts zu tun. Er meinte ich soll Abendbrot machen, die Waschmaschine ausräumen und danach wieder füllen. Ich soll mich um Denosh, unseren Hund, kümmern und mit ihr ausgesehen.
Also stehe ich auf und wende mich zuerst dem Hund zu, was soll ich sonst machen?
Mich dem Willen des Allmächtigen widersetzten, der den ganzen Tag von eine Bierflasche verfolgt wird?
Ja die Bierflasche. Die lauert ihm tagtäglich auf. Und sie hat Komplizen. Das Sektglas zum Beispiel, oder etwa der gelöste Weinkorken. Den ganzen Tag.. ich kann gut nachvollziehen wieso mein Daddy so getresst ist, ich meine, das ist nicht einfach sowas.
Die alkoholische Mafia ist gut organisiert.
Abwertend schüttele ich mit dem Kopf und gehe aus meinem Zimmer.
„Denosh?“ rufe ich durch die Wohnung.
Denosh. Passt in das typische Schema. Englischer Name, das vierte Kind, also mit ‚D‘ beginnend. Schon komisch, das ein Hund in die Generationenplaung miteinbezogen wird.
Mein Kind dürfte trotzdem mit ‚D‘ beginnen, wäre ja auch gelacht wenn nicht.
Hechelnd kommt der kleine Golden Retriver angetrottet, mit wedelndem Schwanz tanzt er um meine Beine herum.
„Los raus mit dir Hund.“ Fordere ich sie auf und leine sie an.
„Denosh. Candace, sie heißt Denosh.“ Schreit mein Vater.
„Ich weiß Daddy, sie ist das geliebte vierte Kind.“ Grinse ich.
„Komm mir nicht so dumm. Gewöhne ihr ihren ordentlichen Namen an.“ meckert er von der Stube aus.
Leck mich am Arsch.
„Komm mein Baby, schnell weg hier.“
„Gehst du mit ihr? Ich komm mit.“ Alada kommt gerade die Treppe heruntergepurzelt.
„Ja tu was du nicht lassen kannst.“ ich nehme meine Jacke vom Hacken im Flur und öffne die Tür.
„Was führt dich dazu mit Noshi auszugehen?“ fragt Alada als er die Tür hinter sich schließt.
„Denosh. Alada, sie heißt Denosh.“ Äffe ich meinen Vater nach und muss lachen.
„Also?“ hakt er nach.
„Er hat gesagt ich soll.“ sage ich genervt.
„Eure Zickereien sind echt zum kotzen..“ er steckt die Hände in die Hosentaschen.
„Ich weiß. Aber ich kann nicht mehr als versuchen ihn als Autoritätsperson zu sehen, aber irgendwie hilft das alles nix.“
Als wir den Park betreten, leine ich Denosh ab und lasse sie laufen.
Alada und ich setzten uns auf die Parkbank und genießen den perfektem Blick auf den Teich.
Die schwachen Sonnenstrahlen lassen die Wasseroberfläche glitzern und durch die Bewegung der Enten entstehen kleine Wellen, die zum Rand hin immer größer werden.
„Wie war dein erster Tag?“ ich sehe zu Ali.
„Nicht besonders. Die Lehrer haben uns verschont,..“
„Wir haben Berge von Aufgaben bekommen, das ist echt unfair.“ Motze ich.
„Tja, das ist der Preis fürs schlau sein Kleine.“
Alada ist der erstgeborene, er ist 17 und geht, unglaublicher Weise, auf die Mittelschule, wo er versucht die Zehnte Klasse zu bewältigen.
Er ist der Reifste von uns allen Dreien, obwohl er sich manchmal irgendwie zurück entwickelt, jedenfalls scheint es so.
Soweit ich weiß hat er nicht viel für Benjamin und seine Freunde übrig, was man ihm auch ansieht. Er hat normal lange dunkelblonde Haare, die ihm verführerisch in die Stirn hängen, grüne Augen und ist relativ kräftig. Nicht dick, eher muskulös.
„Du bist nicht dumm.“ Sage ich und seufzte.
„Was ist los? Dich bedrückt doch irgendwas..“
„Ach nichts. Ich muss nur.. ich denk nur die ganze Zeit über den Neuen nach."
„Den Neuen?“
„Ach, wir haben nen Neuen in der Klasse und..“
„Du magst ihn?“ er lächelt.
„Ich kenne ihn nicht,.. na ja, kaum.“
Ich liebe meine Brüder. Ich liebe sie einfach. Mit Benjamin kann ich mal so richtig aufdrehen und einfach nur Spaß haben, er ist einfach das Witzigste überhaupt und Alada, mit ihm kann ich einfach über alles reden. Er versteht alles. Und am besten weiß er wie man mit Mädchen umzugehen hat,.. Das einzige was mich irgendwie stört ist, dass die beiden sich gegenseitig nicht wirklich leiden können.
Ich weiß nicht mehr was der Auslöser war, auf jeden Fall reden sie nicht mehr miteinander als nötig und wie gesagt stört Alada ungemein Benny’s Freundeskreis, Bill inbegriffen.
„Raus damit. Du bist doch nicht etwa verliebt?“
Ich sehe ihn etwas erschrocken an: „Wie bitte? Heut war der erste Schultag. Wenn ich dir also heute, am ersten Schultag, berichte das wir einen Neuen haben.. wie soll ich mich dann bitte in den verlieben, obwohl ich ihn erst den halben Tag kenne? Und außerdem ist er..“
„Stopp, stopp. Hab schon kapiert.“ Er grinst.
„Ey, ich hasse wenn du mich so anguckst.“ Fahre ich ihn spaßeshalber an.
Er hebt abwehrend die Hände „Ich sag ja schon nichts.“
„Nein. Mal im Ernst, er ist schon irgendwie auf ne ulkige Art ziemlich niedlich, aber eh.. ja. Etwas zu schräg für meine Verhältnisse.“
Beiläufig halte ich Ausschau nach Denosh, als ich sie am Rand des Wassers sichte, bin ich fürs Erste beruhigt.
„Ok. Wie sieht er denn aus?“ zwei grüne Augen sehen mich erwartungsvoll an, während ich krampfhaft überlege was ich ihm jetzt erzähle um nicht von ihm ausgelacht zu werden.
„Also, er hat so schwarze Haare, zwei Augen im Gesicht, ne Nase..“ ich zwinge mir ein unbeholfenes Grinsen auf.
„Das klingt.. sag mal wie heißt der Neue?“ augenblicklich formen sich seine Augen zu Schlitzen.
Als ich gerade im Begriff bin etwas aus meinem Gehirn zu saugen, hören wir ein lautes Platschen und schauen erschrocken auf.
Denosh dreht dem Anschein nach eine kleine Runde im Parkteich, dumm nur, dass sie nicht schwimmen kann.
Hektisch laufen wir beide hinüber, wobei Ala etwas eher ankommt als ich, ich denke das liegt daran, dass ich keine Kondition habe und außerdem etwas mehr Masse für meine Größe zu tragen bewältigen muss, also nichts, worum man sich weitere zwei Stunden vor den Spiegel hocken muss.
Während ich am Verschnaufen bin, ist Denosh schwer damit beschäftigt zu ertrinken.
„Und jetzt? Hast du etwa vor da reinzuspringen?“ frage ich außer Atem.
„Ich lasse dir den Vortritt, wenn du diesmal etwas schneller bist.“ Er macht eine einladende Bewegung mit den Händen.
„Ach komm halt’s Maul.“ Wispere ich, dann springe ich, um es schnell hinter mich zu bringen, in die Dreckbrühe.
Ich bin außerdem mächtig froh, keinen Hechter oder sonstige Glanzleistung hingelegt zu haben, da ich jetzt erst merke, das es sich hier um vielleicht einen Meter handelt.
Als ich mit dem Hund mehr oder weniger heil, ich habe einen Schuh von meinen neuen Chucks verloren, am Ufer angekommen bin, bin ich heilfroh dass ich noch lebe.
Im Spätwinter ist das Wasser reichlich kalt und nicht zum baden zu empfehlen. Ein Glück das es nicht mehr so kalt ist, dass es noch friert, allerdings wäre Denosh unter diesen Umständen gar nicht reingefallen.
Auf dem nach Hause weg registriere ich sehr wohl wie mich die Leute anstarren und ich nehme mir vor, diesen Vorfall auf die hoffentlich-passiert-das-Loreen-auch-Liste zu schreiben.


Teil 7
‚Sweet Home Alabama‘

Gelangweilt sitze ich in meinem Bett und starre aus dem Fenster. Ich denke bei dem Wetter ist heute Rock nicht ganz so in. Zweifelnd überlege ich was ich anziehen soll und warte nebenbei das mein Wecker klingelt.
Ja, ich bin immer schon 10 Minuten eher wach, aber irgendwie zu faul auch eher aufzustehen. Wie auch immer.. welches Teil kann man anziehen, das die Fettpölsterchen am besten versteckt?
Inspiriert von meiner Gedankenkotze greife ich unter mein Bett und ziehe ein Glas Nutella heraus.
Genüsslich beginne ich zu essen. Eigentlich wundert es mich nicht, dass ich bin wie ich bin, aber verdammt. In der letzten Woche habe ich mindestens drei verschiedenen Diäten ausprobiert und jeden Tag 28 Mal neu angefangen. Ich kann nicht nichts essen. Und auch wenn ich es schaffe von Morgens bis Nachmittags nur zu trinken, der Hunger ist weg aber das Verlangen das mir sagt ‚iss mein Kind‘, das bleibt.
Ich lasse das Glas sinken und stöhne über mich selbst.

Etwa eine dreiviertel Stunde später stehe ich mit Rucksack auf dem Rücken vor dem Spiegel und versuche meine Haare zu richten.
„Nützt eh nix.“ lacht Benjamin mich aus.
„Kommst du mit mir?“ ich drehe mich von meinem Spiegelbild weg und starre ihn an.
„Ne, tut mir Leid. Tom holt mich ab.“ er leckt sich leicht über die Oberlippe und grinst.
„Du bist ne verdammte Sau Benny, weißte das.“ Ich schiebe mich an ihm vorbei und verlasse lachend das Haus.
Das Fahrrad vor mich herschiebend kommt mir eine dick eingemummte Gestalt entgegen:
„Holla die Waldfee. Candace? Bist du’s?“ das Etwas schiebt seine Kapuze etwas nach hinten und lässt die Spitze seines Capes aufblitzen: TOM!!
„Oh mein Gott.. Tom?“ vor lauter Schockiertheit lasse ich die Lenker meines Fahrrads los und es fällt mit einem lauten Klirren in den Schlamm.
„Keine Angst Kleine,.. du hättest dein Rad auch ruhig weiter festhalten können.“ Lächelt er.
„Sie muss ja die Hände freihaben für Dich.“ Ruft Benny von der Haustür aus und stolpert in seine Schuhe.
Gentlemanlike hebt mir Tom das Rad auf und hält mir den Lenker entgegen.
„Vielen Dank..“ stottere ich und bemühe mich darum möglichst schnell von den beiden wegzukommen.
Wie hatte der sich nur verändert.. die Klamotten wurden von Zeit zu Zeit weiter und mal im Ernst, er sah keineswegs mehr so beschränkt aus wie noch vor den Ferien.
Meine Güte Cassy.. red dir ja nicht so ein Zeug ein..
Aber immerhin, sein noch etwas beschränkter Bruder geht in meine Klasse, da stehen doch die Chancen einmal mehr gut um an in ranzukommen.
Lachend schwinge ich mich auf’s Rad und fahre in Richtung Schule.

„Man Candace, da bist du ja endlich.“ Ruft Tina quer über den Schulhof und kommt mir entgegen gerannt.
Außer Atem stelle ich mein Fahrrad in den Ständer und laufe verhalten in ihre Richtung.
Ich sehe bereits Janina an dem kleinen, runden Blumenbeet sitzen, unser Treffpunkt. Direkt neben der Treppe wo die unzähligen Schüler der Schule Tag für Tag hochgehen.
Tina springt mir freudig in die Arme und fängt munter an auf mich einzureden.
„Ja und.. was hast du eigentlich mit dem Neuen gemacht Ace?“ sie hebt verschwörerisch eine Augenbraue.
Während ich Janina mit einem Küsschen begrüße, überlege ich, was sie wohl meint.
„Bitte?“ ich lasse meinen Rucksack fallen und setzte mich neben Janina auf den Stein.
„Der hat nen Verband an der Hand und außerdem hat er vorhin nach dir gefragt.“ erläutert sie sich selbst und tänzelt aufgeregt vor meiner Nase auf und ab.
„Er hat.. was?“
Darf ich bitte ganz schnell im Erdboden versinken? Bitte? Oder ganz schnell irgendwo anders sein, Hauptsache.. woanders?
„Nach dir gefragt Schätzchen..“ lacht Janina theatralisch.
„Ja und? Er hat sich halt gestern an ner Flasche geschnitten und..“
„Morgen.“ Unterbricht mich Sara, die soeben gekommen ist und begrüßt uns mit dem gewohnten Küsschen-Quark.
„Ich wollte dir nur mitteilen, dass das bereits die halbe Schule weiß.“ Flüstert Tina.
„Was weiß die halbe Schule?“
„Das du was mit dem Neuen hast.. mit B-I-L-L.“ Janina lässt sich den Namen gehörig auf der Zunge zergehen.
„Spinnt ihr? Ich hab doch nichts mit dem.. eher würd ich was mit meinem Vater anfangen.“ Werfe ich ein und alle beginnen zu lachen.
Das ich leicht rot werde, bemerkt zum Glück keiner.. damit ist die Situation wiedermal gerettet.
„Warten wir noch auf wen?“ frage ich und stehe auf.
„Lisa..“ erwidert Sara.
„Die hat doch Latein..“ ich verdrehe leicht die Augen und setzte meinen Rucksack auf.
Zusammen lassen wir uns mit dem Strom der Schüler in das Schulgebäude treiben.
Der Tag hat schon scheiße angefangen.. wenn der so weiter geht bring ich mich um.
sugarfairy - 04.10.2006, 21:59

Aiiii 2 Teile
Jetzt kann ich zufrieden schlafen gehn :D

Ich finde Alada hat einen sehr schönen Charakter, wie du den beschreibst.
Wäre voll geil so jemanden zu haben, obwohl Benny auch nicht schlecht ist :wink:
Von Tom bin ich sowieso begeistert, dies typische Art eben :]

Ansonsten war dein Schreibstil wieder 1a, ich habe null zu meckern...

Viel Spaß beim Fotomachen

lg, sugarfairy
Anonymous - 05.10.2006, 18:15

hey!
jaa ankalein is auch wieder im Lande..
die letzten teile ham mir echt saugut gefallen!!
stell bitte noch einen on!!! *gaanz lieb guck*
die ff is echt spitez...
dein schreibstil nahezu perfekt...
unpredictable - 06.10.2006, 22:44

okäy :] ich dachte mir bevor ich in's bett verschwinde.. post ich noch schnell ^.^°
wie sich das gehört sah ich heut morgen übrigens.. nya.. sagen wir.. unschön aus :roll: xdd hauptsache heut kam der fotomensch ^^° nya egal.
viel spaß mit den ZWEI neuen teilchen & bla bla ^^

Teil 8
‚Verdammt’

„Ich komme nun zu den Referaten. In diesem Schuljahr wird jeder eines halten müssen. Ich gebe die Themen vor, es kann ausgesucht werden. Diejenigen die natürlich bis zum Schluss warten, haben die abgetretenen Themen. Es liegt also ganz bei euch.“ Unsere Deutschlehrerin beginnt verschiedene Begriffe an die Tafel zu schreiben.

„So’n Schwachsinn. Lyrik.. wer braucht so’n Fuck?“ sage ich etwas überlaut zu Tina.
„Candace, du möchtest uns also nächste Woche Mittwoch mit einem Kurzreferat beglücken. Das freut mich allerdings..“
„Eh.. also..“ versuche ich mich rauszureden und fange automatisch an rot anzulaufen.
„Wie wäre es denn, wenn du uns zum Thema Lyrik etwas erzählst? Ja.. ich denke das wird uns gefallen oder?“ fragt Frau Rabe in die Klasse.
Loreen antwortet mit einem kläglichen Wiehern. Sogar ihr dummes Lachen könnte ein Ungeziefer besser als Sie. Zum kotzen ist das heute wieder.
„Darf ich deine Nummer haben?“ Janina dreht sich hastig zu Bill um und lächelt in zuckersüß an.
„Klar..“ erwidert er und beginnt sofort ihr die Nummer zu diktieren.
Frau Rabe betrachtet das Schauspiel mit skeptischem Blick: „Ich finde es äußerst hervorragend, dass sich Bill so bezaubernd eingebürgert hat, aber das ist immernoch mein Unterricht. Hier kann nicht jeder machen was er will.“ Fährt sie gelassen fort und setzt sich hinter den Lehrertisch.
Bill jedoch lässt sich davon nicht beirren und Janina erst recht nicht.
„Herr Kaulitz.“ Räuspert sich Jenny, also meine Lehrerin.., „Wie wäre es, wenn Sie Candace etwas Gesellschaft beim Vorbereiten des Kurzreferates leisten würden?“
„Ja ja, kann ich machen.“ gibt er nur halb anwesend zu sich, doch nach wenigen Sekunden scheint er realisiert zu haben, wie das ganze gemeint war: „Ich soll was? Das ist doch nicht ihr Ernst oder?“ er sieht schockiert von seinem Flirt auf.
„Doch, das ist mein Ernst Bill. Und da ihr nun zu zweit seit, würde es ja sicherlich keinem etwas ausmachen, wenn wir das Referat schon morgen zu hören bekommen. Danke für die Aufmerksamkeit, die Stunde ist beendet.“ Damit packt sie ihren Kram und verschwindet.

„Verdammt.“ Fluche ich auf und schlage mein Buch so kräftig wie es nur geht zu.
„So schlimm wird’s schon nicht werden.“ Beruhigt mich Lisa, die soeben gekommen ist und vollstens Verständnis für mich aufbringt was diesen.. diesen Kerl angeht.
Wie in Trance starre ich zu Bill, welcher sich seelenruhig einschreibt, dass er morgen ein Referat halten wird.
„Kannst du mir mal sagen warum du mich so psycho anstarrst?“ fragt er bissig ohne den Blick von seinem Heft zu nehmen.
„Ich guck dich nich an du Freak.“ Gebe ich empört zurück.
Er schaut zu seiner linken, an der ein etwas .. sagen wir, außergewöhnlicher Schüler sitzt. Elias. Der Name sagt alles, ich mache mir keine Mühe ihn zu beschreiben. Aber die beiden passen verdammt nochmal bestens zusammen.
„Du bist krank.“ Kopfschüttelnd verlässt er den Raum.

„Verdammt.“ Flucht nun auch Janina, „Jetzt bin ich mir der Nummer nich mehr hinterhergekommen.“ Ruft sie zerstört.
Und ich soll krank sein? Das kleine Ungeziefer kann noch was erleben.. von wegen psycho.


Teil 9
‚Du bist Scheiße’

Der Tag verging bescheuerte Weise schneller als jeder Andere und gerade heute habe ich mir, unmöglich aber wahr, sogar gewünscht noch zwei oder drei Stunden Biologie dranzuhängen. Einzig und allein um diesen Freak nicht einen halben Nachmittag aushalten zu müssen.
An der Bushaltestelle stehe ich mit Lisa und Sara dumm rum und warte das Bill sich herbequemt. Als auch Janina’s Bus schließlich abgefahren ist, bin ich schon fast im Begriff nach Hause zu gehen ohne den Freak mitzunehmen, allerdings kam er in letzter Minute noch lässig wie immer angelaufen.
„Hey, der Herr bequemt sich.“ Rufe ich aggressiv und funkele ihn dabei böse an.
„Zu mir oder zu dir?“ fragt er komplett desinteressiert.
„Was besseres ist dir wohl nicht eingefallen hm?“
„Hör mal du kannst deinen Scheiß auch alleine machen klar?“ während er da mit Wörtern auf mich einprügelt setzte ich mich langsam in Bewegung.
„Ich hab kein Problem damit dich mit dem Fuck sitzten zu lassen, einen Anschiss mehr oder weniger bei der Raben geht mir nämlich am Arsch vorbei…“ fährt er fort, während ich im vorderen Fach meines Rucksacks nach dem Hausschlüssel suche, an dem unter anderem der Schlüssel meines Fahrradsschlosses dran ist.
„Und wenn du das Referat dann morgen nicht vorweisen kannst, oder versaust dann würde ich ganz sicher der sein, der am lautesten lacht.“ Trotzig stämmt er die Hände in die Hüften und will gerade fortfahren als ich ihn angehe:
„Bill, könntest du bitte leise sein? Ich hab Kopfschmerzen.“ Frage ich mit fast mitleidigem Gesichtsausdruck.

Ich nehme mein Fahrrad in die Hand und schiebe es vor mir her während wir schweigend nebeneinander hergehen.
„Weißt du, ich finde es wichtig, dass man in einer Klasse sowas wie ne Gemeinschaft bildet. Und ich fand die Szene eben von dir ziemlich beschissen, das solltest du nur wissen.“
„Und was soll ich deiner Meinung nach jetzt bitte machen?“ fragt er scheinheilig.
„Wie wär’s mit entschuldigen?“ ich kicke nebenbei einen Stein vor mir her.
„Das hättest du wohl gerne, immernoch warst du diejenige die meinte ich sein nen Freak, schon vergessen? Und außerdem..“
„BILL. Verdammte Scheiße durch dein hohles Gelaber tut mir schon mehr als nur der Kopf weh also halt doch endlich mal dein Maul.“ Schreie ich ihn an, doch im selben Moment tut es mir schonwieder leid.
„Gut.. ich seh’ schon, du schaffst das auch ohne mich.“ Er dreht sich auf dem Absatz um und läuft die Straße runter.
„Nein.. Bill, wart mal bitte…“ rufe ich ihm hinterher doch es stört ihn keineswegs.
„Und was soll ich deiner Meinung nach jetzt bitte machen?“
„Wir wär’s mit entschuldigen?“ ruckartig bleibt er stehen und dreht sich um.
„Das .. eh,.. Entschuldigung. Ja verdammt, es tut mir Leid. Kommst du jetzt bitte, ich will das schnellstmöglich vom Tisch haben.“
Keine zwei Sekunden später kommt er wieder zu mir und hat ein siegessicheres Grinsen auf den Lippen.
„Du bist unheimlich scheiße weißt du das?“ lache ich und gehe weiter.
„Das Kompliment kann ich nur zurückgeben..“ erwidert er und vergräbt seine Hände tief in seinen Hosentaschen.

Ich seh schon, das wird ne fette Freundschaft..
Anonymous - 08.10.2006, 00:04

hey du!
also die beiden teile waren saugeil
hoffentlich kommen die beiden sich jetz bei dem referatscheiße da ma näher oder so...*gaanz doll hoff*
hmm...mein tommy soll jetz ma vorkommen^^
*quengel*

okaay, also mach bidde gaanz schnell weizer...

lg, ankaaa
Anonymous - 08.10.2006, 23:15

Ach wie geiiiL
Die TeiLe wareN Hammmaaaaa+

Ich mag deinen schreibstil voll gerne..
HDL LiZzY

w
we
wei
weit
weite
weiter
weite
weit
wei
we
w
unpredictable - 09.10.2006, 17:00

sow :'D hab' nish viel zeit, aber ich post' einfach mal schnell den nächsten teil. der übrigens auch die grundlage für die kommenden teilschens is ;D nur nebenbei.

Teil 10
‚Here we go’

Ich lehne mein Fahrrad gegen die Hauswand und steige müde die Steintreppen zu unserer Haustür nach oben. Ohne das ich klingeln muss öffnet sich die Tür und Alada kommt mir entgegen.
„Hey Kleine.“ Sagt er liebevoll und drückt mir einen Kuss auf die Stirn.
Als er jedoch Bill sieht, verdunkelt sich sein Blick: „Was willst du hier?“
„Ala.. beruhigen. Wir machen was für die Schule.“ Beschwichtige ich ihn und drücke ihm dabei leicht meine Handfläche gegen die Brust.
„Wenn er Probleme macht, ich bin nur eben mit dem Hund spazieren.“ Lächelt er und verlässt mit Denosh das Haus.
„Denosh, Alada sie heißt Denosh.“ Rutscht es mir heraus und wir lachen.
„Was war das?“ fragt Bill als die beiden um die Ecke verschwunden sind.
„Insider.“ Antworte ich knapp und halte ihm die Tür offen.

Im Flur steht ein verdutzter Tom und starrt uns unentwegt an:
„Alter du auch hier?“ grinst er und klatscht mit Bill ab.
Bill jedoch scheint ebenso verwirrt und schaut mich an: „Du bist die Kleine vom Benny?“ fragt er mich etwas ungläubig.
„Sieht ganz danach aus.“ Gebe ich genervt zurück und gehe in die Küche, in der auch Benny bereits sitzt.
„Ach ne, die Welt is wirklich klein.“
„Jo, und sie wird immer kleiner Süße.“ Grinst er und sieht von seinen Hausaufgaben hoch.
„Musst du deinen Freund hier draußen frei rumlaufen lassen? Schlimm genug das er hier ist..“ fahre ich ihn an und nehme mir eine Cola aus dem Kühlschrank.
„Da musst du groß reden, ne? Wer hat den heut morgen denn so verliebt angesehen? Ich war’s nicht.“ Lacht er und versteift sich wieder in seine Aufgaben.
Also das reicht jetzt echt. Erst hab ich was mit Bill und jetzt steh ich schon auf den anderen Kaulitz-Bruder. Was denken die denn alle von mir? Leide ich unter Geschmacksverirrung oder seh ich so aus?
„Und übrigens.. brauchst dich nich beschweren das du zu dick bist, Cola macht das nich weg.“ Wirft er mir an den Kopf als ich den Raum verlassen will.
Ich öffne den Mund doch alles was raus kommt ist ein gedämpfter Aufschrei. Als Benny meinen Vorwurfsvollen Blick erkennt und deuten lernt macht er sofort Anstalten aufzustehen: „Hey.. das, das war nicht so gemeint. Ich meinte nur, weil du immer..“
„Benny. Halt deinen Mund ok? Danke fürs Gespräch.“ Damit verlasse ich noch mehr gestresst als ich sie betreten habe die Küche.
„Geh zu Benny du Spast.“ Lasse ich meine schlechte Laune an Tom aus, welcher augenblicklich verschwindet.

„Was’n mit dir schonwieder los?“ fragt Bill etwas entsetzt über meine Hassattacke gegenüber seinem Bruder als wir die Treppe zu meinem Zimmer hinaufsteigen.
„Nix. Ich bin schlecht gelaunt.“
Als wir mein Zimmer betreten lasse ich unauffällig meinen Rucksack auf einen meiner herumliegenden Tangas fallen. Der ist zwar noch nicht getragen, aber Bill muss ja schließlich nicht wissen, was ich unten drunter trage.
Die Angewohnheit getragene Unterwäsche überall Rumliegen zu lassen, habe ich mir vor etwa einer Woche abgewöhnt. Was sich in diesem Moment äußerst bezahlt macht, ich denke ich wäre gestorben hätte Bill sich auf einen gesetzt oder ähnliches.

„Das wär nicht nötig gewesen.“ Grinst Bill über beide Ohren.
„Was?“ frage ich verwirrt und krame meine Schulbücher aus dem Rucksack.
„Die Sache mit deinem Schulranzen, du musst wissen das ich auf sowas stehe.“ Meint er und lässt sich ausgestreckt auf mein Bett fallen.
„Glaub mir, das muss ich nicht wissen. Ich verdränge es.“ Sage ich und lasse die Bücher auf den Tisch fallen.
Wie er da so daliegt, überkommt mich das Verlangen einfach auf ihn zu springen und ihm eine Reinzuhauen. Eigentlich weiß ich nicht wieso, denn einen Grund habe ich nicht, gestern war das alles so gar noch ziemlich entspannt, aber er hat mich psycho und krank genannt… dafür gibt es keine Entschuldigung.
„Bevor wir anfangen.. die tut es doch Leid oder?“ frage ich ohne nachzudenken, dass ich letzteres einschließlich gedacht habe.
„Was tut mir Leid?“
„Das du mich heut in der Schule so angepisst hast.“ Ich sehe ihm genau dabei zu, wie er sich aufsetzt und die Hände ineinander verhakt.
„Eigentlich ja nic-..“ bevor er das auch nur ausgesprochen hat, fällt bereits ein Kissen in sein Gesicht und hindert ihn am Weitersprechen.
„Was soll-..“ und wieder fliegt ein Kissen.
„Jetzt reicht es.“ Schnell nimmt er sich das zuletzt geworfene und wirft es nach mir, doch da ich nicht so beschränkt bin wie er, ducke ich mich und es prallt an ein Pussycat Dolls Poster hinter mir.
„Oh. Knapp daneben ist auch vorbei.“ Ich ziehe die Lippen zusammen und versuche ein Lächeln zu unterdrücken, doch als letztendlich auch ein Kissen gegen meine Stirn fliegt, kann ich mich nicht mehr beherrschen.
Scheiß auf die guten Vorsätze. Wild dazu entschlossen ihn danach wieder als Freak zu bezeichnen stürze ich mich auf Bill und beginne ihn durchzukitzeln. Bei Gelegenheit kralle ich mir ein Kissen und stopfe es ihm in den Mund.
„Hmmmmm.. fttttrrrr.. kkmm..“
„Was sagst du? Ich kann dich nicht verstehen..“ lache ich und lasse das Kissen los.
Mit letzter Kraft wie es scheint, setzt er sich auf und schubst mich von ihm runter. Als ich hart auf den Boden aufpralle unterbreche ich meinen Lacher und reibe mir mein Hinterteil.
„Das tat weh du Sack.“ Raune ich ihn an, doch es scheint ihn nicht zu interessieren.
Augenblicklich steigt er vom Bett herunter und beginnt nun seinerseits mich zu kitzeln.
„Bill.. lahaaas das.. bitte.. ich..“ ist alles was ich herausbringe.

Plötzlich öffnet sich die Tür und ein schockierter Tom steht im Rahmen, daneben ein noch verwirrterer Benny.
„Was macht ihr da?“ fragt Benny entsetzt und zieht Bill von mir runter.
„Nichts.. also…“ ich stehe auf und streiche mir hastig die Haare aus dem Gesicht.
„Sie hat angefangen.“ Ist alles was als Entschuldigung aus Bills Mund kommt und sogleich hat er wieder ein Kissen im Gesicht.
„Komische Lernmethoden habt ihr, das sag ich euch.“ Ermuntert uns Tom.
„Is ja gut..“
„Ok. Wir lassen auch dann mal. Aber wehe wenn wir wiederkommen und sehen euch nochmal.. da auf dem Boden am sonst was machen ne.“ Grinst Benny und zieht die Tür hinter sich zu.

„Ok.. also, dann werden wir mal beginnen oder?“ sage ich fast mehr zu mir selbst als zu Bill und setzte mich vor den Computer.
„Jo. Here we go..“ Bill nimmt sich einen Stuhl und setzt sich neben mich.

Nach knapp einer halben Stunde sind wir fast fertig und haben dabei nichts wirklich wissenswertes über die Lyrik gefunden, jedenfalls nichts, was wir nicht vorher schon wussten. Aber egal, Jenny wird sich damit zufrieden geben müssen und wenn nicht dann haben wir halt die A-Karte.

„Du Bill?“ frage ich als er fast um die Ecke verschwunden ist.
„Jo wat’n?“ er dreht sich um und schaut mich erwartungsvoll an.
„Meinst du wir sollten aufhören uns anzuzicken?“ fast erschüttert über meine netten Worte lächele ich.
Er überlegt einen Moment, legt den Kopf schief und grinst mich an, dann nickt er leicht: „Bis Morgen dann.“ Damit verschwindet er.
sugarfairy - 09.10.2006, 17:29

So ich melde mich auch mal wieder >.<
Zu den letzten Teilen die waren wirklich wieder toll, die Zickereien sind göTTlich

So jetzt zu dem neuen Teil:
Den find ich auf jedenfall vom geschreibsel her sehr gut!! Ich liebe deinen Schreibstil, wie Bill und Candace miteinander umgehen, das ist echt geil!!

Also Daumen hoch!

lg, sugarfairy
Anonymous - 09.10.2006, 18:23

Och gott wie niedLich xD
SuPiii schöner TeiL..
Schreib schneLL weiter
HDL LiZzY <3
DaMImme - 09.10.2006, 22:26

Ahahahahaaallsoo... *zum kommi ansetz*


Dein Schreibstil ist echt genial, des muss ich schonmal nochma vorweg sagen,... unglaublich flüssig zu lesen, wundervolle vergleiche, humor ist zur genüge drin *siehe unten +hust+*, und einfach wunderbar.

Mich haste als Leserin gewonnen und jetzt kriegste mich nicht mehr los =)


Also, zur Story.

Interessant schonmal, dass man sich das alles als Buch vorstellen kann, und auch die Storyline ist toll.

Ich bin ja eigentlich mehr so der Slash Typ, aber irgendwie bin ich auf deine FF gekommen, und werd auch nicht mehr gehen =)





Zitat: „Das wär nicht nötig gewesen.“ Grinst Bill über beide Ohren.
„Was?“ frage ich verwirrt und krame meine Schulbücher aus dem Rucksack.
„Die Sache mit deinem Schulranzen, du musst wissen das ich auf sowas stehe.“ Meint er und lässt sich ausgestreckt auf mein Bett fallen.


ich hab so gelacht... erst denk ich noch, leck, was wär passiert wenn der des jetz mitgekriegt hätte, und dann sowas....



Zitat: „Komische Lernmethoden habt ihr, das sag ich euch.“ Ermuntert uns Tom

Das ist so abartig typisch Tom... herrlich :D



Zitat: Jo wat’n?“ er dreht sich um und schaut mich erwartungsvoll an.

Boah, Bill, gewöhn dir diese Ausdrucksweise ab, die mag ich nicht^^


Also, dat wars fürs erste von mir.. aber du musst wissen, ich bin nicht nur slasher, sondern auch eher so stilleser... aber ab und zu werd ich mich melden :D

die FF is zu toll dafür, als das man NUR stillesen könnte^^

lg
unpredictable - 10.10.2006, 12:34

0mG! x___x'
naaain wie toll :] jetzt bin ich echt glücklich..
da geht's mir doch gleich besser, obwohl ich krank bin ^.^°
yubb <3 dann begrüß' ich dich mal gaaanz herzlich als neuer leser :D freut mich das du hierher gefunden hast & sow.

aber.. ähm .___.' ich hab's noch nich' geschafft nen neuen teil zu schreib'n, weil ich grad an meinem ersten buch schreibe, was wenn's gut geht auch veröffentlicht wird :roll: & yoah.. ich versuch' mal heut' auf jeden fall noch'n teilchen zu posten.. hoffe das is' okäy, wenn ihr diesmal etwas warten müsst (:

ansonsten nochmal vielen, vielen danke für die lieben worte & yo :D das ermuntert' einen doch gleich zum weiterschreib'n nech ^^°
lg <3
unpredictable - 10.10.2006, 23:20

okäy .__.' sorry, heut kommt doch nix mehr. ich komm grad vom schuhe&schulzeug kaufen & anschließendem essen :roll: und bin jetzt einfach nur noch tod.. ich würd jetzt niemals noch was tolles zu stande bringen >_< bin ya aber morgen auch den ganzen tag zu hause ;D dann kommt ganz sicher was. <3
Anonymous - 11.10.2006, 16:30

hey
der teil war saugeiliiiiiii
mach bidde scnell weiter
die beiden ssind voll sweet zusammen
unpredictable - 12.10.2006, 19:19

boah leute es tut mir leid -.-' ich bin grad in ner furchtbar unkreativen phase.. ich hab eig. so ne genaue vorstellung was passieren soll, aber das alles noch halbwegs passabel klingen zu lass'n fällt mir zurzeit echt schwer >_<' ich post' einfach mal den frischen 11. teil. der wie ich finde allerdings, relativ beschissen is.. aber wenn ihr wollt ;D dann lest ihn trotzdem. hoffetlich komm ich bald wieder in ne schreibphase >_<


Teil 11
‚Christmas in my Heart’

„Bah, wie et hier stinkt.” Motzt Sara als die das Klassenzimmer betritt, in dem vor uns eine andere Klasse unterrichtet wurde.
„Gibt schlimmeres.“ Lacht Lisa und packt ihren Kram aus, kurz darauf verschwindet sie mit Loreen und Laura irgendwo im Schulhaus.
Auch Janina und Sara sind auf einmal wie vom Erdboden verschluckt und Mandy unterhält sich äußerst angeregt mit Tina.
Da niemand anderes übrig ist, der mich in meinem seelischen Tief, was natürlich eigentlich unvorhanden ist, unterstützt beginne ich ebenfalls auszupacken, dann nehme ich mir meinen Player und beginne Musik zu hören und mir so die Pause zu vertreiben.
In den Verstecktesten Ordnern entdecke ich .. Weihnachtslieder! Wir befinden uns im Februar, zwei Monate nach Weihnachten und ich habe eben zu viel Zeit und hör mir sinnlose Weihnachtslieder an.
‚Sehr gut Candace, du bist nich krank.. es ist auch völlig normal im Frühling Weihnachts-Quark zu hören..’ rede ich mir zu und muss leicht lächeln.
Keine zwei Minuten später gesellt sich Bill an meinen Tisch und verschränkt die Arme vor der Brust.
Ich beginne meinen Blick, angefangen bei seinem Gürtel und endend bei seinen Augen, langsam an ihm entlanggleiten zu lassen, dann ziehe ich die Stirn leicht in Falten.
„Ist was?“ schreie ich.
„Ich bin nicht taub, danke.“ Lacht er und lässt sich auf Lisas Stuhl fallen, „Ich dachte ich leiste dir mal etwas Gesellschaft, damit du hier nicht so alleine Rumsitzen musst.“ Zwinkert er.
„Ach weißt du, manchmal ist es sehr vorteilhaft alleine zu-..“ ich stoppe und ziehe mir die Stöpsel aus den Ohren, dann beginne ich von vorn: „Danke.“ Gebe ich strahlend wieder, unsere Abmachung in Erinnerung gerufen.
„Findest du auch, dass es hier unheimlich stinkt?“ fragt er mich nun und lehnt sich zurück.
„Hä? Achso. Ehrlich gesagt find ich, dass es hier nach Weihnachten riecht.“ Gebe ich leise von mir, worauf Bill in schallendes Gelächter fällt:
„Du findest was? Nach Weihnachten?“..
„Du musst das ja nicht so laut rumschreien…“ unterbreche ich ihn rotanlaufend, doch er lacht sich weiter schlapp.
„Wahnsinn. Du bist echt sowas von schief gewickelt. Weihnachten? Wie feierst du das?“ lacht er und kann sich kaum noch auf seinem Stuhl halten.
Ich kann es mir mit viel Ruhe und Geduld geradeso verkneifen etwas zu entgegnen oder zu kontern, weil ich weiß, dass ich die besseren Argumente haben werde.. aber wir hatten ne Abmachung und im Gegensatz zu ihm, halte ich sie ein.
„Ist ja gut. Beruhig dich halt.“ Ergänze ich leise, doch noch immer vermag er nich dazu endlich seine Klappe zu halten.
„Sorry aber,.. das ist einfach die Härte. Jeder sagt es stinkt, nach Schweiß und so und du meinst es riecht nach Weihnachten. Weihnachten, zieh dir das ma rein, ne.“ Zu meinem Erschrecken beginnt er wie wild mit seiner Faust auf den Tisch zu hämmern.
Kopfschüttelnd stehe ich auf und gehe zu Tina, doch diese und Mandy denken nicht daran mich auch nur ein kleines bisschen für voll zu nehmen. Doch jemand anderes ist nicht da, und zu dem halbtoten Bill will ich auch nicht zurück.
„Weihnachten..“ lacht er immernoch und fällt dabei fast vom Stuhl.
Ich stehe unbeholfen mitten im Klassenzimmer und warte bis er sich endlich abgeregt hat, doch wie ich selber weiß, dürfte das noch ein kleines, aber wirklich nur ein klitzekleines, Weilchen dauern.
„Bill..“ beginne ich beschwichtigend, doch er denkt einfach nicht dran aufzuhören..
„Weihnachten.. Ne oder?“ anstatt dass sein Lachen abklingt, scheint es in meinen Augen immer lauter und schallender zu werden.
„Weißt du was? Du bist’n verdammter Wichser.“ Schreie ich ihn an und hebe den Stuhl an, sodass er, da er sich ja eh nicht mehr halten konnte, hinunterrutscht und mit einem dumpfen Knall auf dem harten Parkettboden aufkommt.
„Was soll’n das?“ fragt er verwundert, während er sich aufrichtet.
Augenblicklich beginnt die gesamte Klasse an zu lachen, ich schaue mich um und suche den Grund, wobei ich mir nicht darüber bewusst bin, dass Bills Aktion eben der Lacher ist.
Peinlich berührt wird er leicht rot und klopft sich die Kleidung ab.
„Da siehst du mal, wie es ist, ausgelacht zu werden mein Süßer.“ Sage ich und streiche ihm dabei zärtlich über die Wange, doch er schlägt meine Hand weg:
„Halts Maul.“ Murmelt er und setzt sich auf seinen Platz.

Ja ja, so kenn ich das schon von meinen Mädchen. So lange es mir passiert ist es noch witzig oder egal.. nur wenn es dann jemand anderen trifft, ist der ganze Spaß einfach nur noch unfair und vor allem, wenn ich beteiligt bin, sooo scheiße von mir.
Ich kenn das, und da mir Bill relativ egal ist, ist mir der ganze Kram auch egal ;-) Versteht sich!
Anonymous - 12.10.2006, 19:51

GeiiiLer TeiL...
Ich mussTe voLL lachen ey...
AcH Gottchen :D
Schreib gaaaaaaaaanz schneLL weiTer..
HDL LiZzY <3
Tanja - 12.10.2006, 19:51

*rofl*
Mensch Julschen(xD) du schreibst einfach geil!! xD
*rofl* Ich fand das sooo lustig mit Bill *lach*
Wie er sich nimmer eingekriegt hat. Ich musste voll mitlachen. :lol:

Hoffentlich geht's bald weiter, ich liebe die FF <3 und dich *gg* :-D
*knuff*
sugarfairy - 13.10.2006, 08:50

Mir gings aber ähnlich wie Bill, ich hätte sie auch ausgelacht!
Aber man muss es halt nicht übertreiben ;P...

Ansonsten fand ich den Teil wirklich nicht beschissen oder so, ich fand ihn wieder richtig gut!!
Also kannst ganz beruhigt weiterschreiben :wink:

Viel Glück, dass du wieder aus deiner Schreibblockade rauskommst !!

Es grüßt die sugarfairy
Anonymous - 13.10.2006, 14:27

hey du!
der teil war voll spitze!!
musste mich soo putt lachen
ey soo gei...
mach shcnell weiter
unpredictable - 13.10.2006, 17:54

es ist unvorstellbar aber war :] die lieber julia hat sich gerade hingesetzt & angefangen zu schreiben ^.^°
und rausgekommen sind bis jetzt 1 1/2 teile ^.^° yo. der 13. ist ziemlich laaang, denke ich xdd' aber ich bin gerade bei meinem pabba & yoah. muss dann erstmal arbeiten & kA wann ich wieder da bin. auf jeden fall post ich heut noch den 13.. wegen freitag dem 13 und so xDD
also.. viel spaß euch beim lesen:

Teil 12
‚Willst du mit mir gehen’

Die restlichen beiden Stunden, Doppelstunde Englisch, verliefen relativ ruhig. Nachdem Sara wieder einmal deswegen sauer war, weil ich einfach einen ihrer Stifte genommen habe ohne zu fragen, und sich demnächst hoffentlich mal wieder einkriegt, bin ich gerade am einpacken und lache gedanklich unsere nichtsnutzige Lehrerin aus.
Manchmal frage ich mich wirklich, ob sie weiß, was sie uns da beibringen möchte.
Jede Stunde teilt sie mindestens fünf Arbeitsblätter aus, auf denen komischerweise immer das gleiche steht und schreibt dann unangekündigte Leistungskontrollen die den Stoff der vergangenen Schuljahre umfassen und zugleich auch noch drei gedruckte Seiten im A4-Format lang sind.
Von mir aus soll sie machen was sie will und mit ihren blonden Schweinelocken vergammeln.
Ich stehe auf und werfe ein leeres Blatt Papier in den Müll, welcher neben der Tür angebracht ist. Unsere Schule meint allen Ernstes, die Mülleimer festmachen zu müssen, es könnte sie ja jemand stehlen. Wer stiehlt denn bitte Müllbehälter? Bill vielleicht, aber doch kein normaler Mensch.
Als ich die Bushaltestelle betrete herrscht, im Gegenteil zu sonst, gähnende Leere, also beschließe ich meinen Heimweg anzutreten.
Voraussichtlich hätte ich das auch sogleich getan, wäre nicht wieder alles anders gekommen..

„Hey. Warte mal.“ Ruft mir Bill hinterher und ich bleibe wir angewachsen stehen. Der Kerl gibt auch nie auf oder?
„Was is?“ frage ich ohne mich umzudrehen.
„Hast du Bock heut Abend mit mir irgendwas essen zu gehen? Ich hab nix zu tun, wegen Wochenende und so und na ja..“ außer Atem kommt er neben mir zum stehen.
„Ich soll was?“ hake ich nach, nur um sicher zu gehen, mich nich verhört zu haben.
„Na ja, mit mir essen gehen. Ist das so schwer?“ er lacht, „Ich hab schon alle gefragt aber es hat keiner Zeit.“
Es hat wohl eher keiner Lust. Ich verkneife es mir, doch trotz meiner Bemühungen kann ich mir eine kleine Spitze nicht verkneifen:
„Schon mal überlegt woran das liegen könnte?“
„Tja. Weil die alle wussten das du mich begleitest. Also.. halb 8 in der Stadt.“ Damit verschwindet er um die Ecke.
Ich bin kurz davor ihm etwas hinterher zurufen, doch das kann ich mir nun wirklich verkneifen.
Der hat doch den Arsch offen.. ‚Ja okay. Bis dann ne.’ Als wäre es eine Verpflichtung für mich seine Flöhe auszuführen..
Die Menschen heutzutage werden immer dreister.

Zu Hause angekommen lasse ich mich auf einen Stuhl in der Küche fallen. Ich hab eigentlich keinen Hunger, wie so üblich, aber ich muss gerade stark mit mir kämpfen ob ich nun etwas zu mir nehme oder es einfach sein lasse.
Ich lasse es, wenn man wegen Depressionen mehr ist, sich voll stopft und das funktioniert, dann muss das auch andersherum klappen.
Leichter gesagt als getan, als ich die Küche verlassen will kommt mir Alada entgegen, der gerade einen Teller abstellt. Der war zwar mal voll und ist inzwischen leer, aber alleine der Geruch der in meine Nase zieht als er mit dem Teller an mir vorbeizischt lässt mir das Wasser im Mund zusammenlaufen.

„Na Süße, hast du schon gegessen?“ fragt er und räumt das schmutzige Geschirr in die Maschine.
BOING!
„Nein, ich hab keinen Hunger.“ Lüge ich und will eigentlich rausgehen, doch er versucht krampfhaft mich in ein Gespräch einzuwickeln.
„Weißt du, lass dir von keinem einreden das du dick bist. Das ist Schwachsinn. Du hast ne total weibliche Figur und ich find daran echt nichts zu viel oder zu wenig. Wenn Benny meint du musst auf deine Figur achten, dann sag ihm deine Meinung. Lass dir doch nicht alles gefallen. Ich meine, du warst ja schon immer so, dass du dich sehr von deinen Mitmenschen hast beeinflussen lassen, aber mittlerweile bist du 15 und solltest mal daraus gelernt haben, dass es besser ist eine eigene Meinung zu haben und nicht permanent so sein zu wollen wir die anderen es dir vorgeben. Und wenn ich diese Modepuppe aus eurer Klasse sehe, wird mir auch übel.. wie heißt sie doch?“ plappert er drauf los und ich komme kaum hinterher mit dem Verstehen so schnell wie er redet.
„Loreen.“ Werfe ich ein, doch ich weiß das er keine Antwort erwartet hatte.
„Sie denkt halt, dass keiner besser sein darf als sie. Und wenn sie dich sieht, wittert sie automatisch Konkurrenz, deswegen mag sie dich nicht und macht die fertig wo’s nur geht. Aber das ist doch egal. Die kann dich doch mal, und mithalten kann sie mit dir eh nicht. Für mich bist du die Schönste, sowohl aus eurer Klasse als auch hier zu Hause. Okay? Verstanden? Soll ich dir jetzt was zu Essen machen?“
Ich warte einen kurzen Moment ab, um sicher zu sein dass er auch wirklich fertig ist und nicke dann leicht: „Ja gerne.“ Lache ich und setzte mich an den Tisch.
„Hast du Lust..“ Ala stellt einen Teller dampfender Nudeln vor meine Nase und leckt sich den Finger ab, mit dem er vorweg in die Soße getunkt ist, „heut Abend mit mir wegzugehen? Ich denke wir sollten dich mal wieder auf Trab bringen, wie du dich in letzter Zeit hängen gelassen hast ist ja fürchterlich.“ Meint er und setzt sich neben mich.
„Eh.. also Ala, eigentlich bin ich heut Abend schon vermietet.“ Erwidere ich verlegen und stochere in den Nudeln rum.
„Ach komm. Sowas biete ich dir selten an, das weißt du doch. So wichtig kann das doch nich sein, dass du mich dafür versetzt.“ Er trommelt mit den Fingern aufgeregt auf der Tischplatte herum und das macht mich einfach nur noch fertig.
„Ala würdest du das lassen?“ ich lege meine Hand auf seine Finger und schaue ihn an, „Okay. Ich komm mit, wohin willst du gehen?“

Als ob ich Bill meinem Heißgeliebtem Bruder vorziehen würde, wo kämen wir denn da hin?
Anonymous - 13.10.2006, 18:15

Och wie niiiedLich...
Der TeiL war maL wieDer geniiiaL...
Dein SchreiiBsTiL ist so schöön...
Schreib schneLL weiTer...
HDL LiZzY <3
sugarfairy - 13.10.2006, 18:18

Heute kommt nochmal ein Teil? Sehr schön!!
Gute idee mit dem 13. und so...hehe

Ich bin sehr enttäuscht von Candace, sie wird doch wohl dem Bill bescheid sagen, oder??
Den Bill versetzen? Schlimm, schlimm *kopfschüttel*

Das Teilchen fand ich voll toll :wink:
Ich froi mich schon auf Teil 13, der wird ja dann lang, wenn ich dir glauben schenken kann ;)

Also nachher schnell weidaAa!!

dat suarfairy

PS: Der Alad ist schon ein bisschen komisch? labert die da voll...tzZZz! :D
unpredictable - 14.10.2006, 00:17

sorry x__x nyu. 20min. nach'em 13. is auch nich so wild :roll:
hab' aber nur'n teil des 13. teil's :'( ich hoffe das is kein prob. den rest werd' ich dann so schnell wie möglich posten ^.^°

Teil 13
‚Party from Dusk till Dawn’

Es ist jetzt 7 Uhr und ich stehe immernoch vollkommen planlos vor meinem geöffneten Kleiderschrank, in dem sich allerdings nicht mehr allzu viel befindet, da die Hälfte des Inhalts in meinem Zimmer verteilt ist.
Benny kommt rein und starrt mich entsetzt an:
„Willst du ausziehen?“
„Seh ich so aus?“ ich lasse mich platt auf mein Bett fallen und schaue an die Decke. Plötzlich wirkt diese weiße Farbe so beeindruckend auf mich, dass ich meinen Blick gar nicht mehr von ihr wenden kann.
„Soll ich dir helfen?“ fragt er und setzt sich ebenfall aufs Bett.
„Wenn du nichts besseres zu tun hast…“
Kaum habe ich das ausgesprochen, macht er sich daran die Haufen von Hosen, Pullovern und Röcken zu durchwühlen.
Fasziniert beobachte ich ihn dabei und immerwieder kommt mir die Frage auf, wieso er sich so gut mit meinen Klamotten auskennt und weiß was zu mir passt und mir steht und ich nicht.
Nach einer reichlichen viertel Stunde jedenfalls, hält er mir ein paar Klamotten mit passenden Stiefeln vor die Nase und erwartet jetzt offensichtlich das ich mich umziehe.
Ich deute ihm leicht an, dass er sich doch bitte irgendwie die Sicht versperren soll und er dreht sich zur Wand hin.
Ich weiß genau wie Benny tickt. Eine Sekunde nicht aufgepasst und schon macht er Scheiß, deswegen mag in Ala auch nicht so wirklich.
In sekundenschnelle kleide ich mich an und rücke immernoch an mir herum, als Ala ins Zimmer kommt, er schaut sich um, nickt und verlässt es auch genauso fluchartig wieder, wie er es betreten hatte.
„Fertig?“
„Weiß nicht.“
Unzufrieden stelle ich mir vor den Spiegel und staune nicht schlecht. Die Teile hatte ich vollkommen verpeilt im Chaos meines Kleiderschrankes und noch dazu sahen sie relativ gut aus, auf den ersten Blick.
Ich trage eine zerschlissene Dreiviertel-Jeans auf der hier und da ein paar pinke Details zu finden sind, ebenso der Gürtel, ein Rückenfreies (!!) Top im Leopardenmuster, ich glaub ich bin verrückt, welches ebenfalls von einem pinken Saum am Ausschnitt geziert wird und absatzlose, worüber ich auch froh bin, hellbraune Stiefel.
„So kann ich nicht gehen.“ Gebe ich nach langem hin und her drehen zu und rupfe mir den Haargummi aus den Haaren.
„Doch, kannst du. Das sieht toll aus.“ Beschwichtigt mich Benny und fängt den Gummi den ich lachend nach ihm geworfen hatte.
„Ne, schau.. der Hüftspeck hängt hier voll drüber.“ Motze ich und deute auf meine Hüften.
Benny runzelt die Stirn, dann stellt er sich neben mich und schaut den Spiegel:
„Also ich seh das weder im Spiegel noch so. Das is Quatsch. Lass das so.“ grinst er und geht auf meinen Schrank zu.
Er sitzt mit dem Rücken zu mir, also kann ich nicht sehen was er macht, doch im Moment bin ich sowieso schwer damit beschäftigt mich im Spiegel zu betrachten.
Wenig später steht er auf und hält mir die passenden Accessoires vor die Nase:
„Zieh an!“ fordert er mich auf und ich gehorche.
Okay, ich hätte jetzt vielleicht keine schwarzen Ohrringe gewählt, aber ich muss sagen das es irgendwie passt. Armbänder, Ringe und Ketten. Das reicht aber auch!
„Du musst anfangen dich mal etwas mehr zu schminken Kleine.“ Sagt er nickend und begibt sich zu meinem Beauty-Case.
„Das kannst du vergessen mein Freund. Du bepinselst mich nicht!“ rufe ich und nehme es ihm aus der Hand.
„Ganz oder gar nicht.“ Erwidert er und drückt mich auf einen Suhl.
Seelenruhig beginnt er dieses und jenes auf mein Gesicht zu schmieren und irgendwie komme ich mir vor wie Loreen, die jeden Morgen von ihrer Mama geschminkt wird, nehme ich an..

„SO. Spitzenmäßig.“
Ich will aufstehen, doch Benny hindert mich daran: „Moment..“ dann pinselt er nochmal alles nach, wieso auch immer.
Als ich erneut in den Spiegel sehe bin ich wirklich verwundert. Benny hat es tatsächlich geschafft die lästigen Pickel abzudecken, beinahe völlig, wäre da nicht noch dieser eine, aber daran möchten wir uns ja nicht aufziehen.
Eigentlich, so scheint es, hat er nicht viel geschminkt und trotzdem hat er ewig gebraucht, wie ich finde.
Passend zu Gürtel und dem Kram stechen meine Augen mit einem keineswegs dezenten Pinkton aus meinem Gesicht hervor, starker schwarzer Lidstrich und oben so.. ich kann das nicht beschreiben. Im schminken bin ich noch nie gut gewesen, weder in der Theorie noch in der Praxis. Über den Wimpern befindet sich ein etwas dickerer schwarzes Strich, der dann in das besagte Pink überwechselt.
Wie gesagt, ich kann es nicht.
„Hast du gut gemacht..“ nicke ich und lächele.
Zur Vollendung schmiere ich mir noch etwas Lipgloss auf die Lippen, schnappe meine fast leere Handtasche und warte im Flur auf Alada.
Anonymous - 14.10.2006, 00:24

Uiii wie geiiiL
Woher kennT der sich bloß so gut damit aus :roll:
SteckT da vielleicht ein kleines Mädchen drinne :D
Schreib schnell weiter
HDL LiZzY <3
unpredictable - 14.10.2006, 17:12

soooow :'D hier kommt excLusiv für euch der 2. teil vom 13. teil ^__^°
um ehrLich zu sein, find' ich den richtig gaiiL :> ganz im ernst. der's so .. gefühLsgeLad'n & ach .. lest einfach selber..:

Als wir zusammen den Club betreten, nachdem mich der Türsteher nicht minder uninteressiert gemustert hatte, schlägt mir eine fast abartige Rauchwolke ins Gesicht und verschlägt mir den Atem.
Im Hintergrund läuft bereits super Tanzmusik und obwohl ich mich noch keine zwei Minuten hier befinde, spüre ich bereits das Verlangen zu Tanzen.
Ala schiebt mich leicht vor sich her, da er offensichtlich schon einen Tisch im Visier hat. Wenigstens kann man hier sitzten..
An dem kleinen runden Tisch angekommen, der relativ rauchfrei ist, bestellen wir uns beide ein Bier. Okay, es ist nicht besonders erotisch wenn ein Mädchen eine Bierfahne hat, aber von einem Bier ist das ja noch nicht so ausgeprägt. Außerdem dürfte das hier wohl kaum einen stören.
Ich beobachte zwei Möchtegerns die sich auf der Tanzfläche komplett zum Ei machen und muss lachen, sicherlich haben die bereits eine Fahne.
Das laufende Lied wird damit beendet, dass die nette Bedienung uns unsere Getränke bringt, und so wie es den Anschein hat, hat Ala seine Beschäftigung für heut Abend schon gefunden.
Er zwinkert mir verschwörerisch zu und schlängelt sich durch die Menschenmenge zu einem anderen Tisch, an dem er kurz stehen bleibt und dann ein Mädchen auf die Tanzfläche zieht.
Keine Sekunde später setzt ein neues Lied ein, Deja Vu von Beyonce. Vorerst wippe ich einzig mit den Fußspitzen ein wenig zum Beat, aber da ich mich schätzungsweise nicht mehr lange halten werden kann, schaue ich mich fluchtartig um, ob ich auch niemand da ist den ich kenne.

Baby
Seem like everywhere I go
I see you
From your eyes, I smile
Its like I breathe you
Helplessly I reminisce
Don't want to
Compare nobody to you

Wenig später bewege ich mich .. wie beschreibt man dieses Rumgezappel?, jedenfalls sehr wild und ausgesprochen passend zum Song und fühle mich dabei sogar ein klein wenig die Beyonce.
Um ehrlich zu sein, ja-ich habe viel geübt wie man die Hüften am besten bewegt beim tanzen, was am besten aussieht und wie man die verschiedenen Grundbewegungen ausbauen kann. Wenn ich meinen Freundinnen etwas vortanze stehen die meistens einfach nur da und staunen, obwohl ich persönlich das ganze eigentlich nicht so außergewöhnlich toll finde, vielleicht weil ich es immer und immerwieder übe und ausbessere. Mittlerweile habe ich also mehr drauf als das typische Hüftenrollen, außerdem bin ich ein Ass darin, den Künstlern ihre choreografisch ausgeprägten Tanzschritte nachzuahmen.
Als sich Beyonces Stimme dann auch noch auf den Höhepunkt der Nummer zubewegt kann ich mich schließlich rein gar nicht mehr halten.

Boy I try to catch myself
but I'm outta control
Your sexiness is so appealing
I can't let it go Jay

Know that I can't get over you
'Cause everything I see is you
And I don't want no substitute
Baby I swear it's Déjà vu

Das sich wegen meiner weiträumigen Bewegungen schon ein Kreis um mich gebildet hat, der hauptsächlich von Männern ausgefüllt wird, bemerke ich erst als das Lied endet und ich auf meinen Platz zurückkehren möchte.
Leichter gesagt als getan jedenfalls, auf dem Rückweg quatschen mich ungefähr drei Typen auf zwei Meter an. Ich winke jedoch jedes Mal ab und lasse mich schließlich K.O auf meinen Stuhl fallen und nippe an meiner Flasche.
Mein Herz pocht rasend schnell und es fühlt sich an als würde es nicht nur in meiner Brust, sondern auch in meinem Kopf, meinen Beinen, Händen, Ohren und Lippen schlagen.
Mein gesamter Körper vibriert und es ist ein unbeschreibliches Gefühl.
Den nächsten Song erkenne ich erst nach genauem Hinhören, da das Pochen von meinem Herz immernoch Oberhand über mein Trommelfell besitzt.
Buttons von den Pussycat Dolls. Ich glaube ich sollte entweder nicht so oft in Clubs gehen oder mich öfter mal vor den Spiegel stellen und mir tanzen beibringen. Die gleiche Show wieder abzuziehen wäre mir zu doof, also schaue ich ob ich meinen Bruder irgendwo sehe.
„Ich hätte nicht gedacht dass du so tanzen kannst..“ schreit plötzlich eine Stimme hinter mir und ich drehe mich verdutzt um, ob dieses Kommentar auch wirklich mir galt.
Die Welt wird immer kleiner, und kleiner und bald ist sie einzig und allein ein kleines Reiskorn.
„Was machst du denn hier?“ rufe ich erschrocken und stoße dabei fast meine Flasche um.
„Darfst du.. überhaupt schon Alkohol trinken?“ fragt Bill und setzt sich dreist an meinen Tisch.
„Darfst du.. überhaupt hier sitzen?“
„Hab dich nicht so, immerhin hast du mich versetzt.“ Erwiderte er und ich sehe das kleine Lächeln, was er zwar versucht zu verbergen doch mir trotzdem nicht verborgen bleibt.
„Ja, tut mir Leid. Ich hatte halt..“ beginne ich, doch er unterbricht mich:
„Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, wir könnens ja jetzt nachholen.“
Ich glaube eher nicht das bei mir großartiger Nachholbedarf besteht. Wieso.. weiß der überhaupt das ich mich hier aufhalte und wieso gibt es solche verdammten Zufälle? Ich bin einmal im Monat hier, wenn das hochkommt und ausgerechnet an dem Tag versetze ich Bill und komischerweise marschiert dieser wenige Minuten später an meinen Tisch und meinte wir könntens ja nachholen..
„Bill, was willst du eigentlich? Kannst du dich nicht bei jemand anderem einkratzen und die Nummer abziehen?“
„WAS?“ schreit er und deutet dabei kopfschüttelnd auf seine Ohren.
Widerwillig beuge ich mich zu ihm rüber und will ihm gerade die Worte ins Ohr flüstern, als er sein Gesicht zu mir neigt und seine Lippen auf meine presst.
Erschrocken weiche ich zurück, wobei ich zugegen muss, dass sich das ganze alles andere als unangenehm angefühlt hat, auch wenn es sehr kurz war.
Er lächelt mich beschwichtigend an und hebt die Schultern:
„Ich konnte nicht widerstehen.“ Grinst er und steht auf.
Wie in Trance stehe ich auf und folge ihm, hat er mich darum gebeten? Sicherlich setzt er sich innerlich gerade das goldene Krönchen auf und freut sich wie ein kleines Kind über einen Lutscher.
„Kannst du tanzen?“ frage ich ihn, bzw. schreie ich ihn an.
„Nicht so besonders, wi-..“ weiter kommt er nicht, da ich ihn schon am Handgelenk gepackt habe und auf die Tanzfläche ziehe, die anstatt sich zu lichten immer enger besucht wird.
Ich möchte gerade beginnen zu tanzen, da endet das Lied. Zu meinem Glück beginnt keine Schnulze-ich wüsste nicht wie ich mich aus der Affäre ziehen sollte, sondern wie zuvor eine feine Abtemponummer von Rihanna: That La La La.
Okay, Bill hatte schon Recht, so wirklich kann er nicht tanzen. Obwohl ich versuche ihn etwas dazu zu bringen den Beat zu fühlen und sich dementsprechend zu bewegen-Hände an die Hüften legen, so eng wie nur möglich an ihm tanzen, das alles hilft nichts und ich gebe es schließlich auf.
„Hast du jemals vorher schon mal getanzt?“ frage ich ihn kichernd, worauf er sich die Antwort wohl lieber erspart.

Ich glaube es ist etwa drei Uhr als wir den Club verlassen, tanzen konnten wir ja nicht mehr wirklich, also haben wir eben rumgessen und getrunken,.. einmal war ich alleine auf der Tanzfläche da ein besonders toller Song kam, aber ansonsten ist auch um uns herum nichts aufregendes mehr passiert.
Zusammen steuern wir auf eine kleine Bank neben einem Busplan zu und setzten uns darauf.
„Bist du müde?“ fragt mich Bill und holt dabei eine Zigarette aus seiner Jackentasche.
„Ne.. eigentlich ganz im Gegenteil, aber in meinem Kopf dreht sich alles.“ Erwidere ich und halte mich an der Lehne fest, da ich das Gefühl habe von der Bank zu fallen.
Mir ist nicht schlecht und ich habe auch nicht das Gefühl mich übergeben zu müssen, aber die Welt um mich herum fängt an sich um ihre eigene Achse zu drehen und meine Sicht verschwimmt leicht.
Ich schließe für einen Moment die Augen und halte die Luft an. Ich denke, das nächste mal sollte ich es bei einem Bier belassen, wie viele genau ich im Endeffekt getrunken habe weiß ich gar nicht, ich habe bei vier mit dem Zählen aufgehört.
„Geht’s?“ fragt mich Bill besorgt und zieht an seiner Zigarette.
„Ja. Schon okay. Los, wir spielen ein Spiel.“
„Was denn für eins?“ vor Schreck lässt er die Kippe fallen und ich trete sie bei der Gelegenheit aus:
„Rauchen ist nicht gut für die Gesundheit. Das Spiel heißt..“ ich überlege kurz, „Wer die dümmste Frage stellt, ich liebe dessinformative Gespräche.“
„Meinetwegen, du darfst anfangen.“ Grinst er und wartet gespannt auf meine Frage.
„Hast du Hunger?“ wieso mir ausgerechnet die Frage eingefallen ist weiß ich auch nicht, jedenfalls habe ich alles andere als Hunger im Moment.
„Ich könnt’n ganzes Pferd essen. Wie fühlst du dich?“
„Das dumme Antworten geben gehört nicht mehr zum Contest, ne.“ Lache ich, „Hm, abgesehen davon, dass ich ziemlich angeschwipst bin brauch ich mal wieder’n Freund. Kannst du gut küssen?“ dumme Frage natürlich kann er das bestimmt. Er kann doch alles..
„Weiß nicht. Wir können’s ja aus-..“ weiter kommt er nicht und so wie es aussieht hat er ein Talent darin, sich unterbrechen zu lassen:
„CANDACE?!“ schreit jemand hinter uns und ich drehe mich erschrocken um.
„Ala, was ist los?“
„Mein Gott, ich hab dich überall gesucht und dann verschwendest du hier deine Zeit mit der Schwuchtel. Komm mit nach Hause jetzt.“ Sagt er fast boshaft und packt mich am Arm, dann schubst er mich in Richtung Auto.
„Und du..“ höre ich noch, wie er zu Bill spricht, „Lass deine lackierten Finger von meiner Schwester haben wir uns da verstanden?“
Er wartet gar nicht erst auf eine Antwort, sondern stürmt wütend ins Auto, wirft den Motor an und braust die Straße entlang.

Ich sehe nur noch Bills enttäuschten Gesichtsausdruck durch die Beifahrerschreibe und er tut mir in diesem Moment so leid, das ich beinahe anfange zu weinen, doch ich kann es mir gerade noch verkneifen. Heulen, na so weit kommt’s noch.
DaMImme - 14.10.2006, 18:45

Oh gott... die stilleserin lässt sich zu nem kommi hinreißen..

ich muss dir echt zustimmen.
der teil war mega.
mega hammer.
mega geil.
mega klasse.

Einfach top.

Waai, dein schreibstil is so perfekt, des is der Hammer, ich pack es nicht.

Wundervoll beschrieben, wie sie tanzt, und einfach genial wie Bill sie kurz küsst.


EINFACH TOLL +sich gar nich mehr einkriegt+
Anonymous - 14.10.2006, 19:44

Uhhh

Der TeiiiL war Megaa schöööön...
Woah du kannst so geiiL schreiben
Der TeiiL...*luft wegbleib*
Schreib gaaanz schnell weiter
HDL LiZzY <3
Tanja - 14.10.2006, 21:11

Wow!
Juli ich bin sprachlos o.Ô
Sehr sehr geiler Teil! =)
Respekt! Boah ich liebe deinen Schreibstil soo. *mich wiederhol*
Hab dich lieb <3
sugarfairy - 16.10.2006, 13:05

Eigentlich dachte ich ja Ala wäre ganz okay!
Aber jetzt finde ich nur noch, er ist ein Arsch... sorry :wink:
Der arme Bill, ich habe richtig Mitleid!!

Ansonsten guter Teil, Schreibstil und so echt wieder klasse!!

Nochmals Daumen hoch und weiter!

lg, sugarfairy
unpredictable - 02.11.2006, 18:55

ich schreibs hier einfach auch nochmal rein (:
ich denke frühestens samstag kommt der nächste teil..
bin im moment halt einfach nich in stimmung weil bei mir auch nich alles glatt läuft.. aber lange habt ihr ya nich mehr zu warten.

ich hoffe ihr könnt mir das verzeihen x_____x
unpredictable - 04.11.2006, 20:05

tut mir leid das der teil erst jetzt kommt, und auch nicht sonderlich lang ist oder ne ausgezeichnete handlung vorhanden ist.. im moment steht meine welt kopf & ich denke ich bringe dass im nächsten teil auch relativ real rüber.. ich mag ihn eigentlich ganz gerne. ich find ihn jetzt nicht scheiße, hab aber schon bessere geschrieben. nun ja.. lest euch den songtext ordentlich durch, sonst entgeht euch was.. und ansonsten: bild dir deine meinung:

Teil 14
‚And I Pray‘

Müde und tierisch verkatert wache ich an einem regnerischen Samstagmorgen auf und drehe mich vorerst lieber noch einmal um, da ich die Gesamtsituation noch nicht realisieren möchte.
Ich presse die Augen so fest wie es mir nur möglich ist aufeinander um die ekelhaften Grautöne von draußen von meinem inneren Auge zu vertreiben, doch das alles hilft nichts und ich begebe mich mit Schwung aus dem Bett. Als ich mich gerade auf den Weg ins Bad machen möchte, laufe ich an einem großen Spiegel in meinem Zimmer vorbei und bekomme einen Schock als ich mich darin sehe.
Dieses Spiegelbild gehört definitiv nicht mir. Mein Augen Make-up zeichnet sich auf meinen Wangen ab und die Haare stehen in sämtliche Richtungen ab.
Als ich versuche die größten Schlieren unter meinen Augen wegzuwischen mache ich alles nur noch schlimmer und wende den Blick ab. Ich greife schnell nach einer Jogginghose und einem gemütlichem Pulli und mache mich damit auf und davon, in der Hoffnung wenigstens etwas retten zu können.

Nach einer Ewigkeit sehe ich wenigstens etwas akzeptabel aus, immerhin habe ich nicht vor heute auch nur einen Schritt vor die Tür zu setzen und ansehen muss mich ja auch keiner.
Stück für Stück und noch ziemlich löchrig kommen die Erinnerungen von dem vergangenen Abend wieder hoch..
Der Club, die Musik und die tanzenden Menschen, mein Bruder und seine neuste Eroberung, Bill, der zufälligerweise auch da war,.. der Kuss und das dumme Spielchen und schließlich das Geschrei mit Alada.
Ja.. und das ist auch so ziemlich das letzte woran ich mich erinnern kann. Bills verletztes Gesicht und der gehässige Blick von Ala..
Auf der Fahrt nach Hause herrschte gähnende Stille, es war so leise das der Begriff Totenstille schon viel zu laut war. Nur das unregelmäßige aufheulen des Motors durchbrach ab und an das, was man beinahe als Vakuum bezeichnen könnte.
Klar, dass ich es irgendwann nicht mehr ausgehalten hatte und ihn fragte was das sollte – immerhin hat er nichteinmal einen Führerschein, er ist schließlich erst 17, und ich denke er hatte Dad nicht gefragt ob er das Auto haben durfte, und will mir weiß machen das ich .. ungezogen bin?
Wie auch immer, ich habe ihn gefragt was er denn an ihm so schlimm findet, er kennt ihn ja nicht, aber er hat mir keine Antwort gegeben. Wieso auch immer, ich meine.. er hat was gegen Benny und seine Freunde aber ich werde doch wohl wissen auf wen oder was ich mich einlasse und ich dachte so viel Vertrauen wäre da.. aber anscheinend hatte ich mich da wiedermal geirrt.

Ich stehe vor dem Fenster und blicke auf die Straße. Grau und trist erscheint mir die ganze Welt, ich sehe den Horizont nicht und für einen Moment glaube ich zu fallen, doch ich fange mich wieder und schüttele den Kopf. Ein feiner Nieselregen fällt auf alles was nicht abgedeckt ist und man möchte meinen er hinterlässt graue Farbtropfen.
Ich will nichts sehen und auch nicht hören was um mich herum geschieht. Ich suche meinen MP3-Player und setzte mich in eine Ecke meines Zimmers.
Ich drehe auf volle Lautstärke und lasse mich vollkommen in die Musik eintauchen, ich verliere die Wand an meinem Rücken und auch der Boden unter meinen Füßen scheint sich langsam aufzulösen. Ich werde federleicht und spüre nicht einmal mehr wie ich ein und ausatme.. für wenige Minuten besteht mein Leben allein aus der Musik, dieser wunderschönen Musik.
Trotz meiner verschwindenden Umwelt schwirren mir die Gedanken noch vollkommen echt und unversehrt durch den Kopf.
Bill.. Bill.. BILL.. B I L L ..
Ich hatte ihn immerhin geküsst und ja.. irgendwie ist er schon toll. Auf der anderen Seite wollte ich Ala nicht enttäuschen. Er versteht sich doch schon mit Benny nicht und ich lege keinen großen Wert darauf, dass das zwischen uns auch so endet.. allerdings habe ich auch nicht vor Bill zu verletzen. ..

I don’t wanna wake up this way
I don’t wanna hear what they say
Cause I’m feeling away, just small
Will this rushing world hear my call

I am just one person passing by
A million different windows inside
Each one hides a life
Does anybody knew where we go

And I pray
For someone to understand
Cause I’m lost inside this labyrinth
Of thoughts that never end
And I pray
As people passed me by
That they won’t see the tears I’ve cried

(...)
Anonymous - 04.11.2006, 20:31

Uiii

schöner TeiiiL...
totaL gefühLvoLL &&'nd sooo...
du schreibst das immer totaL toLL...
echt spitze...
Was soLL ich noch saqen??

HDL
[.L.i.Z.z.Y.]
sugarfairy - 04.11.2006, 21:09

huuuii endlich!
Echt schöner Teil, das warten hat sich gelohnt <3
Anscheinend mag sie den Bill doch mehr :wink:
Ich hoffe sie lässt sich da net von ihrem BRuder reinreden, der ist dooF *lach*

Schön geschrieben, Gefühle und so, un der Lied text ist auch voll schön!

Bitte mehr <3
lg, suga
unpredictable - 05.12.2006, 13:13


vor genau einem Monat & einem Tag hab ich den letzten Teil gepostet.. und keiner vermisst die FF? .____.'
Nun ja.. ich wollte nur Bescheid geben, dass ich sie in letzter Zeit aufgrund der anderen laufenden (PS: I'm Still Not Over