Alle Beiträge und Antworten
Anonymous - 14.09.2006, 13:29
erster Flug in freier Natur
Hi,
heute gibt es mal wieder etwas positives zu berichten. Habe meine ersten erfolgreichen Flüge draußen gemacht.
Der Heli flog in ca. 1 - 5 Meter Höhe sehr schön und ruhig, zwar nur dahin. wie es von Wind und anderen Faktoren bestimmt wurde, nur leider nicht von mir.
Da ich aber genügend Platz hatte, war das weiter nicht schlimm. Es brauchte nur eine Menge Zwischenlandungen, die einmal wegen der Platzgröße und den Justierungsarbeiten erforderlich waren.
Habe es als Anfänger nicht hinbekommen, die Finger für die Trimmhebel freizubekommen. Also immer wieder kurz gelandet, nachjustiert und wieder hoch.
Zum guten Schluß erfolgte natürlich noch eine harte Landung, wäre ja zu schön gewesen, wenn mal alles heil geblieben wäre. Aber wie heißt es so schön: "Lieber eine harte Landung, als ein weicher Absturz".
Dabei ist vom Trainingsgestell eine Strebe gebrochen und der Heckrotor hat sich auf dem Boomrohr gedreht, weil der Heli in Linksdrift aufgesetzt hat.
Habe festgestellt, dass der leiseste Windhauch vom Piloten ein exaktes Gegensteuern verlangt, was ich als Anfänger nicht einmal ansatzweise beherrsche. Werde den Heckrotor mit einem Stift sichern, der ein Verdrehen verhindert. Das Verdrehen war nämlich nicht das erste mal.
Habe dann noch einen Start ohne Trainingsgestell versucht, aber davon lasse ich im Außenbereich zukünftig die Finger, der Heli wollte noch vor dem Abheben über die linke Seite kippen, was ich im letzten Moment durch beherztes Gegensteuern ohne Schaden verhindern konnte.
Tipp vom Anfänger an die Anfänger, wenn ihr in freier Natur fliegt, immer mit dem größtmöglichen Landegestell fliegen. Werde mir jetzt ein noch größeres aus Carbonstäben von meinem Lenkdrachen bauen. Habe bis heute :D das mit den gelben Tischtennisbällen benutzt. So ein grosses Gestell sieht zwar bescheuert aus, ist meiner Meinung nach aber ein unabdingbares Muss.
W_Else - 14.09.2006, 14:04
Zitat: So ein grosses Gestell sieht zwar bescheuert aus
egal wie das Gestell aussieht. Der Heli sieht noch bescheuerter aus, wenn er zerlegt am Boden liegt.
Grüße
Walter
black - 14.09.2006, 14:15
Und am bescheuersten sieht es aus wenn der Heli mit großem Gestell zerschellt am Boden liegt :lol:
Anonymous - 14.09.2006, 20:22
Re: erster Flug in freier Natur
nik hat folgendes geschrieben: ... Werde den Heckrotor mit einem Stift sichern, der ein Verdrehen verhindert. Das Verdrehen war nämlich nicht das erste mal...
Herzlichen Glückwunsch erstmal!! Ist wirklich ein tolles Gefühl, auch wenn man noch nicht so 100%-tig die Kontrolle über den Drehflügler hat...!
Zum Heckrotor - das Gehäuse des Heckrotors ist doch über eine Schraube, die quer durch das Heckrohr läuft verschaubt - bei mir zumindest!? Dieser Teil kann sich also gar nicht drehen! Hat sich vielleicht das ganze Heckrohr in der vorderen Halterung gedreht??
Grüße!
Martin
Anonymous - 14.09.2006, 21:17
Re: erster Flug in freier Natur
masterkey hat folgendes geschrieben: [
Zum Heckrotor - das Gehäuse des Heckrotors ist doch über eine Schraube, die quer durch das Heckrohr läuft verschaubt - bei mir zumindest!? Dieser Teil kann sich also gar nicht drehen! Hat sich vielleicht das ganze Heckrohr in der vorderen Halterung gedreht??
Grüße!
Martin
Bei mir war da keine Schraube und auf der Explosionszeichnug vom DF-60 auch nicht. Es sind nur die beiden Schrauben, mit denen die beiden Halbschalen zusammengpreßt werden. Habe jetzt eine Schraube gesetzt und fertig. Das Landegestell aus Carbon ist auch fertig und jetzt ist der Rotor noch besser geschützt als vorher. Sieht nicht so toll aus, aber dazu wurden ja schon die richtigen Kommentare abgegeben. Ich fliege eh alleine, weil ich erst einmal meine Fähigkeiten verbessern möchte, bevor ich mir über die Schulter schauen lasse. :D
Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken