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Kalli - 06.08.2006, 20:24
FEUERWEHRDIENSTVORSCHRIFT
Feuerwehrdienstvorschrift 08/15

1. Einsatzkleidung
1. Einsatzkleidung hat möglichst bequem zu sein.
2. Auf Vollständigkeit wird kein Wert gelegt
3. Vielfalt ist gefragt: Einheitliche Uniformen geben abschreckenden paramilitärischen Charakter
4. Auf einen Helm ist wegen 1.3 zu verzichten, eine schnelle Reaktion bietet einen ausreichenden Schutz
5. Handschuhe sind nicht zu empfehlen, sie erschweren nur die Bedienung der Geräte (plumpes Erscheinungsbild, Feuerwehrmann wirkt unbeholfen).
6. Stiefel mit durchtrittsicherer Sohle sind zu schwer, hier ist leichtes Schuhwerk zu wählen( erhöht die Wendigkeit).
7. Leichte und bequeme Kleidung erweckt bei den Zuschauern den Eindruck der Geselligkeit (lustiges Völkchen).

1. Eintreffen am Einsatzort
1. Alle haben in größter Eile aus den Fahrzeugen zu springen (demonstriert Schnelligkeit), und sofort zum Ort des Geschehens rennen. Rücksicht auf andere ist ein Zeichen von Schwäche.
2. Sollte eine bereits gelegtes Rohr vorhanden sein, ist dies sofort an sich zureißen - nur wer sich durchsetzt, kommt zu was.
3. Atemschutz ist nicht nur lästig und zeitraubend anzulegen , sondern auch unnötig. Gesundheitliche Schäden sind nicht zu befürchten, denn das anschließende Husten reinigt die Atemwege.

2. Rücknahme (Abbau) der Gerätschaft
1. Strahlrohre sind nach dem Befehl zum Abbau dem nächst Erreichbaren in die Hand zu drücken, denn jeder sollte ein Gefühl für das Strahlrohr bekommen
2. Nach der Übergabe des Strahlrohres ist sofort zum Ort des Geschehens zurück zu kehren, zwecks Schätzung des Schadens (jeder Kommentar ist hier wichtig).
3. Der Rückzug ist locker mit kleinen Scherzen und Sticheleien zu gestalten, das Anpöbeln anderer Einsatzkräfte verschafft Eindruck und zeigt gerade das Durchsetzungsvermögen - nur einer kann Chef sein.
4. Handanlegen bei der Rücknahme der Geräte ist zu vermeiden; es gilt als total uncool.
5. Beim Rückzug ist sich Zeit zu lassen, jedoch darf der Rückzug nicht länger als 5 Stunden dauern.

1. Reinigung der benutzten Geräte
1. Nach dem Eintreffen im Gerätehaus darf man sich ein Bier genehmigen.
2. Das Reinigen ist anderen zu überlassen, die Jugendfeuerwehr bietet sich hier an, schließlich müssen die Kerlchen auch den Umgang mit dem Gerät lernen.
3. Die Bestückung des Fahrzeuges ist ebenfalls Sache der anderen - lass' die nur machen.
4. Die so gewonnene Zeit wird genutzt um sich über andere lustig zu machen oder um sich selber in ein besseres Licht zu rücken
5. Der Einsatz ist beendet, wenn man mit dem Gefühl, wieder einmal großartig gewesen zu sein, nach Hause geht
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