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Moria - 20.08.2006, 16:30
Mo und ihre Kurzgeschichten
Mjaja, ich hab mehrere Kurzgeschichte, einige gefallen mir andere nicht *hust*
Ein paar wollte ich euch nun unter die Nase binden ;)
Mal sehen wie weit ich es hier schaff dran zu bleiben *hust* ^^'' Hier also die erste:


Der Nachtwächter

Der Junge lag steif in seinem Bett. Er hatte noch nicht Mal genug Mut um zu schreien. Der Mann, der plötzlich neben seinem Bett, genau vor dem Fenster stand, lächelte. Er war ganz schwarz angezogen und seine Haare waren genau so dunkel wie seine Kleidung. „Pscht, keine Angst kleiner“, flüsterte er und kniete sich neben dem Bett des Jungens. Seine Stimme war dunkel, aber weich und ruhig. „Wer…wer bist du?“, der Junge krallte sich in seine Bettdecke und schaute den Fremden aus großen Kinderaugen an. Der Mann lächelte. „In deiner Sprache nennt man mich Nachtwächter, aber das sagt dir sicher nichts, oder?“. Als der Junge den Kopf schüttelte lächelte der Fremde ein weiteres Mal. „Gib mir deine Hand, und komm mit mir“, sagte er und streckte die seine aus, „komm mit mir und du wirst nie wieder traurig sein“.
Traurig, genau das war der kleine. Er hatte heute seinen geliebten Hund verloren, ein Auto hat ihn überfahren. Eine Träne weg wischend schniefte er noch einmal bei der Erinnerung, und fragte; „wo gehen wir dann hin?“.
„Zu mir, zu mir und meinen Freunden. Sie sind so alt wie du, und genau so traurig, Komm mit und lern’ sie kennen“, der Fremde sprach langsam. Vom Fenster her leuchtete der Mond auf seinen Haaren, im hellen schienen sie noch dunkler. Dann ergriff der Junge seine Hand.
Als morgens die Mutter ins Zimmer geht bricht sie in Tränen versunken zusammen. Das Zimmer war auf den Kopf gestellt, nichts war mehr dort wo es mal war, genau wie der Junge. Er war fort, und das Fenster offen. Eine schwarze Schleife war um den Fenstergriff gewickelt und ein kleiner Zettel baumelte an ihr: „Im Land der Trauer, wo keiner mehr lacht. Ist ihr Junge heute Morgen aufgewacht.“ Mit der Unterschrift ‚der Nachtwächter’.


Keine Ahnung wie ich darauf gekommen war. Ist schon älter und in meiner Einschlafphase entstanden ^^'
Delphy StarDragon - 20.08.2006, 20:35

O.O *angst*
das ist ja richtig gruselig. aber so was kenn ich. gerade vor dem einschlafen hab ich manchmal auch solch gedanken.
ich würd gern mehr deiner kurzgeschichten lesen ^-^
Auge - 21.08.2006, 19:59

Ein Psychologe würde irgend einen klugen Spruch jetzt darüber loslassen, da diese Geschichte während deiner Einschlafphase entstanden ist. Ich sage nur, das sie sich gut liest, auch wenn es um einen traurigen Inhalt geht. Aber über die dunkle Seite in jedem von uns hatten wir es glaube ich schon mal woanders.

Auch ich würde mich über weitere Kurzgeschichten von dir freuen.

lieben Gruß
Auge
Moria - 21.08.2006, 20:08

Erstmal danke an euch beiden ;)

@Auge
Was meinst du würde ein Psycholo? oO lach

@Grinsesilberwölfchen
Ich hab wenn immer nur meine Ideen in der Phase oder wenn ich in der Wanne lieg...also immer grade dann wenn ich schlecht schreiben kann, aber da hatte ich den Laptop genau neben mir liegen also hab ich ihn an gemacht und getippt ^^

Hier kommt gleich wieder was kleines, aber keine wirkliche Geschichte...
ist aus der Idee eines Freundes entstanden (Awana/Aversa kennt ihn wer? oO) und ich sollte es chriftlich umwandeln. Fand das ganz nett ^^


Handelte - singenden Trauerweiden

Handelte ist Naures, und bedeutet so viel wie singende Trauerweiden. Diese sehen aus wie die Trauerweiden, wie wir sie von der Erde kennen. Doch sind sie ganz anderes.
Am Tage sind es ganz normale Bäume, aber wenn es Nacht wird, bekommen die Blätter einen bläulichen Schimmer, und sie fangen an zu singen. Es sind keine Lieder mit Wort oder Text. Sie summen leise Melodien. Klänge die entspannen, und die Seele beruhigen. Deswegen hatte man sie früher gerne in seinem Garten stehen, und schlief dann mit offenem Fester, um in einen tiefen und wohltuenden Schlaf zu sinken.
Doch heute gibt es nicht mehr viele singende Trauerweiden.
Ihr Holz, sagte man, habe Magische Kräfte. Weshalb man sie pfählte, teuer verkaufte, oder für eigene Zwecke benutze. Bis es nur noch wenige von ihnen gab. Der Natur fiel dies natürlich nicht, und belegte die Handelte mit einem Zauber. Wer heute eine Trauerweide pfählt, niederbrennt oder nur einen Ast abschlägt, zieht den Hass der Natur auf sich, und wird auf ewig verflucht sein. Doch dem, der sie gut behandelt und pflegt, wird sie jede Nacht Lieder summen. Lieder nach dem die Seele des Besitzers grad ist.
Auge - 21.08.2006, 20:24

Ich habe keinen blassen Dunst, was ein Psycho da für eine Diagnose stellen würde.

Was lehrt uns deine Kurzgeschichte über die Trauerweide?
Richtig! Achtet die Natur und lebt MIT ihr.

lieben Gruß
Auge
R´shiel - 21.08.2006, 23:32

Schöne Geschichten, nun gut, die erste ist etwas gruselig, aber mir gefallen sie beide.
Delphy StarDragon - 22.08.2006, 19:25

Aversa hat sich ja hier auch mal angemeldet und zumindest da noch gepostet, als das alte forum noch stand. also ich kenn ihn und R´shiel und Fe müssten ihn auch noch kennen durch unser altes rpg.
ich find die beschreibung über die trauerweiden echt gelungen. find ich wirklich schön tiefgreifend!
R´shiel - 24.08.2006, 17:28

Ja, Aversa kenne ich auch noch, stimmt, jetzt weiß ich woher mir der Name so bekannt vor kam. ;)
Moria - 24.08.2006, 17:51

Hab ihr ein gutes Gedächnis ;) Ich merk mir sowas zwei Tage XD *hust*

R'shiel
Freu mich das dir beide Geschichten gefallen ^^
Und das Gruselige war Absicht ;D

Auge
Genau! Mit ist immer besser ^^
Moria - 03.09.2006, 16:26

(Sorry für den doppel Post oo)

Weiß gar nicht mehr ob ich es euch mal gezeigt hatte oder nicht, aber da ich es hier nicht finden kann, wird es wohl eher das 'nicht' der Fall sein oO
Auf jeden Fall komm ich ja aus Marlen, und ist ja auch klar das dieses kleine Dörfchen seinen ganz eigenen Glaueb (in allen und jeden ;D) hat...
hier hab ich was zu zwei Elementen aufgeschrieben...ratet mal welchen auf jeden Fall dabei ist ;D Mjaaa genau; Feuer ;D und dann noch der Wind (für mein Brüderchen Skaven ^^)


Wind, das Element der Beweglichkeit
Wie das Bewusstseins Element im Land des Mondscheins, Marlen, gesehen wird

Früher glaubten man das die Vögel, oder andere Wesen der Luft, mit ihren Flügelschlägen den Wind entstehen ließen. Aber später wurde dem Volk von Marlen klar, das der Wind einen ganz anderen Entstehungsgrund hatte. Doch heute noch haben manche, die das Element der Luft den Wind, als ihrs nennen können, geflügelte Wegbegleiter, ganz nach der alten Tradition. Diese können ganz einfache Vögel sein, wie Falken und Adler, aber auch Drachen, Greife oder sogar ein Pegasus.
Dem Wind schreibt man die Weisheit zu. Da er die Luft ist, er ist immer da, bekommt alles mit, und setzt es zu seinem Wissen um. Windseelen sind immer auf der Suche nach neuem Wissen, Ideen und Aufgaben. Sie sind Meister der Gedankenvielfalt.
Doch auch er hat eine zerstörende Kraft, vor der man sich hüten sollte. Vor allem im Kampf werden die, denen dieses Element gegönnt ist, schwere Gegner genannt, da man ihnen eine besondere Fähigkeit ansieht; Sie fangen Angriffe ab und leiten die Energie um, es ist als würde man gegen den selbst Wind kämpfen. Man kann ihn nicht fassen, genau so wie man ihn nicht sehen kann, er tänzelt um einen herum. Aber trifft dieses nicht auf die zu, dieses Element beherrschen, sondern in der Seele tragen, und über ihn wachen, wie um ihr eigenes Leben. Dem Wind ist Berührung zugeschrieben, dadurch auch eine besondere Kraft in der Liebe, es entsteht ein Bedürfnis nach Geselligkeit. Dieses Element hört auf seine Gefühle und Gedanken.
„Die, die das Element Wind in ihrer Seele tragen, und es nicht nur beherrschen, sie sind in der Ruhe geborgen. Die Nacht ist ein geliebter Platz der ihren, wo sie sich in der Dunkelheit verstecken können,“ erklärte ein Weltenreisender, der eins mal durch Marlen kam, „auch neigen sie dazu unberechenbar zu sein, und von einem Augenblick zum andren irgendeine verrückte Idee zu entwickeln, sie sind immer für eine Überraschung gut, egal in welchem Sinne.“


Feuer, das Element der Wärme
Wie das heiße Element Feuer im Land des Mondscheins Marlen gesehen wird.

„Wenn es einmal brennt, hört es so schnell nicht mehr auf“, sagte eins ein Priester, der einem Schüler das Element Feuer erklären sollte. Dieses Element richtig zu beherrschen war früher eine wahre Kunst in Marlen. Die, die es zu ihrem Element hatten, konnten es zwar entfachen, aber im Stande dazu, ihr eigenes Werk wieder verglühen zulassen, waren sie nicht. Bis heute haben sie zwar gelernt, und können es nun nicht nur entstehen lassen, sondern auch löschen, aber richtige Brände haben sie nicht im Griff. Nur die wahren unter ihnen. Die das Feuer nicht nur als ihr Element besitzen, sondern es auch im Blute tragen, bei denen wo es in den Augen lebt, und dem Herzen die Energie zum schlagen gibt, sie können sogar die Glut eines Vulkans beherrschen.
Feuer wird sowohl als Freund, als auch Feind gesehen. An kalten Winterabenden schenkt es Wärme, und gibt einem das Gefühl von Geborgenheit. Eine Kerze im Raum wirkt gemütlich. Aber kann Feuer ausatmen. Dann nimmt es alles in seinem Besitz. Es brennt nieder was ihm im Wege kommt, und man kann es nur schwer stoppen, fast gar nicht.
Die, denen es gegönnt ist, es als ihr Element zu nennen, besitzen ein Paar seiner Charakterzüge. Aber wiederum auch nur denen, die es im Blut und im Herzen tragen. Sie sind an manchen Tragen ruhige Zeitgenossen, wie ein still brennendes Feuer im Kamin, aber können sie genau so feurig wie ein Waldbrand werden. Sie sind liebevoll, gute Zuhörer, und geben einem das Gefühl von Geborgenheit. Doch wenn ein kleiner Windhauch ihnen Luft zum Brennen gibt, werden sie groß, ungezügelt, wild und nehmen das was ihnen gefällt, in dem Sinne gemeint, dass sie nur an das Glauben wollen was ihnen zuspricht, sie sind dann nicht zu stoppen. Stur peilen sie ihr Ziel an. Da Feuer zuerst einmal vernichten muss bevor etwas Neues entsteht kann, scheinen sie auch oft ungeduldig und wollen immer schon alles erledigt haben bevor es begonnen hat. Doch sind Feuerseelen meist gut gelaunt und leicht für etwas zu begeistern. Sie lieben ihre persönliche Freiheit, genau wie Egrlichkeit und Offenheit, da sie es auch sind.
Es kommt immer noch auf die Seelen an, die Feuer als Element tragen, aber auf die meisten trifft dies hier alles zu.
Delphy StarDragon - 14.09.2006, 19:38

ich bin mir jetzt nicht sicher, woher ich die kurzgeschichten kenne. aber ich glaube, die stehen auf deiner hp, oder? *jetzt zu faul zum nachgucken ist* auf alle fälle kenne ich die und finde hier die elemente wirklich einwandfrei beschrieben. machst du so was über die fehlenden elemente auch noch? würd ich zumindest gern lesen wollen. find es aber schon toll, dass der wind bereits dabei ist ^_^
Moria - 18.09.2006, 21:51

Jaja genau da hab ich sie schon stehen ^^
Habs nur etwas verändert...naja *hust*
Mjaja, hast Glück das du und mein Brüderchen das gleiche Element habt ;D
Werd mal sehen wann die nächsten kommen
Hab seid ich auf der neuen Schule bin wenig Zeit *seufz*
Moria - 03.01.2007, 02:05

(Sorry für Doppelpost ^^')

Ich weiß, wollte mich eigentlich an die RPGs dran machen, hab auch schon zu beiden was geschrieben, nur fehlt mir für weiteres die Muse...brauch erst neue Ideen ^^' Und ich hatte gedacht, dass ich es noch in der selben Nacht schaffe *seufz* Naja....
Stattdessen hab ich mehrere andere Sachen gekritzelt...weil mir, wenn ich etwas schreiben will, was eigentlich schnell fertig sein muss, immer was anderes unwichtigeres einfällt...das ich dann aber doch eher zu Ende bring
Naja, hier eine kurze Kurzgeschichte....ist mir grad eingefallen...kA warum aufeinmal ^^'

Seine Augen fixierten mich. Sie wirkten immer noch wie die, des Werwolfes, der er vor wenigen Minuten noch gewesen war. Nur streichelten sie jetzt sanft meinen Körper, obwohl sie immer noch so machthungrig wirkten, und vor Kraft strahlten.
Er war nun meine sanfte Bestie. Wie erhaben er vor mir stand, mit langem schwarzem Haar, das noch total zerzaust war, mit Kratzer am ganzen Körper, die er im Kampf davon getragen hatte, und einer aufgeplatzten Lippe. Es waren nur Sekunden, die wir so voreinander standen. Als er plötzlich mit beiden Händen meinen Kopf umfasste, seinen nach vorne beugte, und dann meine Stirn gegen seine drückte. Mein Atem ging schnell, und ich hatte das Gefühl als wenn meine Lungen sich erst gar nicht mit Sauerstoff füllten. Mir war heiß, obwohl tiefster Winter war, und ich merkte wie meine Beine schwach wurden. Schnell umklammerte ich ihn, und drückte mich an seinem Körper. Damit ich nicht umkippte.
Mex legte einen Arm um meine Schulter, und den anderen um meinen Kopf, um mich noch fester an sich zu drücken. Er atmete einmal tief durch die Nase ein, und pustete die heiße Luft an meinem Ohr wieder raus. Er machte es nur unbewusst, aber es tat gut.
Es war erst das zweite Mal gewesen, das er sich in die Bestie verwandelt hatte. In dem dunkelgrauen Wolf, den er nicht kontrollieren konnte. Wie Blutversessen, hatte er sich auf unsere Angreifer gestürzt, und nicht mehr von ihnen abgelassen. Selbst als er diese niedergemetzelt hatte, war sein Verlangen nach Blut nicht gestillt.
Ich selbst hatte alles aus einer Ecke beobachtet. War starr vor Schreck gewesen. Konnte mich selbst nicht bewesen, als er langsam, Zähne fletschend, auf mich zukam. Seine Pfoten hinter ließen Fußabdrücke im Schnee, und an manchen Stellen war sein Fell mit Blut durchtränkt.
Ich wollte ihm ausweichen, und einen Schritt zurück machen. Aber an alles an das ich mich dann noch erinnere, ist, wie ich im Schnee lag. Er über mir, und mit einer Pfote auf meinen Brustkorb gestemmt. Wollte weg, wollte schreien. Aber nichts der gleichen konnte ich tun. Es war doch Mex. Der Wolf, er war mein Mann. Qualm Wolken pustete er in die kalte Luft aus. Das einstigste was ihn daran hinderte, seine Reißzähne nun meinen Hals zerbeißen zu lassen, war der Dolch an seiner Kehle.
Ich schaute im direkt in die Augen. In die hellen Eisblauen Augen. Tat es weh, genau vor ihnen nun Angst zu verspüren, in denen ich mich sonst immer gerettet hatte. Dann lies ich meine Hand mit dem Dolch sinken. Wenn er seinen Blutrausch an mir weiter ausleben wollte, konnte, oder besser gesagt wollte ich es eh nicht verhindern.
Ich drehte den Kopf zur Seite, und eine heiße Träne kullerte meine Wange runter. Dann war der Druck plötzlich von meinem Brustkorb verschwunden.
Jetzt lieg ich wieder in seinen Armen, weis genau um meine Sicherheit, und fange an selbst die Bestie in ihm zu lieben.
Delphy StarDragon - 03.01.2007, 02:16

mex ist ein werwolf?
eine sehr emotionsgeladene kurzgeschichte. find ich richtig toll!
Moria - 03.01.2007, 02:24

Ja genau...
weiß noch gar nicht was er dazu sagt, hatten so etwas Ähnliches mal im RPG erlebt ^^'
Schön das sie dir gefällt ^^
Moria - 05.01.2007, 00:50

(Wieder ma ein Sorry, fürs doppelposten ^^''')

Wieder eine Kurzgeschichte von M und M ...
sie ist schon älter, ich mag sie von meinem Schreibstyl her nicht...
wollte sie verändern, aber dazu hab ich iMo keine Muse, also bekomm ihr sie so zu lesen...da sonst Mex sauert wird *hust* ;D
So, und nun fang ich eine andere kurz Geschichte an *hände reib und del anschau*hrhr*


Das Leuchten des Himmels

Sie lief ziellos durch die Wälder. Es war tiefste Nacht, aber der Mond nicht zu sehen. Auch wenn die Dunkelheit ihr sonst ein Gefühl von Geborgenheit gab, fühlte sie sich heute nur verlassen. Einsam und verlassen.
„Ich hab dir doch gesagt du solltest in Deckung bleiben!“, hörte sie Mex’s Stimme in ihrem Kopf, „wie kann man nur so stur sein!?“
„Musst du grad sagen!“, verteidigte sie sich, während er ihre Wunde am Bein verband.
„Hättest ja wenigstens einmal auf mich hören können“.
„Aber ich wollte doch nur-“,
„…aber ich wollte doch nur. So fängt es immer an! Verstehst du nicht?! Du hättest drauf gehen können!“. Mit einem Rück hatte sie sich vom Boden erhoben, stützte sich auf das gesunde Bein, und schaute wütend auf Mex runter, der immer noch in Hocke vor ihr kniete, „genau wie du! Hätte ich nicht vorher den Bogenschützen geköpft, aber es tut mir leid, dass ich dein Leben gerettet hab. Du hast vollkommen Recht! Ich hätte auf dich hören müssen, Meister, und zusehen wie ein Pfeil nach dem anderen dich durchbohrt.“ Dann war sie davon gehumpelt, nachdem Mex ihr keine Antwort mehr gegeben, sie nicht einmal mehr anschaute.
Die Erinnerung daran machte sie nur noch wütender. Was bildet der sich ein? Immer meckerte er nur mit ihr, und wenn grade nicht, machte er sich über sie lustig. War ihm nicht klar gewesen das sie ihr Leben auf Spiel gesetzt hatte für ihn? War ihm nicht klar gewesen, dass sie sich nur hatte verletzten lassen um ihn zu schützen?
Ein schmerzenslaut dran aus ihrer Kehle als ihr verwundetes Bein beim Versuch einen Stein wegzukicken schmerzte. Es verweigerte seinen Diensten, und so fiel sie hart mit den Hintern auf den Boden. Fluchend nahm sie den Stein in die Hand und schmiss ihn durch die Luft. „Mistkerl, elender“, murmelt sie. Wie gern hätte sie es ihm jetzt persönlich gesagt.
Langsam lies sie sich nach hinten ins Gras sinken. Erst jetzt wurde ihr klar, dass sie den Wald verlassen hatte und in mitten einer großen Wiese lag.
Den dunkel Himmel absuchend, ob der Mond sich irgendwo versteckt hatte, schloss sie dann erfolglos die Augen. Ein paar mal atmete sie tief ein. Stellte sich vor beim Ausatmen die Wut mit aus sich zu pusten, und es gelang ihr sogar.
Sie wurde ruhig - wie ein schlafender.
Leise rollte eine Träne ihre Wange runter, und starb in ihren dunkeln Haaren.
Warum tat es ihr weh, dass er so mit ihr gesprochen hatte? Eigentlich war es ihr doch egal – er war ihr doch egal. Sie hatte ihm sein Leben gerettet, und ihm war es nicht klar. Ja und? Was sollte es ihr machen? Sie verlangte jetzt keine Blumen von ihm, ein Danke wäre nett gewesen, aber musste auch nicht sein. Für sie war töten und retten schon fast Alltag geworden. Und das sie dann und wann mal für einen Freund ihr Leben riskierte, müsst doch klar sein. Deswegen konnte sie auch nicht geglaubt haben, dass er sich bei ihr bedankt, und endlich merken würde, dass er ihr etwas bedeutet. Das konnte man nicht verlangen…
…und trotzdem weinte sie leise eine weitere Träne.

Erschrocken schnellte sie hoch. Sie war eingeschlafen.
Der Himmel war immer noch im Dunkelkleid der Nacht gehüllt. Doch glänzte er jetzt. Ein Lächeln spiegelte sich auf ihrem Gesicht wieder, bei diesem wundervollen Anblick.
Ein Seufzen hinter ihr lies sie zusammenzucken.
Blitz schnell hatte sie sich im Sitzen umgedreht, und während dieser Bewegung noch ihren Dolch gezogen. Irritiert blickte sie dann in eisblaue Augen. Warum waren sie so kalt, und entfachten doch ein Feuer in ihr?
Zwei Handlungen fielen ihr in diesem Moment ein; den Dolch nach ihm werfen, oder ihn einfach hier sitzen lassen und abhauen. Aber keins der beiden tat sie. Stattdessen drehte sie sich wieder um und schwieg.
„Ist dir nicht kalt?“, Mex’s Stimmt klang ruhig, aber ein Unterton schwelgte in ihr, den sie nicht einordnen konnte. Keine Antwort. Er seufzte. „Ich hab mir Sorgen gemacht“, sie hörte wie das Eisen seiner zwei Schwerter, die er überkreuzt am Rücken trug, aneinander klierte beim Aufstehen, „die Wälder sind voll mit Dwro’s Leuten.“ Wieder keine Antwort und wieder das klieren seiner Schwerter. Dann war es still. Plötzlich setzte er sich neben sie. Er musste über den Boden geschwebt sein, so leise war er gewesen. „Moria“, er schaute sie von der Seite an, ihr Blick jedoch starr geradeaus gerichtet, „es tut mir Leid. Ich wollte dich nicht so an machen. Es war nur…ich hatte Angst.“
„Du hattest Angst...“.
„Ja, das hatte ich. Ich hatte Angst, dass es meine Schuld ist wenn dir was passiert. Ich hatte Angst weil…“, Pause, sucht er nach Worten? „Schau dir den Himmel an. Sieht er heute nicht vollkommen aus?“. Plötzlicher Themanwechsel. Sie nickte nur. Er hatte Recht. Vorhin war es nur ein dunkler Fleck gewesen, ohne Sinn. Aber jetzt war er ein Zuhause. Ein warmes Heim der Sterne, und der Mond der Bewacher. Sanft glänzte sein Licht in Mex Haar, und in seinen eisblauen Augen. Und wieder entfachten genau diese in Moria ein Feuer. Sie versuchte es mit der Erinnerung an seine gemeinen Worte zu löschen, aber es gelang ihr nicht.
„Hast du geweint?“. Verschämt wand sie den Blick von ihm, als ihr bewusst wurde, dass sie ihn angestarrt hatte. Schnell versteckte sie die geröteten Augen hinter ihrem Haar. „Warum?“, liebevoll strich er ihr eine Haarsträhne hinters Ohr. Wie von einem Schlag getroffen zuckte sie unter seine Berührung zusammen. Erschrocken nahm er seine Hand von ihr und schaute sie fragend - oder traurig? - an.
„Warum?“, wiederholte sie flüsternd, und lachte leise auf, „ich weiß nicht“.
Ein eigenartiger Blick, der Moria nichts sagen konnte, ruhte auf ihr. Dann schaute er wieder auf zum Himmel. „Wie ist es mit dir? Glaubst du auch daran, dass wenn du stirbst deine Seele zu den Sternen wandert?“. Sie zuckte mit den Schultern. Ein Lächeln huschte über seine Lippen, nachdem er die Bewegung im Augenwinkel wahrgenommen hatte. „Du musst doch wissen an was du glaubst“. Kurzes Schweigen. „Nicht alle“, antwortete sie dann. „Wie nicht alle?“, fragte er.
„Nicht alle wandern nach dem Tod zu den Sternen. Nur die, die noch etwas zu erfühlen haben, und deswegen wiedergeboren werden müssen. Vielleicht in einen anderem Körper, oder einen ganz anderen Zeit….je nach dem. Jedenfalls dürfen nur sie zu den Sternen, und dort so lange warten“.
Ein leises „aha“. Moria zog die Augenbrauen zusammen. „Glaubst du mir nicht? Oder findest du es albern?“. Das kurze Aha, klang fast spöttisch in ihren Ohren. Sie hatte geglaubt er war gekommen um Frieden zu schließen. Zornig schaute sie ihn an. Bei den Worten war er zusammen gezuckt, und blickte nur verständnislos auf sie runter. „Was? Nein, wieso? Was hab ich wieder falsches gesagt?“.
„Du sagt und machst immer etwas falsches, tu jetzt nicht so unschuldig“, angestaute Wut, die sie geglaubt hatte aus sich rausgepustet zu haben, kam wieder hoch. Am liebsten hätte sie ihm Wörter an den Kopf geschmissen, die so schlimm waren, das sie sie selbst noch gar nicht kannte. Doch sein verständnisloser Blick verwandelte sich erst in ein Lächeln, und dann ein Lachen.
Jetzt war es Moria, die ihn nur fragend anschauen konnte.
Sie wollte wissen was so lustig dran war, wollte ihn zur Rede stellen. Aber ihr war klar gewesen das ihre Stimme gebet hätte. Sein Lachen verstummte abrupt, und jetzt war er es, der seine Augen versteckte. Moria bekam es natürlich mit. Verschämt wandte sie den Blick von ihm. Warum ihr es peinlich war wusste sie selbst nicht. „Danke sehr“, flüsterte er plötzlich. Verwirrt schaute sie ihn an. „Wofür?“. Er hatte seinen Blick immer noch von ihr gewandt. „Wegen heute, als wir von den Moorwesen überrascht wurden...ach du weißt doch warum!“, sie zuckte zusammen, als er den letzten Satz fast heraus gebrüllte hatte. Was sollte das? Warum fuhr er sie jetzt so an? Das musste sie sich nicht gefallen lassen. Nein, das würde sie auch nicht. Rückartig stand sie auf und drehte sich sofort zum Gehen um. Die Schmerzen im Bein nicht beachtend. Kurz bevor sie am Waldrand angekommen war hörte sie seine Stimme, „tut mir leid. Ich hab es nicht so gemeint“. Sie ignorierte ihn.
Was dachte er sich eigentlich dabei, sie immer wieder anzumeckern und zu glauben ein ‚tut mir ja leid’ würde alles vergessen lassen? Das konnte doch nicht angehen. Wütend stampfte sie durch das Unterholz und wischte sich eine Träne weg. Keine Trauer – nur bloße Wut. Wut die ihr das Denken schwermachte, ihr immer wieder nur Bilder vor den Augen führten, wie sie ihm eine Ohrfeige verpasste. Wut die sie blindlings durch den Wald rennen ließ. Wut die ihre Augen mit Tränen fühlte. Erst danach kam die Phase der Trauer. Sie verlangsamte ihr Tempo. Wieder wischte sie sich ihre Wange trocken. Ein harter Griff an ihrem Arm hielt sie plötzlich fest und drehte sie grob um. Große Hände drückten sie an den Schultern nach hinten gegen einen Baumstamm. Sie war starr vor Schreck – wie ein kleines Kind, nicht wie eine Kriegerin. Eisblaue Augen starrten sie kalt an. Wieso hatte sie ihn nicht bemerkt?
„Du machst mir nie wieder solche Angst, verstanden!?“, brüllte er Moria an. „Du hast mir gar nichts zu sagen!“, sie versuchte seine Hände von sich zu drücken, aber sie war zu schwach. Plötzlich konnte sie es nicht mehr halten. Tränen rannen aus ihren Augen und ein dicker Kloß in ihrem Hals verhinderte, dass sie Mex weiter anschreien konnte. Sie gab auf. Ließ ihre Armen fallen und die Schultern sinken. „Lass mich los“, flüsterte sie schluchzend, und konnte immer noch nicht mit dem Weinen aufhören, „ich hasse dich“.
„Nein, nein“, murmelte Mex. Sein harter Griff ließ langsam nach, bis er seine Hände ganz von ihr nahm. „Hör auf“, sagte er und legte seine Arme um sie, aber dieses Mal sanft, und drückte sie an sich, „hör auf zu weinen. Bitte, bitte hör auf“. Doch sie konnte nicht, genau so wenig wie sie von ihm los lassen konnte. Ganz im Gegenteil. Immer mehr drückte sie ihr Gesicht an seine Brust.
Eine ganze Weile standen sie so da. Sie schluchzte in seinen Armen und er streichelte ihren Kopf, bis sie langsam von ihm ließ. Seine Arme langen aber immer noch um ihr. „Wieder gut?“, seine Stimme klang sanft. Moria nickte leicht. „Ich wollte dir nicht weh tun“, flüsterte er leise als Entschuldigung, „ich wollte dir nie irgendwie weh tun. Auch …auch wenn es oft so rüber kam. Glaub mir. Dafür bedeutest du mir zu viel. Das von heute war nur…“, er machte eine kleine Pause und schaute durch die kahlen Äste hoch zum Himmel, bis sein Blick wieder die grünen Augen von Moria traf, „ich hab nur das Schwert gesehen und dann dich. Du weißt gar nicht, was du mir für eine Angst gemacht hast!“.
Plötzlich tat es Moria leid. Aber sie hatte es doch tun müssen. „Das war nicht meine Absicht gewesen“, murmelte sie fast unverständlich. Mex nickte, „ich weiß. Das weiß ich doch!“. Er drückt sie wieder an sich, schloss die Augen und wünschte sich in diesem Moment ihre Wärme ewig spüren zu können.
„Ich liebe dich, Mex“. Er zuckte wie unter einen Fausthieb zusammen. Hatte er richtig gehört? Als er keine Antwort gab hob sie ihren Kopf und schaute zu ihm hoch, „es stimmt“. Mit einem Lächeln öffnete er die Augen und schaute auf seine kleine Lady runter. Langsam senkte er seinen Kopf und gab ihr einen sanften Kuss. Seine Stimme war leise, als er sagte, „ich weiß“.



Edit:
Yeear! Ich habs geschafft, zwar nicht atemberaubend, eher schulternzuckend....aber es ist fertig. Wusste nicht genau wie es enden sollte, hoffe man liest raus das sich alles zum Positiven wendet....ahja ich hab da ein Bild von einem Wolg im Kopf, der rote Augen hatte, hoffe das es auch die Dunkelwölfin war o.O
Naja, viel Spaß beim lesen ...

Sie staunte. Für Sekunden - oder waren es sogar Minuten? – stand sie einfach so da, und musterte das wunderschöne Tier. Es wart nicht das erste Mal, das sie es sah. Aber es war das erste mal, in solch einer Umgebung. Im frisch gefallenen Schnee, stand sie vor ihr. Die stolze Wölfin. Ein Angriff war grad zu Ende gegangen, und das helle Fell war an manchen Stellen mit dunklem Blut beschmutzt. Aber das nahm dem Tier nicht die Schönheit. Selbst der Schnee konnte sich nicht damit messen, wie rein das Fell glänzte.
Ein dunkles Knurren holte Moria aus ihren Gedankengängen zurück. Sie stand immer noch hinter ihrer Freundin Zarah, welche in Gestalt des Silberwolfes kämpfte, umringt von Schattenkriegern. Mehrere langen schon in ihrer eigenen Blutlache im Schnee, andere hatten schwerere Verletzungen davontragen müssen, wie Schwerthiebe, oder tiefe Bisswunden. Aber es schien so, als wenn es immer mehr werden würden. Als wenn, zwei neue dazu kommen würden, sobald einer erledigt war.
Und dann kamen wieder vier, oder fünf – sie konnte es nicht genau erkenne – der Krieger auf die Freundinnen zu gerannt. Mit erhobenem Schwert, Sperr, Dolch, oder was für Waffen es alles waren, und griffen schreiend an. Moria konnte grade noch sehen, wie Zarah nach den Sperr biss, an ihm zerrte, somit den Besitzer niederriss, und sich auf ihn stürzte, aber gleich wieder von einem anderen angegriffen wurde, als sie dann selbst einen Angriff ausweichen, und die gleich darauf folgenden Schwerthiebe parieren musste.
Sie trat grade gegen die Schulter eines Schattenkriegers, der vor ihr auf die Knie gegangen war, da sie ihm mit dem Schwert den Magen gespalten hatte, als Zarah aufjaulte. Sie schaute erschrocken zu ihrer Freundin auf, bemerkte aber, dass es kein Schmerzjaulen, oder der gleichen war, sondern eine Warnung. Doch sie kam zu spät.
Wellen des Schmerzes, lies erst ihre ganze rechte Seite brennen, bis es dann nur noch die Schulter war. Ihre Hand, zu schwach um das Schwert zu halten, öffnete sich, so das es schwer zu Boden fallen konnte. Sie ging auf die Knie und hielt sich mit der linken, die verwundete Schulter.
Es war schwach, das was sie tat. Es war nicht die Handlung einer Kriegerin, aber der Schmerz, welchen der Pfeil in ihrer Schulter auslöste, siegte. Doch noch in derselben Sekunde, in der sie schon mehrere Versionen ihres Todes vor ihrem inneren Auge gesehen hatte, sprang die Silberwölfin vor sie. Ihr tiefes Knurren, lies die Angreifer abrupt stehen bleiben. Kurze Hoffnung glomm auf.
Aber es waren zu viele, und wie selbstbewusst sie jetzt ihre Brust rausstreckten! Moria ekelte es vor diesen Wesen. Sie schloss die Augen, und ein sehr leises „tut mir Leid“, kam ihr über die Lippen. Die Wölfin legte sie Ohren an, und das Knurren verstummte abrupt. Als die Schattenwesen einen erschrockenen Lauf von sich gaben, öffnete Moria sofort wieder die Augen, und konnte grade des Rest der Verwandlung mit ansehen.
Das restliche helle Fell, wurde erst grau, dann immer dunkler, bis es letztendlich ganz schwarz wurde. Die hellen blauen Augen, hörten auf so zu strahlen wie der Schnee, und fingen an so giftig zu leuchten wie Blut – rotes frisches Blut. Außerdem erschien es Moria, als wenn die Reißzähne noch gefährlicher gewirkt hätten. Aber sie wusste nicht ob es einfach der Gesamteindruck war. Sie hielt sie Luft an. Noch nie hatte sie ihre Freundin so gesehen. Sie hatte von der Dunkelseiter der Silberwölfin gehört. Aber hatte immer gedacht, das Zarah sie so nannte, wenn sie in den Kampf zog, und ihre Gegner ins ewige Jenseits beförderte. Doch das hier war etwas anderes. Etwas ganz anderes.
Es verging keine Sekunde nach der Verwandlung, als die Dunkelwölfin los sprintete, und ihre ersten Opfer auserkor. Sie sprang auf die zurückweichenden Schattenkrieger, riss sie nieder, oder zerfetzte ihnen noch in der Luft die Kehle. Sie verharrte nie lange an einem Opfer. So bald es zu zappeln aufhörte, schaute sie sich schon nach dem nächsten um. An denen die wie wild um ihr Leben rannten, schien sie den meisten Spaß zu haben.
Keiner der schreienden Krieger konnte fliehen. Selbst die paar, welche aus Morias Blickfeld verschwunden waren, rannte die Dunkelwölfin nach. Angst erfüllte Schreie, ließen Moria nur ahnen was dort geschah.
Das letzte Opfer lies die Wölfin etwas zappeln. Es rannte wie ein Reh umher, zwischen Bäume und Büsche die keine Blätter mehr trugen. Sie versteckte sich und lies den Schattenkrieger im Glauben, davon gekommen zu sein. Aber wieder dieser grelle Schrei – der letzte. Moria schloss die Augen.
War das wirklich ihre Freundin? Wusste sie was sie tat? Oder war es jemand ganz anderes, der total dem Blutrausch verfallen war?
Geschwächt lies sie sich langsam etwas nach vorn fallen, und stützte sich mit dem gestreckten linken Arm ab. Die Hand war rot. Und wie wusste wie ihr Mantel rechts aussah. Es war keine Verletzung die ihr das Leben kosten würde – wenn sie sofort behandelt werden würde. Sie merkte, wie schwach der Blutverlust sie jetzt schon machte.
Ein plötzliches Knurren vor ihr lies sie erschrocken ausschauen. Etwas sechs Meter vor ihr stand die schwarze Wölfin. Ihre roten Augen fixierten Moria. Und im selben Moment wurde ihr klar, dass es nicht Zarah, ihre Freundin war.
Die Wölfin kam näher auf sie zu. Ihr knurrendes Maul, schien zu Grinsen. Wie eine grausame Maske. „Oh nein“, flüsterte Moria, „bitte nicht“. Ihr leises Beten wurde damit belohnt, dass die Schwarze stehen blieb. Immer noch Knurrend. „Zarah!“, sie machte sich Hoffnung, auf das Gehör ihrer Freundin stoßen zu können, „ich bin’s; Mo. Erkennst du mich denn nicht?“. Sie wollte weiter auf die Wölfin einreden. Aber ihr blieb die Luft weg, als diese kurz aufbellte, und dann wieder näher auf sie zukam. „Nein! Zarah, ich bin es! Komm schon, du würdest mir doch nichts antun, oder?“, sie wollte ihrer Freundin etwas mit der rechten Hand andeuten, da sie sich auf die anderen stütze, aber ein stechender Schmerz jagte ihr dabei durch den Körper. Ihr linker Arm kniete weg, und sie fiel nach vorne in den Schnee. Vor ihren Augen legte sich ein schwarzes Tuch um die Welt, und sie hauchte leise: „Mach bloß nichts dummes, Bachengel“. Bevor sich das schwarze Tuch auch um ihre Gedanken legte, spürte sie zarte an. „Genau wie du Mo!“, sagte Zarahs sanfte Menschenstimme, und Moria wusste das sie ab da keine Bedenken mehr haben müsste.
Delphy StarDragon - 05.01.2007, 16:30

woha, das ging ja fix *stauns*
ich denkma mal, mit dem wolfsbild mit roten augen meinst du mein großes a2-bild, das ich mit finleiner gemalt hatte. das hatte ich zwar für das eine rpg gemalt (wo ich ja nicht mich selbst spiel), wo ich die seele eines schwarzen wolf in mir trage, aber das war nicht genau der dunkelwolf. trotzdem passt dein text, weil ich auch als dunkelwolf rote augen habe und natürlich schwarzes fell *g*
die kurzgeschichte find ich übrigens wirklich sehr gelungen. ganz genauso meint ich das nämlich auch (und die frage in deiner pn wäre damit ja auch beantwortet). ich find die szene überaus toll. vielen vielen dank! *umflausch*

im übrigen mag ich auch die andere geschichte. weiß gar nicht, was du dagegen einzuwenden hast. da steckt wirklich viel gefühl drin.
Moria - 05.01.2007, 17:09

Freut mich das es fir gefällt!!! ^^
War zwar nicht genau das, was ich eigentlich schreiben wollte...aber das klappt nie bei mir ^^''
Also...dein kleines Geschenk für zwischendurch *hust* ;D
Mit dem Bild, hab ich mich echt so vertan? *hust* Naja...aber es stimmt ja trotzdem...irgendwie *lach*

Die Geschichte sollte auch viel Gefühl haben *lolZ* GUt das sie rüberkomen ;D
Aber ich werd, wenn ich es mal endlich schaffen sollte, sie etwas neu schreiben *nick*
Aber für den Anfang lass ich sie so ^^
Delphy StarDragon - 06.01.2007, 00:42

und das geschenk findet auch einen platz auf meiner hp (sobald ich lust habe, die dort einzustellen *faul sei und auch schon lange keinen bilder von mir mehr dort hochgeladen hab*
ah ja, ich seh grad, dass die story gar keinen titel besitzt. hat die einen? weil ich den gerne noch einfügen möchte. und dann sag mir am besten noch, wie ich den schriftsteller (also dich XDD) erwähnen soll - initialen, ganzer name, real oder fantasiename... jao, ich glaub, das war alles, was ich noch wissen möchte 8)
Moria - 06.01.2007, 16:46

Ich bin total froh das ich hier im Forum nicht die einzigste Faule sonstwas bin ^^
Wusste nicht genau wie ich die Geschichte nennen könnte, aber da ich sie auch schon auf meine HP gemacht habe, musste ich mir gezwungermaßen einen ausdenken....hab ganz einfach "Die Silberwölfin" genommen, aber wenn dir ein besserer einfällt; Bitte! ;D
Den Schrifsteller? *hrhr* Nein, nehm ganz einfach Liserion Moria ;.) Auf meiner Page ist ja auch alles mit MoMo unterschrieben *g*
Delphy StarDragon - 06.01.2007, 17:41

ein anderer titel wäre mir auch nicht eingefallen. den nehm ich dann so und deinen namen setz ich noch dazu ^,^
Moria - 17.01.2007, 19:02

Okey, hier ist schonmal die erste Geschichte, und zwar Ferach ihre...
ich weis, ich hab die Stichwörter nicht wirklich benutzt. Wollte eigentlich auch nur eine gaaanz kurze Einleitung machen (sollte ja auch nur eine ganz kurze Kurzgeschichte werden), und dann damit anfangen. Hat sich aber alles ganz anderes entwickelt....hab mir das jetzt so gedacht...das ich dashier als Einleitung nehm, und später (wenn ich die Muse dafür hab) halt eine Geschichte schreiben...aber dann hätte ich noch ein zwei Fragen *hust*
Naja...hier die erste Geschichte (oder eher das erste Kapitel der Kurzgeschichte ^^')


Sie schaute emotionslos in die dunkle Wolkendecke. Es hatte grad erst aufgehört zu regnen, trotzdem war der Tag noch finster, da dicke Regenwolken die Sonne verdeckten.
Ich weiß nicht mehr genau, wie lange ich in dem Türrahmen stand und meine Waffenschwester beobachte. Sie war total in Gedanken versunken, und starrte vor sich ihn. Selbst ihre spitzen Elbenohren zuckten nicht wie gewohnt, als ich das Zimmer betrat. Sie war einfach zu weit weg mit ihren Gedanken.
„Raitsh?“, meine Stimme war leise, fast als wäre ich schüchtern. Langsam drehte sie ihren Kopf nach hinten, und blickte mich mit dunkeln Augen an. „Essen ist fertig“, sagte ich, „willst du nicht runter zu uns kommen?“. Sie schüttelte leicht den Kopf und drehte ihn dann wieder zum Fenster. Raitsh meine Waffenschwester, und mehr als nur eine gute Freundin. Sie war an diesem Tag recht früh zu mir gekommen. Wir wollten eigentlich am selben Abend noch aufbrechen, und unsern Job als Kopfgeldjägerinnen erledigen. Aber das zusammen mit Azreal.. Doch dieser war verschwunden. Als sie abends nach Hause kam, war er nicht da gewesen, und selbst ihre älteste Tochter wusste nicht wo er steckte. Es waren zweieinhalb Tage seit dem vergangen, und er war immer noch nicht da. Trotzdem war Raitsh zu mir gekommen, und hatte gehofft, dass er es auch tun würde.

Mex saß mir gegenüber am Tisch. Er hatte sein Besteck niederleget und die Hände verschränkt, auf denen er dann sein Gesicht stütze. Wie zum Gebet, dachte ich. Aber er überlegte sich wohl nur Worte, da er sie wieder runter nahm und dann Raitsh anschaute, welche sich doch zu uns an den Tisch gesetzt hatte. „Es ist doch bestimmt schon öfter vorgekommen, dass er ganz spontan aufbrach um etwas zu erledigen“, er machte eine Pause, und fragte dann leise und etwas unsicher, „oder?“. Sie nickte, und als sie dann sprach klang ihre Stimme fest, ganz im Gegenteil wie ich gedacht hatte. „Ja, aber dann hat er mir davon berichtet. Meistens mental. Aber da er mir nicht einmal antwortet…ich mein“, auch sie machte eine Pause, und stocherte in ihrem Essen rum. Dann schaute sie auf, „es ist so merkwürdig, als wenn ich ihn von sehr weit weg hören würde“. Ich konnte Mex ansehen, wie er am grübeln war. „Vielleicht grade weil er zu weit weg ist, oder er läuft in Höhlen rum….du weißt wie ich das mein“, sagte er, und sengte sofort erfolglos den Kopf, nachdem Raitsh mit dem Kopf geschüttelt hatte auf seine Vermutungen. „Ich hab da ja nicht so viel Ahnung von“, versuchte er sich zu verteidigen, und schaute dann mich an, „gibt es wirklich keine Erklärung die euch dafür einfällt?“. Ich hatte ebenfalls den Kopf geschüttelt, obwohl ich auch gleichzeitig mehr mit den Schultern gezuckt hatte. Er seufzte. Mit hängenden Schultern stand ich auf, und nahm die Teller an mich. „Ihr werdet sicher nicht mehr weiter essen wollen“. Wenn überhaupt von essen eine Rede hätte sein können. Es wurde mehr drin rum gestochert, als das es gegessen wurde.

Ich klopfte leise an der Tür des Gästezimmers. aber keiner der mich rein bat. Wir hatten Raitsh das Zimmer gegeben, damit sie ihre Sachen unterbringen konnte, auch wenn es nur für ein Tag war. Mit fragend zusammen gekniffenen Augenbrauen, klopfe ich ein weiteres Mal, und als ich noch immer niemanden hörte, trat ich einfach ein. Das Zimmer war hell, die Kerzen waren alle angezündet, und brannten flackernd. Mein Blick ging zu dem Nachttischchen. Die Streichhölzer, die immer auf ihm lagen, waren alle noch am Bund, und erst da fiel mir wieder ein, dass Raitsh ebenfalls das Feuer ihr Eigen nannte. Ich musterte die Flammen, die wie aufgewühlt flackerten.
Erschrocken zuckte ich dann zusammen, als sich vor dem Fenster etwas bewegte. Sie war es.
„Wie geht’s dir?“, fragte ich leise, nachdem ich mich neben sie ans Geländer vom Balkon gestellt hatte. Sie hatte ihre Ellbogen auf das Holz gestemmt, und ihre Hände stützten den Kopf. Langsam richtete sie sich auf, nahm aber den Blick immer noch nicht von der Aussieht, die das dunkler werdende Land zeigte, und zuckte dann mit den Schultern. „Wie soll’s mir gehen?“, antworte Raitsh, und ging an mir vorbei ins Zimmer. „Ich werde nachher aufbrechen?“, fuhr sie dann fort, „ich habe etwas in die Wege geleitet um ihn auf zu finden“.
“Warum hast du mir nicht vorher davon gesagt, ich hätte die Pferde fertig gemacht und-“.
“Nein“, unterbrach mich meine Freundin, „genau deswegen habe ich dir nichts davon gesagt. Ich werde alleine aufbrechen, verstehst du?“. Ich nickte nur. Sie richtete sich plötzlich zur vollen Größe auf, und schaute mir tief in die Augen. Ich konnte sehen wie es hinter ihren am arbeiten war. So ruhig sie auch wirkte, in ihrem Inneren tobte es. Sie wollte etwas sagen, brachte aber nur ein schwer klingendes Seufzen über die Lippen und lächelte mich dann an. „Ja, du verstehst mich“, flüsterte sie, und fuhr dann im normalen Tonfall fort, „ich hab schon so gut ich konnte, überall nach ihm gesucht. Aber kein Anzeichen gefunden. Wie gesagt habe ich deswegen jetzt etwas in die Wege geleitet, und ich glaube unter diesen Mitteln werde ich ihn finden. Es ist da etwas ganz faul“. Sie drehte sich um, wandte sich dem Bett zu und faltete die Decken „Ich werde nachher wieder alleine in meine Welt aufbrechen. Wenn alles gut gegangen ist, melde ich mich sofort bei dir“.
„Das hätte ich auch verlangt“, ich versuchte zu lächeln, um die Stimmung ein bisschen auf zu lockern. Raitsh schmiss die gefaltete Stoffdecke aufs Bett, drehte sich zu mir und lächelte ebenfalls etwas schwach, „ja. Ich werd’ mich verabschieden gehen“. Ich nickte wieder Mal nur, und sie ging aus dem Zimmer.
Ferach - 17.01.2007, 21:55

danke danke danke *dich erstmal niederknuddel* das ist wirklich total lieb von dir -^.^-
vorallem diese anfangsszene! *sabba* so schön echt!! ^^ toll toll toll!! *sich so total froi* kihiii -^-------^- du hast alles echt von den emotionen so beschrieben, wie es tatsächlich war *smile* warsu dabei?? :))
und wie soll ich das verstehen, du willst eine geschie draus machen? o.o *große augen bekomm*

egal, ich finde diesen teil voll super^^ so eine richtig schöne mischung aus rpg und allem anderen *nochmal umknuddel* daaaanke!!
Delphy StarDragon - 17.01.2007, 22:56

genial! die bedrückende stimmung kommt super rüber. da lässt sich sicher einiges zu einer größeren geschichte ausbauen. und vor alem fehlt das happy end ;)
ich freu mich dann schon mal auf die nächste kurzgeschichte *ggg*
Moria - 23.01.2007, 13:48

Die nächste Kurzgeschichte ist deine ;.D
Du kennst sie ja schon, dachte aber ich stell sie trotzdem mal hier rein.
Wie gesagt ist hier das gleiche wie bei Ferach ihrer. Wollte eine kleine Einleitung machen, und dann ist da mehr raus geworden. Nudenn, ich werd da mich dran setzten, und eine etwas längere Kurzgeschichte raus machen, als wie man von mir gewöhnt ist ^^
Naja, hier ist sie ;.)


Männerwünsche

"Und wo sind eure zwei Kleinen?", fragte Zarah, während sie ihren dicken Mantel auszog, den ich ihr abnahm und ihn aufhing. "Die sind in Ardes", sagte Mex und schüttelte gleich lachend den Kopf, als ihm wieder einfiel, dass unsere Besucher nicht von diesem Planeten waren und daher nicht wussten, warum es sich so selbstverständlich anhörte. "Jedes halbe Jahr treten dort junge Kämpfer aus ganz Glaubens gegeneinander an", erklärte er dann stolz, "Kharagas und Seles sind mit ihnen dort hin." "Wir werden in zwei Tagen nachreisen, wollen sie ja anfeuern", fügte ich hinzu, "aber jetzt kommt euch erst einmal aufwärmen. Wir haben den Kamin angemacht. Und wer will etwas Warmes zum Trinken?" "Auja, das wäre klasse", rief Reyow freudig aus, während er mit Mex ins Wohnzimmer ging. Zarah nickte mir zu, aber kam mir gleich hinterher in die Küche um zu helfen.
Als wir beide mit jeweils zwei Tassen in den Händen zu unseren Männern ins Wohnzimmer gingen, unterbrachen sie ihr Gespräch. "Worüber habt ihr geredet?", fragte Zarah, gab ihrem Freund eine der qualmenden Tassen und setzte sich dann neben ihn auf das Sofa. Ich gab Mex ebenfalls eine Tasse, meinte stelle ich jedoch auf den Tisch und lies mich dann in einen der zwei Sessel fallen, gegenüber dem Sofa. "Über Kin-", wollte Mex seine Erklärung anfangen, wurde aber von Reyows Auflachen unterbrochen. "Über Kinnhaken. Ich muss andauern welche einstecken", sagte er und grinste Zarah an. Mit zusammen gekniffenen Augenbrauen schaute diese ihren Freund an. Die Tasse hielt sie mit beiden Händen umschlossen, ich nahm an, dass es auch besser war. Sonst hätte er wieder einen einstecken können. Ich lachte kurz, beugte mich nach vorne und nahm meine Tasse vom Tisch. "Schön, dass ihr uns mal besuchen kommt", wechselte ich das Thema, "schade, dass es nur eine Übernachtung ist."
"Seit froh uns gemeinsam nicht so lange aushalten zu müssen", wandte Zarah mit einem Grinsen ein, "außerdem habt ihr in zwei Tagen ja eh was vor."
"Ihr könntet doch mit", unterbrach Mex sie sofort. Er hustete kurz beschämt, da er ihr so hart ins Wort gefallen war und dann sprach er behutsam weiter. "Ihr interessiert euch doch auch dafür, oder? Ist wirklich interessant den Nachwuchs zu bestaunen. Außerdem würden Lee und Vin sich freuen euch zu sehen."
Die zwei guckten sich an, nickten kurz und schauten dann lächelnd wieder zu uns. "Wenn uns in der Zeit nicht die Arbeit ruft", deutete Zarah an, "dann mehr als gerne."

Es war mitten in der Nacht. Mex saß vorm Kamin im Sessel und las eins seiner dicken Bücher, die er haufenweise verstaubt in Regalen hatte. Ich schlich mich von hinten an und hielt ihm die Augen zu. "Mh, Reyow, ich wusste, dass du wieder kommen würdest", sagte er, konnte ein verräterisches Kichern aber nicht unterdrücken. Gespielt entsetzt gab ich ihm einen Stoß gegen die Schulter, doch er griff mein Handgelenk und zog mich auf seinen Schoß. Erschrocken holte er Luft: "Ah, du bist es!"
"Jetzt hör schon auf damit!", sagte ich lachend, da er mir in die Seiten piekste, und schlang meine Arme um ihn.
Wir saßen einige Zeit so da, er hatte sein Buch wieder genommen und war fleißig am Weiterlesen. Ich kuschelte mich an ihn und wäre fast einschlafen. Doch fiel mir aber wieder etwas ein, was ich vorher noch wissen wollte. "Über was habt ihr, du und Reyow, wirklich gesprochen?", fragte ich. Mex schaute erst mit fragendem Blick auf mich runter, dann machte es Klick bei ihm. "Über Kinnhaken. Wer von uns beiden öfter von seinem Weib einen bekommt", antworte er ernst. Ich schaute ihn genau so ernst an und kniff gespielt wütend die Augen zusammen. "Sag mir worüber ihr wirklich geredet habt oder du bekommst einen!" Ich hielt ihm die Faust unter die Nase. Er drückte sie grinsend runter. "Okay, okay, hast gewonnen. Wir haben über Kinder gesprochen."
"Über Kinder?", fragte ich.
"Ja. Er will unbedingt welche haben, Zarah aber nicht. Kommt dir das bekannt vor?", er lachte. Ich boxte ihm leicht in den Magen.

Zarah war dabei das Bett zu machen. Reyow war grad erst aufgestanden und nun im Badezimmer. Hinter der Tür hörte sie wie das Wasser abgestellt wurde und dann umarmten sie plötzlich zwei Arme von hinten. Er drückte ihr seine nassen Haare in den Nacken, dass sie aufschrie. "Das ist kalt!"
"Ich weiß", grinste er und schmiss sich auf das Bett. Böse funkelte sie ihn an: "Das hab ich grad erst gemacht!".
"Das weiß ich auch", er grinste immer noch, streckte sich und zog dann Zarah hinterhältig zu sich ins Bett. Sie kabbelten sich und als Dankeschön schleuderte sie ihm ein Kissen ins Gesicht. Geschlagen lies er sich fallen. "Autsch", jammerte er leise. "Oh hab ich dir wehgetan?", fragte sie ihn bemitleidend, strich ihn mit einer Hand über die Stirn und mit der anderen über die Wange. Er stöhnte leise und nickte: "Du…du hast mich schwer erwischt Mädel."
"Das tut mir sooo leid", hätte sie nicht lachen müssen, hätte sie das ‚o’ noch länger gezogen.

Die Zeit verging schnell. Aber ich fand es gar nicht schlimm, da ich bald meine Kleinen wieder sehen würde. Ich kam grad aus dem Wohnzimmer, konnte noch sehen wie Reyow einen Klatsch auf den Hinterkopf von seiner Freundin einstecken musste und Mex sich köstlich darüber amüsierte. Bis heute weis ich nicht warum, aber da es öfter vorkam, war es auch schon Nebensache. Wir packten uns dick ein, gingen zum Stall und wir brachen auf nach Ardes...
Delphy StarDragon - 23.01.2007, 19:15

ich liebe deinen stil einfach, beosnders wie du die gespräche gestaltest. da kommt man sich sofort in die vornehme, alte zeit zurückversetzt. das hat sich irgendwie bei mir als dein erkennungszeichen bei schriftliches herauskristallisiert. da erkenn ich immer sofort, dass du das geschrieben hast. ich mag das einfach toatl gern :))
in meiner mail hab ich dir ja auch bereits gesagt, wie sehr ich diese story hier liebe! ich finde die szenen einfach genial beschrieben. besonders den vorletzetn part zwischen reyow und mir ist dir super gelungen. ich wusste schon immer, dass er ein frecher kerl ist <,<
aber eine frage hätte ich da noch: wer sind eigentlich kharagas und seles? die namen hab ich schon mal irgendwann vernommen (cih glaub von deiner hp), aber zuordnen kann ich da jetzt nichts.
Moria - 26.01.2007, 18:25

Hab ja ein bissel schon erklärt, wer Khar und Seles sind in meinem Bilder Thread, hoffe das reicht....sind einfach zwei Nervensägen *g*froh bin das sie das hier nie lesen werden* aber ich sag es ja auch so schon oft genug zu ihnen *hust* Naja... ^^
Hatte mir einfach mal gedacht, das es zwischen euch so lustig...oder wie man es nennen will ;D....zu geht...schön wenn es gefällt *lach*
Ich mag die 'alte Zeit' einfach ;D Zum Glück bin ich nicht die einzigste, sonst würde es die neue Kurzgeschichte jetzt nicht geben ;.)
Das ist die letzten Tage irgendwann entstanden, als ich gezeichnet hatte. Bin dann ja immer ganz ruhig im Chat, und Mex hatte langeweile, deswegen wollte er ein kleines RPG machen, wo ich dann halt nur nebenbei kurz was schreiben muss....dann kam das hier bei raus...
kA was das nun ist, ob es eine Kurzgeschichte oder einfach ein RPG ist...wird wohl auch nicht für jeden was sein...ein bissel dunkel, aber ich glaube das geht für euch ;.) ^^
Sind natürlich nicht unsere Charas ;.) Zwei ganz neue Gestalten ^^
Das schwarz geschriebene ist von ihm, und das rote (*hrhr*) von mir ^^


Erstes Dinner zu zweit

Ich ließ ihr den Vortritt. Sie lächelte mich an mit ihren dunkeln Augen, und schenkte ihre Aufmerksamkeit dann dem Paar auf der Bank. Der Park war dunkel, und sie glaubten in ihm geboren zu sein.Aber das dunkle Augenpaar, das sie fixiert hatte, würde nun nicht mehr von ihnen ablassen. Nein, das würden sie nicht mehr - ich wusste es.

Er trat zur Seite, um mir den Weg frei zu machen. Schon bevor ich das liebende Paar auf der Bank sah, wusste ich, dass sie da waren. Ich roh ihre Haut, hörte ihr Atmen und spürte ihr Verlangen. Das meine wurde immer größer, nur war es von anderer Natur gewesen. Ich schaute zu meinem Meister. Schaute zu ihm hoch. Seine Augen wie die meine, dunkel und tot, funkelten, dann nickte er, und ich brach auf.

Wie sie an mir vorbei lief, nein, wie sie schwebte. Wie sie das Menschenpaar welches ich ihr als Opfer ersucht hatte beobachtete, und wie sie die zwei mit ihren Augen fixierte.
Ich spürte ihr Adrenalin. Er stiegt, genau wie meiner. Dann war sie verschwunden.

Der Nebel der Nacht, hatte mir geholfen, und so saß ich plötzlich ungesehen neben dem Paar auf der Bank. Sie küssten sich, sie hielten sich fest im Arm. Wie warm ihre Körper waren. Es war, als wenn mich das Feuer streicheln würde, und es wurde immer heißer. Ihr Verlangen immer stärker. Aber so weit sollte es nicht kommen, so weit wollte ich sie nicht gehen lassen, sei es auch ihre letzte Nacht zusammen.

Das Paar schaute auf als jemand an ihnen vorbei lief, widmeten sich aber gleich wieder ihrem lieblichem Spiel. Doch vor ihnen blieb er stehen. Ein leichter Wind wehte, und seine kurzen roten Haare tanzten mit ihm. Doch die zwei bekamen es gar nicht mit. Menschen sind so unachtsam. Ich ging auf sie zu, und kniete mich vor ihnen hin. Das Mädchen schaute erschrocken auf, und befahl ihren Freund er sollte mich fortschicken.

Ich saß immer noch still hinter dem Jungen. Meine Hand lag auf seiner Taile, und ich spürte die Muskeln unter dem dünnen Shirt. Spürte seine Wärme, und wie das Blut in ihm vor Erregung kochte. aber er spürte mich nicht.
Ich küsste seinen Nacken. Die kleinen Haarchen stellten sich auf. Sein Körper reagierte auf mich, aber nicht sein Geist. Ich fuhr mit meinen Lippen langsam etwas weiter nach vorne, und biss sanft in seine Schulter. In diesem Moment bemerkte ich meinen Meister, die Aufregung des Mädchens, und die Verwirrtheit des Jungens.
Dann lies ich ihn mich spüren, mich sehen. Erschrocken fuhr er rum, schaute mir in meine Augen. Ich lächelte. Legte meine Hand auf seine Wange und küsste ihn. Er war starr, weil ich es so wollte. Dann küsste ich ein weiteres Mal seinen Hals. Er streckte ihn mir entgegen. Ich nahm die Einladung an, und vergrub meine Zähne in sein Fleisch.

Das Mädchen sprang auf, es wäre fast über mich gefallen. Schreiend rannte es davon. Meine Schülerin lies von ihrem Opfer ab, schaute mich an. Schaute mir tief in die toten Augen, dann lächelte sie plötzlich und ich brach auf.
Mein Opfer hatte den Kiesweg verlassen, und rannte weinend durch den Wald. Mit geschlossenen Augen folgte ich ihr. Ich brauchte nicht sehen. Ihre Angst war Kilometer weit zu riechen. Sie stolperte, schrie auf, und fiel. Der plötzliche Geruch von Blut machte meinen Geist schwach.
Meine Hände zitterten als ich neben ihr ankam, und ich die rote Flüssigkeit sehen konnte. Ich beherrschte mich, und fiel nicht über sie her. Sie konnte nicht anderes, als die ihr dargebotene Hand zu nehmen, da ich es so wollte. Ich half ihr auf. Nun stand sie vor mir, äußerlich ruhig. Ich herrschte über ihren Körper. Aber der Geist weinte und schrie vor Angst.

Ich wusste sofort wo sie waren. Konnte es spüren. Die Angst des Mädchens, und den Hunger meines Meisters. Von hinten legte ich meine Hände auf ihre Taille, drückte mich an sie, und roh an ihr. Seife, nur noch ganz schwach, da die Angst fast alles überdeckte an Gerüche.

Hatte gespürt wie sie immer näher kam. Nun musste ich zu sehen, wie sie das Mädchen liebkoste. Kurz war ich wegen dieses Anblicks nicht konzentriert genug, und das Mädchen konnte sich meinem Willen entziehen. Es kämpfte sich aus der Umarmung meiner Schülerin. Doch kam sie nicht weit. Keinen Schritt, keinen richtigen Gedanken weit, und schon war sie wieder ruhig.

Ich lächelte meinem Meister zu. Wusste um seiner Blicke, die an mir klebten wenn ich unsere Opfer in den Armen hielt. Wenn ich sie berührte und küsste. Ich ging auf ihm zu. Er senkte seinen Blick und fuhr durch mein langes schwarzes Haar. War ich es nicht gewesen, die ihn hatte durchschauen wollen, die ihn mit jedem Schritt erregen wollte? Jetzt lies er meinen Atem stocken, und meine Beine zittern, als er mich berührte.

Hol sie dir, flüsterte ich meiner Schülerin zu, hol sie dir, und lass mich dabei zu sehen. Schmecke ihr junges Blut, und lass es mich dann von deinen Lippen kosten. Mehr will ich heute nicht. Aber mach langsam mein Engel, sei nicht ungeduldig. Und morgen Nacht treffen wir uns dann wieder, mit neuer Gier und neuem Hunger. Mehr brauchen wir für die Ewigkeit nicht.
Delphy StarDragon - 26.01.2007, 19:09

*rofl* also klar, 2 nervensägen also. nee nee, reicht schon, was du im bilderthread geschrieben hast. kennen tu ich die beiden ja eh nicht *g*

das rpg gefällt mir. ich finde es erstaunlich, dass ihr selbst im chat so fein und ausgereift schreiben könnt. dazu hätt ich wohl gar keinen bock ^,^''
so dunkel finde ich die geschichte auch gar nicht. vampirisch eben *ggggg*
Moria - 26.01.2007, 19:19

Wussten ja das es eine Kurzgeschichte werden sollte, dann machen wir das immer so....ist schon viel so entstanden. Aber diese hier finde ich besonders toll, weil unser Schreibstyl irgendwie gleich, und alles perfekt auf einander abgestimmt ist...irgendwie.
Also immer drauf los schreiben, auch ohne zu wissen was dabei raus kommen könnte...das wird immer das Beste! *grins*

Muss noch schnell was dran hängen, und zwar, wie suchen nach Namen für die zwei...
könnt ihr helfen? *hust*grins*
Ferach - 27.01.2007, 13:59

*gnihi*
in mir reift gerade der gedanke oder der wunsch aus der kombination der geschies über del/rey und feri/azreal und euch beide, moli und mex. ich kann mir das total gut vorstellen, was da abgehen würde, wenn wir sechs aucheinander treffen würden XDDD
und jaaa, ich finde den teil den du für del geschrieben hast total schön^^ ein soo schöne stimmung entwickelst du wieder!!!! -^.^-

was würdest ihr denn davon halten? alle sechs zusammen? wir können es ja so machen, dass jeder von uns drei eine version schreibt und die dann zusammen iiirgendwie (auch wenn sie nicht wirklich inhaltlich zusammenhängen) durch die die chars, also uns, verbunden sind *smile*

und wenn ihr nciht wollt, dann will ich und mache einfach was eigenes XD *hände reib* ein bild würde nämlich sciher auch nicht schlecht aussehen ;)

edit: deeheeeell. ich hoffe reyow ist irgendwann mal erfolgreich mit seiner bettelei um nachwuch -^.^- *gern patentante spielen will*
Moria - 27.01.2007, 17:28

*lach* Del pass auf das Reyow und Ferach sich nicht zusammen tun, und gegen dich angehen ...dann musst du nachgeben *g*

FeMausi das ist eine echt tolle dolle Idee XD
Yeahr *rumhüpf und sich gleich an die Arbeit macht*

Danke Fe ^^
Schön wenn man die Stimmung schafft niederschreiben zu können, oder das man es schafft, dass andere sie raus lesen können *grins*
Delphy StarDragon - 27.01.2007, 20:43

Moria hat folgendes geschrieben: Muss noch schnell was dran hängen, und zwar, wie suchen nach Namen für die zwei...
könnt ihr helfen? *hust*grins*
ich namensfindung bin ich nicht besonders gut... hm, lass mal überlegen:
Viejo, Dantelion, Peroso, Murgas, Éclipse <-- männlich
Anejas, Sanguise, Rabiata, Umbria, Noir, Ebony, Rouge, Aprisa <-- weiblich
ahm ja, vll ist ja was dabei *hust*

Ferach (R.v.F.) hat folgendes geschrieben: was würdest ihr denn davon halten? alle sechs zusammen? wir können es ja so machen, dass jeder von uns drei eine version schreibt und die dann zusammen iiirgendwie (auch wenn sie nicht wirklich inhaltlich zusammenhängen) durch die die chars, also uns, verbunden sind *smile*
und wenn ihr nciht wollt, dann will ich und mache einfach was eigenes XD *hände reib* ein bild würde nämlich sciher auch nicht schlecht aussehen
so toll wie ich die idee finde, aber ich muss mich selbst da wohl ausklinken, da ich es nicht schaffe mich an noch einer geschichte aufzuhalten. also ich würd ja gern, aber zeitmäßig krieg ich das nicht auf die reihe.
ich habe aber absolut nichts dagegen, wenn ihr beiden die alleine machen möchtet oder eben nur du, fe. nur zu, ich freu mich schn drauf ^,^

Ferach (R.v.F.) hat folgendes geschrieben: edit: deeheeeell. ich hoffe reyow ist irgendwann mal erfolgreich mit seiner bettelei um nachwuch -^.^- *gern patentante spielen will*
das wird NIE passieren, auch wenn ihr euch alle gegen mich verschwört. nix da, ich werd ihn kein kind schenken. dann muss er schon selbst schwanger werden :P
Moria - 27.01.2007, 21:32

*sich reyow mit dicken bauch vorstellt* XD *hust*.....

Danke Grinsesilberwölfchen!!! *del umspring und kuffel*
Mex hat sich schon einen ausgesucht, und ich auch *hrhr*

(Ich geh jetzt kickern...drückt mir die Daumen das ich nicht als Verliererin raus geh xD)
Delphy StarDragon - 27.01.2007, 23:08

habt ihr da echt was gefunden aus meinen vorschlägen? bin ja gespannt, was das für welche sind ^,^
Ferach - 28.01.2007, 15:15

*lach* naa, da hat mich eine falsch verstanden ;) bzw, kein wundern, wenn ich mich wieder so unklar ausdrücke. *hut*
ich dachte nur, dass jder von eins eine KURZgeschichte schreibt - für ein ganzes buch hätte ich auch keine zeit XD
es kann ja jeder wählen, wie lang es wird^^ ich dachte eigentlich auch nur so so ungefähr an die länge, wie sie mo-chan mit den letzten vorgegeben hat *nick*^^ vll lässt sich da eher was machen, del *smile*

@mo-chan
muha!! ja wir beide, also rexow und ich, sind kinder des feuers, die sich gern und gut verbünden, also muss del in deckung gehen ;P
O_______O wah, nein! der arme OO das sieht doch voll blöd aus *hust*

und bitte sehr^^ versuche immer bissi konstruktive kritik rauszukramen *g*
Delphy StarDragon - 28.01.2007, 19:10

ich hatte dich schon richtig verstanden, aber selbst für eine kurzgeschichte hab ich momentan nicht die zeit dafür. oder besser gesagt: weil ich bereits an mehreren geschichten dran sitze, habe ich für so was einfach gar keine gedanken mehr übrig. man sieht ja, dass ich selbst die rpg's zur zeit derb vernachlässige *hust* kann zwar sein, dass sich da mal was ganz spontan ergibt, aber da kann ich mich vorher halt nicht festlegen ;)
Moria - 28.01.2007, 19:22

LoolZ
Ich auch Feuer sein! *wie kind rumhüpf*
Drei gegen einen *muahaha*
*zu del schau*händereibend grins*
Aber nein, lass ihn mal ruhig schwanger werden ;.)
Versteh dich total
Wollte zuerst auch nicht so recht...habs mir dann aber doch eig. ganz nett vorgestellt
Naja... *lach* ;D
Ferach - 28.01.2007, 21:28

Moria hat folgendes geschrieben: Ich auch Feuer sein! *wie kind rumhüpf*
Drei gegen einen *muahaha*
*zu del schau*händereibend grins*
oh, sry^^''' wie konnte ich dich vergessen?! *untröstlich sei* okay.. del, ich glaube du hast eine amarda von feuerkindern gegen dich XD *hust* so leeeid mir das tut *g*

Moria hat folgendes geschrieben: Aber nein, lass ihn mal ruhig schwanger werden ;.)
wuuuaahhh O____O nein! bloß nicht! süße, bedenke, er ist ein mann! der wäre vollkommen überfordert! das arme kind! und stell dir nur mal vor, wir blööööööd das ausschauen würde *nick nick*

okay, del. ich verstehe dich^^ ich merk' ja selbst, wie ich grade meine anderen geschies hängen lass', obwohl ich stoff zum schreibseln hätte. aber ich verteil das jetzt einfach auf zwei wochen XD eine woche meine eigenen, die andere woche unserer. dazwischen ist schule programm und das malen wird auf den unterricht verschoben *lölz* wenn das mal nicht managment ist XD
Moria - 29.01.2007, 01:00

Haaa! Fertig bekommen XDDDD *finger aua hat*rooofl*
Tut mir leid, ich bin jetzt zu müde um noch macl drüber zu lesen, und ich weis auch nicht wann ich die nächsten Tage Zeit dafür find, weil ich jetzt echt erstmal was anderes machen muss *grins*
Aber ich wollte euch nicht warten lassen, und sie sofort einstellen....
...und hier ist sie...eine Fortsetzung!
Lest und freut euch...ich werde wenn ich irgendwann mal wieder Zeit hab weiter dran schreiben *spaß an drei kerle hat* xD



„Der erste Schaukampf, und gleich solch eine Action. Unglaublich! Aber lassen wir den zweiten nicht lange auf sich warten!“. Die Stimme dröhnte über den ganzen Platz. Der Mann dem diese Stimme gehörte, hatte sich auf einen selbst erbauten Podest aus Holzkisten gestellt. Mit großen Gesten und flinker Zunge kündigte er dann die nächsten Schaukämpfer an. Aber das interessierte und recht wenig.
Wir liefen zielstrebig auf einen Kopf mit hellbrauner Mähne zu, der weit über die Menge ragte. Es war unglaublich schwer zusammen zu bleiben, da diese Stelle, wo sich die Jungenkämpfer anmelden mussten, ziemlich voll war. Man schenkte und so manch bösen Blick, und einige wüste Beleidigungen wurde uns nach gerufen, da man dachte wir drängelten uns vor. Aber wir schenkten dem allem keine Beachtung.
„Lomendo Seles!“, rief ich, aber gingen meine Rufe in der Menge unter. Mex, der meine Hand hielt, damit wir nicht getrennt wurden, drückte sie kurz und lächelte mich an, als er dann seinen Kopf hob und rief, „Seles, du übergroßes Kätzchen!“. Seine dunkle Stimme übertönte die Geräuschblase der Menge etwas mehr als meine, und der über zwei Meter große Löwenmensch drehte seinen Kopf zu uns. Seine Schnauze zeigte ein Lächeln, und er winkte uns zu sich.
Ich drehte ich um, und ergriff die Hand meiner Freundin, „komm schneller! Da vorn sind sie.“ Ich lächelte sie an, und zerrte sich hinter mir her, so wie es Mex mit mir tat. Als wir kurz vor unsrem Ziel waren, schaute ich noch einmal nach hinten, um fest zu stellen ob auch das Anhängsel meiner Freundin noch da war. Aber sie hatten ihn so fest am Unterarm gepackt, und schleppte den armen Kerl so hinter sich her, dass er gar nicht hätte verloren gehen können.
Seles klopfte jemanden auf die Schulter, der mit dem Rücken noch zu uns stand, und deutete in unsere Richtung. Der Mann, der etwas kleiner, aber trotzdem stolze ein Meter und achtzig maß, drehte sich zu uns um. Auch auf seinem blasen Gesicht zeigte sich ein Lächeln, und als wir bei den zweien ankamen, umarmte er mich zur Begrüßung, und mit Mex klatschte er Freundschaftlich ein.
„Wurde auch mal Zeit, dass ihr aufkreuzt“, gab der Löwenmensch von sich, und schaute zu uns runter. „Ah, hast uns so vermisst?“, Mex klopfte ihm gegen den Oberarm, lächelte kurz, und deutete dann auf unsere zwei Begleiter, die neben uns stehen geblieben waren. „Wir haben noch jemanden mit gebracht“, sagte er. „Ja, genau“, stimme ich zu, und da ich immer noch die Hand meiner Freundin hielt, hob ich sie, und fuhr fort, „das ist Zarah, meine Waffenschwester, und das ist Reyow ihr Freund“.
Der Mann mit dem blasen Gesicht, und dem Ziegenbart hielt erst ihr, dann Reyow die Hand hin, und schüttelte sie dann freundschaftlich, „und ich bin Kharagas, oder einfach nur Khar, und das ist Lomendo Seles, unser zu groß geratenes Schmusekätzchen.“ Noch bevor er das letzte Wort zu Ende sagen konnte, wurde er von dem so genannten Kätzchen nach hinten gedrückt. Seles beugte sich etwas nach unten, und schüttelte ebenfalls die Hände meiner Freunde, „schön das ihr hier seid. Moria hatte gesagt, dass ihr zu Besuch kommen würdet, aber ich dachte nur bis gestern“.
„Wir wurden überredet länger zu bleiben“, sagte Zarah, mit einem Blick an Mex gerichtet, der Bände sprach. Seles grinste, richtete sich wieder zu seiner vollen Größe auf, und deutete dann hinter sich. Ich konnte nicht erkennen auf was er zeigte, da ich nicht die größte war, und die Menge an Wesen mir kein Guckloch ließ. „Die zwei Kids sind da am Stand. Sind sich anmelden. Aber müssten gleich schon wieder zurück sein“, sagte er dann, als er merkte, dass ich nicht wusste was er wollte.
„Meine Güte, seid ihr groß geworden“. Das war wohl der Spruch den man immer hörte, wenn man Kinder nach längerer Zeit wieder sah. Aber Reyow hatte völlig Recht. Immerhin hatten er und Zarah meine Kleinen auch schon längere Zeit nicht mehr gesehen, und sie sind wirklich in die Höhe geschossen. Kamen halt ganz nach dem Papa.
„Müssen ja mit euch mithalten“, erwiderte Vin Tailer lachend, und klopfte ihm auf die Schulter. Er und seine Schwester Lee Pandora waren jetzt siebzehn Jahre alt, und beide größer als ich. Lee nur ein paar kleine Zentimeter, aber Vin war schon fast so ein Riese wie sein Vater. „Muss toll sein, seine Kinder beim wachsen zu zusehen, mh?“, fragte Reyow, eher an sich selbst. Aber Mex lachte kurz auf, und drückte dann links seinen Sohn und rechts seine Tochter an sich, „naja, man bekommt es gar nicht mit, wenn man die Blagen jeden Tag am Hals hat“.
„Hey!“, dröhnte es beiden Seiten an seine Ohren, und im selben Moment bekam er von seinen Blagen einen Hieb gegen die Oberarme. Schnell zog er sich zwischen seinen Kinder raus und stellte sich hinter mich.
Zarah lachte und knuffte ihren Freund in die Seite, „siehst du? Kinder sind gefährlich, sie haben alle einen leichten Hang zur Gewalttätigkeit!“.
Lee grinste ihre Patentante an, „ah was. Aber nur dem Vater gegenüber“.
Wir liefen wieder an dem Mann vorbei, der auf den Holzkisten stand, und sich selbst zum Ankünder der Schaukämpfer erklärt hatte. Aber so war es immer hier, und es war allen auch mehr als Recht, vor allem wenn sie ihre Sache so gut wie er machten.
Er stemmte seine Fäuste in den Rücken, streckte seinen Bauch raus, und machte sich über einen Mann in Rüstung lustig, der grad den ‚Ring’ betrat, „hörma Bub’, wenn ich damals im Krieg so nen Ding getragn hätt’, würd ich heut nit hier stehn, und mich üba dich lustig machen können. Die wiegt doch das Dreifache wie du!“. Der junge Ritter nahm sich dessen nichts an, und wartete nur geduldig auf seinen Gegner.
Wir drängelten uns frech nach vorne, obwohl es hier schon mehr Platz gab musste man aufpassen seine Begleiter nicht aus den Augen zu verlieren. Als wir eine Stelle gefunden hatten, an dem wir alle gut sehen konnten, bildeten wir eine Reihe. Erst Reyow, dann Zarah, ich gleich neben ihr, und dann Mex. So konnten wir alle perfekt sehen.
Vin und Lee waren mit Seles und Khar zu anderen Ständen gegangen, um weitere Anmeldungen in mehrere Kategorien zu machen. Mit den Eltern wollten sie nicht. Das war halt peinlich.
Zarah stupste mir in die Seite und deutete auf den Schwertkampf vor uns. „Schaukampf?“, fragte sie. Ich nickte und grinste, „ein Kampf der zur Schau gestellt wird. Nichts Unechtes oder so. Man kann sich da hinten anstellen und dann mit machen. Es werden immer welche ausgesucht, die in der gleichen Gewichtsklasse sind, und so weiter. Da machen alle möglichen Leute mit. Letztes Jahr hatte sich Seles auch angestellt, aber gegen einen Löwenmensch, der über zwei Meter groß ist wollte keiner kämpfen“, ich lachte, und deutete dann auf die Menge, die sich angestellt hatte zum kämpfen, „die meisten sind Bauern, die sich ein Sieg erhoffen und somit etwas Geld erhaschen wollen. Aber ab und zu sind auch ein paar Ritter bei, die eine Ablenkung haben wollen“. Mex beugte sich etwas runter zu mir, und hörte zu, dann klingte er sich mit im Gespräch ein, „schaut mal da. Der macht jedes Mal mit, und bisher hat er immer Gegner bekommen, die keine Chance gegen ihn hatten, und dabei ist der Kerl so schlecht. Jetzt steht er da und muss bestimmt einige Stunden warten bis sich jemand freiwillig meldet um gegen ihn an zutreten“.
„Der macht jedes Mal mit? Hätte ich kein Bock zu“, Reyow grinste. „Jopp“, sagte Mex, „und der denkt echt, er könnte etwas, nur weil er bisher immer Glück gehabt hatte“.
Mir gefiel Zarahs Blick gar nicht. Es war das Grinsen, das mir nur als zu gut bekannt war. Sie schaute mich an, und ich wusste was jetzt kommen würde. „Wo muss man sich anmelden?“, fragte sie.
Mex war mit ihr losgegangen. Reyow und ich schauten ihr zu, wie sie sich anmeldete. Wir sahen wie die zwei Männer am Anmeldeschalter sich komisch angucken, als Zarah auf den Ritter deutete, gegen den keiner kämpfen wollte. Mex hatte sich mit eingemischt. Er redete wohl auf die Männer ein. Doch diese zuckten nur mit den Schultern. Es war ihnen wohl egal wer gegen den Kerl antrat, Hauptsache es tat einer.
Mex kam wieder und stellte sich neben mich. „Und?“, fragte ich. „Nichts und“, antwortete er und beobachte den Kampf, der noch lange nicht zu ende war. Ich gab nur ein „tz“ von mir, und schaute dann wieder zu Zarah. Sie stand nun auf der anderen Seite des Rings, und grinste mich an. Ich verschränkte demonstrativ die Arme vor der Brust und schüttelte mit dem Kopf. Sie schmiss ihren in den Nacken vor Lachen. Dann zeigte sie auf ihren Gegner, der links abseits von ihr stand, und fuhr sich dann mit den Zeigefinger waagerecht am Hals entlang. „Wehe wenn nicht“, flüsterte ich und lächelte sie immer noch an. Doch ein Mann in Rüstung flog rückwärts durch unser Blickfeld, landete hart auf den Rücken, und plötzlich erinnerte ich mich an den Kampf der noch dran war. Oder eher jetzt zu Ende gebracht wurde, da sein Gegner ihm die Klinge gegen die Kehle drückte. Der etwas breitere Mann auf den Holzkisten machte sich über den Verlierer lustig, und gab Sachen von sich wie, „hab ichs nit gesagt? Mit dem schweren Ding könntest nit ma ner trächtigen Kuh davon laufn!“.
„Ist sie jetzt dran?“, Reyow schaute zu mir runter. Ich behielt meinen Blick auf meiner Waffenschwester und grinste. „Jopp, schlaub schon, solche Kämpfe kommen immer so schnell wie möglich dran. Wirst nervös?“. Er lächelte kurz, schüttelte dann aber seinen Kopf, „nein. Zarah weist was sie tut. Ich trau ihr so einiges zu, und den überheblichen Kerl schafft sie alle Mal.“
Ich hatte Recht. Der Ritter, der unter den Namen Kaden bekannt war, das so viel wie gemein oder böse bedeutete, betrat den Kreis. Grade als Zarah ebenfalls in den Ring wollte, wurde sie von jemanden am Arm festgehalten. Ich nahm an das es um ihre Waffe ging, da der Mann der sie festhielt an sie runter schaute, und nach ihr suchte. Meine Waffenschwester grinste nur, und beschwichtigte den ihn. Dann ließ er sie zu ihrem Gegner. Ich hab keine Ahnung was sie ihm gesagt hatte. Auf jeden Fall wusste Kaden jetzt nicht so genau was los war.
Wir drei Hühner konnten uns nicht mehr halten vor lachen. Gewalt zahlt sich eben nicht immer aus.
„Mach ihn fertig Bachengel!“, rief ich, und schon erklang die Glocke. Sie war die Schranken der Kämpfenden, die beim Erklang hoch gezogen wurden und alle Wege frei machten.
Der Ritter zuckte mit den Schultern, das sich wohl darauf bezog dass sie unbewaffnet war, und ging einen Schritt auf sie zu.
Sie liefen beide im Kreis, in sprungbereiter Position und ohne den Gegner aus den Augen zu lassen. Der Mann auf den Holzkisten machte sich über Kaden lustig, dass er sich schon mit Frauen prügeln musste, und diese dann noch unbewaffnet waren. Kaden hörte nicht drüber hinweg, so wie der junge Ritter davor. Doch ließ er seine Wut nicht an den Mann aus, der so über ihn sprach, sondern an Zarah. Plötzlich stürmte er nach vorne. Das Schwert zwar nicht zum Schlag erhoben, aber den Griff so gehalten um ihr eine drüber zu braten, stellte ich fest, und grinste in mich hinein. Junge wenn du wüsstest. Und schon jubelte die Menge auf. Zarah war ihm flink ausgewichen, so schnell das er hätte gar nichts tun können, und trat ihm in den Hintern, als er an ihr vorbei rannte.
Die Wesen, die an der Holzabsperrung standen, an der er kurz vorher zum Stehen kam, gingen Automatisch alle einen Schritt zurück, und drangen gleich wieder nach ganz vorne, als Kaden sich umgedreht hatte und ein weiteres mal losstürmte.
Dieses Mal war er zwar darauf vorbereitet, dass seine Gegnerin so schnell wie der Wind sein konnte, aber nicht das sie seinen Schwerthieb abfangen konnte.
Er war zornig über das Weib, das ihn bloßgestellte hatte, weswegen er jetzt wohl mehr zu der scharfen Klinge tendierte, und das Schwert hob. Es war im Ring alles erlaubt, so lang es nichts mit Trickmagie zu tun hatte, also hatte es schon mehrere Tote gegeben, und er konnte es sich nicht leisten eine Frau davon kommen zulassen, die andere dazu gebracht hatte über ihn zu lachen.
Kurz vor ihr, hob er sein Schwert ganz in die Luft, und grinste triumphierend, da sie ihm so nur noch schlecht ausweichen konnte. Aber sie eilte ebenfalls mit der Hand in die Höhe, als wenn sie ein Schwert halten würde, und dann hörte man das Klirren von Metal das auf einander knallte. Sie hielt wirklich plötzlich eine Waffe in der Hand.
Zarah hatte den Angriff pariert. Die Schwerter hingen in der Luft auf einander, als wenn es Magneten wären die sich anziehen, und dann trat meine Waffenschwester dem verwunderten Mann gegen die Brust. Er taumelte drei Schritte zurück, und hatte sich schon wieder gefasst. „So ist das also!“, rief der Mann auf den Holzkisten, der ab und zu vergessen hatte den Kampf zu kommentieren, da er selbst gespannt zuschaute. „Yeeahr du machst das!“ rief ich, hielt meine Hände in die Höhe und hüpfte auf der Stelle. „Autsch!“, rief Mex und rieb sich das Ohr, in das ich ausversehen geschrieen hatte. Ich nahm die Hände vor dem Mund, murmelte ein leises „ups“, und schaute ihn von unten wie ein kleines Kind an. Er schüttelte grinsend den Kopf, und rief dann ebenfalls etwas und jubelte.
Der Kampf war mittlerweile schon längst weiter gegangen. Aber er bestand zum größten Teil nur noch daraus das Kaden die Schwertangriffe parieren musste, die Zarah auf ihn nieder regnen ließ ohne eine Pause zu machen.
Ich wusste, dass es hätte gar nicht anders kommen können. Der Kerl war Zarah einfach nicht gewachsen, außerdem war er dann noch zu übermütig gewesen. Er ist nicht jemand der seinen Gegner lieber überschätzt, um auf alles gefasst zu sein. Und so ging es dann schnell zu ende.
Meine Waffenschwester hatte ihr Schwert schon wieder verschwinden lassen, und Kaden so gepackt das sie ihn mit einer Drehung zu Boden befördern konnte, was das geschah dann auch. Stöhnend lag er im Staub, und vergrub sein Gesicht in den Händen.
Die Menge tobte, jubelte und grölte. Genau wie der Mann auf den Holzkisten, den ich schon gar nicht mehr anderes nannte.
Zarah stieg auf dem Ring, und versuchte an den Wesen vorbeizukommen die sie jubelnd bedrängten. Ein Mann war ihr hinterher geeilt, und wollte ihr einen Beutel in die Hand drücken. Es war die Belohnung die man für einen Sieg bekam, aber die hatte ihn lächelnd davon geschoben und stand dann mit einem breiten Grinsen vor uns. „Ich hab während des Kampfes einen Stand mit was zum Naschen gesehen, kann das sein?“, sie klang als wenn sie nicht grade etwas Anstrengendes hinter sich hätte. Mex lachte auf und bejahte. Doch als wir grade losgehen wollten drehte sich Reyow um. „Was ist?“, fragte ihn seine Freundin, aber die Frage wurde uns so gleich beantwortet.
„Das war einfach genial!“, schwärmte die junge Frau, die Zarah in die Arme gesprungen war, „du hast es einfach drauf Süße!“. Braune Augen grinsten in die Runde, nachdem sie Zarah losgelassen hatte.
„Was machst du denn hier!?“, ich eilte zu meine Waffenschwestern, und umarmte die braunäugige. „Das frag ich mich aber auch!“, rief Zarah lachend aus.
„Euch besuchen. Mo, hatte mir mal hier von erzählt, und das ihre zwei Kleinen mitmachen, und das kann ich mir doch nicht entgehen lassen, oder?“, Ferach grinste über alle vier Backen. Man sah ihr an, wie sie sich freute, dass ihre Überraschung gelungen war. Ich konnte es immer noch nicht glauben, dass sie wirklich vor uns stand, und so umarmte ich sie ein weiteres Mal, um zu testen ob sie sich nicht in Luft auflöste.
„Mich freut es auch euch wieder zu sehen“, drang eine Stimme nach vorne, die hinter Ferach stand. Ich hatte Ethan gar nicht bemerkt, das mir ein bisschen peinlich war.
Nachdem wir uns alle begrüßt, und vor allem wieder beruhigt hatten, gingen wir zu dem so genannten ‚Naschstand’. Es gab an ihm heiße Getränkte, und Gebäck das einen anlachte. Natürlich konnte keiner von uns nein sagen, als Mex großzügig eine Runde Gebäck nach Wunsch ausgab. Für unsere Besucher war es so wieso schwer zu bezahlen, da sie jeweils von einen anderem Planeten mit anderen Währungen kamen.
So geschah dann nicht mehr viel Aufregendes. Wir liefen umher, schauten bei vielen anderen Kämpfen zu, oder hielten uns an den Ständen auf, die nicht nur was zum naschen verkauften, sondern auch Waffen oder etwas zur Pflege dieser, wie Zarah feststellen musste.
Ferach konnte wieder mal nicht widerstehen, und hat sich etwas gekauft um ihre Zwillingsschwerter zu säubern. Mex stand stundenlang vor einem Stand mit Dolche, da er sich nicht entscheiden konnte, welche er für unsere Kleinen als Geschenk kaufen sollte. Zarah eilte ihm aber zur Hilfe, und verkürzte unser Leiden, das durch die Wartezeit immer schlimmer wurde.
Ethan und Reyow klatschten begeistert, als wenn ein Krieger aus einer schweren Schlacht wiederkehren würde, als Mex sich endlich von dem Stand loslösen konnte, und wieder zu uns kam. Dieser verbeugte sich ehrenhaft, grinste, und schloss sich dann wieder grinsend uns an.
Es waren viele Kleinigkeiten, die dann noch passierten, für die uns viele komisch an guckten. Aber das machte uns nichts. Wir hatten unseren Spaß und das war die Hauptsache.
Die Gaststätten auf ganz Ardes waren überfüllt, wie immer wenn diese Wettkämpfe stattfanden. Aber da Seles und Khar schon vorher mit meinen Zwillingen hier waren, hatten sie zwei Zimmer reserviert gehabt. Als wir Zarah und Reyow gefragt hatten ob sie mit uns kommen würden, hatten wir eingeplant, dass wir uns ein kleines Zimmer teilen müssten, und jemand auf den Boden schlafen müsste. Doch jetzt waren auch noch Ferach und ihr Verlobter Ethan dazu gekommen.
Aber wir sind ja nicht zimperlich! Außerdem hatten wir es noch geschafft, ein etwas größeres Zimmer zubekommen, damit mehr Platz auf den Boden war.
Vin und Lee hatten sich natürlich dafür entschieden mit Khar, dem Vampir, und Seles der Löwenmensch der im stehen schlief, auf ein Zimmer zu gehen.
Als wir, die drei Paare, unser Zimmer betraten, und die zwei Betten sahen, ging es los. Ich weis nicht warum, es geschah alles in der Eile, aber die Kerle rannten alle gleichzeitig auf dasselbe Bett zu, und die jungen Frauen auf das andere.
Ich stupste Ferach an und grinste, nachdem wir auf das Bett gesprungen waren, „das ist meins!“. Sie lachte auf und stupste zurück, „denkste!“. Doch in der gleichen Sekunde wurde sie von Zarah gepiekst, die auf der anderen Seite neben ihr saß. „Das könnt ihr beide euch abschminken, das ist mein Bett!“, rief sie. „Halt, halt!“, Ferach hob die Hände, und Zarah und ich hörten auf sie in die Seite zu pieksen, „wir sind Frauen, und müssen zusammen halten! Wir teilen es uns!“. Wir lachten auf, als wir uns das schmale Bett anschauten, aber trotzdem legten wir erstmal Waffenstillstand ein.
Außerdem hatten wir es etwas leichter. Mit unseren Hüften die dünner waren, als die der Kerle, saßen wir nun ruhig und ohne Verletzungen nebeneinander auf unser Bett, und beobachten die Jungs. Ethan hatte es geschafft als erstes ins Bett zuspringen. Aber ob das so gut war? Mex hatte sich auf ihn geschmissen und wollte ihn grade rausschupsen, als Reyow sich ebenfalls fallen lies. Ein stöhnen von den darunter liegenden Männer war zu hören und dann ein lautes Knacken. Es dauerte dann auch nicht mehr lange, und schon saßen alle drei auf den Trümmern eines ehemaligen Bettes.
Wir, wie drei Hühner auf der Stange, konnten uns nicht mehr halten vor lachen. Gewalt ist halt nicht immer eine Lösung.
Delphy StarDragon - 29.01.2007, 18:37

oh... ah... wie toll!
ja ja, ein oller möchtegern-ritter hat halt gegen mich keine chance *muhaha* selbst schuld, nech? *ggg*
ich find das klasse, wie du uns alle unter einen hut bekommen hast und die letzte szene ist ja wohl die beste :lol:
Ferach - 29.01.2007, 20:12

ja deel! zeig's ihnen! XD *weiter anfeuer*
ich find' das ja so süß von dir, moli, dass du uns beide doch noch eingebaut hast ^.^ *ganz doll happy ist*
das ist alles so bühnenreif und ultra komisch :)) ich hoffe du hast ganz bald wieder lust weiterzuschreiben *nick nick nick*
*in die hände klatsch und ihr schwer-putzzeug anglubsch* thüdlüüüü* XDDDD

ich weiß nicht, mit was bezahlt man denn auf aravalon? bei uns nämlich mit gold - silber - kupfer in geprägten münzen, vll hätten das eure händler ja angenommen ;P

und das nächste mal treffen wir uns alle bei del! einer lenkt den wächter ab und wir schleichen uns an ihm vorbei! (und das dritte mal machen wir's dann bei uns *g*)

edit: das arme bett oo sind unsere männer so schwer oder tun die nur so? Oo
Delphy StarDragon - 29.01.2007, 20:35

fragt mich mal einer, was reyow eigentlich wiegt. wenn ich von mir ausgehe und das größenverhältnis vergleiche bzw seine stärkere muskulatur, werden das wohl so um die 80 kg sein *grübel* na ja, aber wenn sich alle drei auf das bett drauf schmeißen, hat das schon so einiges auszuhalten und da die betten der meisten unterkünfte eh nicht sooo stabil sind, brechen die bei so einem attentat sicher auch frühzeitig zusammen. wir mädels können uns da besser beherrschen. wir pieksen nur XD

das will ich aber sehn, wie eine von euch meinen planetenwächter ablenken will. der trick ist mir bisher noch nicht gelungen O,o und überhaupt, wie könnt ihr jemanden abhalten, wenn ihr noch nicht einmal in seine nähe kommt? *hust*
ich bin ein spielverderber, ich weiß ^,^''
Ferach - 29.01.2007, 20:56

aber echt mal del OO und dabei war mein plan so perfekt *hust* XD
naja, dann müsst ihr eben zu mjir kommen! aber bitte mit voranmeldung, sodass ihr es überlebt^^''''' ich will dann nicht einen riesen berg hackfleisch statt vier besuchern vorfinden *nick* (oder ihr spinnt selbst einen schutzbann um euch :)) )

*g* auch mal übeleg* so wie du es sagst, müsste azreal auch liegen *nick*^^ hmm.. so was brutales wieder :)

aba del! *kicha grinz* das ist ab heute mein offizielles motto: [quote:"Delphy StarDragon"] wir pieksen nur XD[/quote]
Moria - 29.01.2007, 21:12

Freut mich das die Geschichte gefällt!! *ggg*
Da macht es noch mehr Spaß sowas zu schreiben *lach*
Wollte eig. heute noch was tippen, da ich nach dem GassiGehen Zeit hätte, aber es kündigen sich Kopfschmerzen an, und das will und kann ich nicht riskieren *lach*

Mex wird sicher an die 100 wiegen...der frisst letzte Zeit nur noch *kopf schüttel*froh ist das er das hier nie lesen wird* muhahahaaa XD
Nein, aber er wird auch in diesem Bereich sein ...und so nen armes Bett aus so ner Unterkunft...naja XD

Gold wird auf unserem Planeten nur als Schmuck benutzt, bezahlen kann man damit nicht...naja eintauschen oder so halt ;.)

FeMausi dein Motto ist genial *laach*

Mex hat mir grad ne Mail geschickt, da er die Geschichte gelesen hat
Erstes was er sagte: "Warum muss immer wieder drauf rumhacken das ich gerne etwas kaufe, und das dann auch etwas länger dauern könnte?"
Zweites:"Ich bin doch nicht so brutal? Würd mich doch nie auf jemanden schmeißen. Aber na ja, es geht ja um ein weiches Bett...okey stimmt"
Und vieles mehr das ich lieber nicht abtippe *hust*
Delphy StarDragon - 29.01.2007, 21:20

*rofl* hui, ein zitat von mir wurde auch noch nie in eine sig gesetzt.

XD die kommentare von mex sind aber auch gut. er kann sich trösten, mit mir ist ein einkauf sicher nicht leichter. in der geschichte mach ich nur mal ne ausnahme ;)
aber ob das bett noch sooo weich ist, nachdem es in trümmern liegt :lol:
Ferach - 29.01.2007, 22:01

Delphy StarDragon hat folgendes geschrieben: *rofl* hui, ein zitat von mir wurde auch noch nie in eine sig gesetzt.
siehst'e mal, del XD wie ich dich wertschätze *grinz*

*rofl* mo-chan, ich hab ethan nix extra zu der story gesat, deswegen hat er, während ich gelesen habe, irgendwelchen anderen krams gemacht und sozusagen mental abgeschaltet. will nicht wissen, was er dazu sagt.
aber irgendiwe kommt mir mex äußerung im bezug auf das einkaufen, wie del, bekannt vor XD

*lach* na ne goldmünze ist bei uns auch 'ne ganz schöne menge wert, als hätte ich sicher nur kupfer mitgebracht :)) aber immerhin kann ich dir so dein geld wiedergeben *ein paar kupfermünzlis in deine hände fallen lass* ^.^ ohne widerrede!
Moria - 21.02.2007, 16:06

Wenn Ethan das mal zulesen bekommt, muss ich mich dann in Acht nehmen? ^^'' Versteck mich dann einfach hinter dir ;D

Okey *kupfermünzen wegsteck* Aber du wirst schon sehen was du davon hast ;.) *g*

So und nun zu einer kleinen Geschichte die entstanden ist, weil ich die letzten Tage einfach mal was lustiges brauchte. Ein Freund, aus meiner Anfangsinternetphase, hat mir dann etwas ausm Chat geschickt, und ich hab es zu einer Geschichte umgeschrieben...musste es aber ein bissel verändern ^^
Kharagas ist der Moderator (er sagt immer Leiter...naja *g*) falls das interessant sein sollte. Weis gar nicht ob euch sowas überhaupt interessiert, da ihr die alle gar nicht kennt....aber naja was solls ^^'


Die erste Evoretruppe zu gast in einer Talkshow

Das Publikum klatschte, während der Talkshowleiter (TsL) auf die Bühne lief, und die Hand grüßend hob.

TsL: Hallo mein liebes Publikum, ich heiße euch heute wieder herzlich willkommen zu unserer Sendung: Die Helden die unseren Planeten retten! Und da hab ich uns ganz besondere Gäste zu eingeladen, und zwar fünf Krieger aus der erste Evoretruppe von Adrion del Maiyor!

Die Kamera schwenkte von einem zum anderen Gesicht der Evorekrieger, während das Publikum wieder klatschte.

TsL: Da hätten wir einmal Aversa, er zeigte auf den ersten Mann der ganz links saß, der Elb der es nicht einsieht einer zu sein. Neben ihm sitzt Moria, die junge Frau mit dem Drachenherz…und einschüchternden Blick wenn man mit ihr flirtet *hust*.
Skaven der gutherzige Vampir, der Talkshowleiter musste eine Pause machen und warten bis die Mädels im Publikum zu Ende gekreischt hatten, Morias Bruder und Teenyschwarm, fügte er hinzu und wollte zum nächsten Gast kommen. Wurde aber von diesem unterbrochen, da er sich selbst ankündigte.

Scence: Und dann Scence! Der aufgedrehte braunhaarige sprang auf, und wartete, dass die Mädels ebenfalls wie bei Skaven zu kreischen anfingen….
Stille….
ein Strohballen rollte durchs Bild….
immer noch Stille…..
…is ja gut, ich hab’s verstanden! Winkte er cool ab, und ließ sich wieder im Stuhl fallen.

TsL: Ähm, ja…und unser letzter Gast ist Abdun, der dunkelhäutige Hunne. Mit den Muskeln aus Stahl.

Scence: Und einer Gehirnmaße so flüssig, wie depressiver Wackelpudding.
Flüsterte Scence, der zusammengesunken mit verschränkten Armen, niedergeschlagen in seinem Stuhl saß.

TsL: Ähm, wie bitte? Du hast die Arme vor deinem Mikro, weswegen wir dich nicht ganz verstanden haben.

Scence grinste schief: Ah nichts!

TsL erst etwas irritiert durch Scence, dann aber ganz der Moderator: Als erstes interessiert uns alle natürlich, wie es unter euch läuft. Seid ihr einfach nur Partner, oder auch Freunde?

Aversa: Beides.
Abdun schnaufte abwertend
Aversa lächelte daraufhin verlegen, rutschte auf seinem Stuhl hin und her, bis er sich auf die linke Armlehne abstützte und weiter sprach: Ja also, die meisten jedenfalls. Wir sind zwölf Männer..

Moria: und Frauen…

Aversa: …ähm ja…genau. Da ist es klar, das es mal Zoff gibt, aber so verstehen wir uns alle ganz gut, und würden sogar unser Leben geben, um einen anderen Evore zuretten.

Scence verwundert: Echt jetzt?

Aversa kniffe genervt die Augen zusammen: Ja, echt jetzt.

Scence grinste breit: Gut zu wissen.

Moria: Probier es erst gar nicht aus!

Scence: Was denn? Erst verheimlicht ihr mir so was, und dann wird man wieder nur von dir angefahren!

Moria: Ich kenn dich, du hast doch nur Stroh im Kopf!

Scence: Was soll das jetzt heißen??

Moria: Das du…-

TsL lächelte irritiert, während er sich einmischte: Ähm ja, ich glaub es ist auch recht nützlich wenn man im Kampf ist, nicht nur einen Partner sondern auch einen Freund zur Seite zuhaben. Immerhin muss man dem anderen vertrauen können.

Skaven spricht das erste Mal: Genau so ist es.
Tennys fangen wieder an wie wild zu kreischen, als wenn Tokio Hotel auftreten würden.
Skaven: Außerdem täten wir eher einen Auftrag abbrechen, wenn das Leben eines Partners in Gefahr ist, als das wir unseren Job machen würden. Unser Chef Adrion würde das verstehen, aber bisher ist es noch nicht so weit gekommen.
Ein Schild mit „Ska du bist so cool - ich will ein Kind von dir“ wurde in die Höhe gehalten.

Scence: Tz…noch nicht so weit gekommen, machte Scence Skaven nach, es ist schon so verständlich geworden, dass ich meine Freunde andauert aus der Patsche helfen muss, dass es schon gar nicht mehr wahrgenommen wird.

Abdun mit verschränkten Armen, und starrem Blick geradeaus: Sei lieber ruhig. Skaven hat extra nichts davon erzählt, wie doof du andauernd in jede Falle tappst, und wir dich befeien müssen.

Scence aufgebracht: Hey, wenn du das mit den Nymphen im Bikini meinst, da wäre jeder Kerl drauf reingefallen!!

Aversa neckend: Ja vielleicht, dann aber auch nur einmal.

Scence: Ja und? Ich bin halt…ähm…öfter drauf reingefallen. Aber habt ihr die Bräute mal gesehen?

Skaven: Klar haben wir. Uns wollte man ja auch damit locken, haben es aber nicht geschafft.

Scence wütend: Wollt ihr mich jetzt als Notgeil dastehen lassen?

Moria: Nein, aber als Strohdoof.

Scence zum Talkshowleiter: Dieses Weib ist mich nur am beleidigen. Wo bleiben die Rausschmeißer?

TsL überlegte was er sagen könnte, da sie gar keine hatten (waren einfach zu teuer): Ähm, Kaffeepause!?

Scence: Was, dafür werden bezahlt? Die sollten mal nen Auftrag von uns machen. Und wenn es nur einer der Kategorie D ist, die würden keinen Kaffee mehr trinken, sondern nur noch an Mamas Brust nuckeln…wie Babys eben.

TsL: Was bedeutet das, Kategorie D?

Aversa: Unsere Aufträge werden in vier Schwierigkeitsstufen eingeteilt, um zu sehen wie viele Evore mit müssen, und ob irgendjemand besonders dafür geeignet ist.

Scence: Weißt du warum ich noch Solo bin? Der Talkshowleiter schüttelte den Kopf. Weil ich keine Zeit für ne Freundin hab. Andauernd werd ich für so nen Auftrag gerufen, bin halt am besten für alles geeignet, und muss immer dabei sein.

Moria: Große Klappe und nichts dahinter! Er sitzt am liebsten den ganzen Tag in unserer Stammtaverne und ballert sich den Schädel zu, um dann eine Prügelei anzufangen. Anzufangen(!), mehr aber auch nicht, denn wenn es losgeht, versteckt er sich hinter Abduns breiten Rücken.
Abdun schnaufte.

Scence: Verstecken? Er hält mich zurück!
Abdun schnaufte wieder.

TsL reagiert nicht darauf, sondern wendet sich an Abdun: Du bist nicht so der große Redner, nicht wahr?

Abdun: Nein.

TsL: War das schon immer so, oder kommt das von ihrem harten Job, wo sie stehlen, jagen, morden und so weiter?

Abdun zuckte mit den Schultern.

TsL: Ähm ja…ihr seid eine sehr…ähm…interessante Runde, und es hat mich gefreut euch als Gäste zu haben. Vielen Dank das ihr da ward, er drehte sich zum Publikum, und an ihnen vielen Dank das ihr wieder mal zugeschaut habt, bei: Die Helden, die unseren Planeten retten. Ich wünsche ihnen noch einen schönen Tag, und man sieht sich. Tschau!

Ein Schild wurde dem Publikum hochgehalten, wo drauf stand:
“Begeistert Klatschen - sonst klatschst!“
Delphy StarDragon - 21.02.2007, 18:21

*rofl* ist das genial!
aber kannst du die stelle mit tokio hotel nicht mit ner anderen band ausfüllen? bitteee? *hust*
Ferach - 21.02.2007, 18:38

nja, ich denke tokio hotel ist die am geeigneste beschreibung o.o mag ich ja auch nciht *grusel*
ich find die story auch voll süß^^ erinnert mich an den ulk von mysti und ihrer version von aschenputtel *g*
Moria - 21.02.2007, 20:14

*lach* Irgendwie fragen mich das alle...aaaber es steht und irgendwie kann ich es nicht mehr wegradieren *schultern zuck*

Aschenpudel von Mysti?
Kann ich mich gar nicht mehr dran erinnern *schau*
Ferach - 21.02.2007, 21:18

ka, ob du es damals gelesen hast. sie hat es ja, glaube ich, nur in ihrem eigenen forum ausgestellt. mja, und da hat sie eine wirklich grandiose padorie auf aschenputtel (besonders mit den drei feen^^') geschrieben .)

ach lass es ruhig! hat gut5e schockwirkung XD *hust*
Moria - 24.03.2007, 01:32

Ich melde mich mit einer kurzen Geschichte zurück, wollte zwar das Forum durchlesen, bin aber zu müde für, und das reinstellen geht ja ganz schnell *nick*
Hab sie im KH geschrieben, ganz so wie früher mit Stift und Papier ^^
Hatte ein MP 3 Player von irgendjemanden ausgeliehen (fragt mich nicht von wem der war oO) und da war das Lied "Träumst du" von Oompf drauf....mochte es zwar nicht so gaaanz besonders, aber ich habs mir zwei, drei Mal hinter einander angehört, und dann fiel mir diese Geschichte zu ein
Viel Spaß *hust* ;D


Preis der Freiheit

Sie stand ganz oben, dem Himmel so nach, und von der Menschheit so weit entfernt. Der Wind wehte leicht, und blies ihr kalt unter die Kleidung. Sie zitterte.
„Springst du heute?“. Es war wieder diese dunkle Männerstimme. So eindringlich und sanft zugleich. Er sprach heute mit ihr, seid es dunkel geworden war. Ihre Hände krallten sich noch fester an die Brüstung. Sie fühlte sich so frei hier oben auf dem Hochhaus, so nahe am Rand.
„Springst du heut Nacht?“. Er stand am anderen Ende vom Dach, lehnte sich mit den Rücken an die Brüstung, mit den Händen in den Hosentaschen, und starrte sie an. Seine Blicke brannten sich zwischen ihren Schulternblättern. Doch für sie war er nicht da, nur seine Stimme existierte.
„Springst du mit mir?“. Ein warmer Schauer durchfuhr ihren Körper. Von den Ohren angefangen, mit denen sie die Stimme wahrnahm, bis hin zu den Füßen, die wie festgefroren auf dem Dach standen.
„Mit mir. Springst du mit mir heut Nacht?“. Er kam ihr näher. Seine Schritte halten hoch zum dunkelblauen Horizont, und erschreckten dort die Sterne. Seine Stimme ertönte immer wieder in ihrem Kopf, und immer wieder stellte sie dieselbe Frage.
„Springst du mit mir heute Nacht?“. Er flüsterte ihr die Worte ins Ohr, als er genau hinter ihr stand. Er faste das Geländer links und rechts von ihr, und drückte sie noch mehr zum Rand, von dem sie sich bisher immer noch ängstlich weggedrückt hatte. Wieder dieses Gefühl von Freiheit, als sie die Tiefe sah, mit dem Himmel als Deckel. Auch wenn ein Angst mitschwebte und sie unsicher machte. Dann zerbrach auf einmal alles.
„Spring mit mir!“. Befahl die Männerstimme, und drückte sie wieder an die Brüstung. Das Gefühl der Freiheit war dahin geschmolzen. Es war nur noch Angst die sie spürte. Die ihr die Kraft gab, ihn von sich weg zudrücken, und zu rennen.
„Spring mit mir heute Nacht!“ Schrie er ihr nach. Doch sie ignorierte ihn, und rannte weinend nach Hause.
Sie schmiss sich ins Bett, und schlief wenig später träumend ein. Eine Stimme begleitete ihre Träume, in denen sie in die Dunkelheit fiel, in die Freiheit - eine Stimme, so warm und sanft, und doch so eindringlich und drohend das sie ihr Angst machte. Immer wieder stellte sie dieselbe Frage.
Ferach - 24.03.2007, 12:48

muhhhiii *von einem wohligen schauer erfasst wird*
diiie ist ja toll o.o die fasziniert vom ersten satz an total *nick nick* hasu suupie gemacht, sis :)) gefällt mir von vorn bis hinten!!

und klingt ganz so, wie es mir damals ging: langeweilebekämpfung im krankenhaus. als sie mich hingeschickt hatten, hatte ich ja nicht mal was mit, was mir hätte helfen können OO ich hab meine mum nur postwendend angewiesen, mir bloß was zum zeichnen oder so mitzubringen! ohh war das grausam -.-'

aber du hast deine langeweile wirklich bestens genutzt^^ *klatscht* supie gut, wirklich!
Delphy StarDragon - 24.03.2007, 18:56

du meine güte, da wird man richtig mitgerissen bei den worten. so kurz die geschichte auch ist, so prägnant ist sie O,o
wunderbar geschrieben. kommt absolut toll rüber, besonders WEIL es immer und immer die selben gesprochenen sätze sind. sonst mag ich derartig häufoige wortwiederholungen nicht, aber hier erzielt das absolut die gewünschte wirkung.
mir gefällt deine story total gut, besonders auch der schluss, der für mich total überraschend kam. das war nicht vorauszusehen. ich dachte wirklich, dass sie noch springt.
echt klasse! *beifall klatsch*
Moria - 26.03.2007, 21:17

Ich lass doch niemanden springen der keine Drachenflügelchen hat, Del XD

Ferach ich hatte auch nichts mit...bin abends hin zur Untersuchen, und dann wurd gesagt ich sollte eine Nacht da bleiben, weil mit aus der Wirbensäule Flüssigkeit entnommen wird...Dann hieß es am anderen Tag ich muss noch länger bleiben....meine Bettnachbarin (ältere toootal nette Dame) hat mir was zum Schreiben gegeben ^^

Schön wenn die Geschichte ankommt *nick*
Das freut immer wieder einen ^^
Moria - 24.04.2007, 09:24

Könnt ihr euch an die Geschichte erinnern "Männerwünsche"?
Wenn ja weiter lesen, wenn nicht...öhm...dürft ihr machn was ihr wollt ;D
Hab mir gedacht, ein Ende muss es geben! Aber habs wieder nicht so hinbekommen wie ich wollte...auch wenn man es als ein Ende bezeichnen könnte...mh...naja...viel Spaß beim Lesen ;D



Ich war in Mex’s Armen eingeschlafen, und wachte dadurch auf, dass mir einer dieser ins Gesicht geschleudert wurde. „Arg“, zornig hievte ich erst seine Gliedmassen von mir, da auch eins seiner Beine auf mir lag, schubste ihn dann gänzlich zur Seite und setzte mich auf.
Das kaputte Bett hatten wir raus getragen, da eine Reparatur sich nicht gelohnt hätte, und bezahlten es. Das andere Bett haben wir hochkant gestellt. So war mehr Platz auf den Boden, wo wir alle unser Lager errichteten. Es wollte sich keiner erbarmen, und als einziger in weichen Federn schlafen.
Ethan war ebenfalls schon wach, und kam grad aus dem Badezimmer. „Zum Glück haben wir das größere Zimmer bekommen. Hier ist das Bad gleich mit dran, deine Freunde müssen sich mit den anderen Gästen eins im Flur teilen“, er grinste.
Zarah war die nächste die aufwachte und schaute erst Ethan dann mich mit müden Augen an. „Guten Morgen“, hauchte sie mit einer Stimme, die dem Schlaf noch nachtrauerte, und setzte sich aufrecht hin. Grade als sie dabei war sich ausgiebig zu strecken, drehte Reyow sich zu ihr um, schlang seine Arme um sie, und murmelte etwas im Schlaf, was ich nicht verstand, mir aber ein Grinsen entlockte.
Seine Freundin strich durch sein blondes Haar und kitzelte ihm am Ohr. Die Augen zu einem kleinen Schlitz geöffnet, schaute er nach oben. „Aufstehen“, sagte Zarah grinsend und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. Ein tiefer Seufzer war zu hören, und schon ließ er wieder seinen Kopf in ihren Schoss fallen.
Die Bewegungen hatten nun auch Ferach aus dem Schlaf gerissen. Im liegen streckte sie sich und grinste uns mit ihren braunen Augen an, so munter wie eh und je. „Morgen!“, rief sie in die Runde. Wir antworten ihr alle, mehr oder minder, genau so fröhlich. Nur bei Reyow konnte man nicht so recht verstehen, ob er ihr das gleiche wünschte, oder nach Ruhe bettelte, da sein Gesicht noch immer tief im Stoff der Decke begraben war. Zarah und sie grinsten sich darauf hin nur an.
Ich hatte mich mittlerweile hingekniete, und so gut wie es ging, die Schlaffheit aus meinen Gliedern gestreckt. Rechts neben mir bewegte sich etwas, als sich jemand noch tiefer in seine Decke kuschelte. Zuhause war Mex der frühste Frühaufsteher den es gab, aber wenn wir etwas vor hatten, oder wo anderes waren, würde er am liebsten bis in den Nachmittag hinein schlafen. Aber das hab ich natürlich nie eingesehen, und dieses Mal ebenfalls nicht.
Ich stellte mich in gebückter Position an seine Füße, und ließ mich fallen. Er stöhnte unter mir, und war sofort wach. Ein gespielter Hustenanfall überfiel ihn, und er röchelte nach Luft. „Jetzt tu mal nicht so!“, schimpfte ich, nachdem ich mich auf seinen Bauch gesetzt hatte, und ihn kitzelte.
Ferach war mittlerweile ins Badezimmer gestürmt, und hatte die Tür hinter sich zugeknallt. „Erste!“, war hinter dem Holz zu hören. „Zweite“, verbesserte sie Ethan. „Egal, auf jeden Fall nicht letzte!“, rief sie lachend, und schon hörte man Wassergeplätscher.

Weil es in der Gaststätte nichts zum Frühstück gab, da es bei so vielen Gästen einfach zu viel wurde, suchten wir uns einen Stand mit etwas, das einigermaßen nach einem Frühstück aussah.
Schließlich wurden wir fündig. Brötchen, belegt nach Wunsch. Also war für jeden was dabei. Seles und Khar gehörten mit zu den ersten Gästen unserer Unterkunft, also bekamen sie noch dort etwas zu Essen. Das dann natürlich auch im Preis mit einbezogen war. Aber Lee und Vin hatten sich zu uns gesellt. So standen wir acht nun im Kreis neben dem Stand mit den Brötchen, aßen unser Frühstück, und tranken einen warmen Kakao. Die warmen Getränke taten zu dieser Zeit richtig gut. Der Winter würde sich bald übers Land legen, und schickte nun schon ein paar Boten des Frosts voraus.
„Und heute ist euer erster Kampf?“, Ethan pustete in die Tasse, und somit den Dampf weg, der aber sofort wieder über der Flüssigkeit schwebte, nachdem der Lufthauch verschwunden war.
Meine Zwillinge nickten. Lee schluckte einen Bissen runter, und begann dann freudig zu erzählen, „heute sind die ersten Schwertkämpfe. Wenn wir uns qualifizieren, und eine Runde weiter kommen, sind wir dann übermorgen wieder dran. Das Finale dieser Kämpfe ist dann in einer Woche“.
„Aber erst kommen die Wettkämpfe der Elemente!“, fügte Vin hinzu, und nahm dein einen Schluck Kakao. „Da kämpft ihr mit euren Elementen gegeneinander?“, fragte Zarah interessiert. Aber er schüttelte den Kopf, „nein. Dort wird durch bestimmte Aufgaben festgestellt wer besser sein Element beherrscht. Aber da es hier nicht viele gibt, die überhaupt eins besitzen, sind diese Wettkämpfe meistens nur zwei Tage lang, wenn überhaupt“.
Zarah nickte nun aufgeklärt und biss in ihr Brötchen. Die restliche Zeit des Frühstücks schwiegen alle, da wir mit kauen beschäftigt waren.
Es waren nun auch schon wieder die ersten Schaukämpfe dran, und Zarah stupste mir mit ihren Ellbogen in die Seite, als wir an einen vorbei liefen. Darauf hin packte ich sie an diesen und zog sie zu mir. „Nein!“, sagte ich lachend, „du hast gestern schon deinen Spaß gehabt“. Mit einer hochgezogenen Braue schaute sie zu mir runter, und schnalzte mit der Zunge. „Spaß?“, fragte sie, „der Kerl war lächerlich!“.
„Ja und? Selber schuld wenn du dir so einen Möchtegern Ritter aussuchst. Außerdem fangen heute die Jugendkämpfe an, da werden wir genug Beschäftigung haben“.
Und ich behielt recht. Die Kämpfe waren sehr interessant, und es gab viel zu bestaunen, weswegen der Tag leider viel zu schnell vorbei ging. Meine Zwillinge hatten den Kampf heil überstanden, und konnten es kaum erwarten wieder an der Reihe zu sein. Unsere Männer machten noch so einigen Mist, und überlegten lang genug darüber, wie viel sie für ihre drei Hühner verlangen könnten. Keine Ahnung warum sie uns loswerden wollten, aber natürlich werden sie es nicht so schnell.
Mal sehen was die nächsten Tage bringen. Auf jeden Fall ist es mal schön, mit meinen Freunden einfach nur Spaß zu haben.
Ferach - 24.04.2007, 14:51

gnhihi^.^ ich hätte auch gern an einem der kämpfe teilgenommen XD vorallem der element-geschicklichkeits-kampf klingt witzig *smilez*

thihi^^ ist ja toll, dass du noch so ein knuffiges ende geschrieben hast *g* nur will ich jetzt wissen, warum man uns loswerden wollte o___o *ihren aza anglubsch*
Delphy StarDragon - 24.04.2007, 17:58

ach menno, man gönnt mir aber auch gar nichts *motz*
erst darf ich an keinem kampf mehr teilnehmen und dann werd ich auch noch verscherbelt *weitermotz*

hast aber ein schönes ende gefunden... das sich bei bedarf verlängern lässt *thihi*
gefällt mir deine geschichte ^,^
jetzt muss nur noch dazu kommen, die auch auf meiner hp zu vervollständigen.
Moria - 24.04.2007, 19:07

Freud mich das euch das Ende gefällt ^^
Mal sehen, vll bekomm ich in ein paar Monaten wieder mal Lust dran weiter zu schreiben *hust* ;D

Del
Noch wurdes du ja nicht verscherbelt...noch ;D *g*
Ah nein, die Jungs wollten uns einfach mal wieder ärgern...

FeMausi
Du willst wissen warum sie uns loswerden wollten?
Hab dazu jetzt ne kleine Skizze gemacht *zu del grins*
Moria - 23.05.2007, 10:45

Wah ich bin eigentlich zu früh dran *huuuust*
Hab hier nämlich etwas für zwei Personen die mir gaaaanz doll am Herzen liegen *nick nick*
Für die eine ist es ein Dankeschön, da sie mir immer so tolle Lieder schickt, für die andere ein revanchieren meinerseits, da sie mir einen Wunsch erfühlt XD
Nun viel Spaß beim lesen!
Sagt mir wenn ich etwas ändern soll!!


Auf Los, geht’s los!
-Darf ich euch vorstellen?-

„Auf Los, geht’s los“, flüsterte sie, während sich ihr Schwert in ihrer Hand materialisierte. „Auja“, grinste die Elbe daraufhin, und zog eins ihrer Schwerter, welche sie auf dem Rücken immer mit sich trug. „Zeigen wir’s ihnen!“, feuerte die dritte, und somit die letzte junge Frau, ihre Waffenschwestern an, während sie ihren braunen Griff vom Gürtel löste, und sich somit ihr Klingenschwert materialisierte.
„Und ab die Post!“, rief Zarah aus, und bückte sich unter einer kraftvollen geschwungenen Axt weg, die im selben Moment auf sie zugerast kam. Sie stand in der Mitte der drei Frauen, und etwas weiter vorne, womit sie zuerst mit den Angreifern konfrontiert wurde, die auf sie zu gerannt kamen.
Raitsh rechts, und Moria links von ihr mussten dennoch nicht lang warten, bis sich ihre Wege ebenfalls mit dem der Gegner kreuzten.
Es waren fünf Männer, mehr hatte man noch nicht erkennen können, außer das sie ihre Waffen wohl nicht zum ersten Mal in den Händen hielten. Aber das machte den Frauen nichts – ganz im Gegenteil.
Wenn man herausfand, um wen es sich bei ihnen handelte, zogen viele ihre Waffen, und forderten sie zum Kampf heraus, um zu beweisen, dass sie vor den drei Kriegerinnen keine Angst haben müssten. Die meisten waren Straßenkämpfer, hatten ihre Erfahrungen von einfachen Kneipenprügelrein, oder wenn sie sich mit dem Liebhaber ihrer Freundin oder Frau schlügen. Also Grobiane, die auf ihre Körperkräfte zählten, und Frauen als keine nennenswerten Gegner sahen. Genau wie die drei Waffenschwestern - aber da hatten sie sich bisher immer getäuscht, und die Freundinnen hatten leichtes Spiel mit ihren Herausforderern gehabt, was sie mittlerweile langweilte.
Doch immer mehr wurde dadurch der Elite-Clan mit ihrem Symbol, dem Halbmond mit einer dritten Spitze in der Mitte, bekannt, und als Gegner gefürchtet. Dennoch wurden solche Herausforderungen, wie diese der fünf Männer nicht seltener.
Wenn sie nicht verstanden, dass sie erleichtert sein sollten, dass der Clan nichts mit ihnen zutun haben wollten, und die Frauen immer wieder aufs Neue herausforderten, waren sie selbst schuld, an diese schockierende Erinnerungen in ihrem Leben – wenn sie sich noch erinnern konnten. Doch so weit wollten die Drei es nur selten kommen lassen.
„Ich hab aufs ‚Los’ gewartet!“, rief Raitsh, die schwarzhaarige Elbe Zarah zu. Sie hatte ihre Schwertspitze auf die Kehle eines Angreifers gezielt, und blickte, als wenn sie vom Backen aufschauen würde, die Braunhaarige an. „Du hast doch auch so gewusst, was gemeint war, oder nicht?“, antwortete diese grinsend, nachdem sie sich mit einer Drehung an einem Gegner und seinem Angriff mit dem Dolch vorbei geschmuggelt hatte.
Raitsh gab kein Kommentar, lächelte nur, und musste dem Schwerthieb parieren, als einer der Männer seinem Freund zur Hilfe eilen wollte. Sie hatte keine Schwierigkeiten mit diesem – keine wirkliche. Er kämpfte nicht schlecht, das wollte die Elbe ihm lassen, doch er hatte Probleme den schnellen, und zugleich eleganten Bewegungen der Schwarzhaarigen zufolgen. Er pfiff aus dem letzten Loch, wie man so schön sagte, als sie aus der Hocke in die Höhe sprang, sich an einer Steinwand rechts von ihr abstieß, und noch bevor sie hinter ihrem Gegner wieder auf die Füße landete, ihm einen Tritt ins Genick verpasst hatte. Während er nach vorn stolperte, ging er in die Knie, und sein Kopf war ungewöhnlich stark nach hinten gekrümmt. Es war ein gezielter Tritt gewesen.
Elegant sprang Zarah über dessen leblosen Körper. Im Flug machte sie eine schnelle Handbewegung, und noch bevor sie wieder vor ihren zwei Gegner auf der Erde landete, taumelten diese drei Schritte durch den Windstoß zurück. Die zwei Männer brauchten einige Sekunden, um ihr Gleichgewicht wieder zu finden, doch die Braunhaarige war schneller, und hatte den Ersten, noch während er nach hinten getaumelte war, am Handgelenk gepackt, und wieder nach vorn gezogen, mit dem Magen genau auf ihr angehobenes Knie. Heuchend brach dieser zusammen, und sie schlug ihm mit dem Schwertknauf in den Nacken. Dann wandte sie sich dem anderen zu, der sie mit weit aufgerissenen Augen angesehen, und dann die Flucht ergriffen hatte.

Darf ich euch nun vorstellen? Das sind meine Waffenschwestern, Zarah und Raitsh. Wir drei bilden den Elite-Clan. Zwar sahen, oder eher sehen, wir uns nicht sehr oft, da wir drei jeweils auf einen anderen Planeten leben. Aber wenn wir uns trafen, passierte meist so etwas, wie das was dort oben beschrieben ist.
Ich hatte mich an dem Tag auf einen Felsen gesetzt, um meinen Waffenschwestern beim Kämpfen zugesehen. Ich weiß nicht mehr, wie lang dieses Erlebnis her ist, aber es ist, und bleibt eins, welches ich nie vergessen werde.
Mein Angreifer lag längst zu meinen Füßen. Blut rann aus einer Wunde an seinem Bauch. Er war mir zu beleidigend gewesen, als das ich ihn hätte verschonen können. So blieben nur noch die anderen zwei von Raitsh und Zarah, die die Flucht ergriffen hatten, und ihr Erlebnis mit dem Clan den Leuten erzählten, die es hören wollten. Sicher wurde es von einigen als Spinnerei abgetan, warum auch immer, andere wiederum hatten es weiter erzählt, und einiges dazu erfunden, aber das macht ja nichts. So wurden wir auf jeden Fall auf meinem Planeten Aravalon immer bekannter.
Bekannter, und gefürchteter, wie aber auch gefeiert und geehrt – so lange man uns nicht zu einem Kampf auf Leben und Tod herausforderte.
Ferach - 23.05.2007, 11:24

gnaaahh -^-------^- ich liebe unseren clan immer mehr *lach*
die geschichte ist wirklich, wirklich klasse :] da hast du mal ein kleines, feines kunststück hingezaubert .) es passt so schön zu meinen 'aufzeichnung' *g*
klasse, klasse, klasse! *applaudier* du wirst auh mit jeder geschichte besser, süße *nick* auf jeden fall!
ich finde deinen gedanken so lieb und nett .) hättest das nicht extra machen müssen, aber WO du es nun einmal getan hast, freue ich mich umso mehr^^ *dich ganz doll knuddel und busssal* bis echt unsere beste ^.^

im übrigen ist der titel klasse! *nick nick* der schreit so nach fortsetzung XD
Delphy StarDragon - 23.05.2007, 16:42

ich hab dir doch schon mal gesagt, dass du dich dafür nicht revanchieren brauchst! ich bekomm doch genauso lieder von dir zugeschickt wie du von mir... aber eeegal, ich liebe diese story. die ist so hammer! ihr könnt das beide so gut, diese art zukunftsgstorys zu schreiben. echts uper! richtig toll gelungen und klasse inhalt ^,^
Moria - 23.05.2007, 17:05

*hust* Fortsetzung....ahja? ^^'' Öhm..mja mal sehen *hust*
FeMausi, wenn ich erlich bin hab auch nur durch deine 'Aufzeichnungen' die Lust zu schreiben bekommen....aber ich liebe Geschichten mit uns drein *ganz vernarrt drin ist*
Del wollte trotzdem mal was machen, da du immer so viel für mich tust!
Und ich bin sooo erleichtert, dass euch die kurze Geschichte gefällt *nick*schweiß wegwisch* ;D
CheshireCat - 23.05.2007, 18:05

Ah, also diese drei sind eure Charackter? Wer ist darin wer?
Die Geschichte ist klasse geschrieben, vor allem dei Kampfszenen hast du super hingkriegt, mir fehlt es dazu meißt an vokabular ^^
Gibt es zu diese drei Characktern dann auch eine Hauptstory? *-*
Ferach - 23.05.2007, 18:51

del... du solltest es aufgeben sie davon abhalten zu wollen, uns dankeschön-sachen zu machen. stattdessen solltest du es schätzen lernen^^
wir sind halt alle so, dass wir uns immer bedanken müssen XD aber wenn dann so was kreatives bei rauskommt, ist es doch toll *g*

@cheshire
ich könnte jetzt wieder auf den passenden threat im userforum hinweisen oo''' ist bissi fies, oder?^^''
nja. auf jeden fall bin ich die elbe, von der mo-chan schrieb .) ehemalige elementarwächterin des feuers, jetzt 'nur' noch flammenmagierin. aber ncihts berufliches, oder so. meinen nebenberuf könnte man wohl eher mit kopfgeldjägerin beschreiben^^''' (warum ich das tue? lieg an meinem blutcocktail aus dunkel- und lichtelbenblut) ich bin noch eine sache mehr, machtvoller, aber die erzähl ich nicht gern rum. die umstände, wie ich dazu kam, waren etwas... ähm... schwerwiegend^^'''
nuja. und hauptstory ist schwer, denn jeder hat sein eigenes leben. die sache mit dem elite clan kam eher zufällig zustande. nun sind wir nicht nur waffenschwestern sondern auch alle drei mitglieder dieses clans, der sich immer weiter ausbreiten wird ;)
so weit die kurzfassung^^''' (man gott habe ich viel weggelassen OO)
Moria - 23.05.2007, 19:19

Fe hats ja schon erklärt:
Sie ist die Elbe
Zarah ist unser Admin Del ^^
und die andere da irgendwo bin ich *g*
Schreiben gerne mal Geschichten zu unserem Leben *nick*

Mir fehlen auch immer die Worte um etwas zu beschreiben, so das es auch noch gut klingt XD
Aber wenn man viel liest, glaub ich, bekommt man schon so einiges ab
Das schlimme ist, ich kann so Geschichten nicht immer schreiben, das kommt alle Monate mal vor, das ich abends anfang zu tippen, und dann bis in die Nacht an etwas arbeite...aber es klappt dann, und die Worte kommen wie aus den Fingerspitzen geflossen XD
Ferach - 23.05.2007, 19:27

und deswegen gibt die kleine dann immer vollkommen totmüde die geschichten nachts halb eins hier ab, wo sie sowieso niemand mehr liest und wundert sich, dass sie nichts weiter zu sagen kann *lach*
nene^^ du mahcts das schon gut so, mo-chan. wenigstens schreibst du ab und zu was und lässt uns nicht monatelang auf was neues schmoren *smilez*
dich knuffel*
CheshireCat - 23.05.2007, 20:51

Nein ist shcon okay, verweis mich ruhig so oft du willst auch irgendwelche andre threads, ich meine dafür sind sie ja da, sonst hätte man eine für alle XD&quo